„Gemmen, Gold, Gerichtsvollzieher – die Bischöfe von Limburg“, so lautet der Titel eines Vortrags von Christopher Campbell am Freitag, 24. März, 20 Uhr im Kloster Arnstein, goti­scher Pilgersaal. Seit der Gründung des Bistum Limburgs 1927 steuerten bisher dreizehn Bischöfe die Geschicke der Kirche. Anhand von Gegenständen aus dem Diözesanmuseum und Archivalien möchte Campbell die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Amtsinhaber und ihre Zeit vorstellen. Vom ersten Bischof Jakob Brand, der im Geiste der Aufklärung stand, über die heißen Jahre des Kulturkampfs sowie dem Zisterzienserbischof Dominikus Willi, bis in die jüngsten Tage des 21. Jahrhunderts sind diese Kirchenoberhäupter Dreh-, Angel- und manchmal auch Streitpunkt in einer bewegten Geschichte der Katholiken in unserem Raum.
Nach der Wahl des neuen Bischofs in Limburg wird Campbell auch Bilanz ziehen und den Besuchern die Aufgaben und Funktionen des Amts nahebringen. Der Eintritt ist frei – um Spende wird gebeten Platzreservierungen unter Tel. 02604/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de.

Der nächste Obernhofer Büchermarkt findet am Sonntag, 19. März, von 11 bis 16 Uhr in – und bei trockenem Wetter auch mit vielen Kartons vor – der Obernhofer Bücherhalle (Schulstraße 3) statt. Es gibt auch diesmal wieder ein ganz besonderes Angebot: Anfang des Jahres sind einige Hundert Kochbücher (auch Serien) aus den verschiedensten Regionen und zu den verschiedensten Kategorien frisch dazu gekommen. Wer sich also einem neuen – oder seinem alten – Hobby, dem Kochen und/oder Backen widmen möchte: herzlich willkommen! Für alle Woll-, Garn- und Stoff-Freaks: Tolle Handarbeitsbücher sind auch dabei! Der selbstgefertigten Frühlingsgarderobe steht also nichts mehr im Wege. Und falls jemand Karl May-Bände sammelt: Etliche sind vorhanden…
Weiterhin finden die Besucher, nach Themen sortiert, alte und neuere Bücher für (fast) jeden Geschmack und jeden Geldbeutel (Taschenbücher ab 0,25 und gebundene Bücher ab 1.-). Der Erlös geht an soziale und kulturelle Projekte in Obernhof.

Der Verein Peregini lädt für Donnerstag, 16. März, 19.30 Uhr, zum traditionellen Arnsteiner Kulturstammtisch im Weingut Arnsteiner Hof in Weinähr ein. Vereinsmitglieder, Freunde von Kloster Arnstein und natürlich auch alle anderen Kulturschaffenden und  Interessierten haben Gelegenheit, sich zu einer vergnüglichen Ideenschmiede rund um das Kloster und die Region zu treffen. Ein besonderes Thema können die seit diesem Jahr neu im Kloster stattfindenden“Arnsteiner Abende“ sein…
Wer zu den bereits geplanten – oder für neue Projekte – noch Ideen hat und/oder mitmachen möchte, ist herzlich willkommen – willkommen sind aber auch alle Gäste, die einfach nur mal „hineinschnup­pern“ und sich an der leckeren Küche von Anne Scherer (samt Lahnwein) erfreuen möchten.

Mutter-Kind-Kleider-Flohmarkt

Die Forderung nach einem umfassenden „Zukunftskonzept Lahn“ stand im Mittelpunkt eines Treffens des Vereins PROLAHN e.V., Vertretern der Industrie- und Handelskammern Koblenz und Limburg sowie der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft (WfG) Rhein-Lahn im Kreishaus in Bad Ems. „Unser gemeinsames Ziel ist es“, so der WfG-Vorsitzende, Landrat Frank Puchtler, „Klarheit über die künftige ökonomische und ökologische Aufwertung der Lahn zu erhalten.“ Die Gesprächsteilnehmer waren sich darüber einig, dass die Bundeswasserstraße Lahn neben ihrer ökologischen Bedeutung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in den anliegenden Landkreisen darstellt. Daher müssten die Kommunen, die betroffene Wirtschaft wie auch die Tourismusverbände und Wassersportvereine in die Erarbeitung eines „Zukunftskonzepts Lahn“ einbezogen werden. Der Bund müsse seiner Verantwortung als Eigentümer der Bundeswasserstraße Lahn auch künftig gerecht werden und dabei der Bedeutung der Lahn als „Lebensader“ für den ländlichen Raum Rechnung tragen. Dabei gelte es, die Aspekte „Wassersport“, „Tourismus“ und „Naturschutz“ nicht zu Gegenpolen aufzubauen, sondern diese als große Chance für die Region zu sehen. Die Gesprächsteilnehmer werden jetzt ein gemeinsames Positionspapier erarbeiten und mit konkreten Forderungen an die Politik in Bund und Ländern herantreten.

Unbekannte Täter haben am Samstagabend zwischen 15.30 und 21.30 Uhr in der Ortslage Dausenau zwei Einbruchsdiebstähle verübt und dabei 10.000 Euro Sachschaden angerichtet. In der Straße Im Hamm wurden zwei Einfamilienhäuser durch Aufhebeln der Balkontür und des Küchenfensters betreten. Die Wohnungen wurden im Anschluss durchsucht. Gestohlen wurden Bargeld und Schmuck.

Menschärgeredichnicht

Zunächst wollte die SPD Nassau zu einem „Frühschoppen“ einladen. Da am gleichen Tag der Werbering und die Stadt den traditionellen Josefsmarkt in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag abhalten, wurde daraus jedoch kurzer Hand ein „Frühshoppen“. „Gemeint ist beides“, erklärt Vorsitzender Manuel Liguori. Die SPD wolle gerne im Rahmen eines politischen Frühschoppens von interessierten Bürgern erfahren, was sie bewegt. Und anschließend zum „Shoppen“ den Josefsmarkt und die Nassauer Geschäfte aufsuchen. „Wir verbinden das politische Gespräch mit der Unterstützung für das heimische Gewerbe“, so Liguori, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass der Namenspatron St. Josef einst sowohl als Schutzheiliger der Arbeiter wie der Handwerker galt.
Der politische Frühschoppen der SPD Nassau mit anschließendem „Shoppen“ findet statt am Sonntag, den 12. März, um 11 Uhr, im Hotel „Zur Krone“, Römerstraße 10. Eingeladen dazu sind alle interessierten Bürger, die ihre politischen Ideen einbringen wollen. Zudem wird sich die SPD Nassau an der Aktion des Werberings zum Bepflanzen von Schubkarren im Stadtgebiet beteiligen.

In der Stadt Nassau gibt es offenbar Überlegungen, auf die Erhebung des Fremdenverkehrsbeitrags künftig zu verzichten. Wie die Rhein-Lahn-Zeitung heute berichtet, wird in Zukunft der Aufwand, um die Steuer einzutreiben, möglicherweise die Einnahmen übersteigen. Die Kosten für den erforderlichen Personaleinsatz wurden von der Verbandsgemeindeverwaltung auf knapp 23.000 Euro pro Jahr beziffert. Die Stadt Nassau kassiert aber nur rund 20.000 Euro Fremdenverkehrsbeitrag. Hintergrund der Überlegungen ist eine Gesetzesänderung, wonach der Personenkreis, der Fremdenverkehrssteuer zu zahlen hat, stark erweitert wird. Dies wiederum hat einen erhöhten Personaleinsatz zu Folge, ohne dass die Einnahmen nennenswert gesteigert werden können. Zumal auch fraglich ist, ob die Stadt Nassau überhaupt noch Fremdenverkehrsgemeinde ist. Den Fremdenverkehrsbeitrag zahlen alle Unternehmen und Selbstständige, die einen Vorteil vom örtlichen Fremdenverkehr haben. Die Stadt ist gehalten, diese Steuer zu erheben, weil sie einen stark defizitären Haushalt hat. Im Falle eines Verzichts auf diese Einnahmequelle, müsste sie den Ausfall kompensieren.

Zu tief ins Glas geschaut hatte eine 31-jährige Bad Emserin, die am Donnerstagabend auf der Alten Kemmenauer Straße in Bad Ems in Richtung Kemmenau fuhr. In einer Linkskurve kam sie vermutlich aufgrund absoluter Fahruntüchtigkeit nach Alkoholgenuss zunächst nach links von der Fahrbahn ab und beschädigte dort die Leitplanke. Im Anschluss lenkte die Unfallverursacherin ihren Wagen wieder nach rechts auf die Fahrbahn und hielt an.
Der Pkw rollte nun rückwärts, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Grundstücksmauer, da die Fahrerin offenbar nicht mehr in der Lage war, das Bremspedal zu betätigen. Das Auto wurde derart beschädigt, dass er von einem Abschleppunternehmen geborgen werden musste. Die aufnehmenden Beamten stellten bei der Unfallverursacherin deutliche Alkoholeinwirkung fest. Dies bestätigte sich durch einen Atemalkoholtest, der über 1,6 Promille ergab. Der Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein wurde sichergestellt.

Die Kulturreihe „Obernhofer Vollmondnächte“ feiert ein kleines Jubiläum: In der 175 Auflage heißt es „Mey im März“ mit Andreas Sittmann am Samstag, 11. März, um 20.00 Uhr in der evangelischen Kirche (Hauptstraße).
Seit Januar 2003 gibt es diese inzwischen Kult gewordene Veranstaltungsreihe nun schon,  und in all den Jahren ist noch keine ausgefallen. Wie es sich für ein Jubiläum gehört, hat Initiatorin und Organisatorin Gaby Fischer ein ganz besonderes Programm ausgewählt: einen Liederabend mit vielen musi­kalischen Leckerbissen aus der Liederschmiede des wohl größten deutschen Chansoniers Reinhard Mey.
Von Meys Anfängen bis fast heute sind viele Klas­siker in dem bunt gemischten Programm, und wir dürfen gespannt sein, wie Sittmann die Lieder inter­pretiert. Schwelgen wir mit ihm in Erinnerungen, hören und singen wir mit bei Der Mörder war immer der Gärtner oder Die heiße Schlacht am kalten Buffet! Auch romantische und gefühlvollen Liebeslieder, wie Herbstgewitter oder Wie lieb ich dich werden an diesem Abend nicht fehlen. Andreas Sittmann bietet einen erinnerungsträchtigen Quer­schnitt des Mey’chen Schaffens, sein Dan­keschön an Mey, der ihn auch auf seinem mu­sikalischen Weg positiv be­einflusst hat.

Der Pohler Fassenachtszug wird von Jahr zu Jahr größer, nicht nur, was die Zahl der Wagen und Fußgruppen, sondern auch was die Zahl der Zugucker, Zug-Gucker, Fastnachtsjecken, Schunkeler und Freunde des Karnevals aus der Umgebung angeht. Die sechste Auflage am Samstag war äußerst sehenswert. Neben dem Spielmannszug Singhofen fuhren auch Wagen von dort mit im Zug, ebenso wie ein Wagen aus Lollschied und Oelsberg. Das Motto wurde sehr gut präsentiert, sah man doch Darstellungen von Dornröschen, Max und Moritz, Froschkönig, Rotkäppchen und anderen. Hier einige Impressionen:

pohlzug3 Weiterlesen »

Weinprobe2

Dass die jährliche Weinprobe im Limeskastell Pohl eine tolle und äußerst beliebte Veranstaltung ist, das hat sich inzwischen herumgesprochen. Dies zeigt sich vor allem darin, dass jede Veranstaltung in den letzten fünf Jahren bis auf den letzten Platz in der gut 110 Gäste fassenden Basilica ausverkauft war. In diesem Jahr ergab sich sogar ein Novum. Die Nachfrage für die närrische Weinprobe war derart hoch, dass eine zweite Auflage angeboten wurde. Noch nicht einmal eine Woche nach der ersten Veranstaltung waren alle 110 Plätze für die zweite Probe ausgebucht, und das ohne jede Presseankündigungen. Dies bewirkte offensichtlich allein die Mund-zu-Mund-Propaganda.

Weinprobe1So sammelten sich also vergangenen Freitag wiederum 110 Gäste, die jede Menge Spaß hatten. Gaby Bindczeck und Lia Kaufmann aus Miehlen sorgten zu Beginn mit ihren Mundartliedern für richtig gute Stimmung. Judith Schleimer vom Hof Spriestersbach, seit Jahren eine aktive Fassenachterin, brachte die ersten beiden Büttenreden zu Gehör und sorgte so für jede Menge Lacher unter den mit tollen Kostümen erschienenen Gästen. Christa Schwarz aus Miehlen, im wahrsten Sinne ein „Original“ sowohl im Vortrag als auch als Schauspielerin, kam wie bei der ersten Weinprobe in einer ganz besonderen Rolle. Da sie schon seit Jahren ein besonderes Verhältnis zum englischen Königshaus pflegt, trat sie als persönliche Freundin der englischen Königin vors Mikrofon. Sie wurde gebührend empfangen mit der englischen Nationalhymne vom stehenden und Haltung annehmenden Publikum. Die Erlebnisse im englischen Königshaus brachte das närrische Publikum schier aus dem Häuschen. Gaby Bindczeck aus Miehlen sorgte mit ihrem Beitrag „12 halbe Schoppe“ ebenfalls für reichlich Stimmung.
Wein wurde natürlich auch getrunken. Friedel Becker war erneut wieder in Hochform, brachte das Publikum mit seinen flotten Sprüchen ebenfalls sehr zum Lachen. Es ist schon faszinierend, wie er immer wieder neue Anekdoten aus den Bornicher Steillagen bringt. Er reichte fünf Bornicher Weine zur Probe. Dem trockenen Rivaner folgte ein trockener Grauburgunder, ein halbtrockener Riesling, ein feinherber Spätburgunder Weißherbst und last not least eine fruchtig liebliche Riesling Spätlese.
Zum Abschluss traten noch einmal Gaby, Lia und Christa zu einem gemeinsamen Song auf die Bühne. Als Zugabe ließen sie dann leicht sentimental „Als Freunde kamen wir, als Freunde gehen wir“ erklingen. Das brachte es auf den Punkt.
„Last not least“ sorgten wieder ein sehr ansprechend gestalteter und ausgeleuchteter Saal mit geschmackvoll dekorierten Tischen, ein Teller mit einem köstlichen Imbiss und ein hervorragendes Serviceteam für ein tolles Ambiente.

Duo_BalanceDas Limeskastell Pohl bietet am Samstag, 11. März, um 19.30 Uhr einen schönen Chanson-Abend mit dem „Duo Balance“ unter dem Motto „Lieder ohne Grenzen“.

Seit 30 Jahren stehen Christine Maringer-Tries und ihr Ehemann Johannes Peter Tries als Duo Balance gemeinsam auf der Bühne. Im Rundfunk, im Fernsehen und bei mehr als 1.000 Live-Aufritten begeisterten die beiden Musiker ihr Publikum mit filigranem Gitarrenspiel und vor allem mit ihrem einzigartigen Duettgesang. Acht CD-Alben hat das Duo Balance bislang eingespielt. Zu ihren 1000 Live-Auftritten zählen auch viele Benefizkonzerte. Für ihre musikalischen Darbietungen, ihr kulturelles und soziales Engagement wurden sie bereits mehrfach ausgezeichnet. „Wir wählen vor allem Lieder aus, die Mut machen und zukunftszugewandt sind“, sagen Christine Maringer-Tries und Johannes Peter Tries.  Mit ihren gefühlvollen Interpretationen von Liedern, Songs und Chansons verstehen es die beiden sympathischen Künstler immer wieder, ihr Publikum für einige Stunden zu verzaubern. Freunde handgemachter Musik dürfen sich auf einen sehr schönen Chanson-Abend freuen.
Eintritt im Vorverkauf 10 EUR (Schüler, Studenten, Azubis: 8 EUR),
an der Abendkasse 12 bzw. 10 EUR.

  • Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich in den Vorverkaufsstellen
    Foto Jörg, Amtstr. 13, Nassau, Tel.: 02604 356,
    Markt-Apotheke, Am Marktplatz 7, Singhofen, Tel.: 02604 5877,
    Bücherland, Römerstr. 35-37, Nastätten, Tel.: 06772 960097,
    Buch & Stift, Untertalstr. 21, Katzenelnbogen, Tel.: 06486 902244,
    und im Limeskastell Pohl, Kirchstraße, Tel.: 06772 9680768 (Anrufbeantworter; hier sind auch Reservierungen möglich).

Eine 59-jährige Frau ist am Donnerstagabend nach Verlassen einer Gaststätte in der Hauptstraße in Obernhof tot auf der Fahrbahn aufgefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, hörte ein Zeuge ein Geräusch, das er nicht zuordnen konnte, kurz nachdem die Frau die Gaststätte verlassen hatte. Schließlich wurde die Frau unmittelbar vor der Gaststätte, auf der Straße liegend, aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass die Frau aus bisher noch nicht bekannten Gründen auf der Straße zum Liegen kam und dort von einem Fahrzeug überrollt wurde. Wiederbelebungsversuche von einem alarmierten Notarzt verliefen erfolglos. Bisher liegen keinerlei Hinweise auf das flüchtige Fahrzeug vor. Die Polizei ermittelt noch; in der Nacht kreiste ein  Hubschrauber über Obernhof und Weinähr.

Um Hinweise bittet die Polizeiinspektion Bad Ems unter Tel. 02603-9700.

Ein 20-jähriger Unfallfahrer aus Bad Ems stand nicht nur unter Drogeneinfluss — er wurde auch noch frech. Am Dienstag war der junge Mann mit seinem Pkw in einer Linkskurve der Braubacher Straße gegen den Bordstein gekracht und hatte dabei den Wagen so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrtüchtig war. Daraufhin meldete sich der 20-Jährige bei der Polizei und verlangte die Verständigung eines Abschleppdienstes. Im Rahmen der folgenden Unfallaufnahme beleidigte er die eingesetzten Beamten mehrfach, da er mit den von ihnen getroffenen Maßnahmen offenbar nicht einverstanden war.
Unfallursächlich dürfte nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn sein. Zudem besteht der Verdacht, dass der Unfallverursacher unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der havarierte Pkw wurde abgeschleppt, dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wurden Strafanzeigen gefertigt.

SPD_Nassau

SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland (vorne links) und Ortsvorsitzender Manuel Liguori (Mitte hinten) nahmen die besonderen Auszeichnungen und Ehrungen verdienter Mitglieder der SPD Nassau vor.

In einer gut besuchten Mitgliederversammlung ist Manuel Liguori einstimmig zum neuen Vorsitzenden der SPD Nassau gewählt worden. Der 37-Jährige, der im Stadtrat als stellvertretender Fraktionssprecher tätig ist, machte seine Motivation deutlich: „Die SPD vertritt Werte. Sie steht für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“. Auch habe er es der SPD-Politik zu verdanken, dass er nach Hauptschule und Lehre als Maler und Lackierer das Abitur ablegen und studieren konnte. Liguori ist Lehrer an einer berufsbildenen Schule.

Zu weiteren Mitgliedern im Vorstand wählten die Nassauer Sozialdemokraten Adolf Kurz als stellvertretenden Vorsitzenden, Regine Bergmann als Kassiererin und Herbert Baum als Schriftführer. Beisitzer im Vorstand sind Lothar Hofmann, Peter Kowalski, Wolfgang Riehl aus Hömberg, Michael Schneider aus Dienethal und Berthold Schuck aus Weihnähr. Kassenprüfer sind Jürgen Hümmer und Frank Schuck-Hembes.
Im Anschluss an die Wahlen verlieh der Nassauer Ortsverein die höchste Auszeichnung, welche die SPD für besondere Verdienste zu vergeben hat, an vier ihrer Mitglieder. Karl-Heinz Schönrock erhielt die Auszeichnung für 47 Jahre Treue zur Partei. „Er hat unglaublich viel für Nassau, die Stadtgeschichte, den Sport, die Vereine, die Partnerschaft und für unsere Verbandsgemeinde geleistet“, fasste Herbert Baum als langjähriger Wegbegleiter die Verdienste Schönrocks zusammen. Die Urkunde und Münze empfing Schönrock aus den Händen des Kreisvorsitzenden Mike Weiland und des Ortsvorsitzenden Manuel Liguori. Für 45 Jahre Treue und Einsatz für die Gemeinschaft konnte Wolfgang Micke die Auszeichnung entgegennehmen. Micke ist die Zuverlässigkeit in Person, mit hohem Anspruch an sich und andere. „Alles was du getan hast, hast du mit ganzem Einsatz und mit hohem Anspruch an dich selbst und an andere getan“, so die Laudatio, die auch die besonderen Verdienste um die AWO-Begegnungsstätte „Kaffeekanne“ hervorhob.
Für 47 Jahre Treue zur SPD und Dienst an der Allgemeinheit konnte Horst May den Ehrenbrief und die Willy-Brandt-Münze in Empfang nehmen. Besonders hervorgehoben wurde sein Engagement für die Dorferneuerung in seiner Heimatgemeinde Sulzbach. Zielstrebig hat er Entscheidungsträger bis hin zum Minister nach Sulzbach geholt und als Beigeordneter die Dorferneuerung an der Seite der Ortsbürgermeister Stork und Hartenfels zur „Erfolgstory“ gemacht. Für die lange Zeit von 49 Jahren treuer Mitgliedschaft erhielt Helmut Höfer die höchste Auszeichnung der Sozialdemokratischen Partei. „Als Mannschaftsspieler hast du deinen guten Namen immer für die SPD in die Waagschale gelegt, mehr als 20 Jahre die TuS Nassovia als Vorsitzender geführt, und als aktiver Sänger dem Männerchor stets die Treue gehalten“, führte Herbert Baum in seiner Würdigung aus.
Neben diesen besonderen Auszeichnungen standen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft auf der Tagesordnung. Eine Urkunde für zehnjährige Mitgliedschaft konnten der neue Vorsitzende Manuel Liguori und der Stadtbeigeordnete Ihsan Kiziltoprak in Empfang nehmen. Marion Kurz und Stadtrat Holger Zorn wurden für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Schließlich konnte Kreisvorsitzender Mike Weiland noch Uwe Haxel für 30-jährige und Wolfgang Riehl für 40-jährige Mitgliedschaft auszeichnen. Beide sind neben vielfältigen Funktion als Mitglieder im Verbandsgemeinderat tätig. Die SPD Nassau selbst, gegründet 1918, geht auf ihr 100-jähriges Jubiläum zu und das, so Manuel Liguori in seinem Schlusswort, hat sie den treuen Mitgliedern zu verdanken, die vor Ort für die gemeinsamen Werte eintreten.
Foto

Seelbach sammelt Brillen

Seelbach sammelt Brillen2

Die Schwiegertochter der beiden Seelbacher Ruth und Klaus Buttermann ist als Ärztin in Tadschikistan tätig, einem zentralasiatischen Land, das an Pakistan grenzt. Genauer gesagt, handelt es sich um das Bartang-Tal im Pamir, das im Winter nur zu Fuß zu erreichen ist. Hier werden alte Brillen benötigt, da die Leute dort kein Geld für Sehhilfen haben. Brillen sammeln einige Organisationen, doch bei der Seelbacher Initiative haben Spender die Gewissheit, dass die Sehhilfen bei wirklich bedürftigen Menschen ankommen und nicht in dunklen Kanälen von Geschäftemachern verschwinden.
Deshalb der Aufruf der Seelbacher: „Bitte schauen Sie deshalb in Ihren Schubläden zu Hause nach, ob dort nicht Brillen oder Brillengestelle (gerne auch von Kindern) liegen und Sie diese gerne spenden würden.“ Die Abgabe der Gestelle kann entweder bei Manfred Fischer, Am Alten Windrad 20 in Seelbach oder bei Stefan Merz in der Gartenstraße 6 in Seelbach oder im Nassauer Rathaus während der Dienststunden bei Stefan Merz erfolgen.
Die Aktion ist zeitlich nicht begrenzt. „Bitte fragen Sie auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach.“

M.0010-2017 Anzeige

Ohne Führerschein, aber mit Alkohol und Drogen hat die Polizei am Samstagabend gegen 19.55 Uhr einen 26-jährigen polnischen Autofahrer in Bad Ems erwischt Ein Test ergab eine Atemalkohlkonzentration von 1,01 Promille, weiter räumte der Mann ein, dass er Cannabis konsumiert hatte. Daraufhin wurde eine Blutprobe entnommen.

« Neuere Beiträge - Ältere Beiträge »

anzeigen
Wetter
daswetter.org