Auch für die Monate August bis Dezember bietet das Limeskastell Pohl wieder reichlich Kultur. Hier schon einmal eine knappe Vorschau:

  • Los geht es bereits am Freitag, 11. August, um 19.30 Uhr mit einer Klangreise durch die Jahrtausende mit „Musica Romana“.
  • Am Samstag, 2. September, wird ganztags ein Table Top Turnier mit einem „Würfelkrieg am Limes“ geboten.
  • Drei weitere Veranstaltungen stehen noch im September an, und zwar am Samstag, 9. September, 19 Uhr, ein Konzert mit der „L’opera piccola“. Unter dem Motto Liebesreigen sind wieder bunte Melodien aus Oper, Operette und Musicals zu hören, wenn das Wetter es will, sogar „Open air“.
  • Am Samstag, 16. 9., kommt Ulrike Neradt mit Begleitern wieder mit einer hinreißenden Friedrich-Hollaender-Revue. Am nächsten Tag folgt „Limes Live“, der große Erlebnistag für die ganze Familie, mit vielen Römern, Kelten und zahlreichen Aktionen und Höhepunkten.
  • Der Herbst bietet dann am Samstag, 7. Oktober, einen Schmiedeworkshop. Wer sich anmeldet, kann hier sein eigenes römisches Messer schmieden, allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
  • Am Freitag, 13. Oktober, 20 Uhr, kommt dann mit „Too tangled“ das bekannte belgische Indie-Rock/Electro-Guitar-Duo nach Pohl. Sie haben bereits ihr viertes Album veröffentlicht und werden den Dezibelrekord in der basilica wohl brechen.
  • Am Sonntag, 15. Oktober, 16 Uhr, hält Prof. Klaus Grewe einen Vortrag zum Thema „Alle Wege führen nach Rom“.
  • Weil es ein tolles Konzert war, kommen „The limpets“ am Freitag, 27. Oktober, 20 Uhr, noch einmal nach Pohl.
  • „Wiederholungstäter“ ist auch das Duo Balance, das am Sonntag, 19. November, 16 Uhr, gastiert mit einer Mischung aus Vernisage, Lesung und Konzert.
  • Bille Billewitz bringt die Kinder zum Lachen mit seinem Theater „Abenteuer mit Käpt’n Karl“, und zwar am Sonntag, 26. November, um 15 Uhr.
  • Dann wird es weihnachtlich mit dem ersten Weihnachtsmarkt im Kastell am Wochenende 2./3. Dezember.
  • Den Abschluss vor der Winterpause bildet ein Konzert am Sonntag, 17. Dezember, um 16 Uhr mit Advents- und Weihnachtsliedern aus fünf Jahrhunderten.

Die Ortsgemeinde Seelbach denkt bei ihrem 875-jährigen Jubiläum auch an die Kleinen: Zu einem Spielplatzfest für Groß und Klein (der zweite Versuch nach der Regenpanne im Frühjahr) laden die Seelbacher für Samstag, 12. August, ab 14 Uhr auf den Spielplatz in Seelbach recht herzlich ein. Bei Spaß und Spiel, Kaffee und Kuchen sowie sonstigen Getränken soll es schöner Sommertag für alle Beteiligten werden. Hierbei wird es auch einige Wettbewerbe geben, wo die Kinder um kleine Preise kämpfen können. Da die Veranstaltung im Freien ist, findet Sie nur bei guten Wetter statt. Bei Regen fällt sie aus.

Limeskastell_Pohl

Interessant war der Rennofen, in dem glühendes Roheisen „geerntet“ wurde.

Es waren erstaunlich viele junge Leute mit Kindern unter den über 300 Besuchern, die am Wochenende, 8./9. Juli, einmal anschauen wollten, wie ein römisches Lager an einem authentischen römischen Kleinkastell abläuft. Und in der Tat war es so, wie es vermutlich auch vor knapp 2000 Jahren an dem Pohler Kleinkastell zugegangen sein mochte, das etwa 200 Meter vom heutigen Standort im Jahr 1903 von der Reichslimeskommission bei der Erforschung des Limes gefunden wurde.

Die aus der Pfalz (Eisenberg, Dudenhofen, Wattenheim, Worms), dem Saarland und aus Hamburg angereisten „Römer“ – 40 an der Zahl – schlugen ihre Lager vor den Toren des Limeskastells Pohl auf und zeigten den Besuchern römisches Lagerleben, ihre Ausrüstung und ihr Handwerk. Die Gladiatoren von „Ludus Nemesis“ erklärten, wie es bei den Gladiatorenkämpfen zuging und demonstrierten dies auch.
Am Samstag bot der archäologische Kurator des Kastells, Dr. Jens Dolata, interessante Sonderführungen zur Ausstellung »Monumenta Lapidea Narrant« an. Er erläuterte die 17 in der Basilica aufgestellten fast 2.000 Jahre alten Grabmäler, Weihesteine und Bauinschriften, die einen direkten Bezug zwischen dem damaligen Legionslager Mogontiacum (Mainz) und dem kleinen Holz-Erde-Kastell an der Außengrenze des riesigen römischen Reiches in Pohl haben.
Ein besonderes Highlight war natürlich der Rennofen, der samstags von den Eisenberger „Römern“ auf dem Kastellhügel aufgebaut wurde. Sonntagmorgen wurde er in Betrieb genommen, mit Eisenerz und Holzkohle bestückt und Sonntagnachmittag konnte das glühende Roheisen „geerntet“ werden. Eine spannende Geschichte, die zeigt, wie mühevoll und doch gekonnt die Römer schon Roheisen zum Schmieden von Ausrüstungsgegenständen und Waffen gewinnen konnten.
Das Limeskastell Pohl war an beiden Tagen kostenfrei geöffnet. Die Besucher konnten Contubernium, Turm, basilica und die Wallanlage erkunden, Hunger und Durst in der Taverne mit Flammkuchen aus dem Lehmbackofen, original lukanischer Bratwurst und anderen Leckereien löschen.
Es war eine gelungene Generalprobe für das am Sonntag, 17. September, im Limeskastell Pohl stattfindende „Limes Live“, dem Erlebnistag für die ganze Familie mit noch mehr Römern, Kelten und vielen Höhepunkten.

Der nächste Obernhofer Büchermarkt findet am Sonntag, 16. Juli, von 11 bis 16 Uhr in – und bei trockenem Wetter auch mit vielen Kartons vor – der Obernhofer Bücherhalle (Schulstraße 3) statt. Es gibt auch diesmal wieder ganz besondere Angebote: Einige hundert Kochbücher (auch Serien) aus den verschiedensten Regionen und zu den verschiedensten Kategorien sind noch da. Wer sich also einem neuen – oder seinem alten – Hobby, dem Kochen und/oder Backen widmen möchte: Herzlich willkommen! Falls jemand an Biografien Interesse hat: Etliche hundert aus von den unterschiedlichsten Persönlichkeiten der letzten 3000 Jahre sind vorhanden. Und falls noch jemand über ein Urlaubsziel nachgrübelt: Es gibt viele Reiseführer zu allen schönen Zielen weltweit…
Weiterhin finden Besucher, nach Themen sortiert, alte und neuere Bücher für (fast) jeden Geschmack und jeden Geldbeutel (Taschenbücher ab 0,25 und gebundene Bücher ab 1 Euro).Und eine ganze Menge Vinyl-LPs für Sammler sind auch im Angebot!

Auf die Autofahrer im Nassauer Land kommen weitere erhebliche Behinderungen zu. Nachdem die B 417 zwei Wochen lang an der Schleuse Hollerich gesperrt war, folgt nun die nächste Vollsperrung der Bundesstraße: Von Montag, 17. Juli, an wird die Strecke zwischen der Lahnbrücke Obernhof und Schloss Langenau dicht gemacht. Die Bauarbeiten in diesem ersten, westlichen Abschnitt dauern laut Landesbetrieb Mobilität (LBM) Diez bis zum 30. Juli. Im Anschluss wird der zweite Abschnitt von 31. Juli bis zum 13. August von der Kreuzung der Landesstraße 324 (Brücke Obernhof) in Richtung Laurenburg oberflächlich saniert.

Fahrbahnbelag und einzelne, defekte Entwässerungseinrichtungen sollen zunächst auf der westlichen Seite in Richtung Nassau erneuert werden. Das Schutzsystem auf der Flussseite wird während den Bauarbeiten ebenfalls auf den neuesten Sicherheitsstand gebracht. Arbeiten an Versorgungsleitungen und oberflächlichen Hydrantenkappen, Schachtdeckeln und Absperrschiebern von Wasserhausanschlüssen wurden bereits in den vorhergehenden Wochen vorbereitet, um die nun anstehenden Arbeiten unter Vollsperrung so zügig wie möglich durchzuführen.

Während der gesamten Bauarbeiten bleibt die Landesstraße 324 über die Lahnbrücke in Richtung Seelbach befahrbar. Die Zufahrt erfolgt jeweils von der Seite aus, auf der keine Bauarbeiten stattfinden.

Es wird eine großräumige Umleitung über die B 417 Laurenburg, Holzappel, die L 313 Horhausen, Giershausen sowie über die L 325 nach Dies und Weinähr wieder auf die B 417 beim Schloss Langenau eingerichtet und entsprechend örtlich ausgeschildert.

Für die Verkehrseinschränkungen im Bereich der Baustelle an der Lahnstraße bittet der Landesbetrieb Mobilität Diez um Verständnis.

 

 

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Der schöne Weinort Obernhof und das Kloster Arnstein sind bei der zweiten Etappe „Mit Luther gegen den Strom pilgern“ das Ziel der Teilnehmenden.

„Hier gehe ich und kann nicht anders“ hat Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Nassauer Land, eine Pilgertour in drei Etappen auf dem Lahn-Camino überschrieben. Am Samstag, 15. Juli, steht die zweite Etappe von Bad Ems nach Obernhof bevor. „Wir wollen mit Luther gegen den Strom durch unser neues Dekanat Nassauer Land pilgern“, beschreibt der Theologe und Diplom-Psychologe.

Dass es dabei nicht mit der Fließrichtung des Flusses geht, hat durchaus inhaltliche Bedeutung im Reformationsjahr 2017. In drei Tagesetappen geht es von Lahnstein bis nach Diez meist am „Lahncamino“ entlang. Das erste Stück wurde im Mai gemeistert, jetzt folgt für alle Interessierten Wanderer die nächste Strecke. „Im Reformationsjahr können wir so Spuren und Inspirationen von Luther auf dem Weg entdecken, gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung auch gegen den Zeitstrom mit Gottes Hilfe unterwegs sein.“

Kirchen auf dem Weg, kleine geistliche Übungen, Phasen der Stille, das Beten mit den Füßen, Lutherweisheiten an den Etappen-Zielen und eine heitere singende Weggemeinschaft sollen die Pilgertour auch auf diesem Streckenabschnitt zu einem besonderen Erlebnis machen.

Die Pilgertage dauern jeweils von 9.30 bis etwa 18 Uhr. Nächste Streckenabschnitte: Samstag, 15. Juli von Bad Ems nach Obernhof (zirka 18 Kilometer) und Samstag, 7. Oktober, von Obernhof nach Diez (zirka 26 Kilometer).

  • Mehr Informationen und Anmeldungen bei Pfarrer Matthias Metzmacher unter Telefon 02603-5099244 oder E-Mail matthias.metzmacher@ekhn-net.de.

Pianistin

Asli Kilic, die preisgekrönte Mannheimer Pianistin mit dem ausgeprägten Gefühl für Poesie und Klangfarben, spielt bei dem diesjährigen Festival „Gegen den Strom“ ein ganz besonderes Klavierrezital. Inspiriert von dem Titel des Festivals „Epochen und Ereignisse“ , wird die Pianistin am Sonntag, 16. Juli, 18 Uhr, in Kloster Arnstein, Klavierwerke vortragen, in denen die Komponisten sehr persönliche Erlebnisse verarbeiten. Es werden Kompositionen von Mozart, Liszt, Janacek, Brahms und Skrjabin zu hören sein, dazu wird es während des Abends Erläuterungen zu den Stücken und deren Entstehung durch die Künstlerin geben.

Die Pianistin Asli Kilic studierte an den Musikhochschulen Mannheim und Köln, bei den Professoren Paul Dan, Ragna Schirmer und Arbo Valdma. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bestätigen Asli Kiliçs außerordentliches Talent. Sie ist eine vielgefragte Pianistin, und konzertiert in ganz Deutschland, zuletzt am Badischen Staatstheater Karlsruhe und im Sendesaal Bremen. Drei CDs hat die Künstlerin bei Rodenstein Records veröffentlicht, welche allesamt von der Fachpresse hochgelobt wurden.

  • Festival Gegen den Strom
    Eintritt frei
    Sonntag, 16. Juli 2017 | 18:00 Uhr
    KLOSTER ARNSTEIN | gotischer Pilgersaal

Mit einem Entsendegottesdienst in Nassau verabschiedet das Evangelische Dekanat Nassauer Land am kommenden Sonntag, 16. Juli, zehn junge Menschen aus dem Rhein-Lahn-Kreis zu ihrer Reise nach Tansania. Mit ihr setzt der Arbeitskreis Mabira die bereits im Jahr 2013 gegründete Jugendpartnerschaft zwischen dem Dekanat und dem evangelisch-lutherischen Distrikt im Norden von Tansania fort.

In dem von Dekanin Renate Weigel geleiteten Gottesdienst wird noch einmal um Gottes Segen für die Reise der jungen Leute ins seit 37 Jahren partnerschaftlich verbundene afrikanische Kirchengebiet gebeten. Außerdem wird die Gruppe, die Dekanatsjugendreferent Thorsten Knüppel begleitet, letzte Absprachen treffen, bevor sie am Freitagabend vom Frankfurter Flughafen aus abreist. Während des dreiwöchigen Aufenthaltes in Mabira sollen bereits bestehende Freundschaften gefestigt, ganz praktische gemeinsame Projekte angepackt und neue Kontakte aufgebaut werden.

Der Entsendegottesdienst in der evangelischen Johanniskirche von Nassau beginnt um 10.15 Uhr.

Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat Nassau und sechs weitere rheinland-pfälzische Städte und Gemeinden mit ihren Stadt- und Ortskernen in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“ aufgenommen. „Für 2017 stehen dem Land für die Städtebauförderung voraussichtlich 86 Millionen Euro zur Verfügung, das sind rund 30 Millionen mehr als 2016. Diese Mittel sollen in diesem Jahr schwerpunktmäßig in die Teilprogramme ‚Soziale Stadt‘, ‚Aktive Stadt‘ und ‚Stadtumbau‘ fließen. Die Kommunen können so gezielt dabei unterstützt werden, ihre Stadt- und Ortskerne zu stärken, einzelne Quartiere weiterzuentwickeln oder Konversionsflächen umzustrukturieren“, sagte Lewentz bei der offiziellen Aufnahme am Montag in Mainz.

Aufgenommen wurden neben Nassau die Städte Adenau (LK Ahrweiler), Hachenburg (Westerwaldkreis), Landstuhl (LK Kaiserslautern) und Wolfstein (LK Kusel) sowie die Gemeinden Göllheim und Winnweiler aus dem Donnersbergkreis. „Alle Gemeinden haben in ihrer Region zentrale Funktionen und sind in der Regel Mittelpunkt einer Verbandsgemeinde. Damit müssen sie der Herausforderung begegnen, mit ihrer begrenzten Größe vielfältige öffentliche Aufgaben zu erfüllen und gleichzeitig als Wohnstandorte und für den Tourismus attraktiv bleiben. Hierbei wollen wir die Kommunen unterstützen“, so der Minister. Alle Gemeinden waren in früheren Jahren bereits Fördergemeinden im Sanierungsprogramm der Städtebauförderung und verfügen damit über eine gute Basis für eine nächste Sanierungsphase.

Dem Teilprogramm „Stadtumbau“ steht ein Fördermittelvolumen von 14,5 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können 2017 inklusive der Neuaufnahmen über 30 Städte und Gemeinden bei ihren Projekten unterstützt werden. Insgesamt kann die Städtebauförderung aus neun Teilprogrammen voraussichtlich 170 Maßnahmen fördern und dabei 20 bis 25 neue Programmgemeinden in einzelne Teilprogramme aufnehmen.

Seit 1971 hat das Land fast 2,1 Milliarden Euro im Rahmen der Städtebauförderung bewilligt. Davon entfallen etwa 74 Prozent auf Landes- und 26 Prozent auf Bundesmittel.

Die Ortsgemeinde Seelbach feiert am letzten Wochenende im Juli ihr 875-jähriges Jubiläum im Rahmen der 105. Anne-Kerb. Im Jahre 1142 erstmals urkundlich erwähnt, hat die Gemeinde schon einige Veranstaltungen im Jubiläumsjahr wie Kinderfastnacht, die beiden Schnitzelfestivals sowie zuletzt die Highlandgames auf dem Sportplatz durchgeführt. Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist aber sicher das dreitägige Fest mit der Kirmes und der Kirmesjugend sowie einem tollen Programm, dessen ist sich Festausschuss und Gemeinde sicher.

Start ist am Freitag, 28. Juli, um 17.30 Uhr mit dem Aufstellen des Kirmesbaumes in der Dorfmitte durch die Kirmesjugend und die Junggebliebenen. Um 18 Uhr wird Ortsbürgermeister Ludwig das frisch renovierte Wappen am Bürgerhaus enthüllen, hierbei wird es einen Sektempfang und Freibier geben. Um 19.30 Uhr beginnt der Festkommers im Bürgerhaus: Hier wird allerlei Prominenz anwesend sein, neben den Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick (CDU) und Gaby Weber (SPD) sind auch die Landtagsabgeordneten Matthias Lammert (CDU) und Jörg Denninghoff (SPD) sowie Landrat Frank Puchtler (SPD) dabei. Die Laudatio zum Jubiläum wird der ehemalige Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nassau, Helmut Klöckner, halten. Er war auch vor 25 Jahren der Festredner beim 850-jährigen Jubiläum und hat eine besondere Beziehung zu Seelbach und den Seelbachern.
Im Anschluss an die Jubiläumsrede wird es Novum in der Geschichte des Dorfes geben: Weiterlesen »

Offensichtlich grundlos wurde am Donnerstag um 16.20 Uhr eine ältere Dame auf der Bahnhofstraße in Bad Ems von einer Spaziergängerin geschlagen. Als eine Zeugin der Dame zu Hilfe kam, wurde diese erheblich beleidigt. Die Täterin entfernte sich und verschwand in eine nahegelegen Pension. Dort schloss sie sich in ihrem Pensionszimmer ein und öffnete auch den eingesetzten Polizeibeamten nicht.

Auf richterlichen Beschluss wurde die Zimmertür geöffnet; der Pensionsbetreiber verfügt über einen Generalschlüssel. Die Personalien wurden festgestellt. Die Dame war auf der Durchreise und stammt aus Bayern. Angaben bezüglich ihrer Beweggründe zur Tat machte
sie nicht. Sie ist hinreichend polizeilich bekannt. Es wurde Strafanzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung erstattet. Allerdings sind die Personalien der verletzten Person nicht bekannt, da sich diese vor Eintreffen der Polizei entfernt hatte. Die Dame, sowie weitere Zeugen werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Bad Ems in Verbindung zu setzen. Tel.: 02603-9700.

NKC_Fehling

Im Jahr seiner 10. Drachenbootregatta hat der Nassauer Kanu-Club 1950 zwei neue Sponsoren gewonnen, die in der Freiherr-vom-Stein-Stadt ihre Wurzeln haben: Fehling Friseure und InkoMarkt24.de. Beide Firmen zieren ab sofort mit ihrem Werbelogo das Drachenboot des NKC, das in diesen Tagen wieder zu Trainingsfahrten für die Regatta am 19. August auf der Lahn unterwegs ist.
Eine feste Größe unter den Nassauer Gewerbebtrieben ist der Friseursalon Fehling, der sich seit nunmehr 50 Jahren mit Leib und Seele um trendige Frisuren kümmert. Fehling Friseure gibt es in Holzappel und in Nassau.

InkoMarkt24.de ist eine neu gegründete Onlinefirma für den medizinischen Pflegebedarf. Geschäftsführer sind Martin Zenz aus Nassau der den NKC schon seit vielen Jahren mit ConMedReha unterstützt und Gordon Fehling. Martin Zens konnte leider nicht an unserem Fototermin teilnehmen.

 

Vollmond_Odessa

„Koschtschej, der Unsterbliche“, lautet der Titel der 179 Obernhofer Vollmondnacht Samstag, 8. Juli, 20 Uhr, in Kloster Arnstein. Brigitte Bamm und Gaby Fischer (Texte) sowie Akademisches Quartett Odessa (Gesang) führen in die Welt der russischen Sagen­helden. Der Zarensohn Iwan, der junge Held vieler Märchen und Sagen, bekämpft seinem dämoni­schen Gegenspieler Koschtschej, den Unsterbli­chen. Die Eigentümlichkeit von Koschtschejist, dass er durch die Tatsache, dass er seine Seele au­ßerhalb seines Körpers aufbewahrt nur sehr schwer zu besiegen ist. Und wie auch im Mai beim „König von Cornwall“, findet sich dieses Thema ebenfalls in vielen Kulturkreisen, manche ken­nen es vielleicht unter dem Titel „Der Mann ohne Herz“ oder unter „Der getreue Johannes“.
Das Akademische Quartett Odessa, die vier stimmgewaltigen Sänger aus der Ukraine, mit Auftritten in vielen Kirchen und Klöstern sind schon fast legendär und werden im Rahmen ihrer kleinen „Deutschland-Tournee“ die Vollmondnacht mit ihrer wunderbaren Stimmen zu ei­nem begeisternden Konzert gestalten.

Der Mainzer Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat der Ortsgemeinde Obernhof Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm bewilligt. Obernhof erhält 117.000 Euro für eine Erlebnis- und Begegnungsstätte an der Lahn.

Die Maßnahme wurde im Rahmen der Dorfmoderation und der Erstellung eines neuen Dorferneuerungskonzepts mit großer Bürgerbeteiligung, insbesondere der breiten Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entwickelt. Die Ortsgemeinde beabsichtigt auf der Grünfläche an der Lahn, die bisher provisorisch als Spielplatz zur Verfügung stand, eine Erlebnis- und Begegnungsstätte für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen zu errichten. Die neu gestaltete Fläche soll ein Treffpunkt mit Aufenthaltscharakter und Ort der Begegnung für die Einwohner und Gäste des Ortes werden. Darüber hinaus können dort auch Dorffeste gefeiert werden.

Von dieser Maßnahme verspricht sich die Ortsgemeinde, das Ortsbild zu beleben und die Wohnqualität zu steigern. Obernhof erhält einen zentralen Punkt der Kommunikation und Begegnung, der die Gemeinschaft der Dorfbewohner weiter stärken wird. „Das gesamte Projekt trägt nachhaltig dazu bei, Obernhof als eigenständigen Wohn-, Sozial- und Kulturraum zu erhalten und weiterzuentwickeln“, hob der Minister hervor.

Schwerpunkte der Dorferneuerung sind struktur- und funktionsverbessernde Maßnahmen in den Ortskernen, die eine zukunftsbeständige und nachhaltige Entwicklung zum Ziel haben. Mit Hilfe der Dorferneuerung werden Ortskerne belebt und attraktiver gestaltet. Dazu gehören insbesondere die Sanierung und zeitgemäße Umnutzung ortsbildprägender Gebäude genauso wie die Sicherung der Grundversorgung oder die Beteiligung und Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen in der Dorferneuerung. Rund 18 Millionen Euro stehen in diesem Jahr landesweit zur Förderung von Dorferneuerungsmaßnahmen zur Verfügung.

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Im Limeskastell Pohl findet am Wochenende 8. und 9. Juli ein römisches Sommerlager statt. Rund 40 römische Darsteller werden erwartet, die neben Lagerleben und Militärwesen auch Gladiatur, Bronzeguss, Schmuckherstellung, Weben und Kupferschmieden demonstrieren. Höhepunkt wird die Gewinnung von Eisen über einen sogenannten Rennofen sein. Dieser wird samstags aufgebaut und sonntags betrieben. Am Samstag wird der Archäologe Dr. Jens Dolata ausführliche Sonderführungen zu unserer Dauerausstellung Monuments Lapidea Narrant – Mainzer Römersteine in Pohl anbieten. Die Veranstaltung ist integriert in die „Archäologischen Schatzsuche“ anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Landes Rheinland-Pfalz.

Die Re-Enactors sind sehr engagiert und leben die authentische Darstellung, gerne auch erklärend für interessierte Besucher, sei es für Auskünfte, Interviews oder auch für Fotos. Die Veranstaltung ist nicht-kommerziell, d.h. die Darsteller bekommen kein Honorar und im Gegenzug erhebt das Limeskastell an den beiden Tagen auch keinen Eintritt von den Besuchern. Kleine Spenden sind natürlich herzlich willkommen.
Das Pohler Limeskastell bietet den Re-Enactors eine attraktive Bühne für experimentelle Darstellung und Kommunikation ohne besondere Vorgaben. Die Re-Enactors beleben somit die authentische Anlage und schaffen damit eine besondere Attraktivität für die Besucher.
Alle Römer- und Limesfreunde und auch sonstige Besucher sind herzlich eingeladen. Essen und Trinken (z.B. lukanische Bratwurst, Flammkuchen, Mulsum) gibt es in bewährter Qualität.

mabira

Das Bild zeigt einen Teil der jungen Leute aus dem Rhein-Lahn-Kreis mit Dekanatsjugendreferent Thorsten Knüppel (2. von links stehend), die im Juli eine Reise in den afrikanischen Partnerdistrikt Mabira im Norden Tansanias antreten.

Im Sommer 2017 geht die Jugendbegegnung zwischen Mabira und dem evangelischen Dekanat Nassauer Land in die nächste Runde. Zehn junge Erwachsene wagen sich auf eine dreiwöchige Reise in den Nordwesten Tansanias im fernen Afrika. Dort treffen sie junge Christen aus dem Partnerdistrikt des Dekanats, leben in Gastfamilien und lernen Menschen, Kultur und Glaube eines für sie fremden Landes kennen.

An einem warmen Sonntagnachmittag trifft sich eine Gruppe junger Erwachsener zum gemeinsamen Grillen in Cramberg. Sie sind acht von zehn Teilnehmenden der Jugendbegegnung 2017. Von Ende Juli bis Mitte August werden sie in Tansania unterwegs sein, zusammen mit Einheimischen leben, arbeiten und beten. Währenddessen verzichten sie auf gut sortierte Supermärkte, fließendes Wasser und zahlreiche weitere Annehmlichkeiten.

Die Teilnehmer freuen sich auf eine ereignisreiche Zeit. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Hochzeit, Besuche in Bildungseinrichtungen sowie gemeinsames Arbeiten und Diskussionsrunden mit jungen Erwachsenen aus Mabira. Katharina Matern war bereits 2013 in Mabira und hat an der ersten Jugendbegegnung teilgenommen. Ihr ist es diesmal besonders wichtig, die Menschen in Mabira wiederzutreffen, die ihre Freunde geworden sind. Der übergeordnete Zweck der Jugendbegegnung ist für sie „junge Menschen für den Alltag fremder Kulturen zu sensibilisieren und dass man dabei schätzen lernt, was man in Deutschland hat und als völlig selbstverständlich ansieht.“

Im Sommer vor zwei Jahren Weiterlesen »

Die B 417 ist von Montag, 3. Juli, an im Bereich der Schleuse Hollerich zwischen Nassau und Obernhof vollständig gesperrt. Dies teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez mit. Die bisher ausgeführten Bauarbeiten konnten unter Ampelverkehr durchgeführt werden. Die nun zum Ende hin anstehenden Straßenoberbauarbeiten, zu denen das Abfräsen und Wiederherstellen der oberen Asphaltschichten gehören, sowie die Anpassung der Straßenseitenflächen, erfordern durch den Spezialmaschineneinsatz und der geringen Fahrbahnbreite, dass die Bundesstraße für zwei Wochen für den öffentlichen Verkehr abgeriegelt wird. Bei guter Witterung sind die Sanierungsarbeiten des Straßenabschnittes dann am 16. Juli abgeschlossen.

Der Verkehr wird für diese Zeit großräumig über Nassau, die L330 Welchneudorf, Niederelbert, Montabaur und die L313 sowie über die L325 über Dies und Weinähr umgeleitet und führt beim Schloss Langenau wieder auf die B417. Im Anschluss der Bauarbeiten erfolgt die Sanierung der Fahrbahnoberfläche in Obernhof.

Zuerst wird ab dem 17. Juli der westliche Teil zwischen der Landesstraße 324 und Ortsende in Richtung Nassau instand gesetzt. Darauf folgend soll die Fahrbahnoberfläche der restlichen Ortsdurchfahrt in Richtung Kalkofen ausgebessert werden. Außer den rein straßenbaulichen Arbeiten wird auch die Schutzeinrichtung erneuert und Beschädigungen der Straßenentwässerung beseitigt.

Für die Verkehrseinschränkungen im Bereich der Baustelle an der Lahnstraße bittet der Landesbetrieb Mobilität in Diez um Verständnis.

Der Verbandsgemeinderat Nassau hat den von den Ortsgemeinden Geisig und Seelbach gewünschten Wechsel in eine andere Verbandsgemeinde mit großer Mehrheit abgelehnt. Wie die Rhein-Lahn-Zeitung heute berichtet, stimmten am Donnerstagabend 17 der 24 anwesenden Ratsmitglieder gegen eine Ausgliederung von Geisig in die Verbandsgemeinde Nastätten und von Seelbach in die künftige Verbandsgemeinde Aar-Einrich. Vier Ratsmitglieder stimmten für den angestrebten Wechsel, drei Mitglieder enthielten sich der Stimme. Damit ist das Vorhaben beider Dörfer möglicherweise gescheitert; denn die Zustimmung des Verbandsgemeinderats Nassau gilt als eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Geisig und Seelbach von einer Eingliederung in die künftige Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau ausgenommen werden. Die laufenden Fusionsverhandlungen zwischen Bad Ems und Nassau sollen bereits in der kommenden Woche wieder aufgenommen werden. Die Ratssitzung am Donnerstagabend wurde von rund 200 interessierten Zuschauern verfolgt.

Nassau EvKirche Spendenübergabe Orgelprojekt

Strahlende Gesichter bei der Überreichung der Spende aus der Naspa-Stiftung für die neue Nassauer Kirchenorgel (von links nach rechts) Landrat Frank Puchtler, Kirchenvorsteherin Ute Feuerstake, Renate Graf vom Orgelausschuss, Kirchenvorsteherin Thea Matzat und Pfarrer Stefan Fischbach.

Die dringend notwendige Anschaffung einer neuen Kirchenorgel für die Evangelische Johanniskirche in Nassau ist wieder ein kleines Stück näher gerückt. Landrat Frank Puchtler überbrachte Pfarrer Stefan Fischbach und dem eigens gegründeten Orgelausschuss das Bewilligungsschreiben über eine Spende von 1500 Euro, die er aus dem Spendentopf bei der Naspa-Stiftung für den Rhein-Lahn-Kreis besorgen konnte.

Die Anschaffungskosten für die neue Pfeifenorgel liegen zwar um ein Vielfaches höher, aber auch diese Spende ist wieder ein wichtiges Puzzleteil für die Beschaffung des neuen Instruments. Es wird dann die einzige Pfeifenorgel in Nassau sein. Auf dieser können, im Gegensatz zur elektronischen Orgel, auch entsprechende Konzertstücke gespielt werden, was natürlich für kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel das Lahnfestival von Bedeutung ist. Also können sich nicht nur die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Nassau freuen sondern alle kulturinteressierten Menschen in Nassau und Umgebung.

Im Frühjahr 2017 wurde von den Seelbachern Manfred Fischer und Stefan Merz in der Gemeinde Seelbach dazu aufgerufen, Brillen für Tadschikistan zu spenden. Diesem Aufruf sind viele Menschen aus der ganzen Region gefolgt. Jetzt kam die freudige Mitteilung, dass insgesamt mehr als 1100 Brillen aufgrund dieser Aktion eingegangen sind.

Frau Dr. Niemann und ihr Mann Thomas Buttermann, Schwiegertochter und Sohn des Ehepaares Buttermann, bitten deshalb um einen „Brillenstopp“ und Beendigung der Sammlung für Tadschikistan, verbunden mit einem herzlichen Dank an alle Spender. Das ganze Tal konnte durch diese Aktion versorgt werden.
Um etwas an die Spender und die Bevölkerung zurück zu geben, wird Frau Dr. Niemann einen Bildervortrag mit „Informationen über ein unbekanntes Land am Ende der Welt“ nach Rückkehr aus Zentralasien vorführen. Geplant ist hierfür der 7. Oktober ab 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen im Seelbacher Bürgerhaus. Eine separate Einladung dazu erfolgt rechtzeitig.
Wer noch Brillen gesammelt hat und diese loswerden will: In Koblenz sammelt das Deutsche Katholische Blindenwerk mit der Aktion „Brillen Weltweit“ weitere Brillenspenden. Diese können frankiert an die Adresse: Aktion Brillen weltweit, Moselweißerstr. 36, 56073 Koblenz gesendet werden oder auch persönlich Montags bis Freitags in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr dort abgegeben werden.

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