Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Samstag außerhalb der Ortslage Singhofen eine unbekannte Zahl von Forellen aus einer Teichanlage gestohlen. Die Polizei Bad Ems bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 02603/9700.

Das Pohler Waldfest am Wochenende vom 1. bis 3. Juli wartet in diesem Jahr mit tollen Attraktionen auf. Der Freitagabend bleibt traditionell als fröhlicher Feier-Abend dem Chorgesang und Musik gewidmet. Am Samstagabend erwartet die Gäste ein Wald-Festival. Die Band „Ultraschall“, die bereits im Vorjahr das Waldfest-Publikum begeistert hat, bietet in einer Music-Night viel aktuelle Musik für Junge und jung Gebliebene.
Am Sonntag wird das Pohler Waldfest dann seinem Namen in vollem Umfang gerecht. Es geht nämlich um Wald in all seinen Facetten. Bei diesem Waldfest für alle wird neben Frühschoppen-Atmosphäre und musikalischer Unterhaltung ein buntes, vielseitiges und auch lehrreiches Programm die Besucher faszinieren. So geht es „Mit dem Jäger auf die Pirsch“ zu den Wohnstuben von Fuchs, Dachs, Reh, Hirsch und Wildschwein. Die Ausführungen von Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz mit Hinweisen zum Tierleben wie zur Betreuung und zur Bejagung sind für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant. Sehenswerte historische wie moderne Motorsägen werden ausgestellt und vorgeführt. Ergänzt wird sie durch die Erlebnisausstellung „Wald und Wild“ vom Kreisjagdverband. Eine Ausstellung ist zu bestaunen, in der die bei der Holzernte eingesetzten Fahrzeuge und Werkzeuge wie Lkw, Rückemaschine und Sägen zu sehen sein werden. Motorsägenkünstler Arne Wilhelm aus dem Nachbarort Bettendorf zeigt seine Geschicklichkeit im Umgang mit großen und kleinen Motorsägen und „schnitzt“ so die tollsten Figuren. Mit Honig, Vogelhäuschen, Nistkästen, Insektenhotels usw. sind Produkte aus dem Wald ausgestellt und können erworben werden.

Bei einem Erlebnis-Rundgang mit Dieter Bielicki vom Forstamt Lahnstein unter dem Motto „Mit den Augen des Försters“ erhalten die Besucher am Nachmittag interessante und noch nie erfahrene Einblicke und Informationen zum Wald. Zusätzlichen bekommen Kinder und Erwachsene Gratis-Materialien zum Thema Wald.

Den Clou bietet eine Tombola: Die in der Waldfestumgebung aus Sicherheitsgründen gefällten Buchen und Eichen wurden von MGV-Mitgliedern aufgearbeitet und werden als Brennholz verlost. Natürlich werden alle Gäste auch mit Grillspezialitäten, Wildwurst, frischem Zapfbier verwöhnt und eine Kuchentheke gibt es auch. Für die musikalische Unterhaltung sorgen mit einigen Beiträgen der MGV Concordia 1865 Singhofen und die Bläsergruppe Marksburg sowie den ganzen Tag über DJ Warner vom gastgebenden Pohler Männergesangverein.

andrea gottwaldZu einer vergnüglichen, äußerst kurzweiligen und dabei überraschend philosophischen Clownerie lädt Andrea Gottwald im Rahmen des Festivals „Gegen den Strom“ für Dienstag, 28. Juni, 19.30 Uhr, in den Nassauer Kulturkeller ein. Auf der Clavinova begleitet Mari Kitagawa, auf dem Saxophon Klaus Nagurski.

Antonia Gottwald machte auf den letzten beiden Festivals mit Thomas Bernhard und Heinrich von Kleist auf sich aufmerksam. Mit ihrem Karl-Valentin-Programm setzt sie einen weiteren markanten Akzent im diesjährigen „Sommer unseres Vergnügens“: Der in Tiefsinn sich verkehrende Unsinn des Karl Valentin offenbart im humoristischen Wortspiel unseren alltäglichen Irrsinn. Wir erleben eine vergnügliche, nie oberflächliche, äußerst kurzweilige und nach wie vor zeitgenössisch philosophische Clownerie.

Begleitet werden die Monologe und Dialoge von kongenial darauf antwortenden Musikeinlagen, zusammengestellt und mitreißend interpretiert von Mari Kitagawa (Clavinova) und Klaus Nagurski (Saxophon). Die Pianistin stammt aus Kyoto (Japan) und absolvierte ihr Konzertexamen an der Musikhochschule Lübeck. Sie ist Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin und arbeitet als Korrepetitorin u.a. an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Professor Nagurski lehrt ebenfalls an der HFMK Hamburg Saxophon und Kammermusik.

  • Eintritt: 12,- €
    Dienstag, 28. Juni 2016 | 20:00 Uhr
    NASSAU | Kulturkeller – Obertal 9a

Vermutlich ein Radfahrer hat zwischen Samstag und Montag im Oberen Bongert in Nassau einen geparkten blauen VW Golf beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Eventuell handelte es sich bei dem verursachenden Fahrzeug nach Polizeiangaben um ein Kinderfahrrad. Die Polizei Bad Ems bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder dem Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 02603/9700 zu melden.

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NKC-Trainer Tobias Maxeiner mit der neuesten Errungenschaft des NKC: Dem Stand-up-Paddelboard.

Stand-up-Paddeln, also Paddeln im Stehen, ist die neueste, aber nur eine von vielen Aktivitäten, die der Nassauer Kanu-Club (NKC) in dieser Saison anbietet. Insgesamt hat der NKC in seinem schönen Bootshaus an der Lahn 78 Boote eingelagert. Viele davon gehören den Mitgliedern, die meisten sind jedoch Eigentum des NKC. Neben den beiden „Schlachtschiffen“, dem Drachenboot Günter Leifheit und dem 10er-Canadier Edmund Noll, gibt es viele weitere Boote, die auch von ungeübten Paddlern sicher bewegt werden können. So bietet der Verein seinen derzeit mehr als 100 Mitgliedern Kanu-Polo, Kanu-Rennsport, Kanu-Wandern in Kajaks und Canadiern sowie die bereits erwähnte Trendsportart Stand-up-Paddeln an. Auch Familienfahrten auf das vereinseigene Grundstück in Kalkofen sind jetzt wieder möglich, da das Grundstück kürzlich nach zehnjähriger Verwilderung wieder zu einem wunderschönen Kleinod an der Lahn gemacht wurde.

Neu Im Programm ist zudem das After-Work-Paddeln. Hier können sich auch Nichtmitglieder gegen eine kleine Spende vom Alltagsstress erholen. Interessierte haben die Möglichkeit,  alle Vereinsboote unverbindlich auszuprobieren – entweder während des regulären Trainings jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr oder nach Absprache mit dem Vereinsvorsitzenden Kalli Wiemann. Voraussetzung ist natürlich, dass man schwimmen kann.Begonnen hat auch wieder das Drachenboot-Training für die Nassauer Drachenboot-Regatta am 20. August ab 12 Uhr in den Lahnanlagen. In diesem Jahr wird es neben dem Kinderrennen und dem Lauf der Herzen eine weitere Neuerung geben: Zum ersten mal trägt der NKC einen Lady’s Cup aus. Vier Damen-Teams haben sich hierfür schon angemeldet. Die weiteren zwölf Mannschaften fahren um den Titel des Nassauer Drachenbootmeisters 2016. Die Drachenboot-Regatta bleibt übrigens auch in diesem Jahr auf 16 Mannschaften beschränkt, obwohl die Zahl der Interessenten größer ist. Wiemann: „Mehr können die 65 Helfer des NKC nicht stemmen.“ Der NKC richtet in diesem Jahr seine 66. Kanuregatta aus, in den letzten Jahren natürlich nur noch mit Drachenbooten. Legendär sind die Zeiten der Freiherr-vom-Stein-Regatta, als Hunderte von Booten auf der Lahn unterwegs waren.
 

In Nassau und Frücht waren am Dienstag und Mittwoch aggressive Werber unterwegs, um mehrere Hausbewohner zu bewegen, den Strom- oder Telefonanbieter zu wechseln. Zu strafrechtlich relevanten Handlungen kam es laut Polizei offenbar nicht. Einen der Werber traf die Polizei an und klärte ihn über die Grenzen seines Verhaltens auf. Die Polizei bittet die Bevölkerung bei einem erneuten Auftreten der Personen um umgehende Mitteilung.

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Samstag  auf dem Parkplatz des ehemaligen LIDL-Geländes in Nassau drei Reifen eines parkenden Nissan zerstochen. Die Polizei Bad Ems bittet um Hinweise auf den oder die Täter.

Der Alte vom Himmelsberg

In das Reich der Lahn-Sagen führt anlässlich der 750-Jahr-Feier von Obernhof die 166. Obernhofer Vollmondnacht „Der Alte vom Himmelsberg“ am kommenden Montag, 20. Juni, 20 bis 22 Uhr, in der evangelischen Kirche. Julia Hilgert und Gaby Fischer erzählen vom Alten vom Himmelsberg, einer Sagengestalt, die auf Obernhofer Terrain, eben auf besagtem Himmelsberg, auch „Adelhahn“ genannt – gegenüber vom Kloster Arnstein eine ihrer Wohnstätten hat oder zumindest hatte. Der sagenhafte kleine Alte, der oben in den Stollen unter der ehemaligen Platzburg haust oder gehaust haben soll und unter der Lahnbrücke eine kühle Sommerresidenz hatte, muss eine etwas skurrile und launische Persönlichkeit (gewesen?) sein, der man besser nicht begegnete.

Die erste Geschichte handelt davon, dass der kleine knorzige Alte – der sich selbst wohl als unwiderstehlich für die Damenwelt einschätzt – anlässlich seines eintausendsten Geburtstages beschließt, ein sterbliches Mädchen zu ehelichen, was bei der betreffenden Jungfrau nur blankes Entsetzen auslösen kann. Aber er wird überlistet und muss auf die Braut verzichten.
In der zweiten Geschichte zeigt er sich von seiner besseren Seite: Er verhilft einem armen jungen Bauern aus Obernhof nach einigen eher unerfreulichen Erlebnissen letztendlich zu Wohlstand.

Die beliebte Organistin Svetlana Richerts wird mit vergnüglich-heiteren Stücken auf dem Keyboard die lustigen Begebenheiten begleiten und zu einem literarischen Konzert abrunden. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für unsere Musikerin wird gebeten.

Sachschaden in vierstelliger Höhe ist bei einem Wohnhausbrand am Montagabend in der Oberdorfstraße in Seelbach entstanden. Gegen 18.40 Uhr bemerkten Bewohner des Hauses Brandgeruch und stellten zunächst einen Stromausfall, danach ein Feuer im angebauten Hauswirtschaftsraum fest. Während die Bewohnerinnen das Haus verließen und die Rettungskräfte alarmierten, versuchte der 65-jährige Hausherr, das Feuer zu löschen. Die Feuerwehren aus Seelbach und den angrenzenden Gemeinden konnten den Brand schließlich vollends löschen. Der Hausherr wurde mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei geht davon aus, dass der Brand sehr wahrscheinlich durch einen technischen Defekt an einem Wäschetrockner entstanden ist.

Kirmes Flyer 2014

Gelungener Auftakt des Fests der Kulturen in Nassau: Wie bereits in den letzten Jahren hatte der Beirat für Migration und Integration (BMI) des Rhein-Lahn-Kreises zu einer Filmvorführung ins Günter-Leifheit-Kulturhaus eingeladen. Zu sehen gab es den iranischen Film „Offside“, der auf der Berlinale 2006 den Silbernen Bären gewonnen hatte. Ein hervorragender Film und eine angeregte Diskussion im Anschluss belohnten die zahlreichen Besucher für ihr Kommen.

Mit herzlichen Worten begrüßte die Vorsitzende des Beirats, Filiz Achhammer, die Besucher – darunter viele BMI-Mitglieder sowie Stadtbürgermeister Armin Wenzel sowie seinen Vorgänger Herbert Baum. Sie wies daraufhin, dass der Film im Jahr 2006 – als die Fußball-WM in Deutschland stattfand – erstmals in den deutschen Kinos ausgestrahlt worden sei, im Iran ist der Film dagegen verboten. Die Handlung rankt sich um einige Frauen und Mädchen, die ein Fußballspiel live im Stadion verfolgen wollen. Allerdings ist es Frauen im Iran verboten, ins Stadion zu gehen, um dort Fußball zu schauen. Einige Frauen und Mädchen verkleiden sich als Jungen, um verbotenerweise doch ins Stadion zu gelangen. Sie werden entdeckt und verhaftet. Soldaten, die ihren Armeedienst ableisten, bewachen die Frauen am Rande des Stadions. Zwischen den beteiligten Frauen und Männern entwickeln sich Gespräche, in denen Aspekte der iranischen Gesellschaft beleuchtet werden. Insbesondere werden Themen wie der Armeedienst und die durch traditionelle Gesetze geregelte Rolle der iranischen Frau kritisch thematisiert.

Filiz Achhammer konnte zum Schluss feststellten, dass der Film nicht nur auf große Resonanz bei Einheimischen wie Migranten gestoßen war, sondern auch für eine engagierte Diskussion gesorgt hat.

waldfest_pohl

Bei einer genehmigten Autorallye hat sich am Samstagabend gegen 18.40 Uhr auf der Kreisstraße 9 bei Dessighofen ein folgenschwerer Unfall ereignet. Ein teilnehmendes Fahrzeug kam aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der 59-jährige Fahrer und sein 53-jähriger Beifahrer erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Am Montag gab die Staatsanwaltschaft Koblenz sowohl die Leichname der beiden verunglückten Rallye-Teilnehmer frei als auch das Unfallfahrzeug, das zunächst beschlagnahmt worden waren. Ein Fremdverschulden schließen die Ermittlungsbehörden derzeit aus. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. 

Mit 1,64 Promille ist am Samstag gegen 13.40 Uhr ein 56-jähriger Pkw-Fahrer im Unterdorfweg in Obernhof gegen ein geparktes Fahrzeug geprallt. Anschließend fuhr der Fahrer davon, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugen merkten sich jedoch das Kennzeichen und informierten die Polizei. Während der Unfallaufnahme erschien der Beschuldigte mit seinem Wagen an der Unfallstelle und wurde kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann stark alkoholisiert war und sein Pkw keinen Versicherungsschutz mehr besitzt. Ein Atemalkoholtest war fällig. Gegen den 56-Jährigen wurden verschiedene Strafanzeigen gefertigt.

Book_of_Kells

Trotz Unwetterwarnungen kamen zahlreiche Besucher, um dem Konzert des Shamrock-Duos mit Hilde und Jupp Fuhs und der Vorstellung des Book of Kells im Limeskastell Pohl beizuwohnen. Platzregen mit Blitz und Donner und Blitzeinschläge in unmittelbarer Nachbarschaft des Kastells taten den Darbietungen keinen Abbruch.
Nach einem Eingangslied stellte Jupp Fuhs dem Publikum das Book of Kells als ein Buch vor, das wegen der Schönheit und seiner aufwendigen Verzierungen wohl das Werk von Engeln sein müsse. Das Buch der Kelten sei eines der bedeutendsten mittelalterlichen Bücher der Welt und das am besten erhaltene Zeugnis der irischen Buchmalerei. Noch heute beeindrucke es Forscher und Laien gleichermaßen. Zu bewundern ist es im Trinity College in Dublin.
Shamrock-Duo_LimeskastellPohlAls im 5. Jahrhundert nach Christus St. Patrick und andere christliche Missionare nach Irland kamen, trafen der keltische Naturglaube und die christliche Lehre aufeinander und brachten etwa drei Jahrhunderte später gemeinsam einen der wichtigsten irischen Kunstschätze hervor, das Buch der Kelten. Es enthält die lateinischen Texte der Evangelien von Markus, Matthäus, Lukas und Johannes mit kunstvollen und komplexen keltischen Malereien auf fast jeder seiner 680 Seiten. Nur zwei Seiten enthalten keine farbigen Abbildungen. Die übrigen Seiten sind reich verziert und lassen verschiedene Stile erkennen. Anfangsbuchstaben, aber auch Buchstaben innerhalb des Textes, sind liebevoll und mit teilweise winzigen Details ausgestattet. Mehr als 2.000 solcher verzierter Buchstaben gibt es im Book of Kells, jeder davon ist einzigartig. Auf ganzseitigen Illustrationen finden sich verschlungene Ränder, endlose Spiralen und Knoten, magische Bestien und filigrane Naturmuster. Sie sind stark vom keltischen Stil geprägt, der bereits 500 Jahre vor Christus entstand. Weiterlesen »

zauberwald

Stadt Nassau, Naturpark Nassau und die „Kulturbörse“ der Stadt laden für Freitag, 24. Juni, ab 19 Uhr in den „Zauberwald“ ins Kaltbachtal ein. Dort werden Kultur, Leckereien und Begegnung im heimischen Wald angeboten. Der Eintritt ist frei. Für Essen und Trinken ist gesorgt.
Die Brauns führen charmant und lustig durch den Wald, die Ernsts zeigen, wie man mit Kräutern Speis und Trank veredelt und damit den Gaumen kitzelt. Einige Musiker werden an zum Teil verblüffenden Soloinstrumenten überraschen und die Gäste ganz still werden lassen; mit dabei ist auch der Artist Zopp, der mit seiner kleinen Kunst seit Jahren Feste in Nassau „erleuchtet“. Dazu kommen noch manche Überraschungen, die an dieser Stelle aber noch nicht verraten werden… Hinter der Idee stecken Andrea Mathy und ihr Mann Thorsten Reinhardt.

Kalkofen

Fleißige Helfer des Nassauer Kanu-Clubs im Einsatz auf dem NKC-Freizeitgelände in Kalkofen.

Nassau/Kalkofen. Mitglieder und Freunde des Nassauer Kanu-Clubs haben das vereinseigene Freizeitgrundstück in Kalkofen auf Vordermann gebracht. Nach einem tatkräftigen Einsatz mit insgesamt 200 Arbeitsstunden ist das Gelände nun wieder „bewohnbar“, wie Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann nicht ohne Stolz berichtet.

Kalkofen2

Werner Haxel schweißte den Steg.

Zu tun gab es allerhand, wie eine ernüchternde Bestandsaufnahme bereits Anfang März ergeben hatte. Zehn Bäume mussten gefällt oder beseitigt werden, da sie zum Teil schon umgefallen oder morsch waren. Unzählige Äste mussten gesammelt und verbrannt werden. Das Holz wurde gestapelt und von einem Nassauer Holzbauern in mehreren Fuhren abtransportiert. Das Kreischen der Motorsägen hallte tagelang durch das Lahntal. Doch schließlich war es geschafft: Das Grundstück ist wieder gefahrlos zu betreten. Doch nicht nur Holz, sondern jede Menge Unrat war zu beseitigen. Die Waage der Mülldeponie Singhofen zeigte den Umfang der Arbeiten mit einer schlichten Zahl an: 2,5 Tonnen Müll waren mit Allradfahrzeugen aus dem Tal herausgefahren worden.  Weiterhin wurde das Gelände mit einem Traktor gemulcht, außerdem wurde neuer Rasen gesät.
Auch der Anlegesteg zur Lahn hin wurde repariert. Werner Haxel und Peter Meuer schweißten schadhafte Stellen und brachten ein neues Geländer an. Den notwendigen Strom lieferte ein Starkstromaggregat. Das Herstellen des Fundaments war pure Knochenarbeit: 350 kg Beton machten die NKC’ler von Hand, außerdem holten sie rund Tonnen Flusssteine aus der Lahn. Zehn Helfer haben bei dem Großprojekt angepackt. Neben Haxel und Meuer waren dies Philipp Wiemann, Niklas Kunkler, Marc Schneitzer, Wilhelm Klaudy, Regina Klaudy, Dominik Richter, Klaus Kunkler und NKC-Chef Kalli Wiemann.

Umweltag

Einen informativen und erlebnisreichen Tag verbrachten die Teilnehmer des Umwelttages, den der Zweckverband Naturpark Nassau in Obernhof organisiert hatte. Foto: Udo Meister

Obernhofs Weinberge standen im Mittelpunkt des diesjährigen Umwelttags des Rhein-Lahn-Kreises und des Naturparks Nassau. Mehr als 40 Teilnehmer, darunter die Landräte Frank Puchtler (Rhein-Lahn-Kreis) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis), waren dabei – das neue Konzept, das das „Erlebnis“ stärker hervorheben soll, ist damit, so Naturpark-Geschäftsführer Stefan Eschenauer, voll aufgegangen. „Das Fazit der Teilnehmer fiel durchweg sehr positiv aus“, so Eschenauer.
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lothar_theismannFaszination Gitarre – spanische Musik aus vier Jahrhunderte. So lautet der Titel eines Konzertabends in der Reihe „Gegen den Strom“ am Sonntag, 19. Juni, 18 Uhr, im Kulturkeller in Nassau. Es spielt der Gitarrist Lothar Theismann.

Theissmanns aktuelles Konzertprogramm zeigt die vielen Facetten der Musik des „Mutterlandes der Gitarre“, Spanien. Von den Anfängen der Gitarre (und ihrer Vorgängerin, der Vihuela) im 16. Jahrhundert – berührende Klänge aus einer fernen Welt – bis zu den Meisterwerken Joaquin Rodrigos reicht der Bogen; auch ein Ausflug ins Reich des Flamenco wird nicht fehlen. Ein Konzertabend mit spanischer Rhythmik und Melodik jenseits gängiger Klischees – doch durchaus mit einigen hervorragenden musikalischen „Meilensteinen“, welche aufgrund ihrer Klasse Berühmtheit erlangt haben.

Lothar Theissmann konzertiert seit über 20 Jahren – solo und in verschiedensten Konstellationen – in vielen Ländern Europas sowie in Marokko. Ehemals Meisterschüler von Frank Bungarten, spielte er in den wichtigten Gitarrenreihen und leitete Konzertreihen und Festivals in Essen und Bielefeld. Er veröffentlichte mittlerweile sechs CDs, wobei die weite Palette von J.S. Bach über profunde Eigenkompositionen bis zum Songwriting reicht.

Lothar Theissmann fühlt sich in der Welt der „Klassischen Gitarre“ ebenso heimisch wie im Flamenco oder anderen Weltmusiken;
sein Programm „Faszination Gitarre“ pendelt zwischen diesen Bereichen – am heutigen Abend mit dem Ausschlag zur spanischen „Klassik“.

Der Eintritt ist frei

  • Sonntag, 19. Juni 2016 | 18:00 Uhr
    NASSAU | Kulturkeller

Zum 11. Mal präsentieren am Sonntag, 12. Juni, heimische Winzer aus Obernhof und Weinähr sowie regionale Gastronomen spritzigen Lahnwein und kulinarische Köstlichkeiten in der Weinbergslage „Obernhofer Goetheberg“. Auf Weinkisten und Bänken können die Besucher bei einem guten Glas Lahnwein die herrliche Landschaft mit Blick auf die Lahn und aufs Kloster Arnstein genießen.

Weitere Informationen: http://www.nassau-touristik.de/veranstaltungen.php/Wein_-_Wandern_-und-_Kulinarisches

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