Indie-Rock im Limeskastell

„Too Tangled“ ist DAS belgische Indie-Rock/Electro-Guitar-Duo. Sie sind am Freitag, 13. Oktober, um 20 Uhr zu Gast im Limeskastell Pohl. Zum Duo gehören Roeland Vandemoortele (Gesang, Gitarre, Basedrum) und seine Partnerin Eva Buytaert (Gesang, Violine, Percussion, Gitarre, Samples). Die beiden machen spannungsvollen und coolen Garagenrock. Regelmäßig touren sie durch die europäische Clubszene und haben im Frühjahr 2017 ihr viertes Album „Revel Revel“ veröffentlicht.
Ein Presseurteil: „Hier wird die Gitarre getrasht, die Violine gequält und der Rhythmus schön elektronisch und minimalistisch gehalten. Velvet Underground trifft hier auf die Raveonettes auf The Kill auf The White Stripes…“
Als Special Guest agiert die Vorgruppe „Buschmanns Rache“. Die drei Jungs bieten bebende Rhythmen und urigen Sound. Bei perkussiven Arrangements, kraftvoll dargeboten, spürt man die sich aufbauende Energie. Wenn Peter Rumpf, Stefan Heß und Daniel Gemmer ihre Trommeln bearbeiten, merkt der Zuhörer schnell, warum man ihre Musik aus’m Einrich Power-Percussion nennt.
Da geht also echt was ab in der Basilica des Limeskastells und auf jeden Fall dürfte hier der Dezibelrekord geknackt werden.
Näheres zum Duo unter www.tootangled.be.

  • Eintritt im Vorverkauf 8 EUR (Kinder, Schüler, Studierende, Auszubildende: 6 EUR),
    an der Abendkasse 10 bzw. 8 EUR.
    Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich in den Vorverkaufsstellen:
    Foto Jörg, Amtsstr. 13, Nassau, Tel.: 02604 356,
    Bücherland, Römerstr. 35-37, Nastätten, Tel.: 06772 960097,
    Buch & Stift, Untertalstr. 21, Katzenelnbogen, Tel.: 06486 902244,
    und im Limeskastell Pohl, Tel.: 06772 9680768, (officium@limeskastell-pohl.de). Hier sind auch Kartenreservierungen möglich.

Bei einem schweren Unfall heute Morgen auf der B 260 bei Fachbach ist ein 49-jähriger Motorradfahrer aus Obernhof tödlich verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, übersah eine in Richtung Nassau fahrende 71-jährige Pkw-Fahrerin aus Lahnstein beim Linksabbiegen in Richtung Fachbach einen entgegenkommenden Motorradfahrer. Es kam zu einer Kollision im Einmündungsbereich. Der Kradfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die B 260 wurde in diesem Bereich zur Unfallaufnahme vollgesperrt. Die Sperrung wird nach derzeitigem Stand bis etwa 10 Uhr andauern, entsprechende Umleitungen werden eingerichtet.

icccponidnopbiibDer nächste Arnsteiner Abend am Freitag, 29. September, um 20 Uhr in Kloster Arnstein hat zum Thema „Vasa sacra – liturgische Gefäße, ihre Geschichte und ihre Bedeutung“.
Ob Monstranzen, Reliquiare oder Kelche – die liturgischen Geräte der Katholischen Kirche sind reich an Frömmigkeits- und Ortsgeschichte, künstlerischen Formen der Goldschmiedekunst sowie an theologischen Aussagen. Der Referent Christopher Campbell wird anhand von einigen Objekten aus dem Bereich der Vasa sacra aus dem Bistum Limburg die Bedeutung der Gefäße erläutern, die bei wesentlichen Vollzügen der Liturgie und Anbetung zur Anwendung kommen. Dabei macht er mit seinen Zuhörern sowohl einen Streifzug durch die Kunstgeschichte von der byzantinischen Kunst über die Gotik bis zum Barock, dem Art déco und Expressionismus, als auch eine Erkundung sehr bekannter Vasa sacra aus dem Bistum selbst, wie den St. Bartholomäusschrein aus dem Frankfurter Dom vom umstrittenen Goldschmied Karl Borromäus Berthold oder die berühmte byzantinische Limburger Staurothek, die die Kreuzreliquie beherbergt.
Auch für „Speis´und Trank“ ist wie immer gesorgt…

Veranstalter ist die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Limburg. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. Platzreservierungen sind möglich unter 02804/943277, 0170-2751868 ober gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de.

 

07-2017PilgertagObernhof_FotoPrivat„Hier gehe ich und kann nicht anders“ hat Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Nassauer Land, eine Pilgertour in drei Etappen auf dem Lahn-Camino überschrieben. Am Samstag, 7. Oktober, steht die dritte und letzte Etappe von Obernhof nach Diez bevor. „Wir wollen mit Luther weiter gegen den Strom durch unser neues Dekanat Nassauer Land pilgern“, beschreibt der Theologe und Diplom-Psychologe einen Aspekt der Tour.

Dass es bei Metzmachers Tour nicht mit der Fließrichtung des Flusses geht, hat durchaus inhaltliche Bedeutung im Reformationsjahr 2017. „Im Reformationsjahr können wir so Spuren und Inspirationen von Luther auf dem Weg entdecken, gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung auch gegen den Zeitstrom mit Gottes Hilfe unterwegs sein“, erklärt der Theologe.
Kirchen auf dem Weg, kleine geistliche Übungen, Phasen der Stille, das Beten mit den Füßen, Lutherweisheiten und eine singende Weggemeinschaft sollen den Tag zu einem besonderen Erlebnis machen. Die Themen Umweltschutz und Bewahrung der Schöpfung begleiten ganz natürlich die Strecke, „und wir hoffen, die herrliche Lahntal- und Höhenlandschaft auch bei schönem Herbstwetter genießen zu können“, so der Theologe.

Startpunkt für die letzte zirka 26 Kilometer lange Etappe ist um 9.30 Uhr die evangelische Kirche in Obernhof. Die Gruppe soll gegen 18 Uhr die Diezer Stiftskirche erreicht haben, um die Tour dort abzuschließen.

  • Mehr Informationen und Anmeldungen bei Pfarrer Matthias Metzmacher unter Telefon 02603-5099244 oder E-Mail matthias.metzmacher@ekhn-net.de.

Comedian, Songwriter und Geschichten aus dem Leben, das ist Andy Ost live & akustisch mit großer Band. Am Sonntag, 15. Oktober, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) ist er in der Stadthalle Nassau zu erleben. Veranstalter ist das KulturWerk Nassau.
Der Gewinner des Fränkischen Kabarettpreises und des Goldenen Apfels in Österreich, präsentiert die Comedy-Highlights seiner bisherigen Erfolgsprogramme. Und spielt zusätzlich ausgewählte Songs seines vom Deutschen Rock & Pop Preises 10-fach ausgezeichneten Albums „Bock auf Leben“. Ein Abend mit intimen Anekdoten und Geschichten, welche nur selten den Weg auf eine Bühne finden. Fastnacht in Mainz und Namibia, Comedy quer durch Deutschland, CD-Aufnahmen in Los Angeles, aber auch viele Storys hinter den Nummern.
Es wird ehrlich, abwechslungsreich und sicher voll überraschender Wendungen…

  • Internet: www.andy-ost.com.  Tickets: VVK 18 Euro, AK 22 Euro,ermäßigt um 3 Euro: Schüler/Studenten/Behinderte: www.ticket-regional.de/kulturwerknassau

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Viele Wochen hat sich die Mannschaft des Nassauer Kanu-Clubs (NKC) auf die 1. Nassauer Supa-Golf-Stadtmeisterschaft gefreut. Tage vorher machte sich ein Teil des Teams auf den Parcours, um eventuelle Vorteile auf den Platzverhältnissen auskundschaften zu können. Leider wurde der Termin mangels Anmeldungen abgesagt.

Dieser Absagte trotze das Team des NKC und traf sich „dann erst recht“, um den NKC-Supa-Golf Meister zu ermitteln. Bei der Auswahl der Bälle und der Teilnehmer spielte eher die Farbe der Golfbälle als das Handicap der einzelnen Spieler eine Rolle. So kam es, dass der im Nassauer Land umgangssprachliche Bohneappel (Der Bohnapfel, auch Großer Rheinischer Bohnapfel oder nur Rheinischer Bohnapfel genannt, ist eine zu den Winteräpfeln zählende alte Sorte des Kulturapfels) sprichwörtlich auf Kiwi, Ananas und Orange traf.

Die Herren vom Team Bohneappel, Sascha Herrmann und Carlo Gessert, entpuppten sich dann auch schnell als die Herren des Supa-Golf-Platzes, dicht gefolgt von Diana Stork-Herrmann die den beiden dicht auf den Fersen blieb. An diesem Tag gänzlich versagt und stets zum einen belächelt, zum anderen schon fast ein bisschen bedauert wurde Kalli Wiemann, Vereinschef des NKC. Hierzu kann man nur eins sagen: „Schuster bleib bei deinen Leisten !“ Auch die Gattin des NKC-Chefs fühlt sich auf dem Wasser eher zu Hause als auf dem Land.

Die Teamschiedsrichterin Claudia Gessert hatte stets den richtigen Blick, dokumentierte penibel genau jeden Schlag und schlug sofort Alarm wenn einmal ein Ball das jeweilige Feld verlassen hat. Dies wurde dann natürlich als Strafpunkt zu den anderen Schlägen addiert. Die Schiedsrichterin kam auf einen guten Platz im Mittelfeld. Michel Gessert, jüngster Spieler auf dem Feld, schlug sich gegen die erwachsenen Spieler bravourös und landete auch auf einem Platz im Mittelfeld. Seine Schwester Mia kümmerte sich rührend den ganzen Tag über um Fritz, den Hund der Familie Wiemann.

Die Wetterkapriolen der diesjährigen Paddelsaison blieben dem NKC auch an diesem Tag treu. Nach dem 7. Spielfeld musste das Team wegen stark anhaltendem Regen abbrechen, so dass die letzten zwei Löcher nicht mehr gespielt werden konnten. Der Sieger des Tages kam dann wirklich aus dem Team Bohneappel, Sascha Herrmann.

Dieser Tag wird allen in guter Erinnerung bleiben, es hat riesig Spaß gemacht, und die Sieger des NKC Supa Golf Tages 2017 würden sich gerne gegen andere Teams aus der Stadt messen. Die einzige Frage die sich hierbei stellt ist, ob der talentfreie Kalli Wiemann dem Team im nächsten Jahr dabei helfen kann, oder das Geschehen besser vom Wasser aus betrachtet.

Die B 260 zwischen Dausenau und Nassau wird ab Mittwoch, 4. Oktober, erstmals für den Verkehr voll gesperrt. Die Sperrung dauert bei gutem Wetter voraussichtlich bis 22. Oktober, teilte der Landesbetrieb Mobilität in Diez jetzt mit. In dieser Zeit sollen die restlichen Arbeiten zur Instandsetzung der Fahrbahn sowie der Sicherheitseinrichtungen erledigt werden. Hierzu gehören der Asphalteinbau in zwei Lagen sowie die vorbereitenden Arbeiten hierzu, aber auch der Einbau des Bankettes und die Installation der Schutzeinrichtung seitlich der Fahrbahn.

Von Dausenau aus kommend beinhaltet der zu sanierende Abschnitt ein Teilstück der alten B 260, das etwa Meter über den Kreuzungsbereich der Lahnbrücke, die in Richtung Koppelheck führt, hinausgeht. Die dreiwöchige Vollsperrung bezieht sich überwiegend auf den Streckenabschnitt zwischen dem Kreisverkehrsplatz in Dausenau und der Kreuzung an der Lahnbrücke (Koppelheck).

Für den Bereich des Teilstückes der L 330 (alte B 260), über die Kreuzung hinaus in Richtung Innenstadt oder Marienkrankenhaus, wird es aus bautechnischen Gründen bereits am 27. September eine Vollsperrung geben, um die Fräsarbeiten für den gesamten Abschnitt, die ab dem 26. September 2017 beginnen, zum Abschluss zu bringen.

Bis zum 4. Oktober 2017 kann die Strecke zwischen Dausenau und Nassau befahren werden. Lediglich am 27. September ist das Teilstück über den Kreuzungsbereich (Lahnbrücke – Koppelheck)in Richtung Nassau gesperrt. Eine Umleitung ist über die Lahnbrücke und das Industriegebiet Koppelheck ausgeschildert. Des Weiteren wird dieses Teilstück am 12. und 13. Oktober sowie vom 16. bis 18. Oktober  auch voll gesperrt, um die Asphaltschichten komplett einzubauen.

Die Umleitung führt an diesen fünf Tagen über die innerörtliche ehemalige B 260 (Amtsstraße, Am Markt, Emser Straße) zur L 330 in Richtung Hömberg. Die offizielle Umleitungsstrecke, die auch für Schwerlastverkehr ausgelegt sein muss, führt von Nassau aus über die L 330 durch Hömberg an Welchneudorf vorbei und über die L 327 durch Kemmenau nach Bad Ems.

Für die Verkehrseinschränkungen im Bereich der Baustelle an der Lahnstraße bittet der Landesbetrieb Mobilität in Diez um Verständnis.

Ein unbekannter Täter hat am Sonntagabend in der Emser Straße in Nassau gegen den weißen Kunststoffzaun eines dortigen Anwohners getreten und diesen beschädigt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Ems zu melden: 02603-9700 oder E-Mail: pibadems.wache@polizei.rlp.de

Ein in der Freiherr-vom-Stein Straße in Nassau am Straßenrand geparkter Opel ist in der Nacht zum Sonntag von einem vorbeifahrenden Fahrzeug beschädigt worden. Der Fahrer des unbekannten Fahrzeugs entfernte sich in der Folge unerlaubt und kam seinen Pflichten als Unfallverursacher nicht nach, berichtet die Polizei. Zeugenhinweise werden erbeten an die Polizeiinspektion Bad Ems, Tel.: (02603) 9700 oder E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de.

Ein 69-jähriger Radfahrer aus dem Landkreis Limburg-Weilburg ist am Samstagnachmittag bei der Fahrt entlang der Lahn zwischen Geilnau und Laurenburg tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtet, befuhr der Mann mit einem Trekking-Rad auf der Gemarkung Scheidt einen unbefestigten Uferweg rechtsseitig der Lahn, als er in einer engen Passage aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Fahrrad plötzlich einen linksseitigen, schmalen Wiesen-Streifen befuhr. Dabei verlor er offenbar die Kontrolle über das Fahrrad und geriet nach mehreren Metern Fahrstrecke in die steil zum Lahnufer abfallende Böschung. Beim Durchfahren der Böschung überschlug sich der Radfahrer und blieb reglos mit dem Oberkörper im Ufergelände liegen.

Zwei Kanufahrer, die wenige Minuten später vorbeikamen, entdeckten den verunglückten und bereits leblosen Radfahrer und verständigten unverzüglich die Polizei. Die Polizeiinspektion Diez ermittelt noch wegen der genauen Unfallursache.

Bei einem Unfall am heutigen Samstag gegen 15.45 Uhr in der Wilhelmsallee in Bad Ems ist eine Rennradfahrerin schwer verletzt worden. Wie die Polizhei Bad Ems berichtet, war die Frau in einer Gruppe von fünf Rennradfahrern unterwegs, als sie aus Unachtsamkeit auf das vor ihr fahrende Fahrrad auffuhr. Beim Abbremsen verkantete sich ihr Lenkrad und stellt sich quer. Die Rennradfahrerin stürzte kopfüber auf die Fahrbahn und blieb mit schweren Verletzungen liegen. Der Rettungswagen versorgte sie an Ort und Stelle. Anschließend wurde sie mit dem Rettungshubschrauber in ein Koblenzer Krankenhaus geflogen. Während der Landung des Hubschraubers war die Remybrücke für ca. 30 Minuten voll gesperrt.

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Die zahlreichen Zelte von über 130 Römern und Kelten verwandelten das großzügige Gelände am Limeskastell Pohl  in eine riesige Zeltstadt. Da waren Legionen aus der Eifel, aus Belgien, Frankreich, Sardinien und der Schweiz zu Gast, die teilweise eine weite Anreise auf sich genommen haben und für internationales Flair sowie eine unglaublich hochwertige Darstellung sorgten. Besucher, Helfer und Re-Enactors haben sich wohlgefühlt und sehr viel Spaß gehabt. Es wurden viele Freundschaften geschlossen und sich verabredet für das „nächste Mal in Pohl“.
LimesLive2Das 2017er Limes Live im und am Limeskastell Pohl wurde zu dem erhofften Spektakel. So viele Römer und Kelten in ihren Gewandungen und mit ihrer Ausrüstung gab es weit und breit noch nie. Trotz der vagen Vorhersagen traf herrliches Herbst-Wetter ein und sorgte für einen großen Besucherandrang und die Pohler Ortsvereine mit mehr als 70 Helfern dafür, dass kein Gast Hunger oder Durst leiden musste. Viel Lob war zu hören von Landrat Frank Puchtler und Verbandsbürgermeister Udo Rau, aber auch von den Besuchern, die beispielsweise aus Ahrweiler, Bonn, Limburg, Koblenz, Darmstadt und dem Rheingau angereist waren und die sich wunderten, dass ein kleiner Ort so etwas auf die Beine stellen konnte.
Um 11 Uhr eröffneten Innenminister Roger Lewentz, Landrat Puchtler, Verbandsbürgermeister Rau und Ortsbürgermeister Thomas Steffen das diesjährige Limes Live. Auch Staatssekretär Günter Kern, die Abgeordneten Matthias Lammert und Jörg Denninghoff sowie der Bürgermeister der VG Katzenelnbogen Harald Gemmer waren anwesend. Die vielen Gewandeten waren angetreten und boten einen imposanten Anblick.
Stark frequentiert waren die Handwerksstände im Innenhof des Kastells, die Herstellung römischer „Düfte“ und „Aromata“ und natürlich auch der Turm. Highlights waren zweifellos auch das Bogenschießen, die Schaukämpfe, das Exerzieren und die römische „Artillerie“. Interessant waren auch die römische Modenschau und die römische Hochzeitszeremonie. Der große Zuspruch und das Lob war Bestätigung für das geleistete Ehrenamt. Landrat Puchtler dankte allen Organisatoren und Helfern mit den Worten: „Wir sind stolz auf Pohl“.
Der Dankesbrief einer Familie aus Troisdorf:
Als wir aus dem Urlaub aus Nassau im August mit dem Fahrrad bei Ihnen waren und Sie uns eine tolle Bratwurst nach römischen Rezept kredenzten, waren wir mit unseren Enkeln nun auch bei dem großen Fest am 17. September per Auto bei Ihnen im Kastell. Eine großartige Veranstaltung mit einem für uns sehr interessanten Einblick in die Geschichte vor 2000 Jahren. Es war ein toller Tag mit tollen Darbietungen aus römischer Zeit.

Hollaender_LimeskastellGut 90 Besucher wollten es sich nicht nehmen lassen, die Friedrich-Hollaender-Revue „Spötterdämmerung“  im Limeskastell Pohl mitzuerleben. Ulrike Neradt präsentierte zusammen mit dem Schauspieler Klaus Brantzen und dem Pianisten Jürgen Streck eine Auswahl der Kabarettlieder und Chansons des Komponisten, Musikers und Schriftstellers Friedrich Hollaender.

Das Trio und insbesondere Ulrike Neradt entführten das Publikum zunächst in die Goldenen zwanziger Jahre. Da wurden Berlin und das Berliner Leben präsentiert mit den Chansons über die zersägte Dame, das Wunderkind, die Trommlerin vom Rummelplatz und es ging mit der Hand übern Alexanderplatz. Sehr tiefsinnig waren die Chansons „Wenn ich mal tot bin“ und über die Clowns, die ihre Stellung verloren haben. Aber es wurde auch lustig und frech wie zum Beispiel mit einem seiner berühmtesten Chansons „Ich bin dein Nachtgespenst“.

Auch Hollywood wurde auf Hollaender aufmerksam und wurde engagiert für zahlreiche Filmmusiken. Hier entstanden unter anderem für die Filme mit Marlene Dietrich zahlreiche schöne Songs. So kamen aus seiner Feder und mit Ulrike Neradts Stimme „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und „Ich bin die fesche Lola“ aus „Der blaue Engel“. Zu hören waren weiter mal sinnliche, mal freche lustige Chansons wie z.B. „Lüge“, „Höchste Eisenbahn“, „Johnny“ oder „Große Illusion“. Wienerisches wurde ebenfalls geboten und auch die Entstehung des „Filet Stroganoff“ besungen. Zum Abschluss und vor den beiden Zugaben kam noch das melancholische Chanson „Wenn ich etwa wünschen dürfte, wünschte ich mir, etwas glücklich zu sein“.
Hollaender wurde 1896 in London geboren, lebte aber überwiegend in Berlin. 1932 musste er wegen seiner jüdischen Abstammung Deutschland verlassen und lebte dann in den USA. 1955 kam er nach Deutschland zurück und lebte dort bis zu seinem Tode 1976 in München. Er bezeichnete sich als Pessimist mit optimistischen Vorzeichen. Im Laufe seines Lebens komponierte er Musik für 175 Filme.
Alles in allem war es ein sehr unterhaltsamer Abend mit Einblicken in die „Goldenen Zwanziger“.
Eine Zuschauermeinung zu dem Abend: „Die Veranstaltungen im Limeskastell finde ich super und werde sie mit Sicherheit weiterhin besuchen. Ich finde es gut, hier solche Möglichkeiten zu haben.“

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Die schönsten Liebeserklärungen aus Oper und Operette präsentieren die französische Mezzosopranistin Marie Giroux, der kanadische Tenor Joseph Schnurr und die deutsche Pianistin Jenny Schäuffelen am Samstag, 30. September, 20 Uhr, in der Stadthalle Nassau. Sie nehmen das Publikum mit auf eine unvergessliche musikalische Reise durch mehrere Jahrhunderte und gehen humorvoll auf die Spuren der Liebesgeheimnisse der Oper- und Operetten-Welt. Dabei geht es nicht nur um Verliebtheit, sondern um Leidenschaft, Eifersucht und Schmerz, denn Dramen – egal ob groß oder klein- gehören natürlich zur Oper und zur Liebe! Das Ganze wird mit kleinen Sketchen von Loriot und Tucholsky gespickt und garantiert einen beschwingten Abend voller Höhepunkte.

Musikalisch werden Mozart, Verdi, Rossini, Bizet, Léhar und viele mehr zu hören sein. Das Trio verabreicht einen musikalischen Liebestrank, den die Besucher ohne Bedenken und Einschränkungen genießen können

 

Der Verein Peregini lädt ein für Donnerstag, 21. September, zum traditionellen Arnsteiner Kulturstammtisch, der ab 19.30 Uhr im Weingut Arnsteiner Hof in Weinähr stattfindet. Vereinsmitglieder, Freunde von Kloster Arnstein und natürlich auch alle anderen Kulturschaffenden und -interessierten haben Gelegenheit, sich zu einer vergnüglichen Ideenschmiede rund um das Kloster und die Region zu treffen. Ein besonderes Thema wird wieder die Vorplanung der Obernhofer Vollmondnächte 2018 unter dem Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz „Industriekultur“ sein, und über Vorschläge für die neue Veranstaltungsreihe „Arnsteiner Abende“ in Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung im Bistum Limburg soll auch nachgedacht werden. Außerdem steht die Standverteilung für den historischen Markt beim Arnsteiner Advent am 17. Dezember auf dem Programm

 

Unbekannte Täter haben laut Mitteilung der Polizei am Sonntag zwischen 14 Uhr und 16.30 Uhr zwei Paar Nike-Schuhe aus einer Umkleidekabine der Sporthalle des Schulzentrums Nassau gestohlen. In dieser Zeit gab es eine Fußballbegegnung zwischen der TuS Nassovia Nassau II und der SG Dachsenhausen II; die gestohlenen Schuhe standen in der Umkleidekabine der Gäste. Die Schuhe haben einen Gesamtwert von mehr als 200 Euro.  Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bad Ems, Telefon: 02603 – 970 0 oder E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de, in Verbindung zu setzen.

Basar rund ums Kind

Im Bürgerhaus „Zur alten Schule“ in Pohl findet am Samstag, 23. September, von 14 bis 16 Uhr wieder ein Mutter-Kind-Basar statt. Zum Kauf oder Tausch angeboten werden können Kinder- und Babykleidung, Spielsachen, Bücher sowie alles rund um Mutter und Kind. Wer Interesse hat, einen Verkaufsstand zu eröffnen und die „verwachsenen“ Kleider und Spielsachen seiner Lieben anzubieten, kann sich bei Manuela Bremser ( Tel.: 06772/962828 ) informieren und anmelden. Kauf- und Tauschinteressentinnen und -interessenten sowie Gäste sind selbstverständlich herzlich willkommen, denn Getränke, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen wird es reichlich geben.

Opernkonzert_Pohl2Das als Open-Air-Veranstaltung angekündigte Opernkonzert am Samstag im Limeskastell Pohl musste in den großen Basilica Saal verlegt werden. Wie schon bei der Oper Norma machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Aber das tat dem Glanz der Vorstellung keinen Abbruch. Es war genauso wie beim Opernkonzert im Frühjahr wieder ein sehr stimmungsvoller Abend.

Die jungen Gesangskünstler der L’Opera Piccola Elena Lyamkina, Antonia Ermolenko, Eva Hartmann, Lisa Putz, Alexandra Garcia, Diego Chanhyuk Jeong und Juri Batukow, die an der Akademie in Bad Schwalbach unter der Leitung von Romana Vaccaro klassischen Gesang studieren, boten schon ein beachtliches Niveau. Zu hören bekamen die zahlreichen Besucher unter anderem jeweils zwei Soli und Duette aus W.A. Mozarts „Cosi fan tutte“, zwei Arien aus G. Puccinis „La Boheme“. Dargeboten wurden auch zwei Arien aus Opern von Guiseppe Verdi sowie zwei Soli und ein Duett aus Mozarts „Don Giovanni“.
Den Abschluss bildeten zwei Darbietungen aus „Zigeunerliebe“ von Franz Lehar und aus „Carmen“ von George Bizet. Als Meister seines Fachs erwies sich wieder Pianist Alexander Schawgulidse, der mit gefühlvoller Fingerfertigkeit die Beiträge begleitete.

Ein unbekannter, maskierter Mann hat am Dienstag gegen 4 Uhr eine langanhaltende Geruchsbelästigung in der Straße Zur Schlimmeich in Nassau verursacht. Hierzu schüttet er von einem Parkplatz aus drei Eimer einer übel riechenden Flüssigkeit neben und auf die Eingangstür einer Arztpraxis. Zur Beseitigung waren intensive Reinigungsmaßnahmen notwendig, so dass erst gegen 10 Uhr der Arztbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Hinweise zur Tat werden erbeten und sind an die Polizeiinspektion Bad Ems, 02603 9700 oder pibadems@Polizei.rlp.de, zu richten.

Classic tourDie Classic Tour Kronberg wird am Freitag, 15. September, auch durch die Stadt Nassau und verschiedene Ortsgemeinden des Nassauer Lands führen, darunter auch Weinähr. Auf der Hinfahrt werden Dessighofen und Schweighausen durchfahren, auf der Rückfahrt Nassau, Weinähr und Winden. Dabei können über 100 Oldtimer bestaunt werden. In Nassau wird die Durchfahrt am kommenden Freitag gegen 14.15 Uhr stattfinden (über Emser Straße – Bahnhofstraße – Freiherr-vom-Stein-Straße – Windener Straße).

Die Klassik Tour Kronberg wurde von den beiden Brüdern Klaus und Andreas Flettner 2014 ins Leben gerufen und erfreut sich seitdem immer neuer Teilnehmer- und Zuschauerrekorde. Als Liebhaber historischer Fahrzeuge und Teilnehmer von Rallyes in ganz Europa, war es für beide eine Herzensangelegenheit, eine Rallye für klassische Fahrzeuge auch in ihre Heimatregion zu bringen. Bei der Klassik Tour Kronberg stehen als Gleichmäßigkeitsveranstaltung präzises Fahren und Geschicklichkeit im Vordergrund. Das sehr kurzweilige, familiäre und kulinarisch anspruchsvolle Rahmenprogramm schließlich macht die Rallye zu einem Oldtimer-Event, das schon nach kurzer Zeit überregional bekannt ist und sich großer Zuschauerbeliebtheit erfreut. Hierzu Klaus Flettner: „Bei der Klassik Tour Kronberg geht es um Fahrspaß und ein tolle Zeit miteinander. Daher wählen wir jedes Jahr eine neue, eindrucksvolle autohistorische Strecke aus und überlegen uns Überraschungen und Highlights, so dass alle Oldtimer-Conaisseure voll auf ihre Kosten kommen.“

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