Limes Live

„Limes Live“ findet stets am 3. Wochenende im September statt. Die römischen Darsteller werden in diesem Jahr bei der hessischen Landesgartenschau in Bad Schwalbach zu Gast sein. (Foto: Bernd-Christoph Matern)

Der Erlebnistag “Limes Live” findet in diesem Jahr bei der Landesgartenschau in Bad Schwalbach statt; am 15. und 16. September lockt ein interessantes Programm in den Nachbarkreis

Schon zum elften Mal lädt der Rhein-Lahn-Kreis zum Limes-Erlebnistag „Limes Live“ ein. Dort gibt es stets römische Geschichte zum Anfassen: Darsteller in historischer Gewandung zeigen Lagerleben mit Legionären, Händlern und Handwerkern. Spektakuläre Demonstrationen und spannende Vorträge runden das Programm ab.

In diesem Jahr sind die „Reenactors“ unter der Ägide des Limeskastells Pohl zum ersten Mal nicht auf eigenem Territorium unterwegs, sondern verlegen ihr Lagerleben ins Nachbarland Hessen. Schließlich findet in Bad Schwalbach vom 28. April bis 1. Oktober die hessische Landesgartenschau statt.

Der Pohler Ortsbürgermeister und Chef des Pohler Limeskastells, Prof. Thomas Steffen, war vor wenigen Wochen gemeinsam mit Landrat Frank Puchtler bei den Organisatoren der Landesgartenschau in Bad Schwalbach zu Besuch, um die Veranstaltung unter Dach und Fach zu bringen. Dass „Limes Live“ in diesem Jahr in Bad Schwalbach stattfinden wird, stand bereits beim letzten Limes-Erlebnistag 2017 in Pohl fest. Die Landesgartenschau Hessen warb dort schon dafür. „Wir werden mit rund 50 bis 60 Darstellern auf der Veranstaltungswiese im Gartenschaugelände sein“, so Thomas Steffen. Die Besucher erwartet ein buntes und spannendes Programm, das im Laufe der beiden Veranstaltungstage am Samstag und Sonntag, 15. bzw. 16. September, mehrmals täglich wiederholt wird. Unterstützt wird „Limes Live XI“ wieder von der Arbeitsgruppe Limes im Rhein-Lahn-Kreis und der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn. Der Zutritt zum Veranstaltungsgelände von „Limes Live“ kann nur mit einer Eintrittskarte zur Landesgartenschau erfolgen. Die Freunde des Pohler Limeskastells versprechen, dass Besucher von Limes Live in Bad Schwalbach anschließend für eine bestimmte Zeit einen Preisnachlass beim Eintritt im Pohler Limeskastell erhalten können.

Für Landrat Frank Puchtler ist die hessische Landesgartenschau die ideale Kulisse für die Werbung um Gäste für den Limes in Rheinland-Pfalz. „Mit der Römerwelt in Rheinbrohl und dem Pohler Limeskastell bieten wir im benachbarten Bundesland zwei Leuchttürme am Limes, deren Besuch sich immer lohnt“, so der Landrat. Und auch die Bundesgartenschau 2031 möchte er bei der Gelegenheit bei den Menschen noch mehr in die Köpfe bringen, denn aktuell stehen die Zeichen für die BUGA 2031 im Welterbetal ja recht gut.

  • Weitere Informationen unter www.limes-live.de und unter http://www.landesgartenschau.bad-schwalbach.de/.

BVB-Fanclub_EhrenmitgliedDer Fanclub „Rhein-Lahn 09″ begrüßt mit dem ehemaligen BVB-Spieler Reinhold Wosab ein neues Ehrenmitglied in seinen Reihen.
Der Kontakt wurde zuvor über einen gemeinsamen Bekannten aus Singhofen hergestellt. Daraufhin begaben sich vor kurzem die Vorstandsmitglieder Rike Emmel und Silke Simon nach Alzey und besuchten dort Reinhold und seine Ehefrau. Nach tollen Gesprächen und einem sehr interessanten sowie auch bewegendem Nachmittag trat Reinhold gerne und voller Freude in den Fanclub ein.
Der mittlerweile 80-jährige Reinhold Wosab spielte von 1962 bis 1971 für Borussia Dortmund. In dieser Zeit bestritt er als Rechtsaußen insgesamt 258 Pflichtspiele (national und international) und erzielte hierbei 88 Tore. Dies bedeutet bis heute Rang zehn in der ewigen Torschützenliste des BVB direkt hinter Marco Reus. Zu seinen Mitspielern in dieser Zeit gehörten unter anderem die weiteren BVB-Legenden Aki Schmidt, Lothar Emmerich, Sigi Held, Timo Konietzka und Dieter Kurrat.
Die größten Erfolge beim BVB feierte er mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1963, dem DFB-Pokalsieg 1965 und dem Europapokal der Pokalsieger 1966. Ein weiteres Highlight war 1963 das auch heute noch bei den Fans bestens bekannte und unvergessene Spiel gegen das zu dieser Zeit übermächtige Benfica Lissabon (u.a. mit Eusebio), dass der BVB sensationell mit 5:0 gewann. Auch in diesem Spiel erzielte Reinhold ein Tor für den BVB.
Nach seiner aktiven Karriere war er weiter als Funktionär im Management für den BVB tätig. Anschließend zog es ihn 1987 nach Alzey, wo er trotz seines Alters bis heute zusammen mit seiner Ehefrau das Geschäft „Goly-Pokale“ betreibt. Dieses fertigt unter anderem die weltweit bekannten Pokale für den „Weltfußballer des Jahres“, „Goldener Schuh“, sowie „Trainer des Jahres“ (kicker-Sportmagazin). So erhielten bereits unter anderem die Superstars Lionel Messi und Christiano Ronaldo einen Pokal von Reinhold. Auch der Fanclub wird zukünftig benötigte Pokale natürlich bei ihm bestellen.
Dr BVB-Fanclub freut sich sehr, mit Reinhold eine echte BVB-Legende in unserem Fanclub begrüßen zu dürfen und hoffen, dass er bald an einem unserer Treffen teilnehmen kann! Erste Absprachen diesbezüglich gibt es schon.

  • Wer Interesse an einer Mitgliedschaft in dem Fanclub mit seinen mittlerweile 196 Mitgliedern hat, meldet sich per E-Mail unter info@rheinlahn09.de oder telefonisch unter 0177/4629142.
Limeswanderung

Die Gruppe am Limespfad Pohl-Hunzel oberhalb Hunzel. (Text und Foto: Heinz Pfeifer)

Den Sonntagnachmittagsspaziergang mal mit der Geschichte verbinden  — das dachten sich zahlreiche Interessierte bei herrlich sonnigem Wanderwetter. Der Förderkreis Limeskastell Pohl hatte eingeladen zu einer Wanderung am Palmsonntag, um den Limesverlauf zwischen Pohl und Berg zu erkunden. Sogar Gäste aus Birlenbach waren eigens angereist zu dieser Exkursion.

Limes-Cicerone Rainer Rehse, zugleich Vorsitzender des Förderkreises, führte die Gruppe vom Startpunkt am Limeskastell zunächst quer durch den belegten ehemaligen Standort des römischen Kleinkastells, dann durch Pohl und anschließend durch den etwa 900 Meter komplett sichtbaren und begehbaren Limesverlauf im Pohler Wäldchen. Seine Erklärungen waren kompetent, fundiert und auch fesselnd, und die Teilnehmer erfuhren bereitwillig jede Menge über Römer, den römischen Grenzverlauf und seine Bewandtnis und zu dem, was noch wahrzunehmen ist, was erforscht und was im Boden versteckt ist.

Weiter ging es auf dem Limesweg nach Hunzel, wo am Dorfplatz die Limes-Wanderherberge wie auch die schöne Wandmalerei mit Darstellungen von römischen Grenzsituationen besichtigt wurde. Dem Verlauf des Limeswanderweges ging es weiter Richtung Berg. Im Tal vor Berg wurde der interessante und einzigartige römisch-germanisch Obstlehrpfad mit Bäumen alter Obstsorten erreicht und inspiziert. Teilweise auf dem Limeswanderweg ging es nach rund drei Stunden zurück zum Limeskastell Pohl, wo lukanische Bratwürste für den großen Hunger und Kaffee und Donauwelle und Käsekuchen die Kalorienverluste wieder ausglich.

Die B 260 ist vom 3. bis 6. April im Bereich des Burgbergs in Nassau (Einmündung Kettenbrücke bis Zufahrt Grillhütte) voll gesperrt. Dies teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez mit. Die Sperrung sei für Felssicherungsarbeiten sowie Baumfällungen notwendig. Das Gewerbegebiet Koppelheck und der Bereich der Tankstelle bleiben aus Richtung Dausenau erreichbar. Die Umleitung erfolgt ab der Koppelheckbrücke über die L 330 durch die Stadt Nassau und über die Kettenbrücke zurück zur B 260. Die Umleitungsstrecke wird durch die Straßenmeisterei Bad Ems ausgeschildert. Für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten und die Umleitung des Verkehrs bittet der LBM Diez um Verständnis.

Europa_Podium

Matthias Lammert, Dr. Hansjörg Schmitt, Bernd-Christoph Matern und Josef Winkler. Foto: Dekanat Nassauer Land/Metzmacher

Bedrohen nationalistische Tendenzen den Frieden in Europa? Fördern Religionen die innere Spaltung des Kontinents? Welche Rolle spielt das Christentum für ein geeintes Europa? Diese und andere Fragen waren Thema beim „Talk im Keller“ der Ökumene im Nassauer Land im Günter-Leifheit-Kulturhaus in Nassau. „Quo vadis Europa?“ war der Abend mit Landespolitikern und einem Gründer der jetzt von den deutschen Zeitungsverlagen ausgezeichneten Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ auf dem Podium überschrieben.

Wo Europa hinsteuert fragten sich die Gäste um Moderator Bernd-Christoph Matern, Journalist und Referent für Öffentlichkeitsarbeit des evangelischen Dekanats Nassauer Land. Dieser begrüßte Matthias Lammert (CDU), Josef Winkler (Bündnis 90/ Die Grünen) sowie Dr. Hansjörg Schmitt, Mitbegründer der europäischen Bewegung „Pulse of Europe“, auf dem Podium – eine spannende Talkrunde mit einem optimistischen Blick in die Zukunft.

Gemeinsam mit anderen Europa-Befürwortern gründete Schmitt im Nachgang der Brexit-Entscheidung und der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA die Bürgerinitiative „Pulse of Europe“ in Frankfurt am Main. Das Ziel: Mobilisieren für Europa. „Was uns gestört hat, war der massive Europa-Pessimismus – dem wollten wir etwas entgegensetzen“, erklärt Schmitt, „Die Europäische Union ist ein sensationeller Erfolg – das dürfen wir nicht vergessen. Im Gegenteil: Wir müssen uns immer neu dafür einsetzen.“ Schmitt fehlt es an identitätsstiftenden Elementen in der Europäischen Union wie einem Feiertag. Er meint: „Europa darf nicht scheitern!“

„Zur Feier der größten Erweiterung der Europäischen Union im Jahre 2004 war ich am Brandenburger Tor in Berlin“, erzählt Josef Winkler, damaliger Bundestagesabgeordneter und seit Ende 2016 Landesvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen in Rheinland-Pfalz. „Menschen aus der ganzen Welt kamen damals zusammen, um die Europäische Idee zu feiern – das werde ich mein Leben lang nicht vergessen.“ Die Europäische Union sei mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft, sondern ein beispielloses Friedensprojekt, betont Winkler, „das ist einmalig in der Geschichte Europas.“ Doch die Situation auf dem Kontinent sei nicht nur „Friede, Freude, Eierkuchen“ stellt der Politiker klar, das aber sei bei solch unterschiedlichen Kulturen in Europa kein Wunder.

Matthias Lammert, Innenpolitscher Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, ist ebenfalls Europa-Fan: „Schon als kleiner Junge hat mich die Geschichte Europas bewegt – wir existieren durch die Europäische Union seit Jahrzehnten friedlich nebeneinander, das beeindruckt mich zutiefst.“ So ist Lammert neben seiner landespolitischen Tätigkeit Vorstandsmitglied im Kreisverband der überparteilichen Europa-Union. Grundsätzlich sieht er die Europäische Union auf einem guten Weg, doch in Zeiten von Staaten mit starken Einzelinteressen wie Amerika, Russland und China müsse sich „Europa zusammenschließen und seine Interessen mit Selbstbewusstsein nach außen vertreten.“

Matern sieht angesichts nationalistischer Tendenzen und nationalstaatlicher Abschottungspolitik auch klare Zeichen gegen ein geeintes Europa. Viele hätten Angst, dass die eigenen Interessen zu kurz kommen. Daher fragt der Moderator seine Gäste: „Was verbindet eigentlich die Europäer?“ Winkler nennt die gemeinsame Währung: „Der Euro ist ein verbindendes Element und gerade für Reisende ein großer Vorteil – das erleichtert vieles.“ Schmitt meint, eine Identitätsstiftung sei in der Vergangenheit versäumt worden. Doch glaubt er: „Die junge Generation sieht Europa als Selbstverständlichkeit an – viele begreifen sich als Europäer.“ Die Unterschiede zwischen den Kulturen sollten die Menschen zu schätzen wissen und nicht trennen, sondern vielmehr verbinden.

Und welche Rolle spielt das Christentum für eine europäische Identität? „Die Grundlage für die Europäischen Werte finden sich im christlichen Glauben“, sagt Lammert und verweist auf die Geschichte: Martin Luther hat vom europäischen Kontinent aus den christlichen Glauben reformiert, zudem ist der Vatikan in Europa. „Die Europäische Union muss ein wichtiges Projekt für jeden Christen sein“, betont Schmitt und nennt als Gründe die Nächstenliebe, die Solidarität im Miteinander sowie den Frieden. Winkler bestärkt: „Die Kirchen müssen der Europäischen Union zugewandt sein“, er hält sich dabei an Papst Franziskus, der es als Auftrag für jeden Christen begreift, „Europa wieder eine Seele zu geben.“

Schmitt sieht in den „Pulse of Europe“-Kundgebungen gar Gemeinsamkeiten zu Gottesdiensten: „Diese Treffen finden immer sonntags statt, dauern rund eine Stunde und gegen Ende geben wir uns ein Zeichen der Solidarität – warum funktioniert das bei uns und nicht mehr in den Kirchen?“

So sind sich die Gesprächspartner zwar einig, dass das Christentum wertebildend für die Europäische Union war und noch immer ist, doch die Frage bleibt unbeantwortet, ob das für eine Identitätsstiftung auf Basis des christlichen Glaubens reicht. Denn „die Bindungskraft der Kirchen in Europa nimmt ab“, stellt auch Lammert fest. Im Verlauf des gut eineinhalb stündigen Gesprächs mit anschließender Diskussionsrunde werden noch zahlreiche weitere Themen angesprochen – auch die Besucher beteiligen sich rege mit Fragen und Stellungnahmen. Der Eindruck, der aber insgesamt vom Talk bleibt, ist ein starker Optimismus bei den Gästen für ein auch in Zukunft geeintes und friedliches Europa.

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„Zusammen sind wir stark“ lautete das Motto des Kinderkirchentages des Dekanats Nassauer Land, für den sich diesmal die Grundschule in Nassau geöffnet hatte. Den Kindern wurden dort auch Geschichten aus der Bibel vorgestellt, die zum Thema passen. Foto: Bernd-Christoph Matern

Einen sehr kreativen Tag erlebten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Kinderkirchentags des evangelischen Dekanats Nassauer Land in der Turnhalle der Nassauer Freiherr-vom-Stein-Schule. Singen, Basteln, Essen und Feiern prägten in der Grundschule von Nassau das traditionsreiche Treffen. Das stand diesmal unter dem Motto: „Gut, dass wir einander haben – zusammen sind wir stark!“.

„Mir hat das Thema total gut gefallen, weshalb es gar keine Frage war, die Räume für den Tag zur Verfügung zu stellen“, begrüßte der Rektor der Freiherr-vom-Stein-Schule René A. Schermuly als Hausherr die jungen Gäste in der Turnhalle. Schon in der Eröffnungsandacht, zu der Pfarrer Ingo Henrich Kinder aus allen Teilen des Dekanats von Braubach bis Cramberg begrüßte, wurde darauf hingewiesen, wie schön es ist, Freundschaften zu knüpfen und sich auf andere Menschen verlassen zu können. Unter Leitung von Sia Zimmermann stimmte der Schulchor auf die folgenden Stunden ein. Von der Verschiedenheit der Menschen und gegenseitiger Wertschätzung war in den Liedern die Rede, von unterschiedlichen Blumen, die wachsen und gedeihen. Mit vereinten Kräften wurde später ein Samenkorn zu einer Blume herangezogen. Außerdem griffen die Kinder selbst in ihren Liedern das Thema auf.

Dass zusammen vieles leichter geht als allein, bewies die Auswahl kreativer Angebote, die Pfarrer Ingo Henrich und Dekanatsjugendreferent Andreas Kleemann zusammen mit einem fast 20-köpfigen Vorbereitungsteam in den Schulräumen zusammengestellt hatten. Musik machen, Essen zubereiten, Fotografieren, Holztäfelchen bemalen sowie ein Spiel basteln und es dann gemeinsam ausprobieren standen unter anderem auf dem Programm des Kinderkirchentages, der wie im Fluge verging.

Versteht sich von selbst, dass an diesem Tag das von Liedermacher Manfred Siebald stammende „Gut, dass wir einander haben“ gesungen wurde, das dem Treffen sein Motto gab. Das wurde auch in einer Schlussandacht noch einmal aufgegriffen. In ihr ging es nicht nur ums gemeinsame Helfen, wie es der barmherzige Samariter tat – die Kinder präsentierten auch die Ergebnisse kreativer Workshops. So verdeutlichte ein Kunstwerk mit Fingerabdrücken zwar die Einzigartigkeit jedes Kindes, bot gleichzeitig aber auch ein Symbol der Gemeinschaft.

Zu einem Sonntagsspaziergang am Sonntag, 25. März, lädt der Förderkreis Limeskastell Pohl alle Spaziergänger und Interessenten ein, um den Limesverlauf in der Region kennenzulernen. Unterwegs wird der Förderkreisvorsitzende und Limes-Cicerone Rainer Rehse Erläuterungen über das noch Wahrzunehmende, das Erforschte und das im Boden versteckte Erbe der römischen Grenzbefestigung informieren. Zurück in Pohl besteht die Möglichkeit zum Kaffeetrinken im Limeskastell.

Die Strecke der kleinen Wanderung beträgt etwa acht Kilometer und wird etwa 3 Stunden dauern. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Limeskastell Pohl. Die Teilnahme an dem Spaziergang ist kostenfrei. Der Förderkreis würde sich natürlich über eine Spende freuen. Vorher, um 13 Uhr, wird es eine Führung durch das Kastell, zum normalen Eintrittspreis geben.

Dieses Jahr sind ein weiterer Spaziergang zu Kleinkastell Pfarrhofen und eine Wanderung vom Römerkastell Holzhausen zum Limeskastell Pohl geplant.

Ehrung_VogelObwohl der Nassauer Kanu-Club (NKC) finanziell gut dasteht, muss er die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2019 erhöhen. Die Gründe dafür erläuterte Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann in der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Bootshaus.
Tatsache ist, so Wiemann, dass der NKC seine Mitgliedsbeiträge seit mehr als 15 Jahren nicht mehr angehoben hat. Um auch in Zukunft Zuschüsse des Sportbundes Rheinland zu erhalten, komme der Verein jetzt aber nicht mehr um eine Erhöhung herum. Die Alternative wäre ansonsten, auf Zuschüsse zu verzichten. Wiemann wies allerdings darauf hin, dass der Sportbund den NKC in den vergangenen Jahren mit nicht unbeträchtlichen Beträgen unterstützt hat. Als Beispiele nannte er die Anschaffung eines neuen 10er-Drachenbootes im vergangenen Jahr oder auch in Kürze beginnende Sanierungsarbeiten am Bootshaus. Die Mitglieder stimmten nach kurzer Diskussion der Anhebung der Mitgliedsbeiträge um 18 Euro jährlich zu. Künftig zahlen Jugendliche 48 statt 30 Euro, erwachsene Einzelmitglieder zahlen 72 Euro (bisher 54), Familien 126 (bisher 108) und Ehepaare 75 (bisher 93 Euro). Jugendliche sind im Jahr 2018 noch von Mitgliedsbeiträgen befreit.

Für das Jahr 2017 zog Vorsitzender Wiemann eine positive Bilanz: „Die stramme Fahrt nach vorne hat angehalten“, sagte er. Besonders erfreulich: Die Zahl der Mitglieder sei auf nunmehr 121 gestiegen. Investiert wurde in neue Boote und in das Bootshaus. Größter Brocken war die Anschaffung eines Zehner-Drachenbootes, für das der Verein eine hohe vierstellige Summe bezahlt hat und das kürzlich im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Nassau auf „Spirit of Nassau“ getauft worden ist. Weitere Höhepunkt des Jahres 2017 waren das An- und Abpaddeln, die Bootstaufe an Vatertag und schließlich die Jubiläums-Drachenbootregatta mit Wasserski und Paddelboard-Massenstart. 90 Helfer, unzählige Sponsoren, 400 Sportler und bis zu 3000 Zuschauer sorgten für die laut Wiemann „größte Wassersportveranstaltung an der Lahn“.

Für langjährige Mitgliedschaft ehrte der Vorsitzende Karl Vogel aus Nassau, der dem Verein seit 65 Jahren die Treue hält. Ihm wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

„Die Kasse stimmt“, sagte Kassierer Chris Rösel mit Hinweis darauf, dass die erfolgreiche Regatta nach wie vor den größten Einnahmeposten darstelle. Wanderwart Rolf Goeckel berichtete von einer guten Teilnahme beim An- und Abpaddeln im Frühjahr und Herbst auf der Hausstrecke des NKC von Laurenburg nach Nassau. In diesem Jahr soll zusätzlich eine Sommertour von Runkel nach Balduinstein angeboten werden.

Eine Reihe von Terminen für das laufende Jahr stehen bereits fest im Kalender: 28. April, Anpaddeln, 29. Juli Sommerfahrt, 17. August Elefantenrennen in fünf Bootsklassen, 18. August Drachenboot-Meisterschaft, 30. September Abpaddeln. Für die Drachenbootmeisterschaft haben sich bereits 20 Mannschaften angemeldet, berichtete Wiemann.

Drei auf einen Streich, und jede mit einem ihr eigenen Genre. Das kann man erleben am Samstag, 31. März, um 20 Uhr im Limeskastell Pohl.
Die Sängerin und Songschreiberin Lea Radermacher gehört zur neuen Generation junger Künstler, die wieder eine Leidenschaft für handgemachte Musik entdecken. Mit Stimme und Gitarre erzählt sie in ihren Songs von Liebe, der Suche nach dem Wesentlichen und dem Drang, den eigenen Weg zu finden.
Die aus der Mongolei stammende Enkhtuya Jambaldorj nimmt ihr Publikum mit auf eine Reise in das Reich exotischer Klänge. Mit ihrer Stimme und auf landestypischen Instrumenten nimmt die virtuose Saitenkünstlerin einen Streifzug durch die traditionelle zentralasiatische Folklore und lässt dabei zugleich experimentelle Einflüsse aus der zeitgenössischen Weltmusik nicht aus.
Anja Sachs schreibt Lieder, die dem rastlosen Geist der heutigen Zeit entgegen wirken. Sich selbst am Klavier begleitend, mit ihrer klaren Stimme und einer anrührend natürlichen Bühnenpräsenz , erzeugt ihre Musik eine wohltuende Atmosphäre von Ruhe und Innerlichkeit. Ihre poetischen Texte berühren, bewegen, oder animieren auch manchmal einfach nur zum Lachen.

  • www.lea-music.com, www.enkhtuja.info, www.anja-sachs.de.Eintritt: 13 EUR (11 EUR für Schüler, Azubis, Studenten).
    Tickets gibt es an der Abendkasse. Vorherige Kartenreservierungen sind direkt im Kastell
    telefonisch (06772 9680768) zu den Öffnungszeiten (SA und SO von 10 – 16 Uhr) oder per Mail (officium@limeskastell-pohl.de) selbstverständlich möglich.

Jubiläum DrHansJäger

Im Rahmen einer kleinen feierlichen Runde hat Landrat Frank Puchtler (4.v.li.) dem Leitenden Notarzt Dr. med. Hans Jaeger aus Singhofen (Bildmitte) zum 25-jährigen Dienstjubiläum gratuliert. Puchtler dankte Jaeger für sein großes ehrenamtliches Engagement in all dieser Zeit und freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit. Auch die weiteren Leitenden Notärzte des Rhein-Lahn-Kreises, Vertreter der Organisatorischen Leiter, 2 Amtsärztinnen des Rhein-Lahn-Kreises sowie Vertreter der Abt. 3, zuständig für den Bereich Brand- und Katastrophenschutz, waren zur Gratulation gekommen.

Leitende Notärzte sowie die Organisatorischen Leiter haben die Aufgabe, bei Großschadensereignissen und Katastrophen eine „Abschnittsleitung Gesundheit“ zu bilden. Hierzu zählen die Koordination des Sanitätspersonals sowie der Transportmittel und Zielkrankenhäuser und das Sicherstellen der optimalen medizinischen Versorgung der Verletzten und Betroffenen.

Der Rhein-Lahn-Kreis hat insgesamt fünf Personen zu Leitenden Notärzten bestellt. Dienstältester ist derzeit Herr Dr. med. Hans Jaeger, der am Jahresbeginn 2018 sein 25 jähriges Dienstjubiläum begehen durfte. Mit Wirkung vom 1. Januar 1993 wurde Dr. med. Hans Jaeger zum Leitenden Notarzt bestellt. Zwischenzeitlich übernahm er auch die Funktion des Sprechers dieser Einheit. Für die Kreisverwaltung ist er stets ein verlässlicher Ansprechpartner. Die Zusammenarbeit ist geprägt von gegenseitigem Respekt und einem vertrauensvollen Miteinander.
Seit Beginn der 1990iger Jahre ist Dr. Jaeger aktiv im Rettungsdienst tätig. Mit Gründung der Rescue GbR zeigte er sich federführend im Aufbau sowie der Organisation der Notarztversorgung im Rhein-Lahn-Kreis. Darüber hinaus ist er auch stellvertretender Vorsitzender im DRK-Kreisverband Rhein-Lahn e. V. sowie Vorsitzender des DRK Ortsverbandes Singhofen.

Als ein Fußgänger den Zebrastreifen in der Bad Emser Grabenstraße überqueren wollte, wurde er von einem Pkw angefahren. Im Rahmen ihrer anschließenden Ermittlungen stellte die Polizei festgestellt, dass der Fahrer deutlich unter dem Einfluss von Alkohol stand: Der Atemalkoholwert betrug 2,63 Promille. Zudem ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Nach richterlicher Anordnung wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen. Der Fußgänger wurde leicht verletzt und nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen.

Christian VogtAm Ende war es nur ein Punkt, der über den ersten und zweiten Platz beim CDU-Preisskat in Seelbach entschied: Mit Christian Vogt, der 2029 Punkten erzielte, gewinnt erstmals seit mehr als 20 Jahren ein Seelbacher den Wettkampf der Skatspieler. Der Vorsitzende Stefan Merz überreichte ihm den ersten Preis in Höhe von 50 Euro in bar. Ihm folgte mit 2028 Punkten aus der Nachbarschaft Attenhausen Karl Otto Obel, der auch seit vielen Jahren zu den Stammspielern der Veranstaltung der CDU-Anhänger gehört.
Platz drei ging an Dominik Sommer aus Bornich. Aber auch allen anderen Mitspieler erhielten Sachpreise und Gutscheine, mit der die heimische Wirtschaft aus Handel, Handwerk und Gastronomie sowie die Abgeordneten Dr. Werner Langen, MdEP, Dr. Andreas Nick, MdB, Josef Oster, MdB und Matthias Lammert, MdL die Veranstaltung unterstützen. Hierfür bedankte sich der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Seelbach/Attenhausen bei den Spendern ganz herzlich.

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Von links: Dieter Ewert, Maximilian Matern, Patrik Klos, Jörg Höhler und Barbara Müller. Nichtanwesend waren Oliver Müller und Herbert Gründken. Foto: TuS Singhofen

Der TuS Singhofen hat in seiner jüngsten Mitgliederversammlung seinen  Vorstand neu gewählt, die Satzung geändert und 21 Mitglieder für langjährige Treue geehrt. Zum neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder Jörg Höhler, zum stellvertretenden Vorsitzenden Patrik Klos und zum Geschäftsführer Dieter Ewert. Die Kasse wird verwaltet von Barbara Müller und Herbert Gründken, hinzu kommen die Beisitzer Oliver Müller und Maximilian Matern. Des Weiteren gehören dem Vorstand die Abteilungsleiter für Seniorenfußball, Alte-Herren-Fußball, Hobbyfußball Giants, Tischtennis und Frauengymnastik mit Kindeturnen sowie der Leiter für Jugendfußball an. Die Wahlen der Leiter finden demnächst in den Abteilungsversammlungen statt.
In den Berichten gingen die Leiter der Abteilungen nochmals auf die sportlichen und geselligen Aktivitäten des letzten Jahres ein. In seinem Kassenbericht konnte der „Altkassierer“ Gerhard Wagner von einem positiven Ergebnis berichten und die Kassenführung an Barbara Müller übergeben. Ein besonderer Dank erging an die Ortsgemeinde Singhofen für den jährlichen Vereinszuschuss. Nachdem dem Vorstand Entlastung erteilt worden war, stimmten die Mitglieder einstimmig für die vorgetragenen Änderungen der Vereinssatzung.

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Von links: Jan Meiers, Manuel Friedrich, Rolf Joppich, Arnold Paul, Peter Luckgardt, Arthur Köhler, Gerhard Wagner, Klaus-Dieter Schmidt, Gernot Bingel, Klaus Maxeiner, Marco Strack und Vorsitzender Jörg Höhler. Foto: TuS Singhofen

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Dirk Busch-Ridder, Christina Friedrich, Manuel Friedrich, Michael Kestner, Jan Meiers, Birgit Muth, Carsten Muth und Marco Strack; für 40 Jahre Mitgliedschaft Rüdiger Friedrich, Rosel Heuser und Matthias Korn; für 50 Jahre Mitgliedschaft Rolf Joppich, Klaus Maxeiner, Annegret Schmidt, Klaus-Dieter Schmidt und Gerhard Wagner; für 60 Jahre Mitgliedschaft Gernot Bingel, Herbert Huth, Arthur Köhler, Peter Luckgardt und Arnold Paul.

Von links: Jan Meiers, Manuel Friedrich, Rolf Joppich, Arnold Paul, Peter Luckgardt, Arthur Köhler, Gerhard Wagner, Klaus-Dieter Schmidt, Gernot Bingel, Klaus Maxeiner, Marco Strack und Vorsitzender Jörg Höhler.

In seiner Abschlussrede bedankte sich Vorsitzender Jörg Höhler besonders bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Barbara Jaeger (Vorsitzende), Gerhard Wagner (Kassierer) und Matthias Richter (Abteilungsleiter Seniorenfußball) für ihre langjährige Arbeit in ihren Ämtern.

Die Kabarettistin und Schauspielerin Ulrike Neradt hat sich in das Limeskastell Pohl mit seiner schönen Basilika so etwas wie verliebt. Am Freitag, 23. März, um 20 Uhr gibt sie nun zum vierten Male ein Stelldichein. Thema sind dieses Mal die so interessanten 60er Jahre unter dem Motto „Wir sind so frei“.
Mit dabei sind -wie beim letzten Mal- auch der Schauspieler und Sänger Klaus Brantzen und der Pianist Jürgen Streck. Die Künstler starten ihren ganz speziellen frisch-frech-fröhlichen, heiter und besinnlichen Rückblick in die 60er, mit Texten und Songs von Franz Josef Degenhardt, Wolfgang Neuss, Georg Kreisler, Hanns Dieter Hüsch, Friedrich Hollaender usw. Kurzum, es ist politisch-satirisch-erotisch-musikalisch-literarisch.
Der erste Teil führt in diese Zeit mit Texten über Adenauer, der „Dame des Protokolls“ Frau Pappritz, Mauerbau, Studentenbewegungen, Vietnamkrieg, sexuelle Revolution und auch über den schwarzen Humor der Wiener.
Im zweiten Teil stehen freche erotische und ironische Chansons von Friedrich Hollaender auf dem Programm. Mit dabei auch einige auf dem Index gelandete Chansons von Helen Vita, oder der „Nowak“, der niemand verkommen lässt, oder die „Circe“, die Hollaender Hanne Wieder widmete, am Flügel fabelhaft begleitet von Jürgen Streck.
Lieder wie „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“ oder auch „The boxer“ von Simon and Garfunkel stehen auf dem Programm. Natürlich auch Original-BRAVO-Texte und deutsche Schlager aus dieser Zeit sind bei diesem besinnlich-heiteren Rückblick in die 60er Jahre dabei. Texte von Hanns Dieter Hüsch runden den Abend ab.

  • Näheres unter www.ulrike-neradt.de.
    Eintritt: 18 EUR (Ermäßigung für Schüler, Studenten, Azubis: 2 EUR).
    Tickets gibt es an der Abendkasse. Vorherige Kartenreservierungen sind direkt im Kastell, telefonisch (06772 9680768) zu den Öffnungszeiten (SA und SO von 10 – 16 Uhr) oder per Mail (officium@limeskastell-pohl.de) selbstverständlich möglich.

Herrenband

Wenn sich auch, bedingt durch Grippewelle und winterliches Wetter, die Besucherzahl im Rahmen hielt, so waren die, die den Abend mit der feinen Herrenband genossen haben, voll des Lobes. Es war rundum ein großartiges Konzert. Was die vier Jungs aus dem Hellertal bei Betzdorf im Westerwald boten, war große Klasse, und das Repertoire ihrer Songs reichte von den 50er Jahren bis zu Helene Fischer. Auf der Bühne stand neben den vielen Musikinstrumenten selbstverständlich auch die obligatorische Stehlampe.
Die feine Herrenband hat sich vor etwa zehn Jahren aus verschiedenen Combos zusammengefunden, hat unvergessene Klassiker und auch aktuelle Popsongs neu arrangiert und mit Pfiff und Spielwitz zu neuen Kreationen verpackt.
Das Konzert begann mit Weiterlesen »

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Dienstag das Inventar in der öffentlichen Toilettenanlage im Kurpark Bad Ems zwischen Römerstraße und Jacques-Offenbach-Promenade (Lahnpromenade) zerstört. Des Weiteren wurde die betroffene Herrentoilette stark verunreinigt. Die Polizei Bad Ems bittet um Hinweise unter 02603 9700 oder pibadems@Polizei.rlp.de.

Die Zukunft des Gesundheitsstandortes Bad Ems und Nassau war Gegenstand eines Gespräches mit David Langner (SPD), Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium, in Bad Ems, das SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland mit politischen Vertretern seiner Partei aus Bad Ems, Nassau, den beiden Verbandsgemeinden sowie der Kreisebene und mit den Geschäftsführern des Elisabeth Vinzenz Verbundes und der Krankenhäuser St. Elisabeth Lahnstein, der Hufeland-Klinik Bad Ems und des Marienkrankenhauses Nassau initiiert hatte. Die Forderung der Kommunalpolitik brachte Mike Weiland gleich zu Beginn auf den Punkt: „In einem Flächenlandkreis Rhein-Lahn vertreten wir den Standpunkt, dass wir neben Diez-Limburg, Nastätten und Lahnstein selbstverständlich weitere Standorte erhalten müssen.“
Zunächst hatte David Langner die Situation in Bad Ems und Nassau Weiterlesen »

Der nächste Arnsteiner Abend am Donnerstag, 8. März, um 20 Uhr im gotischen Pilgersaal hat „Wegkreuze“ zum Thema. Wegkreuze, Kapellen und Bildstöcke sind weitverbreitete Architekturen in der Landschaft und im städtischen Raum. Bei Spaziergängen und Wanderungen, aber auch im liturgischen Leben begegnen wir oft diesen Zeichen.

Referent Christopher Campbell wird sich an diesem Abend unterschiedlichen Kleinarchitekturen entlang der Lahn und im Westerwald widmen, ihre oft vergessene Geschichte betrachten und ihre Bauformen auch in Bildern seinen Gästen nahebringen. Dabei führt er beispielsweise zu kleinen Baldachinen an der Lahn mit einer Figur des Hl. Lubentius oder einem Marienleben auf freier Flur zwischen Montabaur und dem Wallfahrtsort Wirzenborn. Solche und viele andere Geheimtipps der lokalen Spiritualität beleuchten – pünktlich zu Beginn der Wandersaison – dieser interessante Abend im Kloster Arnstein.

Der Eintritt ist frei – um kleine Spende wird gebeten. Reservierungen unter 02604/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de.

Quo vadis Europa?

„Quo vadis Europa?“ ist der Talk im Keller am Dienstag, 13. März um 19.30 Uhr im Günter-Leifheit-Kulturhaus in Nassau überschrieben. Die Ökumene im Nassauer Land wird dazu auf dem Podium die Landespolitiker Matthias Lammert (CDU) und Josef Winkler (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Dr. Hansjörg Schmitt, Mitbegründer der europäischen Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ (PoE) als Gesprächspartner begrüßen.

Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, Weiterlesen »

Eine feine Herrenband tritt am Samstag, 3. März, 20 Uhr, live im Limeskastell Pohl auf. Sie nennen sich „@coustics – eine feine Herrenband“. Diese feine Herrenband, das sind vier musikalische Urgesteine aus dem Hellertal im Siegerland, die sich der akustischen Musik verschrieben haben. Jeder für sich ist aus verschiedenen Combos bekannt. Hieraus entstand die Idee von „@coustics“, verschiedenste Songs in einem etwas anderen Rahmen darzustellen. Und so wurde eigenes Liedgut, unvergessene Klassiker, mit denen sie schöne Zeiten verbinden, aktuelle Popsongs neu arrangiert und mit Pfiff und Spielwitz zu neuen Leckerbissen verpackt. Die Basis stellen ausschließlich akustische Instrumente. Ergänzt von Satzgesang unterstreichen hier auch Akkordeon und Trompete jede Menge Spaß an und bei der Musik. Eine Band, die kommuniziert und die es schafft, jedem Song ein neues Gesicht zu geben, ohne das Original zu verlieren.
Näheres zur Band unter www.atcoustics.de.

  • Eintritt: 10 EUR (Ermäßigung für Schüler, Studenten, Azubis: 2 EUR).
    Tickets gibt es an der Abendkasse. Vorherige Kartenreservierungen sind direkt im Kastell, telefonisch (06772 9680768) zu den Öffnungszeiten (SA und SO von 10 – 16 Uhr) oder per Mail (officium@limeskastell-pohl.de) selbstverständlich möglich.

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