nkc_drachenbootDer Nassauer Kanu-Club (NKC) 1950 bereitet sich in diesen Wochen bereits auf die 12. Nassauer Drachenbootmeisterschaft am Samstag, 17. August, ab 12 Uhr in Nassau vor. Dazu treffen sich am Donnerstag, 28. März, um 19 Uhr die Teamkapitäne der vergangenen Meisterschaften im Clubraum des NKC-Bootshauses. Eingeladen sind aber auch alle künftigen Teamkapitäne, die sich mit einer Freizeitmannschaft an der Regatta beteiligen möchten. Ziel des Teamkapitän-Treffens ist es, die Mannschaften rechtzeitig über Neuerungen zu informieren und vor allem bei einem Erfahrungsaustausch miteinander das ein oder andere zu optimieren.

Grundsätzlich steht die Meisterschaft jedermann offen. Gefahren wird in großen Drachenbooten mit 20 Personen und kleinen Booten mit jeweils zehn Personen. Die Zahl der Teilnehmer ist allerdings begrenzt – sowohl in der großen als auch in der kleinen Bootsklasse. In diesem Jahr gibt es für acht Teams die Möglichkeit, mit dem 20er-Drachenboot „Günter Leifheit“ zu starten. (20 Paddlerinnen und Paddler und ein Trommler). Für weitere zwölf Teams gibt es Plätze im 10er-Drachenboot „Spirit of Nassau“ (zehn Paddler und ein Trommler).

Desweiteren gibt es das Angebot, für vier Teams im Ladys Cup zu melden, dort fahren ausnahmslos Paddlerinnen um den Sieg. Ob in dieser Wettbewerbsklasse im 20er oder im 10er-Drachenboot gefahren wird, richtet sich nach der Nachfrage der Teams. Equipment, Steuerleute sowie ein Rennplan werden wie gewohnt vom Nassauer Kanu Club gestellt. Das Drachenboot-Training für die Teams beginnt nach Terminabsprache im Juni.

Wie in den letzten Jahren wird es auch ein Kinderrennen geben und natürlich den beim Publikum und den Teams sehr beliebten traditionellen „Lauf der Herzen“. In dem paddelt eine Auswahl aller Teams gegen das Boot der Stiftung Scheuern, der „La Ola Welle“. Seit nunmehr zwölf Jahren gelingt es den Sportlern der Stiftung, dieses Rennen zu gewinnen.

Neben dem Renntag am Samstag findet am Vorabend zum zweiten Mal das Nassauer Elefantenrennen statt. Hierbei treten 55 Sportler in unterschiedlichen Bootsklassen gegeneinander an. Auch ist an diesem Abend ein weiteres Highlight mit Vierer-Stand-Up-Paddleboards geplant.

Auch in diesem Jahr hofft der NKC auf eine rege Beteiligung, die Teamkapitäne die bei der Besprechung anwesend sind haben einen Startplatz sicher, erfahrungsgemäß sind diese schnell ausgebucht. Im letzten Jahr kämpften rund 400 Sportler in 50 Rennen um den Titel des Nassauer Drachenbootmeisters

Für den Nassauer Kanu Club eine riesige logistische Aufgabe die nur mit unzähligen ehrenamtlichen Helfern zu stemmen ist. Der NKC rüstet sich nun für die weitere Herausforderung 2019 und freut sich, wenn es bald wieder heißt: „Are you ready Attention Go!“

Lulo

Eine „Nacht der Gitarren“ findet am Samstag, 6. April, um 20 Uhr  im Limeskastell Pohl statt. Zu Gast ist Lulo Reinhardt, der schon zweimal in Pohl mit seiner virtuosen Gitarrenspielkunst begeistert hat. Nun kommt er wieder und bringt sogar noch eine bewundernswerte Künstlerin und einen weiteren Gitarristen mit. Für alle, die es seinerzeit verpasst haben, eine neue Gelegenheit, Lulo Reinhardt zu hören. Und natürlich auch für alle anderen, die ihn und seine Musik einmal hören wollen.
Lulo Reinhardt gehört weltweit zu den wichtigsten authentischen und unverwechselbaren musikalischen Stimmen der Gypsy Music. Sein einzigartiges musikalisches Können und seine Virtuosität erwecken den Anschein völliger Mühelosigkeit. Yuliya Lonskaya ist eine weißrussische Künstlerin, die international solo und mit den angesehensten Orchestern Russlands auftritt. Daniel Stelter ist einer der vielseitigsten Musiker im Rhein-Main-Gebiet, insbesondere mit der akustischen Gitarre, und hat sich schon längst einen Namen in der deutschen Jazz-Szene gemacht.
Die Besucher können sich auf eine wahrhaft großartige „Nacht der Gitarren“ mit den drei überragenden Gitarrenkünstlern freuen.

  • Eintritt: 20 Euro (Schüler, Azubis, Studierende: 18 EUR)
    Karten gibt es im Vorverkauf bei Bücherland Nastätten und Foto-Jörg Nassau.
    Sie sind auch im Kastell an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich im Kastell zu den Öffnungszeiten persönlich bzw. telefonisch unter (06772) 96 80 76 8 oder jederzeit per E-Mail unter officium@limeskastell-pohl.de.

In einer fröhlichen Weinrunde im Jahr 2002 am Kaminfeuer des Gasthauses Bingel ist sie entstanden, die Idee zu den Obernhofer Vollmondnächten – jetzt feiert die in der ganzen Region bekannte Kulturreihe ihr 200. Jubiläum: Am Freitag, 22. März, 20 Uhr, wird im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein ein ganz besonderer Abend angeboten: Die Jubiläums-Vollmondnacht „Von Holles Reich zu Laur­ins Burg“.
„Ist das wirklich schon so lange her?“, ist Initiatorin und Organisatorin Gaby Fischer selbst erstaunt über die Langlebigkeit des Obernhofer Kulturevents. Sie erinnert sich noch gut daran, wie alles begann: „Einige am Tisch hatten sich beschwert, dass sie bei Vollmond nicht schlafen könnten. So wur­de geplant, für das Jahr 2003 ein Kon­zept für zwölf  li­terarische Konzerte zu ent­werfen, Märchen und Sagen, eingebet­tet in Musik. Und nun steht nach fast 17 Jahren die 200. Obernhofer Vollmond­nacht an und – darauf bin ich schon ein bisschen stolz – bisher ist noch keine einzige ausgefallen!“
Inzwischen sind die Abende weit über die Märchen und Sagen hinausgewachsen, aber zur Erinnerung an den Anfang gibt es sie nun noch einmal zu hören. Karl Peter Bruch und Diethelm Gresch erzählen vom listigen Winzerhannes und der Wasserfrau vom Hollerich und werden die Feenkönigin von Langenau und den Alten vom Wotansfelsen bei der Laurenburg zum Leben erwecken. Der vergnügliche Abend wird musikalisch brillant umrankt von  den Spielleut´ Ranunculus vom Rheine.

Der Eintritt ist frei – um Spende wird gebeten
Platzreservierungen unter 02604/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de.

3. Pohler Dartturnier

Zum dritten Pohler Dart-Turnier lädt der Turn- und Sportverein Pohl für Samstag, 30. März, ins Pohler Bürgerhaus ein. Anmeldung ist möglich ab 18.45 Uhr bis zum Anmeldeschluss um 19.15 Uhr. Das Startgeld beträgt sechs Euro. Gespielt wird in der Disziplin „301 Single out“. Der Sieger erhält 40 Prozent des Startgeldes. Platz zwei bekommt 30 Prozent vom Startgeld, der dritte Platz 20 Prozent und Platz vier erhält immerhin noch 10 Prozent vom Startgeld. Ab Platz fünf werden Sachpreise ausgegeben. Teilnahmeberechtigt sind alle Hobbydarter und Spieler der C-Liga.

Der Verein Peregrini lädt zum Frühlingsanfang am Mittwoch, 20. März, von 20 bis 22 Uhr zur „Arnsteiner Feuernacht“ in Kloster Arnstein ein. Das Motto  lautet:„Ein Hauch von Frühling“. Zu passenden Texten wird Organistin Monika Klingelhöfer in der von Kerzen erleuchteten Kirche Meditationen auf der Arnsteiner Orgel spielen, anschließend treffen sich die Besucher an der Feuerstelle, wo sie bei heißer Suppe und Glühwein Gespräche über Gott und die Welt führen oder einfach ins Feuer oder in den Sternenhimmel schauen können.
Die Arnsteiner Feuernächte „Nightfever“ finden viermal im Jahr, zu jedem Wechsel der Jahreszeiten statt. Dabei handelt es sich um ein Pro­jekt mit Musik, Texten und Gesprächen am Feuer, das 2007 auf Initiative von Pfarrer Dr. H.-B. Lentzen-Deis auf Arnstein entstand. Vegetarier bitte vorher Bescheid geben, dann gibt es auch eine fleischfreie Suppe. Kontakt: gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de.

Ein Baum ist am heutigen Freitagvormittag im Bereich der Schleuse Hollerich auf eine Niederstromleitung gestürzt und daraufhin in Brand geraten. Die Polizei wurde darüber um 11.22 Uhr informiert. Der Regen der letzten Tage hatten den Boden stark aufgeweicht und entwurzelt. Die Folge war ein Ausfall der Verbindungsstelle zwischen Weinähr und Elisenhütte. In Obernhof fiel laut Meldung der Polizei der Strom aus. Der Bereich um die Schleuse wurde durch Kräfte der freiwilligen Feuerwehr weiträumig abgesperrt, da das Kabel Bodenkontakt hatte und noch unter Strom stand. Ein Mitarbeiter des örtlichen Stromanbieters kam vor Ort, der Strom wurde abgestellt und die Wiederherstellung der Stromversorgung in die Wege geleitet.

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Ehrungen beim TuS Singhofen: (von links) Yannik Müller, Vorsitzender Jörg Höhler, Eveline Schmidt, Steffen Maus, Doris Huth, Matthias Richter, Josef Heinz und stellv. Vorsitzender Patrik Klos. Foto: TuS Singhofen

Der Turn- und Sportverein Singhofen (TuS), größter Sportverein in der Ortsgemeinde, hat in seiner Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen. Die wichtigsten Tagesordnungspunkte waren die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge und die Ehrung von treuen Mitgliedern.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Frank Born, Klaus und Ute Heckelmann, Josef Heinz, Jan Heinz, Karlheinz und Rikkedine Hofmann, Philipp Klein, Yannick Lenz, Steffen Maus, Yannik Müller, Julia Muth, Marco Muth und Jan Suleiman geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Gudrun Bingel, Eveline Schmidt, Karin und Karl Werner Strack sowie für 50 Jahre Mitgliedschaft Heike Hemmelmann, Hiltrud Bremser und Doris Huth. Für besondere Verdienste vom Tischtennisverband Rheinland wurden Achim Hees und vom Fußballverband Rheinland Barbara Müller, Oliver Müller, Ulrich Pech und Dieter Ewert geehrt.

Einstimmig wurden die Mitgliedsbeiträge für Kinder, Jugendliche und Auszubildende um 0,50 € auf 4,50 € sowie für Erwachsene und Familien mit Kindern um 1,00 € auf 6,50 € bzw. 7.50 € pro Monat erhöht. Die Erhöhungen waren aufgrund von Vorgaben des Sportbundes Rheinland erforderlich.

Im Vorstands-Rückblick gingen der Vorsitzende Jörg Höhler und sein Stellvertreter Patrik Klos auf die besonderen Ereignisse und Aktionen ihrer einjährigen Amtszeit ein. Sie dankten den mehr als 40 ehrenamtlichen Übungsleitern, Trainern, Betreuern, Vorstandsmitgliedern und Funktionsträgern, ohne die der TuS mit über 500 Mitgliedern und mehreren Abteilungen nicht zu verwalten wäre.
Der Abteilungsleiter und Trainer Steffen Richter ging auf die Spielsaison 2017/2018 sowie die Saison 2018/2019 ein. In beiden Zeiträumen mussten 33 Abgänge mit einigen wichtigen Spielern verzeichnet werden, sodass die 2. Mannschaft abgemeldet werden musste. Der größte Wunsch des Trainers ist es, mit dem aktuellen Kader, egal in welcher Klasse, in die Saison 2019/2020 zu gehen.

Jugendleiter Patrik Klos berichtete von den sieben Mannschaften der JSG Nastätten/Holzhausen/Miehlen/Singhofen. Der TuS Singhofen stellt zurzeit neun Jugendtrainer- und Betreuer bei den Bambinis sowie den F-, E- und C-Junioren. Aus den Abteilungen Alte-Herren-Fußball, Hobbyfußball Giants und Tischtennis berichteten Ulrich Pech, Marco Strack und Achim Hees. Ein detaillierter Bericht der Gymnastikabteilung mit Kinderturnen erfolgte von der Abteilungsleiterin Nadine Hunder-Heuser. Die Abteilungsleiterin ging auf die umfangreichen Fitnessangebote und das Turnen für Vorschul- und Grundschulkinder sowie das Mutter-Kind-Turnen ein. Beim beliebten Kinderturnen mit über 30 Kindern haben die vier Übungsleiterinnen alle Hände voll zu tun und suchen weiterhin nach Unterstützungskräften.

Im Jahr 2019 stehen folgende Termine an:
Dorfturnier am 20.Juni, Vereins-Ehrenamtstag am 22. Juni, Nachturnier der Giants am 2. August, Bravo-Sport Fußballcamp für 6 bis 16-jährige vom 04. bis 06. Oktober, Jugendhallenturnier/ 2. Singhofener Advent-Budenzauber vom 13. bis 15. Dezember sowie Silvesterparty am 31.Dezember.

Landrat bei Leifheit

Foto: Kreisverwaltung, Uwe Rindsfüsser

„Die Leifheit AG setzt auf das Duale Studium!“ Dies erfuhr Landrat Frank Puchtler bei einem Gespräch mit dem Vorstand des Nassauer Traditionsunternehmens, das im Rahmen der Reihe „Wirtschaft vor Ort“ stattfand.

Die Leifheit AG hat mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf weltweit über 15 Standorte verteilt und gehört zu den führenden Anbietern von Haushaltsprodukten und unter der Marke Soehnle auch von Waagen und Wellbeing-Produkten in Europa. Die Steuerung des börsennotierten Unternehmens erfolgt seit Gründung 1959 von der Konzernzentrale Nassau im Rhein-Lahn-Kreis.

Der Vorstand der Leifheit AG, Ivo Huhmann und Igor Iraeta Munduate, stellten Landrat Puchtler, der in Begleitung des Geschäftsführers der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn, Wolf-Dieter Matern, und des Kreisentwicklers Benjamin Braun das Unternehmen besuchte, die Bilanz der vergangenen Jahre, die aktuellen Marken und Produkte sowie die Strategie für die kommenden Jahre vor. „2019 wird das Jahr der Investitionen“, berichtete Huhmann. Im In- und Auslandsvertrieb werde das Unternehmen Potenziale im E-Commerce konsequent nutzen, das internationale Geschäft vor allem in Osteuropa weiter ausbauen und mit Blick auf die voranschreitende Digitalisierung die IT-Infrastruktur und Prozesseffizienz verbessern. Eine moderne Positionierung und hochwertige, verbraucherorientierte Produkte sollen zudem das Image der Marken Leifheit und Soehnle weiter stärken.

Zwischen dem Nassauer Unternehmen und dem Rhein-Lahn-Kreis bestehen Parallelen. Beide feiern dieses Jahr ihr Jubiläum. Die Leifheit AG das 60. und der Rhein-Lahn-Kreis das 50. Jahr ihres Bestehens. In Anbetracht der Verwurzelung des Unternehmens mit der Region sehen Landrat und Geschäftsleitung der Leifheit AG Möglichkeiten, miteinander zusammenzuarbeiten. Im Fokus stehen Ausbildung und Weiterbildung von Fachkräften sowie Kooperationen zum dualen Studium. Der Rhein-Lahn-Kreis mit seiner Wirtschaftsförderungsgesellschaft bauen sukzessiv die Kooperationen im Schul- und Hochschulbereich aus und vernetzen Betriebe im Kreis mit Hochschulen aus der Region.

 

Plakat DartturnierEine neue Idee aus der jüngsten Mitgliederversammlung greift der CDU-Ortsverband Seelbach/Attenhausen jetzt auf: Warum nicht mal ein Hobby-Dartturnier veranstalten, ein Wettbewerb, der gerne von der jüngeren Generation gespielt und geschaut wird? Aus diesem Grund veranstalten die CDU-Anhänger erstmals ein solches Turnier am Samstag, 30. März, ab 16 Uhr im Seelbacher Bürgerhaus. Es wurden extra Softdart-Scheiben mit entsprechenden Softdarts angeschafft sowie entsprechende Trägerwände gebaut, damit keine Beschädigung an den Wänden entsteht.
Maximal 32 Personen können an den vier Scheiben teilnehmen, nur Amateure sind zugelassen, keine Profis, keine Mannschaften. Der Spaß am Spielen steht eindeutig im Vordergrund. Das Startgeld beträgt fünf Euro, für Zuschauer ist der Eintritt natürlich frei. Für die ersten vier  Gewinner gibt es Geld- und Sachpreise, der erste Preis sind 50 Euro in bar und ein Fünf-Liter-Fass Bier. Eine Voranmeldung mit Namen und Adresse ist sinnvoll wegen der begrenzten Teilnehmerzahl und kann beim Vorsitzenden des Ortsverbandes, Stefan Merz, Gartenstr. 6, 56377 Seelbach, Tel. 02604-4796, Mail stefan.merz1@freenet.de erfolgen.
Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Über eine rege Teilnahme am Angebot würden sich die Veranstalter freuen.

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Hand anlegen, damit Nassau schöner wird, und zugleich das Frühjahr begrüßen, das werden Mitglieder der SPD am kommenden Wochenende. Wie in den letzten Jahren will die Nassauer SPD mit ihrer Teilnahme an der Schubkarren-Initiative im Rahmen des Josefsmarkts wieder zu einem bunten Stadtbild beitragen. Dazu treffen sich die Blumengärtner mit der roten Schubkarre am Sonntag, 10. März, um 14 Uhr am Pont-Château-Brunnen. „In Nassau mit Hand anlegen und das Gemeinschaftsgefühl stärken, machen wir gerne“, so Stadtbürgermeisterkandidat Manuel Liguori.

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Der neue Vorstand und die Chorleiter von tonArt und tonArt kids (von links) Inge Kloos, Bernd Plies, Sina-Antonia Bartneck, Thomas Diel, Petra Schönrock-Wenzel, Monika Bär und Achim Fischer. Fotos: tonArt

Nach einem weiteren spannenden Jahr trafen sich die Nassauer tonArtisten in ihrem Probenlokal, um gemeinsam Resümee zu ziehen. Neben zwei Workshops zur chorischen Weiterbildung konnte das Chorensemble auch 2018 sein Können wieder in zwei Konzerten zeigen – besonders das Premierenkonzert der tonArt kids am 2. September ist allen tonArtisten deutlich im Gedächtnis geblieben. Mit fast 60 Kindern und Jugendlichen, die die Freude an der Musik und dem Gesang mit ihnen teilen, konnten die Sängerinnen und Sänger dabei auf der Bühne stehen. „Wir sind sehr froh, dass weiterhin so viele junge Menschen unser Kids-Angebot nutzen und wir den Kindern und Jugendlichen den Gesang näherbringen können. Gerade in Zeiten des Chorsterbens, weil der Nachwuchs für Laienchöre fehlt, ist dies für uns eine wichtige Aufgabe, der wir gerne und mit Leidenschaft nachgehen“, sagt Chorsprecher Thomas Diel.
Aber auch persönlich und emotional hatte das Jahr 2018 für den Verein einiges zu bieten: bei zwei Hochzeiten haben die tonArtisten die Gäste zu Tränen gerührt, und ebenfalls zwei Sängerinnen haben in diesem Jahr Nachwuchs bekommen. Dass auch diese Meilensteine mit dem Chor gemeinsam gefeiert werden, passt zum Motto von tonArt: „Singen macht Freu(n)de“ genauso wie das gemeinsame Sommerfest, dass wie in jedem Jahr auch im vergangenen auf dem Terminplan stand.
Viele Danksagungen waren im Verlauf der Sitzung nötig, sind doch durch die tonArt kids auch die organisatorischen Aufgaben für Chor und Vorstand vielfältiger geworden. Auch die Chorleiterinnen der Singmäuse (Monika Bär) und des Kinderchores (Petra Schönrock-Wenzel), selbst Sängerinnen bei den „Großen“, erzählten mit viel Freude von den Erlebnissen mit den Kids im vergangenen Jahr und bedankten sich beim Vorstand für deren Unterstützung.

Ehrungen bei tonArt: (von links) Jana Selina Bär, Thomas Diel und Petra Schönrock-Wenzel.

Mit der Jahreshauptversammlung ging an diesem Dienstag auch Wahlperiode des aktuellen Vorstandes zu Ende. Das Vertrauen der tonArtisten hat der „alte“ Vorstand allerdings weiterhin: Chorsprecher Thomas Diel, stellvertretende Chorsprecherin Inge Kloos und Kassenführer Bernd Plies wurden in ihrem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt. Die bisherige Schriftführerin Jana Selina Bär gab ihr Amt aufgrund ihrer Elternzeit nach acht Jahren Vorstandsarbeit zwar ab, in Sina Antonia Bartneck hat tonArt aber eine würdige Nachfolgerin gefunden, dies bestätigten durch ihre Stimme auch die anwesenden Mitglieder.
Mit der Terminvorschau für das Jahr 2019 beendete der Chorsprecher die Jahreshauptversammlung und machte damit allen Sängerinnen und Sänger damit Lust auf mehr, sowohl musikalisch, als auch freundschaftlich.

  • Wer Genaueres über die geplanten Aktivitäten und Auftritte erfahren möchte oder Teil von tonArt oder den tonArt kids werden möchten, findet alle Informationen unter www.tonartisten.de.

Ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall hat sich am Donnerstag gegen 11.30 Uhr auf der Straße Bornköppel in Miehlen ereignet. Ein mit Holz beladenes Pferdefuhrwerk befuhr die L 323 in Fahrtrichtung Miehlen, als plötzlich ein Teil des Kutschwagens abbrach. Hierdurch scheuten die beiden Zugtiere, wodurch der Kutscher abgeworfen wurde. Die Pferde mit dem nun führerlosen Wagen liefen weiter in Richtung Ortseingang Miehlen und stießen dort gegen einen am rechten Fahrbahnrand abgestellten Pkw, der wiederum auf zwei davor parkende Fahrzeuge geschoben wurde. Es entstand Sachschaden in Höhe von 13.000 Euro. Der abgeworfene Führer wurde leicht verletzt. Ebenso die beiden Pferde, wie eine tierärztliche Untersuchung vor Ort ergab.

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Alles dreht sich um Nassau, das wollen die Bewerber der SPD-Stadtratsliste wohl mit diesem Bild zum Ausdruck bringen. Foto: SPD Nassau

Die Bewerberliste der SPD für den Stadtrat Nassau steht. Ausschlaggebend für die Aufstellung waren laut Mitteilung der SPD Qualifikation, Engagement und die Verbundenheit mit Nassau. Von den 20 Kandidatinnen und Kandidaten kommen acht aus dem Ortsteil Scheuern, davon drei auf den vorderen Plätzen. Im natürlichen Wechsel konnten für ausscheidende Kandidaten neue „frische“ Personen gewonnen werden. Der Wahlvorschlag der SPD für die 20 Stadtratssitze setzt sich im Einzelnen wie folgt zusammen.

Platz 1: Manuel Liguori, 39 Jahre, Diplom-Handelslehrer und Studienrat; Platz 2: Holger Zorn, 47 Jahre, Bauingenieur; Platz 3: Manuel Minor, 36 Jahre, Diplom-Verwaltungswirt (FH); Platz 4: Jan Bär, 28 Jahre, Maschinenbauingenieur; Platz 5: Serhat Kanara, 33 Jahre, Student; Platz 6: Adolf Kurz, 64 Jahre, Prüfer; Platz 7: Jörg Reifferscheid, 52 Jahre, Diplom-Bauingenieur (FH); Platz 8: Ludmilla Schmidt, 62 Jahre, Juristin; Platz 9: Jan Sulzberger, 38 Jahre, Software-Entwickler; Platz 10: Dieter-Klaus Bielicki, 63 Jahre, Forstbeamter; Platz 11: Angela Löhr, 33 Jahre, Heilerziehungspflegerin; Platz 12: Regine Bergmann, 54 Jahre, Verwaltungsangestellte; Platz 13: Peter Kowalski, 66 Jahre, Diplom-Verwaltungswirt FB Polizei a.D.; Platz 14: Karl-Jürgen Schmidt, 70 Jahre, Polizist a.D.; Platz 15: Karola Schlottke, 58 Jahre, Angestellte; Platz 16: Jürgen Liebermann, 82 Jahre, Rentner; Platz 17: Marion Kurz, 60 Jahre, Krankenschwester; Platz 18: Lothar Hofmann, 65 Jahre, Diplom-Verwaltungswirt; Platz 19: Peter Schuck, 58 Jahre, Beamter; Platz 20: Pompeo Liguori, 63 Jahre, Rentner.

Der Spitzenkandidat Manuel Liguori zeigte sich erfreut über die erfahrenen und neuen Mitstreiter. Alle Bewerber auf dem SPD-Wahlvorschlag seien über die Kommunalpolitik hinaus engagiert in Vereinen und Initiativen. „Vor allem überzeugt mich die breite berufliche Qualifikation und die Verbundenheit mit unserer Heimatstadt“, zeigt sich Liguori zuversichtlich, dass der Wahlvorschlag auf Zustimmung in der Bevölkerung treffen wird. Der Stadtrat wird gemeinsam mit dem Stadtbürgermeister am 26. Mai gewählt.

Thorsten Reinhardt, bisher Erster Beigeordneter der Stadt Nassau, will neuer Stadtbürgermeister werden. In einer Mitgliederversammlung von FWG Forum wurde der 54-jährige Schornsteinfegermeister einstimmig zum Kandidaten für das höchste Ehrenamt der Stadt an der Lahn gekürt. Gewählt wird am 26. Mai. Dann bekommt es Reinhardt mit mindestens einem Mitbewerber zu tun: Die SPD Nassau hat bereits  den Berufsschullehrer Manuel Liguori ins Rennen um die Stadtspitze geschickt.
Thorsten Reinhardt stammt aus Nassau und ist seit vielen Jahren ehrenamtlich politisch tätig. Erst für die SPD-Stradtratsfraktion, seit 2009 für FWG Forum.  Bei der Wahl zum neuen Verbandsgemeinderat Bad Ems-Nassau im September des vergangenen Jahres erhielt er mit die meisten Personenstimmen. Reinhardt ist seit 20 Jahren verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern.

In Nassau ist Thorsten Reinhardt zudem für sein kulturelles Engagement bekannt. Viele Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen tragen seine Handschrift, sei es „Kleinkunst auf Straßen & Plätzen“, „Picknick im Park“, „NachtAktiv“, „Zauberwald“, „MichelRock“ und manche mehr. Auch auf sportlichen Terrain ist der 54-jährige unterwegs: Er war zehn Jahre Vorsitzender des TVB Nassau und noch länger Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Sporttreibende Vereine.

Reinhardt stellte auf der Mitgliederversammlung von FWG Forum dar, wie er das Amt des Bürgermeisters auch aus dem Kommunalgesetz heraus versteht: „Die Weichen für das, was in den kommenden Jahren in Nassau angepackt werden soll, die stellt der Rat. Ich werde dem Rat zuarbeiten, ihn unterstützen und werde der Stadtbürgermeister sein, der dafür sorgt, dass die Beschlüsse des Rates dann auch umgesetzt werden – mithilfe von Mitarbeitern, hinzugezogenen Fachleuten, der Verwaltung in Bad Ems und anderen treuen Verbündeten wie etwa Stiftungen“. Dazu werde er Teamleiter aller Mitarbeiter im Rathaus, Bauhof und Kulturhaus sein, ein verlässlicher Partner des Stadtrates und gerne Ansprechpartner für die ganze Bürgerschaft. Bürgerengagement in Vereinen und Initiativen möchte er wie bisher aktiv unterstützen.

 

Chor_tonArt_Fortbildung

Der Nassauer Chor tonArt hatte jetzt die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Workshops mit Prof. Erik Sohn zum Thema „Pop/Jazz-Klangfarben, Stimmsounds und ein gemeinsamer Körpergroove“ im Bereich Popgesang fortzubilden. Im Schulzentrum in Diez fanden sich dafür weit über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus umliegenden Chören ein, um gemeinsam zu musizieren. Neben vielen interessanten Übungen zum Thema Atmung und Stimmfunktion stand vor allem der bewusste Umgang mit verschiedenen Klangmöglichkeiten der Stimme im Mittelpunkt. Die Veranstaltung wurde vom Chorverband Rheinland-Pfalz veranstaltet. Weitere Infos zum Geschehen rund um tonArt finden Sie auch auf der Website des Chores unter www.tonartisten.de.

A3-Plakat_aktiv_unplugged_25_02_screenUnter dem Motto „Raus aus dem Probenraum und rauf auf die Bühne“ Talenten aus der Region eine Plattform zu bieten ist seit Jahren das Erfolgsrezept von AktivUnplugged. Das Festival, das am Samstag, 16. März, in der Stadthalle in Nassau stattfindet, wurde von Hermann Bubinger initiiert und wird seit 2017 unter seiner Federführung vom KulturWerk Nassau e.V. veranstaltet.

Nach dem Prinzip der „offenen Bühne“ darf bei AktivUnplugged präsentieren, wer Spaß an der Musik und Lust auf die Bühne hat. „Hier darf auftreten, wer sich traut“, sagt Hermann Bubinger und freut sich, dass auch in diesem Jahr wieder eine interessante Mischung und junger Talente altbekannter Musiker am Start ist, die ganz unterschiedliche musikalische Genres bedienen und – ganz im Sinne des AktivUnplugged-Gedanken – zeigen, was sie drauf haben.

Das Trio DIPS, bestehend aus Dirk Kramer an den Perkussions, Peter Obergfell, Gitarre und Gesang – beide aus Nassau – sowie Siggi Gerharz aus Arzbach am Bass, tritt zum ersten Mal in dieser Formation bei AktivUnplugged auf. Dagegen waren verschiedene Schulbands der Adolf-Reichwein-Schule aus Limburg schon mehrfach zu Gast bei dem Festival. In diesem Schuljahr gibt es eine fast komplette Neubesetzung der Band mit einem neuen Namen: „Still Searching“.

Anne Hamann, eine junge Singer-Songwriterin aus Limburg, wird sowohl Cover, als auch eigene Stücke präsentieren. Unter ihrem Pseudonym AnnWhite hat sie einen eigenen Song aufgenommen und dazu ein YouTube Video (www.youtube.de/annwhitemusic) veröffentlicht.

Auch Julia Schmidt und Simon Gerharz haben sich der Singer-Songwriter-Tradition verschrieben. Von der Jugendband TrackSeven aus dem Rhein-Lahn-Kreis, die bereits im Jahr 2017 und 2018 mit einer temperamentvollen Performance überzeugte, wird das Publikum dagegen rockigere Töne zu hören bekommen.

Theodisaster ist die Schulband der Theodissa Realschule plus Diez. Einige der Schüler, die zwischen 13 und 16 Jahren alt sind, lernen ihre Instrumente ausschließlich in einer AG unter der Leitung ihres Lehrers Philipp Schmidt. „Viele der Jugendlichen stehen deswegen noch ganz am Anfang, aber für sie ist der Auftritt bei AktivUnplugged eine tolle Gelegenheit, ihr Können außerhalb der Schule zu zeigen“, so der Lehrer.

KulturWerk Nassau e.V. freut sich außerdem, J’s BluesExpress aus Dachsenhausen nach ihren Auftritten in den Jahren 2014 und 2017 wieder auf der AktivUnplugged-Bühne begrüßen zu dürfen. Ihre Musik ist bluesrockig-erdig und auch unplugged mit viel Power und Spielwitz dargeboten. Wer mit Songs unter anderem von Rory Gallagher, John Hiatt, Albert Collins, Gary Moore, Tom Petty, Derek & The Dominoes, Thin Lizzy oder John Mayer mal wieder einen nicht alltäglichen Konzertabend verbringen will, der sollte sich den Auftritt von J’s BluesExpress nicht entgehen lassen.

Es verspricht also wieder ein unterhaltsamer und abwechslungsreicher Abend in der Nassauer Stadthalle zu werden, mit viel handgemachter Musik – natürlich unplugged!

Auch in diesem Jahr fördert der Rhein-Lahn-Kreis wieder Sportvereine bei der Beschaffung von Sportgeräten. Aus dem Rhein-Lahn-Sportförderprogramm erhalten elf Vereine eine Förderung von insgesamt rund 12.000 Euro. Landrat Frank Puchtler (SPD) hat jetzt die Förderbescheide an die Sportvereine auf den Weg gebracht.

Die Mittel fließen an die SG Dachenhausen 93/20 e.V., den TV 1860 Nassau e.V., die Diezer Paddlergilde eV., den Ruderverein Bad Ems e.V., die TuS Burgschwalbach, den VfL Holzappel, den VfL Lahnstein 1970 e.V., die TuS Niederwallmenach, den Judo-Club Bad Ems 1971 e.V., den TV 1861 Bad Ems e.V. und an den Volleyball-Club Lahnstein- Friedrichssegen e.V.

Fastnachtsumzug2019

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Bevor Anne Haigis mit ihrem wunderschönen Companions-Tour-Konzert anfing, musste sie erst einmal einen „Lobgesang“ auf die Location, das Limeskastell Pohl, halten. Aus Rottweil kommend, das ebenfalls römischen Ursprungs ist, sei sie in ihrer Kindheit oft bei ihrer Tante im Museum gewesen und hatte dort Einblick in die römische Vergangenheit. Sie sagte: „Mensch, was habt ihr hier eine tolle Anlage. Da könnt ihr stolz drauf sein. Großes Kompliment!“
Die Besucher in der ausverkauften Basilica harrten voller Spannung auf Anne Haigis und ihre Songs und wurden schließlich von ihrer Ausstrahlung, ihrer Leichtigkeit und vor allem von ihrer Stimme fasziniert. Auch die Bühne war toll dekoriert. Zwei Ständer mit brennenden Kerzen erzeugten eine Wohlfühlatmosphäre. Dazu trug insbesondere auch bei, dass die Lautstärke wohl dosiert war, so dass nicht das Können von Anne Haigis und seinem musikalischen Begleiter Niklas Hauke am Piano übertönt wurde. Es wäre auch schade gewesen, denn nur so kam die fantastische Stimme beeindruckend rüber und fesselte die Zuhörer. Es waren allesamt starke Songs, die Anne Haigis vortrug. Da war ihr besonderer Hit „Kind der Sterne“, da waren zwei von Trude Herr geschriebene Titel, mit „Un saffio caldo“ ein sehr schöner italienischer Song, bei dem Anne zeigte, dass sie nicht nur toll singen kann, sondern auch pfeifen.
Bei ihren Überleitungen zwischen den Liedern plauderte sie mehrmals mit dem Publikum, gab reichlich Informationen und Hintergründe zu den Songtexten. Bei ihrem Lieblingslied „Waltzing Mathilda“ kam ihr Können noch einmal richtig zur Geltung. Hierbei blühte sie so richtig auf und sang voller Inbrunst. Sie verabschiedete sich mit dem Statement „Es war schön bei den Römern, mir hat‘s gefallen.“ Die außergewöhnliche Zugabe lautete „Good Night“, bei der sie mit ihrem musikalischen Begleiter zunächst vor die Bühne trat und anschließend singend und klatschend durch das Publikum zog.
„Das war eines der schönsten und beeindruckendsten Konzerte im Limeskastell“, so der Kommentar eines Konzert-Besuchers, der schon des öfteren Konzerte im Limeskastell zu Gast war. (Text und Foto: Heinz Pfeifer)

 

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