Die Ortsgemeinde Pohl lädt ihre Bürgerinnen und Bürger zum Arbeitseinsatz am Samstag, 27. Oktober,  in der Ortsgemeinde ein. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Bürgerhaus „Zur alten Schule“. In diesem Jahr stehen die Pflege des Biotops in der Sommerbach, das Reinigen von Straßenschildern sowie der Rückschnitt von Sträuchern am Spielplatz und auf dem Friedhof an. Schön wäre es, wenn Schubkarren, Heckenschneidegeräte, Schaufeln, Rechen, Besen und sonstige geeignete Arbeitsgeräte, soweit vorhanden, mitgebracht würden. Auch soll eine Grundreinigung des Bürgerhauses (großer und kleiner Saal, Waschen der Gardinen) vorgenommen werden. Die Ortsgemeinde Pohl hofft auch diesmal wieder auf tatkräftige Unterstützung. Als kleine Motivation erhalten die Helfer freien Eintritt beim Konzert im Limeskastell mit The Dead Lovers am Samstag, 10. November, 20 Uhr. Die Aktion sollte gegen 14 Uhr mit einer warmen Mahlzeit im Feuerwehrgerätehaus beendet sein.

Arbeitseinsatz (Flyer)

Mane Fritz (ohne Text)

Kein „Räuberlatein“, sondern die wahre und berührende Geschichte des Friedrich Philipp Schütz („Mannefriedrich“), eines fernen Verwandten, erzählt Dr. Werner Becker in einer neu erschienenen Biografie. „Mein Vetter, der Räuber“ heißt das spannende Buch. Auf die Spur dieses „Vetters“ hatten ihn dessen Name und die Abstammung aus Frücht (Becker: „Einen Katzensprung entfernt von meinem Heimat-Städtchen Nassau an der Lahn“) gebracht. Der Historiker wusste sogleich: „Um diesen Mann musst du dich kümmern“, war Schütz, ein Räuber und Raubmörder, doch Teil seiner eigenen Familiengeschichte. „Sieben Generationen zurück zwar und einmal um die Ecke, aber immerhin“, beschreibt Becker die Verwandtschaft.
Je näher der Autor sich mit dem Schicksal von Schütz, der 1780 in Kopenhagen geboren und 1812 in Heidelberg öffentlich geköpft wurde, befasste, desto stärker wurde er mit der sozialen Wirklichkeit des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts konfrontiert; und so ist auch die Beschreibung von Armut, Elend, Obdachlosigkeit in die Darstellung eingeflossen. Schütz selbst hat in seiner Verteidigung auf diesen Zusammenhang hingewiesen: „Die Armuth, die war freilich schuld …“
Die Eltern Schütz, überschuldet und ohne Lebensperspektive, sind, zusammen mit den Familien Gensmann, Ehwald, Müller, della Strata und Zerbach, 1789 von Frücht nach Dänemark ausgewandert, wo sie sich ein besseres Los erhofften. Hier wurde der Sohn Friedrich Philipp geboren. Die Hoffnung trog jedoch, und der Vater starb. Entwurzelt und mittellos kam die Witwe Schütz mit ihren vier Kindern zurück und wurde in Frücht nicht mehr aufgenommen. Landfremd, nirgendwo erwünscht, mit Strafen bedroht, rechtlos auf die Landstraße verwiesen, glitt der „Mannefriedrich“ ab ins Räuberleben. Als Mitglied der „Hölzerlips-Bande“ raubte er 1811 an der Bergstraße bei Weinheim eine Kutsche aus und wurde, als einer der Insassen an den Folgen des Überfalls starb, zum Tod verurteilt.

  • Der Geschichtsverein Nassau stellt das Buch „Mein Vetter, der Räuber“ in einer Lesung des Autors Dr. Werner Becker vor. Die Lesung findet am Donnerstag, 25. Oktober, um 19.30 Uhr im AWO-Zentrum, Schlossstraße 4, statt. Der Eintritt ist wie immer frei. Die Biografie ist bei der Buchhandlung Jörg, Amtsstraße 13, und während der Veranstaltung selbst zu erwerben.

Genussmarkt1

Ein herrlicher Sonnentag mit Sommertemperaturen bescherte dem Genussmarkt „lokal & lecker“ am und im Limeskastell Pohl einen vollen Erfolg, den Tausenden von Besuchern einen wunderschönen Sonntagsaufenthalt im Limeskastell und den Ausstellern dank des großen Besucherzustroms mit Sicherheit auch eine Bestätigung ihrer Arbeit und ihrer Investitionen. Und natürlich auch dem Nassauer REWE-Kaufmann Ulrich Pebler eine Bestätigung seiner Strategie, die Regionalvermarkter bei diesem Genussmarkt in den Vordergrund und in das Bewusstsein der Marktbesucher zu lavieren. Man muss einfach sagen, das ist in hervorragender Weise gelungen, denn es gab keinerlei Probleme und alle waren zufrieden.
Begonnen wurde der Genussmarkt um 10.15 Uhr mit einem Gottesdienst in der Basilica, den Pfarrer Biesgen hielt. Anschließend gegen 11 Uhr eröffneten Landrat Frank Puchtler und Ortsbürgermeister Thomas Steffen dann das Geschehen. Arno Pünger, seit der Eröffnung des Limeskastells als Hausmeister, Ideengeber und -verwirklicher, Gästeführer und „Mädchen für alles“ wurde von Ortsbürgermeister Steffen und dem Archäologen Dr. Jens Dolata feierlich verabschiedet, gerahmt von der komplett angetretenen „Römischen Legio XXII Primigenia“.
Genussmarkt2Zu erleben gab es reichlich. Der Stand der Landfrauen bot diesmal keinen Kuchen, sondern ein schönes Memory-Spiel über heimische Gemüse- und Gewürzsorten und viel Informationen und Rezeptvorschläge dazu. Der Stand vom Naturpark Nassau informierte geschickt über alte Apfelsorten. Der feine Hirschberg-Gin und die edlen Brände und Liköre aus Hirschberg, ob pur oder als Secco-Beigabe fanden viele Verkoster und Käufer ebenso wie die Eierlikörhersteller. Gut besucht waren natürlich bei diesem warmen Wetter auch der Stand mit dem Lahnsteiner Bier, der Weinstand Massengeil-Beck aus Obernhof und der Bioweinstand vom Weingut Graf von Kanitz. Aber auch der Stand des Obsthofs aus Mülheim-Kärlich oder die Stände mit Rohmilchkäse, kaltgepressten Ölen, Obstsäften, Honig- und Bienenprodukten, Fleisch und Wurst vom Schaf, Kartoffeln und Erdbeersecco hatten ebenso reichlich Zuspruch wie auch die Gourmet-Wildmanufaktur, die Patisserie mit feinen Leckereien und das Tal der Loreley mit einem Stand zur Mittelrheinkirsche. Das Team der Metzgerei Huber sorgte für alle, die Wünsche zur Hungerbeseitigung hatten.
Das Interesse der jungen Besucher fand natürlich der kleine Streichel- und Fütterungszoo mit Schafen und der Kommunal- und Weinbauservice vom Lohnbetrieb Beck mit seinen Fahrzeugen und Maschinen. Auch das Rahmenprogramm mit den zahlreichen „Römern“ stieß auf reges Interesse, waren doch die Zelte mit ihren Angeboten an handwerklichem Können stets mit Besuchern umlagert. Das etwas später mögliche Ponyreiten mit dem Ponyhof Ludwig war selbstverständlich bei den Kindern sehr gefragt.
Das engagierte Team des Limeskastells sorgte dafür, dass die Besucher mit antialkoholischen Getränken, Kaffee und Kuchen und lukanischer Bratwurst versorgt wurden. Text und Fotos: Heinz Pfeifer, Pohl

Ohne sich um den von ihm angerichteten Schaden zu kümmern, setzte ein Lkw-Fahrer am Donnerstagnachmittag seine Fahrt fort. Zuvor hatte er in der Kurve nach der Einmündung Bezirksstraße/Am Burgberg in Bergnassau-Scheuern abn einem Auto einen Sachschaden von 2500 Euro angerichtet. Der betroffene Pkw-Fahrer hatte gegen 16.30 Uhr nach dem Abbiegen erkannt, dass ein entgegenkommender Lkw zu weit auf seiner Fahrbahn fuhr und hielt an. Als er zurücksetzten wollte, streifte der Sattelauflieger seitlich den haltenden Pkw. Nach dem Unfall setzte der Lkw-Fahrer seine Fahrt in Richtung Kettenbrücke, fort, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Der Lkw war silberfarben und trug eine blaue Aufschrift. Hinweise zum Unfallgeschehen erbittet die Polizei Bad Ems unter der Telefonnummer 02603/9700.

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Bereits am 2. September bestritten die tonArt kids ihr erstes großes Konzert, die Eindrücke einer bis auf den letzten Platz gefüllten Nassauer Stadthalle und einem begeisterten Publikum halten aber noch immer an. „Es war uns wichtig, dass die kids ihr eigenes Konzert bekommen, bei dem die tonArtisten nur eine begleitende Rolle spielen“, sagte der tonArt-Chorsprecher Thomas Diel. Diese begleitende Funktion bewies der Chor der erwachsenen tonArtisten gleich zu Beginn des Konzertes und holte die kids mit einem gemeinsamen Stück auf die große Bühne. Doch nicht nur allein die Menge an singenden großen und kleinen Menschen beeindruckte die Zuhörer, mit einstudierten Raps konnten besonders die kids zeigen, wie abwechslungsreich die Arbeit eines Chores sein kann.
Nachdem auch das Publikum sich einmal an dieser Art Sprechgesang probieren konnte, startete die Gruppe der jüngsten tonArt kids,  die Singmäuse, unter der Leitung von Monika Bär. Jeden zweiten Donnerstag Weiterlesen »

Abpaddeln2018

Sommerliche Temperaturen von fast 25 Grad und ein strahlend blauer Himmel kontrastierten die bunte Herbstfärbung der Bäume entlang der Lahn: Bei herrlichem Oktoberwetter beendete der Nassauer Kanu-Club 1950 mit seinem traditionellen Abpaddeln die diesjährige Wassersportsaison. 15 Freizeitpaddler, unter ihnen wieder viele Freunde des NKC, machten sich am zeitigen Vormittag auf die Hausstrecke von Laurenburg nach Nassau.
War es beim Verladen der Boote am Bootshaus in Nassau noch ein wenig frisch, so sorgte die warme Herbstsonne dafür, dass der eine oder andere Paddler beim Start in Laurenburg bereits auf luftige Sommerkleidung wechselte. Mit ruhigen, kraftvollen Schlägen der Stechpaddel glitt anschließend der große 11er-Canadier „Edmund Noll“, ein klassisches Holzboot aus der Gründerzeit des NKC, sowie zwei moderne, mit Doppelpaddeln angetriebene Zweier-Kajaks chinesischer Herkunft durch das derzeitige Niedrigwasser der Lahn. Nach rund anderthalbstündiger Fahrt legten die Nassauer Kanuten in Obernhof zum Mittagsstopp an, um sich in der Winzergaststätten von Sabine und Uwe Haxel mit Federweißem und rustikalen Speisen verwöhnen zu lassen. Gut gestärkt, waren die abschließenden knapp sieben Kilometer bis zum Nassauer Bootshaus nur noch eine Kleinigkeit.
Bis zum Frühjahr ruhen nun die wandersportlichen Aktivitäten des Nassauer Kanu-Clubs, der sein Fahrtenprogramm in diesem Jahr erstmals um einen Sommerausflug von Balduinstein nach Obernhof bereichert hat. Trotz tropischer Temperaturen von 37 Grad im Schatten hatten sich zehn Wassersportbegeisterte auf die 19 km lange Strecke begeben, die ihnen angesichts nur schwacher Strömung einiges abverlangte.

  • Wer einmal an einer Wanderfahrt des NKC teilnehmen möchte, ist herzlich willkommen. Das Fahrtenprogramm steht auch Nicht-Vereinsmitgliedern offen. Interessenten wenden sich an Wanderwart Rolf Goeckel unter Tel. 0160 976 27 495 oder rolfgoeckel@gmail.com.

Der Förderkreis Limeskastell Pohl und das Limeskastell Pohl laden in der Reihe „Kultur im Kastell“ für Sonntag, 21. Oktober, um 15 Uhr zu Vortrag von Prof. Dr. Klaus Grewe ein. Er referiert unter dem Titel „Licht am Ende des Tunnels“ über den Tunnelbau im Imperium Romanum.
Die Römer sind ja bekannt dafür, dass sie technische Meisterleistungen vollbracht haben. Dafür sprechen insbesondere der Bau von Wasserleitungen, Fußbodenheizungen, Thermen, Tempel, Triumphbögen, Amphitheater, Viadukte, Villen, Reliefs, Bildwerke, künstlerische Mosaiken und vieles andere mehr. Zahlreiche noch gut erhaltene Bauwerke und Relikte sind heute noch Zeugen dieser Hochkultur. Zu den Meisterleistungen zählt zweifellos auch der römische Tunnelbau. Es ist erstaunlich, welch ungeheure Leistung die antiken Ingenieure erbracht haben, um das riesige römische Reich verkehrsmäßig zu erschließen und das auch noch mit Tunneln. Mit den Schlagworten „Patentia – Virtus – Spes“ (also Geduld, Tatkraft und Zuversicht) hat der römische Ingenieur Nonius Datus im 2. Jahrhundert n. Chr. die Tugenden eines antiken Tunnelbauers beschrieben. Im Vortrag wird die rund 3000-jährige Geschichte des Tunnelbaus beleuchtet. Vom ersten Großtunnel der Geschichte – unter König Hiskias um 700 v. Chr. in Jerusalem gebaut – und dem berühmten Eupalinos-Tunnel auf Samos über die großartigen Bauwerke der Römer bis hin zu den wenigen Tunnelbauten im Mittelalter spannt sich der Bogen eines packenden Themas der Technikgeschichte.
Prof. Dr. Klaus Grewe ist als Geodät und Archäologe ein renommierter Wissenschaftler an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und Autor zahlreicher Publikationen und Bildbände. Auch sein Engagement für die Kleinkunst verspricht einen unterhaltsamen Nachmittag. Wer schon die beiden Vorträge über das römische Vermessungswesen und den römischen Straßenbau in den vergangenen Jahren gehört hat, wird sich gerne an die fesselnden und dennoch unterhaltsamen Referate erinnern.
Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei, eine Spende für die Veranstaltung wird erbeten.

Der dritte Sonntagsspaziergang des Förderkreises des Limeskastells Pohl in diesem Jahr ist eigentlich mehr eine Wanderung von ungefähr neun Kilometer Länge. Termin ist Sonntag, 28.Oktober, 13 Uhr. Start ist am Limeskastell in Pohl. Mit gut drei Stunden Dauer ist zu rechnen.  Festes Schuhwerk und der Wanderung und Witterung angepasste Kleidung sind erforderlich.

Die Tour verläuft über die Wachturmstelle 2/25 auf dem „Pohler Stich“, das Fundament des Steinturms ist dort restauriert. Die Gräben der Holztürme sind noch gut wahrnehmbar. Die Palisade verlief durch einen keltischen Grabhügel. Der weitere Weg folgt genau dem römischen Grenzverlauf im Limesgraben weiter Richtung Obertiefenbach. Vorbei am Turm 2/26, von dem im Feld nichts mehr zu erkennen ist. Im Kohlwald von Obertiefenbach ist das Wall- und Graben-System noch bestens erhalten. Besucht wird die Wachturmstelle 2/27 abseits von Wegen. Hier kann man einen Einblick bekommen, wie die zeitliche Abfolge der Grenzgestaltung der Römer am Limes war. Das Ziel der Wanderung ist das Kleinkastell Pfarrhofen auf der anderen Seite der Bäderstraße, die zurückgeht auf einen vorrömischen Handelsweg. Zahlreiche Hügelgräber sind auf der Tour zu sehen. Zurück geht es dann über den Limeswanderweg wieder zum Limeskastell Pohl.

Limes-Cicerone und Vorsitzender des Förderkreises Rainer Rehse führt diese Tour und gibt Information zu dem Sichtbaren und heute Unsichtbaren, dem Erforschten oder nur dem Vermutetem. Die Teilnahme an der Wanderung ist unentgeltlich. Wer möchte, kann jedoch eine Spende geben. Nach dem Sonntagsspaziergang ist sicher noch Zeit für eine Stärkung im Limeskastell. Alle Interessentinnen und Interessenten, natürlich auch Nichtmitglieder, sind herzlich eingeladen.

Am Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr, kommt mit Peter Finger einer der weltbesten Akustikgitarristen zu einem Konzert ins Limeskastell Pohl. Peter Finger genießt einen herausragenden Ruf als Akustikgitarrist, die internationale Fachpresse hob ihn mehrfach ins Pantheon der weltbesten Gitarristen. Nur wenigen gelingt eine so perfekte Symbiose und Integration von kompositorischer Tiefe, spieltechnischer Virtuosität und weitreichender musikalischer Vision. All dies verschmilzt organisch miteinander. Peter Fingers Musik ist stets sinnlicher Hochgenuss fern jeder intellektuellen Gefühlskühle. Anspruchsvoll und anregend zugleich.
Peter Finger (64) ist ein deutscher Gitarrist, Verleger und Gitarrenbauer. Er gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Fingerstyle-Gitarristen und Komponisten für Gitarrenmusik. Seine stilistische Bandbreite reicht von Romantik und Impressionismus über Jazz und Traditional bis hin zu freier Tonalität. Peter Finger ist der Sohn eines Dirigenten. Im Alter von sechs Jahren begann er mit Geigen- und später auch mit Klavierunterricht. Für sein Geigenspiel belegte er 1962 den ersten Platz beim Wettbewerb Jugend musiziert. Fingers Onkel schenkte ihm im Alter von 13 Jahren eine Akustikgitarre. Finger studierte Musik in Münster. Mit 19 Jahren wurde er von dem amerikanischen Gitarristen Stefan Grossman entdeckt. Das erste Album Fingers wurde einer der größten Erfolge und machte den jungen Künstler international bekannt. Seit 1976 tourt Finger mit großem Erfolg durch Europa, die USA, Kanada und Asien. Finger lebt und arbeitet in Osnabrück.

  • Unter www.akustikgitarrist.de sind Kostproben zu hören.
    Eintritt 18 EUR (Schüler, Studenten, Azubis: 16 EUR).
  • Tickets sind an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich entweder persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) im Limeskastell zu den Öffnungszeiten oder jederzeit per E-Mail (officium@limeskastell-pohl.de).

Der Verein Peregrini – Freunde mittelalterlichen Kloster- und Pilgerlebens hat mit Un­terstützung des Bistums Limburg den Kalender „Klos­ter Arnstein. Impressionen“ mit Foto­grafien von Michael Mucha im Format DIN A2 herausgegeben. Er zeigt Ansichten und Detai­laufnahmen des Klosters in eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Der Kalender ist im Verlag des Bischöflichen Ordinariats Limburg erschienen.

Zur Präsentation des Kalenders lädt Peregrini für Sonntag, 21. Oktober, von 11.30 Uhr bis 18 Uhr ins Refektorium von Kloster Arnstein ein. Im Rahmen einer kleinen Ausstellung mit weiteren Werken des Künstlers bei einem Gläschen Wein oder Sekt können sich Interessierte den Kalender anschauen, dessen zwölf faszinierenden Ein­zelmotive der Fotograf Micha­el Mucha zu einem begeisternden Gesamtkunstwerk zusam­mengefügt hat. Als Oktoberbild hat er übrigens den in Stein gehauenen Arnsteiner Löwen gewählt.
Der Kalender kann während der Ausstellung zum Preis von 19,50 Euro bezogen werden und danach zum Beispiel bei Foto Jörg, der Touristik im Nassauer Land (beide Nassau) und Buch und Stift (Katzenelnbogen). Weiterhin gibt es die Möglichkeit, den Kalender im Arnsteiner Klosterladen oder bei Gaby Fischer in Obernhof unter der Rufnummer 02604-943 277 zu erwerben – und natürlich bei Veranstaltungen im Kloster Arnstein.
Bei einer Abnahme ab zehn Exemplaren gibt es Rabatt, dann kostet der Kalender nur 15 Euro. Der Gewinn soll für die Unterstützung von Forschungsprojekten unter anderem zur Geschichte von Kloster Arnstein nach dem Mittelalter verwendet werden.

Der Aufsichtsrat der Leifheit AG hat am Montag Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, mit sofortiger Wirkung aus dem Vorstand abberufen und freigestellt. Ursprünglich wäre die Amtszeit von Radke bis Ende 2019 gelaufen. Über die Bestellung eines Nachfolgers im Amt des Vorstandsvorsitzenden wird der Aufsichtsrat voraussichtlich noch im Verlauf dieses Jahres gesondert Beschluss fassen, teilte das Nassauer Unternehmen mit. Die Aufgaben von Radke als Vorstandsvorsitzendem übernehmen bis dahin interimistisch Ivo Huhmann, Finanzvorstand (CFO), und ab 1. November 2018 gemeinsam mit Igor Iraeta Munduate, ab dann Mitglied des Vorstands (COO) der Leifheit AG.

„Die Amtszeit von Herrn Radke ist mit der Strategie ,Leifheit 2020′ verknüpft. Im Zuge der Umsetzung dieser Strategie haben wir anfangs am Markt Erfolge erzielen können. Zuletzt aber blieb der Erfolg aus, infolgedessen wir einen Vertrauensverlust bei Aktionären und Geschäftspartnern hinnehmen mussten“, sagt Helmut Zahn, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Leifheit AG. „An die anfänglichen Erfolge wollen wir mit einer Neuadjustierung der Strategie anknüpfen. Der entsprechende Prozess ist vom Vorstand bereits eingeleitet worden und es geht unverändert um Innovationen von Leifheit, die die Kundenbedürfnisse in der schnelllebigen Welt noch besser bedienen können. Zum anderen wollen wir als Unternehmen insgesamt effizienter und produktiver werden. Selbstverständlich wird die oder der neue Vorstandsvorsitzende den eingeleiteten Strategieprozess aufnehmen und abschließen“, so Zahn weiter.

Thomas Radke war seit 1. Januar 2014 Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG. Nach Erarbeitung und Vorstellung der Strategie „Leifheit 2020″ hat sich der Umsatz des Unternehmens in den Jahren 2015 und 2016 um 5% bzw. um 2% auf 237,1 Mio Euro erhöht. Zuletzt erzielte Leifheit im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 236,8 Mio Euro. Seit Sommer dieses Jahres hat ein Team angeführt von Ivo Huhmann den Prozess einer Neuadjustierung der Strategie eingeleitet. Dazu werden voraussichtlich vor allem zwei Stoßrichtungen zählen: Zum einen soll die Innovationsgeschwindigkeit der Leifheit AG erhöht und damit insgesamt das Thema Innovation stärker in den Fokus genommen werden. Das bedeutet beispielsweise, dass künftig Innovationen auch mit Partnern und Externen international entwickelt werden können. Zum anderen sollen Effizienz und Produktivität entlang der kompletten Wertschöpfungskette des Unternehmens gesteigert werden. Erst Anfang September wurde Igor Iraeta Munduate mit Wirkung ab 1. November 2018 zum Mitglied des Vorstands (COO) bestellt. Er wird im Vorstand für Einkauf, Produktion, Logistik und Entwicklung verantwortlich sein.

Die neue Strategie, die parallel zur Digitalisierung vom dann wieder komplettierten Vorstand entwickelt und umgesetzt werden soll, hat zum Ziel, Leifheit zu mehr profitablem und nachhaltigem Wachstum zu führen.

„Ich bin mir sicher, dass die eingeleitete Adjustierung der Strategie Leifheit wieder in die Erfolgsspur führt. Unser Unternehmen verfügt über eine hohe Substanz und viel Potenzial auf der Produktseite, hervorragend engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über ein kompetentes Führungsteam“, ergänzt Helmut Zahn, Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Die Abberufung von Herrn Radke wird im laufenden Geschäftsjahr zu Rückstellungen für Personalaufwendungen führen, die das Ergebnis beeinträchtigen. Dieser Effekt wird durch zuletzt unbefriedigende Umsätze und andere Sondereffekte verstärkt und schmälert das erwartete operative Ergebnis. Von daher prognostiziert der Leifheit-Konzern nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das Geschäftsjahr 2018 von etwa 13 Mio bis 14 Mio Euro. Bislang war ein EBIT von etwa 16 Mio bis 17 Mio Euro erwartet worden. Umsatzseitig erwartet Leifheit für 2018 nun Erlöse auf dem Niveau des Vorjahres (Umsatz 2017: 236,8 Mio Euro).
Auch das Ergebnis des 3. Quartals wird vorwiegend durch die Rückstellungen für Personalaufwendungen geschmälert. Leifheit erwartet im 3. Quartal ein EBIT von etwa 1,8 Mio bis 1,9 Mio Euro.

Die Quartalsmitteilung zum 30. September 2018 wird die Leifheit AG wie geplant am 14. November 2018 veröffentlichen.

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntag auf der B 260 zwischen Singhofen und Nassau ist ein 24-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt worden und musste mit dem Hubschrauber in eine Klinik nach Wiesbaden geflogen werden. Der junge Mann setzte in einer Rechtskurve mit der Fußraste seines Motorrads auf, stürzte und rutschte in einen entgegenkommenden Pkw. An dessen Steuer saß eine 19-jährige Frau aus der Verbandsgemeinde Nassau. Der Motorradfahrer prallte gegen den Unterfahrschutz der Leitplanke und verletzte sich dabei schwer. Die B 260 musste für die Dauer von etwa drei Stunden halbseitig gesperrt werden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle geborgen werden.

 

Bei einem Sturz ist eine Fahrradfahrerin am Sonntag, 14.17 Uhr, auf der Landesstraße 325 in Weinähr schwer verletzt worden. Die 57-Jährige wurde mit dem Rettungswagen ins Dernbacher Krankenhaus gefahren. Die Fahrradfahrerin wollte nach rechts auf einen Parkplatz abbiegen, als sie mit dem Vorderrad wegrutschte und mit dem Kopf auf den Asphalt aufschlug. Bei dem Sturz erlitt die Frau trotz Fahrradhelms eine Gehirnerschütterung.

Amateurfilm-Kino

Ausverkauft in Bonn, Berlin oder Bremen – in ganz Deutschland füllt Pawel Popolski seit Februar mit seinem Kabarett-Programm „Außer der Rand und der Band“ die großen Hallen – und am Samstag, 3. November, auch die Stadthalle in Nassau, denn der Vorverkauf ist bereits in vollem Gange.
In der neuen Wohnzimmershow präsentiert Pawel Popolski Sensationen aus der Welt der Popmusik. Wie Opa Popolski bei einem Gürkchenfrühstück mit einem Pfefferstreuer, zwei Paprikaschoten und einem gekochten Ei den Technobeat erfand. Oder warum der Reggae in Wahrheit nur eine Polka auf halber Geschwindigkeit ist. Er erzählt die Geschichte vom uralten polnischen Volk der Mayek die nicht nur die Pyramiden erfanden, sondern auch die größte Katastrophe von der Popmusik vorhersahen: Dieter Bohlen.
Dorota Popolski öffnet erstmals ihr privates Fotoalbum und enthüllt die lange Liste ihrer spektakulärsten Liebeskatastrophen. Vom polnischen Stehgeiger David Garretski über Justin Biberek bis hin zu Prominenten aus Film, Fernsehen und Politik ist alles vertreten, was Rang und Namen hat. Sie singt das schönste Liebeslied der Popgeschichte: „Polka was my First Love and it will be my last…“ Und natürlich wird wieder mit dem gesamten Publikum Wodka getrunken. In jedem Fall geht wieder „der Post ab durch der Decke!“
Hinter Pawel Popolski steckt Komponist und Musiker Achim Hagemann. Durch gemeinsame Auftritte mit seinem Schulfreund Hape Kerkeling wurde er bekannt und schrieb auch dessen Hits „Das ganze Leben ist ein Quiz“ und „Hurz“. 2008 gründete er die parodistische Kabarettkombo „Die Popolski Show“, die Pop-Rock-Klassiker humoristisch verfremdet auf die Bühne brachte. Er trat dort bereits als Pawel Popolski auf, Sohn der fiktiven Familie „Der Popolskis“, deren Familiengeschichte er sich jetzt solo widmet. Die Rhein-Zeitung ist Medienpartner dieser Veranstaltung.

  • Tickets: VVK 25 €, AK 29 €
    Wo: Stadthalle Nassau, Amtsstraße 8, 56377 Nassau
    Wann: Samstag, 3.11.2018, Beginn 20.00 Uhr, Einlass 19.30 Uhr
    Tickets erhältlich bei Foto Jörg/Riege und in der Touristik Nassau sowie bei www.eventim.de und www.ticket-regional.de/kulturwerknassau (beim Onlinekauf entstehen Gebühren).
    Weitere Informationen unter www.kulturwerk-nassau.de.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 325 im Gelbachtal zwischen Weinähr und Montabaur ist am Freitag gegen 12.35 Uhr ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Das Zweirad war mit einem Pkw kollidiert, dessen Fahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und auf die Gegenfahrbahn geschleudert war. Der Motorradfahrer konnte dem quer stehenden Fahrzeug nicht mehr ausweichen und stieß mit diesem zusammen. Zur Bergung der Unfallfahrzeuge bleibt die Straße voraussichtlich bis 14 Uhr gesperrt, teilte die Polizei mit. Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Lesung Mannefriedrich (Flyer)

dekaninAnlässlich des 60. Geburtstages von Dekanin Renate Weigel laden die Jubilarin und das evangelische Dekanat Nassauer Land zu einem Vortrag mit dem Titel „Römer, Gallier, Galather – und wir?“ am Montag, 15. Oktober um 19 Uhr ins Limeskastell Pohl ein. Der Vortrag will Perspektiven für die Kirche von heute eröffnen. Für die musikalische Umrahmung sorgt der evangelische Posaunenchor Obertiefenbach. Im Anschluss erwartet die Gäste ein Umtrunk. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Telefon 02603-509920 oder E-Mail ev.dekanat.nassauer.land@ekhn-net.de.

Kultur zum Neumond-Team 03Das Shamrock Duo präsentiert im Rahmen seiner Reihe „Kultur zum Neumond – Musik, Märchen und Literatur“ einen großen Weinabend  am Freitag, 12. Oktober, um 20.30 Uhr im Weinkeller „Giebelhöll“. 

Alt ist der Wein – so alt wie das Brot…und die Geschichte vom Baum des fröhlichen Vergessens mit seinen wunderbaren, wie Perlen zusammengebündelten Früchten geht zurück bis in die babylonischen Zeiten. Sie wird in Keilschrift erzählt auf tönernen Täfelchen und findet in der Bibel Erwähnung, sowohl wissenswerte als auch amüsante Historien über den edlen Rebensaft sind von der Antike und dem Mittelalter bis in die heutige Zeit überliefert. Auch Sagenhaftes gehört dazu, und ein Märchen mit viel Zauber, Hexen und dem Weinkeller des Bischofs in Limburg, das schließlich ein gutes Ende findet… Zu den Erzählungen und Anekdoten erklingen Lieder, die auf romantische oder fröhliche Weise den Wein im funkelnden Glas besingen…

Die Geschichten, Sagen und Märchen und werden musikalisch vom Shamrock Duo umrahmt und durch Bildprojektionen von Rolf Henrici ergänzt.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt das freundliche Team der „Giebelhöll“.  Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstler wird gebeten. Platzreservierungen unter Tel. 02604/1230 (Fam. Justi) oder 02661/20329 (Fuhs/Henrici). E-Mail info@giebelhoell.de oder inkunabel@gmx.de.

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