Ein unbekannter Täter hat am Sonntagabend in der Emser Straße in Nassau gegen den weißen Kunststoffzaun eines dortigen Anwohners getreten und diesen beschädigt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Ems zu melden: 02603-9700 oder E-Mail: pibadems.wache@polizei.rlp.de

Ein in der Freiherr-vom-Stein Straße in Nassau am Straßenrand geparkter Opel ist in der Nacht zum Sonntag von einem vorbeifahrenden Fahrzeug beschädigt worden. Der Fahrer des unbekannten Fahrzeugs entfernte sich in der Folge unerlaubt und kam seinen Pflichten als Unfallverursacher nicht nach, berichtet die Polizei. Zeugenhinweise werden erbeten an die Polizeiinspektion Bad Ems, Tel.: (02603) 9700 oder E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de.

Ein 69-jähriger Radfahrer aus dem Landkreis Limburg-Weilburg ist am Samstagnachmittag bei der Fahrt entlang der Lahn zwischen Geilnau und Laurenburg tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtet, befuhr der Mann mit einem Trekking-Rad auf der Gemarkung Scheidt einen unbefestigten Uferweg rechtsseitig der Lahn, als er in einer engen Passage aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Fahrrad plötzlich einen linksseitigen, schmalen Wiesen-Streifen befuhr. Dabei verlor er offenbar die Kontrolle über das Fahrrad und geriet nach mehreren Metern Fahrstrecke in die steil zum Lahnufer abfallende Böschung. Beim Durchfahren der Böschung überschlug sich der Radfahrer und blieb reglos mit dem Oberkörper im Ufergelände liegen.

Zwei Kanufahrer, die wenige Minuten später vorbeikamen, entdeckten den verunglückten und bereits leblosen Radfahrer und verständigten unverzüglich die Polizei. Die Polizeiinspektion Diez ermittelt noch wegen der genauen Unfallursache.

Bei einem Unfall am heutigen Samstag gegen 15.45 Uhr in der Wilhelmsallee in Bad Ems ist eine Rennradfahrerin schwer verletzt worden. Wie die Polizhei Bad Ems berichtet, war die Frau in einer Gruppe von fünf Rennradfahrern unterwegs, als sie aus Unachtsamkeit auf das vor ihr fahrende Fahrrad auffuhr. Beim Abbremsen verkantete sich ihr Lenkrad und stellt sich quer. Die Rennradfahrerin stürzte kopfüber auf die Fahrbahn und blieb mit schweren Verletzungen liegen. Der Rettungswagen versorgte sie an Ort und Stelle. Anschließend wurde sie mit dem Rettungshubschrauber in ein Koblenzer Krankenhaus geflogen. Während der Landung des Hubschraubers war die Remybrücke für ca. 30 Minuten voll gesperrt.

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Die zahlreichen Zelte von über 130 Römern und Kelten verwandelten das großzügige Gelände am Limeskastell Pohl  in eine riesige Zeltstadt. Da waren Legionen aus der Eifel, aus Belgien, Frankreich, Sardinien und der Schweiz zu Gast, die teilweise eine weite Anreise auf sich genommen haben und für internationales Flair sowie eine unglaublich hochwertige Darstellung sorgten. Besucher, Helfer und Re-Enactors haben sich wohlgefühlt und sehr viel Spaß gehabt. Es wurden viele Freundschaften geschlossen und sich verabredet für das „nächste Mal in Pohl“.
LimesLive2Das 2017er Limes Live im und am Limeskastell Pohl wurde zu dem erhofften Spektakel. So viele Römer und Kelten in ihren Gewandungen und mit ihrer Ausrüstung gab es weit und breit noch nie. Trotz der vagen Vorhersagen traf herrliches Herbst-Wetter ein und sorgte für einen großen Besucherandrang und die Pohler Ortsvereine mit mehr als 70 Helfern dafür, dass kein Gast Hunger oder Durst leiden musste. Viel Lob war zu hören von Landrat Frank Puchtler und Verbandsbürgermeister Udo Rau, aber auch von den Besuchern, die beispielsweise aus Ahrweiler, Bonn, Limburg, Koblenz, Darmstadt und dem Rheingau angereist waren und die sich wunderten, dass ein kleiner Ort so etwas auf die Beine stellen konnte.
Um 11 Uhr eröffneten Innenminister Roger Lewentz, Landrat Puchtler, Verbandsbürgermeister Rau und Ortsbürgermeister Thomas Steffen das diesjährige Limes Live. Auch Staatssekretär Günter Kern, die Abgeordneten Matthias Lammert und Jörg Denninghoff sowie der Bürgermeister der VG Katzenelnbogen Harald Gemmer waren anwesend. Die vielen Gewandeten waren angetreten und boten einen imposanten Anblick.
Stark frequentiert waren die Handwerksstände im Innenhof des Kastells, die Herstellung römischer „Düfte“ und „Aromata“ und natürlich auch der Turm. Highlights waren zweifellos auch das Bogenschießen, die Schaukämpfe, das Exerzieren und die römische „Artillerie“. Interessant waren auch die römische Modenschau und die römische Hochzeitszeremonie. Der große Zuspruch und das Lob war Bestätigung für das geleistete Ehrenamt. Landrat Puchtler dankte allen Organisatoren und Helfern mit den Worten: „Wir sind stolz auf Pohl“.
Der Dankesbrief einer Familie aus Troisdorf:
Als wir aus dem Urlaub aus Nassau im August mit dem Fahrrad bei Ihnen waren und Sie uns eine tolle Bratwurst nach römischen Rezept kredenzten, waren wir mit unseren Enkeln nun auch bei dem großen Fest am 17. September per Auto bei Ihnen im Kastell. Eine großartige Veranstaltung mit einem für uns sehr interessanten Einblick in die Geschichte vor 2000 Jahren. Es war ein toller Tag mit tollen Darbietungen aus römischer Zeit.

Hollaender_LimeskastellGut 90 Besucher wollten es sich nicht nehmen lassen, die Friedrich-Hollaender-Revue „Spötterdämmerung“  im Limeskastell Pohl mitzuerleben. Ulrike Neradt präsentierte zusammen mit dem Schauspieler Klaus Brantzen und dem Pianisten Jürgen Streck eine Auswahl der Kabarettlieder und Chansons des Komponisten, Musikers und Schriftstellers Friedrich Hollaender.

Das Trio und insbesondere Ulrike Neradt entführten das Publikum zunächst in die Goldenen zwanziger Jahre. Da wurden Berlin und das Berliner Leben präsentiert mit den Chansons über die zersägte Dame, das Wunderkind, die Trommlerin vom Rummelplatz und es ging mit der Hand übern Alexanderplatz. Sehr tiefsinnig waren die Chansons „Wenn ich mal tot bin“ und über die Clowns, die ihre Stellung verloren haben. Aber es wurde auch lustig und frech wie zum Beispiel mit einem seiner berühmtesten Chansons „Ich bin dein Nachtgespenst“.

Auch Hollywood wurde auf Hollaender aufmerksam und wurde engagiert für zahlreiche Filmmusiken. Hier entstanden unter anderem für die Filme mit Marlene Dietrich zahlreiche schöne Songs. So kamen aus seiner Feder und mit Ulrike Neradts Stimme „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und „Ich bin die fesche Lola“ aus „Der blaue Engel“. Zu hören waren weiter mal sinnliche, mal freche lustige Chansons wie z.B. „Lüge“, „Höchste Eisenbahn“, „Johnny“ oder „Große Illusion“. Wienerisches wurde ebenfalls geboten und auch die Entstehung des „Filet Stroganoff“ besungen. Zum Abschluss und vor den beiden Zugaben kam noch das melancholische Chanson „Wenn ich etwa wünschen dürfte, wünschte ich mir, etwas glücklich zu sein“.
Hollaender wurde 1896 in London geboren, lebte aber überwiegend in Berlin. 1932 musste er wegen seiner jüdischen Abstammung Deutschland verlassen und lebte dann in den USA. 1955 kam er nach Deutschland zurück und lebte dort bis zu seinem Tode 1976 in München. Er bezeichnete sich als Pessimist mit optimistischen Vorzeichen. Im Laufe seines Lebens komponierte er Musik für 175 Filme.
Alles in allem war es ein sehr unterhaltsamer Abend mit Einblicken in die „Goldenen Zwanziger“.
Eine Zuschauermeinung zu dem Abend: „Die Veranstaltungen im Limeskastell finde ich super und werde sie mit Sicherheit weiterhin besuchen. Ich finde es gut, hier solche Möglichkeiten zu haben.“

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Die schönsten Liebeserklärungen aus Oper und Operette präsentieren die französische Mezzosopranistin Marie Giroux, der kanadische Tenor Joseph Schnurr und die deutsche Pianistin Jenny Schäuffelen am Samstag, 30. September, 20 Uhr, in der Stadthalle Nassau. Sie nehmen das Publikum mit auf eine unvergessliche musikalische Reise durch mehrere Jahrhunderte und gehen humorvoll auf die Spuren der Liebesgeheimnisse der Oper- und Operetten-Welt. Dabei geht es nicht nur um Verliebtheit, sondern um Leidenschaft, Eifersucht und Schmerz, denn Dramen – egal ob groß oder klein- gehören natürlich zur Oper und zur Liebe! Das Ganze wird mit kleinen Sketchen von Loriot und Tucholsky gespickt und garantiert einen beschwingten Abend voller Höhepunkte.

Musikalisch werden Mozart, Verdi, Rossini, Bizet, Léhar und viele mehr zu hören sein. Das Trio verabreicht einen musikalischen Liebestrank, den die Besucher ohne Bedenken und Einschränkungen genießen können

 

Der Verein Peregini lädt ein für Donnerstag, 21. September, zum traditionellen Arnsteiner Kulturstammtisch, der ab 19.30 Uhr im Weingut Arnsteiner Hof in Weinähr stattfindet. Vereinsmitglieder, Freunde von Kloster Arnstein und natürlich auch alle anderen Kulturschaffenden und -interessierten haben Gelegenheit, sich zu einer vergnüglichen Ideenschmiede rund um das Kloster und die Region zu treffen. Ein besonderes Thema wird wieder die Vorplanung der Obernhofer Vollmondnächte 2018 unter dem Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz „Industriekultur“ sein, und über Vorschläge für die neue Veranstaltungsreihe „Arnsteiner Abende“ in Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung im Bistum Limburg soll auch nachgedacht werden. Außerdem steht die Standverteilung für den historischen Markt beim Arnsteiner Advent am 17. Dezember auf dem Programm

 

Unbekannte Täter haben laut Mitteilung der Polizei am Sonntag zwischen 14 Uhr und 16.30 Uhr zwei Paar Nike-Schuhe aus einer Umkleidekabine der Sporthalle des Schulzentrums Nassau gestohlen. In dieser Zeit gab es eine Fußballbegegnung zwischen der TuS Nassovia Nassau II und der SG Dachsenhausen II; die gestohlenen Schuhe standen in der Umkleidekabine der Gäste. Die Schuhe haben einen Gesamtwert von mehr als 200 Euro.  Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bad Ems, Telefon: 02603 – 970 0 oder E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de, in Verbindung zu setzen.

Basar rund ums Kind

Im Bürgerhaus „Zur alten Schule“ in Pohl findet am Samstag, 23. September, von 14 bis 16 Uhr wieder ein Mutter-Kind-Basar statt. Zum Kauf oder Tausch angeboten werden können Kinder- und Babykleidung, Spielsachen, Bücher sowie alles rund um Mutter und Kind. Wer Interesse hat, einen Verkaufsstand zu eröffnen und die „verwachsenen“ Kleider und Spielsachen seiner Lieben anzubieten, kann sich bei Manuela Bremser ( Tel.: 06772/962828 ) informieren und anmelden. Kauf- und Tauschinteressentinnen und -interessenten sowie Gäste sind selbstverständlich herzlich willkommen, denn Getränke, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen wird es reichlich geben.

Opernkonzert_Pohl2Das als Open-Air-Veranstaltung angekündigte Opernkonzert am Samstag im Limeskastell Pohl musste in den großen Basilica Saal verlegt werden. Wie schon bei der Oper Norma machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Aber das tat dem Glanz der Vorstellung keinen Abbruch. Es war genauso wie beim Opernkonzert im Frühjahr wieder ein sehr stimmungsvoller Abend.

Die jungen Gesangskünstler der L’Opera Piccola Elena Lyamkina, Antonia Ermolenko, Eva Hartmann, Lisa Putz, Alexandra Garcia, Diego Chanhyuk Jeong und Juri Batukow, die an der Akademie in Bad Schwalbach unter der Leitung von Romana Vaccaro klassischen Gesang studieren, boten schon ein beachtliches Niveau. Zu hören bekamen die zahlreichen Besucher unter anderem jeweils zwei Soli und Duette aus W.A. Mozarts „Cosi fan tutte“, zwei Arien aus G. Puccinis „La Boheme“. Dargeboten wurden auch zwei Arien aus Opern von Guiseppe Verdi sowie zwei Soli und ein Duett aus Mozarts „Don Giovanni“.
Den Abschluss bildeten zwei Darbietungen aus „Zigeunerliebe“ von Franz Lehar und aus „Carmen“ von George Bizet. Als Meister seines Fachs erwies sich wieder Pianist Alexander Schawgulidse, der mit gefühlvoller Fingerfertigkeit die Beiträge begleitete.

Ein unbekannter, maskierter Mann hat am Dienstag gegen 4 Uhr eine langanhaltende Geruchsbelästigung in der Straße Zur Schlimmeich in Nassau verursacht. Hierzu schüttet er von einem Parkplatz aus drei Eimer einer übel riechenden Flüssigkeit neben und auf die Eingangstür einer Arztpraxis. Zur Beseitigung waren intensive Reinigungsmaßnahmen notwendig, so dass erst gegen 10 Uhr der Arztbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Hinweise zur Tat werden erbeten und sind an die Polizeiinspektion Bad Ems, 02603 9700 oder pibadems@Polizei.rlp.de, zu richten.

Classic tourDie Classic Tour Kronberg wird am Freitag, 15. September, auch durch die Stadt Nassau und verschiedene Ortsgemeinden des Nassauer Lands führen, darunter auch Weinähr. Auf der Hinfahrt werden Dessighofen und Schweighausen durchfahren, auf der Rückfahrt Nassau, Weinähr und Winden. Dabei können über 100 Oldtimer bestaunt werden. In Nassau wird die Durchfahrt am kommenden Freitag gegen 14.15 Uhr stattfinden (über Emser Straße – Bahnhofstraße – Freiherr-vom-Stein-Straße – Windener Straße).

Die Klassik Tour Kronberg wurde von den beiden Brüdern Klaus und Andreas Flettner 2014 ins Leben gerufen und erfreut sich seitdem immer neuer Teilnehmer- und Zuschauerrekorde. Als Liebhaber historischer Fahrzeuge und Teilnehmer von Rallyes in ganz Europa, war es für beide eine Herzensangelegenheit, eine Rallye für klassische Fahrzeuge auch in ihre Heimatregion zu bringen. Bei der Klassik Tour Kronberg stehen als Gleichmäßigkeitsveranstaltung präzises Fahren und Geschicklichkeit im Vordergrund. Das sehr kurzweilige, familiäre und kulinarisch anspruchsvolle Rahmenprogramm schließlich macht die Rallye zu einem Oldtimer-Event, das schon nach kurzer Zeit überregional bekannt ist und sich großer Zuschauerbeliebtheit erfreut. Hierzu Klaus Flettner: „Bei der Klassik Tour Kronberg geht es um Fahrspaß und ein tolle Zeit miteinander. Daher wählen wir jedes Jahr eine neue, eindrucksvolle autohistorische Strecke aus und überlegen uns Überraschungen und Highlights, so dass alle Oldtimer-Conaisseure voll auf ihre Kosten kommen.“

Unbekannte Täter sind in der Nacht zum Dienstag in das Vereinslokal des Luftsportclubs Singhofen eingebrochen. Die Eindringlinge hebelten brachial die zur L 323 hin gelegene Brandschutztür auf und durchwühlten anschließend die Räumlichkeiten des Vereinsheims. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder anderweitige Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Ems, 02603 9700 oder pibadems@polizei.rlp.de, zu melden. Über die Höhe des Sachschadens oder mögliches Diebesgut machte die Polizei keine Angaben.

Schon zum dritten Mal kommt die Chansonette und Kabarettistin Ulrike Neradt ins Pohler Limeskastell, und zwar am Samstag, 16. September. Um 19.30 Uhr präsentiert sie zusammen mit Klaus Brantzen und Jürgen Streck am Klavier eine hinreißende Friedrich-Hollaender-Revue unter dem Motto „Spötterdämmerung“.

Hollaenders Lieder sind geistreicher Wortwitz, leben aber auch durch feine Ironie und stimmige Melodien. Sowohl sprühende und freche Lebenslust, als auch Momente der Vergangenheit und der Melancholie kommen zum Vorschein, wenn man sich in die Welt des lachenden Melancholikers Friedrich Hollaender einlässt.

Ulrike Neradt muss man sicherlich nicht besonders vorstellen. Sie füllt im Rheingau und drum herum jeden Saal. Und alle Besucher sind des Lobes voll. Trotzdem hier ein kurzer Einblick in ihre Biografie: Sie kommt aus dem Rheingau, war Deutsche Weinkönigin 1972/73. Bekannt wurde sie als Fernsehmoderatorin des Südwestrundfunks, als sie von 1994 bis 2007 an der Seite von Johann Lafer die Sendung „Fröhlicher Weinberg“ gestaltete. Sie ist also eine erfolgreiche TV-Moderatorin, aber auch Kabarettistin und Chansonette und steckt einfach an mit ihrem ausgeprägten Humor.

  • Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 14 EUR (Kinder, Schüler, Studierende, Auszubildende: 12 EUR) und an der Abendkasse 16 bzw. 14 EUR.
    Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich in den Vorverkaufsstellen:
    Foto Jörg, Amtstr. 13, Nassau, Tel.: 02604 356,
    Markt-Apotheke, Am Marktplatz 7, Singhofen, Tel.: 02604 5877,
    Bücherland, Römerstr. 35-37, Nastätten, Tel.: 06772 960097,
    Buch & Stift, Untertalstr. 21, Katzenelnbogen, Tel.: 06486 902244,
    und im Limeskastell Pohl, Tel.: 06772 9680768, (officium@limeskastell-pohl.de). Hier sind auch Kartenreservierungen möglich.
    Auf die Homepage www.ulrike-neradt.de wird verwiesen.

Jacob BöhmeZu einem faszinierenden Filmabend lädt das „Festival gegen den Strom“ für Sonntag, 17. September, 18 Uhr, in den Kulturkeller des Günter-Leifheit-Kulturhauses in Nassau ein. Gezeigt wird der Film „Morgenröte im Aufgang — Hommage an Jacob Böhme“. Zu sehen sind die Schauspieler Max Hopp, Jan Korthäuer, Ronald Steckel und Klaus Weingarten.

Kaum eine Figur steht so singulär zwischen den Epochen wie der große »Ungleichzeitige« Jacob Böhme (1575-1624). Während Galilei, Francis Bacon und Descartes die modernen Naturwissenschaften und den Rationalismus begründeten, schuf der Schuhmacher aus Görlitz trotz Schreibverbot und Verfolgung als Ketzer die bedeutendsten Schriften der deutschen Mystik. Seine visionäre christliche Theosophie beeinflusste die Philosophen des deutschen Idealismus sowie Romantiker wie Novalis und fasziniert bis heute.

 

Die Kunst des Eisenschmiedens übte schon seit jeher eine Faszination aus. Glühendes Eisen mit Hammer und Amboss zu wahren Meisterstücken werden zu lassen, lässt die Laien staunen und den Schmied bewundern. Dass auch Eisen schon vor vielen tausend Jahren bearbeitet wurde, ist ja bekannt und auch die Römer beherrschten dieses Handwerk nahezu vollkommen.
Das Limeskastell Pohl lädt daher Interessierte zu einem Schmiede-Workshop für Samstag, 7. Oktober, von 10 bis 17 Uhr ein. Hier kann jeder sein eigenes römisches Messer oder ein sonstiges kleines Meisterwerk bauen. Der römische Schmied Cultellus, eigentlich heißt er Ulrich Bantes und kommt aus Siegburg, hilft dabei. Der Workshop beginnt am Samstag, eventuelle Restarbeiten können auch noch am Sonntag unter Anleitung erledigt werden.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bedarf es unbedingt einer Anmeldung im Limeskastell (Tel. 06772 9670867 oder per E-Mail unter officium@limeskastell-pohl.de). Der Preis für die Teilnahme beträgt 60 Euro inklusive Material. Das Kastell-Team sorgt für die passende Verpflegung, die allerdings nicht im Workshop-Preis enthalten ist. Cultellus wird auch bei Limes Live am 17. September als Mitglied der Römergruppe „Flavii“ dabei sein.

Weidezaungerät gestohlen

Unbekannte Täter haben zwischen Mittwoch und Donnerstag auf einer Weidewiese an der Kreisstraße 14 bei Singhofen eine Weidezaunstromanlage (Batterie, Stromgerät, Erdungsstab) entwendet. Es entstand ein Schaden von rund 400,- Euro. Von den Täter fehlt bisher jede Spur. Die Polizei Bad Ems bittet daher um Hinweise unter Tel.: 02603/9700 oder per E-Mail pibadems@polizei.rlp.de.

Vernissage 1.9.17 (3)Zur Vernissage der Jahresausstellung “Ohne Titel” des Nassauer Künstler Stammtischs, die wie die vergangenen Jahre im Günter-Leifheit-Kulturhaus stattfand, erfreuten sich viele Besucher aus Nassau und Umgebung der vielen neuen Kunstwerke. Gemälde in Acryl oder Öl, Tuschezeichnungen, Porzellanmalerei und verschiedene Mischtechniken sind von Marita Fritsch, Jutta Franke, Marianne Scheer, Cornelia Gall, Erika Krause, Ulrike Wenzel-Schütz, Gerda Schaap-Knecht, Karl Weißgärber und Jana Wendt zu sehen.
Die Autorengruppe Loreley bot erstmal in Nassau ein kleines literarisches Programm. Jana Wendt, die sowohl im Nassauer Künstler Stammtisch als auch in der Autorengruppe Loreley Mitglied ist, eröffnete die Ausstellung. Die Texte, die speziell zum Ausstellungsthema von den Autoren geschrieben wurden, regten zum Nachdenken oder auch zum Schmunzeln an. Was man schreibt, wenn man nicht weiß, was man schreibt, beschreibt Marcel Wendt in “Ohne Titel”. Einen interessanten Gegensatz verdeutlichen Wilma Muders und Jana Wendt in “Aus der Sicht einer Frau ohne Titel bzw. eines Mannes ohne Titel”, wo das eigene unerfüllte Leben durch den Titel des Partners aufgewertet wird. Den “Traum ohne Titel” las Wolfgang Schmidt. Anglika Gumpert schilderte in einer anschaulichen Geschichte das Gefühl des Abschieds.
Das Gefühl von Heimweh beschreibt die zehnjährige Mandy Wendt in ihrer selbstgeschrieben Geschichte in den Erlebnissen eines jungen Schafes. Den Gegensatz von Schnelllebigkeit und Wartezeit verdeutlichte Jana Wendt in dem zeitlichen Gefühl ohne Titel passend zum ausgestellten Bild. Wie es ihm mit der Liebe in Nassau erging, brachte Wolfgang Schmidt in seinem lustigen Gedicht zum Ausdruck. Die gelungene Kombination aus Kunst und Literatur bot den Gästen anschließend noch viel Gesprächsstoff bei einem Glas Wein oder Sekt.
Bis 23. September ist die Ausstellung noch im Günter-Leifheit-Kulturhaus zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu sehen.

Was kann man überhaupt noch glauben? Was ist wahr, was falsch? In der politischen Debatte in den USA treten neben Fakten plötzlich „alternative Fakten“. Darum geht es in einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 13. September, 20 Uhr, im Kulturkeller des Günther-Leifheit-Kulturhauses in Nassau. Autorinnen und Autoren des Magazins für Religion und Bildung „Eulenfisch“ diskutieren mit dem Publikum die Frage, was wir unter Wirklichkeit verstehen können. Auf dem Podium: Thomas Menges, Limburg; Prof. Dr. Linus Hauser, Gießen; Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Vallendar; Dipl. Theol. Martin W. Ramb, Limburg. Der Eintritt ist frei.

Verschwörungstheorien haben Konjunktur und konkurrieren um Glaubwürdigkeit. Die Frage von Pilatus an Jesus, was denn Wahrheit sei,
scheint im Zeitalter des Internets aktueller denn je zu sein und neu und radikaler gestellt zu werden. Virtualität, erweiterte Realität und Parallelwelten zwingen uns über das Wesen der Wirklichkeit neu nachzudenken. Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Gibt es sie nur im Singular oder müssen wir von einer Vielzahl von Realitäten ausgehen. Aber wie vermitteln sie sich uns dann?
Brauchen wir etwa einen neuen Begriff von Wirklichkeit? Und wie kann menschliche Kommunikation und unser Zusammenleben überhaupt gelingen, wenn sog. Filterblasen dafür sorgen, dass man nur das wahrnimmt, was man sehen und glauben möchte. Das sind nur einige der Fragen, die Autoren des Magazins für Religion und Bildung „Eulenfisch“ in einem Podiumsgespräch besprechen und bedenken.

 

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