EF Team 2019

In bisher 51 Partnerschaftstouren hat die traditionsreiche Equipe France der beiden heimischen Radsportvereinen RSG Montabaur und RSV Oranien Nassau schon viele Kilometer im Rennradsattel verbracht. Und dies fast immer gemeinsam mit französischen Radsportfreunden. In diesem Jahr feiern die grenzüberschreitenden Radsportler bei ihrer 52. deutsch-französischen Etappenfahrt ein bundesweit sicher einzigartiges Jubiläum: die Equipe kommt während der Tour auf 777.777 geradelte Kilometer für die deutsch-französische Freundschaft.

Gestartet wird diese „Grande-Region-Rundfahrt“ über acht Etappen am Samstag, 1. Juni, auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Montabaur. Den Startschuss vor der dortigen Zweigstelle der Nassauischen Sparkasse als Sponsor erfolgt durch den rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz, der auch für den Sport zuständig ist. Bereits am Vortag werden die französischen Gäste von der Stadt Montabaur und der örtlichen Deutsch-Französischen Gesellschaftaft (DFG) begrüßt. Am 8. Juni wird der etwa 25-köpfige Tross nach hoffentlich unfallfreier Fahrt zur Zielankunft in Nassau als ein Höhepunkt des dortigen Pfingsttreffens mit der bretonischen Partnerstadt Pont Chateau erwartet.

In der „La Grande Region“ sollen auf den einzelnen Etappen auch touristische Höhepunkte der Regionen Lothringen (Frankreich), Wallonie (Belgien) sowie von Luxemburg, dem Saarland und Rheinland-Pfalz einbezogen werden. In allen fünf Regionen sind Besichtigungen und Begegnungen mit Menschen vor Ort geplant. Höhepunkt ist sicher ein zweitägiger Aufenthalt in Saarlouis im Grenzbereich zu Frankreich. Dort wird eine Ausfahrt gemeinsam mit den Radsportfreunden der RSG Ford Saarlouis entlang der Grenze stattfinden, bei der dann auch die 777.777 km erreicht werden. Aus diesem Anlass empfängt Oberbürgermeister Peter Demmer die Radler im Rathaus. Da darf natürlich auch eine Stadtführung nicht fehlen.

Frankreich ist ein Paradies für Radsportler in dem es für jeden was zu entdecken und zu erleben gibt! Das hat die traditionsreiche „Equipe France schon vor über vier Jahrzehnten erkannt. Beim traditionellen Radlerneujahrstreffen der Equipe France vor wenigen Tagen wurde beschlossen, das die Mannschaft der beiden heimischen Radsportvereine aus Montabaur und Nassau auch 2020 einen Beitrag zur deutsch-französischen Freundschaft leisten wird. Dann feiern die Partnerstädte Tonnerre (Burgund) und Montabaur das 50-jährige Bestehen ihrer „Jumelage“ (Partnerschaft). Die Equipe wird mit einer Etappenfahrt beide Jubiläumsstädte miteinander verbinden und damit einen Beitrag zu den Feierlichkeiten leisten. Das Motto wird auch dabei wie immer sein: Als Fremde losgefahren und als Freunde angekommen!

Die Equipe France ist zwar schon 42 Jahre alt, aber immer noch offen für neue Ideen und nicht mehr ganz so junge Radler mit einer Neigung zu Frankreich und den Franzosen. Es wird mehr denn je die politische Überzeugung gelebt, dass die deutsch-französische Achse heute in einem taumelnden Europa wichtiger ist denn je. Die beiden Länder sind das zentrale Gestirn Europas. Dazu, dass dieses funktioniert, will die Equipe auch in den kommenden Jahren etwas beitragen!

Wer Interesse hat, die Equipe bei diesen Vorhaben zu unterstützen und mal bei einer Tour mitzufahren, kann sich ab einem Alter von etwa 40 Jahren melden unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

„Jüdische Geschichten aus dem alten Prag“ erzählt Gaby Fischer anlässlich des Holocaust-Gedenktages zur 198. Obernhofer Vollmondnacht am Sonntag, 20. Januar, um 18 Uhr  in der evangelischen Kirche zu Obernhof. Der Tenor Walter Castillo, Pascal Peil, Orgel, und die Sopranistin Gabriela O. Silva begleiten die Lesung musikalisch. Fischer erzählt Geschichten von Rabbi Löb, dem großen Denker und Gelehrten, um den sich bis heute viele phantastische Überlieferungen ranken, und aus dessen Heimat, dem Schtetl, dem sagenumwobenen jüdischen Viertel im alten Prag. Sein Grab ist bis heute ein vielbesuchter Anziehungspunkt auf dem Alten Jüdischen Friedhof.

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Die sechsköpfige Besuchsdelegation aus dem Dekanat Nassauer Land vor ihrem Abflug am Frankfurter Flughafen nach Mabira in Tansania (von rechts): Bertold Krebs, Sigrid Paul, David Metzmacher, Renate Weigel, Dietmar Menze und Katharina Matern. Foto: Dekanat

Mit viel Vorfreude ist am Dreikönigstag eine sechsköpfige Besuchsdelegation aus dem Evangelischen Dekanat Nassauer Land in den afrikanischen Partnerdistrikt Mabira in Tansania gestartet. Der Besuch von Frauengruppen und der Informationsaustausch über den Bau von Wassertanks, die Bananenkrankheit und ein Ausbildungsprojekt für junge Menschen stehen im Mittelpunkt der dreiwöchigen Reise.

„Ich fahre nach Mabira, weil ich unsere Freunde besuche, um mit ihnen zu sprechen, zu leben und um mich mit ihnen auszutauschen“, sagte Berthold Krebs, Vorsitzender des Arbeitskreises Nassau-Mabira, vor dem Abflug am Frankfurter Flughafen. „Ganz wichtig sind die Gespräche über unsere Projekte zur Bekämpfung der Bananenkrankheit, zur Wasserversorgung, zur Unterstützung der Frauen und zu Bildung und Ausbildung“, so Krebs, der bereits zum sechsten Mal die Partner vor Ort besucht.

Erstmals ist Dekanin Renate Weigel mit dabei. „Ich möchte Mabira und die Menschen dort erst einmal kennenlernen, erfahren, wie sie leben und glauben. Ich erhoffe mir gute Kontakte zu den Frauen, die in der Kirche aktiv sind. Ich wünsche mir, dass beide Seiten durch die Begegnungen bereichert werden“, formuliert die Theologin ihre Erwartungen an den Aufenthalt. Sigrid Paul aus Singhofen, seit vielen Jahren in der Partnerschaft engagiert, ist froh, dass diesmal beim Besuch der Frauengruppen eine weibliche Übersetzerin anwesend ist. „Da reden Frauen doch ganz anders, wenn sie unter sich sind.“

Dietmar Menze aus Nassau ist vor allen Dingen auf die neuen Auszubildenden gespannt, die dank des von ihm initiierten Projekts MAVEC einen Handwerksberuf in der Heimat erlernen können, anstatt sich auf eine ungewisse Zukunft in der Ferne einlassen zu müssen. Die Buchstaben MAVEC stehen für Mabira Vocational Education Cooperation, eine Kooperation für berufliche Bildung in Mabira. Mit dem Projekt soll der Wegzug junger Menschen aus Mabira verhindert werden, weil ihnen dort die Chance eröffnet wird, mit einer Ausbildung sich selbst und dann auch anderen Menschen in der Heimat helfen zu können. Und vielleicht könnten bereits erste Weichen für ein Ausbildungshaus in Mabira gestellt werden, hofft Menze.

Die jüngsten Mitreisenden der Delegation sind Katharina Matern aus Singhofen und David Metzmacher aus Dausenau, die schon im Jahr 2013 vor Ort in Mabira mit Gleichaltrigen eine Jugendpartnerschaft gründeten. „Da wir nun zum dritten Mal in Mabira sind, ist mir die Begegnung mit Freunden und Bekannten vor Ort wichtig“, sagen die beiden. „Was hat sich in ihrem Leben privat und beruflich getan? Wie denken sie über die Zukunft? Wie nehmen sie Gesellschaft, Politik und Weltgeschehen war? Sind ihnen Themen wie Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit wichtig?“, nennt David Metzmacher Fragen, mit denen er sich mit Gleichaltrigen austauschen möchte, die er bei den Jugendbegegnungen in Deutschland und in Tansania kennenlernte und zu denen er regelmäßig per WhatsApp und Facebook Kontakt hält. Katharina Matern ist darüber hinaus neugierig zu erfahren, wie sich die Frauengruppen weiterentwickelt haben, nachdem sie sich für eine Studienarbeit auch wissenschaftlich sehr intensiv mit dem Projekt auseinandergesetzt hatte.

Neben dem Informationsaustausch wird in den kommenden drei Wochen auch noch Zeit für Begegnungen in Familien und das Vorbereiten und Feiern gemeinsamer Gottesdienste mit den Partnern bleiben.

Beim nächsten Arnsteiner Abend am Donnerstag, 10. Januar, 20 Uhr, spricht Christopher Campbell in Obernhof im Haus Fumiko, Seelbacher Straße 3, über „Die heiligen drei Könige in der Dichtung“. Biblische Stoffe, aber auch ihre konkrete Ausgestaltung in der Volksfrömmigkeit, bei den hl. drei Königen zum Beispiel in Form der Häusersegnung durch die Sternsinger oder dem Hinzufügen der entsprechenden Figuren zur Weihnachtskrippe, fanden nicht nur in der Malerei häufige Aufnahme und Darstellung. Auch die Poesie arbeitete den Weg der drei zu dem – ihnen verheißenen – Stern oft zu sprachlichen Kunstwerken um.

Ob nun Wolfgang Borchert (Die drei dunklen Könige), Peter Cornelius (Die Könige), Heinrich Heine (Die heiligen drei Könige) oder Clemens Brentano (Die Anbetung der heiligen drei Könige), viele Dichter befassten sich mit den Gestalten der Weisen, der Sterndeuter. Auch „neuere“ Schriftsteller/-innen wie die 1964 verstorbene Agnes Miegel (Melchoir) bewegten dieses Ereignis in ihren Versen. Worauf legen aber die Dichter Wert? Was wird in ihrem Blick auf dieses biblische Ereignis deutlich? Was verschiebt sich, was tritt stärker in den Fokus? Christopher Campbell beschäftigt sich mit dem Dialog zwischen Poesie und Neuem Testament. Die Gäste können nicht nur Texte und Autoren kennenlernen, sondern auch an der anschließenden Diskussion teilnehmen.

Die Fahrerin eines Fahrzeuges des Arbeiter-Samariter-Bundes, das zum Transport von Kindern eingesetzt wird, verlor Mittwoch früh auf eisglatter Fahrbahn in der Ortslage Winden die Kontrolle über den Kleinbus. Das Fahrzeug überschlug sich in der Folge. Dabei wurden  mehrere Insassen (Fahrerin, Beifahrer und sechs Kinder) leicht verletzt. Feuerwehr, Rettungskräfte und Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Nähere Angaben konnte die Polizei bisher nicht machen.

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Foto: Veranstalter

Ein weiteres Winter-Highlight der Veranstaltungsreihe „Kultur im Kastell“ wartet auf die Besucher: Am Samstag, 2. Februar, 20 Uhr, findet im Limeskastell Pohl ein Benefiz-Konzert statt. Janique (alias Aizhan Hilgert) aus Oelsberg kommt mit dem Motto „Janique & Spirit of Music“ und bietet hervorragenden Ethno-Pop-Rock sowie eigene Kompositionen und inspirierende Interpretationen bekannter Stücke mit Musikern aus der Region. Janique war bereits im April des vergangenen Jahres schon einmal zu einem schönen Konzert im Limeskastell. Der Ticket-Erlös wird vollständig der Palliativstation des Paulinenstifts Nastätten gespendet. Ein Grund mehr, bei diesem Konzert dabei zu sein.

  • Näheres zur Künstlerin unter www.janique.de. Eintritt: 12 EUR (nur Abendkasse).

Das Limeskastell Pohl bietet am Samstag, 19. Januar, um 20 Uhr erstmals einen Kabarett-Abend an. Mit Reiner Kröhnert kommt ein bekannter Kabarettist nach Pohl.
Es wird mit Sicherheit also viel zu lachen geben. Wer zum Beispiel die Wahrheit über den Politzirkus erfahren will, ist an diesem Abend im Limeskastell in Pohl richtig. Es dürfen treffsichere Pointen und scharfzüngiger Humor jenseits aller Hemmungen genauso wie großartige Unterhaltung auf Top-Niveau mit zahlreichen Gästen von Merkel bis Trump erwartet werden. Kröhnert agiert mit perfekter Diktion, Mimik und Gestik. Er nimmt „sein Personal“ erst auf´s Korn und dann auseinander: Kritisches, witziges, politisches Kabarett in XXL.
Mit dabei sind Angela Merkel, Donald Trump, Martin Schulz, Wolfgang Schäuble, Joachim Gauck, Adolf Hitler, Erich Honecker, Winfried Kretschmann, Edmund Stoiber, Klaus Kinski, Michel Friedman, Rüdiger Safranski, Boris Becker, Franz Beckenbauer, Daniela Katzenberger, Dieter Bohlen, Ronald Pofalla, Werner Herzog und Gerhard Schröder.

  • Weitere Informationen unter www.reiner-kroehnert.de.
    Eintritt: 18 EUR (16 EUR für Schüler, Azubis, Studierende)
    Tickets an der Abendkasse oder unter www.eventim.de (zzgl. kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich im Limeskastell Pohl entweder telefonisch (06772 9680768) oder jederzeit per E-Mail unter officium@limeskastell-pohl.de.

heilig_abend_2018

Von „Weihnachtsengeln“ wimmelte es geradezu in der „Kaffeekanne“ im Herzen der Stadt Nassau an Heiligabend, bereiteten doch viele helfende und schenkende Hände den Besuchern des festlichen Treffens besinnliche Stunden. In guter Tradition hatte das Seniorenbüro „Die Brücke“ mit Unterstützung der Leifheit-Stiftung auch in diesem Jahr zur Heiligabend-Feier in das AWO-Zentrum eingeladen.

Als besondere Aufmerksamkeit konnte Uschi Rustler vom Seniorenbüro jedem Gast ein persönliches Geschenk, von Ilse Leifheit mit den besten Grüßen an die Festgemeinschaft gestiftet, auf den Nachhauseweg mitgeben. Doch bis es soweit war, wieder Abschied zu nehmen, erfreuten kurze Ansprachen, Lied- und Musikvorträge, gemeinsames Singen, der Besuch des frühabendlichen Gottesdienstes und ein geselliges Essen die Heiligabend-Festgemeinde.
Dem Gedicht „Stille Nacht“ als Lied aller Sinne widmete sich der Vortrag von Hildegard Klöckner. Für Momente mache das Lied die Herzen aller Erdenbürger auf der ganzen Welt menschlicher. „Warum“, fragt Hildegard Klöckner von den Netten Nachbarn, „kann das nicht immer so sein?“ Fröhlich und menschlich anregend wie alle Jahre lud Gisela Schönrock zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder ein. Zu vielen Texten wusste sie eine heitere Anekdote zu erzählen. Eigens für das Heiligabendfest in der AWO hatte die Familie vom Dorp Instrumental- und Gesangsstücke vorbereitet, die sie zu sechst stimmungsvoll vortrugen. „Wir hatten zu Hause große Freude beim Proben“, so Frau vom Dorp, zumal alle Kinder ihre Weihnachtsferien in Nassau verbringen. Letztlich wünschte auch Stadtbürgermeister Armin Wenzel ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und zufriedenes neues Jahr.
Dass alle Weihnachtsengel, die zu dem gelungenen Abend beitrugen, auch „Engel des Alltags“ sind, machte Herbert Baum für die gastgebende AWO deutlich. Uschi Rustler ist das ganze Jahr für das Seniorenbüro aktiv, die Netten Nachbarn wenden sich älteren, kranken und einsamen Menschen zu, ohne auf den Kalender zu gucken, der Pflegestützpunkt Bad Ems–Nassau berät und hilft in schwierigen Lebensumständen, Gisela Schönrock und Hildegard Klöckner sind immer ansprechbar, wenn es ums Musizieren und Erzählen geht, und die Familie vom Dorp ist eine musikalische Größe in Nassau. Besonders erfreute die Anwesenheit von Ella und Wilhelm Augst von der Bürgerstiftung Bad Ems. Es durften die fleißigen Helferinnen in der Küche und im Service nicht vergessen werden, die sich Heiligabend Zeit nahmen und aufmerksam um das Wohl der Gäste besorgt waren. Das Wesentliche im Leben, darauf hatte Ilse Leifheit in einer Grußbotschaft aufmerksam gemacht, sei es, menschlich miteinander umzugehen. Und das, da waren sich alle einig, gilt nicht nur für Weihnachten.

Sozialkompass_Adventsfeier

Der Sozialkompass Nassau hatte zu einer adventlichen Feier ins Café Bressler in Nassau eingeladen. Bei Kaffee, Kuchen und weihnachtlicher Musikbegleitung verbrachten rund 30 Seniorinnen und Senioren einen schönen, besinnlichen Nachmittag. Weihnachtsgedichte und -geschichten, vorgetragen von Hilde Klöckner und der Vorsitzenden des Sozialkompass, Helga Hübner, rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

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Das traditionelle Nassauer Neujahrskonzert wird am Sonntag, 20. Januar, zum zweiten Mal von KulturWerk Nassau e. V. in der Stadthalle Nassau ausgerichtet. Dieses Mal bietet das Ensemble tonArt unter der musikalischen Leitung von Achim Fischer Chormusik der Extraklasse. tonArt ist ein im Jahre 2002 gegründeter gemischter Chor aus dem Einzugsgebiet Nassau, Bad Ems, Montabaur und Nastätten. Die Freude an der Chormusik steht bei den „tonArtisten“ an erster Stelle. Damit das auch so bleibt, überwiegt modernes und zeitgenössisches Liedgut.
Beim Neujahrskonzert nimmt tonArt seine Zuhörer mit dem Programm „All you need is Love“ mit auf eine Reise durch die Zeit, bei der das Thema Liebe in den unterschiedlichsten Facetten dargeboten wird. Mal dramatisch und traurig, mal nachdenklich und voller Freude – kaum eine Facette auf der Liebes-Klaviatur bleibt unbespielt. Es kommen Stücke zu Gehör aus alter Zeit bis in die Moderne und machen somit deutlich: die Liebe war und ist schon immer zeitlos!

  • Karten sind im Vorverkauf für 8,00 Euro bei Foto-Jörg und der Touristik im Nassauer Land erhältlich und online unter www.ticket-regional.de/kulturwerknassau (beim Onlinekauf entstehen Gebühren), Tickets an der Abendkasse erhältlich für 10,00 Euro.
    Beginn ist um 17.00 Uhr, Einlass 16.30 Uhr. Weitere Informationen unter www.kulturwerk-nassau.de.

Kinozeit im Kulturhaus

Am Samstag, 5. Januar, 17 Uhr, ist wieder Kinozeit in Nassau. Das beliebte „Kino im Kulturkeller“ findet ab sofort wieder im Günter-Leifheit-Kulturhaus statt. Die Veranstaltung war zwischenzeitlich ins Rathaus verlegt worden. Die Filmvorführungen finden nun im Museumssaal (4. Etage, barrierefreier Zutritt) statt.
Gezeigt wird ein anrührendes Roadmovie von einem alternden Ehepaar, das sich einen Traum erfüllen und Erinnerungen bewahren will. Sie sollen eigentlich keine lange Reise mehr unternehmen. Keiner weiß wie viel Zeit ihnen noch bleibt. Doch anstatt die letzten Tages ihres Lebens beim Arzt zu verbringen, beschließen die beiden ihr geliebtes Oldtimer-Wohnmobil aus der Garage zu fahren und gegen den Protest ihrer Kinder eine Reise nach Florida zu starten. John ist aufgrund seiner Erkrankung gedanklich oft abwesend, aber körperlich recht fit. Seine Frau hingegen schwächelt körperlich, ist dafür aber geistig wach. Es wird eine Reise voller neuer Begegnungen und sentimentaler Erinnerungen…
Aus urheberrechtlichen Gründen darf der Filmtitel nicht genannt werden, zu erfragen ist er unter der Telefonnummer 02604-950148. Der Besuch der Vorführung ist kostenfrei.

  • Weitere Kinoveranstaltungen werden am 2. Februar, 2. März und 6. April stattfinden. Zusätzliche Informationen unter www.kulturwerk-nassau.de.

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Der BVB-Fanclub Rhein-Lahn 09 hat am Samstag vor dem dritten Advent seine Weihnachtsfeier in der Gaststätte „Am Hauserbach“ in Miehlen ausgerichtet. Nach einer Begrüßung durch den Vorstand schauten die anwesenden Mitglieder im stimmungsvoll geschmückten Gastraum gemeinsam das Heimspiel gegen den SV Werder Bremen, das per Beamer auf einer großen Leinwand übertragen wurde. Hierbei konnten sie den nächsten Sieg des BVB erleben und anschließend voller Freude feiern.
Nach dem Spiel gab es ein tolles und vom Fanclub subventioniertes Buffet, das allen Anwesenden sichtlich schmeckte. Danach wurden noch mehrere Preise in Form von BVB-Fanartikeln an die Gewinner des Tippspiels verteilt. Den Abend ließen die BVB-Fans gemütlich bei dem oder anderen Getränk ausklingen. Bevor die Mitglieder sich auf den Heimweg machten, erhielten sie vom Vorstand noch ein kleines Weihnachtspräsent. Eine tolle Feier, ein großes Dankeschön auch an Bodo und sein Team von der Gastätte „Am Hauserbach“.

 

Unbekannte Täter haben zwischen Freitag- und Sonntagnachmitta aus einem Lkw in Singhofen etwa 300 Liter Dieselkraftstoff gezapft und gestohlen. Der Laster war in diesem Zeitraum in der Straße „Auf’m Hunzel“ in der Nähe der dortigen Wäscherei abgestellt. Die Polizeiinspektion Bad Ems bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 02603-9700.

Pohl_Weihnachten

Zu einem vorweihnachtlichen Nachmittag hatte die Ortsgemeinde Pohl ins Limeskastell eingeladen. Los ging es mit dem traditionellen Seniorennachmittag, den knapp 30 ältere Pohler besuchten. Sie ließen es sich bei Kaffee und einem fantastischen Kuchenbüffet sowie weiteren gewünschten Getränken gut gehen. Auch nutzten sie gerne die Gelegenheit, sich wieder einmal mit den Nachbarn zu unterhalten, was in der heutigen schnelllebigen Zeit leider viel zu oft zu kurz kommt.

In diesem Jahr sorgte Birgit Crecelius mit heimatlichen Mundartvorträgen für viel Spaß und viele Lacher. An das Organisationskomitee um Saladin Herborn ergeht an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön, ebenso wie an die Ortsgemeinde Pohl als finanzieller Unterstützer. Diesen Seniorennachmittag gibt es in Pohl übrigens schon seit fast 50 Jahren, ins Leben gerufen vom Turn- und Sportverein Pohl.
Gegen Abend war der Nikolaus für die jüngsten Pohler angekündigt, die recht zahlreich mit Eltern und teilweise mit Großeltern erschienen waren. Leider hatte er sich etwas verspätet, was aber nicht so schlimm war, denn Claudia Steffen konnte eine schöne Weihnachtsgeschichte vorlesen und hatte sich ein Bastelspiel ausgedacht. Reihum bastelten alle Kinder kleine Engel. Ehe sich der Nikolaus dann blicken ließ, mussten selbstverständlich auch noch etliche Nikolaus- und Weihnachtslieder gesungen werden. Der Nikolaus hatte einen Engel mitgebracht, der ihm half, die vielen Päckchen an die Kinder zu verteilen. Einige trugen sogar kleine Gedichte vor. Staunende Augen und teilweise ängstliche oder vorsichtige Blicke gab es aber auch.

Das traditionelle Obernhofer Weihnachtskonzert am Sonntag, 23. Dezember, 18 Uhr, in der evangelischen Kirche Obernhof fällt in diesem Jahr mit der 197. Obernhofer Vollmondnacht zusammen. Bei seinem letzten Konzert in Obernhof hat Tenor Walter Castillo aus Buenos Ai­res fest versprochen, er werde bei seiner nächsten Euro­patour wieder hier singen, so gut habe es ihm in Obernhof immer gefallen. Und er macht sein Versprechen wahr: Er wird auch in diesem Jahr das Weihnachtskonzert gestalten.

In seinem Heimatland weckt Walter Castillo mit seinem Projekt „Cantacuentos“ bei Kindern aus ärmeren Regionen die Freude an der Opernmusik. Außerdem unter­stützt er ein Projekt für krebskranke Kinder. Der gefragte Tenor wirkte in den letzten Jahren in Ar­gentinien in mehreren Opernauffüh­rungen mit, außerdem bei Aufführungen des Mozart-Requi­ems, des Requi­ems von Verdi, sowie des Mes­sias von Händel. An der Orgel begleiten wird ihn Pascal Peil, der begabte junge Organist, gebür­tig aus Seelbach, der an diesem Abend zum ersten Mal bei einer Vollmondnacht auftritt.

Den literarischen Teil des Abends bildet eine Erzählung des Schriftstellers und Dichters Jakob Kneib, der die Erinnerungen an die arme, aber glückliche Vorweihnachtszeit seiner Kindheit als Bauernsohn im Hunsrück vor fast 150 Jahren aufgeschrieben hat.

Zu Beginn des neuen Jahres warten zwei Highlights im Limeskastell Pohl auf ihre Besucher. Zwei hochkarätige Interpreten werden die Zuhörer begeistern.

  • Am Samstag, 19. Januar 2019, um 20.00 Uhr wird der bekannte Kabarettist Reiner Kröhnert für kritisches, witziges und politisches Kabarett in XXL sorgen. Wer also die Wahrheit über den Politzirkus erfahren will, ist dann hier richtig. Großartige Unterhaltung auf Top-Niveau ist garantiert. Mit dabei sind die Gäste Angela Merkel, Donald Trump, Martin Schulz, Wolfgang Schäuble, Joachim Gauck, Adolf Hitler, Erich Honecker, Winfried Kretschmann, Edmund Stoiber, Klaus Kinski, Michel Friedman, Rüdiger Safranski, Boris Becker, Franz Beckenbauer, Daniela Katzenberger, Dieter Bohlen, Ronald Pofalla, Werner Herzog und Gerhard Schröder. Informationen unter www.reiner-kroehnert.de. Eintritt: 18 EUR (16 EUR für Schüler, Azubis, Studierende).
  • Am Samstag 16. Februar 2019, um 20.00 Uhr kommt die bekannte Sängerin Anne Haigis zu einem Konzert nach Pohl.
    Sie ist eine der wenigen Sängerinnen hierzulande, die über die so oft beschworene, wirkliche internationale Klasse verfügt.
    Informationen unter www.anne-haigis.de. Hier sind in einem Trailer auch einige ihrer Songs mit ihrer unverwechselbaren Stimme zu hören. Man wird hier feststellen, dass es ins Ohr und insbesondere unter die Haut geht.
    Eintritt: 20 EUR (Schüler, Azubis, Studierende: 18 EUR)
    Tickets sind an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind beim Limeskastell möglich entweder telefonisch (06772 9680768) oder jederzeit per E-Mail unter officium@limeskastell-pohl.de.
    Ideales Angebot für Geschenkesuchende zu Weihnachten:
    Für die beiden Veranstaltungen können exklusive Sonderdruck-Eintrittskarten zu um jeweils zwei EURO (Kröhnert statt 18 € nur 16 €, Haigis statt 20 € nur 18 €) ermäßigt erworben und verschenkt werden. Zu erhalten bei unseren Vorverkaufsstellen Bücherland in Nastätten und Foto-Jörg in Nassau sowie im Limeskastell. Das Angebot gilt nur bis zum 22.12.2018 und nur so lange der Vorrat reicht.

Das Limeskastell rockte

OpenRange

Es dauerte nicht lange, und das Publikum konnte merken, dass es sich bei der Gruppe „Open Range“ um Vollblutmusiker handelt, die kürzlich im Limeskastell Pohl ihre Visitenkarte abgaben. Als reine Coverband entstanden, reichte das Repertoire von Klassikern der 60er und frühen 70er Jahre wie Rory Gallagher, Black Sabbath, Neil Young, Jimmy Hendrix, Sting und Rolling Stones, aber auch etliche Eigenkompositionen standen auf dem Programm.
Stephan Kießling als Leader und Sänger der Band sorgte als exzellenter Gitarrist, egal mit welcher Gitarre, für richtig guten Rocksound. Er ist ja auch ein alter Bekannter im Limeskastell. Schon zweimal als musikalischer Begleiter von Paul Joses genoss er die spezielle Atmosphäre und die tolle Akustik der Basilika. Auf seine Frage, ob der Sound auch nicht zu laut wäre, konstatierte ein Gast, dass Rockmusik genauso sein müsse.
Bei den dargebotenen Songs wie zum Beispiel von Jimmy Hendrix „malträtierte“ er seine Gitarre wie einst auch die Originale. Mit zur Band gehören Wolfgang Krieger mit der Bassgitarre, Christoph Henne am Schlagzeug und Klaudius Heppner, die nicht nur bei einigen Soli ihr Können zeigten, sondern ebenfalls mit für kraftvollen Rocksound sorgten. Alles in allem ein schöner und würdiger Abschluss der Herbst-Veranstaltungsreihe „Kultur im Kastell“. Text/Foto: Heinz Pfeifer

  • Die nächste Veranstaltung ist am Samstag, 19. Januar 2019, um 20.00 Uhr, mit dem bekannten Kabarettisten Reiner Kröhnert.

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Man kann es nicht anders sagen: Der Adventsmarkt im Limeskastell Pohl ist schon etwas Besonders und Einmaliges. Wo sonst gibt es in einem römischen Kastellnachbau sowohl weihnachtliches als auch römisches Flair? Das haben auch die Besucher erkannt und strömten an den beiden Markttagen scharenweise zu den zahlreichen Ausstellungsständen, die mit Weihnachtsdekoration aller Art, Schmuck, Holzarbeiten, Plätzchen, warme Winterkleidung bis hin zu Getöpfertem keine Wünsche offen ließen.

Und dann gab es auch noch nicht nur die typische Weihnachtsmarktverpflegung, sondern passend zum römischen Ambiente den heißen römischen Gewürzwein (Mulsum) und Bratwürstchen nach römischem Rezept (lukanische Bratwurst). Allenthalben gab es volle Parkplätze und es herrschte großes Gedränge sowohl zwischen den Ständen in der Basilika als auch an den Essen- und Getränkeausgabestellen. Die Organisatorin Kirsten Hinterwäller und das Limeskastell-Team um Saladin Herborn haben hervorragend dafür gesorgt, dass es eine rundherum gelungene Veranstaltung wurde, die zweifellos nach Fortführung im kommenden Jahr schreit. Text/Foto: Heinz Pfeifer

Das Kuratorium der unselbständigen Stiftung der Verbandsgemeinde Nassau „Bildungspakt für Nassau“ unter dem Vorsitz von Helmut Klöckner und dem Beauftragten des Stiftungsträgers Udo Rau sowie der Kuratoriumsmitglieder Armin Wenzel, Susanne Heck-Hofmann und Thorsten Reinhardt hat für das Jahr 2018 Fördermittel in Höhe von 44.000 Euro bewilligt. Mindestens die gleiche Summe wird von den Trägern der geförderten Einrichtungen bzw. von den geförderten Vereinen erwartet.
Den Löwenanteil erhalten die fünf Kindertagesstätten und die Grundschulen der Verbandsgemeinde Nassau für musikalische Früherziehung und ein Bewegungskonzept. Die Stiftung hat sich die musikalische Früherziehung auf die Fahne geschrieben, weil die Kinder von Natur aus Spaß an Musik, Rhythmus und Bewegung haben. Mit den Kursen werden die Kinder spielerisch an Musik in ihren vielfältigen Erscheinungsformen heran geführt. Aktives Musizieren fördert die sozialen, kreativen und intellektuellen Fähigkeiten der Kinder und wirkt sich somit positiv auf die gesamte Persönlichkeit aus. Die Kurse werden überwiegend von der Kreismusikschule, aber auch von privaten Musiklehrern durchgeführt.

Die Kreismusikschule erhält von der Stiftung einen Zuschuss für die Nutzung des Schulzentrums Nassau. Das Schulzentrum steht künftig im Eigentum des Leifheit-Campus, der aus rechtlichen Gründen zumindest die Nebenkosten auf die Nutzer umlegen muss. Von dieser Regelung sind auch die Vereine in der Halle betroffen. Auch hier will die Stiftung einen anteiligen Beitrag leisten.
Auch 2019 wird es mit Hilfe der Stiftung wieder ein Festival mit den Kinderliedermachern aus Frankfurt geben. Diese hochklassige und beliebte Veranstaltung, der Workshops in den Kindertagesstätten und Grundschulen vorausgehen, wurde bereits 2017 und 2018 mit großem Erfolg durchgeführt.
Der Errichtung einer Stehle zur Erinnerung an die ehemalige Synagoge in Nassau steht die Stiftung positiv gegenüber.
Helmut Klöckner, der vor 5 Jahren durch die G. und I. Leifheit-Stiftung satzungsgemäß zum Vorsitzenden des Kuratoriums bestellt wurde, möchte ab 1. Januar 2019 den Vorsitz in jüngere Hände geben und hat die G. und I. Leifheit-Stiftung um die Ernennung eines Nachfolgers gebeten.

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