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Gute Kontakte gab es schon immer, jetzt beschließen die Gemeindeverbände der VG Bad Ems und Nassau ein Zusammengehen, um die neue Verbandsgemeinde voranzubringen.

Die Gemeindeverbände der SPD in den Verbandsgemeinden Bad Ems und Nassau sind sich einig: Sie werden in Zukunft zusammen Kommunalpolitik für die neue Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau machen. Die Vorsitzenden Marlene Meyer und Herbert Baum fassten mit zahlreichen Mitgliedern und Mandatsträgern aus beiden Verbandsgemeinden den Beschluss, in Zukunft gemeinsam Verantwortung für das Zusammenwachsen der neuen VG Bad Ems-Nassau übernehmen zu wollen.
Gisela Bertram, Vorsitzende der SPD-Fraktion im VG-Rat Bad Ems, umriss das Ergebnis der Aussprache. „Dass wir uns auf den Wege zur gemeinsamen Arbeit begeben soll ein Zeichen sein, dass es Spaß macht, sich neuen Anforderungen zu stellen. Damit wollen wir auch die Bürgerinnen und Bürger motivieren, ebenfalls die Aufgaben gemeinsam anzugehen und ihrerseits eine moderne und zukunftsfähige Verbandsgemeinde mitzugestalten“. Gerade junge Menschen müssten an einer starken Verbandsgemeinde, die Bestand hat, Interesse haben, so Bertram. Der Beigeordnete der VG Nassau Dieter Ewert ergänzte: „Eine neue starke Verbandsgemeinde, wie wir sie gemeinsam anstreben, soll auch in Zukunft bürgerfreundliche Leistungen garantieren“. Nicht zu unterschätzen, so Ewert, seien die qualifizierten Arbeits- und Ausbildungsplätze, die eine neue starke Verwaltung bietet.
Die weiteren Termine wurden festgelegt, und alle waren sich einig: Die Zusammenarbeit kann beginnen.

Die Straße „Obertal“ wird ab Mittwoch, 28. Juni, 8 Uhr, bis Samstag, 1. Juli, 8 Uhr, zwischen „Am Eimselsturm“ und der Kreuzung Kaltbachstraße/Amtsstraße für den kompletten Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Zufahrten vom Obertal in die Bachgasse und in die Schloßstraße sind ebenfalls nicht möglich.

Während der Sperrung wird das Obertal für die Wiederherstellung der Fahrbahndecke vorbereitet. Im Bereich der Straßeneinmündung „Schloßstraße“ werden die Rinnsteine in Beton gesetzt. Im Anschluss wird in der Straße Obertal ab der Kreuzung Kaltbachstraße/Amtsstraße bis zur Straße „Am Eimelsturm“ die Fahrbahndecke eingebaut.

Während der Vollsperrung wird die Zufahrt für Anlieger der Schloßstraße und der Bachgasse von der Straße „Am Marktplatz/Emser Straße“ mit Begegnungsverkehr zugelassen. Eine Zufahrt für Lkw ist nicht möglich. Da eine Ausfahrt weder über die Bachgasse noch über die Schloßstraße möglich ist, muss nach Wenden des Fahrzeuges über die gleiche Strecke wieder ausgefahren werden.

Nach Beendigung der Asphaltarbeiten wird diese Regelung wieder aufgehoben. Ein Einfahren in die Schloßstraße von der Straße „Am Marktplatz/Emser Straße“ wird dann wieder verboten und die Zufahrt zur Schloßstraße wieder über die Straße „Am Eimelsturm/Obertal“ gewährleistet.

Ab Samstag, 1. Juli, 9 Uhr, ist das Obertal im Streckenbereich zwischen der Kreuzung Kaltbachstraße/Amtsstraße und der Straße „Am Eimelsturm“ in beide Richtungen befahrbar.

NKC_Jubiläum

Bei einem Verkehrsunfall am frühen Dienstagnachmittag auf der Gelbachtalstrecke (L 325) zwischen Dies und Weinähr ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Zweiradfahrer am Ende einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der unmittelbar neben der Fahrbahn gelegenen Schiefer-Felswand. Schwerverletzt musste er mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die L 330 war für 90 Minuten voll gesperrt.

Am Montagnachmittag,  16.50 Uhr, hat sich am Lahnufer in Obernhof ein bislang unbekannter Mann gegenüber einer 62-jährigen Frau entblößt, die sich auf einem Boot befand. Nachdem sich der Ehemann der Frau kurz vom Boot entfernte, betrat der Exhibitionist den Bootssteg. In einer Entfernung von drei Metern zog er sich seine Hose herunter und zeigte sich unsittlich. Der Unbekannte entfernte sich danach in unbekannte Richtung. Es soll sich hierbei um einen etwa 50 bis 60 Jahre alten Mann, ca. 165 cm groß, mit rötlich-braunen Haaren handeln. Er trug eine braune Badehose und sprach akzentfreies Deutsch. Die Polizei Bad Ems bittet etwaige Zeugen oder Hinweisgeber dieses Vorfalles, ihre Beobachtungen unter der Rufnummer 02603/970-0 oder per E-Mail (pibadems@polizei.rlp.de) mitzuteilen.

Viele fröhliche Gesichter von Menschen und Hunden gab es auf dem Tierschutzhof Gieshübel in Oberwies, als die Nassauer Konfis mit Pfarrer Stefan Fischbach (3. von links) die Hälfte der Kollekte des Konfirmationsgottesdienstes an Michael Moch (2. von links) überreichten.

Ihre Konfirmation sollte nicht das letzte Treffen bleiben, das Jugendliche der evangelischen Kirchengemeinde Nassau mit ihrem Gemeindepfarrer Stefan Fischbach und Thea Matzat vom Kirchenvorstand erlebten. Auf dem Tierschutzhof Gieshübel bei Oberwies überreichten sie jetzt die Hälfte der beim Konfirmationsgottesdienst gesammelten Kollekte an den Besitzer des Hofs Michael Moch.

Nachdem alle behördlichen Genehmigungen vorlagen, eröffnete Moch im September 2016 am Ortsrand von Oberwies die Hundepension, die Tiere aus dem Auslandstierschutz vornehmlich aus Rumänien aufnimmt und an Familien in der hiesigen Region vermittelt. Das Team des Vereins „Tierhilfe Lebenswert“ päppelt in Oberwies ehemalige rumänische Straßenhunde auf. 35 Hunde konnten in den ersten Monaten bereits vermittelt werden. Darüber zeigte sich der ehemalige Banker Michael Moch ebenso erfreut wie über den Besuch der Nassauer Konfi-Gruppe und deren Spende in Höhe von 333 Euro. „Damit hätte ich gar nicht gerechnet, sind wir hier doch noch relativ unbekannt“, so Moch.

Neben der Unterstützung des Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden, dem die Hälfte der Kollekte zu Gute kommt, war den Konfis wichtig, etwas für den Tierschutz zu tun, erzählte Pfarrer Stefan Fischbach bei der Spendenübergabe. Und weil der in Obernhof in nächster Nähe aktiv ist, fiel die Wahl auf den Tierschutzhof, wo sich inmitten der treuen Vierbeiner vor allem die weiblichen neu Konfirmierten sichtlich wohlfühlten.

Geschichtsverein_Dausenau

Der gotische Flügelaltar in der St. Kastorkirche, der die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zieht, wurde im Sommer 1844 an englische Touristen verkauft und konnte im letzten Moment sichergestellt werden, nachdem im Ort stürmischer Protest aufgekommen war.

Das historisch-kulturelle Erbe genießt in der Nachbargemeinde Dausenau einen hohen Stellenwert, davon vermittelte die Exkursion des Nassauer Geschichtsvereins einen ausgezeichneten Eindruck. Von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit führte Gerhard Schäfer vom Verein „Historisches Dausenau“ die Besucher.

Beginnend mit der pittoresken Häuserkulisse entlang der Lahn, der knorrigen „Turmeiche“, die dem vollständig erhaltenen Torturm vorgelagert ist, und die aufgrund ihres Alters als „1000-jährige Eiche“ bezeichnet wird, folgte nach einem kleinen Aufstieg zur Stadtmauer die kühlende Zwischenstation in der St. Kastorkirche, deren Baugeschichte und Ausstattung einen unerschöpflichen Stoff für den Historiker und seine Zuhörer bot. Lange verharrten die Besucher vor dem gotischen Flügelaltar aus der Zeit um 1500, der durch Schäfers Erklärungen mehr und mehr von seiner versteckten Symbolik preis gab. Auf besonderes Interesse stieß die Erzählung über die wertvollen Glasfenster aus dem 14. Jahrhundert, an die in Dausenau nur noch Fotografien an der Wand erinnern. Im Jahre 1814 gelangten die Glasfenster in die Sammlung des Freiherrn vom Stein, der sie zum Teil in seinem Freiheitsturm verbauen lies, zum Teil an eine Koblenzer Gemeinde verschenkte und was übrig war auf seinen Altersitz Schloss Cappenberg verbrachte, von wo sie in das Landesmuseum in Münster gelangten. „Immerhin wissen wir“, so Gerhard Schäfer, „dass unsere Fenster, soweit sie erhalten geblieben sind, in Koblenz und Münster als Glaskunst hoch geschätzt werden“.
Nach dieser ersten eindrucksvollen Etappe führte der Ortshistoriker die Teilnehmer nach einem Abstecher in das fahnengeschmückte Alte Rathaus zu dem Schiefen Turm von Dausenau. Dieser ist der bekannteste Teil der Stadtbefestigung, die mit etwa tausend Metern Länge acht Türme aufwies. Die Stadtmauer ist bis heute eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigungen, so Schäfer. Doch wozu brauchte Dausenau eine solch aufwändige Befestigung, die von den wenigen Einwohnern nicht zu verteidigen gewesen wäre? Schäfer konnte diese Frage plausibel erklären, in dem er auf die gemeinsame Stadtrechtsverleihung an Dausenau, Nassau und Scheuern im Jahr 1348 verwies, mit der das Recht auf eine Stadtbefestigung verbunden war. „Die Befestigungen von Dausenau, Nassau und Scheuern dienten dem Schutz der Burg Nassau, welche die Handelswege kontrollierte“. Zwar konnten die Orte gegnerische Truppen nicht aufhalten, räuberische Banden dagegen schon. Und sie schufen eine Vorwarnzeit für die Burgleute. Nachdem der Wissensdurst gestillt war, rundete ein Besuch bei der Bierbrüderschaft „Duzenowe“ in der Brau- und Kulturscheune mit einer Bierverkostung den lohnenden Besuch ab. Der Vorsitzende des Geschichtsvereins Nassau Meinhard Olbrich dankte Gerhard Schäfer für die umfassende Führung durch das sommerliche Dausenau und attestierte den Hobbybrauern: „Jetzt kommt Ihr Bier gerade recht“.

Ein fester Bestandteil der kulturellen Pohler Jahresveranstaltungen ist der ökumenische Gottesdienst Ende Juni. Auch in diesem Jahr laden wieder die Kirchengemeinden Pohl und Niedertie­fenbach sowie die Ortsgemeinde Pohl alle Gemeindemitglieder und Freunde für
Samstag, 24. Juni, um 17 Uhr, am alten Friedhof in Pohl zum ökumenischen Gottesdienst ein. Die Freiwillige Feuerwehr Pohl wird wieder für ausreichend Sitzplätze sorgen und nach dem Gottesdienst die Besucher im Pfarrgarten mit küh­len Getränken und Bratwurst vom Grill verwöhnen. Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet der Gottesdienst in der Pfarrkirche statt.

Demenz1
Demenz und Lachen – passt das zusammen? Wenn ein Experte wie Erich Schützendorf mit seinem feinsinnig rheinischen Humor von seinen jahrzehntelangen Erfahrungen über den Umgang mit den Erkrankten berichtet, durchaus. Nachdem zum Auftakt des Programms zum zehnjährigen Bestehen des Demenz-Netzwerks Bad Ems-Nassau die medizinische Diagnose der Krankheit im Mittelpunkt stand, ging es in Schützendorfs Vortrag in Nassau vor allem um den alltäglichen Umgang mit den Patienten, um deren Innenleben und Gedankenwelt.
„Demenz – eine Reise in das Andersland“ hat der Autor den Abend überschrieben, um seine im gleichnamigen Buch aufgeschriebenen Erfahrungen kurzweilig an die Zuhörer im gut besetzten Kulturkeller des Günter-Leifheit-Kulturhauses weiterzugeben. Die vielen Beispiele, die Schützendorf im Laufe seiner Berufstätigkeit gesammelt hat und von denen er dort ebenso launisch wie feinfühlig in Worten, später mit Filmen berichtet, sind ein Plädoyer dafür, in aller Ruhe alt und verrückt werden zu dürfen. Sowohl den anwesenden Pflegekräften als auch vielen Angehörigen im Kulturkeller erschließt er eine andere Perspektive für den Umgang mit Dementen. „Die aus Normalien wollen ihre Lieben an ihrer Reise ins Andersland hindern anstatt sie zu begleiten“, sagt der Diplom-Pädagoge, der seit 1976 Leiter des Fachbereichs „Fragen des Älterwerdens“ an der Volkshochschule am Niederrhein war und zahlreiche Bücher zum Thema publizierte. Symbolische Sprachbilder könnten Demente immer weniger verstehen. „Seien sie konkret“, rät der Referent. „Komm, wir hauen uns aufs Ohr!“, entlocke dem Dementen einen Schreck, „komm, wir schlafen eine Runde“, sei zielführender.

demenz2Schützendorf will den Zuhörern deutlich machen, dass dieses „Andersland“ vor allem ein Land der Poesie, der Sinnlichkeit und der Gefühle ist und nicht eins der Vernunft und des Aktionismus. „Wenn die Mutter einfach in den Garten guckt, müssen wir sie nicht aktivieren wollen ohne Rücksicht, was da gerade in ihr vorgeht.“ Ständig Fragen zu stellen, sei wohl ein genetischer Defekt der Normalier. „Auch mal zuhören und schweigen“, hält Schützendorf oft für angebrachter. In einem anderen Stadium spiele der Demente vielleicht gerade mit dem Finger in verschüttetem Kaffee und der Angehörige frage nüchtern beim Wegputzen: „Bist du jetzt fertig mit trinken?“. Dabei sei vielleicht in den Augen des Dementen gerade sein Kunstwerk zerstört worden. Natürlich verstehe er, wenn eine Tochter sagt, Mutter hätte nicht gewollt, dass sie sich mit einer Wurstscheibe die Brillengläser putzt und verschmiert. „Ja, damals hätte sie das nicht gewollt, aber jetzt empfindet sie die Brille als Kaleidoskop, in dem sich das Licht bricht.“ Was bei Kindern als süß und niedlich empfunden werde, „erschreckt uns jetzt“. Wie bei einem Kind, das Eltern schon mal schreien lassen, weil es Vater oder Mutter vermisst, müsse aber auch der Angehörige des Demenz-Patienten seine Belastungsgrenze nicht überschreiten. „Eine Beziehung kommt nie ohne Leid aus.“ Deshalb dürfe auch der Demente leiden.

Schützendorfs Vortrag setzt vor allem ein großes Fragezeichen hinter die Werte, die eine Gesellschaft bestimmen und die sich scheinbar nur von Funktionalität und Rationalität leiten lässt. Wer diese nicht einhält, werde ausgegrenzt. Kant habe propagiert, dass Lebewesen ohne Verstand keine Persönlichkeiten seien; Schiller habe dagegen gesagt, dass der Mensch nur da ganz Mensch ist, wo er spielt. Mit zweckfreiem Spielen täten sich „normal Bekloppte“ ebenso schwer wie mit dem Weinen, was manchmal hilfreicher sein könne als Tun und Reden.

„Wie viel Eigensinn muten wir uns zu? Und was können wir der Gesellschaft zumuten?“, fragt der Referent und erinnert daran, dass der Staat eingreifen musste, damit Kinder lärmen dürfen. „Aber würde er das auch für einen Dementen tun, der Hilfe schreiend durch die Gegend irrt?“. Anderen Küsschen zuwerfen, mit der Puppe im Arm zum Bäcker gehen oder mit dem Staubsauger über den Bürgersteig laufen, sei vielleicht noch ok, aber über die Grenzen des Ertragbaren müsse durchaus diskutiert werden.

Der würdevolle Umgang mit Menschen spreche oft nur den Verstand an, kritisiert Schützendorf und wirbt dafür, dass die Reisebegleitung ins Andersland mit einem Andersdenken beginnt.

  • Mehr Informationen zum Netzwerk Demenz Bad Ems-Nassau im Internet unter www.demenz-rhein-lahn.de.

Kein Fest in Pohl hat eine längere Tradition: In guten wie in schlechten Jahren haben seit 1922 der Männergesangverein und die Dorfgemeinschaft gemeinsam das alljährliche Pohler Waldfest gestemmt und zum Höhepunkt im Dorfleben gemacht. Kleine, eher unspektakuläre Feste waren dabei und große, die zur Begegnung mit zugereisten und ehemaligen Pohlern sowie mit Gästen aus dem Umland wurden.

Lockere Begegnungen, fröhliches Feiern am Waldrand, laue Sommerabende oder Gemütlichkeit mit der Familie am Sonntag – das streben die Sänger für das Waldfest 2017 an. Gemütlichkeit ohne große Programme soll es in diesem Jahr geben. Diesen Ablauf plant der Männergesangverein:

Freitag, 30. Juni, ab 19.00 Uhr – Küche ab 18.30 Uhr geöffnet
Fröhlicher Feierabend mit Freunden am Waldrand. Nur ein paar Chöre werden kommen, um an diesem Abend ihre musikalischen Grüße zu überbringen. Drumherum bleibt ohne viel Programm Gelegenheit zum gemütlichen Feiern in kleiner Runde.

Samstag, 1. Juli, ab 19.30 Uhr – Küche ab 19.00 Uhr geöffnet
Music-Night mit drei verschiedenen Bands Triple Rock Festival. Ein neuer Versuch, mit Rock und Pop alle Generationen zu erreichen, die ganz Jungen ebenso wie die Dreißiger und Fünfziger. Jede der drei Gruppen steht im guten Ruf, für ihr Publikum genau das Richtige zu haben. Also: Feiern und Abrocken für jeden ist angesagt – ohne musikgeschmackliche Altersbegrenzung nach oben oder unten.
Mit dabei sind:
Talk about Tomorrow. Die jungen Wilden. Eine Vierergruppe aus dem Raum Andernach mit richtig viel Spaß an der Musik. Zurzeit nehmen sie an Wettbewerben teil und sind – wie auch Ultraschall im Vorjahr – auf guten Plätzen und einem klaren Weg nach oben. In Pohl bringen sie unter anderem Titel aus ihrem gerade erschienenen neuen Album „Yesterday is over“.
Outback. Ein Begriff in der Szene. Mit echt handgemachter Rockmusik in klassischer Viererbesetzung ist die Coverband aus Niederbrechen schon eine ganze Weile auf den Bühnen zuhause. Sie wissen, wie es geht! Eine Band, die den Rock richtig krachen lässt! In Pohl bringen sie u.a. Titel von AC/DC, Rolling Stones, ZZ Top, Neil Young, The Who und anderen bekannten Größen der Rockgeschichte.
TPT – The Primitive Thing. Die vier Musiker aus dem Raum Bad Ems lassen sich nicht so einfach einem Genre zuordnen. „Wir möchten, dass das Publikum Spaß hat und binden es mit in unsere Aktionen ein“, sagen sie von sich und nennen ihren Stil „Prunkrock“. Ihre teils überraschenden Gigs sind eine Mischung aus Punk, Rock, Funk und Crossoverelementen.

Sonntag, 2. Juli, 10 bis 16 Uhr
Das Sommerfest für die ganze Familie. Vom Frühschoppen bis tief in den Nachmittag hinein. Im vorigen Jahr stand das Thema „Wald“ im Mittelpunkt, in diesem Jahr heißt es „Landwirtschaft“. Menschen, Tiere, Traktoren und allerlei Großgerät aus dem Umfeld unseres Waldfestes werden zu sehen sein und Interesse bei fachlich Interessierten ebenso finden wie bei den Kindern. Kommen Sie auch (mit Ihrem Traktor) dazu. Kutschfahrten für Kinder sind kostenlos, ebenso Kaffee für Senioren von 13-15 Uhr.

Der Verein Peregini lädt ein für Donnerstag, 22. Juli, zum traditionellen Arnsteiner Kulturstammtisch, der ab 19.30 Uhr im Weingut Arnsteiner Hof in Weinähr stattfindet. Vereinsmitglieder, Freunde von Kloster Arnstein und natürlich auch alle anderen Kulturschaffenden und -interessierten haben Gelegenheit, sich zu einer vergnüglichen Ideenschmiede rund um das Kloster und die Region zu treffen. Ein besonderes Thema wird die Vorplanung der Obernhofer Vollmondnächte 2018 unter dem Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz „Industriekultur“ sein, und über Vorschläge für die neue Veranstaltungsreihe „Arnsteiner Abende“ in Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung im Bistum Limburg soll auch nachgedacht werden.

Wer zu den bereits geplanten – oder für neue Projekte – noch Ideen hat und/oder mitmachen möchte, ist herzlich willkommen – ebenso wie alle Gäste, die einfach nur mal „hineinschnup­pern“ und sich an der leckeren Küche von Anne Scherer (samt Lahnwein) erfreuen möchten.

Mit einem bewegenden und von viel Musik umrahmten Gottesdienst ist Silke Funk in Dornholzhausen als neue Gemeindepfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Becheln, Dornholzhausen und Schweighausen in ihr Amt eingeführt worden. Schon im April hatte sie ihren Dienst dort begonnen. Die Dorfkirche war zu klein, um allen interessierten Gästen einen Platz zu bieten.

Funk, die in Frankfurt und Marburg Theologie studierte sowie in Heidelberg Diakoniewissenschaft, wird nicht nur in der neuen Kirchengemeinde als Seelsorgerin für die Ortschaften Becheln, Dessighofen, Dornholzhausen, Geisig, Oberwies und Schweighausen tätig sein. Als Vakanzvertreterin bleibt sie auch ihrer bisherigen Kirchengemeinde Dienethal mit Misselberg und Sulzbach erhalten. Wie Dekanin Renate Weigel erklärte, hätten die Gemeinden ihren Willen bekundet, sich auf den Weg einer Vereinigung zu begeben.

Weigel, die Funk an ihrer neuen Wirkungsstätte ins Amt einführte und zusammen mit Pfarrerin Antje Dorn, Anita Krebs, Susanne Zimmermann und Rainer Zins segnete, wünschte der Amtsschwester die nötige Gelassenheit im Aufbauen und Anfangen. Drei Gedanken gab die Dekanin der Gemeinde zu dem oft gehörten Satz „Wie soll sie das schaffen?“ mit auf den Weg. Nicht „sie“ schaffe etwas, sondern die Gemeinde mit der Pfarrerin zusammen. Das abstrakte „das“ könne auch nicht bedeuten, dass alles bleibt wie vorher. „Das sollten sie erst gar nicht versuchen“, so Weigel; vielmehr müsse die Frage gestellt werden, was die Menschen an Gaben mitbringen und einsetzen können. Und es brauche Gottes Heiligen Geist zum Gelingen und Wachsen. „Am Ende werden wir es nicht schaffen, sondern Gott wird es richten“. Die Gemeindeglieder rief Weigel auf, liebefunk3Die neue voll und respektvoll übereinander zu reden, „und wenn sie das nicht können, schweigen sie“.

Gemeindepfarrerin, deren Herz vor allem für die Diakonie schlägt, wie aus ihrer Biografie mit vielen Stationen in Einrichtungen der Behinderten- und Pflegehilfe sowie in der Alten-, Kranken- und Hospizseelsorge hervorgeht, stellte in ihrer Predigt die Qualität von Worten in den Mittelpunkt. Von denen gebe es dank neuer Medien heutzutage mehr als genug. „Feiern will ich die Wörter, von denen wir leben“, sagte die Theologin, die gleichzeitig an die Wirkung von Musik erinnerte und auf die Bedeutung vom Schweigen und den Pausen in ihr verwies.

Musik prägte auch den Einführungsgottesdienst. Funk selbst begleitete ihren offenen Singkreis aus Dienethal bei zwei Auftritten mit der Gitarre. Der Posaunenchor aus Schweighausen unter Leitung von Jürgen Metz sowie Sia Zimmermann an der Orgel begleiteten den Gemeindegesang. Außerdem verschönerte der Gemischte Chor Dornholzhausen unter Wassily Kotykov die Feierstunde, und der Geisiger Chor „Con-Takt“ trat unter Leitung von Irina Kotykova während eines Empfangs im Dorfgemeinschaftshaus auf. Dort begrüßte Kirchenvorstandsvorsitzender Albrecht Kohl viele Gäste, die Funk für ihren Dienst alles Gute und viel Segen wünschten. Unter ihnen etwa der stellvertretende Präses des Dekanats Nassauer Land, Dr. Ulrich Werner sowie Vertreter der Kommunen und Ortsgemeinden, die sich auf eine gute Zusammenarbeit freuten.

Der Nassauer Kanu-Club 1950 unternimmt am Samstag, 1. Juli, eine Sommertour von Runkel nach Balduinstein. Die Teilnehmer treffen sich um 9 Uhr am Bootshaus in Nassau zum Verladen der Boote; von dort aus geht es per Pkw nach Runkel. Start ist gegen 10.30 Uhr, Ankunft in Balduinstein gegen 16-16.30 Uhr, inklusive einer Mittagspause in Limburg. Die Fahrtstrecke beträgt ca. 25 km. Die reine Fahrzeit etwa 5 Stunden.

An der Fahrt können auch Nicht-Mitglieder teilnehmen. Interessenten melden sich an bei Wanderwart Rolf Goeckel per E-Mail unter r.goeckel@nassauer-kanu-club.de.

Die Ortsgemeinde Seelbach erinnert die Kinder und Jugendlichen des Ortes an den Mal- und Gestaltungswettbewerb „Mein Seelbach – gestern und heute“, der anlässlich des 875. Jubiläums des Dorfes ausgerichtet wird. Auch die jüngere Generation darf ihre Gedanken zum Jubiläum kundtun. Teilnahmeschluss ist der 23. Juni 2017, abzugeben sind die Werke bei Ortsbürgermeister Ludwig. Die Ergebnisse werden an der Jubiläumsveranstaltung zur Kirmes präsentiert und durch den Gemeinderat prämiert. Ein Mitmachen lohnt sich also für die Generation bis 18 Jahre.

Büchermarkt in Obernhof

Der nächste Obernhofer Büchermarkt findet am Sonntag, 18. Juni, von 11 bis 16 Uhr in – und bei trockenem Wetter auch mit vielen Kartons vor – der Obernhofer Bücherhalle (Schulstraße 3) statt. Es gibt auch diesmal wieder ganz besondere Angebote: Einige hundert (!!!) Kochbücher (auch Serien) aus den verschiedensten Regionen und zu den verschiedensten Kategorien sind noch da. Wer sich also einem neuen – oder seinem alten – Hobby, dem Kochen und/oder Backen widmen möchte: Herzlich willkommen! Für alle Woll-, Garn- und Stoff-Freaks: Tolle Handarbeitsbücher sind auch dabei. Der selbstgefertigten Sommergarderobe steht also nichts mehr im Wege. Und falls jemand an Biografien Interesse hat: Etliche Hundert aus von den unterschiedlichsten Persönlichkeiten der letzten 3000 Jahre sind vorhanden…
Weiterhin finden Sie, nach Themen sortiert, alte und neuere Bücher für (fast) jeden Geschmack und jeden Geldbeutel (Taschenbücher ab 0,25 und gebundene Bücher ab 1.-).

Luftaufnahme von Nassau an der Lahn

Luftaufnahme von Nassau an der Lahn

Malerisch liegt die Stadt Nassau in einem Lahnbogen, eingebettet zwischen den Höhenzügen von Taunus und Westerwald. Von der Luft aus ist die Lage der Freiherr-vom-Stein-Stadt besonders gut sichtbar. Fotograf unserer Aufnahme ist Jörn Fries, der am Pfingstsamstag einen Rundflug von Winningen/Mosel aus unternommen hat und auch über seine alte Heimatstadt Nassau an der Lahn geflogen ist. Vorne links ist die Nassauer Burg zu erkennen, rechts davon die Kettenbrücke. Deutlich zu erkennen – als blauer Fleck – ist das Schwimmbad, ebenso Campingplatz und Sportanlagen sowie das Gelände von Leifheit. Auf dem Foto etwas oberhalb der Burg befindet sich das Stein’sche Schloss in der Mitte ist als roter Fleck das Bahnhofsgebäude zu sehen.

(Bildautor und Copyright: Jörn Fries)

Am Samstag, 17. Juni, findet von 11 bis etwa 15 Uhr vor den Toren des Limeskastells in Pohl ein privater Flohmarkt. Jeder, der gerne Schönes, Günstiges und Seltenes anbieten möchte, kann bei Claudia Steffen unter Telefon 06772/963 199 Informationen einholen und sich auch anmelden. Tische werden vom Kastell gestellt, Standgebühr beträgt einen Kuchen oder eine Platte belegte Brötchen. Wer schauen und kaufen will, ist natürlich auch herzlich eingeladen. Es  gibt „Kaffee und Kuchen sowie Bratwurst und Getränke.

Kirmes Flyer 2014

Die Top 10 der römischen Kunst, so lautet das Thema eines bildreichen und spannenden Vortrages von Mario Becker am Freitag, 16. Juni, 19.30 Uhr im Limeskastell Pohl. Da werden die interessantesten Büsten, Waldmalereien, Mosaike, Gefäße und Gemmen der römischen Hochkultur gezeigt und erläutert. Warum zum Beispiel wollte Friedrich II. von Preußen unbedingt die Caesarbüste in seiner Sammlung haben und zahlte schließlich ein Vermögen dafür im Jahre 1767? Welches Geheimnis steckt hinter der berühmten „Gemma Augustea“ und wer zerstörte die berühmte römische Wölfin? Das sind interessante Fragen, die Mario Becker im Limeskastell seinen Zuhörern äußerst aufschlussreich und packend näher bringt.
Er studierte im Hauptfach römische Archäologie und arbeitete danach auf der Saalburg. Inzwischen ist er Inhaber von EOS Kultur- und Studienreisen. Mehr zu Mario Becker erfährt man unter www.eos-studienreisen.de.
Wer einmal Zeit und Gelegenheit hat, der sollte sich im Römermuseum in Weißenburg die tollen römischen Götterfiguren, Votivtafeln, Gefäße und Alltagsgegenstände anschauen, die im Jahre 1979 hier gefunden wurden. Sie zählen als „Weißenburger Schatz“ zu einem der prächtigsten Verwahrfunde in Deutschland.
Jeder Besucher des Vortrags von Mario Becker wird begeistert und erstaunt sein über die römische Hochkultur, die in der Folgezeit bis ins 18. Jahrhundert in Mitteleuropa nicht mehr erreicht wurde. Für alle Römerfreunde und Interessierte ein absolutes Muss.

  • Der Eintritt ist frei, es wird aber um eine Spende gebeten.

Nicht angepasste Geschwindigkeit war die Ursache für einen Verkehrsunfall am Dienstag gegen 13.15 Uhr auf der Landstraße von Nassau in Richtung Schweighausen, Höhe Abfahrt Oberwies.  Ein 61-jähriger Fahrer eines Kleintransporters verlor nach einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Straße ab und fuhr in die angrenzende Böschung. Der Transporter fiel auf die linke Seite und kam beschädigt quer zur Fahrbahn zum Liegen. Der Unfallverursacher wurde wegen möglicher Rückenverletzungen mit dem Rettungshubschrauber in ein Koblenzer Krankenhaus geflogen. Am Fahrzeug entstand Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich.

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