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Etliche Baustellen in Nassau machen Autofahrern zurzeit das Leben schwer. Ein Postkunde aus Hömberg griff deshalb auf ein Fortbewegungsmittel aus längst vergangenen Tagen zurück. Er brachte sein Paket mit dem Pferd in die Postagentur in Nassau. Damit sorgte er für heitere Kommentare bei Passanten, während der stattliche Gaul — ohne Parkscheibe — auf dem Parkplatz vor der Tür „abgestellt“ war. Die Parkzeit von 30 Minuten wurde dennoch nicht überschritten, versicherte der Eigentümer des Pferdes. Ob sein Paket anschließend mit der Postkutsche zum Verteilzentrum weiterbefördert wurde, ist allerdings nicht überliefert…
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Fleischwurstköder sollten Hunde treffen

Erst wenn man dieses Stück Fleischwurst aufschneidet, ist zu erkennen, dass es Teile von Rasierklingen enthält. Ein Tier, das diese Wurst frisst, kann sich daran schwer verletzen oder sogar sterben. Nicht nur die Anlieger am Loreleyring in St. Goarshausen sind jetzt wachsam.

Es ist schon unglaublich, was Menschen sich ausdenken können, um Tiere zu quälen oder gar zu töten. Besonders drastisch ist ein Fall, der jetzt aus dem Bereich der Straße Loreleyring in St. Goarshausen der Polizei gemeldet wurde. Anwohner hatten in ihrem Vorgarten zwei Fleischwurststücke gefunden, die mit Teilen von Rasierklingen „gespickt“ waren. Schon in den vergangenen Wochen waren solche „Köder“ dort entdeckt worden. Die Tat galt wahrscheinlich dem Besitzer des Grundstücks, denn er hält auch zwei Hunde.

Kreisveterinär Dr. Gerwin Dietze ist entsetzt über diese Tat und mahnt die Bürgerinnen und Bürger im Bereich St. Goarshausen zur Vorsicht. Wer solche oder ähnliche Köder entdeckt sollte dies sofort der örtlichen Polizeidienststelle melden. Die Polizeiinspektion St. Goarshausen hat im genannten Fall die Ermittlungen aufgenommen. Der Verein der Tierfreunde im Nassauer Land hat auf die Ergreifung des oder der Täter eine Belohnung von 500,00 Euro ausgesetzt. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion St. Goarshausen, Tel.: 06771 93270.

Shamrock Duo und Rolf HenriciDas Shamrock Duo präsentiert Kultur zum Vollmond – Musik, Märchen und Literatur am Freitag, 5. Mai, 20.30 Uhr, im Weinkeller „Giebelhöll“, Weinähr. Das Thema lautet: Tierfabeln von Manfred Kyber.

Der diesjährige Auftakt „Kultur zum Vollmond in der Giebelhöll“ ist dem deutsch-baltischen Schriftsteller Manfred Kyber gewidmet, der vor allem durch seine ungewöhnlichen Tiergeschichten bekannt wurde. Er schuf mit seinen Fabeln ein wahres Feuerwerk an skurril-komischen Geschichten, sprühend vor witzigen Einfällen und Humor, denen jedoch eine tiefere Bedeutung zugrundeliegt. Der Zuhörer erkennt schmunzelnd, dass es die menschlich-allzumenschlichen Eigenschaften sind, die der Lyriker ebenso liebevoll wie boshaft im Kleid der Fabel aufs Korn nimmt. Der engagierte Tierschützer und antroposophisch geprägte Kyber führt in diesen Märchen behutsam und auf äußerst unterhaltsame Weise an die großen, zeitlosen Fragen der Welt heran.

Die fröhlich-nachdenklichen Geschichten werden musikalisch vom Shamrock Duo umrahmt und durch Bildprojektionen von Rolf Henrici ergänzt. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt das freundliche Team der „Giebelhöll“ auf das Beste.  Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstler wird gebeten.

      • Platzreservierungen unter Tel. 02604/1230 (Fam. Justi)
        oder Tel. 02661/20329 (Fuhs/Henrici) oder E-Mail

    inkunabel@gmx.de

Attraktive Freizeiten bietet die evangelische Jugend im Dekanat Nassauer Land Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien an. Vom 1. bis 9. Juli können Kinder ab 8 Jahre eine Freizeit in Nagold im Schwarzwald erleben, und vom 22. bis 30. Juli erwartet Jugendliche ab 14 Jahren eine abwechslungsreiche Zeit am Ammersee in Bayern. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Ein attraktives Freizeitprogramm hat Dekanatsjugendreferent Andreas Barth und das Betreuerteam für die Jugendlichen zusammengestellt. Die Unterkunft zwischen Augsburg und München am Ortsrand von Utting mit Blick auf den nahe gelegenen Ammersee bietet ein großes Freigelände mit einem Bolzplatz und einer Feuerstelle. Ein hauseigener Badesteg ermöglicht Badespaß und Wassersport; Kanus können ausgeliehen werden; auch ein Hochseilgarten ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. „Ob Fußball, Volleyball, Frisbee, ob backen, essen oder Actionspiele, singen, abhängen, kreativ sein oder über Gott und die Welt nachdenken – unser bayrisches Zuhause auf Zeit bietet viele Möglichkeiten, gemeinsam aktiv zu werden“, sagt Andreas Barth. Außerdem stehen spannende Ausflüge zu Wasser und an Land auf dem Programm.

Ins schwäbische Städtchen Nagold im Schwarzwald führt vom 1. bis 9. Juli die Freizeit für Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren. Quartier wird in der Jugend- und Freizeitstätte des CVJM bezogen, das sich auf einem riesengroßen vereinseigenen Wiesengrundstück am Waldrand Nagolds befindet. Direkt am Haus gibt es eine Spiel- und Liegewiese und ein eigener Sportplatz. Die Feuerstelle lädt zum Grillen ein, der Mega-Sandkasten zum Austoben, und das Schwimmbad ist zu Fuß erreichbar. Das bewährte Mitarbeiterteam hat ein attraktives Programm ausgearbeitet: Geländespiele, spannende Wettkämpfe, Umgebungserkundung, faszinierende Geschichten, gemeinsames Singen und das Hören auf spannende Geschichten aus der Bibel sorgen unter anderem für Abwechslung während dieser Freizeit.

  • Die Anmeldungen für beide Freizeiten werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Nähere Informationen und Anmeldeformulare sowohl für die Jugend- als auch die Kinderfreizeit gibt bei Dekanatsjugendreferent Andreas Barth, Telefon 06776-950014 oder per E-Mail nassau@ev-jugend.de.

Mit dem neuen Programm „in good company“ sind das große A-cappella-Ensemble VoicesInTime und sein Leiter Stefan Kalmer wieder unterwegs durch Deutschland. Am Montag, 1. Mai, um 11.30 Uhr treten sie mit aktuellen Hits und altbewährten Klassikern, fein aufeinander abgestimmt und in anspruchsvollen Arrangements in der Stadthalle Nassau auf.
Spätestens seit dem ersten Preis beim Deutschen Chorwettbewerb 2006 gehört der Rock- & Jazzchor aus München zu den europäischen Spitzenchören seines Genres. Einladungen nach Südkorea, Kuba und auf namhafte Festivals bestätigen das. Er überrascht immer wieder mit innovativen Programmen und einer schwungvollen Darbietung.

Ende April nutzt das Ensemble die Landesmusikakademie in Engers als Basis für drei Auftritte in Rheinland-Pfalz. Neben Hits der letzten Jahrzehnte von Größen wie Robbie Williams, der Swedish House Mafia, George Michael, Leonard Cohen und Al Jarreau kann man sich auf Crossover-Abenteuer mit Texten der Dichterfürsten Shakespeare und Goethe freuen. Bei diesen großen Namen ist man definitiv „in good company – in guter Gesellschaft“! www.VoicesInTime.de

Bei einem Unfall auf dem Oranienweg in Bad Ems ist am Dienstag, 11.40 Uhr, eine 59-jährige Fahrradfahrerin schwer verletzt worden. Ein 62-jähriger Autofahrer hatte beim Auffahren von der Wipsch aus die Zweiradfahrerin übersehen und an der Pedal erfasst. Die Frau stürzte und schlug mit dem ungeschützten Kopf auf die Fahrbahn auf. Sie musste mit Prellungen an Körper und Kopf in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht werden.

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Einblicke ins schöne Lahntal (im Bild vorne: Kloster Arnstein) sowie ins eigene Seelenleben verspricht eine Pilgertour mit Luthergedanken gegen den Strom, die das Dekanat Nassauer Land ab 13. Mai anbietet.

„Hier gehe ich und kann nicht anders“ hat Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im evangelischen Dekanat Nassauer Land, eine Pilgertour in drei Etappen auf dem Lahn-Camino überschrieben. „Wir wollen mit Luther gegen den Strom durch unser neues Dekanat Nassauer Land pilgern“, beschreibt der Theologe und Diplom-Psychologe. Dass es dabei nicht in Flussrichtung geht, hat durchaus inhaltliche Bedeutung im Reformationsjahr 2017.

In drei Tagesetappen geht es von Lahnstein bis nach Diez meist am „Lahn-Camino“ entlang. „Im Reformationsjahr können wir so Spuren und Inspirationen von Luther auf dem Weg entdecken, gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung auch gegen den Zeitstrom mit Gottes Hilfe unterwegs sein.“ Kirchen auf dem Weg, kleine geistliche Übungen, Phasen der Stille, das Beten mit den Füßen, Lutherweisheiten an den Etappen-Zielen und eine heitere singende Weggemeinschaft sollen diese Tage zu einem besonderen Erlebnis machen.

„Es besteht auch die Möglichkeit, nur an einzelnen Tagen teilzunehmen“, so Metzmacher. Jede Etappe könne auch per Bahn beendet werden, falls die Kräfte schwinden, „denn wir kreuzen immer wieder die Zugstrecke durchs Lahntal“. Ansonsten dauern die Pilgertage jeweils von 9.30 bis etwa 18 Uhr und folgen diesen Streckenabschnitten: Samstag, 13. Mai von Lahnstein nach Bad Ems (zirka 22 Kilometer), Samstag, 15. Juli von Bad Ems nach Obernhof (zirka 18 Kilometer) und Samstag, 7. Oktober von Obernhof nach Diez (zirka 26 Kilometer).

  • Mehr Informationen und Anmeldungen bei Pfarrer Matthias Metzmacher unter Telefon 02603-5099244 oder E-Mail matthias.metzmacher@ekhn-net.de.

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Das kühle Wetter hatte etliche Paddelfreunde offenbar abgeschreckt, dennoch machte sich am Sonntag unter Leitung von Wanderwart Rolf Goeckel eine kleine Gruppe auf den Weg, um die Kanusaison 2017 des Nassauer Kanu-Clubs 1950 mit dem traditionellen Anpaddeln zu  eröffnen. Gerade in ausreichender Zahl, um den großen NKC-Holzkanadier „Edmund Noll“ zu besetzen, befuhren die Kanuten von Laurenburg aus die gut 14 km lange „Hausstrecke“ des NKC nach Nassau. Für den gemütlichen Teil sorgte die traditionell ausgiebige Mittagspause im Weinort Obernhof, wo sich die Paddler in der Weinstube von Uwe Haxel nicht nur stärkten, sondern ebenso aufwärmten.

 

Nun also auch Seelbach: Ähnlich wie zuvor in Geisig hat sich auch der Seelbacher Gemeinderat gegen einen Verbleib des Dorfes in einer zukünftigen Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau ausgesprochen. Mit sieben Ja- und zwei Nein-Stimmen votierte der Gemeinderat für einen Wechsel in die künftige Verbandsgemeinde Aar-Einrich. Dies berichtet die Rhein-Lahn-Zeitung.

Zum 1. Januar 2019 fusionieren die Verbandsgemeinde Nassau und Bad Ems zu einer einheitlichen Verbandsgemeinde mit Sitz in der Kur- und Kreisstadt. Nachdem sich Geisig bereits für einen Wechsel nach Nastätten ausgesprochen hatte, folgte Seelbach nun mit dem Wunsch, in die ebenfalls neu zu bildende VG Aar-Einrich zu wechseln. Deren Sitz ist Katzenelnbogen, was wohl einer der wesentlichen Gründe für die Entscheidung des Seelbacher Rates gewesen sein dürfte. Denn: Seelbach liegt bloß – je nach Fahrtstrecke – zwischen zehn und 13 km von Katzenelnbogen entfernt, während die Distanz nach Bad Ems rund 20 km beträgt, nach Nassau sind es rund zehn Kilometer. Als weiterer Wechselgrund wurden bessere Busverbindungen auf den Einrich, aber auch das schulische  Angebot und die Kindergartenversorgung genannt. Nassaus Verbandsbürgermeister Udo Rau (CDU), der der Sitzung des Rates beiwohnte, warb für einen Verbleib der Seelbacher in der künftigen Verbandsgemeinde; die genannten Argumente hielt Rau für nicht stichhaltig. Ob dem Seelbacher – ebenso wie dem Geisiger – Begehren stattgegeben wird, ist aber keineswegs sicher. Entscheiden dürften darüber die Genehmigungsbehörden. Und auch die von einem Wechsel betroffenen Kommunen dürften ein Wort mitzureden haben.

Wünsche nach einer kommunalen Umorientierung sind nicht neu. Schon bei Bildung der Verbandsgemeinden in den 70er Jahren gab es etliche Dörfer, die sich zunächst eine andere Verbandszugehörigkeit wünschten.

Aufgrund der bevorstehenden schlechten Witterung mit Regen und Kälte fällt das Spielplatzfest für Groß und Klein am kommenden Samstag, 22. April, in Seelbach aus. Nachholtermin ist Samstag, 12. August. Eine rechtzeitige neue Einladung erfolgt hierzu.

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Der Nassauer Kanu-Club 1950 hat an eine alte Tradition angeknüpft und eine neue Vereinsfahne anfertigen lassen. Das gute Stück weht nun vor dem Bootshaus in Nassau.

Angefertigt wurde die Fahne nach einer Beschreibung in der Satzung aus dem Gründungsjahr 1950, die Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann ausfindig gemacht hat. Dort wird ein Wimpel beschrieben, der auch die Grundlage für die Fahne bildete: „Der Wimpel ist dreieckig hat die Farben Orange und Blau. Am Mast verläuft der Rhein. in den Rhein fließt die Lahn. Im Mündungsbereich geht die Sonne auf,in ihr sieht man den Nassauer Löwen. Der Nassauer Löwe hält mit seinen Krallen den Schriftzug NKC fest.“

Auf der Suche nach einem Original wurde Wiemann im Hochzeitsalbum des Ehrenmitglieds Inge Noll und des Ehrenvorsitzenden Edmund Noll fündig. Vor mehr als 60 Jahren wurde der NKC-Wimpel in diesem Album platziert. Er wurde nun gescannt und von einem Grafiker originalgetreu hergestellt. Dazu Kalli Wiemann: „Gerade in einem Verein hat die Tradition eine ganz besondere Bedeutung und muss gelebt werden. Ohne das, was früher erreicht wurde, wäre das Heutige nicht möglich. Die Fahne weht außerdem symbolisch als Dank an alle, die in den vergangenen 67 Jahren aus dem NKC das gemacht haben was er heute ist.“

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Der BVB-Fanclub Rhein-Lahn 09 ist zum Heimspiel des BVB gegen Eintracht Frankfurt gereist. 45 Mitglieder machten sich auf den Weg, um den BVB lautstark im Stadion zu unterstützen. Nachdem alle Mitreisenden an den gewohnten Haltestationen in Singhofen, Nassau, Dausenau, Bad Ems und Montabaur zugestiegen waren, erfolgte eine Begrüßung sowie Informationen zur Fahrt durch Vorstandsmitglied Björn Lehmler, der den an diesem Tag leider verhinderten Vorsitzenden Jan Müller vertrat.

Über die Bildschirme im Bus wurden während der Fahrt DVDs gezeigt, unter anderem mit der BVB- Chronik und den schönsten BVB-Toren. Im Stadion unterstützten die heimischen Fans gemeinsam mit über 81.000 Zuschauern den BVB und konnte am Ende den 3:1-Sieg bejubeln. Insgesamt war es eine außergewöhnliche Atmosphäre im Stadion, welche merkbar noch unter dem Eindruck des Sprengstoffanschlags auf den BVB-Mannschaftsbus stand. Die Fans unterstützen daher lautstark ihre Mannschaft, speziell nach dem Abpfiff und dem Besuch der Spieler vor der Südtribüne wurde es richtig emotional. Dazu erklärte Björn Lehmler: „An dieser Stelle möchte auch unser Fanclub nochmal betonen, wie erschüttert auch wir über diese Ereignisse waren. Auch mehrere unserer Mitglieder befanden sich Dienstag bei der Spielabsage und am Mittwoch bei der Neuansetzung im Stadion. Daher auch unsere Botschaft: Egal welcher Verein, in den Farben getrennt, aber gemeinsam gegen Gewalt und Terror!“

Auf der Rückfahrt wurden noch die Gewinner des traditionellen Tippspiels geehrt, das Vorstandsmitglied und Geburtstagskind Daniela Drill durchführte. Hier gewannen Gabriel Simon (Berg), Saskia Martin (Fachbach) und Reinhard Mandel (Marienfels) tolle Preise wie einen Schal, Tasse etc. Am späteren Abend erreichten die BVB-Fans von der Lahn wieder die Heimat – auch dank Busfahrer Achim Scherer, der zu einer erfolgreichen Tour beitrug.

Sarah_Schmidt Annalena_SchmidAuf die Opernfreunde wartet ein weiteres Highlight im Limeskastell Pohl. Nach der tollen Aufführung der Oper „Norma“ im vergangenen Jahr kommen diesmal Studierende und Absolventen der renommierten Internationalen Opernakademie L’Opera Piccola zu einem Frühjahrskonzert am Samstag, 29. April, um 19.30 Uhr nach Pohl. Sie präsentieren unter der Leitung von Romana Vaccaro ein unterhaltsames musikalisches Programm mit einer bunten Mischung von Arien, Duetten und Ensembles aus Oper, Operette und Musical. Am Klavier werden die Künstler von Alexander Schawgulidse begleitet. Durch das Programm führt die aus Funk und Fernsehen bekannte Ulrike Neradt, die im Herbst des vergangenen Jahres ebenfalls zu einem Auftritt in Pohl gastierte.
Romana Vaccaro ist eine international solistisch tätige Sängerin. Zu ihren erfolgreichsten Rollen gehören Desdemona, Tosca, Santuzza und Carmen.

  • Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 13 EUR (Kinder, Schüler, Studierende, Auszubildende:
    11 EUR) und an der Abendkasse 15 bzw. 13 EUR.
    Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich in den Vorverkaufsstellen:
    Foto Jörg, Amtstr. 13, Nassau, Tel.: 02604 356,
    Markt-Apotheke, Am Marktplatz 7, Singhofen, Tel.: 02604 5877,
    Bücherland, Römerstr. 35-37, Nastätten, Tel.: 06772 960097,
    Buch & Stift, Untertalstr. 21, Katzenelnbogen, Tel.: 06486 902244,
    und im Limeskastell Pohl, Tel.: 06772 9680768, (officium@limeskastell-pohl.de). Hier sind auch Kartenreservierungen möglich.

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Der Sieger des diesjährigen Preisskats der CDU Seelbach/Attenhausen kommt aus Nastätten. Der Vorsitzende Stefan Merz konnte Johann Korcovski den ersten Preis in Form eines Umschlages mit dem Preisgeld von 50 Euro überreichen. Er erreichte in zwei Runden von je 36 Spielen einen Punktestand von 2184 Punkten.
Aber auch auf den nachfolgenden Positionen ging niemand leer aus, jeder konnte Geld- oder Sachpreise mit nach Hause nehmen. Für die Unterstützung des Preisskats durch die heimische Wirtschaft sagt der Ortsverband deshalb herzlichen Dank. Auch war der Frauenanteil bei den Skatspielern mit 15 Prozent der Teilnehmer erstaunlich hoch.

regenjacken

Im Rahmen der Neueröffnung der Geschäftsstelle der Ergo Versicherung in Nassau hat Mitinhaber Nico König (rechts) dem 1. Vorsitzenden der TuS Weinähr, Frank Kreber, neue Regenjacken für die Spieler der 1. und 2. Mannschaft übergeben. Frank Kreber bedankte sich ganz herzlich für die Unterstützung des Vereins.

90. Geburtstag Pössnicker

Gertrude Pössnicker aus der Hauptstraße 62 hat am Dienstag, 11. April, ihren 90. Geburtstag gefeiert. Damit ist sie die derzeit älteste Einwohnerin von Weinähr. Die gelernte Schneiderin erfreut sich bester Gesundheit und pflegt noch regelmäßig ihren Garten. Für Verbandsbürgermeister Udo Rau und Ortsbürgermeister Christoph Linscheid war es mehr als selbstverständlich, der Jubilarin Glückwünsche und Präsente zu überbringen, ebenso wie Pfarrerin Antje Dorn. Gemeinsam mit den beiden Söhnen Gerhard und Klaus stieß die Runde mit der Jubilarin auf ihren Ehrentag an. Bei interessanten Gesprächen konnten die Anwesenden so einiges aus der Vergangenheit des „Geburtstagskindes“ erfahren.

CDU_Bild Treffen der GV Vorstände

Auf dem Foto sind sie bereits vereint: (v. li.) Lars Hilgert, Stefan Merz, Abraham Ens, Margit Graf, Frank Pfeifer, Olga Ens, Eugen Arnold, Nicole Hecker-Meyer, Kevin Vogelpoth, Paul Schoor, Udo Rau, Franz Lehmler, Patrick Becker, Alexander Hahmann, Berthold Krebs und Manfred Knecht.

Aufgrund der bevorstehenden Fusion der Verbandsgemeinden Nassau und Bad Ems hat der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes im Nassauer Land den Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Bad Ems zu einem gemeinsamen Treffen nach Nassau eingeladen. Der Bad Emser Vorsitzende Patrick Becker sowie der Vorstand des GV Bad Ems sind der Einladung von Paul Schoor gerne gefolgt.
Gegenstand des Treffens war die Vorbereitung auf den Zusammenschluss der beiden Gemeindeverbände als Folge der zu erwartenden Fusion der Verbandsgemeinden Nassau und Bad Ems. Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden Paul Schoor sowie einer Vorstellungsrunde, wurde über die politischen Ziele der CDU in den beiden Verbandsgemeinden und später in der neuen Verbandsgemeinde gesprochen. Diese Ziele, so der Tenor, sind durch die bevorstehende Fusion nur gemeinsam zu schaffen. Dies setzt eine konstruktive und strukturierte Zusammenarbeit der beiden Gemeindeverbände voraus. Unter anderem wurde sich darauf geeinigt, dass in Zukunft politische Veranstaltungen gemeinsam geplant und durchgeführt werden sollen. Unter anderem werden im bevorstehenden Bundestagswahlkampf beide Gemeindeverbände zusammen arbeiten. Dies soll, ebenso wie solch „lockere Abende“, die Basis für die Arbeit der beiden Gemeindeverbände in den kommenden Jahren sein und das Zusammenwachsen fördern.
Auch Patrick Becker betonte wie wichtig gemeinsame Aktionen sind, um dadurch einen Grundstein für das Bewältigen politischer Herausforderungen der kommenden Jahre zu legen. Gemeinsam wollen sich die beiden Gemeindeverbände vor allen auch um den Nachwuchs kümmern und hier neue Akzente setzen.

Wichtig war auch der Bericht des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Nassau, Udo Rau, über den aktuellen Stand der Fusionsverhandlungen der beiden Verbandsgemeinden. Er betonte, dass sich alle Bürger aktiv an den Verhandlungen beteiligen können durch Anregungen, Rückmeldungen und Fragen, die ihnen im Zuge der Fusionierung aufkommen.

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Der Vortrag zu den Folgen der Reformation im Kirchspiel Nassau ist der erste Beitrag des Geschichtsvereins zum Lutherjahr, dem weitere folgen werden, teilte der Vorsitzende des Vereins Dr. Meinhard Olbrich mit. Foto: Geschichtsverein Nassau

Ging es in der Nassauer Kirche zeitweise zu wie in einer Commedia dell’arte? Den Eindruck, so Dr. Meinhard Olbrich im Vortrag des Geschichtsvereins, erweckten Visitationsberichte aus der Reformationsepoche, wenn dort beispielsweise mitgeteilt werde, wie ein Lutheraner Magister und ein katholischer Kaplan „im Chor der Kirche mit Büchern warfen und machten um den Altar auf einander Jagd“. Die frühe Konfrontation zwischen Katholiken und Protestanten vor Ort war Ausdruck von Dissensen der Patronatsherren im dreiherrischen Amt der Nassauer Grafen, die durch mehrfaches Verhandeln in Nassau nicht ausgeräumt werden konnten. So erließ Philipp von Nassau-Idstein, genannt der „Altherr“, der dem katholischen Glauben anhing, die Order: „Im Amt Nassau soll es mit dem göttlichen Dienst wie von altersher gehalten werden und nicht anders“, wogegen die Grafen von Nassau-Dillenburg und Nassau-Weilburg, die beide dem lutherischen Glauben zuneigten, ihrem Prädikanten auftrugen: „Die Messe nach herkömmlicher Weise ist zu verbieten.“ Wie sollte es da nicht zu Verunsicherung und Streit zwischen den entsandten Geistlichen kommen?
Dass drei Landesherren gemeinsam die Patronatsrechte über das Kirchspiel ausübten, bezeichnete Meinhard Olbrich als eine „Kuriosität“.
Die turbulente Entwicklung, die daraus folgte, wirkte sich konzentriert an einem Ort, der mittelalterlichen Pfarrkirche in Nassau, aus. Weiterlesen »

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Der Nassauer Kanu-Club 1950 nimmt Kurs auf die 10. Nassauer Drachenboot-Regatta am 18./19. August. Auf dieses Event sollen die Steuerleute in den Drachenbooten nun fachgerecht vorbereitet werden. Wie Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann erläuterte, nehmen sie demnächst an einer ganztägigen Schulung in Wiesbaden teil. Dort lernen sie den Umgang mit einem großen Team, die richtige Paddeltechnik und Strategie kennen. Aber auch Steuertechniken, Sicherheit auf und neben dem Wasser und das richtige Verhalten bei einer  Kenterung stehen auf dem Programm. Außerdem ist eine Ausfahrt auf den Rhein geplant.

Neben den bekannten Steuerleuten möchte der NKC auf diesem Wege auch neue Steuerleute für den Verein gewinnen, damit die Übungsfahrten künftig auf mehrere Schultern verteilt werden können. Der NKC erhofft sich dadurch eine noch professionellere Betreuung der Nassauer Teams, um einen reibungslosen Ablauf bei den Übungsfahren und während der Regatta zu gewährleisten.

Unterdessen hat auch die wassersportliche Saison 2017 am Bootshaus in Nassau begonnen. Weiterlesen »

Die Ortsgemeinde Geisig lehnt einen Beitritt zu der für 2019 geplanten Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau ab und will sich stattdessen der Verbandsgemeinde Nastätten anschließen. Wie die Rhein-Lahn-Zeitung heute berichtet, hat der Geisiger Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich bei einer Nein-Stimme beschlossen, sich Nastätten anschließen zu wollen. Verbandsbürgermeister Udo Rau (CDU) kündigte sein Veto gegen dieses Vorgehen an. Als Argumente für einen Austritt aus der VG Nassau nannten die Befürworter die geografische Nähe Geisigs zum Blauen Ländchen, aber auch verschiedene finanzielle Vorteile, vor allem bei den Wasser- und Abwassergebühren. Für einen Verbleib in der VG Nassau wurde unter anderem die bessere Feuerwehrausrüstung genannt. Rau pochte darauf, dass er vom Verbandsgemeinderat mit den Fusionsverhandlungen beauftragt worden sei. Dies gelte für alle 19 Ortsgemeinden der VG Nassau.

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