Der Verein Lahn.Wein.Zentrum aus Obernhof veranstaltet mit den Obernhofer und Weinährer Winzern eine Frühjahrspräsentation Wein von der Lahn, bei der die Weingüter ihre Erzeugnisse zur Verkostung und zum Verkauf anbieten. Gastgeber ist am 21. Mai ab 11 Uhr das Weingut Anne Scherer vom Arnsteiner Hof, Borngasse 9, in Weinähr. Umrahmt wird die Präsentation durch ein kulturelles Beiprogramm.
Der Verein verbindet mit solchen Veranstaltungen sein Projekt Lahn.Wein.Zentrum in Obernhof mit der anstehenden Erweiterung der Rebflächen für die zukünftige Sicherung des Weinbaus an der Lahn. Zukünftig soll sich diese Veranstaltung bei wechselnden Gastgebern unter Einbeziehung der Burg Laurenburg, die in Verbindung mit dem Kloster Arnstein den Mittelpunkt der Weinbaugeschichte an der Lahn darstellt – in den Terminkalendern der Region etablieren.

Der Weinbau an der Lahn hat eine mehr als 700-jährige Geschichte. Die verbliebenen Weingüter in Obernhof und Weinähr erzeugen trotz zum Teil widriger klimatischer Bedingungen wie im vergangenen Jahr wiederholt auch durch Kammerpreismünzen ausgezeichnete Weiß- und Rotweine, die es Wert sind, auch überregional bekannt zu werden.

Luther

Diskutierten im Kulturkeller in Nassau, was sich evangelische und katholische Christen von Martin Luther und der Reformation heute abschauen können: (von links): die evangelische Theologin Dekanin Renate Weigel, Moderator Bernd-Christoph Matern und der katholische Theologe Christopher Campbell.

Was evangelische und katholische Christen von Martin Luther lernen können und was der Reformator mit Donald Trump gemeinsam hat, darum ging es unter anderem beim „Talk im Keller“, zu dem die Ökumene im Nassauer Land ins Günter-Leifheit-Kulturhaus nach Nassau eingeladen hatte.

Der evangelischen Dekanin Renate Weigel (Dekanat Nassauer Land) und dem katholischen Theologen Christopher Paul Campbell (katholische Erwachsenenbildung Rhein-Lahn/Westerwald) entlockte Moderator Bernd-Christoph Matern eine Reihe „evangolischer“ Einsichten, wie Luthers Leben und Wirken durch die evangelische und die katholische Brille betrachtet heute noch in die Gesellschaft wirkt. Als einen „Solitär“ bezeichnete Campbell den Reformator, dessen Bedeutung dem in einer sehr katholischen Region aufgewachsenen Theologen erst als Erwachsener bewusst wurde. „Vorher habe ich ihn immer mit Martin Luther King verwechselt“, schmunzelte Campell. Beeindruckt zeigte er sich von der sehr mutigen, manchmal auch radikalen Art, mit der er seine Position vertrat, ohne Angst ums eigene Leben, wohl wissend, an welchem Abgrund er steht.

Renate Weigel skizzierte in einem Impulsvortrag, welche Rolle Luther für sie hatte von ihrer Kindheit Weiterlesen »

Unbekannte Täter haben am frühen Nachmittag des Mittwochs im Ernst-Vogler-Weg in Bad Ems, einem Waldweg, ein Feuer angezündet, das offenbar außer Kontrolle geriet. Der Brand griff auf den talseitigen Hang über und entzündete dort größtenteils Unkraut. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Ems löschte den Brand auf einer Fläche von circa 300 Quadratmetern mit 20 Kräften. Der Verursacher konnte trotz sofortiger Fahndung bisher nicht ermittelt werden.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu Tat oder Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 02603/970-0 zu melden.

Die Synodalen befassten sich intensiv mit der Kita-Trägerschaft auf Dekanatsebene, bevor sie dem Modell zustimmten.

Mit großer Mehrheit hat die Synode des evangelischen Dekanats Nassauer Land während ihrer Frühjahrstagung in Netzbach einem neuen Trägermodell für Kindertagesstätten zugestimmt. Evangelische Kirchengemeinden, die einen oder mehrere Kindergärten betreiben, können die Trägerschaft ans Dekanat übertragen, das dort nun eine hauptamtliche Geschäftsführung ansiedeln kann. Mit dieser gemeindeübergreifenden Trägerschaft (GüT) auf Dekanatsebene will das Dekanat unter anderem Kirchenvorstände von Verwaltungsaufgaben entlasten.

Im Dekanat Nassauer Land gibt es derzeit 33 Kindertagesstätten (Kitas) in Trägerschaft evangelischer Kirchengemeinden mit zirka 100 Gruppen. Um eine halbe Geschäftsführungs-Stelle ausschreiben zu können, wären mindestens so viele Kirchengemeinden notwendig, dass 25 Gruppen zusammenkommen, wie der stellvertretende Dekan Christian Dolke den Synodalen erläuterte. Weiterlesen »

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37 Mitglieder des BVB Fanclub „Rhein-Lahn 09″ haben sich im Vereinsheim des TuS Singhofen getroffen, um zusammen auf einer Leinwand das Derby bei den Blauen zu verfolgen. Für weitere sechs Mitglieder hatte man zudem Karten besorgen können, so dass diese das Spiel direkt im Stadion verfolgen konnten.

bvb1Im schwarz-gelb „geschmückten“ und sehr gut gefülltem Vereinsheim verfolgten alle, gut gestärkt, das spannende Derby. Bei der 1:0-Führung durch Aubameyang brandete dann lautstarker Jubel auf, leider reichte es am Ende aber doch nur zu einem 1:1-Remis. Auch das beliebte Tippspiel wurde wieder durchgeführt, hier gewannen Harald Ackermann (Burgschwalbach) einen Fanclub-Schal, Christoph Becker (Nievern) eine Fanclub-Tasse sowie Thorsten Achtstein (Dausenau) ein BVB-Energydrink mit Longdrinkbechern.
Die Stimmung war trotz des Remis allgemein sehr gut, auch viele der in letzter Zeit neu hinzugekommenen Fanclub-Mitglieder waren erstmals dabei und man konnte sich so etwas näher kennenlernen.
Als nächstes steht am Samstag, 15. April, die Busfahrt mit 45 Mitgliedern zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt an. Mittlerweile hat der Fanclub 146 Mitglieder, über weitere „Gleichgesinnte“ würde er sich sehr freuen. Die Mitglieder kommen aus 43 Gemeinden, größtenteils aus dem gesamten Rhein-Lahn-Kreis. Die Altersstruktur reicht von einem bis 73 Jahren, was auch das Ziel Ziel seit der Gründung ist, der Club will nämlich für „jedermann“ sein. Neben den Kartenangeboten zu fast jedem BVB-Spiel spendet der Fanclub unter anderem jährlich einen hohen Geldbetrag an eine wohltätige Einrichtung.

  • Weitere Infos sowie den Mitgliedsantrag (nur 19,09 € Jahresbeitrag) findet man auf der Homepage www.rheinlahn09.de sowie bei Facebook. Bei Fragen kann man sich auch gerne unter Tel. 0177/4629142 melden.

Einen betrunkenen Autofahrer hat die Polizei Bad Ems am Dienstag gegen 12.30 Uhr am Nassauer Burgberg aus dem Verkehr gezogen. Während einer Kontrolle stellten die Beramten fest, dass der 74-jährige Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stand. Ein entsprechender Test bestätigte dies. Gegen den Beschuldigten wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet, die Weiterfahrt unterbanden die Polizisten.

Einer der eindrucksvollsten Passionsvertonungen der Musikgeschichte widmet sich das zweite Kooperationsprojekt der Evangelischen Kantorei Bad Ems und der Nassauischen Kantorei Diez. Die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach haben Sängerinnen und Sänger unter Leitung der Kantoren Ingo Thrun und Martin Samrock einstudiert. Das Werk wird zusammen mit namhaften Solisten und einem Orchester mit Musikern der Region am Samstag, 8. April, um 19 Uhr in Bad Ems und am Sonntag, 9. April, um 17 Uhr in Diez aufgeführt.

Für die anspruchsvollen Solo-Partien konnten die international bekannte Sopranistin Mélanie Horner, die Altistin Maria Dehler sowie der vor allem in der Region Limburg bekannte Bariton Sebastian Kunz gewonnen werden, der sowohl die Jesus-Worte als auch die Arien interpretieren wird. Die Rollen des Petrus und des Pilatus gestaltet der Bariton Peter Meyer. Walther Rösler, Tenor an der Oper in Düsseldorf, hat die tragende Rolle des Evangelisten übernommen. Unterstützt werden die Chöre und Solisten von der „Cappella instrumentalis nassovia“, einem Orchester, das sich aus namhaften Instrumentalisten der Region zusammensetzt.

Die erste Aufführung am 8. April beginnt um 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der katholischen Kirche St. Martin in Bad Ems. Die zweite Aufführung am 9. April um 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr) in der evangelischen Jakobuskirche Diez-Freiendiez.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf 17 Euro, ermäßigt 12 Euro. Die Vorverkaufsstellen sind für die Aufführung in Bad Ems Buchhandlung Meckel, Römerstraße 59, Telefon 02603/2214, für die Aufführung in Freiendiez: „Buch & Wein“ Schaefer, Rosenstraße 16, Diez, Telefon 06432/9240744. An der Abendkasse kostet der Eintritt 20 Euro, ermäßigt 15 Euro.

Rheinland-Liga männlich

Die Mannschaft U12 männlich: v.h. L. Christina Müller (Betreuerin), Maximilian Rib, Moritz Daniel, Nils Lubitz (Betreuer), Ole Kamphuis, Lars Brandstetter, Jennifer Weber (Betreuer) V. v.l. Ivan Mospan, Luca Neuser, Kai Lubitz, Jonathan Gerstner Vorne liegend: Albert Hamidov

Die Kampfgemeinschaft von der Lahn (TV 1860 Nassau/VfL Lahnstein) hat sich zum dritten Mal in Folge den Rheinlandmeister-Titel gesichert. Erfolgreich war auch die Kampfgemeinschaft der Mädchen: Sie wurde knapp Vize-Rheinlandmeister. Neele Fabich vom TV 1860 Nassau sicherte sich mit der KG Bad Ems Platz 1 im Jugendpokal der U 16, während Achmed Hamidov Platz 3 mit der Mannschaft im Jugendpokal der U 16 gewann.

Am Sonntag fand der 2. Kampftag der Rheinland-Liga U 12 statt. Die Nassauer Judoka hatten an diesem Tag Heimspiel und starteten als jeweils erst Platzierter auf der Tabelle in der zweiten Kampftag. Die Kampfgemeinschaft der Mädchen des TV 1860 Nassau/JC Neuwied kämpfte an diesen Tag gegen die gleichen Mannschaften wie schon am vergangenen Wochenende. Die Kampfgemeinschaft TV 1860 Nassau/JC Neuwied stand in ihrer ersten Begegnung den Kämpferinnnen des TB Andernach gegenüber.

Rheinland-Liga weiblich

Die Mannschaft U12 weiblich: v.h. L.: Jennifer Weber (Betreuerin), Christina Müller (Betreuerin), Laila Roos, Maja Hein, Maria Heuchemer, Victoria Hoffmann, Sebastian Hartmann (Betreuer) V. v.l.: Sarah Hofmann, Hanna Hofmann, Liane Adler, Johanna Klein

Den Anfang macht Sarah Hofmann. Sie konnte ihre durchaus größere und schwerere Gegnerin mit einer schönen Hüfttechnik zu Fall bringen und sicherte sich somit den frühzeitigen Sieg und somit den ersten Punkt für die Mannschaft. Den nächsten Punkt sicherte Maja Hein durch einen Haltegriff, bevor sich Johanna Klein in ihrer Begegnung leider geschlagen geben musste. Maria Heuchemer sicherte der Mannschaft den entscheidenden Punkt, in dem sie sich für einen Seoi-Nage einen Wertung sicherte und diese bis zum Ende der Kampfzeit verteidigen konnte. Im Abschlusskampf schließlich erkämpfte Laila Roos sich ein Unentschieden. Am Ende stand es 3:1 für die Mädels der KG Nassau/Neuwied. Weiterlesen »

„Herkules in der Unterwelt“, lautet der Titel der 176. Obernhofer Vollmondnacht  am Dienstag, 11. April, 20 Uhr, im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein. Im Rahmen eines heiteren Abends wollen Brigitte Bamm und Gaby Fischer einen faszi­nierenden Einblick in die Jenseitsvorstellungen der Griechen und Römer bieten.
An seinem 17. Geburtstag erfährt der junge Herkules, dass sein Vater nicht König Amphytrion ist, sondern Zeus, der höchste griechische Gott. Bis heute bekannt sind die zwölf Arbeiten des Helden für König Eurystheus, die ihm das Orakel von Delphi auferlegt als Strafe für den Mord an seiner Familie. Hera, die eifersüchtige Gattin von Zeus, zornig auf alle Kinder, die ihr Gat­te mit Sterblichen gezeugt hat, lenkte nämlich aus Rache seine Pfeile bei einem Übungsschießen so, dass sie seine Gattin und die drei Kinder tödlich trafen.
Fischer und Bamm lassen Herkules in seinem fiktiven Tagebuch – musikalisch umrahmt von Ute Graßmann (Spielleut´ Ranunculus) und ihren historischen Instrumenten – auf humorvolle Art von seiner wohl gefährlichsten Aufgabe erzäh­len, dem Abstieg in die Unterwelt, in das Reich von (seinem Onkel) Hades und dessen Gattin Persephone, um den Höl­lenhund Zerberus zu holen, eine Aufgabe, die er mit Bravour meistert.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

tonartisten_Workshop Jan Schumacher Unter dem Titel „Spannende Chorliteratur im gemischten Chor“ stand der Workshop des Chorverbandes Rheinland-Pfalz am Samstag, an dem die Nassauer tonArtisten in Lahnstein teilnehmen durften. Mehr als 30 Stücke aus neu erschienenen Chorbüchern stellte der Dozent Jan Schumacher, Universitätsmusikdirektor der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, Dirigent, Vizepräsident und Vorsitzender der Musikkommission der European Choral Association, vor und erarbeitete mit den knapp 100 anwesenden Chorsängern dabei auch Probetechniken und stimmbildnerische Aspekte der Chorarbeit.
„Es ist immer wieder spannend, gemeinsam mit anderen Chorsängern zusammen zu musizieren und neue Impulse für die eigene Probenarbeit zu erhalten“, so tonArt-Chorleiter Achim Fischer, der an diesem Tag auch selbst einmal als Sänger im Chor sitzen durfte.
Voller Motivation geht es für tonArt jetzt zurück zu den wöchentlichen Proben für das nächste Konzert „tonArt trifft tonArt“ am Samstag, 22. April, um 18 Uhr in der katholischen Kirche in Hambuch vorbereiten.

  • Weitere Informationen zum Chor, der Gründung der Kinder- und Jugendchöre tonArt kids und den bevorstehenden Terminen finden Sie unter www.tonartisten.de.

Als sie hinter sich den aufheulenden Motor eines Motorrads hörte, war am Freitagnachmittag eine auf der Lahnstraße in Bad Ems einparkende Motorradfahrerin derart erschrocken, dass sie aus Versehen Gas gab, statt zu bremsen. Die Folge: Sie krachte gegen einen Begrenzungspfosten und die Hauswand. Die  Motorradfahrerin wurde schwer verletzt, am Motorrad, dem Pfosten und der Hauswand entstand Sachschaden.Der beteiligte Kradfahrer fuhr, ohne sich um das Unfallgeschehen zu kümmern, in Richtung Grabenstraße weiter.

Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung an die Polizeiinspektion Bad Ems unter der Telefonnummer 02603/9700 oder per E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de.

18.000 Euro Sachschaden und zwei verletzte Personen — das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Freitagnachmittag auf der Hauptstraße in Singhofen, Höhe Sportplatz. Ein in Richtung Nassauer fahrender Autofahrer fuhr gegen 15.30 Uhr auf ein stehendes Fahrzeug auf, das er auf ein weites Auto schob. Dieses hatte wegen Gegenverkehrs angehalten, um links abzubiegen. Ein darin mitfahrendes Kind wurde verletzt und musste mit dem Hubschrauber in eine Koblenzer Klinik geflogen werden. Eine weitere Verletzte wurde mit dem Rettungsfahrzeug ins Krankenhaus Nastätten gefahren.

Offenbar beim Ausparken hat am Freitagnachmittag ein unbekannter Fahrzeugführer ein auf dem Parkplatz des alten Aldi-Marktes in der Gerhart-Hauptmann-Straße in Nassau einen Pkw demoliert. Dabei entstand ein Schaden von rund 800 Euro. Nach dem Unfall entfernte sich der Verursacher, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung werden erbeten an die Polizeiinspektion Bad Ems unter der Telefonnummer 02603/9700 oder per E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de.

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Mit einem Ständchen vom Männerchor startete der AWO-Dialog „Gut leben in Nassau“ in die erste Runde. „Wir wollen uns mit dem Liedvortrag bei Dr. Mertes und bei der AWO für die Unterstützung bedanken“, erklärte Matthias Läsch, den Blick auf das 175-jährige Bestehehen seines Vereins gerichtet.

Die AWO in Nassau nimmt sich den Einsatz des Männerchors gerne zum Vorbild, so Dieter Bielicki. Der AWO-Vorsitzende freute sich über die zahlreichen Gäste in der voll besetzten „Kaffeekanne“ und begrüßte Dr. Josef Peter Mertes als Gesprächspartner des Abends. Dr. Mertes war Abgeordneter des Landtages und Präsident der ADD Trier. Als stellvertretender Vorsitzender der G. und I. Leifheit Stiftung ist er der Region verbunden.
„Hauptsache gesund und Hauptsache Frieden“, so fasste Dr. Mertes die Wünsche der Deutschen im Allgemeinen knapp zusammen. In einem kurzen Abriss ging er auf die Bedürfnisse, wie sie in Untersuchungen der Bundesregierung zum Ausdruck kommen, näher ein, um sich anschließend an die Anwesenden zu wenden: „Sie sind die Experten, wenn es um ihre Stadt geht. Bitte schreiben Sie auf, was heißt für Sie „Gut leben in Nassau““. Eine Aufforderung, die an den einzelnen Tischen zu intensivem Nachdenken führte, bevor Dutzende von Antworten verlesen werden konnten.
awo_dialog_170327-2Nicht überraschend stand eine „gute medizinische Versorgung“ auf der Skala obenan. Der ansässige Arzt Dr. Thomas Klimaschka hierzu Stellung und wies auf praktikable Möglichkeiten für die Zukunft hin. Erfreulich oft wurde das gute Miteinander hervorgehoben. „Menschen, die ich kenne“, eine intakte Gemeinschaft, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft tragen maßgeblich zur Zufriedenheit bei. Ebenso wurden die schöne Landschaft, eine saubere Umwelt, gute Wander- und Radfahrwege wie eine „ansprechende Kultur vor Ort“ als Faktoren, die zum guten Leben dazu gehören, genannt. Das alles, so die einhellige Meinung, gilt es zu erhalten. Weiterlesen »

Der Nassauer Leifheit-Konzern hat im Geschäftsjahr 2016 2,3 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Jahr zuvor. Dies geht aus dem Geschäftsbericht hervor, den das Unternehmen am Mittwoch veröffentlicht hat. Der Konzernumsatz betrug 237,1 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern lag mit 22,1 Millionen Euro um 300 000 Euro über dem Vorjahreswert. Davon sollen auch die Anteilseigener profitieren: Der Vorstand hat der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um 10 Cent auf 2,10 Euro je Aktie sowie eine Sonderdividende von 80 Cent (Vorjahr: 75 Cent) je Aktie vor vorgeschlagen.

„Unsere Strategie ,Leifheit 2020′ hatte schon im Geschäftsjahr 2015 erste Früchte getragen. Im Jahr 2016 hat sich unser Aufwärtstrend fortgesetzt. Die konsequente Umsetzung unserer Strategie und der kontinuierliche Ausbau unseres Produktportfolios zeigt nachhaltig Wirkung“, sagt Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG.

tonArt kids Projektchor

Nachdem das Nassauer Chorensemble tonArt im September 2015 die singfreudigen Kinder in der Umgebung zur Teilnahme an einem Projekt-Kinderchor aufgerufen hat, soll tonArt kids jetzt auch langfristig zum festen Bestandteil des Angebotes in und um Nassau werden.
„Mit dem Projekt 2015 wollten wir herausfinden, ob es in Nassau überhaupt Interesse an einem Kinderchor gibt“, so Chorsprecher Thomas Diel. Die Antwort war eindeutig: 37 Kinder zwischen vier und zwölf Jahren meldet sich damals zum Projekt an und übertrafen damit jegliche Erwartungen der Verantwortlichen. „Wir haben lange daran gearbeitet, wie wir die tonArt kids langfristig und sinnvoll anbieten können und freuen uns sehr, dass es jetzt endlich losgehen kann.“, berichtet auch Monika Bär, selbst tonArtistin und eine der Initiatoren der tonArt kids.
Damit alle Altersstufen auch altersgerecht gefördert werden können, wird es unter dem Namen tonArt kids drei Gruppen geben: die „Singmäuse“, den Kinder- und den Jugendchor.
Bei den Singmäusen sollen dabei Kinder ab vier Jahre bis zum 1. Schuljahr an die Musik und den Gesang herangeführt werden, Monika Bär, Leiterin einer Kindertagesstätte und langjährige Sängerin bei tonArt, wird hier weiterführen, was sie im letzten Projekt mit den tonArt kids bereits begonnen hat: Freude an der Musik und dem Singen vermitteln und Grundlagen für den Chorgesang schaffen.
Im Kinderchor können Kinder vom 1. bis zum 4. Schuljahr teilnehmen, hier wird Petra Schönrock-Wenzel, ebenfalls langjährige Sängerin bei tonArt und Grundschullehrerin (u.a. mit dem Fach Musik), die Proben übernehmen.
Für den Jugendchor, in dem Jugendliche ab dem 5. Schuljahr bis etwa 16 Jahre teilnehmen können, hat sich tonArt einen nicht-tonArtist als Chorleiter mit ins Boot geholt: Fabian Glück, freiberuflicher Chorleiter aus Arzbach, der bereits Erfahrung in der Leitung von Kinder-und Jugendchören hat, möchte die ältesten der tonArt kids neben dem Chorgesang auch im Bereich der Stimm- und Gehörbildung fit machen.
Alle interessierten Kinder, Jugendliche und Eltern sind herzlich zu einer Infoveranstaltung am 6. Mai um 10:30 Uhr in den Museumssaal des Günter-Leifheit-Kulturhauses in Nassau eingeladen. Weitere Informationen rund um tonArt und deren Veranstaltungen, sowie Kontaktmöglichkeiten bei Fragen sind auf der Homepage www.tonartisten.de oder bei Facebook zu finden.

Am Sonntag, 9. April, um 15.30 Uhr wird im Limeskastell Pohl wieder einmal gezaubert. Geboten wird ein Erlebnis der besonderen Art für Kinder ab drei Jahre und für die ganze Familie. Die Zauberhexe Nudeltraud wird von Irene Englmeier gespielt. Sie steht seit 25 Jahren mit verschiedenen Comedy-, Kleinkunst- und Kindertheaterprogrammen auf der Bühne, und nun auch im Limeskastell Pohl.
Da gibt es ein riesengroßes Hexenbuch, einen Bücherwurm und fliegende Besen. Das Ganze ist eine zauberhafte Geschichte um die Zauberhexe Nudeltraud und den Bücherwurm Friedrich Flatterzahn. Der rotzfreche Bücherwurm wohnt im riesengroßen Hexenbuch und spielt Nudeltraud so manchen Streich. Als er mal selber zaubern will, fliegen nicht nur die Fetzen, sondern auch Tücher, Blumen und Besen durch die Luft.
Jedenfalls gibt es viel zu Lachen.
Mehr zur Zauberhexe finden Sie unter: www.zauberhexe-nudeltraud.de.

  • Eintritt im Vorverkauf 7 EUR (Kinder, Schüler, Studenten, Azubis: 5 EUR).
    Eintrittskarten zu der Veranstaltung sind ab sofort erhältlich in den Vorverkaufsstellen :
    Foto Jörg, Amtstr. 13, Nassau, Tel.: 02604 356,
    Markt-Apotheke, Am Marktplatz 7, Singhofen, Tel.: 02604 5877,
    Bücherland, Römerstr. 35-37, Nastätten, Tel.: 06772 960097,
    Buch & Stift, Untertalstr. 21, Katzenelnbogen, Tel.: 06486 902244,
    und im Limeskastell Pohl, Tel.: 06772 9680768, (officium@limeskastell-pohl.de). Hier sind auch Kartenreservierungen möglich.

Insgesamt 161 Motorradfahrer und ihre Fahrzeuge hat die Polizei am Sonntag zwischen 10.30 und 18 Uhr in Weinähr und Dausenau kontrolliert. 24. Zweiradfahrer wurden verwarnt, 39 müssen die Beseitigung eines Mangels an ihrem Fahrzeug nachweisen. Einem Motorradfahrer wurde die Weiterfahrt untersagt, weil er die Schalldämpferanlage manipuliert hatte. Sechs Motorradfahrer wurden wegen mangelhafter Bereifung angezeigt.

Die Polizei weist nochmals besonders daraufhin, dass viele technische Veränderungen, insbesondere Veränderungen der Schalldämpferanlagen und Eingriffe in die Brems- und Lenkeinrichtung, zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. In diesen Fällen wird die Weiterfahrt untersagt. Auf die Betroffen kommt ein hohes Bußgeld zu. Weiterhin steht dem Motorradfahrer für den Zeitraum bis zur Erteilung einer Betriebserlaubnis sein Motorrad für die Ausübung seines Hobbys nicht zur Verfügung.

Unfall_Nievern

Ins eigene Haus ist am Donnerstagabend eine 63-jährige Autofahrerin in Nievern gekracht. Sie wollte rückwärts mit ihrem Pkw aus der steilen Einfahrt ausfahren, hatte bei ihrem Automatikfahrzeug aber versehentlich den Vorwärtsgang eingelegt. Als sie losfuhr, prallte sie mit Wucht gegen die Mauer ihres Hauses und durchbrach sie. An dem Pkw entstand Totalschaden, und auch das Haus wurde stark beschädigt.  Verletzt wurde niemand.

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