Tragisches Unglück in der Gemarkung Bogel (Verbandsgemeinde Nastätten): Bei Zusammenstoß von einem Pkw mit einem Traktor ist am Freitag eine 53-jährige Frau getötet worden. Der Wagen stieß mit der Zugmaschine zusammen, die, von einem geteerten Feldweg kommend,  die Landesstraße 333 überqueren wollte, um auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf einen anderen Feldweg aufzufahren. Offenbar hatte der 20-jährige Traktorfahrer den von links kommenden Pkw nicht gesehen, der sich nach Angaben der Polizei ordnungsgemäß näherte. Die Fahrzeuge trafen dabei so unglücklich aufeinander, dass die 53-jährige Beifahrerin noch im Pkw verstarb. Die junge Fahrerin des Pkw wurde schwer verletzt, der Fahrer des Traktors leichter verletzt. Aufgrund umfangreicher Bergungs- und Ermittlungsarbeiten musste die L 333 zwischen Bogel und Niederwallmenach für etwa fünf Stunden gesperrt werden.

Unbekannte Täter haben in dem Zeitraum vom 14. bis 29. Juli in der Leifheitstraße in Nassau mehrfach Sachbeschädigungen durch das Aufsprühen Graffiti verursacht. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurde der Schriftzug „AWAT“ auf die Straße und nahegelegene Brückenpfeiler gesprüht. Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung werden erbeten und bei der Polizeiinspektion Bad Ems unter der Telefonnummer 02603 – 9700 oder per E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de entgegengenommen.

Unbekannte Täter sind in der Nacht zum Donnerstag in das Gebäude der Realschule plus und des Leifheit Campus in Nassau sowie in das benachbarte Freibad eingebrochen.

Vermutlich durch eine nicht ordnungsgemäß verschlossene Eingangstür verschafften sich die Einbrecher Zutritt zu dem Schulgebäude und hebelten sodann die Pressspantüren der beiden Sekretariate auf. Ein Wandtresor wurde aus einem Büro in den Flur gezogen und aufgehebelt. Die darin befindlichen Geldkassetten wurden ebenfalls gewaltsam geöffnet. Gestohlen wurde nach Auskunft der Verantwortliche der beiden Schulen vermutlich keine Wertgegenstände oder sonstige Sachen.

In derselben Nacht schlugen Einbrecher auch im Schwimmbad zu. Sie hebelten ein gekipptes Oberlicht auf und verschafften sich so Zutritt zu den Räumen des Schwimmbadkiosks. Dort wurden alle Räume und größeren Behältnisse durchwühlt. Entwendet wurden letztlich 30 Euro Münzgeld.

Achtung Hundehalter: Jetzt wurden auch in Region um Pohl (Verbandsgemeinde Nassau) verendete Füchse aufgefunden, von denen zumindest einer von der Staupe befallen war. Dies teilte die Kreisverwaltung in Bad Ems mit.

Anfang des Jahres waren befallene Füchse im Bereich des hessischen Landkreises Limburg-Weilburg, dicht an der Grenze zur Verbandsgemeinde Hahnstätten, gefunden worden. Dem Anschein nach „wandert“ diese Tierkrankheit nun weiter nach Westen und hat nun auch die Mitte des Rhein-Lahn-Kreises erreicht. Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die zwar für den Menschen ungefährlich ist, doch kann das Virus nicht nur Wildtiere, sondern auch Haustiere befallen. Insbesondere Hundebesitzer sollten deshalb besonders achtsam sein und auf eine vorsorgliche Impfung ihrer Tiere achten, rät das Veterinäramt des Rhein-Lahn-Kreises. Hauskatzen können sich zwar mit dem Virus infizieren, zeigen jedoch keine klinischen Krankheitsanzeichen.

Die Kreisverwaltung des benachbarten hessischen Landkreises Limburg-Weilburg hat ein informatives Merkblatt herausgegeben und dieses auch dem Rhein-Lahn-Kreis zur Verfügung gestellt. Dieses Merkblatt findet sich im Internet unter www.rhein-lahn-Kreis.de und enthält zahlreiche wichtige Informationen und Hinweise zur Ansteckungsgefahr, Erkennungszeichen und Impfmöglichkeiten gegen die Staupe.

Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag in Arzbach in der Straße „Am Laach“ ein sogenanntes Panzertape von der einen auf die andere Straßenseite gespannt. Das graue Klebeband war nach Polizeiangaben derart zwischen den sich gegenüberliegenden Straßenlaternen befestigt, dass hierdurch ein gefährliches Hindernis für Verkehrsteilnehmer, insbesondere Zweiradfahrer, entstand. Gesucht werden Zeugen, die Angaben zur Tat machen können. Diese werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion in Bad Ems, Telefon 02603 9700, zu melden.

Plakat 12072013

dr.platzAuch die 180. Obernhofer Vollmondnacht – im Rahmen des Lahnfestivals Gegen den Strom – ist wieder Kloster Arnstein und seinen Reliquien gewidmet. Am Samstag, 5. August, um 20 Uhr im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein erzählt die Archäologin Dr. Maxi M. Platz, die sich intensiv mit der hl. Elisabeth von Thüringen beschäftigt hat, im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein – auch mit vielen Bildern — über das kurze Leben (1207-1231) der berühmten Heiligen, von der viele Legenden überliefert sind, und von den Reliquien, die sie hinterlassen hat. Sie hat dazu etliche spannende neue wissenschaftliche Erkenntnisse gefunden.
Über lange Zeit war der im Kloster Arnstein aufbewahrte – aber inzwischen verschollene – Gürtel der hl. Elisabeth als wundertätige Reliquie Wallfahrtsziel vieler Pilgerinnen und Pilger. Besonders schwangere Frauen kamen (später sogar evangelische!) ließen sich den wundertätigen Gürtel in der Hoffnung auf eine glückliche Entbindung umlegen. Mitglieder des Ensembles Stellaris werden in historischer Gewandung mit ihrer hinreißenden Musik und ihren authentischen Instrumenten die Gäste in die ferne Zeit der Heiligen zurück geleiten.

  • Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.
    Reservierungen unter 02604/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de

tonart-Straußenfarm Weyer

Wer die tonArtisten kennt weiß, dass sie ihr Motto „Singen macht Freu(n)de“ sehr ernst nehmen – und daher auch der Spaß und gemeinsame Unternehmungen außerhalb der musikalischen Arbeit nicht zu kurz kommen sollen. Dies bewiesen sie beim alljährlichen Sommerfest, bei dem auch die Familien der tonArtisten immer willkommen sind.
Als Überraschung von einer Gruppe tonArtisten aus dem „blauen Ländchen“ geplant, startete der diesjährige Ausflug am 15. Juli am „Heise Bäumchen“ in Dachsenhausen mit einem Picknick mit Kaffee und Kuchen und einer ersten Beschreibung der umliegenden Dörfer. Wohin es weiter geht, das wurde dabei jedoch noch nicht verraten. Frisch gestärkt konnte die Fahrt dann fortgesetzt werden und zur allgemeinen Freude kam das Ziel bald in Sicht: die Straußenfarm in Weyer. Hier wurden die tonArtisten von der Inhaberin Frau Bröder-Krämer herzlich empfangen und in die Geheimnisse der Straußenfarm eingeweiht. Nach einem Rundgang über die Farm und vielen interessanten Informationen durfte dann auch noch vorzüglich gespeist werden.
„Solche Veranstaltungen sind für uns genauso wichtig wie die wöchentlichen Proben und unsere Auftritte“, so Chorsprecher Thomas Diel, „wir wollen nicht nur ein Chor aus einzelnen Sängern, sondern auch eine Gemeinschaft sein und sind uns sicher, dass sich dieser Zusammenhalt auch in unserer musikalischen Arbeit widerspiegelt“.
Wie Zusammenhalt auf der Bühne aussieht und vor allem klingt, davon können sich alle Interessierten am 3. September um 17 Uhr im Marmorsaal in Bad Ems überzeugen – wenn die tonArtisten beim Benefizkonzert „Mit tonArt um die Welt“ mit und für den Trägerverein „Stationäres Hospiz Rhein-Lahn“ internationale Folklore zu Gehör bringen.

  • Weitere Informationen zum Chor tonArt, den Kinder- und Jugendchören tonArt kids und den bevorstehenden Terminen finden Sie unter www.tonartisten.de.

Der TuS Pohl hat ja eine große Zeltlagertradition. Seit über 40 Jahren werden für die Jüngsten im Verein Lagerromantik mit Abenteuer, Lagerfeuer, Nachtwache, Geisterstunde und jede Menge Spiele angeboten. Große unvergessliche Zeltlager wie in Kestert, Bremberg, auf der Loreley oder auf der Burg Hohlenfels waren dabei bis hin zu „Einer Nacht im Zelt – für Mutter und Kind“.
Auch in diesem Jahr knüpft der Verein wieder daran an und veranstaltet für seine jungen Mitglieder im Alter von 6 bis 17 Jahren ein
TuS-Sommer-Zeltlager vom Freitag, 11., bis Sonntag, 13. August, in Freilingen am Postweiher unter dem Motto „Etwas Neues wagen“. Und so soll es laufen:
Am Freitag, 11. August, um 14 Uhr ist Treffpunkt an der Pohler Bushaltestelle in der Kapellenstraße. Die Unterbringung erfolgt in den TuS-eigenen Zelten. Der TuS übernimmt die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, so dass der Unkostenbeitrag mit 25 Euro für Vereinsmitglieder und 50 EUR für Nichtmitglieder wieder so niedrig wie nur irgend möglich gehalten ist. Wo sonst gibt es für diesen Betrag zwei Übernachtungen mit Vollpension. Das Organisationsteam um Bianca und Ralf Kernchen werden das Zeltlager wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis für die TuS-Kinder machen.

  • Anmeldung ist erforderlich bis spätestens 6. August bei Bianca Kernchen, Gartenweg 2, 56357 Pohl (Tel.: 06772 – 94912).

Duo-Programm Musikarchäologie 2017_1

Es verspricht ein interessanter Abend zu werden mit der Klangreise durch die Jahrtausende. Eine Reise in die Frühgeschichte der Musik bietet das Limeskastell Pohl am Freitag, 11. August, um 19.30 Uhr.
Die Musikarchäologin Susanne Rühling und Albin Paulus vom Ensemble „Musica Romana“ sowie der Volkskundler und Instrumentenbauer Dr. Ralf Gehler berichten über die Entwicklung unserer Musikinstrumente von der Steinzeit bis in die Neuzeit und lassen originalgetreu rekonstruierte Musikinstrumente erklingen. Bestimmte Naturformen waren für unsere Vorfahren Auslöser der Idee, einen Gegenstand zum Musizieren zu verwenden – ein Vogelknochen, ein klingender Stein oder ein hohler Baum. Die Entwicklung von diesen einfachen Formen zum komplexeren Instrument wird anschaulich – auch musikalisch – dargestellt. Sie erleben Klänge der römischen Kithara und Gesänge des alten Griechenlands. Rekonstruktionen von Flöten aus der Wikingersiedlung Haithabu werden erklingen und Dudelsackpfeifen nach archäologischen Funden.
Grabungen aus unterschiedlichsten Teilen Europas brachten in den letzten Jahren eine Vielzahl von Musikinstrumenten ans Tageslicht, die einen Einblick in einen Teil der Musikgeschichte liefern, von der keine oder kaum geschichtliche Quellen künden. Zeitgenössische Bildquellen können das Wissen der Musikarchäologie erweitern und die ausgegrabenen Instrumente in einen gesellschaftlichen Zusammenhang setzen.
Oft sind nur Teile eines Instrumentes erhalten und erst seine gesamte Rekonstruktion anhand von Bildquellen und Vergleichsfunden lässt die Funktion eines jahrhundertealten musikalischen Gegenstandes erkennen. Andere Funde sind fast völlig unbeschädigt erhalten, so wie das vermutlich älteste komplett erhaltene Musikinstrument der Schweiz, eine römische Panflöte aus dem 1. Jahrhundert n.Chr.. Rolf Gehler schuf eine Replik dieses Instruments. Den Höhepunkt des Konzertes bildet wohl der Nachbau einer antiken römischen Orgel, die Susanne Rühling zusammen mit dem Orgelbauer Michael Zierenberg in einem Projekt des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz nachgebaut hat.
Informationen auch unter www.musica-romana.de.

  • Eintritt im Vorverkauf 8 EUR (Kinder, Schüler, Studenten, Azubis: 6 EUR),
    an der Abendkasse 10 bzw. 8 EUR.
    Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich in den Vorverkaufsstellen:
    Foto Jörg, Amtsstr. 13, Nassau, Tel.: 02604 356,
    Markt-Apotheke, Am Marktplatz 7, Singhofen, Tel.: 02604 5877,
    Bücherland, Römerstr. 35-37, Nastätten, Tel.: 06772 960097,
    Buch & Stift, Untertalstr. 21, Katzenelnbogen, Tel.: 06486 902244,
    und im Limeskastell Pohl, Tel.: 06772 9680768, (officium@limeskastell-pohl.de). Hier sind auch Kartenreservierungen möglich.

Dank der Beobachtungen und Hinweise an die Polizei konnte am Samstag eine Unfallflucht in Obernhof geklärt werden. Die Verursacherin beschädigte beim Befahren einer Ortsstraße einen geparkten Pkw und kümmerte sich anschließend nicht um die Schadensregulierung oder informierte die Polizei. Zwei Radfahrer notierten sich relevante Angaben und benachrichtigten hieraufhin die Polizeiinspektion in Bad Ems. Als Ergebnis sofortige Ermittlungsarbeit wurde die Unfallverursacherin und deren PKW bekannt. Diese hat sich nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu verantworten.

  

Dekanin Renate Weigel (rechts) segnete die Teilnehmenden der Reise, die zum Entsendegottesdienst in eigens für die Begegnung gestalteten T-Shirts erschienen (von links): Dekanatsjugendreferent Thorsten Knüppel, Carl Henrich, Maren Busch, Jonas van Baaijen, Lisa Heuper, Shari Stehrenberg, Katharina Matern, Tobias Metzmacher, David Metzmacher und Dietmar Menze vom Arbeitskreis Nassau-Mabira. Außerdem reisen Sarah Fischer und Stefanie Kurz mit.

 

In einem bewegenden Entsendungsgottesdienst hat das evangelische Dekanat Nassauer Land eine Gruppe junger Menschen für ihre dreiwöchige Reise in den afrikanischen Partner-Distrikt Mabira verabschiedet. Dekanin Renate Weigel wünschte den jungen Frauen und Männern offene Augen, Ohren und Herzen für die Begegnungen mit den Bewohnern in einer der ärmsten Regionen im Norden Tansanias.

Während ihres dreiwöchigen Aufenthaltes in Gastfamilien und im Kontakt mit gleichaltrigen Afrikanern sollen die jungen Erwachsenen nicht nur den Alltag der Menschen in Mabira kennen lernen, wo es weder fließendes Wasser noch Stromleitungen gibt. Auf dem Programm des Work-Camps stehen unter anderem die Hilfe beim Bau eines Pfarrhauses, der Besuch einer Krankenstation sowie Gespräche mit älteren Menschen und mit Verantwortlichen, die vom Arbeitskreis des Dekanats geförderte Projekte betreuen. Eins davon soll etwa alleinstehenden Frauen beim Schritt in die Selbständigkeit unterstützen.

Nicht die „Performance“ sei für Begegnungen entscheidend, Weiterlesen »

Glaube – Freiheit – Kirche. Luthers These von der Freiheit eines Christenmenschen aus evangelischer und katholischer Sicht  darum geht es am Mittwoch, 30. August, 19.30 Uhr, im Limeskastell Pohl.
Freiheit – ein großes Wort und ein Schlüsselbegriff in Luthers Thesen und dessen Rechtfertigungslehre. Nicht die eigenen Leistungen und guten Werke, wie es etwa der Ablasshandel versprach, kann Gott gnädig stimmen, sondern allein der Glaube. Diese befreiende Erkenntnis ist ein Grundpfeiler der Reformation. Renate Weigel, Dekanin des evangelischen Dekanats Nassauer Land, und Dr. Georg Poell, Bezirksreferent des katholischen Bezirks Limburg, erläutern im Gespräch die evangelische und die katholische Sicht auf die Geschichte und den Begriff der Freiheit.
Dabei wird unter anderem die Frage aufgegriffen, für was es überhaupt einer Kirche bedarf, wenn allein der Glaube die Freiheit eines Christenmenschen ausmacht und welche Bedeutung Luthers These in einer säkularisierten Welt noch haben kann, in der es immer weniger Menschen interessiert, ob ein Gott gnädig ist oder nicht. Im Anschluss an die Impulse darf das Publikum mitreden.

Puchtler_NKC

Landrat Puchtler (re.) überreichte dem NKC-Vorsitzenden Kalli Wiemann (M.) den Förderbescheid der Naspa-Stiftung. Außerdem im Bild die Vorsandsmitglieder Chris Rösel, Ursel Busch und Ute Feuerstake (v. li.). Foto: NKC

Hohen Besuch hatte der Nassauer Kanu-Club (NKC) am Mittwoch: Der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Frank Puchtler (SPD), überreichte dem Verein persönlich einen Bescheid über eine Förderung aus der Naspa Stiftung. In geselliger Runde plauderte Puchtler mit mehreren Vorstandsmitgliedern des NKC über den Wassersport und das Vereinsleben. Dabei zeigte sich der Chef des Kreishauses begeistert von den Aktivitäten der Jugendlichen des Vereins, die während des Gespräches in Kajaks auf dem Wasser ihre Runden drehten. Auch den kürzlich getauften Wander-Einer “Inge Noll” bewunderte der Landrat. NKC-Vorsitzender Kalli Wiemann bedankte sich bei Frank Puchtler für die Förderung, die der Verein dringend für sein nächstes Projekt benötigt und die er aus eigenen Mitteln nicht stemmen könnte.

Puchtler, der als Halbmarathonläufer dem  Sport selbst sehr zugetan ist, sagte zu, dass er bei der 10. Nassauer Drachenbootregatta des NKC am 19. August das schöne Bootshaus des Vereins aufsuchen wird. Dann heißt es wieder vielfach auf der Lahn: Attention! Go!”

 

Auch für die Monate August bis Dezember bietet das Limeskastell Pohl wieder reichlich Kultur. Hier schon einmal eine knappe Vorschau:

  • Los geht es bereits am Freitag, 11. August, um 19.30 Uhr mit einer Klangreise durch die Jahrtausende mit „Musica Romana“.
  • Am Samstag, 2. September, wird ganztags ein Table Top Turnier mit einem „Würfelkrieg am Limes“ geboten.
  • Drei weitere Veranstaltungen stehen noch im September an, und zwar am Samstag, 9. September, 19 Uhr, ein Konzert mit der „L’opera piccola“. Unter dem Motto Liebesreigen sind wieder bunte Melodien aus Oper, Operette und Musicals zu hören, wenn das Wetter es will, sogar „Open air“.
  • Am Samstag, 16. 9., kommt Ulrike Neradt mit Begleitern wieder mit einer hinreißenden Friedrich-Hollaender-Revue. Am nächsten Tag folgt „Limes Live“, der große Erlebnistag für die ganze Familie, mit vielen Römern, Kelten und zahlreichen Aktionen und Höhepunkten.
  • Der Herbst bietet dann am Samstag, 7. Oktober, einen Schmiedeworkshop. Wer sich anmeldet, kann hier sein eigenes römisches Messer schmieden, allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
  • Am Freitag, 13. Oktober, 20 Uhr, kommt dann mit „Too tangled“ das bekannte belgische Indie-Rock/Electro-Guitar-Duo nach Pohl. Sie haben bereits ihr viertes Album veröffentlicht und werden den Dezibelrekord in der basilica wohl brechen.
  • Am Sonntag, 15. Oktober, 16 Uhr, hält Prof. Klaus Grewe einen Vortrag zum Thema „Alle Wege führen nach Rom“.
  • Weil es ein tolles Konzert war, kommen „The limpets“ am Freitag, 27. Oktober, 20 Uhr, noch einmal nach Pohl.
  • „Wiederholungstäter“ ist auch das Duo Balance, das am Sonntag, 19. November, 16 Uhr, gastiert mit einer Mischung aus Vernisage, Lesung und Konzert.
  • Bille Billewitz bringt die Kinder zum Lachen mit seinem Theater „Abenteuer mit Käpt’n Karl“, und zwar am Sonntag, 26. November, um 15 Uhr.
  • Dann wird es weihnachtlich mit dem ersten Weihnachtsmarkt im Kastell am Wochenende 2./3. Dezember.
  • Den Abschluss vor der Winterpause bildet ein Konzert am Sonntag, 17. Dezember, um 16 Uhr mit Advents- und Weihnachtsliedern aus fünf Jahrhunderten.

Die Ortsgemeinde Seelbach denkt bei ihrem 875-jährigen Jubiläum auch an die Kleinen: Zu einem Spielplatzfest für Groß und Klein (der zweite Versuch nach der Regenpanne im Frühjahr) laden die Seelbacher für Samstag, 12. August, ab 14 Uhr auf den Spielplatz in Seelbach recht herzlich ein. Bei Spaß und Spiel, Kaffee und Kuchen sowie sonstigen Getränken soll es schöner Sommertag für alle Beteiligten werden. Hierbei wird es auch einige Wettbewerbe geben, wo die Kinder um kleine Preise kämpfen können. Da die Veranstaltung im Freien ist, findet Sie nur bei guten Wetter statt. Bei Regen fällt sie aus.

Limeskastell_Pohl

Interessant war der Rennofen, in dem glühendes Roheisen „geerntet“ wurde.

Es waren erstaunlich viele junge Leute mit Kindern unter den über 300 Besuchern, die am Wochenende, 8./9. Juli, einmal anschauen wollten, wie ein römisches Lager an einem authentischen römischen Kleinkastell abläuft. Und in der Tat war es so, wie es vermutlich auch vor knapp 2000 Jahren an dem Pohler Kleinkastell zugegangen sein mochte, das etwa 200 Meter vom heutigen Standort im Jahr 1903 von der Reichslimeskommission bei der Erforschung des Limes gefunden wurde.

Die aus der Pfalz (Eisenberg, Dudenhofen, Wattenheim, Worms), dem Saarland und aus Hamburg angereisten „Römer“ – 40 an der Zahl – schlugen ihre Lager vor den Toren des Limeskastells Pohl auf und zeigten den Besuchern römisches Lagerleben, ihre Ausrüstung und ihr Handwerk. Die Gladiatoren von „Ludus Nemesis“ erklärten, wie es bei den Gladiatorenkämpfen zuging und demonstrierten dies auch.
Am Samstag bot der archäologische Kurator des Kastells, Dr. Jens Dolata, interessante Sonderführungen zur Ausstellung »Monumenta Lapidea Narrant« an. Er erläuterte die 17 in der Basilica aufgestellten fast 2.000 Jahre alten Grabmäler, Weihesteine und Bauinschriften, die einen direkten Bezug zwischen dem damaligen Legionslager Mogontiacum (Mainz) und dem kleinen Holz-Erde-Kastell an der Außengrenze des riesigen römischen Reiches in Pohl haben.
Ein besonderes Highlight war natürlich der Rennofen, der samstags von den Eisenberger „Römern“ auf dem Kastellhügel aufgebaut wurde. Sonntagmorgen wurde er in Betrieb genommen, mit Eisenerz und Holzkohle bestückt und Sonntagnachmittag konnte das glühende Roheisen „geerntet“ werden. Eine spannende Geschichte, die zeigt, wie mühevoll und doch gekonnt die Römer schon Roheisen zum Schmieden von Ausrüstungsgegenständen und Waffen gewinnen konnten.
Das Limeskastell Pohl war an beiden Tagen kostenfrei geöffnet. Die Besucher konnten Contubernium, Turm, basilica und die Wallanlage erkunden, Hunger und Durst in der Taverne mit Flammkuchen aus dem Lehmbackofen, original lukanischer Bratwurst und anderen Leckereien löschen.
Es war eine gelungene Generalprobe für das am Sonntag, 17. September, im Limeskastell Pohl stattfindende „Limes Live“, dem Erlebnistag für die ganze Familie mit noch mehr Römern, Kelten und vielen Höhepunkten.

Der nächste Obernhofer Büchermarkt findet am Sonntag, 16. Juli, von 11 bis 16 Uhr in – und bei trockenem Wetter auch mit vielen Kartons vor – der Obernhofer Bücherhalle (Schulstraße 3) statt. Es gibt auch diesmal wieder ganz besondere Angebote: Einige hundert Kochbücher (auch Serien) aus den verschiedensten Regionen und zu den verschiedensten Kategorien sind noch da. Wer sich also einem neuen – oder seinem alten – Hobby, dem Kochen und/oder Backen widmen möchte: Herzlich willkommen! Falls jemand an Biografien Interesse hat: Etliche hundert aus von den unterschiedlichsten Persönlichkeiten der letzten 3000 Jahre sind vorhanden. Und falls noch jemand über ein Urlaubsziel nachgrübelt: Es gibt viele Reiseführer zu allen schönen Zielen weltweit…
Weiterhin finden Besucher, nach Themen sortiert, alte und neuere Bücher für (fast) jeden Geschmack und jeden Geldbeutel (Taschenbücher ab 0,25 und gebundene Bücher ab 1 Euro).Und eine ganze Menge Vinyl-LPs für Sammler sind auch im Angebot!

Auf die Autofahrer im Nassauer Land kommen weitere erhebliche Behinderungen zu. Nachdem die B 417 zwei Wochen lang an der Schleuse Hollerich gesperrt war, folgt nun die nächste Vollsperrung der Bundesstraße: Von Montag, 17. Juli, an wird die Strecke zwischen der Lahnbrücke Obernhof und Schloss Langenau dicht gemacht. Die Bauarbeiten in diesem ersten, westlichen Abschnitt dauern laut Landesbetrieb Mobilität (LBM) Diez bis zum 30. Juli. Im Anschluss wird der zweite Abschnitt von 31. Juli bis zum 13. August von der Kreuzung der Landesstraße 324 (Brücke Obernhof) in Richtung Laurenburg oberflächlich saniert.

Fahrbahnbelag und einzelne, defekte Entwässerungseinrichtungen sollen zunächst auf der westlichen Seite in Richtung Nassau erneuert werden. Das Schutzsystem auf der Flussseite wird während den Bauarbeiten ebenfalls auf den neuesten Sicherheitsstand gebracht. Arbeiten an Versorgungsleitungen und oberflächlichen Hydrantenkappen, Schachtdeckeln und Absperrschiebern von Wasserhausanschlüssen wurden bereits in den vorhergehenden Wochen vorbereitet, um die nun anstehenden Arbeiten unter Vollsperrung so zügig wie möglich durchzuführen.

Während der gesamten Bauarbeiten bleibt die Landesstraße 324 über die Lahnbrücke in Richtung Seelbach befahrbar. Die Zufahrt erfolgt jeweils von der Seite aus, auf der keine Bauarbeiten stattfinden.

Es wird eine großräumige Umleitung über die B 417 Laurenburg, Holzappel, die L 313 Horhausen, Giershausen sowie über die L 325 nach Dies und Weinähr wieder auf die B 417 beim Schloss Langenau eingerichtet und entsprechend örtlich ausgeschildert.

Für die Verkehrseinschränkungen im Bereich der Baustelle an der Lahnstraße bittet der Landesbetrieb Mobilität Diez um Verständnis.

 

 

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Der schöne Weinort Obernhof und das Kloster Arnstein sind bei der zweiten Etappe „Mit Luther gegen den Strom pilgern“ das Ziel der Teilnehmenden.

„Hier gehe ich und kann nicht anders“ hat Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Nassauer Land, eine Pilgertour in drei Etappen auf dem Lahn-Camino überschrieben. Am Samstag, 15. Juli, steht die zweite Etappe von Bad Ems nach Obernhof bevor. „Wir wollen mit Luther gegen den Strom durch unser neues Dekanat Nassauer Land pilgern“, beschreibt der Theologe und Diplom-Psychologe.

Dass es dabei nicht mit der Fließrichtung des Flusses geht, hat durchaus inhaltliche Bedeutung im Reformationsjahr 2017. In drei Tagesetappen geht es von Lahnstein bis nach Diez meist am „Lahncamino“ entlang. Das erste Stück wurde im Mai gemeistert, jetzt folgt für alle Interessierten Wanderer die nächste Strecke. „Im Reformationsjahr können wir so Spuren und Inspirationen von Luther auf dem Weg entdecken, gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung auch gegen den Zeitstrom mit Gottes Hilfe unterwegs sein.“

Kirchen auf dem Weg, kleine geistliche Übungen, Phasen der Stille, das Beten mit den Füßen, Lutherweisheiten an den Etappen-Zielen und eine heitere singende Weggemeinschaft sollen die Pilgertour auch auf diesem Streckenabschnitt zu einem besonderen Erlebnis machen.

Die Pilgertage dauern jeweils von 9.30 bis etwa 18 Uhr. Nächste Streckenabschnitte: Samstag, 15. Juli von Bad Ems nach Obernhof (zirka 18 Kilometer) und Samstag, 7. Oktober, von Obernhof nach Diez (zirka 26 Kilometer).

  • Mehr Informationen und Anmeldungen bei Pfarrer Matthias Metzmacher unter Telefon 02603-5099244 oder E-Mail matthias.metzmacher@ekhn-net.de.

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