Das Limeskastell Pohl hat sein Veranstaltungsprogramm „Kultur im Kastell“ für das erste Halbjahr 2018 inzwischen festgelegt. Es sind wieder viele interessante und hochkarätige Events dabei. Gestartet wird am Samstag, 24. Februar, 20 Uhr, mit einem Leckerbissen für Freunde und Liebhaber der American Roots and Blues Rock Music. Die Gießener Gruppe “Dana Maria & Band“ präsentieren dies sehr erfrischend und auf hohem Niveau.
Die junge Singer/Songwriterin Dana Maria und ihre Band (Ruben Nagel am Bass, Giuseppe Cunsolo am Schlagzeug, Tino Rühlemann an der Gitarre) spielen auf Folk- und Bluesfestivals. Inspiriert von Musikern wie Stevie Ray Vaughan oder Bonnie Raitt haben sie ihre Faszination für den Blues entdeckt und über Jahre gepflegt. Diese Faszination und der Spaß stehen bei dem Projekt im Mittelpunkt. Aber es gilt auch, mit traditionellen Klängen zu experimentieren und ihnen eine moderne Note zu verleihen, denn Blues ist heute vielseitiger denn je! In Ihren Songs thematisiert Dana das normale Leben – die alltäglichen Auf und Ab – sehr ehrlich und mit schöner Ironie.

Näheres zu Dana Maria & Band unter www.danamariamusic.de

  • Eintritt: 8 EUR (6 EUR für Schüler, Azubis, Studierende).
    Tickets gibt es an der Abendkasse. Vorherige Kartenreservierungen sind direkt im Kastell,
    telefonisch (06772 9680768) zu den Öffnungszeiten (SA und SO von 10 – 16 Uhr) oder per Mail (officium@limeskastell-pohl.de) selbstverständlich möglich.

MartinSamrockLeitunga_becrima-Zum Reformationsjahr haben die evangelischen Landeskirchen Hessen-Nassau und Kurhessen-Waldeck einen Ergänzungsband zum Evangelischen Gesangbuch herausgebracht. Das EGplus steht im Mittelpunkt eines Singegottesdienstes am Sonntag, 25. Februar, um 10 Uhr in der evangelischen Kirche von Niedertiefenbach. Für besonders sangesfreudige Menschen gibt es außerdem ein Vortreffen zum Einstudieren der neuen Lieder am Mittwoch, 21. Februar, um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus von Singhofen.

Dekanatskantor Martin Samrock wird mit Besucherinnen und Besuchern Lieder aus dem neuen Begleitband einstudieren und singen. Das gemeinsame Beiheft ergänzt das Liedangebot des Evangelischen Gesangbuchs mit Liedern, die sich nach 1995 in den Kirchengemeinden und Dekanaten verbreitet haben. Dabei ist die Liedauswahl stilistisch vielfältig. Zu den neu aufgenommenen Liedern gehören Lobpreislieder und Gospels, geistliche Volkslieder oder auch Lieder aus der Weltgebetstagstradition.

EGPlus130917_becrima-Der Ergänzungsband „EGplus“ enthält insgesamt 164 Lieder und ebenso eine popularmusikalische Liturgie sowie Psalmen mit sogenannten „Antiphonen“ und Andachten. Bekanntere Titel sind zum Beispiel „May the Lord send Angels“, „Jesus in my House“, „Amazing Grace“ oder auch die aus Stadien bekannte Fußballhymne „You’ll never walk alone“. Doch damit nicht genug. Auch Eric Clapton wird mit „Tears in Heaven“ und Rod Stewart mit „Sailing“ in den Olymp des protestantischen Liedgutes erhoben. (Text/Foto. Bernd-Christoph Matern)

 

RettungswacheNassau

Zufriedene Gesichter bei den DRK-Rettungskräften in Nassau. DRK-Geschäftsführer Hubertus Sauer und Landrat Frank Puchtler: Dem Bau einer neuen Rettungswache in Nassau steht nichts mehr im Wege. Foto: Kreisverwaltung Bad Ems

Große Freude bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DRK-Rettungswache in Nassau: Noch in diesem Jahr wird mit dem Bau einer neuen Rettungswache begonnen. Landrat Frank Puchtler (SPD) überbrachte jetzt den offiziellen Zuschussbescheid zum Kauf des Grundstückes und zur Errichtung des Gebäudes.

Nach dem einstimmigen Beschluss des Kreisausschusses gewährt der Rhein-Lahn-Kreis der DRK-Rettungsdienst Rhein-Lahn-Westerwald gGmbH 75.000 Euro für den Grundstücksankauf sowie einen Zuschuss von maximal 825.000 Euro für den Neubau der Rettungswache in den Jahren 2018/19. Die Höhe des Zuschusses ergibt sich aus dem Rettungsdienstgesetz des Landes, das die Landkreise für die bauliche Herstellung oder Erneuerungen von Rettungswachen Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent gewähren müssen.

Dass in Nassau eine neue Rettungswache gebaut werden muss, obwohl die jetzige Rettungswache erst 1997 errichtet wurde, verdeutlichte der Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Hubertus Sauer, dem Landrat nochmals „vor Ort“: Geänderte Standards, Mangel an getrennten Schlafräumen oder das Fehlen einer Wasch- und Desinfektionshallte sind nur einige der Gründe für die Entscheidung. Vor Ort war auch eindeutig nachzuvollziehen, dass eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes aus Platzgründen nicht möglich ist. Daher war einvernehmlich beschlossen, einen Neubau in Angriff zu nehmen. Das dafür geeignet Grundstück liegt nahe an Schule und Schwimmbad. Der Erlös aus dem Verkauf des bisherigen Grundstücks bzw. Gebäudes wird auf den Kreiszuschuss angerechnet. Die Gesamtkosten werden vom DRK-Rettungsdienst auf rund 1,2 Millionen Euro geschätzt.

Landrat Puchtler zeigte sich froh, dass es gelungen sei, den Standort Nassau zu erhalten. Geld, das wie hier für die Sicherheit der Bevölkerung ausgegeben werde, sei immer gut angelegtes Geld, so der Landrat, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch mit herzlichen Worten für ihren verantwortungsvollen Dienst an den Menschen dankte.

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Diez teilt mit, dass ab Donnerstag, 1. Februar, für die Dauer von rund drei Wochen Abbrucharbeiten eines Wohngebäudes an der Bäderstraße (B 260) im Bereich von Bergnassau durchgeführt werden. Die Abbruchsarbeiten können zeitweilig zur Beeinträchtigung des Straßenverkehrs führen. Die betroffenen Streckenabschnitte werden durch gesichert und beschildert; der Verkehr wird dann über eine Ampelanlage geregelt. Der Landesbetrieb Mobilität bittet alle Verkehrsteilnehmer sowie die Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Gemeinden um Verständnis für die durch die Arbeiten entstehenden Beeinträchtigungen.

Die Asphaltarbeiten auf dem Straßenabschnitt der B 417 zwischen Laurenburg und Holzappel haben am Dienstag begonnen. Der Einbau der ersten Schicht, die Asphaltbinderschicht, wurde am Mittwoch beendet. Die Fortführung verzögerte sich um einen halben Tag aufgrund eines Schadens an der Mischanlage. Dies teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez mit.

Die Asphaltarbeiten wurden wegen des schlechten Wetters am Donnerstag unterbrochen und sollen voraussichtlich am heutigen Freitag wieder aufgenommen werden. Um die momentanen Arbeiten so zügig wie möglich und für den Straßenbau möglichst qualitativ hochwertig auszuführen, konzentrieren sich nun alle Belange auf die Fertigstellung der Asphaltschichten. Der Abschnitt bleibt weiterhin, wie von den zuständigen Verkehrsbehörden und der Polizei zugestimmt und genehmigt, voll gesperrt.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Rücksichtnahme gebeten.

Närrische Weinprobe2

Gaby Bindczeck, Lia Kaufmann und Friedel Becker (von links). Foto: Heinz Pfeifer

Die beiden närrischen Weinproben im Limeskastell Pohl waren ein Knaller. Die 170 größtenteils karnevalistisch gekleideten Teilnehmer in der Basilica hatten jede Menge Spaß und es gab mehrfach ein donnerndes Helau und auch Limes Helau.
Die Aussage eines Besuchers: „Wir waren schon des öfteren bei der Weinprobe. Auch diesmal habt ihr es wieder ausgezeichnet gemacht“. Und in der Tat, Judith Schleimer vom Hof Spriestersbach, seit Jahren eine aktive Fassenachterin, vermittelte dem Publikum jede Menge herrliche Anekdoten und lustige Witze zum Thema „Winzer, Weintrinker und Gaststätten“. Christa Schwarz aus Miehlen, im wahrsten Sinne ein „Original“ sowohl im Vortrag als auch als Schauspielerin, kam in einer ganz besonderen Rolle. Sie berichtete über ihre Erlebnisse als Weinprinzessin. Das passte wie die Faust aufs Auge, denn die blieben vor Lachen nicht trocken.

Gaby Bindczeck und Lia Kaufmann aus Miehlen sorgten mit ihren eigens für diese Weinprobe umgedichteten Lieder zu Beginn und zum Abschluss der Weinprobe ebenfalls für reichlich Stimmung und viele Lacher. Dazwischen kam noch einmal Christa Schwarz und telefonierte mit der Lufthansa in Frankfurt. Lustig zum Wegwerfen. Wein wurde natürlich auch getrunken. Friedel Becker war wieder in Hochform, brachte das Publikum mit seinen flotten Sprüchen ebenfalls sehr zum Lachen und reichte fünf Bornicher Weine zur Probe. Dem trockenen Riesling folgte ein trockener roter Spätburgunder, ein halbtrockener Riesling, ein feinherber Spätburgunder Weißherbst und last not least eine fruchtig liebliche Riesling Spätlese. Zum Schluss kam noch Überraschungsgast Leo Weimann mit seinem Akkordeon und ließ die fröhlichen Weintrinker zu seinen Wein- und Karnevalsliedern mit einstimmen und schunkeln.
Dazu sorgten ein sehr ansprechend gestalteter und ausgeleuchteter Saal mit geschmackvoll dekorierten Tischen, ein Teller mit einem köstlichen Imbiss und ein hervorragendes Serviceteam für ein tolles Ambiente.

Kinderfastnacht 2018.cdr

Schmidt-Kilian„Mord und Totschlag – fröhliche Kriminalgeschichten“ erwarten die Besucher der 186. Obernhofer Vollmondnacht am Mittwoch, 31. Januar, um 20 Uhr im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein: Jörg Schmitt-Kilian, Kriminalhauptkommissar a. D. und Autor zahlreicher Bücher, schildert amüsante Anekdötchen und dramatische Situationen aus seinem Polizeialltag in Koblenz auf der Basis wahrer Begebenheiten. Seine Lesung garniert er mit Fotos und kurzen Video-Clips und pendelt dabei geschickt zwischen Fiktion und Realität..
An dem vergnüglichen Abend beginnt es dramatisch mit einem kurzen Auszug aus „Spurenleger“ und dem Bezug zu der spektakulärsten Mordserie in der deutschen Kriminalgeschichte, und danach werden die lustigen unglaublichen Stories aus dem Polizeialltag im Mittelpunkt des Abends stehen, also Tatorte und andere Lieblingsplätze aus dem „richtigen Leben“ …

Der Eintritt ist frei – um Spende wird gebeten
Reservierungen gerne unter 02604/943 277 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de

Flyer Fastnacht 2018

Der Verein „Sozialkompass Nassau“ hat im vergangenen Jahr 1200 Mal in sozialen Angelegenheiten beraten. Dies berichtete Vereinsvorsitzender Gottfried Kühnau in der Jahreshauptversammlung. Schwerpunkt waren Fragen und Auskünfte zur Sozialgesetzgebung sowie Hilfe in Lebenskrisensituationen. Der Verein, so Kühnau weiter, besteht aus aktuell 56 Mitgliedern. 30 Teilnehmer des sozialen Netzwerkes haben sich innerhalb des Vereins mittlerweile zusammengeschlossen.

Kühnau erwähnte den „Demenz Parcours“ 2017 in den Räumen des Sozialkompasses mit mehr als 100 Besuchern und die nunmehr schon obligatorische Präsentationsveranstaltung im November der sozialen Netzwerkpartner im Günther-Leifheit-Kulturhaus. Er kündigte an, dass aller Netzwerkteilnehmer über ihre Aufgaben befragt werden sollen, um sie anschließend in ihrer Gesamtheit vorzustellen.
Die Sprechstunden im Beratungszentrum finden jeweils montags von 9 bis 13 Uhr sowie mittwochs von 13 bis 17 Uhr, ferner freitags von 10 bis 15 Uhr statt.
Schatzmeister Horst Engel attestierte einen sorg- und sparsamen Umgang mit den von der G. und I. Leifheit Stiftung zur Verfügung gestellten Mittel. Dies wurde von den beiden Kassenprüferinnen, Helga Hübner und Renate Quennet, die auch die exakte Kassenführung in ihrem Prüfbericht lobten, festgestellt. Sie empfahlen der Versammlung die Entlastung des Vorstandes, was einstimmig  geschah.
Im weiteren Verlauf wurde eine Satzungsänderung beantragt und einstimmig angenommen: Zwei Beisitzer, Karl Born und Wilfried Ilgauds,  werden den Vorstand verstärken und mit Ihrem Fachwissen diesen bei zukünftigen Projekten unterstützen. Da Ralph Wick als Schriftführer ausgeschieden ist, wurde Heike Meixner für diese Position einstimmig in den Vorstand gewählt.
Zwei Veranstaltungen sind 2018 bereits geplant:
– Teilnahme der Netzwerkpartner an der Expomeile in Nassau
– Präsentationsveranstaltung im Günther-Leifheit-Kulturhaus

 

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Was das neue Jahr bringt, weiß niemand. Für die Arnsteiner Patres steht indes fest, dass sie zum Jahresende das Kloster verlassen. Am 3. Advent werden sie verabschiedet. Insofern war der diesjährige ökumenische Neujahrsempfang auch von etwas Wehmut geprägt.

„Mich persönlich macht es traurig und nachdenklich, weil es von Menschen, die den Weg der Nachfolge Jesu gehen wollen, immer weniger gibt“, sagte Bezirksdekan Pfarrer Armin Sturm in der traditionsreichen Andacht in der Klosterkirche, die er mit Nassaus evangelischem Pfarrer Stefan Fischbach leitete. Umso wichtiger sei es, dass sich Menschen wie bei diesem Neujahrsempfang finden, die sich immer wieder im Gebet versammeln und im Loben Menschen in die Nachfolge rufen.

AucNJE18Suppe_becrima-h Stefan Fischbach hoffte, dass eine Lösung gefunden wird, um die kulturelle und religiöse Ausstrahlung des Klosters zu erhalten, „die dieser Ort schon immer gehabt hat“. Für Pater Bernhard Bornefeld ist das nahende Aus im Kloster für die Patres selbst kein Grund zur Schwermut. „Mein ganzes Leben war ich unterwegs“, sagte der Pater am Rande des Empfangs. Gedanken mache er sich um die Zukunft des Klosters und der Menschen, die sie zurücklassen müssen.

Die Andacht war aber auch geprägt von viel „Dankbarkeit und Freude“ sowohl über das gute ökumenische Miteinander in der Region als auch über die gemeinsame christliche Basis, auf die Stefan Fischbach hinwies. Der Theologe sprach über gute Vorsätze für 2018. „Viele Vorsätze scheitern wohl daran, dass es zu viele sind“, so Fischbach. Mit einem Brief von Bernhard von Clairvaux an den gestressten Papst Eugen III. animierte er dazu, sich von Zeit zu Zeit sich selbst zu gönnen. „Wenn alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann solltest auch du ein Mensch sein, der ein Recht auf sich hat“, zitierte Fischbach. Obwohl der Brief schon ähnlich alt wie das Kloster sei, habe sich an der Aktualität des hilfreichen Gedankens nichts verändert. Außerdem erinnerte Fischbach an das Psalmwort „Meine Zeit steht in deinen Händen“ und forderte dazu auf, sich vor Augen zu halten, „dass uns jeder Tag geschenkt ist!“.

Froh und unterhaltsam ging es anschließend beim gemeinsamen Essen und Trinken im Pilgersaal des Klosters zu, wo Pastoralreferent Michael Staude die Gäste begrüßte und das Team rund um den katholischen Ortsausschuss St. Willibrord Winden evangelische und katholische Besucher mit leckerer Gulaschsuppe verwöhnte.

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Der Kirchenvorstand von Obernhof dankte ihrer Pfarrerin Antje Dorn (rechts) mit einem Blumenstrauß, dass sie schon seit 15 Jahren Dienst in der Gemeinde tut, zu der auch Seelbach und Weinähr gehören. Foto: Bernd-Christoph Matern

Eigentlich sollte nur das traditionelle Jahresabschluss-Essen mit dem Ortsausschuss als Neujahrstreffen umfunktioniert werden. Doch dann überraschte der Vorstand der evangelischen Kirchengemeinde Obernhof, zu der auch die Ortschaften Seelbach und Weinähr gehören, seine Pfarrerin Antje Dorn. „Wir wollten ihnen einfach einmal Danke sagen, dass sie jetzt schon seit 15 Jahren unsere Pfarrerin sind und hielten das Treffen für einen schönen Rahmen“, sagte Susanne Merz, als sie der verdutzten Theologin im Namen der Gemeinde einen Blumenstrauß überreichte.

Ihr sei ja bewusst, wie lange sie bereits in Kördorf und Obernhof Dienst tut, aber dass das auch von anderen wahrgenommen werde, hätte sie nicht gedacht, sagte Dorn. „Ich freue mich einfach!“, erwiderte sie den Dank und lobte das ehrliche und gute Miteinander in der Gemeinde. Und dabei bezog sie das ökumenische Denken und Handeln ein, für das sie den Vertretern der katholischen Gemeinde und den am Tisch versammelten Arnsteiner Patres dankte. „Ich freue mich, dass es hier so schön ist und man so wunderbar und unkompliziert miteinander über Gott und die Welt reden kann“, erinnerte sie an viele gemeinsame Angebote wie etwa den ökumenischen Gesprächskreis „Bibel teilen“, der einmal im Monat biblische Texte und aktuelle Themen zusammenführt wie wieder ab dem 20. Februar in Nassau.

Über Gott, die Welt und die Ortsgemeinden im Nassauer Land ging es auch beim anschließenden gemeinsamen Essen und Trinken im evangelischen Pfarrhaus.

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Auch wenn die Pfeifen als wichtigstes Element noch fehlen: Wie die neue Orgel in der evangelischen Johanniskirche in Nassau OrgelRoh110118_becrima-aussehen wird, lässt sich bereits jetzt erahnen. Kurz vor Weihnachten wurde bereits das Gehäuse des Instrumentes angeliefert sowie der Spieltisch. Nachdem das Baugerüst entfernt wurde, bietet sich nun ein freier Blick auf den „Rohbau“ der Orgel, die im Vergleich zur verkauften Vorgängergin auf der Empore deutlich nach vorn gerückt wurde, um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen.

Der Orgelbauausschuss der Kirchengemeinde hofft, dass Mitte Februar mit den Metall- und Holzpfeifen, Blasebalg und Technik die wichtigsten Elemente der neuen Orgel angeliefert und dann eingebaut werden. Der aus Australien stammende Orgelbaumeister Rowan West aus Altenahr hat den Nassauern ein neues Königin-Instrument gebaut. Fotos: Bernd-Christoph Matern

Udo Rau (49, CDU) will nicht für eine dritte Amtszeit als Bürgermeister und damit als Chef der fusionierten Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau kandidieren. Dies berichtet die Rhein-Lahn-Zeitung am Freitag. Rau will sich, wie er erklärte, „anderen Aufgaben zuwenden“. Welche dies sind, ließ er aber offen. Er werde „nicht nichts tun“, wird er zitiert. Laut Beamtenrecht hat Rau die Möglichkeit des Ausstiegs von seinem Spitzenposten, weil die Verbandsgemeinde Nassau in ihrer jetzigen Form von 2019 an nicht mehr existiert. Anders als bisher muss er sich demnach nicht mehr  für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen. Er geht mit seinen bisher erworbenen Pensionsansprüchen in den Ruhestand. Wäre er erneut zum Bürgermeister gewählt worden, hätte er sich nach acht Jahren erneut zur Wahl stellen müssen. In diesem Falle wäre Rau womöglich bis zu seinem 65. Lebensjahr Bürgermeister geblieben.

Udo Rau wurde 2001 erstmals zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nassau gewählt und 2009 wiedergewählt. Seine zweite Amtszeit lief bereits Ende 2017 ab, seitdem steht er als „Beauftragter“ an der Spitze der Nassauer VG-Verwaltung.

Für die CDU-Gemeindeverbände Bad Ems und Nassau, die Rau ebenso wie die Spitzen der Ratsfraktionen am Mittwoch über seine Entscheidung informierte, stellt sich nun die Frage nach einem Kandidaten für den Bürgermeisterposten. Die Verbandsgemeinde Bad Ems und Nassau schließen sich zum 1. Januar 2019 zur Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau zusammen; dies wird mit rund 28.000 Einwohnern die größte Kommune des Rhein-Lahn-Kreises sein.

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Foto: Stephan Wieland

Er ist Autor, Comedian, Kabarettist und Musiker – Christian Ehring sollte allen ein Begriff sein, die auf deutsche Comedy und Kabarett der Spitzenklasse stehen. Am Samstag, 14. April, 20 Uhr, tritt Ehring in der Stadthalle Nassau auf.

Dieser Mann ist einfach zum Brüllen komisch. Seit 2011 ist Christian Ehring Moderator der NDR Satiresendung Extra3, gehört zum festen Team der heute Show und ist Eingeweihten bestens bekannt als langjähriges Ensemblemitglied des „Düsseldorfer Kom(m)ödchens“.
Noch viel mehr von sich zeigt Christian Ehring, wenn man ihm einen ganzen Abend lang die Bühne überlässt. Sein Solo „Keine weiteren Fragen“ ist ein hochaktueller und sehr persönlicher Kommentar zur Lage der Nation; hintergründig, schwarzhumorig und perfide politisch.
Und darum geht’s: Der Sohn will ins Ausland, auf einmal ist mehr Platz im Haus, da meldet sich das soziale Gewissen: Wäre das nicht die Gelegenheit, endlich mal etwas Sinnvolles zu tun und einen Flüchtling aufzunehmen?
Könnte, sollte, müsste man nicht aktiv werden und der linksalternativen Überzeugung auch mal ganz konkret Taten folgen lassen? Die Ehefrau sagt: „Ja“. Ehrings Bühnen-Ich sagt: „Ja, aber“. Findet die Idee zwar gut, würde sich aber lieber zurückziehen ins deutsche Komfortzonenrandgebiet, wo der Einkauf im Bioladen noch ausreicht als moralischer Ablassbrief, wo man erst mal das Haus abbezahlt, Smoothies mixt und seinen Yogalehrer macht. Und vor allem: Keine weiteren Fragen stellt.
Es entwickelt sich ein assoziativer Monolog über Politik, Moral und Verantwortung, komisch und ernst, authentisch und verlogen. Bitte lachen Sie vorsichtig.

    • „Keine weiteren Fragen“ findet am Samstag, 14. April 2018 ab 20.00 Uhr in der Nassauer Stadthalle, Amtsstraße 8, statt, Einlass ab 19.30 Uhr. Tickets kosten im Vorverkauf 23 €, an der Abendkasse 27 €. Sie sind erhältlich bei www.ticket-regional.de/kulturwerknassau, bei der Tourist-Information Nassauer Land e.V., Obertal 9a, 56377 Nassau, Tel.: 0 26 04 / 95 25 – 0, info@nassau-touristik.de, und in der Buchhandlung Jörg, Amtsstraße 13, 56377 Nassau, Tel.: 02604 / 4361.

Der Verein Peregini lädt ein für Donnerstag, 18. Januar, ab 19.30 Uhr zum traditionellen Arnsteiner Kulturstammtisch, der im Januar ausnahmsweise in der Weinstube von Uwe Haxel in Obernhof stattfindet. Vereinsmitglieder, Freunde von Kloster Arnstein und natürlich auch alle anderen Kulturschaffenden und -interessierten haben Gelegenheit, sich zu einer vergnüglichen Ideenschmiede rund um das Kloster, Obernhof und die Region zu treffen. Daten und Themen der Obernhofer Vollmondnächte 2018 und auch der neuen Veranstaltungsreihe „Arnsteiner Abende“ in Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung im Bistum Limburg werden vorgestellt.
Alle, die zu den bereits geplanten – oder für neue Projekte – noch Ideen haben und/oder bei Klosterprojekten mitmachen möchten, sind herzlich willkommen.

„Gut, dass wir einander haben – gemeinsam sind wir stark!“ Unter diesem Leitwort steht der Kinderkirchentag des evangelischen Dekanats Nassauer Land am Samstag, 3. März, in Nassau. Wer das Vorbereitungsteam unterstützen möchte, ist zu einem Treffen am Dienstag, 30. Januar um 19 Uhr in der Grundschule von Nassau eingeladen. Nähere Informationen zum Stand der Planungen und Anmeldung bei Pfarrer Ingo Henrich aus Cramberg (E-Mail ev.kirchengemeinde.cramberg @ekhn-net.de) oder über die Kindergottesdienst-Teams der Kirchengemeinden.

Geeignete Witterung vorausgesetzt, werden auf der B 417 zwischen Laurenburg und Holzappel die noch ausstehenden Asphaltarbeiten von kommenden Montag, 22. Januar, an wieder aufgenommen. Dies teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) jetzt mit. Die Arbeiten werden aller Voraussicht nach eine Woche andauern. Der Streckenabschnitt bleibt bis zur Vollendung der Asphaltarbeiten voll gesperrt; Anwohner können weiterhin den Abschnitt passieren.

Die dann noch auszuführenden Restarbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung mit Lichtzeichensignalanlage, so dass dieser Streckenabschnitt dann wieder befahrbar ist. Die Arbeiten mussten kurz vor Weihnachten eingestellt werden, da die Wettervoraussagen bis Heiligabend keine drei Tage trockene Witterung angekündigt hatten.

 

Ein 20-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Nassau ist am späten Sonntagabend in Nassau auf Polizeibeamte und Mitarbeiter des Rettungsdienstes losgegangen. Als er sie sah, rastete er offenbar aus und  lief mit ausgestrecktem Bein und geballten Fäusten auf sie zu. Im weiteren Verlauf wurde der Randalierer überwältigt und gefesselt. Daraufhin beleidigte, bedrohte, trat, schlug und spuckte er nach den Rettungskräften. Der Mann wurde schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Er hat sich wiederholt wegen mehrerer Straftaten zu verantworten.

Unbekannte Täter haben zwischen 5.  und 13. Januar die Nebeneingangstür des Leifheit-Campus in Nassau mit Fußtritten traktiert und beschädigt. Dies teilte die Polizei gestern mit. Hinweise hierzu werden an die Polizei Bad Ems, Tel.:02603-9700, erbeten.

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