Der 2. Beigeordnete der Stadt Nassau, Ihsan Kiziltoprak, ist aus der SPD ausgetreten. Dies berichtet die Rhein-Lahn-Zeitung. Kiziltoprak hat sich politisch neu orientiert und FWG Forum angeschlossen. Die Freien Wähler stellen damit im Stadtrat künftig neun Mitglieder (CDU: 6, SPD: 5). Ihsan Kiziltoprak erklärte seinen Wechsel damit, dass er die anhaltende Kritik an Stadtbürgermeister Armin Wenzel (CDU) nicht länger mittragen wolle. Auch vermisse er laut dem Bericht konstruktive Vorschläge und Alternativen. Kiziltoprak will auch für den künftigen Verbandsgemeinderat Bad Ems-Nassau kandidieren.

Weil ein 41-Jähriger in der Samstagnacht während der Zubereitung seines Mitternachtsmahls eingeschlafen war, musste neben der Polizei auch ein erweiterter Löschzug der freiwilligen Feuerwehr Bad Ems zur Straße ‚Im Walme‘ ausrücken. Starke Rauchentwicklung in dem Mehrfamilienhaus hatte die Rettungskräfte auf den Plan gerufen. Bis auf den Verursacher selbst konnten alle übrigen neun Bewohner eigenständig das Gebäude unbeschadet verlassen. Die Wohnungstür des 41-Jährigen hingegen musste aufgebrochen und der Anwohner von Rettungskräften ins Freie verbracht werden. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus zwecks medizinischer Untersuchung eingeliefert.

Der Förderkreis des Limeskastells Pohl und die Interessengemeinschaft Limeskastell Holzhausen laden zur Erkundung des Limes zwischen den beiden Kastellen ein. Die Limeswanderung findet am UNESCO-Welterbetag am Sonntag, 3. Juni, , statt und beginnt um 10 Uhr am Wanderparkplatz am Kreisel an der Bäderstraße (B260) bei Holzhausen a.d.H.
Zuerst geht es ins Kastell Holzhausen unterhalb des Grauen Kopfes. Bei einem Rundgang durch das Cohortenkastell werden über die Forschungsgeschichte und die Funde informiert. Alte Fotografien zeigen die Situationen zur Zeit der Ausgrabung durch die Reichslimeskommission. Auf dem Limeswanderweg geht es über Holzhausen vorbei an mehreren Wachturmstellen zum Kleinkastell Pfarrhofen. Abseits von Wegen werden die Spuren der römischen Wachtürme aufgesucht und die Wall- und Grabenanlagen der ehemaligen Grenzbefestigung verfolgt. Abschluss findet die Wanderung im Limeskastell in Pohl, ein nach neustem Forschungsstand errichteter Nachbau eines Holz-Erde-Kastell. Nach einer Stärkung besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch diese Anlage teilzunehmen.
Die Strecke ist ca. 11 Kilometer lang. Mit einer Dauer von fast 5 Stunden ist zu rechnen. Feste Wanderschuhe sind erforderlich. Der Limes-Cicerone und Vorsitzende des Förderkreises Rainer Rehse führt diese Tour und gibt die Information zu dem Sichtbaren und für uns heute Unsichtbaren, dem Erforschten oder nur dem Vermutetem.

  • Eine Anmeldung im Limeskastell Pohl, Telefon 06772/96 80 768 oder besser als E-Mail an officium@limeskastell-pohl.de ist notwendig, denn der Rücktransport der Autofahrer zum Startplatz muss organisiert werden. Die Wanderung ist kostenfrei. Spenden werden natürlich gerne entgegengenommen.

Das Benefiz-Konzert am Samstag, 9. Juni, um 20 Uhr, im Limeskastell Pohl findet zugunsten der Thomas-Engel-Stiftung statt und wurde angeregt von deren Förderverein Nastätten. Der Erlös aus dem Konzert dient der Hilfe zur Selbsthilfe für Kinder in der dritten Welt. Bei schönem Wetter wird es eine Open-Air-Veranstaltung sein.
Die Band Sven Garrecht kommt aus dem Frankfurter Raum. Sven Garrecht hat begriffen, dass, wenn die Welt wirklich jeden Tag schlechter wird, gestern zwar alles noch nicht ganz so schlimm war wie es im Moment ist, aber dann immerhin heute noch alles besser ist als es morgen sein wird. Mit seiner Band im Rücken und Kleinkunst im Herzen schafft er eine Symbiose aus grooviger Popmusik und sinnigem Chanson. Während man einen flotten Salsa tanzen kann, erfährt man gleichzeitig, wer eigentlich Schuld daran ist, dass immer, wenn man gerade das Bad putzen will, etwas Wichtiges dazwischen kommt.
Während einem der Rhythmus in die Glieder fährt, lernt man, warum es sich manchmal lohnt, sein Auto genau da abzustellen, wo man eigentlich nicht parken darf. Und wer schon immer mal wissen wollte, wer Beethoven damals die Frau ausgespannt hat und warum einen das interessieren sollte, der darf sich freuen auf Sven Garrecht & Band. Was Sven Garrecht allerdings scheinbar nie ausgeht, sind die Sprüche. Frisch, frech, charmant und keiner davon ist auch nur halb so alt, wie die Kappe, die er trägt.

  • Näheres zu Sven Garrecht unter www. svengarrecht.de.
    Näheres zur Thomas-Engel-Stiftung unter www. thomasengel-stiftung.org.
    Eintritt: 22 EUR (Schüler, Studenten, Azubis: 21 EUR).
    Tickets gibt es an der Abendkasse oder unter www.eventim.de. Vorherige Kartenreservierungen sind direkt im Kastell, telefonisch (06772 9680768) zu den Öffnungszeiten (täglich von 10 – 18 Uhr außer montags) oder per Mail (officium@limeskastell-pohl.de) selbstverständlich möglich.

Auf dem bereits ausgebauten Teilstück der B 417 zwischen Laurenburg und Holzappel wird es ab dem heutigen Donnerstag wegen der benötigten Vollsperrung wieder zu Verkehrseinschränkungen kommen. Die Sperrung soll bei guter Witterung drei Tage, bis einschließlich Samstag, 26. Mai, andauern, teilte der Landesbetrieb Mobilität in Diez mit.

In dieser Zeit wird der Streckenabschnitt wegen den Asphaltbauarbeiten im Seitenbereich nicht zu passieren sein. Grund ist der maschinelle Platzbedarf auf der Hauptfahrbahn der B 417. Lkw für den Asphalttransport sowie Asphaltbeschicker, mit dem der Asphalt vom LKkw in den Asphaltfertiger zum Einbau übertragen wird, verhindern wegen des Platzbedarfs ein Durchkommen. Es ist geplant, den Streckenabschnitt ab Sonntag, 27. Mai, wieder freizugeben.

Während der Vollsperrung wird eine Umleitungsstrecke von Holzappel aus über die L 313 durch Horhausen nach Giershausen bei Isselbach, und weiter durchs Gelbachtal über die L 325 bis zum Schloss Langenau an der Lahn ausgeschildert. Von dort aus gelangt man wieder über die B 417 nach Laurenburg oder Lahnabwärts nach Nassau. Für die Anwohner der Gemeinde Dörnberg-Hütte wird die Zuwegung je nach Fortschritt der Arbeiten entweder in Richtung Laurenburg oder Holzappel möglich sein. Der LBM bittet nochmals alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

Mit der Fertigstellung des ersten Abschnittes auf der Strecke B 417 zwischen Laurenburg und Holzappel, folgen ab Juli vorbereitende Arbeiten, zunächst unter Ampelverkehr, auf dem zweiten unteren Abschnitt bis zur Kreuzung nach Laurenburg. Ab August ist auch für diesen Abschnitt eine Vollsperrung notwendig, um umfangreiche Bohrpfahlarbeiten zur Sicherung der Böschung zum Waselbach hin, durchzuführen.

Die Polizei hat am Mittwochabend vor einer Gaststätte in Nassau zwei Männer, 22 und 32 Jahre alt, festgenommen. Beide leisteten dabei heftigen Widerstand und beschimpften die eingesetzten Polizeibeamten. Zwei Polizisten erlitten Prellungen und Hautabschürfungen. Der 22-jährige Beschuldigte beschädigte zudem während des Transportes einen Funkstreifenwagen. Er wurde schließlich nach ärztlicher Untersuchung in die Psychiatrie des Krankenhauses Lahnstein eingewiesen. Der 32-jährige Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in polizeilichen Gewahrsam genommen.

Die Polizei Bad Ems hatte gegen 21.45 Uhr die Mitteilung erhalten, dass es vor einer Gaststätte in Nassau zu einer Sachbeschädigung an einem Fahrrad gekommen sei. Während die Beamten auf der Anfahrt zum Einsatzort waren, meldeten mehrere Zeugen über Notruf eine Schlägerei zwischen zwei aggressiven Gruppen. Die eingesetzten Kräfte der Polizei Bad Ems und Montabaur trafen vor Ort die 22- und 32-jährigen beschuldigten Nassauer an, die in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten waren. Beide Männer waren alkoholisiert.

Uwe-BruchhäuserDer SPD-Gemeindeverband Bad Ems-Nassau hat Uwe Bruchhäuser (56) zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt der  künftigen Verbandsgemeinde Bad Ems/Nassau nominiert. Dies berichtet die Rhein-Lahn-Zeitung heute. Gewählt wird im Herbst; die neue Verbandsgemeinde wird zum 1. Januar 2019 gebildet.

Uwe Bruchhäuser ist in Nassau vor allem bekannt als kaufmännischer Werkleiter der Verbandsgemeindewerke. Der 56-Jährige stammt aus Bad Ems und ist dort seit 1996 als Kämmerer der Verbandsgemeindeverwaltung beschäftigt. Er machte die Mittlere Reife an der Realschule Nassau und absolvierte eine Ausbildung zum Beamten im mittleren technischen Verwaltungsdienst, später bildete er sich zum Diplomverwaltungswirt weiter. Nach zwei Jahren beim Statistischen Landesamt Bad Ems ist er seit 1983 bei der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Ems beschäftigt. Seit 2006 ist er zusätzlich kaufmännischer Werkleiter der VG-Werke.

Bei der Bürgermeisterwahl bekommt es Bruchhäuser mit mindestens zwei Mitbewerbern zu tun: dem Realschullehrer Claus Eschenauer (32) aus Arzbach, der von den Freien Wählern ins Rennen geschickt wird und der Diplom-Verwaltungswirtin  Marion Krätz (53) aus Siershahn (Westerwaldkreis), die von der CDU nominiert wurde.

Bei einer Motorradkontrolle am Samstag in Isselbach im Gelbachtal und auf der B 417 zwischen Nassau und Obernhof hat die Polizei am Pfingstsonntag insgesamt 92 Biker angehalten, um ihre Fahrzeuge auf technische Mängel zu überprüfen. Ein Motorradhalter wurde wegen mangelhafter Bereifung angezeigt. Zwei weitere Fahrer durften nicht weiterfahren, weil ihre Schalldämpferanlagen manipuliert worden waren. Der Betrieb dieser Motorräder wurde untersagt, die Fahrzeugführer mussten ihr Zweirad von der Kontrollstelle abholen lassen. Weitere 20 Zweiradfahrer wurden verwarnt. Sieben Fahrzeugführer müssen eine Mängelbeseitigung nachweisen. Ein weiterer Motorradfahrer trug eine nicht zulässige Braincap, einen halboffenen Helm. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Die Polizei weist nochmals besonders daraufhin, dass viele technische Veränderungen, insbesondere Veränderungen der Schalldämpferanlagen und Eingriffe in die Brems- und Lenkeinrichtung, zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. In diesen Fällen wird die Weiterfahrt untersagt. Auf die Betroffen kommt ein hohes Bußgeld, Kosten für ein Sachverständigengutachten und Verwaltungsgebühren zu. Weiterhin steht dem Motorradfahrer für den Zeitraum bis zur Erteilung einer Betriebserlaubnis sein Motorrad für die Ausübung seines Hobbys nicht zur Verfügung.

Ein 60-jähriger Motorradfahrer ist am Pfingstmontag gegen 11.10 Uhr auf der Landesstraße 325 zwischen Dies und Weinähr im Gelbachtal gegen eine Felswand geprallt und schwer verletzt worden. Im Ausgang einer scharfen Linkskurve hatte der Biker die Kontrolle über sein Zweirad verloren. Der Fahrer zog sich so schwere Verletzungen zu, dass er mit einem Rettungsfahrzeug in ein Koblenzer Krankenhaus gefahren  werden musste. Die Verletzungen sind nicht lebensgefährlich. Die Schadenshöhe beträgt rund 3000 Euro, teilte die Polizei mit.

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag vor der Römerstraße 5 in Bad Ems einen Pflanzkübel samt Inhalt gestohlen. Der runde, terrakottafarben Pflanzkübel misst etwa 45 cm im Durchmesser und ist etwa 40 cm hoch. Er war unter anderem mit Petunien und Lavendel bepflanzt. Wegen seines hohen Gewichts dürfte der Kübel nicht nur von einer Person alleine weggetragen worden sein, teilte die Polizei Bad Ems mit, die um sachdienliche Hinweise unter Telefon 02603/9700, oder per E-Mail an pibadems@Polizei.rlp.de bittet.

Lahntalbahn

Foto: Günter Schilp

Die 190. Obernhofer Vollmondnacht „Die Geschichte der Lahntalbahn“ am Dienstag, 29. Mai, 20 Uhr, im Refektorium von Kloster Arnstein ist ebenfalls dem Kultursommerthema 2018 „Industriekultur“ gewidmet. Der Eisenbahn-Experte Hans-Peter Günther erzählt die spannende Geschichte vom Bau und Betrieb der Lahntalbahn.
Die 1858 eröffnete Bahnstrecke führt durch eines der schönsten deutschen Flusstäler und begeistert bis heute viele Touristen. Der Bau der Strecke wurde 1857 aufgenommen, am 1. Juli 1858 erfolgte bereits die Eröffnung des Streckenabschnittes Oberlahnstein – Bad Ems. Ab 1860 waren weitere Teilstrecken fertiggestellt, die Gesamtstrecke wurde am 10.01.1863 vollendet. Die Gesamtkosten für den Bau der Lahntalbahn betrugen 15,2 Mio. Gulden. Etliche (früher von imposanten Dampfloks gezogene) Sonderzüge brachten seit 1925 in jedem Sommer Tausende von Wallfahrern zum Kloster Arnstein!
Die wechselvolle Geschichte des Eisenbahnbetriebes im Lahntal wird Hans-Peter Günther mit zahlreichen Aufnahmen illustrieren. Andreas Sittmann und sein Bruder Heinz-Georg Sittmann singen amerikanische Folksongs und lassen beispielsweise mit „Freighttrain“ die Zeit der alten Eisenbahnromantik der USA wieder aufleben.

  • Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. Reservierungen unter 02604/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Samstag in der Römerstraße und Lahnstraße in Bad Ems Blumenkübel beschädigt. Aus mehreren Blumenkästen wurde laut Polizeibericht die Bepflanzung entrissen und auf die Fahrbahn und den Fußweg geworfen. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Ems unter der Telefonnumer: 02603/9700 zu melden.

SPD_Realschule

Schulleiter Paul Arzheimer (vorne links) führte die Vertreter der SPD aus Nassau und Bad Ems durch das Schulgelände. Er hob das Gemeinsame hervor. Gute Errungenschaften wie die Bläserklasse und das Erasmus-Programm habe man aus Nassau übernommen. Zudem dürfe man sich Fairtrade Schule nennen.

Der Gemeindeverband der SPD Bad Ems-Nassau und die Fraktionsspitzen der SPD in den Verbandsgemeinderäten haben sich in einem informativen Gespräch mit dem Schulleiter Paul Arzheimer ein Bild von der Entwicklung der Realschule plus Bad Ems-Nassau (BEN) gemacht. Auf Bad Emser Seite zeigten sich Gisela Bertram als Beigeordnete und Marlene Meyer als Fraktionssprecherin sowie die Rats- und Vorstandsmitglieder Hans Peter Bertram, Peter Heibel und Heinz Ott interessiert daran, was sich rund um die Schule in den nächsten Monaten verändert. Besonderen Anteil, wie die Zusammenführung am Standort Bad Ems vonstatten geht, nahmen als Nassauer Vertreter der Beigeordnete Dieter Ewert, der Fraktionssprecher Herbert Baum, sein Stellvertreter Erhardt Frahm und der Vorsitzende der Stadtratsfraktion Lothar Hofmann. Das Fazit, das Schulleiter Arzheimer vortrug, stimmte positiv: Die ehemalige „Schillerschule“ wird in wenigen Monaten die räumlichen Engpässe hinter sich lassen. Sie ist dann auf einem Stand, der sogar einen vierzügigen Schulbetrieb erlaubt.
Dass der Name „Schillerschule“ Vergangenheit ist, das sei ein bewusster Schritt gewesen, so Paul Arzheimer. Mit der Namensgebung Realschule plus BEN habe man das Gemeinsame hervorheben wollen und den alten Emser Namen aufgegeben. „BEN“ kann einmal wie das „Johnny“ in Lahnstein zu einem Markenzeichen für Schule in der Region werden, zog Arzheimer den Vergleich. Doch diese Äußerlichkeit war nur eine Randbemerkung, in der Hauptsache ging der engagierte Schulleiter auf die Inhalte und Chancen einer guten Bildung an der Realschule BEN ein. Mit durchschnittlich 550 Schülerinnen und Schülern in den kommenden Jahren, „soweit wir dies voraussehen können“, kann die Realschule ihre Stärke voll entfalten. Diese sieht Paul Arzheimer einerseits in der individuellen Zuwendung, welche immer mehr gefragt sei. Keiner müsse die Schule ohne Abschluss verlassen. Hinzu komme das breite Spektrum an weiterer beruflicher und schulischer Bildung, welches schon immer das Kennzeichen eines Realschulabschlusses gewesen ist.
Interesse zeigten die SPD-Vertreter an der Frage, wie in der neuen gemeinsamen Verbandsgemeinde Schule und Wirtschaft zusammenarbeiten. Der Schulleiter verwies auf die Beispiele einer guten Kooperation. Er sieht aber für die berufsorientierte Ausbildung im Handwerk zusätzlich Potenzial, das von beiden Seiten zu aktivieren ist. Das Handwerk könne in den Schulen seine Ausbildungsangebote präsentieren, und die Schülerinnen und Schüler sollten häufiger die Chancen einer handwerklichen Ausbildung ergreifen. Arzheimer unterstrich dies mit der Aussage: „Ein guter Handwerker verdient oft mehr als ein Schulleiter“. Zum guten Schluss waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig, dass ein differenziertes Schulangebot in der neuen Verbandsgemeinde von herausragender Bedeutung ist. Die Sozialdemokraten versicherten dem Schulleiter der Realschule BEN, dass es für sie in Sachen Schule und Bildung nur ein Miteinander und kein Gegeneinander gibt.

Gegen eine Felswand ist ein holländischer Motorrollerfahrer am Samstagnachmittag auf der L 318 zwischen Horhausen und Isselbach geprallt. Wie die Polizei berichtet, kam der 62-jährige Zweiradfahrer in einer langgezogenen Rechtskurve  von der Straße ab, weil er offenbar zu schnell unterwegs war. Bei dem Aufprall auf den Felsen wurden der Fahrer und seine Mitfahrerin schwer verletzt. Die 60-jährige Holländerin wurde mit Verdacht auf mehrere Brüche mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Ihr Ehemann, der sich ebenfalls Brüche zugezogen hatte, wurde mit einem Krankenwagen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Lulo Reinhardt war bereits schon einmal im Limeskastell Pohl zu Gast und begeisterte mit seiner virtuosen Gitarrenspielkunst. Nun kommt er wieder und bringt sogar noch eine bewundernswerte Künstlerin mit, und zwar am Samstag, 26. Mai, um 20 Uhr. Für alle, die es seinerzeit verpasst haben, eine neue Gelegenheit. Und natürlich auch für alle anderen, die ihn und seine Musik einmal hören wollen.
Sein Programm heißt „Gypsy meets Classic“. Das ist so, als wenn sich zwei Planeten im All treffen und ein großes Feuerwerk entfachen. Yuliya Lonskaya und Lulo Reinhardt spielen Latin, Flamenco, brasilianischen Jazz und Gypsy Music auf höchstem Niveau.

Yuliya Lonskaya ist eine weißrussische Künstlerin, die international solo und mit den angesehensten Orchestern Russlands auftritt. Lulo Reinhardt gehört weltweit zu den wichtigsten authentischen und unverwechselbaren musikalischen Stimmen der Gypsy Music. Sein einzigartiges musikalisches Können und seine Virtuosität erwecken den Anschein völliger Mühelosigkeit. Die Besucher können sich auf ein wahrhaft großartiges Konzert mit den beiden Gitarrenkünstlern freuen.

  • Eintritt: 18 EUR (Schüler, Studenten, Azubis: 16 EUR).
    Tickets gibt es an der Abendkasse oder unter www.eventim.de. Vorherige Kartenreservierungen sind direkt im Kastell, telefonisch (06772 9680768) zu den Öffnungszeiten (täglich von 10 – 18 Uhr außer montags) oder per Mail (officium@limeskastell-pohl.de) selbstverständlich möglich.

Eine 45-minütige Verfolgungsfahrt mit der Polizei hat sich am späten Freitagabend ein Autofahrer im Bereich Arzbach-Kemmenau-Bad Ems geliefert. Wie die Polizei mitteilte, wollte sich der Mann, der in den Tagen zuvor mehrfach Marihuana konsumiert hatte, einer Kontrolle entziehen. Erst mit Unterstützung weiterer Streifenwagen und eines Polizeihubschraubers konnte der Flüchtende schlussendlich gegen 23.10 Uhr in der Ortslage Arzbach gestellt und festgenommen werden. Im Verlauf der Verfolgungsfahrt versuchte der Flüchtende, ein Polizeiauto zu rammen und gefährdete zwei Fußgänger, die sich vor der Bad Emser Therme auf dem dortigen Fußweg befanden. Die beiden Fußgänger sind namentlich nicht bekannt und werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Ems zu melden, da sie wichtige Zeugen in diesem Zusammenhang sind.

seniorenausflug_pohl

Sie sind wieder da, die Pohler Seniorinnen und Senioren, wie das Foto am Pohler Kinderspielplatz beweist. Es war ein schöner Tag mit einem perfekten Wetter. Wie jedes Jahr im Mai, und das nun schon seit 1997 zum 21. Mal in Folge, verreisten die Pohler Seniorinnen und Senioren auch heuer wieder. Ziel war diesmal die Deutsche Weinstraße. Die Ortsgemeinde Pohl hatte die Pohler Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren mit ihren Partnerinnen oder Partnern zu einem Ausflug eingeladen.

Nach dem gut angenommenen Angebot der letzten Jahre fuhren auch diesmal interessierte Gäste aus Pohl und Umgebung, unabhängig vom „Seniorenstatus“, als Selbstzahler mit. So startete pünktlich um 8.30 Uhr ein fast voller Bus Richtung Süden. Erster Halt war in Wachenheim, wo Interessierte in der ältesten deutschen Sektkellerei an einer Führung und Verkostung teilnehmen konnten.
Danach fuhr der Bus die Ausflügler zum Mittagessen ins malerische St. Martin zum Restaurant Baecheleck. Da es mit dem Essen etwas später wurde, blieb leider keine Zeit für einen Rundgang durch das schöne Dorf. So ging es anschließend auf der deutschen Weinstraße durch viele malerische Weinorte nach Grünstadt.
Das Stadt-Café in der City war nicht leicht zu finden, dafür war der Kuchen aber reichlich portioniert und lecker. Gut gelaunt und voller Dankbarkeit an die Ortsgemeinde, die die Kosten für Bus und das Mittagessen übernahm, an Ortsbürgermeister Thomas Steffen und insbesondere an den bewährten Reiseleiter Lothar Heinz (auf dem Foto ganz rechts), der wieder keine Kosten und Mühen gescheut hat, um den Pohler Senioren einen schönen Tag zu bereiten, landete man wohlbehalten um kurz nach 19 Uhr wieder in Pohl.

Obernhof und Nochern werden den Rhein-Lahn-Kreis in der Sonderklasse beim Gebietsentscheid des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft 2018“ vertreten, in der Hauptklasse wird die Gemeinde Gutenacker beim Gebietsentscheid dabei sein. Dies gab jetzt die Kreiskommission des Wettbewerbs unter Leitung von Landrat Frank Puchtler bekannt. Zuvor hatte die Kommission alle teilnehmenden Gemeinden besucht und die bereits umgesetzten bzw. geplanten Aktivitäten „vor Ort“ begutachtet und nach einem ausgefeilten System mit Punkten bewertet.

Siegerin in der Sonderklasse wurde Obernhof, nach den Richtlinien der ADD darf auch die zweitplatzierte Gemeinde Nochern am Gebietsentscheid teilnehmen. Die meisten Punkte in der Hauptklasse erreichte in diesem Jahr die Gemeinde Gutenacker. Landrat Frank Puchtler zeigte sich begeistert vom Ideenreichtum und der Kreativität in den Dörfern im Rhein-Lahn-Kreis und dankte auch den übrigen Gemeinden für ihr Engagement für ein lebendiges Dorfleben und die Bereitschaft, am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilzunehmen.

Der Verein Peregini lädt für Donnerstag, 17. Mai, ab 19.30 Uhr zum traditionellen Arnsteiner Kulturstammtisch  im Weingut Arnsteiner Hof in Weinähr ein. Vereinsmitglieder, Freunde von Kloster Arnstein und natürlich auch alle anderen Kulturschaffenden und -interessierten haben Gelegenheit, sich zu einer fröhlichen Ideenschmiede rund um Kloster Arnstein zu treffen. Die Vorplanungen zu Daten und Themen der Obernhofer Vollmondnächte 2019 und auch der neuen Veranstaltungsreihe „Arnsteiner Abende“ 2019 in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Limburg werden vorgestellt. Außerdem steht die vorläufige Standvergabe für den Adventsmarkt an, der in diesem Jahr im Dorf stattfindet. Alle, die zu den bereits geplanten – oder für neue Projekte – noch Ideen haben und/oder bei unseren Klosterprojekten mitmachen möchten, sind herzlich willkommen.

 

Vortrag Vogelwelt (Flyer)

Die Natur befindet sich in einem ständigen Wandel. Was hat dieser Wandel im Nassauer Land in den letzten 50 Jahren bewirkt? Wie war es damals und wie ist es heute? Die Entwicklung kennt niemand besser als die Naturkundler Manfred und Ursula Braun. Zeit also, um nach fünf Jahrzehnten Bilanz zu ziehen. Grundlage sind die eigenen vogelkundlichen Erfassungen im Gebiet des Nassauer Landes, das grob auf den Raum der Verbandsgemeinde Nassau bezogen wird.
In ihrer jungen Nichte Anne Neidhöfer haben die beiden Biologen eine großartige Unterstützung gefunden, wie bereits der Texel-Vortrag des Geschichtsvereins vor zwei Jahren gezeigt hat. Ihre Bilder von Lebensräumen und Vögeln im Nassauer Land werden einen Vortrag illustrieren, den der Geschichtsverein im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe anbietet. Der Vortrag zur „Entwicklung der Vogelwelt im Nassauer Land. Bilanz aus 50 Jahren vogelkundlicher Forschung“ findet am Donnerstag, 24. Mai, um 19.30 Uhr im AWO-Zentrum Nassau statt.
Bei dem Vortrag über die Methoden der Vogelerfassung, über die Brutvogelfauna in ihrer typischen Lebensumgebung und über die durchgeführten Zugvogelzählungen wird es nicht ganz ohne Tabellen und Übersichten gehen. Jedoch sind Manfred Braun und Anne Neidhöfer Garant dafür, dass die Beobachtungen und Analysen auf höchst anschauliche und informative Weise dargestellt werden. Es werden Langfristergebnisse vorgestellt, etwa wie sich die ehemals 105 Brutvogelarten im Laufe der Zeit verändert haben. Dazu gibt es aktuelle Ergebnisse, so aus der Zugvogelzählung im Herbst 2017 bei Oberwies.
Zu dem „Heimspiel“ der Nassauer Naturkundler im AWO-Zentrum Nassau, Schlossstraße 4, lädt der Geschichtsverein bei freiem Eintritt alle Interessierte an der naturkundlich-historischen Entwicklung im heimischen Raum ein. Zu beachten ist die Änderung des Veranstaltungsortes. Da der Ratssaal der Stadthalle nicht zur Verfügung steht, findet der Vortrag im Mehrzweckraum des AWO-Zentrums statt.

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