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Auch in diesem Jahr wollen die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Nassau wieder gemeinsam mit einem lebendigen Adventskalender auf den Grund der Adventszeit hinweisen und vom ersten Advent, Sonntag, 2. Dezember, bis Sonntag, 9. Dezember Türen in der Stadt für besinnliche Momente und Begegnungen öffnen.

„Eine halbe Stunde etwas zur Ruhe kommen und den Advent als eine Zeit der Erwartung erleben – dazu sollen die allabendlichen Treffen in einer oftmals von Hast geprägten Vorweihnachtszeit beitragen“, erklärt Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im evangelischen Dekanat Nassauer Land. Darüber hinaus bietet der lebendige Adventskalender die Möglichkeit, Einblicke in Orte und Einrichtungen zu bekommen und zu erfahren, welche Rolle dort der Advent spielt. Hinter den Türen erwartet die Kalender-Gäste neben Informationen der Gastgeber Besinnliches, Fröhliches, Nachdenkliches und Musikalisches.

Nach den Eröffnungs-Gottesdiensten der Aktion am Sonntag, 2. Dezember, in der evangelischen (10.15 Uhr) und der katholischen Kirche (10.30 Uhr) empfängt am Montag, 3. Dezember, die Bäckerei Elbert (Obertal 13) die Kalender-Gäste. Das Schloss Nassau ist am Dienstag, 4. Dezember, Ziel der Aktion. Sehr musikalisch geht es am Mittwoch, 5. Dezember im Haus Beielstein (Bahnhofstraße 14) zu, wo der evangelische Posaunenchor die Besucher empfängt. Am Donnerstag, 6. Dezember, leuchtet der Herrnhuter Stern, das Erkennungszeichen für die offenen Türen des Nassauer lebendigen Adventskalenders, an der Alten Schule im Stadtteil Scheuern, wo die Jugendfeuerwehr besucht wird. Weiter geht es am Freitag, 7. Dezember, zur Oranienapotheke auf den Pont-Chateau-Platz. Und natürlich leuchtet der charakteristische Adventsstern am Samstag, 8. Dezember, wieder auf der Hauptbühne des Nassauer Adventsmarktes.

Startzeit für die offenen Türen ist jeweils um 17.30 Uhr. Die Abschlussgottesdienste beginnen am Sonntag, 9. Dezember um 10.15 Uhr in der evangelischen und um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche. In der Johanniskirche werden im Anschluss die während der Aktion gesammelten Spenden überreicht. In diesem Jahr sollen sie dem Posaunenchor für die Reparatur und Wartung der Instrumente zu gute kommen, damit der Chor mit seinem musikalischen Nachwuchs auch weiterhin das kirchliche und kulturelle Leben in der Stadt bereichern kann. (Text/Foto: Evangelisches Dekanat Nassauer Land)

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Die Planfeststellungsbehörde beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz hat einen Planfeststellungsbeschluss für den Bau des Radfernweges Lahn zwischen Laurenburg und Geilnau erlassen. Die festgestellte Planung beinhaltet den Bau bzw. die Ausweisung eines Radweges im Lahntal im Abschnitt zwischen den Ortslagen Laurenburg und Geilnau auf einer Länge von rund 6,8 km. Der Radweg verläuft teilweise auf vorhandenen Wegen, teilweise wird der Weg neu gebaut. Am Ortsausgang von Laurenburg knüpft der Radweg an die Kreisstraße 23 an. Im Bereich von Geilnau bindet das festgestellte Radwegeteilstück an den bereits bestehenden Lahntalradweg in Richtung Diez an. Die Planfeststellung beinhaltet neben der im Lahntal geführten Wegetrasse auch die Herstellung zweier Brückenbauwerke über die Lahn sowie landschaftspflegerische Vermeidungs-, Kompensations- und Gestaltungsmaßnahmen.

Naturschützer hatten das Projekt des Lückenschlusses im Naturschutzgebiet am Gabelstein bis zuletzt bekämpft. Gegen die erste Planung für einen Radweg entlang des Leinpfades hatte der BUND erfolgreich geklagt, so dass der Rhein-Lahn-Kreis das Projekt neu aufstellen musste. Ob der BUND gegen die jetzt genehmigte Trasse erneut vor Gericht ziehen wird, ist bisher unklar.

Der Abschnitt Laurenburg-Geilnau ist Bestandteil des rheinland-pfälzischen Fernradwegenetzes. Der Radfernweg Lahn stellt laut LBM mit seiner „hervorgehobenen touristischen Bedeutung einen der sieben wichtigen Radfernwege von Rheinland-Pfalz“ dar. Mit dem planfestgestellten Abschnitt zwischen Laurenburg und Geilnau erhält der mit einer Gesamtlänge von rund 245 km geführte Radfernweg Lahn seinen Lückenschluss. Von Hessen kommend verläuft der Radweg auf rheinland-pfälzischem Gebiet über Diez, Nassau und Bad Ems bis nach Lahnstein.

Aufgrund seiner steigungsarmen Wegeführung in der reizvollen Landschaft des Lahntales biete das Radwegeteilstück eine verkehrssichere und familien- bzw. seniorenfreundliche Wegeverbindung für den Freizeitverkehr. Es ersetzt damit die bisherige Radwegeführung über die Kreisstraßen K 23 und K 25 von Laurenburg über die Höhengemeinden Scheidt und Holzappel nach Geilnau, die den Anforderungen an einen fahrradgerechten und verkehrssicheren Radweg nicht gerecht wird.

Träger der festgestellten Baumaßnahme und Verantwortlicher für die Bauausführung ist der Rhein-Lahn-Kreis, vertreten durch die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises.

Der Planfeststellungsbeschluss wird in Kürze bekannt gemacht und in der Verbandsgemeindeverwaltung Diez ausgelegt. Sofern innerhalb der anschließenden Rechtsbehelfsfristen keine Klagen erhoben werden, erlangt die Planungsentscheidung Bestandskraft.

Die Grünen freuen sich über die Förderung des Mainzer Umweltministeriums für den Hochwasserschutz in der Verbandsgemeinde Nassau. Das Land zahlt gut 42.000 Euro bei Gesamtkosten von 47.000 Euro. Wie die grüne Landtagsabgeordnete Pia Schellhammer mitteilt, wurde aus dem grün geführten Umweltministerium über die Förderung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen für das Hochwasserschutzkonzept in der Verbandsgemeinde Nassau informiert.

Hochwasser und Starkregen seien Naturphänomene, die wir weder verhindern können, noch können wir uns davor vollständig schützen. Die Verbandsgemeinde Nassau sei bei Hochwasser der Lahn, des Mühlbach und des Gelbachs und sowie bei Starkregen betroffen. Auch die kleineren Gewässer könnten bei Starkregenereignissen zu Überflutungen und somit zu Schäden in den Gemeinden führen. Die Verbandsgemeinde Nassau habe daher beschlossen, ein örtliches Hochwasserschutzkonzept erarbeiten zu lassen, um auf Hochwasser und Starkregenereignisse besser vorbereitet zu sein.

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Der Duft von Glühwein und Weihnachtsplätzchen zieht beim Adventsmarkt am Freitag, 23. November, von 17 bis 22 Uhr und am Samstag, 24. November, von 15 bis 20 Uhr durch das Limeskastell Pohl. Bei freiem Eintritt können Besucher in Ruhe durch das Limeskastell schlendern und in vorweihnachtlicher Stimmung auch römisches Ambiente erleben. Es gibt Stände zum Schlemmen und zum Stöbern. Bestimmt lässt sich auch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk schon finden. Rund 20 Stände bieten heimisches Kunsthandwerk. Kaffee und Kuchen gibt es natürlich auch genauso wie die beliebten lukanischen Bratwürstchen. Glühwein, heißer Apfelsaft und diverse Kaltgetränke können ebenfalls genossen werden. Für eine musikalische Umrahmung sorgt eine Klavierspielerin. 

Aufgrund von Straßenbauarbeiten im Bereich der Zufahrt zum Abfallwirtschaftszentrum Rhein-Lahn an der B 260 bei Singhofen bleibt der Kleinanlieferbereich am Freitag, 23. November, und Samstag, 24. November, geschlossen. Die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn bittet um Verständnis, dass an den beiden Tagen keine Abfallanlieferung im Kleinanlieferbereich möglich ist. Weitere Auskünfte unter Tel.: 02603/972-301.

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Das KulturwerkNassau präsentiert am Samstag, 24. November, 20 Uhr, im Günter-Leifheit-Kulturhaus einen Abenteuertrip im Wechselschritt: Mach mal Pause – Meno! Meno!
Heiß zugehen wird es, wenn die Dramendamen vom Duo agathea ihr brandneues Programm Mach mal Pause – Meno! Meno! – ein theatralisches Klimysterium – im Nassauer Günter Leifheit Kulturhaus auf die Bühne bringen. Diese multimotionale Bühnenreise widmet sich einem heißen Thema: Wechseljahre. Aber keine Sorge: Sie müssen weder weiblich, noch Ü 50 sein, denn es geht um Momente im Leben, die jeder kennt. Um Sein oder Nicht-Sein, das Altwerden, Jungbleiben, das Reifen, Rollen abstreifen und nicht zuletzt darum, wohin die Reise geht.
Die beiden quicklebendigen Reiseleiterinnen lüften den Vorhang zu pulsierenden Innenwelten. Auf der bröckligen Klippe zwischen Abschied und Neubeginn fächert sich der Gefühlskosmos auf. Während Haut erschlafft und sich Nerven spannen wird geheult, geschwitzt, geschmunzelt, an die Decke gegangen, drauf gepfiffen und die Wünschelrute auf Oberwasser justiert. In bizarren Dialogen, schonungslos ehrlichen Selbstgesprächen, leisen Gedichten und schrägen Gassenhauern wird der Weg über Berg und Wallung beschritten.
Die Theaterfrauen Gabi Mohr und Astrid Sacher haben sich mit Hilfe von Interviews, Improvisation und im Eigenversuch den Kern-Fragen „Was wechselt denn da? Und wohin?“ gestellt.
So urteilt die Presse: „Das muss man sich erst mal trauen. Selbstironisch, abwechslungsreich und im besten Sinne frech… es gelang den beiden Schauspielerinnen die Ambivalenz des Themas „Zweite Lebenshälfte“ einzufangen und mit Humor zu verarbeiten – ohne die elegischen Töne auf lautlos zu stellen.“ (Die Rheinpfalz, Speyer)
„Von urkomisch bis todtraurig, aber stets lustvoll und tiefsinnig… ein genüsslich zelebrierter Befreiungsakt.“ (Die Rheinpfalz, Neustadt)
„Mal sind sie brüllend komisch, in den leisen Momenten jagen sie ihren Zuschauern eine Gänsehaut über den Rücken.“ (Rhein-Zeitung, Rhein-Lahn).

  • Karten sind im Vorverkauf für 15 Euro bei den lokalen Vorverkaufsstellen Foto-Jörg und Touristik im Nassauer Land und der Abendkasse für 18 Euro erhältlich sowie bei www.ticket-regional.de/kulturwerknassau (beim Onlinekauf entstehen Gebühren).

Interessant, informativ, humorvoll und unterhaltsam war der jüngste Vortrag von Prof. Dr. Klaus Grewe im Limeskastell Pohl über die rund 3000-jährige Geschichte des Tunnelbaus. Dies belegt beispielhaft die einfache Formulierung: „Man plant einen Tunnel von A nach B und fängt an zu graben. Trifft man sich, hat man einen Tunnel, trifft man sich aber nicht, hat man sogar zwei Tunnel.“
Die Veranstaltung des Förderkreises Limeskastell Pohl war trotz herrlichem Sonnenwetters mit 60 Zuhörern wieder recht gut besucht. Der 1. Vorsitzender Rainer Rehse begrüßte die Gäste.
Der Vortrag begann mit der Beschreibung des im 6. Jahrhundert v. Chr. erbauten und über 1000 m langen Eupalinos-Tunnel auf der Insel Samos. Noch älter ist der 533 m lange Hiskia-Tunnel, der 700 v.Chr. in Jerusalem gegen die assyrische Bedrohung gebaut wurde und der sogar im Alten Testament dreimal erwähnt ist. Die angewandten ingenieurtechnischen Verfahren führten ausnahmslos zum Ziel, aufgetretene Richtungsfehler wurden immer behoben.
Richtig in Fahrt kam der Tunnelbau durch die Römer. Die Leistungen der römischen Ingenieure mit Tunneln von 5 km Länge oder Aquädukttrassen, die auf einer Länge von 20 km fast durchgehend unterirdisch verliefen, blieben in den folgenden Epochen für lange Zeit unerreicht. Die antiken Tunnelbauten dienten zur Drainage, Flussumleitung, als Straßen- und überwiegend aber als Aquädukttunnel für die Wasserversorgung, wie z.B. der Drover-Berg-Tunnel. Er ist mit einer Länge von 1660 Metern das längste römische Tunnelbauwerk nördlich der Alpen und wurde im 2. Jahrhundert n.Chr. zur Wasserversorgung einer römischen Villa errichtet.
Während in der Antike hunderte Tunnels gebaut wurden, ist aus dem Mittelalter kaum ein nennenswerter Tunnelbau bekannt. Der wohl wichtigste und interessanteste ist der Fulbert-Stollen aus dem 12. Jahrhundert n.Chr. Er ist ein mittelalterlicher Wasserlösungsstollen am abflusslosen Laacher See und diente der Stabilisierung des Wasserspiegels und damit auch der Gewinnung von Land am Seeufer. In der Neuzeit machte der Tunnelbau dann rasante Fortschritte, insbesondere bedingt durch den Bau der Eisenbahnlinien. Im Anschluss an den Vortrag fand noch ein kleiner Stammtischabend mit anregenden Gesprächen in der Taberna des Limeskastells statt.

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Der Sozialkompass Nassau hat drei neue Netzwerkpartner, die Interessenten für Rückfragen gerne zur Verfügung stehen. Dabei handelt es sich um

  • Julia Tiwi-Feix, Diplom-Sozialarbeiterin und Mitarbeiterin der Inklusa gGmbH. Die Inklusa bietet u.a. Beratung für Menschen mit erworbener Hirnschädigung und hält eine Ergänzende unabhängige Teilhabeberechtigungsstelle vor. Frau Tiwi-Feix ist telefonisch zu erreichen unter 02603-93133910 oder per Mail unter j.tiwi-feix@inklusa.de.
  • Ella Höser, Diplom-Pädagogin und freiberuflich tätig als tiergestützte Therapeutin. Mit ihren speziell ausgebildeten und zertifizierten Hunden begleitet sie u.a. Menschen mit Beeinträchtigungen. Frau Höser ist telefonisch zu erreichen unter der Telefonnummer 02604-2185293 oder per Mail unter e.skamel@gmx.de
  • Ralf Hartenfels, KHK a.D., Diplom-Verwaltungswirt FH, Ortsbürgermeister in Sulzbach und Schiedsmann der Verbandsgemeinde Nassau, bietet innerhalb des Netzwerkes schwerpunktmäßig Beratung in der Kriminalprävention an. Herr Hartenfels ist telefonisch zu erreichen unter der Telefonnummer 02604-5624, mobil:015123043564 oder per Mail unter ralf-harttenfels@t-online.de.

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Das Limeskastell Pohl bietet in seiner Reihe „Kultur im Kastell“ zunächst ein außergewöhnliches Konzert und am Tag danach einen Fachvortrag über archäologische Untersuchungen. Am Samstag, 17. November, um 20 Uhr gastiert die Gruppe Maseltov mit einem Konzert unter dem Motto „Christmas Swing“. Die Gruppe hat sich einer Mischung aus jüdischer Musik und Swing-Melodien verschrieben. Zu hören gibt es amerikanischen Swing, russische Melancholie und orientalische Rhythmen. Die Musik ist exotisch, pulsierend, abwechslungsreich und geht ins Ohr. Die Gruppe kommt aus Taunusstein und Umgebung. Informationen auch unter www.maseltov-folkclub.de.
Der Eintritt kostet 15 Euro, Schüler, Studenten und Azubis zahlen 13 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich entweder persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) im Limeskastell zu den Öffnungszeiten oder jederzeit per E-Mail (officium@limeskastell-pohl.de).

Einen Tag später, am Sonntag, 18. November, 16 Uhr, kommt der Limesbeauftragte des Landes Hessen Dr. Kai Mückenberger zu einem Vortrag über neue archäologische Untersuchungen im Rheingau-Taunus-Kreis. Er berichtet über Ausgrabungen bei Grebenroth, die 2017/18 ein völlig neues Licht auf die Besiedlung des Limeshinterlandes im Taunus in römischer Zeit werfen. Hierzu lädt der Förderkreis Limeskastell Pohl alle Interessenten herzlich ein. Der Eintritt ist frei, eine Spende wäre jedoch schön.

The_LimpetsThe Limpets haben wieder einmal bewiesen, was sie so drauf haben. Zum dritten Mal nach 2016 und 2017 begeisterten sie  mit ihren schnörkellosen Cover-Hits das Publikum im Limeskastell Pohl. Die knapp 60 Besucher waren von dem, was Diane und James Sexton mit Mandoline, Akustikgitarre, Mundharmonika und E-Gitarre sowie ihren guten Stimmen boten, sichtlich angetan. Das Duo brillierte mit Traditionals, Folk, Pop und Rock aus allen Zeiten der Musik. Es waren Musikstücke, die fast jeder kannte. Die Begeisterung des Publikums, die mitsangen und tanzten, sprang auch auf die Künstler über. Sie erfüllten zahlreiche Songwünsche und liefen, je länger sie auf der Bühne standen, zu Hochform auf. Kurz nach 24 Uhr beendeten sie ihr Konzert. Über vier Stunden Power-Cover-Konzert, wo gibt es schon mal so was.

Hier ein kleiner Ausschnitt ihrer Songs:
Toto – Never rains in southern california
Styx – Boat on the River
Beatles – Yellow submarine
Billy Joel – Piano man
Fools Garden – Lemon tree
Nancy Sinatra & Lee Hazlewood – Summer wine
Desmond Dekker – Israelites
Lynyrd Skynyrd – Sweet home alabama.#

Text/Foto: Heinz Pfeifer

Mit einem lauten Knall hat in der Nacht zum heutigen Mittwoch gegen 0.30 Uhr ein unbekannter Fahrzeugführer ein Verkehrszeichen auf der Verkehrsinsel an der Nassauer Rettungswache beschädigt. Dies berichtet ein Zeuge. Untersuchungen der Polizei ergaben, dass der Unfallverursacher die Emser Straße in Fahrtrichtung Dausenau befuhr und aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Verkehrszeichen auf der Verkehrsinsel kollidierte. Der Unfallverursacher setzte anschließend seine Fahrt fort und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Das Fahrzeug dürfte im Bereich der Front nicht unerheblich beschädigt worden sein. Zeugen, die Hinweise auf den Unfallverursacher und/oder den Unfallhergang tätigen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Bad Ems zu melden.

Die Ortsgemeinde Pohl lädt ihre Bürgerinnen und Bürger zum Arbeitseinsatz am Samstag, 27. Oktober,  in der Ortsgemeinde ein. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Bürgerhaus „Zur alten Schule“. In diesem Jahr stehen die Pflege des Biotops in der Sommerbach, das Reinigen von Straßenschildern sowie der Rückschnitt von Sträuchern am Spielplatz und auf dem Friedhof an. Schön wäre es, wenn Schubkarren, Heckenschneidegeräte, Schaufeln, Rechen, Besen und sonstige geeignete Arbeitsgeräte, soweit vorhanden, mitgebracht würden. Auch soll eine Grundreinigung des Bürgerhauses (großer und kleiner Saal, Waschen der Gardinen) vorgenommen werden. Die Ortsgemeinde Pohl hofft auch diesmal wieder auf tatkräftige Unterstützung. Als kleine Motivation erhalten die Helfer freien Eintritt beim Konzert im Limeskastell mit The Dead Lovers am Samstag, 10. November, 20 Uhr. Die Aktion sollte gegen 14 Uhr mit einer warmen Mahlzeit im Feuerwehrgerätehaus beendet sein.

Arbeitseinsatz (Flyer)

Mane Fritz (ohne Text)

Kein „Räuberlatein“, sondern die wahre und berührende Geschichte des Friedrich Philipp Schütz („Mannefriedrich“), eines fernen Verwandten, erzählt Dr. Werner Becker in einer neu erschienenen Biografie. „Mein Vetter, der Räuber“ heißt das spannende Buch. Auf die Spur dieses „Vetters“ hatten ihn dessen Name und die Abstammung aus Frücht (Becker: „Einen Katzensprung entfernt von meinem Heimat-Städtchen Nassau an der Lahn“) gebracht. Der Historiker wusste sogleich: „Um diesen Mann musst du dich kümmern“, war Schütz, ein Räuber und Raubmörder, doch Teil seiner eigenen Familiengeschichte. „Sieben Generationen zurück zwar und einmal um die Ecke, aber immerhin“, beschreibt Becker die Verwandtschaft.
Je näher der Autor sich mit dem Schicksal von Schütz, der 1780 in Kopenhagen geboren und 1812 in Heidelberg öffentlich geköpft wurde, befasste, desto stärker wurde er mit der sozialen Wirklichkeit des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts konfrontiert; und so ist auch die Beschreibung von Armut, Elend, Obdachlosigkeit in die Darstellung eingeflossen. Schütz selbst hat in seiner Verteidigung auf diesen Zusammenhang hingewiesen: „Die Armuth, die war freilich schuld …“
Die Eltern Schütz, überschuldet und ohne Lebensperspektive, sind, zusammen mit den Familien Gensmann, Ehwald, Müller, della Strata und Zerbach, 1789 von Frücht nach Dänemark ausgewandert, wo sie sich ein besseres Los erhofften. Hier wurde der Sohn Friedrich Philipp geboren. Die Hoffnung trog jedoch, und der Vater starb. Entwurzelt und mittellos kam die Witwe Schütz mit ihren vier Kindern zurück und wurde in Frücht nicht mehr aufgenommen. Landfremd, nirgendwo erwünscht, mit Strafen bedroht, rechtlos auf die Landstraße verwiesen, glitt der „Mannefriedrich“ ab ins Räuberleben. Als Mitglied der „Hölzerlips-Bande“ raubte er 1811 an der Bergstraße bei Weinheim eine Kutsche aus und wurde, als einer der Insassen an den Folgen des Überfalls starb, zum Tod verurteilt.

  • Der Geschichtsverein Nassau stellt das Buch „Mein Vetter, der Räuber“ in einer Lesung des Autors Dr. Werner Becker vor. Die Lesung findet am Donnerstag, 25. Oktober, um 19.30 Uhr im AWO-Zentrum, Schlossstraße 4, statt. Der Eintritt ist wie immer frei. Die Biografie ist bei der Buchhandlung Jörg, Amtsstraße 13, und während der Veranstaltung selbst zu erwerben.

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Ein herrlicher Sonnentag mit Sommertemperaturen bescherte dem Genussmarkt „lokal & lecker“ am und im Limeskastell Pohl einen vollen Erfolg, den Tausenden von Besuchern einen wunderschönen Sonntagsaufenthalt im Limeskastell und den Ausstellern dank des großen Besucherzustroms mit Sicherheit auch eine Bestätigung ihrer Arbeit und ihrer Investitionen. Und natürlich auch dem Nassauer REWE-Kaufmann Ulrich Pebler eine Bestätigung seiner Strategie, die Regionalvermarkter bei diesem Genussmarkt in den Vordergrund und in das Bewusstsein der Marktbesucher zu lavieren. Man muss einfach sagen, das ist in hervorragender Weise gelungen, denn es gab keinerlei Probleme und alle waren zufrieden.
Begonnen wurde der Genussmarkt um 10.15 Uhr mit einem Gottesdienst in der Basilica, den Pfarrer Biesgen hielt. Anschließend gegen 11 Uhr eröffneten Landrat Frank Puchtler und Ortsbürgermeister Thomas Steffen dann das Geschehen. Arno Pünger, seit der Eröffnung des Limeskastells als Hausmeister, Ideengeber und -verwirklicher, Gästeführer und „Mädchen für alles“ wurde von Ortsbürgermeister Steffen und dem Archäologen Dr. Jens Dolata feierlich verabschiedet, gerahmt von der komplett angetretenen „Römischen Legio XXII Primigenia“.
Genussmarkt2Zu erleben gab es reichlich. Der Stand der Landfrauen bot diesmal keinen Kuchen, sondern ein schönes Memory-Spiel über heimische Gemüse- und Gewürzsorten und viel Informationen und Rezeptvorschläge dazu. Der Stand vom Naturpark Nassau informierte geschickt über alte Apfelsorten. Der feine Hirschberg-Gin und die edlen Brände und Liköre aus Hirschberg, ob pur oder als Secco-Beigabe fanden viele Verkoster und Käufer ebenso wie die Eierlikörhersteller. Gut besucht waren natürlich bei diesem warmen Wetter auch der Stand mit dem Lahnsteiner Bier, der Weinstand Massengeil-Beck aus Obernhof und der Bioweinstand vom Weingut Graf von Kanitz. Aber auch der Stand des Obsthofs aus Mülheim-Kärlich oder die Stände mit Rohmilchkäse, kaltgepressten Ölen, Obstsäften, Honig- und Bienenprodukten, Fleisch und Wurst vom Schaf, Kartoffeln und Erdbeersecco hatten ebenso reichlich Zuspruch wie auch die Gourmet-Wildmanufaktur, die Patisserie mit feinen Leckereien und das Tal der Loreley mit einem Stand zur Mittelrheinkirsche. Das Team der Metzgerei Huber sorgte für alle, die Wünsche zur Hungerbeseitigung hatten.
Das Interesse der jungen Besucher fand natürlich der kleine Streichel- und Fütterungszoo mit Schafen und der Kommunal- und Weinbauservice vom Lohnbetrieb Beck mit seinen Fahrzeugen und Maschinen. Auch das Rahmenprogramm mit den zahlreichen „Römern“ stieß auf reges Interesse, waren doch die Zelte mit ihren Angeboten an handwerklichem Können stets mit Besuchern umlagert. Das etwas später mögliche Ponyreiten mit dem Ponyhof Ludwig war selbstverständlich bei den Kindern sehr gefragt.
Das engagierte Team des Limeskastells sorgte dafür, dass die Besucher mit antialkoholischen Getränken, Kaffee und Kuchen und lukanischer Bratwurst versorgt wurden. Text und Fotos: Heinz Pfeifer, Pohl

Ohne sich um den von ihm angerichteten Schaden zu kümmern, setzte ein Lkw-Fahrer am Donnerstagnachmittag seine Fahrt fort. Zuvor hatte er in der Kurve nach der Einmündung Bezirksstraße/Am Burgberg in Bergnassau-Scheuern abn einem Auto einen Sachschaden von 2500 Euro angerichtet. Der betroffene Pkw-Fahrer hatte gegen 16.30 Uhr nach dem Abbiegen erkannt, dass ein entgegenkommender Lkw zu weit auf seiner Fahrbahn fuhr und hielt an. Als er zurücksetzten wollte, streifte der Sattelauflieger seitlich den haltenden Pkw. Nach dem Unfall setzte der Lkw-Fahrer seine Fahrt in Richtung Kettenbrücke, fort, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Der Lkw war silberfarben und trug eine blaue Aufschrift. Hinweise zum Unfallgeschehen erbittet die Polizei Bad Ems unter der Telefonnummer 02603/9700.

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Bereits am 2. September bestritten die tonArt kids ihr erstes großes Konzert, die Eindrücke einer bis auf den letzten Platz gefüllten Nassauer Stadthalle und einem begeisterten Publikum halten aber noch immer an. „Es war uns wichtig, dass die kids ihr eigenes Konzert bekommen, bei dem die tonArtisten nur eine begleitende Rolle spielen“, sagte der tonArt-Chorsprecher Thomas Diel. Diese begleitende Funktion bewies der Chor der erwachsenen tonArtisten gleich zu Beginn des Konzertes und holte die kids mit einem gemeinsamen Stück auf die große Bühne. Doch nicht nur allein die Menge an singenden großen und kleinen Menschen beeindruckte die Zuhörer, mit einstudierten Raps konnten besonders die kids zeigen, wie abwechslungsreich die Arbeit eines Chores sein kann.
Nachdem auch das Publikum sich einmal an dieser Art Sprechgesang probieren konnte, startete die Gruppe der jüngsten tonArt kids,  die Singmäuse, unter der Leitung von Monika Bär. Jeden zweiten Donnerstag Weiterlesen »

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