Liebhaber von Ikonen- und Buchmalerei kommen beim nächsten Arnsteiner Abend am Donnerstag, 9. Mai, 20 Uhr, im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein wieder einmal auf ihre Kosten: Dr. Stefanie Hartmann, Leiterin der Diözesan-Bibliohek in Limburg, hält einen Vortrag zum Thema „Malermönch Andrej Rublev“. Seine Pfingstikone, eine Darstellung der drei göttlichen Personen, entstanden zwischen 1422 und 1427, die heute in der Tretjakov-Galerie in Moskau hängt, ist sicher eine der bekanntesten Ikonen weltweit. Rublev ist zwischen 1360 und 1370 geboren und zwischen 1427 und 1430 gestorben. Seine (fiktive) Lebensgeschichte ist in einem dreieinhalbstündigen historischen Film (im Internet) zu finden, der 1966 in der damaligen Sowjetunion gedreht wurde.

TippsfürWilhelm

Die musikalischen Tipps, die ein Freund von Guillermo Morales (alias Wilhelm) diesem früher gab, können nicht schlecht gewesen sein, denn was die Gruppe „Tipps für Wilhelm“ dem Publikum im Limeskastell Pohl bot, war gut. Wenn auch nicht so viele Besucher kamen, so war das Konzert doch wert, gehört zu werden.
„Tipps für Wilhelm“, das sind Frontman Guillermo Morales, Thomas Wosnitza, Ruud van der Zalm, Support von Singer-Songwriter, Multi-Instrumentalist und Loop-Künstler Jo Stöckholzer. Als Newcomer der Saison boten sie Berliner Indie-Rockpop auf Deutsch.
Zunächst leistete Jo Stöckholzer den Support mit drei Gitarrensongs. Aber nicht nur die Gitarre kam zum Einsatz, nein, in den nächsten Songs auch ein kleines Xylofon, eine Zugpfeife, dazu viel technische Hintergrundmusik. Alles in allem eine eigenwillige und interessante Musik-Präsentation.
Danach war Spannung angesagt. Die vier Berliner Jungs kamen erst nach gut zehn Minuten auf die Bühne. Aber dann wurde es fetzig. Dank der sehr ruhigen und klaren Stimme von Frontman Guillermo kamen die auf Deutsch vorgetragenen Songs beim Publikum gut an und begeisterten.
Dem, was Presse und Kenner der Musikszene urteilten, kann getrost zugestimmt werden. „Tipps für Wilhelm“ ist eine Entdeckung, die eigentlich noch viele Menschen entdecken sollten. Schade und gleichzeitig komisch, dass trotz des halben Eintrittspreises für Schülerinnen und Schüler so gut wie keine da waren.  (Text und Foto: Heinz Pfeifer)

Ein unbekannter Fahrzeugführer hat am Sonntagnachmittag einen BMW 3er Touring demoliert, der in dem Parkhaus an der Stadtbibliothek Nassau (Mühlpforte) abgestellt worden war. Als der Fahrzeugführer gegen 18 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er einen frischen Schaden an der Beifahrertür fest. Augenscheinlich hatte sich der Schadensverursacher entfernt, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Die Polizei Bad Ems bittet um sachdienliche Hinweise.

Bei einem Verkehrsunfall auf der B 260 zwischen Nassau und Singhofen ist am Sonntagnachmittag ein 24-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt worden. Im Verlaufe einer unübersichtlichen Linkskurve war der Zweiradfahrer nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte die dortige Schutzplanke gestreift. In Folge dessen verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte. Der Fahrzeugführer wurde ins Bundeswehrzentralkrankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr bestand nicht. Am Motorrad entstand erheblicher Sachschaden.

Wanderung_KastellNachdem der in der Nacht und am Morgen gefallene Schnee wieder weggetaut war, machten sich am Sonntag, 14. April, zehn Personen bei herrlichem Sonnenschein zu einem Sonntagsspaziergang auf, den Limes zu erkunden. Rai­ner Rehse, der Vorsitzende des Förderkreises Limeskastell Pohl und gleichzeitig Limescicerone, führte die Gruppe Limes-Interessierten dicht oder sogar direkt im Limesgraben entlang.
Die Wachturmstelle 25 im Pohler Wald ist gut sichtbar, und eine Hinweistafel gibt weitere Informati­onen. Beim WP 2/27 im Kohlwald Obertiefenbach sieht es dagegen ganz anders aus. Es gibt keine Hinweise auf die zwei Holztür­me und den Steinturm, die in zeitlicher Abfolge dort gestanden haben.
Der Platz scheint zerwühlt und der letzte Holzeinschlag hat auch noch seine Spuren hinterlassen. Ohne kundige Führung erschließt sich das römische Erbe dort nicht. Das gleiche gilt für den Limesver­lauf in den landwirtschaftlichen genutzten Flächen. Wo standen die Wachtürme 26 und 28.? Spuren sind davon in den Ackerflächen nicht auszumachen.
Vom Kleinkastell Pfarrhofen auf der anderen Seite der Bäderstraße, sind nur noch die Ausbruchspu­ren der Steinmauer sichtbar. Die Landesarchäologie hat das Areal dieses Standortes mit einer umge­bende Pfostenreihe gesichert. Die Naturverjüngung der dort stehenden Buchen gibt auch in der laub­freien Zeit kaum einen Blick über die ganze Fläche frei.Über den Limeswanderweg, der der Alten Straße folgt, erreichte die Wandergruppe nach dreieinhalb Stunden wieder das Limeskastell. Die Küche musste einiges aufbieten, um den bei der Wanderung ent­standenen Hunger zu befriedigen. Text: Heinz Pfeifer/Foto: K. Lingos

  • Der zweite Sonntagsspaziergang ist für den 20. Ok­tober geplant. Dann geht es in die andere Richtung, vorbei am Kas­tell Hunzel bis kurz vor Berg.

vortrag_mai_2019 (quer)

Bei einem Verkehrsunfall am heutigen Dienstag gegen 10.35 Uhr auf der B 417 zwischen Laurenburg und Obernhof ist ein 42-jähriger Mann verletzt worden; er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mann war mit einem Transporter unterwegs, als er plötzlich vor herannahendem Wild ausweichen musste und von der Fahrbahn abkam. Der Transporter kippte um und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Die Fahrbahn war bis gegen 12.30 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Sachschaden wird auf ca 8000 Euro geschätzt.

Ein etwa fünf Tonnen schwerer Radlader ist laut Polizei am Donnerstag gegen 8 Uhr während eines Arbeitseinsatzes im Weinberg von Obernhof etwa 80 bis 100 Meter die Böschung hinabgestürzt. Das Fahrzeug durchbrach eine soeben frisch errichte Stützmauer und blieb glücklicherweise oberhalb eines asphaltierten Weges in einer Mulde liegen. Aufgrund des aufgeweichten Erdreiches war der Untergrund abgerutscht, so dass sich die Arbeitsmaschine selbständig machte. Der Maschinenführer hatte unmittelbar vorher den Radlader verlassen, so dass niemand zu Schaden kam. Durch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Obernhof wurden austretende Betriebsstoffe gesichert. Der Schaden dürfte sich nach Polizeiangaben auf etwa 50.000 Euro belaufen.

Nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug ist am Freitagabend gegen 22.13 Uhr ein Sieber-BMW in der Straße „Am Sauerborn“ in  Scheuern in Brand geraten. Der Fahrer des stark beschädigten Fahrzeugs war nach dem Unfall in der Dienethaler Straße geflüchtet. Der Brand war laut Polizei vermutlich die  Folge des Zusammenstoßes. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Ems zu melden unter Tel. 02603/9700,

Die Suche nach den beiden vermissten Personen aus der Stiftung Scheuern in Nassau konnte nach einer Mitteilung der Polizei eingestellt werden. Beide Personen wurden in der Nacht zum Mittwoch von der Bundespolizei an verschiedenen Bahnhöfen unversehrt aufgegriffen. Sie werden derzeit wieder in die Einrichtung nach Nassau überführt. Die Polizei in Bad Ems bedankt sich herzlich bei allen an der Suche beteiligten Institutionen und Einrichtungen.

Seit Ostermontag zwischen 10 und 11 Uhr werden zwei männliche Bewohner der Stiftung Scheuern in Nassau vermisst. Beide sind nach Angaben der Polizei nur eingeschränkt orientiert und können sich auch nur bedingt verständigen. Sie sind vermutlich zu Fuß unterwegs und führen weder Bargeld noch Ausweispapiere mit sich. Es ist nicht auszuschließen, dass sie sich in einer hilflosen Lage befinden. Bei Hinweisen bitte die Polizei in Bad Ems unter Tel. 02603/9700 verständigen. Zur Beschreibung: Ein der Männer ist etwa 1,60 Meter groß und 49 Jahre alt, sieht aber älter aus, hagere Statur, bekleidet mit blauer Jacke und blauer Jeanshose. Der zweite Mann ist etwa 1,80 Meter groß und 35 Jahre alt, schlanke Statur, ebenfalls bekleidet mit blauer Jacke und blauer Jeanshose.

Uferreinigung1Der Nassauer Kanu-Club (NKC) 1950 ist nicht nur ein erfolgreicher Sportverein, sondern hat sich als Mitglied des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) auch der Sauberhaltung der Gewässer verschrieben. Mit Sorge beobachtet der Verein seit Jahren die Zunahme insbesondere von Plastikmüll am Flussufer der Lahn. Eine Abfallart, die bekanntlich zu Schäden bis in die Weltmeere führen kann. Deshalb ruft der NKC für kommenden Samstag, 27. April, 10 Uhr,  zum Uferreinigungstag, dem „Riverside Clean Up Day 2019“, auf. Alle Helfer treffen sich am Bootshaus in Nassau. Jeder, der möchte und schwimmen kann, ist hierzu herzlich eingeladen.

Der Uferreinigungstag soll aber keine Konkurrenz zum Umwelttag in Nassau sein, sondern lediglich eine Ergänzung von der Wasserseite aus. Geplant ist es eine Reinigung zwischen den Schleusen Hollerich und Nassau. Die Boote des Nassauer Kanu Club stehen dafür zur Verfügung. Damit niemandem etwas passiert ist das Tragen einer Schwimmweste Pflicht. Die gesamte Ausrüstung stellt der NKC zur Verfügung.

Markus Caspar vom Alahna Beach Fachbach wird sich der NKC-Aktion anschließen. Sollte noch genügend Zeit zur Verfügung stehen, soll die Ufer-Säuberung auf den Lahnabschnitt zwischen den Schleusen Nassau und Dausenau ausgeweitet werden. Nach der Säuberung ist ein geselliges Beisammensein am Bootshaus vorgesehen. Der NKC sucht noch einen Sponsor, der die Kosten für das leibliche Wohl übernimmt.

Die Idee zu drr Aktion hatte der NKC-Vorsitzende Kalli Wiemann bei der Überführung seines Motorbootes „GuckNet“ von Nassau ins Winterlager nach Bad Ems. „Bei langsamer Fahrt war ich erschüttert über die vielen kleinen und großen Plastikteile am Ufer unserer schönen Lahn. Mein spontaner Gedanke im Herbst: Da müssen wir was tun!“

Beim 24. „Mensch ärgere dich nicht“-Turnier unter der Leitung von Thomas Gehre und Dominik Klos im Bürgerhaus in Pohl kämpften starke 28 Spieler um den begehrten Wanderpokal und tolle Sachpreise. Nach drei Runden, in denen gewürfelt und geschmissen wurde, was das Zeug hielt, standen die Sieger fest. Den 1. Platz belegte Thomas Auler aus Attenhausen mit 270 Punkten, Platz 2 ging an Lorena Pfeifer aus Pohl mit 260 Punkten. Platz 3 errang Tanja Grugel aus Pohl, ebenfalls mit 260 Punkten, die das Stechen allerdings verlor. Der TuS Pohl gratulierte allen Gewinnern ganz herzlich und würde sich freuen, wenn es im Herbst am 9. November 2019 zum 25. Mal zur Verteidigung geht und alle wieder dabei sind. Die Turnierleitung kündigte an, dass es dann einen besonderen Hauptpreis zum Jubiläum geben wird. Also Termin schon einmal vormerken.

Abends fand dann das dritte Pohler Dart-Turnier statt. Man bereitete sich gut auf den Abend vor, der nach dem etwas schwächeren Herbst-Turnier moderat geplant wurde. Aber mit wieder 50 Startern, wie im vorangegangenen Frühjahr, wurde es doch eine sehr gelungene Veranstaltung. Es siegte dieses Mal Thomas Wendler aus Oberwies. Thomas May aus Niedernhausen, der Sieger des Vorjahres, musste diesmal mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen. Dritter wurde Florian Bröder aus Becheln. Bester Pohler und beste Dame wurde Bianca Kernchen auf Platz 8. Der TuS gratulierte auch diesen Spielern herzlich und hofft auf ein Wiedersehen beim nächsten Turnier im Herbst am 9. 11. 2019. Der Sportverein freute sich auch, dass einige Zuschauer aus Pohl den Weg ins Bürgerhaus fanden, und dankt der Thekenmannschaft und natürlich allen Helfern vor und hinter den Kulissen.

„Der Mann, der Bäume pflanzte“ ist das Thema eines Frühlingskonzertes am Samstag, 27. April, um 18 Uhr in der evangelischen Johanniskirche Nassau. Das literarische Konzert ist den Bäumen, insbesondere den Eichen gewidmet, diesen großen freundlichen Geschöpfen, die über die menschliche Lebenserwartung nur mitleidig lächeln können, und die die Menschen von jeher fasziniert haben.

Pfarrer Stefan Fischbach und Gaby Fischer erzählen die wunderbare Geschichte von Jean Giono über einen französischen Schafhirten, der im Laufe seines Lebens gesammelte Eicheln und Bucheckern einpflanzte und so in unwirtlichen Hochlagen meilenweit Wälder anlegte. Wegbegleiter auf dem Weg zu den Wäldern Frankreichs sind die Sopranistin Laura Sangiorgio und der Tenor Walter Castillo, an der Orgel begleitet von Simon Sanchez.

Die drei argentinischen Künstler konnten es ermöglichen, Nassau mit in ihren Tourneeplan zu nehmen. Sie werden die Geschehnisse in ihre unverwechselbare Musik einbetten und so die Bäume und Wälder samt ihren Bewohnern zu klingendem Leben erwecken.

tonArt trifft TonArt

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Am Samstag, 11. Mai, 18.30 Uhr, findet in der Katholischen Kirche St. Bonifatius in Nassau ein abwechslungsreiches Konzert statt. Unter dem Motto „tonArt trifft TonArt“ werden zwei Chöre ein gemeinsames Konzert gestalten. Dabei handelt es sich um den Chor tonArt aus Nassau unter der Leitung von Achim Fischer und den gleichnamigen Chor aus Hambuch in der Eifel unter der Leitung von Daniel Brengmann. TonArt trifft tonArt: Die beiden Chöre teilen sich nicht nur ihren Namen, sondern ebenso ein abwechslungsreiches bunt gemischtes Repertoire, in dem ebenso Werke der Renaissance Platz finden wie Songs aus dem Pop-Bereich. Insgesamt werden an die 70 Tonartistinnen und Tonartisten dafür sorgen, dass jeder auf seine musikalischen Kosten kommt. Bereits 2017 musizierten die beiden Chöre anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Hambucher Chores miteinander. Damals waren die Nassauer Tonartisten eingeladen, um in der örtlichen Pfarrkirche gemeinsam das Publikum zu begeistern. Der Eintritt ist frei.

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Beim jüngsten Besuch junger Leute aus dem Partnerdistrikt Mabira im Nasauer Land sorgte eine Kanu-Tour auf der Lahn für viel Spaß.

Sich kennen und verstehen lernen – dazu besteht während eines Austauschs zwischen jungen Erwachsenen in Tansania und in Deutschland Gelegenheit. Der Arbeitskreis Mabira des evangelischen Dekanats Nassauer Land empfängt im Sommer junge Gäste aus dem afrikanischen Partnerdistrikt und hofft sowohl auf Gastgeber als auch auf junge Deutsche, die sich an der Jugendpartnerschaft beteiligen möchten und eventuell auch an einem Gegenbesuch in Tansania in zwei Jahren Interesse haben.

Berthold Krebs, Dietmar Menze und Torsten Knüppel stellten in Nassau jetzt interessierten Gästen erste Planungen für das Programm vor, das die jungen Leute aus Mabira und ihre etwa gleichaltrigen deutschen Gastgeber zwischen dem 21. Juli und dem 10. August im Nassauer Land erwartet. Der Kommunikation dienen etwa Ausflüge auf der Lahn im Kanu und dem Rhein per Schiff sowie Wanderungen durch die heimische Region. Angedacht ist ebenso eine Fahrt zur Wartburg in Eisenach. Aber auch der Besuch von Direktvermarktern, Handwerksbetrieben, einer berufsbildenden Schule und der Handwerkskammer sind geplant.

Was die Gastgeber ganz konkret erwartet, auch wenn sie im Gegenzug dann zu den Gleichaltrigen nach Tansania reisen werden, darüber informierten Dietmar Menze sowie Lisa Heuper und Katharina Matern, Mitglieder des Jugendaustauschs, die anwesenden Interessenten. Vor allem die Offenheit gegenüber Fremden und einer unbekannten Kultur nannten sie als wichtige Voraussetzungen für die Teilnahme. So seien seit 2013 einst Fremde zu Freunden geworden. Die jungen Mitglieder der Partnerschaft habe vor allem die Herzlichkeit und Begeisterungsfähigkeit der afrikanischen Freunde bereichert und nicht zuletzt ein neuer Blick aufs eigene Leben im Rhein-Lahn-Kreis.

Vom 21. bis 26. Juli sowie vom 2. bis 10. August sollen die Gäste aus Mabira in Gastfamilien untergebracht sein. Wer sich dafür interessiert, Gastgeber zu sein und sich am Jugendaustausch zu beteiligen, erhält nähere Informationen bei Torsten Knüppel unter Telefon 0174-5752277 oder E-Mail t.knueppel@yahoo.de.

Microsoft Word - Plakat 30.04.19

Auf vielfachen Wunsch kommen sie wieder ins Limeskastell, und zwar am Samstag, 4. Mai, um 20 Uhr. Die Band „@coustics – eine feine Herrenband“ war bereits im vergangenen Jahr in Pohl und bot erstklassige Covermusik und gute Unterhaltung. Vier musikalische Urgesteine aus dem Westerwald, die sich der akustischen Musik verschrieben haben. Jeder für sich ist aus verschiedenen Combos bekannt. Hieraus entstand die Idee von „@coustics“, verschiedenste Songs in einem etwas anderen Rahmen darzustellen. Und so wurde eigenes Liedgut, unvergessene Klassiker, mit denen sie schöne Zeiten verbinden, aktuelle Popsongs neu arrangiert und mit Pfiff und Spielwitz zu neuen Leckerbissen verpackt. Die Basis stellen ausschließlich akustische Instrumente. Ergänzt von Satzgesang unterstreichen hier auch Akkordeon und Trompete jede Menge Spaß an und bei der Musik. Eine Band, die kommuniziert und die es schafft, jedem Song ein neues Gesicht zu geben, ohne das Original zu verlieren. Ihr Erkennungsmerkmal ist die Stehlampe auf der Bühne.
Hier einige Highlights aus ihrem Auftritt im vergangenen Jahr: Songs von Sailor, den Everly-Brothers, Queen, Udo Jürgens, Christopher Cross, Beachboys, Helene Fischer, Abba, Peter Alexanders „Die kleine Kneipe“, und ein Medley mit Smokie-Hits wie Lay back in
the arms of someone, Runeway Train, Needles and Pins. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

  • Näheres zur Band unter www.atcoustics.de. Eintritt: 12 EUR (Ermäßigung für Schüler, Studenten, Azubis: 10 EUR). Karten gibt es im Vorverkauf bei Bücherland Nastätten und Foto-Jörg Nassau. Sie sind auch im Kastell an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich im Kastell zu den Öffnungszeiten persönlich bzw.
    telefonisch (06772 9680768) oder jederzeit per Mail (officium@limeskastell-pohl.de).

Neuauflage der Nassauischen Burggespräche: Wie bereits im Vorjahr wird auch in diesem Jahr auf der Burg Nassau-Oranien Anfang Mai eine Vortragsveranstaltung zur nassauischen Geschichte unter der Schirmherrschaft von Landrat Frank Puchtler stattfinden. An diesem Abend, der mit maßgeblicher Unterstützung der Stadt Nassau und der „G. und I. Leifheit Stiftung“ durchgeführt wird, wird der Verfassungshistoriker Professor Dr. Michael Kotulla von der Universität Bielefeld über das Thema „Revolution in Nassau? – Das Herzogtum in den Jahren 1848/49“ sprechen. Zu der am Samstag, 4. Mai, um 17 Uhr beginnenden Veranstaltung sind alle an der Geschichte des vormaligen Herzogtums Nassaus Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Die Stadt Nassau richtet für die Teilnehmer einen kostenlosen Shuttleservice von der Stadt hinauf zur Burg und wieder zurück ein. Weitere Informationen: michael.kotulla@uni-bielefeld.de.

Lulo_Konzert

Zum dritten Mal im Pohler Limeskastell, zum dritten Mal ausverkaufte Hütte. Dadurch zufriedene Organisatoren, begeisterte Besucher und drei Gitarrenkünstler, die über sich hinaus wuchsen. Was Lulo Reinhardt mit seiner Begleiterin Yulia Lonskaya und seinem „Kompagnon“ Daniel Stelter boten, wurde allerhöchsten Ansprüchen gerecht.

Bevor sie in Kürze auf eine kleine Europatournee gehen, wollten sie noch einmal die tolle Akustik der Basilika genießen. Es war einfach unglaublich, mit welcher Perfektion die drei Künstler ihre Gitarren beherrschten. Es war ein Feuerwerk gelebter Musik-Leidenschaft. Der Funke sprang schnell auf das Publikum über, auch durch das einzigartige Charisma von Lulo Reinhardt. Trotz vieler Rhythmuswechsel herrschte vollkommene Harmonie. Lulo und Daniel wechselten während der Stücke die Führungsgitarre und dennoch waren die Übergänge von Führung zu Begleitung nicht wahrnehmbar. Insbesondere Daniel Stelter wusste zu beeindrucken und ließ erkennen, egal, ob er mit der Mandoline oder mit der Gitarre spielte, dass er ebenso wie Lulo ein Vollblutmusiker ist. Er spielte schon mit Al Jarreau zusammen und begleitete Annett Louison bei Konzerten, also ein Könner.

Die Stücke, die sie komponieren, entspringen meist spontanen Eingebungen und werden dann verfeinert. Und alles ohne Noten. Jedes Stück wird bei jedem Konzert intuitiv anders gespielt und trotzdem entsteht Harmonie unter den drei Gitarren. Auch für das heutige Konzert gab es keine Planung. Irgendwie erzählte einer etwas zu einem Song und dann wurde er gespielt. Sie spielen im wahrsten Sinne Free-Style. Yulia beließ es meistens mit der Begleitung, obwohl ihre Gesangsbeiträge die Besucher beeindruckten. Insbesondere ihr „Mon Amour“ animierte die Besucher zu großem Applaus. Dazu kamen noch zwei russische Romanze-Lieder wie „Tröste mich, ich bin heute so schwermütig“ und „Meine Liebe habe ich nicht gefunden“.
Lulo und Daniel erzählten zwischen den Songs, wie und wo sie entstanden sind. So waren welche dabei, die in Indien, in Algerien oder Spanien und dann unter dem Einfluss der dortigen Musik komponiert wurden.
Bei Tangos und spanisch oder kubanischen Stücken kamen die Gitarren so richtig zum Zuge, mal feurig, dann wieder piano und mit viel Schwung. Und immer, wenn man meinte, der Song wäre zu Ende, kommt von Lulo oder Daniel noch ein experimentelles Anhängsel. Trotzdem ist es für die beiden anderen kein Problem gewesen, sich ebenfalls auch da rein zu spielen und zu harmonieren. Dann kündigte Lulo das letzte Stück an, sagt aber, dass sie es anderes als üblich machen und auf der Bühne bleiben und nicht in die Umkleide verschwinden, egal ob applaudiert werde oder nicht. Wir spielen dann einfach noch etwas. So folgten noch zwei Stücke, ehe das fast dreistündige Konzert mit stehenden Ovationen der Besucher endete. Er kündigte an, immer wieder gerne noch einmal nach Pohl zu kommen. (Text/Foto: Heinz Pfeifer)

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