Am Freitag, 6. September, 19 Uhr, spielt der Amerikaner Gregory McKoy im Kunstcafé am Hexenturm in Nassau. Blues & Soul – Musik, in der Seele geboren und im Herzen gewachsen. Im Zentrum der Musik der 70er Jahre hat er seine Liebe zur Musik gespürt, ein Sohn der Motown Ära- das ist Gregory McKoy aus den USA.
Es waren Aretha Franklin und Al Green, die seine Kindheit begleiteten, mit ihm sangen und beeinflussten. Aufgewachsen als Sohn eines Pastors ist es die Harmonie des Gospels, die in großer Emotion auf den Tasten entsteht. Ein Abend, live und unvergesslich. Ein Abend mit Klang und Gefühl. Der Eintritt ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten.

Die Nassauer Pilates-Trainerin Beate Simon bietet einen kostenlosen Schnupperkurs am Montag, 12. August, 18.30 Uhr, in der Galerie des Kunstcafés am Hexenturm an. Interessenten werden gebeten, sich unbedingt anzumelden, da die Zahl der Plätze begrenzt ist. Der Pilateskurs findet dann ab 19. August jeden Montagabend von 18.30 bis 19.30 Uhr in der Galerie des Kunstcafés am Hexenturm statt. Der Kurs wird als 10er-Kurs für 65 Euro pro Person angeboten. Anmeldung: Kunstcafé am Hexenturm, Milchstraße 7, 56377 Nassau, Tel. 02604/9529966, Öffnungszeiten: Mo, Do, Sa, So: 14-18 Uhr, Fr: 15-22 Uhr.

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Gesunde und leckere Ernährung – hierzu gehört zweifellos auch ein gutes Brot. Dass dazu viel Handarbeit nötig ist, stellten die Anhänger der CDU Seelbach-Attenhausen mit Ihrem Vorsitzenden Stefan Merz bei einem Brotbacktag im Backes von Dachsenhausen fest. 

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Rosel Köhler und ihr Mann backen dort schon seit Jahren eigenes Brot mit Natur-Sauerteig aus etwa 70 Prozent Roggen- und Weizenmehl, ferner ein Körnerbrot und gelegentlich Weißbrot. Der Teig hierfür muss in der Woche vor dem Backtag vorbereitet werden und mehrere Tage „gehen“. Dann können morgens die Brotlaibe geformt, der Backes mit Holz angeheizt und schließlich die Brote gebacken werden. Viele Stunden Arbeit sind dafür nötig und viel Fachwissen, dass sich Rosel Köhler und ihr Mann seit vielen Jahren angeeignet haben. Rosel Köhler hat die Teigherstellung noch von ihrer Mutter gelernt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Etwa 50 Brote wurden dem Backofen entnommen, unter den Teilnehmern verteilt und mit nach Hause genommen.

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Immer in der ersten Woche im Monat backen Köhlers auch für die Öffentlichkeit. Die Brote können dann donnerstags ab 11.30 und 17.30 Uhr und gleichfalls freitags ab 11.30 Uhr im Backes in Dachsenhausen erworben werden. Vorbestellung ist aber auf jeden Fall sinnvoll – meist sind die Brote schon alle vergeben, bevor der eigentliche Verkaufstermin startet.

Nach der brütenden Hitze im vergangenen Jahr war es für Mitglieder und Freunde des Nassauer Kanu-Clubs (NKC) 1950 eine Wohltat, ihre Sommertour  2019 bei deutlich angenehmeren Temperaturen zu fahren. Musste die Tour vor einem Jahr wegen der hohen Temperaturen bereits in Obernhof  vorzeitig abgebrochen werden, so fuhren die Kanuten dieses Mal die volle Strecke von Balduinstein nach Nassau, immerhin also 26 Kilometer.

Im Zehner-Canadier „Edmund Noll“ hatte sich eine Schar naturbegeisterter Wassersportfreunde zusammengefunden, um die wunderschöne Lahn-Landschaft an sich vorbei ziehen gleiten zu lassen. Einen herrlichen Anblick boten unter anderem Schloss Schaumburg, die Laurenburg, Kloster Arnstein und schließlich Burg Nassau. Vier Schleusen waren zu durchfahren, und nachdem es die Tage zuvor ordentlich geregnet hatte, freuten sich die Kanuten auch über eine gewisse Flussströmung, die ihnen das Paddeln ein wenig erleichterte.

Inklusive einer gemütlichen Mittagspause in Laurenburg und einer kurzen „Eis-Unterbrechung“ in Obernhof kamen die Kanu-Fahrer am späteren Nachmittag wohlbehalten am Bootshaus in Nassau an. Der nächste Fahrttermin steht bereits fest: Das traditionelle Abpaddeln des NKC findet am Sonntag, 6. Oktober, von Laurenburg nach Nassau statt. Wer mitfahren möchte, wendet sich an Wanderwart Rolf Goeckel unter Tel. 0160 976 27 495.

Das Bootshaus des Nassauer Kanu Clubs (NKC) präsentiert sich seit kurzem mit einer neu gestalteten Fassade, die farblich an ein Schwedenhaus erinnert. Die Schweden bemalten ihre Häuser in Backsteinfarbe, um Ihre Holzhäuser hochwertiger aussehen zu lassen, da ein Backsteinhaus wesentlich kostspieliger war als ein Holzhaus. Da das Nassauer Bootshaus aus den alten Backsteinen des im Krieg zerstörten Kurhauses errichtet wurde und die damaligen Mitglieder diese Backsteine mühevoll herangeschleppt hatten, lag es fast auf der Hand, das Bootshaus in Backstein- bzw. Schwedenrot zu streichen.

Die Fassadenarbeiten wurden von einem Nassauer Betrieb ausgeführt und von Freunden des NKC finanziell unterstützt. Der größte Teil der Kosten Teil wurde aber vom Verein selbst getragen. Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann dankte allen, die an der Planung, Umsetzung und natürlich der weiteren Pflege beteiligt waren und sind. Besonders dankte er dem Bootshauswart Philipp Wiemann der diverse Vor- und Nacharbeiten erledigt hat und die gesamte Renovierungsmaßnahme von Anfang bis Ende begleitet hat.

Im sportlichen Bereich hat der NKC die Weichen auf Zukunft gestellt. So hat der Verein seine Flotte von SUP-Boards (Stand Up Paddeln) vergrößert. Derzeit stehen den Mitgliedern und denen, die es werden wollen, vier Boards und zwei Surfbretter zur Verfügung. Schnupperpaddeln bietet Diana Stork ab sofort bis Ende August alle 14 Tage in den geraden Kalenderwochen an. Interessiere Paddler können sich donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr am Bootshaus melden. Die neuen SUPs sind so genannter Allrounder. Das heißt, man kann sie für Trainingsfahrten und gleichermaßen für Touren nutzen. Sie haben eine Tragfähigkeit von bis zu 120 kg und eine Länge von 3,50 Meter.Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, allerdings muss jeder Paddler schwimmen können. Das Tragen einer Schwimmweste ist bei Jugendlichen unter 18 Jahren in allen Bootsklassen Pflicht.

Darüber hinaus bietet der NKC allen Wassersportfreunden eine breite Palette von Booten an: Kanadier, Wanderboote, Poloboote, Rennboote und Drachenboote. Gerade ins Kanuwandern hat der NKC in den letzten Jahren kräftig investiert. Für alle Mitglieder zugänglich gibt es jetzt einen 5er-Canadier, einen 4er-Canadier und einen 2er-Canadier. In der Flotte befinden sich zudem noch ein 2er-Wanderkajak sowie zahlreiche Wandereiner für unterschiedliche Gewichtsarten und Gewässer für Groß und Klein. Der vereinseigene Zeltplatz in Kalkofen lädt zu einer Wochenendtour mit der Familie oder Freunden ein.

Trainingszeiten für alle interessierten Wassersportler sind montags von 17 bis 19 Uhr und nach Absprache. Die 12. Nassauer Drachenbootmeisterschaft am 17. August 2019 ist bereits ausgebucht. Drachenboottraining ab sofort nach Absprache mit Kalli Wiemann ist möglich. 

Das ist eine Abbildung des Oceanus. Er ist sicherlich der »Star« der Ausstellung im Limeskastell Pohl.Es handelt sich dabei um einen Möbel- oder Türbeschlag mit der Darstellung des Wassergottes Oceanus aus dem 2./3. Jahrhundert n. Chr., gefunden am Römerkastell in Holzhausen. Nach Homer galt Oceanus schon bei den Griechen sowohl als Ursprung der Welt als auch der Strom, der die Welt umfließt und vom Meer unterschieden wird. Er ist der Ursprung der Götter sowie aller Flüsse, Meere, Quellen und Brunnen.

Das Limeskastell Pohl präsentiert in Kürze eine Bereicherung seiner musealen Ausstellung. Die Schaukästen hierzu sind bereits fertiggestellt und installiert, die Auslage wird in den nächsten Tagen bestückt. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist, dass der Ausstellungsbau komplett mit heimischen Firmen umgesetzt wurde. Im Museumsraum im linken Seitentrakt können dann die neuesten Funde aus Hunzel, Marienfels und Holzhausen besichtigt werden. Sie ergänzen die bestehende Ausstellung „Leben am Limes“ im Freilichtmuseum Limeskastell Pohl und illustrieren die römische Präsenz um 100 n. Chr. zwischen Rhein und Lahn.

Bei einer Führung erfährt der Besucher, was Oceanus im Taunus machte, wer sein Geld am Römerkastell Holzhausen verloren hat oder was Marienfels erleuchtete. Die Fundstücke sind selbstverständlich auch beschrieben und ohne Führung einsehbar. Bei einer Führung werden die Besucher jedoch ausführlich über Hintergründe und die Geschichte informiert.  

Am Montag, 29. Juli, um 14 Uhr wird die neu gestaltete Museumsabteilung im Limeskastell Pohl vom Leiter der Direktion Landesarchäologie Außenstelle Koblenz, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Dr. Peter Henrich, und vom Ortsbürgermeister der Gemeinde Pohl, Prof. Thomas Steffen, im Beisein von geladenen Gästen offiziell eröffnet. 

Ab Freitag, 2. August, ist der neu gestaltete Museumsraum mit seinen Ausstellungsstücken dann für die Besucher zu besichtigen. Zu beiden Terminen sind Interessierte herzlich eingeladen.

     

Der alte und neue Gemeinderat (von links): 2. Beigeordneter Thomas Gebenroth, Albert Sanner, 1. Beigeordneter Dieter Wulf, Edith Dumke, Ortsbürgermeister Jürgen Ludwig, Karin Trost, Lucas Egert, Manfred Fischer, Carmen Merz, Dominic Steinecke und Kurt Struckmeyer. Foto: Stefan Merz

Zu seiner konstituierenden Sitzung ist der neue Gemeinderat von Seelbach im Ratszimmer der Gemeinde zusammengetreten. Nach Eröffnung der Sitzung wurden die ausgeschiedenen Ratsmitglieder Carmen Merz und Kurt Struckmeyer verabschiedet; beide waren aus privaten Gründen nicht mehr angetreten. Sie erhielten diese ein Präsent für die geleistete Arbeit.

Dem 1. Beigeordneten und Ratsmitglied Dieter Wulf wurde für 25 Jahre Mitarbeit im Gemeinderat eine Dankesurkunde des Gemeinde- und Städtebundes überreicht. Im Anschluss überreichte Wulf Jürgen Ludwig die Ernennungsurkunde für seine dritte Amtszeit als Ortsbürgermeister. Bei den anschließenden Wahlen der Beigeordneten gab es keine Überraschungen. Dieter Wulf wird weiterhin als Erster Beigeordneter tätig sein und Thomas Gebenroth als Zweiter Beigeordneter. Neu im Rat vertreten sind Edith Dumke und Lucas Egert. Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser dankte den alten und neuen Ratsmitgliedern und Ortsbürgermeister Ludwig für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten zum Wohle der Gemeinde. In den Rechnungsprüfungsausschuss wurden Edith Dumke, Karin Trost und Dominic Steinecke gewählt.

Der Ortsverband Bündnis90/Die Grünen Bad Ems/Nassau hat die Stadtranderholung der AWO in Bad Ems am Hasenkümpel besucht. Bei einem Rundgang über das Gelände konnten die Kommunalpolitiker erleben, mit welcher Freude die Kinder mit den von Firmen aus der Region gespendeten Materialien gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern an ihren Projekten arbeiteten. Das  Angebot der AWO entlastet  Eltern in den ersten Ferienwochen. Die  Kinder können sich bei Spiel, Sport und Lagerleben erholen und das Angebot gilt auch für  Familien, die nicht in Urlaub fahren können. 

„Was die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und der Vorsitzende der AWO, Achim Hopfenmüller, hier leisten ist unschätzbar. Ohne dieses  soziale Engagement wäre die Stadtranderholung nicht möglich. “ meinten Erika Fritsche und Michael Spielmann, die Sprecher des Ortsverbands. Sie bedankten sich beim Vorsitzenden der AWO Achim Hopfenmüller und allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und brachten wie auch in den letzten Jahren eine fruchtige Überraschung und eines kleines Geschenk mit.

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen auf der B 417 zwischen Nassau und Obernhof in Höhe der Abfahrt Weinähr ist eine Autofahrerin leicht verletzt worden. Die Verletzte wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gefahren. Zwei Fahrzeuge wurden so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrtüchtig waren. Gegen 7.41 Uhr war ein Autofahrer beim Ausweichen vor einem vermeintlichen Hindernis in den Gegenverkehr gefahren und mit einem Pkw zusammengestoßen, der von einer Frau gesteuert wurde. Die B 417 blieb für etwa eine Stunde voll gesperrt.

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Rund 60 Sängerinnen und Sänger sorgten am Freitag beim Singen im Rudel unter dem Motto „Häppy Trällering“ mit Loti Pohl und Don Weaver wahrhaftig für eine stimmgewaltige Tonlawine im Limeskastell. Loti Pohl aus Burgschwalbach, ehemaliges Mitglied der Crackers, und sein Kompagnon Don Weaver, mit dem er schon viele Jahre zusammenspielt, sorgten mit ihren 20 Songs umfassenden Programm für gute und fröhliche Stimmung.

Die Texte der Songs wurden per Projektor an die Basilikawand geworfen und so konnte jeder entspannt seine Stimme ertönen lassen. Beim „Häppy Trällering“ schallte es bei vier Beatles-Songs, Drafi Deutschers „Marmor, Stein und Eisen bricht“, Country Roads von John Denver, If I had a hammer (Trini Lopez), Schuld war nur der Bossa Nova (Manuela), Über den Wolken (Reinhard Mey), Über sieben Brücken musst Du gehen (Carat). Words (Bee Gees), Hallelujah (Leonard Cohen) und anderen nur so in der Basilika. Die beiden Präsentanten auf der Bühne waren von der Stimmung angetan und meinten: „Da müssen wir nach Pohl kommen, um sowas zu erleben“. Und vor allem lobte Loti Pohl das schöne Limeskastell, indem er sagte: „Der Rhein-Lahn-Kreis hat ja viele touristische Attraktionen, aber diese hier hat noch gefehlt. Es ist wunderbar, so etwas hier zu haben.“.
Klasse war, dass der Pohler MGV extra seine Chorprobe dazu nutzte, um beim Rudelsingen mit seinen kräftigen Stimmen dabei zu sein.

(Text und Foto: Heinz Pfeifer)

Ein 32-jähriger Mann ist am späten Samstagabend gegen 23.35 Uhr am Nassauer Bahnhof von drei bisher nicht bekannten Personen beraubt worden. Das Opfer wurde in der Fußgängerunterführung der Bahngleise mit einem Messer bedroht, zu Boden gerissen und anschließend mit den Füßen traktiert. Der 32-jährige wurde gezwungen, den Tätern seine Geldbörse zu übergeben. Die Unbekannte flüchteten Richtung Stadtmitte. Hinweise werden erbeten an die Polizeiinspektion Bad Ems unter Tel.: 02603-9700.

Für das derzeit leerstehende Kloster Arnstein gibt es laut Mitteilung des Bistums Limburg eine Lösung: Eine griechisch-orthodoxe Schwesterngemeinschaft zieht ab dem 1. Juni 2019 in das Klostergebäude und den Gebäudekomplex der Jugendbildungsstätte ein. Eine erste Begegnung der Schwestern mit Vertretern der Pfarrei St. Martin, Bad Ems/Nassau und Ehrenamtlichen aus der Region hat bereits in der vergangenen Woche stattgefunden. Die neue Klostergemeinschaft wird den Namen „Dionysios Trikkis und Stagon“ tragen. Dionysios gilt als Wiederbegründer des orthodoxen Mönchtums in Griechenland.

Anders als in der katholischen Tradition besitzen orthodoxe Gemeinschaften keinen eigenen Ordens- oder Gemeinschaftsnamen, sondern tragen den Namen des Klosters. Zu den Schwerpunkten der Schwestern gehören die Pflege ihrer Spiritualität und Liturgie. Ein besonderer Akzent liegt auf Gastfreundschaft und ökumenischer Begegnung. Ein nachhaltiger Umgang mit der Schöpfung ist der Gemeinschaft ebenfalls ein Anliegen. Zu der Gemeinschaft zählen zwölf Frauen. Die Schwestern sind größtenteils zwischen 30 und 50 Jahren alt und kommen aus unterschiedlichen Ländern. Die Äbtissin und einige weitere Schwestern stammen aus Deutschland. Die Schwestern sind unter anderem in Theologie, Jura, byzantinischer Musik, Ikonenmalerei, der Herstellung landwirtschaftlicher Produkte und ökologischer Landnutzung ausgebildet.

Im Dezember 2018 haben die Arnsteiner Patres nach einhundertjähriger Präsenz im Bistum Kloster Arnstein verlassen. Der Eigentümer der Klosteranlage ist das Bistum Limburg. Eine Arbeitsgruppe von Verantwortlichen aus der Pfarrei St. Martin, Bad Ems/Nassau, dem katholischen Bezirk Rhein-Lahn und dem Bistum hat seitdem mit Unterstützern der Wallfahrt über Perspektiven und Ideen für die weitere Nutzung des Klosters beraten. Daneben wurde nach einer Ordensgemeinschaft gesucht, die das Kloster nutzen und es wieder zu einem Ort geistlichen Lebens machen möchte. Die Wallfahrtskirche, die sich im Besitz der Kirchengemeinde befindet, wird weiter für die Pfarrei sowie den Wallfahrten zur Verfügung stehen. Eine pfarrliche Nutzung des Pilgersaales für Veranstaltungen ist nach Absprache möglich.

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Ein abwechslungsreiches Programm haben die Chöre tonArt Nassau (Bild oben) und TonArt Hambuch (Bild unten) dem Publikum in der Bonifatiuskirche in Nassau geboten. Die Chöre begeisterten ebenso mit geistlicher Musik wie „Benedictus“ von Josef Rheinberger wie mit „May it be“ von Enya aus dem Jahr 2001 die Zuhörer. Nachdem Thomas Diel, Chorsprecher von tonArt Nassau, das Konzert anmoderiert hatte folgten zwei Konzertteile, in denen sich der Nassauer und der Hambucher Chor abwechselten, ergänzten und gleichermaßen glänzten. Die wunderbare Akustik der Kirche konnten sich beide Chöre sehr gut zu eigen machen. In der Pause wurde das Publikum im nahegelegenen katholischen Pfarrheim mit Getränken und Häppchen verköstigt. Hier gilt ein besonderer Dank dem Pastoralreferenten Michael Staude und seinen Helferinnen und Helfern, die die Verköstigung organisiert haben.

tonarthambuch

Der Verein Sozialkompass Nassau lädt zu einer kleinen Wanderung für Mittwoch, 5. Juni, ab 14 Uhr ein. Begleitet wird die Wanderung von Helga Hübner und Peter Nettesheim. Alle interessierten Bürger von Nassau und Umgebung sind dazu eingeladen. Besondere Rücksicht genießen dabei ältere und auch gehbehinderte Menschen.
Treffpunkt ist das Historische Rathaus, Am Adelsheimer Hof 1, in  Nassau. Im Anschluss an die Wanderung sind alle Teilnehmer von dem Inhaber des Cafés im Kurpark Cengiz Kiziltoprak zu einem Stück Kuchen und zu einem Getränk eingeladen. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 31. Mai im Beratungszentrum des Sozialkompasses, Gerhart-Hauptmann-Straße 1, oder telefonisch unter 02604-9523801, gebeten.

AxelGrote

Foto: Veranstalter

Der deutschen Hauptstadt Berlin gewidmet ist ein Konzert des Axel Grote Quartetts am kommenden Donnerstag, 23. Mai. um 20 Uhr im Leifheit Kulturhaus in Nassau. Die Berlin-Revue ist ein Liebesbekenntnis zu der Stadt mit ihrer wechselvollsten Geschichte, die das Axel Grote Quartett in die „Roaring Twenties“ zurückverfolgt. Damals war Berlin weltweit die Metropole mit der spannendsten kulturellen Entwicklung. Alle Blicke richteten sich auf diese Stadt, die in der Weimarer Republik zugleich Schauplatz heftiger Straßenschlachten war.
Der Streifzug durch die folgenden Jahrzehnte macht Station in der Olympiastadt von 1936, der Trümmerliteratur nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Mauerbau der frühen sechziger Jahre bis hin zu Thomas Brussigs Roman der Vorwendezeit „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“. Musikalisch führen Lieder und Songs durch das Programm, die im Laufe der Jahrzehnte ebenso das Bild und das Gesicht der Stadt geprägt haben, interpretiert von Alexander Gelhausen und begleitet von Axel Grote (Saxophon), Sebastian Kling (Klavier, Akkordeon) Florian Werther (Kontrabass) und Axel Pape (Schlagzeug).

In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag wurde in der Schulstraße in Singhofen ein dort geparkter Ford Fusion an der Heckstoßstange vermutlich beim Rangieren von einem anderen Pkw beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Es entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Bad Ems, Tel.: 02603 9700, entgegen.

SenAusflug2019

Die Ortsgemeinde Pohl hatte die Pohler Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahre mit ihren Partnerinnen oder Partnern zu einem Ausflug eingeladen — zum 22. Mal seit 1997. Ziel war das Haus der Geschichte in Bonn. So startete um 7.30 Uhr ein fast voller Bus Richtung Norden nach Bonn ins Haus der Geschichte. Hier wurde in einer etwa einstündigen Führung ein grober Überblick über die deutschen Geschichte nach 1945 gegeben. Anschließend hatten alle noch eine Stunde Gelegenheit, noch einmal die Vielfalt der Ausstellungen zu besichtigen. Ihnen wurde hier ein interessanter Einblick in unsere überwiegend noch erlebte Vergangenheit zuteil.
Danach fuhr der Bus die Ausflügler zum Siegburger Brauhaus, wo das Mittagessen und selbstgebrautes Bier warteten. Frisch gestärkt ging es weiter entlang des Rheins nach Bendorf-Sayn. Im Schloss Sayn klang der Ausflug mit Blechkuchen, Sahne und Kaffee satt aus. Leider konnte der Schmetterlingsgarten, den einige im Visier hatten, nicht mehr besichtigt werden, da der Bus bedingt durch viele Unzulänglichkeiten des Busfahrers verspätet in Sayn ankam und der Park schon um 17 Uhr geschlossen ist.
Gut gelaunt und voller Dankbarkeit an die Ortsgemeinde, die die Kosten für Bus und das Mittagessen übernahm, an Ortsbürgermeister Steffen und insbesondere an den bewährten Reiseleiter Lothar Heinz (auf dem Foto unten links), der wieder keine Kosten und Mühen gescheut hat, um den Pohler Senioren einen schönen Tag zu bereiten, landete man wohlbehalten um 19.30 Uhr wieder in Pohl.
Lothar Heinz, für den dieser 22. Ausflug der letzte zu organisierende Ausflug war, wurde mit großem Dank und viel Applaus entlassen.

Text und Foto: Heinz Pfeifer

Herrenband

„War das ein herrlicher Konzert-Abend!“, lautete das Resümee der etwa 70 Besucher. Man merkte sowohl der Band „@coustics – eine feine Herrenband“ als auch dem Publikum an, dass sie mit allen Sinnen den Abend genossen. Die Erklärungen und flotten Sprüche zwischen den Songs von Bandchef Bernd Gudernatsch sorgten vielfach für Heiterkeit bei den Zuhörern. Jedes gespielte Lied wurde am Ende mit lauten Beifalls-Ovationen verabschiedet.

Die vorgetragenen Songs waren auch dazu geeignet, teilweise mitzusingen, zumindest wackelten Kopf, Füße und mitunter auch der ganze Körper im Takt der Musik. Jedenfalls begeisterten die vier Herren aus dem Siegerland in vollem Umfang und es war gegenseitige Sympathie festzustellen. Nicht umsonst konnten sie sich nicht vom Publikum trennen und lieferten zum Schluss sage und schreibe fünf Zugaben.
Was die Band auch sympathisch macht, ist, dass sie in ihrer Heimat kostenlos in Seniorenheimen auftreten und Lieder spielen und singen, die die Bewohner noch kennen.
Im Querschnitt aus der Popmusik gab es unter vielen anderen Songs zu hören: „A Glass of Champagne“ von Sailor, „The last time“ von den Stones, „It’s a kind of magic“ von Queen, „Fernando“ von Abba, ein Bee-Gee-Medley, „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens und zwischendrin einfach eingeflickt „New York, New York“ von Frank Sinatra. Eine Klasse für sich war Eddy mit einem Smookie-Medley. Seine rauchige Stimme präsentiere die Songs „Lay back in the arms of someone“, „Runeway train“ und „Needles and Pins“ nahezu authentisch. Aber auch Rudi Schurike mit „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“, Peter Alexanders „Kleine Kneipe“ und Helene Fischers „Atemlos“ wurden geboten.
Nach drei tollen Konzert-Stunden hätten viele gerne noch weitere Stunden mitgemacht. Text/Foto: Heinz Pfeifer

bvbDer BVB-Fanclub Rhein-Lahn 09 hat sich zur Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Am Hauserbach“ in Miehlen getroffen. Vorsitzende Jan Müller berichtete über das vergangene Jahr. Unter anderem gab es Busfahrten zu BVB-Heimspielen, aber  auch Treffen wie die Weihnachtsfeier. Zudem konnte der Fanclub seinen Mitgliedern zu fast jedem Spiel Karten anbieten. Highlight war die Feier zum fünfjährigen Bestehen am 30. Juni in Hunzel.
Diese wurde auch von der BVB-Fanbeauftragten Petra Stüker sowie den BVB-Legenden Siggi Held und dem Fanclub-Ehrenmitglied Reinhold Wosab besucht. Zudem übergab man an diesem Tag zwei Spenden an soziale Einrichtungen. Im Anschluss an den Bericht von Jan Müller konnte Kassierer Marvin Stark über einen positiven Kassenstand berichten. Die Mitgliederzahl beträgt aktuell 214, welche aus den verschiedensten Ortsgemeinden des Rhein-Lahn-Kreis sowie der näheren Umgebung kommen.
Der Vorstand wurde im Anschluss auf Antrag der Kassenprüfer einstimmig entlastet. Bei den anschließenden Neuwahlen gab es auch keine Gegenstimmen, und der Vorstand wurde komplett für die nächsten Jahre wiedergewählt. Des Weiteren wurde noch über den Empfänger der diesjährigen Spende geredet, zu welchem die Mitglieder ihre Vorschläge einbringen konnten.
Im Anschluss an die harmonische Jahreshauptversammlung guckte man noch gemeinsam auf einer Leinwand das Spiel des BVB gegen Werder Bremen. Hierbei gönnte man sich noch das ein oder andere Getränk und ließ sich vor allem die leckeren Gerichte der Gaststätte schmecken. Ein Dank gilt allen teilnehmenden Mitglieder sowie dem Team der Gaststätte „Am Hauserbach“, welches wieder mal für eine tolle Bewirtung und Atmosphäre sorgte.

  • Weitere Infos zum Fanclub bekommt man unter www.rheinlahn09.de, www.facebook.de/rheinlahn09 oder Tel. 01774629142.

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