nkc_anpaddeln

Das kühle Wetter hatte etliche Paddelfreunde offenbar abgeschreckt, dennoch machte sich am Sonntag unter Leitung von Wanderwart Rolf Goeckel eine kleine Gruppe auf den Weg, um die Kanusaison 2017 des Nassauer Kanu-Clubs 1950 mit dem traditionellen Anpaddeln zu  eröffnen. Gerade in ausreichender Zahl, um den großen NKC-Holzkanadier „Edmund Noll“ zu besetzen, befuhren die Kanuten von Laurenburg aus die gut 14 km lange „Hausstrecke“ des NKC nach Nassau. Für den gemütlichen Teil sorgte die traditionell ausgiebige Mittagspause im Weinort Obernhof, wo sich die Paddler in der Weinstube von Uwe Haxel nicht nur stärkten, sondern ebenso aufwärmten.

 

Nun also auch Seelbach: Ähnlich wie zuvor in Geisig hat sich auch der Seelbacher Gemeinderat gegen einen Verbleib des Dorfes in einer zukünftigen Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau ausgesprochen. Mit sieben Ja- und zwei Nein-Stimmen votierte der Gemeinderat für einen Wechsel in die künftige Verbandsgemeinde Aar-Einrich. Dies berichtet die Rhein-Lahn-Zeitung.

Zum 1. Januar 2019 fusionieren die Verbandsgemeinde Nassau und Bad Ems zu einer einheitlichen Verbandsgemeinde mit Sitz in der Kur- und Kreisstadt. Nachdem sich Geisig bereits für einen Wechsel nach Nastätten ausgesprochen hatte, folgte Seelbach nun mit dem Wunsch, in die ebenfalls neu zu bildende VG Aar-Einrich zu wechseln. Deren Sitz ist Katzenelnbogen, was wohl einer der wesentlichen Gründe für die Entscheidung des Seelbacher Rates gewesen sein dürfte. Denn: Seelbach liegt bloß – je nach Fahrtstrecke – zwischen zehn und 13 km von Katzenelnbogen entfernt, während die Distanz nach Bad Ems rund 20 km beträgt, nach Nassau sind es rund zehn Kilometer. Als weiterer Wechselgrund wurden bessere Busverbindungen auf den Einrich, aber auch das schulische  Angebot und die Kindergartenversorgung genannt. Nassaus Verbandsbürgermeister Udo Rau (CDU), der der Sitzung des Rates beiwohnte, warb für einen Verbleib der Seelbacher in der künftigen Verbandsgemeinde; die genannten Argumente hielt Rau für nicht stichhaltig. Ob dem Seelbacher – ebenso wie dem Geisiger – Begehren stattgegeben wird, ist aber keineswegs sicher. Entscheiden dürften darüber die Genehmigungsbehörden. Und auch die von einem Wechsel betroffenen Kommunen dürften ein Wort mitzureden haben.

Wünsche nach einer kommunalen Umorientierung sind nicht neu. Schon bei Bildung der Verbandsgemeinden in den 70er Jahren gab es etliche Dörfer, die sich zunächst eine andere Verbandszugehörigkeit wünschten.

Aufgrund der bevorstehenden schlechten Witterung mit Regen und Kälte fällt das Spielplatzfest für Groß und Klein am kommenden Samstag, 22. April, in Seelbach aus. Nachholtermin ist Samstag, 12. August. Eine rechtzeitige neue Einladung erfolgt hierzu.

nkc-fahne

Der Nassauer Kanu-Club 1950 hat an eine alte Tradition angeknüpft und eine neue Vereinsfahne anfertigen lassen. Das gute Stück weht nun vor dem Bootshaus in Nassau.

Angefertigt wurde die Fahne nach einer Beschreibung in der Satzung aus dem Gründungsjahr 1950, die Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann ausfindig gemacht hat. Dort wird ein Wimpel beschrieben, der auch die Grundlage für die Fahne bildete: „Der Wimpel ist dreieckig hat die Farben Orange und Blau. Am Mast verläuft der Rhein. in den Rhein fließt die Lahn. Im Mündungsbereich geht die Sonne auf,in ihr sieht man den Nassauer Löwen. Der Nassauer Löwe hält mit seinen Krallen den Schriftzug NKC fest.“

Auf der Suche nach einem Original wurde Wiemann im Hochzeitsalbum des Ehrenmitglieds Inge Noll und des Ehrenvorsitzenden Edmund Noll fündig. Vor mehr als 60 Jahren wurde der NKC-Wimpel in diesem Album platziert. Er wurde nun gescannt und von einem Grafiker originalgetreu hergestellt. Dazu Kalli Wiemann: „Gerade in einem Verein hat die Tradition eine ganz besondere Bedeutung und muss gelebt werden. Ohne das, was früher erreicht wurde, wäre das Heutige nicht möglich. Die Fahne weht außerdem symbolisch als Dank an alle, die in den vergangenen 67 Jahren aus dem NKC das gemacht haben was er heute ist.“

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Der BVB-Fanclub Rhein-Lahn 09 ist zum Heimspiel des BVB gegen Eintracht Frankfurt gereist. 45 Mitglieder machten sich auf den Weg, um den BVB lautstark im Stadion zu unterstützen. Nachdem alle Mitreisenden an den gewohnten Haltestationen in Singhofen, Nassau, Dausenau, Bad Ems und Montabaur zugestiegen waren, erfolgte eine Begrüßung sowie Informationen zur Fahrt durch Vorstandsmitglied Björn Lehmler, der den an diesem Tag leider verhinderten Vorsitzenden Jan Müller vertrat.

Über die Bildschirme im Bus wurden während der Fahrt DVDs gezeigt, unter anderem mit der BVB- Chronik und den schönsten BVB-Toren. Im Stadion unterstützten die heimischen Fans gemeinsam mit über 81.000 Zuschauern den BVB und konnte am Ende den 3:1-Sieg bejubeln. Insgesamt war es eine außergewöhnliche Atmosphäre im Stadion, welche merkbar noch unter dem Eindruck des Sprengstoffanschlags auf den BVB-Mannschaftsbus stand. Die Fans unterstützen daher lautstark ihre Mannschaft, speziell nach dem Abpfiff und dem Besuch der Spieler vor der Südtribüne wurde es richtig emotional. Dazu erklärte Björn Lehmler: „An dieser Stelle möchte auch unser Fanclub nochmal betonen, wie erschüttert auch wir über diese Ereignisse waren. Auch mehrere unserer Mitglieder befanden sich Dienstag bei der Spielabsage und am Mittwoch bei der Neuansetzung im Stadion. Daher auch unsere Botschaft: Egal welcher Verein, in den Farben getrennt, aber gemeinsam gegen Gewalt und Terror!“

Auf der Rückfahrt wurden noch die Gewinner des traditionellen Tippspiels geehrt, das Vorstandsmitglied und Geburtstagskind Daniela Drill durchführte. Hier gewannen Gabriel Simon (Berg), Saskia Martin (Fachbach) und Reinhard Mandel (Marienfels) tolle Preise wie einen Schal, Tasse etc. Am späteren Abend erreichten die BVB-Fans von der Lahn wieder die Heimat – auch dank Busfahrer Achim Scherer, der zu einer erfolgreichen Tour beitrug.

Sarah_Schmidt Annalena_SchmidAuf die Opernfreunde wartet ein weiteres Highlight im Limeskastell Pohl. Nach der tollen Aufführung der Oper „Norma“ im vergangenen Jahr kommen diesmal Studierende und Absolventen der renommierten Internationalen Opernakademie L’Opera Piccola zu einem Frühjahrskonzert am Samstag, 29. April, um 19.30 Uhr nach Pohl. Sie präsentieren unter der Leitung von Romana Vaccaro ein unterhaltsames musikalisches Programm mit einer bunten Mischung von Arien, Duetten und Ensembles aus Oper, Operette und Musical. Am Klavier werden die Künstler von Alexander Schawgulidse begleitet. Durch das Programm führt die aus Funk und Fernsehen bekannte Ulrike Neradt, die im Herbst des vergangenen Jahres ebenfalls zu einem Auftritt in Pohl gastierte.
Romana Vaccaro ist eine international solistisch tätige Sängerin. Zu ihren erfolgreichsten Rollen gehören Desdemona, Tosca, Santuzza und Carmen.

  • Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 13 EUR (Kinder, Schüler, Studierende, Auszubildende:
    11 EUR) und an der Abendkasse 15 bzw. 13 EUR.
    Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich in den Vorverkaufsstellen:
    Foto Jörg, Amtstr. 13, Nassau, Tel.: 02604 356,
    Markt-Apotheke, Am Marktplatz 7, Singhofen, Tel.: 02604 5877,
    Bücherland, Römerstr. 35-37, Nastätten, Tel.: 06772 960097,
    Buch & Stift, Untertalstr. 21, Katzenelnbogen, Tel.: 06486 902244,
    und im Limeskastell Pohl, Tel.: 06772 9680768, (officium@limeskastell-pohl.de). Hier sind auch Kartenreservierungen möglich.

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Der Sieger des diesjährigen Preisskats der CDU Seelbach/Attenhausen kommt aus Nastätten. Der Vorsitzende Stefan Merz konnte Johann Korcovski den ersten Preis in Form eines Umschlages mit dem Preisgeld von 50 Euro überreichen. Er erreichte in zwei Runden von je 36 Spielen einen Punktestand von 2184 Punkten.
Aber auch auf den nachfolgenden Positionen ging niemand leer aus, jeder konnte Geld- oder Sachpreise mit nach Hause nehmen. Für die Unterstützung des Preisskats durch die heimische Wirtschaft sagt der Ortsverband deshalb herzlichen Dank. Auch war der Frauenanteil bei den Skatspielern mit 15 Prozent der Teilnehmer erstaunlich hoch.

regenjacken

Im Rahmen der Neueröffnung der Geschäftsstelle der Ergo Versicherung in Nassau hat Mitinhaber Nico König (rechts) dem 1. Vorsitzenden der TuS Weinähr, Frank Kreber, neue Regenjacken für die Spieler der 1. und 2. Mannschaft übergeben. Frank Kreber bedankte sich ganz herzlich für die Unterstützung des Vereins.

90. Geburtstag Pössnicker

Gertrude Pössnicker aus der Hauptstraße 62 hat am Dienstag, 11. April, ihren 90. Geburtstag gefeiert. Damit ist sie die derzeit älteste Einwohnerin von Weinähr. Die gelernte Schneiderin erfreut sich bester Gesundheit und pflegt noch regelmäßig ihren Garten. Für Verbandsbürgermeister Udo Rau und Ortsbürgermeister Christoph Linscheid war es mehr als selbstverständlich, der Jubilarin Glückwünsche und Präsente zu überbringen, ebenso wie Pfarrerin Antje Dorn. Gemeinsam mit den beiden Söhnen Gerhard und Klaus stieß die Runde mit der Jubilarin auf ihren Ehrentag an. Bei interessanten Gesprächen konnten die Anwesenden so einiges aus der Vergangenheit des „Geburtstagskindes“ erfahren.

CDU_Bild Treffen der GV Vorstände

Auf dem Foto sind sie bereits vereint: (v. li.) Lars Hilgert, Stefan Merz, Abraham Ens, Margit Graf, Frank Pfeifer, Olga Ens, Eugen Arnold, Nicole Hecker-Meyer, Kevin Vogelpoth, Paul Schoor, Udo Rau, Franz Lehmler, Patrick Becker, Alexander Hahmann, Berthold Krebs und Manfred Knecht.

Aufgrund der bevorstehenden Fusion der Verbandsgemeinden Nassau und Bad Ems hat der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes im Nassauer Land den Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Bad Ems zu einem gemeinsamen Treffen nach Nassau eingeladen. Der Bad Emser Vorsitzende Patrick Becker sowie der Vorstand des GV Bad Ems sind der Einladung von Paul Schoor gerne gefolgt.
Gegenstand des Treffens war die Vorbereitung auf den Zusammenschluss der beiden Gemeindeverbände als Folge der zu erwartenden Fusion der Verbandsgemeinden Nassau und Bad Ems. Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden Paul Schoor sowie einer Vorstellungsrunde, wurde über die politischen Ziele der CDU in den beiden Verbandsgemeinden und später in der neuen Verbandsgemeinde gesprochen. Diese Ziele, so der Tenor, sind durch die bevorstehende Fusion nur gemeinsam zu schaffen. Dies setzt eine konstruktive und strukturierte Zusammenarbeit der beiden Gemeindeverbände voraus. Unter anderem wurde sich darauf geeinigt, dass in Zukunft politische Veranstaltungen gemeinsam geplant und durchgeführt werden sollen. Unter anderem werden im bevorstehenden Bundestagswahlkampf beide Gemeindeverbände zusammen arbeiten. Dies soll, ebenso wie solch „lockere Abende“, die Basis für die Arbeit der beiden Gemeindeverbände in den kommenden Jahren sein und das Zusammenwachsen fördern.
Auch Patrick Becker betonte wie wichtig gemeinsame Aktionen sind, um dadurch einen Grundstein für das Bewältigen politischer Herausforderungen der kommenden Jahre zu legen. Gemeinsam wollen sich die beiden Gemeindeverbände vor allen auch um den Nachwuchs kümmern und hier neue Akzente setzen.

Wichtig war auch der Bericht des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Nassau, Udo Rau, über den aktuellen Stand der Fusionsverhandlungen der beiden Verbandsgemeinden. Er betonte, dass sich alle Bürger aktiv an den Verhandlungen beteiligen können durch Anregungen, Rückmeldungen und Fragen, die ihnen im Zuge der Fusionierung aufkommen.

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Der Vortrag zu den Folgen der Reformation im Kirchspiel Nassau ist der erste Beitrag des Geschichtsvereins zum Lutherjahr, dem weitere folgen werden, teilte der Vorsitzende des Vereins Dr. Meinhard Olbrich mit. Foto: Geschichtsverein Nassau

Ging es in der Nassauer Kirche zeitweise zu wie in einer Commedia dell’arte? Den Eindruck, so Dr. Meinhard Olbrich im Vortrag des Geschichtsvereins, erweckten Visitationsberichte aus der Reformationsepoche, wenn dort beispielsweise mitgeteilt werde, wie ein Lutheraner Magister und ein katholischer Kaplan „im Chor der Kirche mit Büchern warfen und machten um den Altar auf einander Jagd“. Die frühe Konfrontation zwischen Katholiken und Protestanten vor Ort war Ausdruck von Dissensen der Patronatsherren im dreiherrischen Amt der Nassauer Grafen, die durch mehrfaches Verhandeln in Nassau nicht ausgeräumt werden konnten. So erließ Philipp von Nassau-Idstein, genannt der „Altherr“, der dem katholischen Glauben anhing, die Order: „Im Amt Nassau soll es mit dem göttlichen Dienst wie von altersher gehalten werden und nicht anders“, wogegen die Grafen von Nassau-Dillenburg und Nassau-Weilburg, die beide dem lutherischen Glauben zuneigten, ihrem Prädikanten auftrugen: „Die Messe nach herkömmlicher Weise ist zu verbieten.“ Wie sollte es da nicht zu Verunsicherung und Streit zwischen den entsandten Geistlichen kommen?
Dass drei Landesherren gemeinsam die Patronatsrechte über das Kirchspiel ausübten, bezeichnete Meinhard Olbrich als eine „Kuriosität“.
Die turbulente Entwicklung, die daraus folgte, wirkte sich konzentriert an einem Ort, der mittelalterlichen Pfarrkirche in Nassau, aus. Weiterlesen »

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Der Nassauer Kanu-Club 1950 nimmt Kurs auf die 10. Nassauer Drachenboot-Regatta am 18./19. August. Auf dieses Event sollen die Steuerleute in den Drachenbooten nun fachgerecht vorbereitet werden. Wie Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann erläuterte, nehmen sie demnächst an einer ganztägigen Schulung in Wiesbaden teil. Dort lernen sie den Umgang mit einem großen Team, die richtige Paddeltechnik und Strategie kennen. Aber auch Steuertechniken, Sicherheit auf und neben dem Wasser und das richtige Verhalten bei einer  Kenterung stehen auf dem Programm. Außerdem ist eine Ausfahrt auf den Rhein geplant.

Neben den bekannten Steuerleuten möchte der NKC auf diesem Wege auch neue Steuerleute für den Verein gewinnen, damit die Übungsfahrten künftig auf mehrere Schultern verteilt werden können. Der NKC erhofft sich dadurch eine noch professionellere Betreuung der Nassauer Teams, um einen reibungslosen Ablauf bei den Übungsfahren und während der Regatta zu gewährleisten.

Unterdessen hat auch die wassersportliche Saison 2017 am Bootshaus in Nassau begonnen. Weiterlesen »

Die Ortsgemeinde Geisig lehnt einen Beitritt zu der für 2019 geplanten Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau ab und will sich stattdessen der Verbandsgemeinde Nastätten anschließen. Wie die Rhein-Lahn-Zeitung heute berichtet, hat der Geisiger Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich bei einer Nein-Stimme beschlossen, sich Nastätten anschließen zu wollen. Verbandsbürgermeister Udo Rau (CDU) kündigte sein Veto gegen dieses Vorgehen an. Als Argumente für einen Austritt aus der VG Nassau nannten die Befürworter die geografische Nähe Geisigs zum Blauen Ländchen, aber auch verschiedene finanzielle Vorteile, vor allem bei den Wasser- und Abwassergebühren. Für einen Verbleib in der VG Nassau wurde unter anderem die bessere Feuerwehrausrüstung genannt. Rau pochte darauf, dass er vom Verbandsgemeinderat mit den Fusionsverhandlungen beauftragt worden sei. Dies gelte für alle 19 Ortsgemeinden der VG Nassau.

Der Verein Lahn.Wein.Zentrum aus Obernhof veranstaltet mit den Obernhofer und Weinährer Winzern eine Frühjahrspräsentation Wein von der Lahn, bei der die Weingüter ihre Erzeugnisse zur Verkostung und zum Verkauf anbieten. Gastgeber ist am 21. Mai ab 11 Uhr das Weingut Anne Scherer vom Arnsteiner Hof, Borngasse 9, in Weinähr. Umrahmt wird die Präsentation durch ein kulturelles Beiprogramm.
Der Verein verbindet mit solchen Veranstaltungen sein Projekt Lahn.Wein.Zentrum in Obernhof mit der anstehenden Erweiterung der Rebflächen für die zukünftige Sicherung des Weinbaus an der Lahn. Zukünftig soll sich diese Veranstaltung bei wechselnden Gastgebern unter Einbeziehung der Burg Laurenburg, die in Verbindung mit dem Kloster Arnstein den Mittelpunkt der Weinbaugeschichte an der Lahn darstellt – in den Terminkalendern der Region etablieren.

Der Weinbau an der Lahn hat eine mehr als 700-jährige Geschichte. Die verbliebenen Weingüter in Obernhof und Weinähr erzeugen trotz zum Teil widriger klimatischer Bedingungen wie im vergangenen Jahr wiederholt auch durch Kammerpreismünzen ausgezeichnete Weiß- und Rotweine, die es Wert sind, auch überregional bekannt zu werden.

Luther

Diskutierten im Kulturkeller in Nassau, was sich evangelische und katholische Christen von Martin Luther und der Reformation heute abschauen können: (von links): die evangelische Theologin Dekanin Renate Weigel, Moderator Bernd-Christoph Matern und der katholische Theologe Christopher Campbell.

Was evangelische und katholische Christen von Martin Luther lernen können und was der Reformator mit Donald Trump gemeinsam hat, darum ging es unter anderem beim „Talk im Keller“, zu dem die Ökumene im Nassauer Land ins Günter-Leifheit-Kulturhaus nach Nassau eingeladen hatte.

Der evangelischen Dekanin Renate Weigel (Dekanat Nassauer Land) und dem katholischen Theologen Christopher Paul Campbell (katholische Erwachsenenbildung Rhein-Lahn/Westerwald) entlockte Moderator Bernd-Christoph Matern eine Reihe „evangolischer“ Einsichten, wie Luthers Leben und Wirken durch die evangelische und die katholische Brille betrachtet heute noch in die Gesellschaft wirkt. Als einen „Solitär“ bezeichnete Campbell den Reformator, dessen Bedeutung dem in einer sehr katholischen Region aufgewachsenen Theologen erst als Erwachsener bewusst wurde. „Vorher habe ich ihn immer mit Martin Luther King verwechselt“, schmunzelte Campell. Beeindruckt zeigte er sich von der sehr mutigen, manchmal auch radikalen Art, mit der er seine Position vertrat, ohne Angst ums eigene Leben, wohl wissend, an welchem Abgrund er steht.

Renate Weigel skizzierte in einem Impulsvortrag, welche Rolle Luther für sie hatte von ihrer Kindheit Weiterlesen »

Unbekannte Täter haben am frühen Nachmittag des Mittwochs im Ernst-Vogler-Weg in Bad Ems, einem Waldweg, ein Feuer angezündet, das offenbar außer Kontrolle geriet. Der Brand griff auf den talseitigen Hang über und entzündete dort größtenteils Unkraut. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Ems löschte den Brand auf einer Fläche von circa 300 Quadratmetern mit 20 Kräften. Der Verursacher konnte trotz sofortiger Fahndung bisher nicht ermittelt werden.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu Tat oder Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 02603/970-0 zu melden.

Die Synodalen befassten sich intensiv mit der Kita-Trägerschaft auf Dekanatsebene, bevor sie dem Modell zustimmten.

Mit großer Mehrheit hat die Synode des evangelischen Dekanats Nassauer Land während ihrer Frühjahrstagung in Netzbach einem neuen Trägermodell für Kindertagesstätten zugestimmt. Evangelische Kirchengemeinden, die einen oder mehrere Kindergärten betreiben, können die Trägerschaft ans Dekanat übertragen, das dort nun eine hauptamtliche Geschäftsführung ansiedeln kann. Mit dieser gemeindeübergreifenden Trägerschaft (GüT) auf Dekanatsebene will das Dekanat unter anderem Kirchenvorstände von Verwaltungsaufgaben entlasten.

Im Dekanat Nassauer Land gibt es derzeit 33 Kindertagesstätten (Kitas) in Trägerschaft evangelischer Kirchengemeinden mit zirka 100 Gruppen. Um eine halbe Geschäftsführungs-Stelle ausschreiben zu können, wären mindestens so viele Kirchengemeinden notwendig, dass 25 Gruppen zusammenkommen, wie der stellvertretende Dekan Christian Dolke den Synodalen erläuterte. Weiterlesen »

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37 Mitglieder des BVB Fanclub „Rhein-Lahn 09″ haben sich im Vereinsheim des TuS Singhofen getroffen, um zusammen auf einer Leinwand das Derby bei den Blauen zu verfolgen. Für weitere sechs Mitglieder hatte man zudem Karten besorgen können, so dass diese das Spiel direkt im Stadion verfolgen konnten.

bvb1Im schwarz-gelb „geschmückten“ und sehr gut gefülltem Vereinsheim verfolgten alle, gut gestärkt, das spannende Derby. Bei der 1:0-Führung durch Aubameyang brandete dann lautstarker Jubel auf, leider reichte es am Ende aber doch nur zu einem 1:1-Remis. Auch das beliebte Tippspiel wurde wieder durchgeführt, hier gewannen Harald Ackermann (Burgschwalbach) einen Fanclub-Schal, Christoph Becker (Nievern) eine Fanclub-Tasse sowie Thorsten Achtstein (Dausenau) ein BVB-Energydrink mit Longdrinkbechern.
Die Stimmung war trotz des Remis allgemein sehr gut, auch viele der in letzter Zeit neu hinzugekommenen Fanclub-Mitglieder waren erstmals dabei und man konnte sich so etwas näher kennenlernen.
Als nächstes steht am Samstag, 15. April, die Busfahrt mit 45 Mitgliedern zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt an. Mittlerweile hat der Fanclub 146 Mitglieder, über weitere „Gleichgesinnte“ würde er sich sehr freuen. Die Mitglieder kommen aus 43 Gemeinden, größtenteils aus dem gesamten Rhein-Lahn-Kreis. Die Altersstruktur reicht von einem bis 73 Jahren, was auch das Ziel Ziel seit der Gründung ist, der Club will nämlich für „jedermann“ sein. Neben den Kartenangeboten zu fast jedem BVB-Spiel spendet der Fanclub unter anderem jährlich einen hohen Geldbetrag an eine wohltätige Einrichtung.

  • Weitere Infos sowie den Mitgliedsantrag (nur 19,09 € Jahresbeitrag) findet man auf der Homepage www.rheinlahn09.de sowie bei Facebook. Bei Fragen kann man sich auch gerne unter Tel. 0177/4629142 melden.

Einen betrunkenen Autofahrer hat die Polizei Bad Ems am Dienstag gegen 12.30 Uhr am Nassauer Burgberg aus dem Verkehr gezogen. Während einer Kontrolle stellten die Beramten fest, dass der 74-jährige Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stand. Ein entsprechender Test bestätigte dies. Gegen den Beschuldigten wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet, die Weiterfahrt unterbanden die Polizisten.

Einer der eindrucksvollsten Passionsvertonungen der Musikgeschichte widmet sich das zweite Kooperationsprojekt der Evangelischen Kantorei Bad Ems und der Nassauischen Kantorei Diez. Die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach haben Sängerinnen und Sänger unter Leitung der Kantoren Ingo Thrun und Martin Samrock einstudiert. Das Werk wird zusammen mit namhaften Solisten und einem Orchester mit Musikern der Region am Samstag, 8. April, um 19 Uhr in Bad Ems und am Sonntag, 9. April, um 17 Uhr in Diez aufgeführt.

Für die anspruchsvollen Solo-Partien konnten die international bekannte Sopranistin Mélanie Horner, die Altistin Maria Dehler sowie der vor allem in der Region Limburg bekannte Bariton Sebastian Kunz gewonnen werden, der sowohl die Jesus-Worte als auch die Arien interpretieren wird. Die Rollen des Petrus und des Pilatus gestaltet der Bariton Peter Meyer. Walther Rösler, Tenor an der Oper in Düsseldorf, hat die tragende Rolle des Evangelisten übernommen. Unterstützt werden die Chöre und Solisten von der „Cappella instrumentalis nassovia“, einem Orchester, das sich aus namhaften Instrumentalisten der Region zusammensetzt.

Die erste Aufführung am 8. April beginnt um 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der katholischen Kirche St. Martin in Bad Ems. Die zweite Aufführung am 9. April um 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr) in der evangelischen Jakobuskirche Diez-Freiendiez.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf 17 Euro, ermäßigt 12 Euro. Die Vorverkaufsstellen sind für die Aufführung in Bad Ems Buchhandlung Meckel, Römerstraße 59, Telefon 02603/2214, für die Aufführung in Freiendiez: „Buch & Wein“ Schaefer, Rosenstraße 16, Diez, Telefon 06432/9240744. An der Abendkasse kostet der Eintritt 20 Euro, ermäßigt 15 Euro.

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