Die Ökumene zwischen evangelischen, katholischen und erstmals auch den griechisch-orthodoxen Christinnen und Christen ging im Pilgersaal des Klosters Arnstein auch durch den Magen. Foto: Dekanat

Er hat eine lange Tradition und gibt doch stets neue Impulse: Der ökumenische Neujahrsempfang im Nassauer Land hatte diesmal auch neue Gastgeberinnen im Kloster Arnstein. Dort bewirtete erstmals die griechisch-orthodoxe Schwesterngemeinschaft des Heiligen orthodoxen Dionysios Trikkis und Stagon die Besucherinnen und Besucher.

Im Juni vergangenen Jahres hatten die Schwestern das Kloster bezogen, nachdem die Arnsteiner Patres es nach fast 100 Jahren verlassen hatten. „Wir wissen um die Bedeutung dieses ökumenischen Empfangs und freuen uns, sie heute Abend bewirten zu dürfen“, begrüßte Schwester Luisa, die derzeit Äbtissin Theodora vertritt, die evangelischen und katholischen Gäste im Pilgersaal. Schon in der vorherigen Andacht in der Klosterkirche hatte der Chor der Gemeinschaft mitgewirkt und diese mit griechisch gesungenen Psalmen bereichert. Der evangelische Pfarrer Stefan Fischbach und der katholische Pfarrer und Bezirksdekan Armin Sturm zeigten sich froh, dass die ökumenische Tradition fortgesetzt werden kann, das neue Jahr, diesmal sogar ein neues Jahrzehnt, geschwisterlich zu beginnen, welche Herausforderungen, welche Freuden und welche Sorgen es auch bringen mag, so Fischbach.

„Was säen wir ins neue Jahr hinein?“, fragte Sturm in seiner Ansprache und rief dazu auf, statt Hässlichkeiten wieder mehr Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Frieden auszusäen und „Interesse zeigen an den Mitmenschen, die mir begegnen“. Dabei könne schon ein kleines Lächeln wie ein kleines Samenkorn große Wirkung entfalten, wenn es weitergegeben wird. Es gehe darum, nicht nur auf den eigenen Vorteil zu schauen „zu meinen, die Anderen werden immer bevorzugt“, so der Theologe. Auch die Saat von Samenkörnern für ein gutes Miteinander in der Ökumene sowie in den evangelischen und katholischen Gremien wünschte sich Sturm sowie Kreativität, Verbindendes zu entwickeln.

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag die Sporthalle des Leifheit-Campus in Nassau beschädigt. Eine Scheibe der Umkleidekabine wurde demoliert; der Sachschaden beträgt laut Polizei etwa 1000 Euro. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Ems unter der Tel.: 02603 / 9700 entgegen.

Die Erwartungen, die die gut 100 Besucher an den Kabarettabend mit Reiner Kröhnert richteten, wurden voll erfüllt. Was Kröhnert im Limeskastell Pohl an spitzzüngigem, mal hintergründigen, mal treffenden Pointen vom Stapel ließ, war Extraklasse. Die Zuhörer kamen mitunter nicht aus dem Lachen heraus.

Hauptperson, die er treffend imitierte, war entsprechend dem Motto des Abends „geTWITTERcloud“ natürlich Donald Trump. So kam er auch winkend auf die Bühne und berichtete fast ausschließlich über „Fake News“. Genial waren die Dialoge, die Kröhnert als Adolf Hitler und Erich Honecker zum Besten gab. Nicht nur, dass er ihre Stimmen (Adolf Hitler mit brachial lautem Ton und Erich Honecker mit feiner Fistelstimme) täuschend ähnlich nachahmte, auch deren Gesprächstexte waren genial. So favorisierte Adolf Hitler seinen „Blutsbruder Erdogan“, Honecker dagegen stufte Kim Jong Un höher ein. Als Friedrich Merz versprach er „Reichtum für alle“ und hoffte nach wie vor auf das Kanzleramt.

Nach der Pause kam Trump wieder vors Publikum und sprach über die Heimat seiner Vorfahren, nämlich Kallstadt in der Pfalz. Er hat seine Muttersprache nicht verlernt und glänzte mit pfälzischen Sprüchen und Schimpfworten. Umwerfend komisch waren seine Talkshows „Der Intellekt hat viele Gesichter“, in denen er als Rüdiger Safranski und Michel Friedman so Prominente wie Boris Becker, Dieter Bohlen, Mario Basler und Daniela Katzenberger interviewte. Hier wurden die Lachmuskeln extrem strapaziert. Sehr treffend waren auch die Parodien von Joachim Gauck, Gerhard Schröder, Wolfgang Schäuble und insbesondere das Dialoggespräch zwischen Edmund Stoiber und Winfried Kretschmann, bei dem Stoiber von seiner Hotelseifensammlung und Kretschmann von seinen Schützenpokalen schwärmte.

Als Zugabe zum Schluss parodierte er dann noch einmal „Mutti“ Angela Merkel. Sie berichtete, dass sie ihre noch zweijährige Amtszeit ausschließlich dazu nutzen will, die SPD vollends in den Keller zu fahren.
(Text und Foto: Heinz Pfeifer)

Der neu gewählte CDU-Vorstand mit seinem Vorsitzenden Stefan Merz (5. v. re.) und dem Landtagsabgeordneten Matthias Lammert (3. v. re.). Foto: CDU

Der Klimawandel und die Einflüsse auf unsere Umwelt sind nach Aussage des Vorsitzenden des CDU-Ortsverbands Seelbach/Attenhausen Stefan Merz die wichtigsten Themen in den nächsten 20 Jahren. In der Mitgliederversammlung im Restaurant „Nollhof“ bei Seelbach ging Merz in seinem Bericht auf diese Thematik ein.

Der Ortsverband hatte 2019 beschlossen, durch das Pflanzen von Bäumen die Gemeinden zu unterstützen und auf den Klimawandel hinzuweisen. „Dies mag für manche Symbolpolitik sein, ist aber nach Aussage der Experten ein wichtiges Mittel, um den Klimawandel zu bremsen. Und sollte die Aktion den ein- oder anderen auch zum Baumpflanzen animieren oder anregen, haben wir schon einiges erreicht“, so Merz. Die Aktion soll eventuell erweitert werden, der neue Vorstand wil sich hiermit beschäftigen.

Bei den anschließenden Wahlen wurden viele Vorstandsmitglieder mit überwältigender Mehrheit oder sogar einstimmig unter dem Versammlungsleiter Paul Schoor als Gemeindeverbands-Vorsitzender gewählt. Vorsitzender bleibt Stefan Merz, sein Stellvertreter ist weiterhin Harald Egert. Neuer Mitgliederbeauftragter ist Karl Pammer, als Schatzmeister fungiert weiterhin Eugen Arnold im Ortsverband Seelbach/Attenhausen. Als Besitzer gehören dem Vorstand Gisela Arnold, Wolfgang Theis, Kai Rothe, Manfred Fischer und Martin Egert an. Kassenprüfer sind Julia Merz und Reinhard Merz.

Der alte und neue Vorsitzende Stefan Merz dankte dem alten Vorstand für die geleistete Arbeit, ebenso für die Unterstützung durch den Gemeindeverband Bad Ems-assau mit Paul Schoor und dem Kreisverband mit dem Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden Matthias Lammert. Im Anschluss gab es eine kleine Feier bei Speis und Trank sowie einen angeregten Gedankenaustausch.

Das Limeskastell Pohl kann auch anders. Es muss nicht immer „Kultur im Kastell“ oder Römer und Limes sein, Gesundheit ist auch ein Thema. Am Samstag, 25. Januar, findet von 16 bis 18 Uhr ein Vortrag zum Thema „Schmerz lass nach!“ statt. Die Referenten sind Veronika Krugel aus Katzenelnbogen und Klaus-Dieter Weiland aus Rettert. Beide sind ausgebildete Gesundheitsberater und besitzen die Qualifikation zur Schmerz- und Bewegungstherapie nach Liebscher & Bracht.

Fast jeder hat irgendwo im Körper mal Schmerzen. Was hilft? In ihrem Vortrag stellen die beiden Referenten die Schmerzmethode nach Liebscher & Bracht vor, inklusive einiger einfacher und praktischer Übungen. Der Ursprung vieler Schmerzen liegt in mangelnder Bewegung, einseitiger Belastung oder falscher Bewegungsausführung. Bei Beschwerden kommt es zu Schmerz-Vermeidungsverhalten, Immobilität oder langfristig gesehen zu einer Verschlechterung der Lebensqualität. Das Ziel der Liebscher & Bracht-Methode ist es, ein schmerzfreies, gesundes Leben in voller Beweglichkeit bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

Der Vortrag beinhaltet einige praktische Übungen, es wird nicht anstrengend, und normale Kleidung ist vollkommen in Ordnung. Informationen zur Schmerzmethode gibt es unter www.liebscher-bracht.com. Der Vortrag ist kostenlos, eine kleine Spende wäre schön. Bitte unbedingt telefonisch oder per Mail bei den Referenten anmelden: Veronika Krugel, Tel. 06486 901222, E-Mail: veronikakrugel@web.de, Klaus-Dieter Weiland, Tel.: 0175 2510406, E-Mail: klaus.dieter.weiland@t-online.de.

Bei einem Verkehrsunfall am heutigen Freitag gegen 6.30 Uhr in der Bahnhofstraße in Nassau ist ein 17-jähriger Fußgänger verletzt worden; der junge Mann musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der 17-Jährige wurde beim Überqueren der Straße auf einem Zebrastreifen von einem Pkw erfasst, der aus Richtung Bahnübergang in Richtung Obernhof fuhr. Die Polizei Bad Ems sucht Unfallzeugen. Insbesondere werden die Fußgänger und Pkw-Fahrer, die sich zum Unfallzeitpunkt an der Unfallstelle befanden, gebeten, sich bei der Polizei zu melden (Polizei Bad Ems, Tel. 02603/970-0).

Tödlich endete für einen 56-jährigen Autofahrer am Freitag gegen 15.20 Uhr eine Fahrt von Kemmenau nach Bad Ems. Der Mann aus Nordrhein-Westfalen kam auf der Landesstraße 327 in einer scharfen Rechtskurve kurz vor dem Ortseingang Bad Ems aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Felswand. Der Fahrzeugführer starb noch an der Unfallstelle. Die Ermittlungen wegen der Unfallursache dauern noch an. Die Landesstraße 327 war in diesem Bereich für etwa drei Stunden vollgesperrt.

Endlich ist es wieder soweit. Darauf haben Stammgäste und Insider schon gewartet und sich gefreut. Die allseits beliebte und daher auch schnell ausgebuchte närrische Weinprobe findet am Samstag, 1. Februar, im Limeskastell Pohl statt. Die närrischen Weinprobler können sich diesmal als besonderen Gast auf die neue Mittelrhein-Weinkönigin Marie Dillenburger freuen. Friedel Becker von der Winzergenossenschaft Bornich wird ab 19.30 Uhr in der Basilica seinen Gästen wieder manch guten Tropfen kredenzen. In den Pausen werden Büttenreden und Vorträge von und mit  

Christa Schwarz, Gaby Bindczeck und Judith Schleimer die Lachmuskeln traktieren. Ein leckerer Imbissteller zwischendurch wird auch gereicht, damit die Geschmacksnerven sich wieder konzentrieren können. Weinprobe, Imbiss und närrisches Programm kosten zusammen 19,50 EUR und werden an der Abendkasse erhoben. Der Eintritt ins Kastell ist frei. 

Damit entsprechend geplant werden kann, wird unbedingt um eine Anmeldung bis spätestens Freitag, 03. Januar 2020, bei Heinz Pfeifer (per Telefon 06772 6176 oder per E-Mail an pfeifer.pohl@gmail.com) gebeten. Heinz Pfeifer

Die Stadt Nassau erhält noch in diesem Jahr aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau“ weitere 500.000 Euro Städtebauförderungsmittel, um die laufende Entwicklung des Stadtkerns fortzuführe. Dies erklärte Innenminister Roger Lewentz (SPD) bei der Übergabe des Bescheides in Nassau an Stadtbürgermeister Manuel Liguori (SPD). Land und Bund unterstützen seit 2017 die Entwicklung im Fördergebiet „Stadtkern Nassau“ und haben seither 334.400 Euro bereitgestellt.

Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet „Stadtkern Nassau“ mitfinanzieren. „Nassau will die Mittel hauptsächlich für weitere Vorbereitungsmaßnahmen sowie Ordnungsmaßnahmen einsetzen. Die Maßnahmen sind weitere Bausteine einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie, um die Innenstadt zu stärken“, so Lewentz.

Das Stadtumbauprogramm ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das Förderinstrument, über das innerstädtische Bereiche oder auch Brachflächen mit besonderem städtebaulichem, wirtschaftlichem oder technologischem Erneuerungsbedarf entwickelt werden können. Die Bandbreite der Städtebauförderung umfasst acht Schwerpunkte und reicht unter anderem von den Förderprogrammen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau“ über „Historische Stadt“ bis zu „Aktive Stadtzentren“. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Städte in ihrer Entwicklung mit neuen Impulsen voranzubringen, Wohnquartiere für die Menschen attraktiver zu machen oder sozialen Brennpunkten entgegenzuwirken“, so Minister Lewentz. Ziel sei es, die gewachsene bauliche Struktur der Städte und Gemeinden zu erhalten und zeitgemäß fortzuentwickeln, um neue Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

Im Programmjahr 2019 können in der Städtebauförderung insgesamt bis zu 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2018 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften mit etwa 600 Millionen Euro von der Förderung im Rahmen der Städtebauförderung.

Die drei vorweihnachtlichen Konzerte im Pohler Limeskastell fanden unterschiedliches Interesse. Während das Konzert mit den Duos Divisions und Con Moto mit der Musik aus Renaissance, Barock, Romantik und der Gegenwart nicht viele Besucher lockte, bescherte Irish Christmas mit The Limpets ein volles Haus. The Limpets sind ja bekannt für gute Stimmung und so war es auch diesmal. Es wurde ein gemütlicher Abend mit der Folk-Musik Irlands und Großbritanniens zur Vorweihnachtszeit. Mit Gitarre, Mandoline, Banjo und Gesang, gaben sie ein vielfältiges Repertoire, von wilden Saufliedern bis hin zu schönen Liebesballaden zum Besten, und das Publikum war wie immer begeistert.

Den Abschluss bildete dann am 3. Adventssonntag das Konzert mit dem Wiesbadener Kammerchor „Vocalisma“. Acht junge Damen mit ihren glockenhellen Stimmen und mit hoher stimmlicher Qualität boten unter der Leitung von Gerd Rixmann ein Chorkonzert, wie es im Limeskastell noch nicht zu hören war, und begeisterten unter dem Motto „Auf dem Weg zum Licht der Weihnacht“ mit beliebten und altbekannten Liedern, die zu den Schauplätzen der Weihnachtsgeschichte führten. Die über 50 Besucher waren begeistert und sagen bei der Einbeziehung des Publikums lauthals mit. Als Zugabe sangen Chor und Publikum gemeinsam „O du fröhliche“. 

Das Programm „Kultur im Kastell“ findet seine Fortsetzung am Freitag, 10. Januar, um 20 Uhr mit dem Kabarettabend „geTWITTERcloud“ mit Reiner Kröhnert. Viele Plätze sind nicht mehr frei.

Reiner Kröhnert. Foto: Veranstalter

Das Limeskastell Pohl konnte zum zweiten Male den allseits bekannten Kabarettisten Reiner Kröhnert für einen Kabarett-Abend gewinnen. Er kommt am Freitag, 10. Januar, um 20 Uhr mit seinem neuesten Programm „GeTWITTERcloud“. 

Was früher noch die Spatzen von den Dächern pfiffen, wird heute in die Cloud getwittert! Und keiner twittert feiner und gemeiner als der mächtigste Mentalminimalist der Welt, nämlich Donald Trump. Es wird mit Sicherheit also wieder viel zu lachen geben. Wer zum Beispiel die Wahrheit über den Politzirkus, über Fake News oder seine markigen Sprüche erfahren will, ist an diesem Abend im Limeskastell in Pohl richtig. Es dürfen treffsichere Pointen und scharfzüngiger Humor jenseits aller Hemmungen genauso wie großartige Unterhaltung auf Top-Niveau erwartet werden. Kröhnert agiert mit perfekter Diktion, Mimik und Gestik. Er parodiert Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit täuschend ähnlicher Stimme und ausgefeilter Mimik. Seine Parodien zeugen von einer exzellenten Beobachtungsgabe und viel Sinn für Humor.

Informationen auch unter www.reiner-kroehnert.de und www.limeskastell-pohl.de.  

Eintritt: 18 EUR (für Schüler*innen, Studierende, Azubis: 16 EUR). Bestuhlt (freie Platzwahl). Einlass ist ab 19.30 Uhr. Die Abendkasse öffnet um 18.45 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Bücherland, Römerstraße 35-37, 56355 Nastätten (Tel.: 06772 960097) und Foto-Jörg, Amtsstraße 13, 56377 Nassau (Tel.: 02604 356). Sie sind auch im Kastell an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr möglich). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich im Kastell zu den Öffnungszeiten persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) oder jederzeit per Mail (officium@limeskastell-pohl.de). Reservierte Karten werden bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse bereitgehalten. 

46 Mitglieder haben an der Weihnachtsfeier des BVB-Fanclubs Rhein-Lahn 09 in der Gaststätte „Am Hauserbach“ in Miehlen teilgenommen. Zunächst schauten die Gäste gemeinsam auf einer großen Leinwand das Spiel des BVB in Berlin, das der BVB trotz langer Unterzahl mit 2:1 gewann. Danach widmeten sich die Dortmund-Fans in guter Stimmung dem reichhaltigen und leckeren Büfett, das nach dem Spiel serviert und vom Fanclub subventioniert wurde.
Zudem gab es schließlich neben dem traditionellen Tippspiel noch tolle Geschenke für alle Mitglieder, diesmal in Form einer schwarzgelben Fanclub-Tasche oder einem Turnbeutel. Wie auch die letzten Jahre war es wieder eine tolle Feier, ein großes Dankeschön gilt daher auch dem Team der Gaststätte „Am Hauserbach“. Weitere Infos sowie Kontaktdaten zum Fanclub findet man auf Facebook oder auf der Homepage www.rheinlahn09.de.

Ein 24-jähriger Mann hat sich sich am Montagabend unberechtigt Zugang zu einem an der B 260 gelegenem Grundstück zwischen Dausenau und Bad Ems verschafft, aus einem Garten eine etwa 50 cm große Keramikvase gestohlen und sie auf die Bundesstraße geworfen. Ein Pkw-Fahrer erkannte die Vase auf der Fahrbahn zu spät, fuhr darüber und beschädigte sich dadurch den Pkw. Von dem geschädigten Pkw-Fahrer wurde mitgeteilt, dass möglicherweise noch weitere Fahrzeuge über die Vase gefahren sein könnten und ebenfalls beschädigt wurden. Gegen den polizeibekannten Beschuldigten wird nun wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Weitere Geschädigte und Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Ems unter 02603 9700 zu melden.

Chorsprecher Thomas Diel, Inna Fischbach, Conny Weinberg und die zweite Chorsprecherin Inge Kloos freuten sich über die neuen Sängerinnen. Foto: Tonart Nassau

Der Nassauer Chor tonArt hat zwei neue Mitglieder in seinen Reihen begrüßt. Conny Weinberg und Inna Fischbach sind nun offizielle Tonartisten und unterstützen den Chor stimmlich sowohl im Sopran als auch im Alt. 


Der Fahrer eines vermutlich polnischen weißen Kleintransporters mit dunklem Planenaufbau hat am Freitagabend, 17.10 Uhr, in der Emser Straße in Nassau das Durchfahrtsverbot wegen des Weihnachtsmarktes missachtet und ist in Richtung Amtsstraße gefahren. Dabei streifte er zunächst einen Stand des Weihnachtsmarktes und wendete anschließend sein Fahrzeug in der Kettenbrückstraße. Beim Rückwärtsfahren streifte das Fahrzeug das Gemäuer des Rathauses über dem Fußgängerdurchgang. Dabei entstand Sachschaden. Das Fahrzeug entfernte sich anschließend von der Unfallstelle. Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben und eventuell Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug oder den Fahrzeugführer geben können, werden gebeten sich unter folgender Telefonnummer zu melden: Polizeiinspektion Bad Ems, Telefon: 02603/9700.

Nicht nur mit einem Türschild „Heimat“ wurde die neue Wohngruppe für Kinder der EVIM-Jugendhilfe in Hömberg begrüßt, sondern auch mit ganz viel Herzlichkeit, die Vertreter der Orts- und der Kirchengemeinde zum Ausdruck brachten. Foto: Ev. Dekanat Nassauer Land

Die Jugendhilfe des Evangelischen Vereins für Innere Mission (EVIM) hat in Hömberg eine Wohngruppe für sieben Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren eröffnet. In dem ehemaligen Landhaus wurden Kinder, Betreuer und Träger von Vertretern der Orts- und der Kirchengemeinde sowie Hömberger Einwohnern herzlich empfangen.

EVIM-Regionalleiter Tobias Emmel freute sich zusammen mit Bettina Staudt, Leiterin des achtköpfigen Teams des Hauses, über den regen Besuch, den der Tag der offenen Tür auslöste und die positiven Reaktionen. „Die Kinder sollen hier Heimat finden und ein neues Zuhause, das ländliche Leben genießen“, sagte Emmel zur Eröffnung der Wohngruppe. Beheimatung, Integration und Partizipation seien feste Bestandteile und Grundlagen, die anvertrauten Kinder mit ihren schwierigen Biografien zu stärken, zu fordern und zu fördern. Emmel betonte den tierpädagogischen Ansatz zur Begleitung der Kinder in die Selbständigkeit: „Der Umgang mit Tieren gestattet einen einzigartigen und besonderen Zugang zurück in ein ausgewogenes und positives Erleben von Beziehung“, so Emmel. Die Scheune bietet Platz für die Tiere. Frei nach dem afrikanischen Sprichwort „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ seien alle eingeladen, diese Aufgabe anzugehen.

Da rannte er bei Ortsbürgermeister Dietmar Roßtäuscher offene Türen ein. Selbst zwölf Jahre in einem Kinderheim aufgewachsen, wisse er, wie wichtig Anerkennung und Integration für die Kinder ist. „Wir sind froh über alle jungen Leute in unserer Gemeinde“, so der Ortschef, der die Unterstützung der Ortsgemeinde für die Wohngruppe anbot, und auch die Vereine könnten Nachwuchs gut gebrauchen. Über die eindeutige positive Dynamik, die die Standort-Suche in der Gemeinde entwickelt hat, nachdem es zunächst auch skeptische Stimmen gab, freute sich ebenso Nachbarin und Gemeinderatsmitglied Stefanie Legde, die neben Salz und Brot einen ganz praktischen Gutschein zum Kennenlernen und zur Integration mitbrachte: einen winterlichen Gang durch Hömberg mit einem Esel, um den Ort mit Kinderaugen wahrzunehmen, und für ein gemeinsames Wintergrillen. „Ich bin richtig froh, dass ihr hier gelandet seid“, so Legde.

Dem schloss sich der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Hömberg/Zimmerschied an. „Siehe ich mache alles neu! Freut euch und jubelt über das, was jetzt entsteht!“, zitierte Pfarrer Markus Fehlhaber aus der Bibel; dem sei mit eigenen Worten nichts hinzuzufügen, sagte der Theologe und bat um den Segen für alle im Haus lebenden und arbeitenden Menschen und das Miteinander in der ganzen Gemeinde. Zu den Gästen, die sich den guten Wünschen anschlossen, gehörten auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau Uwe Bruchhäuser, Landrat Frank Puchtler und Vorbesitzerin Ursel Lichius. Die hatte eigens ein Türschild aus Holz mitgebracht für die neue Funktion des Hauses, das einmal Feriengäste beherbergte. „Heimat“ ist darauf zu lesen mit einem Regenbogen und großen langen Sonnenstrahlen, die den kleinen und großen Menschen darunter in Hömberg scheinen sollen.

Im Jahr 2017 war EVIM auf das Landhaus Lichius in Hömberg aufmerksam geworden und bereitete den Erwerb der Immobilie vor. Im Mai 2019 wurden die Ferienwohnungen zurückgebaut, saniert, das Elternhaus der Familie Lichius renoviert und mit dem einstigen Apartmenthaus verbunden. So entstanden über die beiden Gebäude verteilt mehrere großzügige Zimmer. Dazu zählen die sieben Zimmer, damit jedes Kind einen Rückzugsort hat, sowie Gemeinschafts-, Funktions- und Büroräume.

Tradition in Sachen Jugendhilfe

Hömberg ist in Sachen Jugendhilfe ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Denn dort gründeten im Jahr 1850 der evangelische Kaplan Buchardi und Dorflehrer Reichard ein „Rettungshaus für streunende Buben“, aus dem sich die heutige Stiftung Scheuern entwickelte. Inspiriert wurden sie dazu von Johann Hinrich Wichern (1808-1881), dem Gründer des „Rauhen Hauses“ in Hamburg. Die EVIM-Jugendhilfe gibt es seit 1853 auf Initiative des Wiesbadener Pfarrers Ludwig Wilhelm Eibach.

Heute betreuen in 70 Einrichtungen der EVIM-Jugendhilfe etwa 400 Mitarbeitende mehr als 700 Kinder und Jugendliche in über 70 Betreuungseinrichtungen. Seit 1993 ist die Jugendhilfe im Rhein-Lahn-Kreis in Form einer Wohngruppe in Hahnstätten tätig. 2009 kamen die ambulanten Hilfen in Katzenelnbogen, 2013 die Wohngruppe Patersberg und 2015 die Flexible Wohngruppe in Katzenelnbogen hinzu.

Das Vokalensemble tonArt aus Nassau hat einen spannenden Samstag mit dem preisgekrönten und international erfolgreichen Universitätsmusikdirektor und Dirigenten Jan Schumacher verbracht. In der Region ist er vor allem bekannt als Leiter der Camerata Musica Limburg. In einem ganztägigen Workshop wurden vor allem die dem Chor schon bekannte klassische Literatur aufbereitet und spannende neue Stücke einstudiert.

Das Limeskastell Pohl stimmt weiterhin auf Weihnachten ein. Am dritten Adventssonntag, 15. Dezember um 16 Uhr bietet der Wiesbadener Kammerchor „Vocalisma“ unter dem Motto „Auf dem Weg zum Licht der Weihnacht“ im Limeskastell Pohl ein kleines Chorkonzert mit beliebten und altbekannten, aber auch neuen Liedern aus unserer Zeit, die zu den Schauplätzen der Weihnachtsgeschichte führen. 

Die Zuhörer, teilweise als »singendes Publikum« gerne mit einbezogen, erleben in abwechslungsreichen Chorsätzen die Hirten auf dem Feld, den Jubelgesang der Engel im Himmel und schließlich das wunderbare Geschehen im Stall zu Bethlehem.

„Vocalisma“ ist ein Vokalensemble für stimmlich fortgeschrittene und engagierte Chorsängerinnen, die zumeist auch im Konzertchor oder Frauenchor enCHORe des Mädchenchors Wiesbaden singen. Mehrere erste und zweite Preise bei Chorwettbewerben in Hessen und Nordrhein-Westfalen bestätigten die hohe Qualität des Ensembles. Unzählige Auftritte in Wiesbaden und Umgebung haben den Chor besonders zur Advents- und Weihnachtszeit gleichermaßen bekannt und beliebt gemacht. Das Ensemble „Vocalisma“ ist Mitglied im Chorverbund Mädchenchor Wiesbaden und wird von seinem Gründer Gerd Rixmann geleitet.

Eintritt: 6 Euro. Bestuhlt (freie Platzwahl).  Einlass ist ab 15.15 Uhr. Die Tageskasse öffnet um 14.45 Uhr. Karten gibt es nur im Kastell an der Tageskasse. Vorherige Kartenreservierungen sind möglich im Kastell zu den Öffnungszeiten persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) oder jederzeit per Mail (officium@limeskastell-pohl.de). Reservierte Karten werden bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse bereitgehalten. 

Die Ortsgemeinde Pohl lädt alle Pohler Mitbürgerinnen und Mitbürger ab dem 60. Lebensjahr (auch mit Partner) ganz herzlich zu einem vorweihnachten Seniorennachmittag am Sonntag, 8. Dezember, um 14.00 Uhr, ins Limeskastell ein. Bei Kaffee und Kuchen, einem Gläschen Wein soll wieder viel Zeit für persönliche Gespräche sein.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bei Susanne Gabel unter Telefon 06772 9682988 baldmöglichst vorzunehmen, damit alles gut vorbereitet werden kann. Zur anschließenden Nikolausfeier sind alle Pohler Kinder mit Eltern und Großeltern recht herzlich für 17.30 Uhr ins Limeskastell eingeladen. In gemütlicher Runde mit Weihnachtsliedern wird gemeinsam der Nikolaus erwartet. Eltern geben das Nikolaus-Päckchen bis zum 6. Dezember bei Nico Perabo, Kirchstraße 10 b, Telefon 0151 57145902,
ab.
Damit der Nikolaus es an diesem Tag nicht zu schwer hat, bittet er um keine allzu „großen“ Geschenke, damit auch das Christkind noch etwas zu tun hat. Einen besonderen Service zum vorweihnachtlichen Seniorennachmittag und zur Nikolausfeier wird wieder in Form eines Fahrdienstes aus dem Dorf ins Kastell und zurück für die älteren und gehbehinderten Pohler angeboten. Diesen hat freundlicherweise Jan Perscheid übernommen. Unter Telefon 2770 oder 0151 24500922 werden Anmeldungen entgegengenommen.

Der Herrnhuter Stern ist Erkennungszeichen des ökumenischen lebendigen Adventskalenders in der Stadt Nassau. Der charakteristische Stern mit 25 Zacken entstand im 19. Jahrhundert in Internaten der Herrnhuter Brüdergemeinde. Foto: Ev. Dekanat

Auch in diesem Jahr wollen die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Nassau wieder gemeinsam mit einem lebendigen Adventskalender auf den Grund der Adventszeit hinweisen und vom ersten Advent, Sonntag, 1. Dezember, bis Sonntag, 8. Dezember, Türen in der Stadt für besinnliche Momente und Begegnungen öffnen.

„Eine halbe Stunde etwas zur Ruhe kommen und den Advent als eine Zeit der Erwartung erleben – dazu sollen die allabendlichen Treffen in einer oftmals von Hast geprägten Vorweihnachtszeit beitragen“, erklärt Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im evangelischen Dekanat Nassauer Land. Darüber hinaus bietet der lebendige Adventskalender die Möglichkeit, Einblicke in Orte und Einrichtungen zu bekommen und zu erfahren, welche Rolle dort der Advent spielt. Hinter den Türen erwartet die Kalender-Gäste neben Informationen der Gastgeber Besinnliches, Fröhliches, Nachdenkliches und Musikalisches.

Nach den Eröffnungsgottesdiensten der Aktion am Sonntag, 1. Dezember, in der evangelischen (10.15 Uhr) und der katholischen Kirche (11 Uhr) empfängt am Montag, 2. Dezember, der TV Nassau die Kalender-Gäste in der Turnhalle an der Grundschule (Windener Straße 21). Die Tourist-Information im Günter-Leifheit-Kulturhaus (Obertal 9a) ist am Dienstag, 3. Dezember, Ziel der Aktion. Musikalisch geht es unter anderem auch am Mittwoch, 4. Dezember im Leifheit-Campus (Auf der Au 2) zu, wo der evangelische Posaunenchor die Besucher empfängt. Am Donnerstag, 5. Dezember, leuchtet der Herrnhuter Stern, das Erkennungszeichen für die offenen Türen des Nassauer lebendigen Adventskalenders, an der Alten Schule im Stadtteil Bergnassau-Scheuern (Am Sauerborn), wo der Arbeitskreis seine Pläne vorstellt. Was Advent im Einzelhandel bedeutet, erfahren die Besucher am Freitag, 6. Dezember während des Besuchs im Brillengeschäft Muth-Optik (Amtsstraße 11). Und natürlich leuchtet der charakteristische Adventsstern am Samstag, 7. Dezember, wieder auf der Hauptbühne des Nassauer Adventsmarktes.

Startzeit für die offenen Türen ist jeweils um 17.30 Uhr. Die Abschlussgottesdienste beginnen am Sonntag, 8. Dezember um 10.15 Uhr in der evangelischen und um 11 Uhr in der katholischen Kirche, wo auch die Spendenübergabe an den Förderverein des Leifheit-Campus stattfindet.

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