Es war wie der sprichwörtliche Ritt auf der Rasierklinge: Heftiger Regen am späten Freitagnachmittag, steigender Lahnpegel am Samstag – und schließlich Abbruch der 10. Nassauer Drachenbootregatta. Dennoch zeigte sich der Nassauer Kanu-Club (NKC) „hochzufrieden“ mit seinem kleinen Jubiläum, wie Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann am Sonntag erklärte.

Und das hat einen einfachen Grund: Trotz aller Widrigkeiten hielten die Nassauer, die Gäste aus der Region, aber vor allem die Sportler „ihrer“ Regatta die Treue. Mehr als 3000 Besucher an beiden Veranstaltungstagen – das spricht nach Auffassung Wiemanns dafür, dass die Nassauer Drachenbootmeisterschaft mittlerweile zu den beliebtesten Sportereignissen in der Region zählt. Rund 350 Wassersport-Enthusiasten, darunter auch viele Kinder, stiegen an beiden Tagen auf und in die Boote, kämpften um einen vorderen Platz, gaben alles, um dabei zu sein.

Dabei hatte es am Freitagabend noch ausgesprochen schlecht ausgesehen: Starker Regen hatte am Nachmittag eingesetzt und drohte dem fröhlichen Spektakel auf der Lahn ein vorzeitiges Ende zu setzen. Doch als Petrus kurz nach 18 Uhr die Schleusen endlich wieder schloss, kamen die Besucher nach und nach in Scharen, um mit dem NKC das zehnjährige Bestehen der Drachenbootregatta zu feiern. Es war dann zwar nicht der angekündigte „Massenstart“ auf Stand-Up-Paddelboards (SUP), der das Sportwochenende einläutete. Doch immerhin ging ein Dutzend Paddler aufs Wasser, unter ihnen auch Kanuten aus Koblenz und Limburg. Sieger wurde der ehemalige Deutsche Kanumeister Wolfgang Mayr, gefolgt von dem erst 13-jährigen Miklas Streegels und Markus Casper (beide aus Fachbach).

Anschließend erlebten die Zuschauer eine Premiere auf der Lahn: Eine Drachenboot-Wasserski-Show mit dem Fachbacher Waveboarder Markus Casper, der in dem Lahnörtchen einen Beachclub betreibt. Casper ließ sich auf seinem Waveboard von einem vollbesetzten Drachenboot über das Wasser ziehen — eine sportliche Leistung, die erst zwei Tage zuvor zum ersten Mal gelungen war, im 86. Versuch, wie Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann berichtete. Höhepunkt des Abends war schließlich ein großes Feuerwerk an der Lahn, mit dem die Feier aber noch lange nicht vorbei war. Für zünftige musikalische Unterhaltung sorgte die Live-Band Neuzenbacher.

Der Regattaabbruch am frühen Samstagabend kündigte sich bereits am Mittag an. „Wir stand schon um diese Zeit acht Zentimeter vor der Absage des Rennens“, sagte Vereinschef Wiemann mit Blick auf einen Wasserstand von 2,92 Meter. Bis zu einem Pegel von drei Metern hatte der NKC eine Genehmigung des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Nachdem der Lahnpegel Kalkofen leicht gefallen war, konnten die Rennen bei zunächst schönem Wetter starten. Erst am späten Nachmittag entluden sich dichte, schwarze Regenwolken über Nassau. Der Pegel Kalkofen überschritt gegen 17.45 Uhr die Drei-Meter-Marke deutlich, so dass mit zunehmender Strömung an eine Fortsetzung der Regatta aus Sicherheitsgründe nicht zu denken war. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass mir dieser Schritt nicht leichtfällt“, sagte Wiemann, „aber wir müssen die 10. Nassauer Drachenbootregatta abbrechen“, so der sichtlich enttäuschte Veranstalter. Das Rennen des Teams „LaOlaWelle“ gegen eine Auswahlmannschaft war das letzte, das an diesem Tag gefahren werden konnte. Der NKC-Vorstand entschied, die Sieger nach den am schnellsten gefahrenen Zeiten zu ermitteln.

Was angesichts der starken Strömung allerdings „mit einem Augenzwinkern“ zu betrachten war, wie Wiemann erklärte. So hatte beispielsweise der Rekord-Meister, die Judo Dragons des TV 1860 Nassau, seine Kräfte geschont, um im Finalrennen alles geben zu können. Pech für die Judoka: Diesmal reichte es nur für den dritten Platz.

Aufs Siegerpodest stieg das Team „Die Gallier“ (Con Med Reha Fehling Friseure ) und konnte damit an seinen Vorjahreserfolg anknüpfen. Vizemeister wurde „21pirat.es“, und den vierten Platz errangen „Die Eisbären“ der Lahntechnik. Die weiteren Platzierungen: 5. Allstars Pfaff/Engels, 6. Vikings der Stiftung Scheuern, 7. TuS-Drachen (TuS Nassovia Nassau), 8. das neugegründete Team Montana, 9. Nassauer Camper, 10. Die Löwensteiner von Löwenstein medical Bad Ems, 11. LaOlaWelle der Stiftung Scheuern. Den Ladies‘ Cup gewannen die „Zumbienen“ vor dem Traumschiff Surprise und Rewelution. Jede Menge Spaß hatten auch die 32 Kinder, die unter Begleitung von jeweils vier Erwachsenen in die Drachenboote stiegen und hautnah Rennatmosphäre schnupperten. Es gewann das „Team Loreley“ vor dem „Team DKV“.

Geehrt wurden am Freitagabend die beiden treuesten Teams: Die Judo Dragons und die Nassauer Camper. Beide Mannschaften sind seit Anbeginn der Drachenbootregatta dabei. Sie erhielten ein Holzpaddel aus den Händen des NKC-Vorsitzenden überreicht. Geehrt wurden außerdem drei langjährige NKC-Vorstandsmitglieder: Sportkreisvorsitzender Jürgen Gemmer überreichte Kalli Wiemann und seiner Stellvertreterin Ute Feuerstake die bronzene Ehrennadel des Landessportbundes. Die Silbernadel erhielt die langjährige Geschäftsführerin Ursel Busch. Eine besondere Würdigung erfuhr die 82-jährige Lore Arnold aus Nassau: Sie ist die älteste Teilnehmerin an den Rennen und saß auch am Samstag für die Mannschaft der LaOlaWelle im Drachenboot.

Unbekannte Täter sind zwischen Mittwoch und Donnerstag in das Vereinsheim der TuS Dausenau eingebrochen. Eine Seitentür aus Stahl hielt den Aufbruchsversuchen stand; das Vereinsheim wurde durch die Eingangstür betreten. Innerhalb des Gebäudes wurde eine weitere Tür eingetreten. Gestohlen wurde eine Kiste Bier aus einer offenen Umkleidekabine. Hinweise werden an die Polizeiinspektion Bad Ems erbeten.

Zehn Jahre Drachenboot-Regatta in Nassau: Was im Jahr 2007 klein angefangen hat, ist mittlerweile eine der größten Sportveranstaltungen im Rhein-Lahn-Kreis geworden. Kein Wunder, dass der Nassauer Kanu-Club 1950, der dieses Event unter seinem damaligen Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden Edmund Noll ins Leben gerufen hat, mit Stolz zurückblickt. Mehr noch: An diesem Freitag, 18. August, will der Traditionsverein seine erfolgreiche Regatta, die nahtlos an die legendäre Freiherr-vom-Stein-Kanuregatta anknüpft,  gebührend feiern: Erstmals gibt es auf der Lahn eine Drachenboot-Wasserski-Show. Das bedeutet: Ein Drachenboot mit dem leistungsstarken Team der Judo Dragons wird ein Paddelboard ziehen und dabei eine so hohe Geschwindigkeit erzielen, dass eine Person elegant über das Wasser gleitet. „Ein tolles Spektakel“, erklärte NKC-Vorsitzender Kalli Wiemann, der nach dem geglückten 86. Versuch am Mittwoch vor Begeisterung kaum zu bremsen war.

Zuvor bereits bieten die NKC’ler ihrem Publikum ein Spektakel, wie es Nassau noch nicht gesehen hat: einen SUP-Massenstart mit 30 Teilnehmern. Aufstellung ist um 17.30 Uhr, Start um 18 Uhr. Wer Lust hat mitzumachen, ist noch gerne willkommen.

SUP, das sind Stand-Up-Paddelboards, Bretter also, die im Stehen fortbewegt werden. Dabei handelt es sich um eine seit Jahren wachsende Trendsportart, die sich auch an der Lahn wachsender Beliebtheit erfreut. Eine Hochburg in der Region ist das Unternehmen ALahna von Markus Caspar aus Fachbach, der den NKC bei seinem Vorhaben tatkräftig unterstützt. Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist ein Wettkampf zwischen einem mit zehn Personen besetzten Drachenboot und einem Zehner-Board. Abgerundet wird der Jubiläumsabend mit Live-Musik von den Neuzenbachern und der Band 63Mainstreet. Krönender Abschluss des Abends ist das große Jubiläumsfeuerwerk.

Der zweite Teil des Jubiläums findet am Samstag, 19. August, ab 12 Uhr statt: Die zehnte Nassauer Drachenboot-Regatta auf der Lahn. 14 Teams, also insgesamt rund 300 Sportler werden sich spannende Rennen zwischen Kaltbachmündung und Kettenbrücke liefern. Bis zum Abend wird sich klären, wer 10. Nassauer Drachenbootmeister und damit Jubiläumsmeister sein wird. Freuen dürfen sich die Zuschauer außerdem auf den traditionellen Lauf der Herzen mit dem Team „Lahnrakete“ der Stiftung Scheuern.

 

 

MusicaRomana

Albin Paulus mit Leier, Dr. Ralf Gähler mit Dudelsack und Susanne Rühling mit römischer Orgel (v.li.).

Von Heinz Pfeifer (Text und Foto)

Obwohl die Veranstaltung „Klangreise durch die Jahrtausende mit antiken Musikinstrumenten“ doch ein sehr spezielles Thema hatte, war die Basilika des Limeskastells Pohl am Freitag, 11. August, erstaunlich gut gefüllt. Und die, die da waren, erlebten einen sehr spannenden und unterhaltsamen Abend. Die Musica Romana mit der Musikarchäologin Susanne Rühling und Albin Paulus sowie dem Instrumentenbauer Dr. Ralf Gehler faszinierte mit ihren Darbietungen auf antiken Musikinstrumenten.
Das Intro lieferte Susanne Rühling auf dem Nachbau einer römischen Orgel, die vorne auf der Bühne stand. Es folgten Darbietungen mit mehreren Dudelsackpfeifen, Mundorgeln und einer Leier. Die Nachbauten von römischen Panflöten, ein Schwirrholz, die saxofonähnlich klingende Mammutelfenbeinflöte (hergestellt vor mehr als 30.000 Jahren auf der Schwäbischen Alb), die Einhandflöte aus Schwanenknochen, eine Aulos genannte Doppelflöte, deren Töne sehr dem Dudelsack ähnelten, eine koptische Laute und eine türkische Nei erstaunten die Besucher mit ihren herrlichen Klängen und einer Vielfalt, die man einfach nicht vermutete. Zu hören gab es noch jede Menge Sackpfeifen, viele Arten von Leiern, die schon in der Vorkeltenzeit vorhanden waren, in Perfektion gespielte Mundorgeln und auch immer wieder begleitend die römische Orgel. Sehr unterhaltsam und teilweise lustig waren auch die Erläuterungen und die Übergange zwischen den einzelnen Darbietungen.
Das Publikum kam im wahrsten Sinne des Wortes nicht aus dem Staunen heraus, dass man mit diesen teilweise sehr einfachen Instrumenten vor Jahrhunderten schon so tolle Musik machen konnte. Diesen Eindruck geben auch die Zeilen eines Besuchers aus Hahnstätten wieder:
… ich bin hellauf begeistert von der Veranstaltung “ Klangreise“ der Ausnahmekünstler von musica romana am Freitag, 11.8.2017, im Limeskastell. Vielen Dank, dass Sie dieses Erlebnis möglich gemacht haben. Die Eindrücke klingen in mir nach …

Mitten im Sommer hat Nassau ein Gesprächsthema, das in der Stadt für mächtig Heiterkeit sorgt. Wie am heutigen Mittwoch in der Rhein-Lahn-Zeitung nachzulesen, musste die Freiwillige Feuerwehr Nassau vor genau einer Woche um 20.33 Uhr zu einem ungewöhnlichen Brand ausrücken, der sich letztlich als Fehlalarm entpuppte. Lediglich die Adresse, zu der die Wehrleute gerufen wurden, hatte es in sich: Es handelte sich um den Wohnsitz ihres Dienstherrn, des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Nassau.

Was war passiert?

Der Bürgermeister hatte Buchsbaumschnitt aus seinem Garten verbrannt und damit für ein derart hohe Rauchsäule über dem Neubaugebiet gesorgt, dass ein besorgter Bürger die Rettungsleitstelle alarmierte. Die Feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen einschließlich Drehleiter sowie 20 Mann aus, um dem vermeintlichen Brand zu Leibe zu rücken. Unnötig, wie sich zeigte.

Laut Zeitungsinformationen prüft die Verwaltung nun, ob sich ihr Chef einer Ordnungswidrigkeit schuldig gemacht hat. Denn laut den Richtlinien darf Grünschnitt nur trocken (der des Bürgermeisters war offenbar feucht) und schon gar nicht nach 18 Uhr verbrannt werden. Außerdem sind starker Rauch zu vermeiden und vorher das Ordnungsamt zu informieren — was wohl nicht geschehen ist.

Ob dem Bürgermeister tatsächlich eine Geldbuße auferlegt wird, bleibt indes abzuwarten. Sicher scheint aber, dass er den Einsatz seiner Feuerwehr bezahlen muss. 400 bis 600 Euro könnten fällig werden…

 

Katharina Sanyang (30).

Katharina Sanyang (30).

Katharina Sanyang ist seit diesem Monat als Referentin in der Jugendarbeit des evangelischen Dekanats Nassauer Land tätig. Sie übernimmt einen Großteil der Aufgaben, die Dekanatsjugendreferent Andreas Barth als Vorsitzender der Mitarbeitervertretung im Dekanat mit mehr als 1000 Beschäftigten nicht mehr ausüben kann.

Sanyang ist keine Unbekannte an Rhein und Lahn. Die 30-Jährige, die mit ihrem Mann und zwei Kindern in Bad Ems lebt, war vor ihrer Elternzeit Gemeindepädagogin fürs ehemalige Dekanat St. Goarshausen und für die Kirchengemeinden Kaub und Miehlen. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben“, sagt Sanyang, die ihr Büro im zweiten Stock am Dekanatssitz in der Römerstraße 25 in Bad Ems bezogen hat. Den Konfi-Teamer-Tag am 9. September und den Dekanatskonfitag am 16. September in Miehlen gilt es als nächstes zu organisieren sowie einige Mitarbeiterschulungen in der Jugendarbeit, in denen es ab Herbst um „Freizeiten leiten lernen“, „Gaben entdecken“ und Theaterspielen gehen wird.

Ein Projekt, das ihr besonders am Herzen liegt, ist die Gründung einer Jugendband zum diesjährigen „Konficastle“-Treffen in Vallendar vom 27. bis 30. Oktober, mit dem etwa 100 Konfirmandinnen und Konfirmanden für Gemeinde und Glauben interessiert werden. „Ich habe schon immer gern Musik gemacht“, erzählt Sanyang, die Gitarre und Keyboard spielt, trommelt, singt und in ihrer Ausbildung auch Gefallen am Dirigieren von Kinderchören fand. Vor zehn Jahren leitete die musikalische Jugendreferentin in Dausenau das von ihr einstudierte Kindermusical „Joseph, ein echt cooler Träumer“ mit fast 70 kleinen Akteuren.

„Es macht wahnsinnig Spaß, Kinder und Jugendliche in ihren von Gott gegebenen Talenten herauszufordern“, berichtet die Bad Emserin, was sie an ihrem Beruf so begeistert. Nach ihrem Abitur und einem Praktikum bei der „Stiftung Creative Kirche“ studierte Sanyang im Ruhrgebiet an der Evangelischen Fachhochschule Bochum „Gemeindepädagogik und Diakonie“ sowie „Soziale Arbeit“. Bei der Diakonengemeinschaft „Martineum“ wurde sie nach der Ausbildung als Diakonin eingesegnet. Es sei wichtiger denn je, Kindern und Jugendlichen etwas zuzutrauen und sie zu motivieren. „Ich glaube, es gibt mehr schüchterne als früher“, ist ihr Eindruck. „Erwachsene müssen den Kindern Vertrauen schenken“, ist deshalb ihre Devise. Gemeinden bietet Sanyang, die auch eine zweijährige Coaching-Ausbildung absolvierte, gern Beratung an, wenn sie Hilfestellung im Aufbau ihrer Kinder- und Jugendarbeit suchen. „Manchmal kann da ein Impuls von außen helfen.“

In ihrem Jahresplan für 2018 finden sich bereits Freizeit-Angebote für die Sommerferien, wie eine Jugend-Segelfreizeit nach Holland und eine Fahrt zum Jugendkirchentag nach Weilburg vom 31. Mai bis 3. Juni. Außerdem möchte sie in den Herbstferien 2018 eine Mutter-Kind-Freizeit anbieten. Jetzt steht aber erst mal die Vorbereitung des Dekanats-Konfitages in Miehlen auf dem Programm. „Oh Gott: Immer online!?“, lautet das Thema, über das sie mit ihren Kollegen die Köpfe zusammensteckt. Außerdem brütet sie mit Andreas Kleemann und dem Team von CVJM und EC an einem neuen Konzept für den Jugendgottesdienst „HeavenUp“. Der fand in den letzten Jahren immer in Braubach und Miehlen statt und könnte künftig auch in anderen Gemeinden des großen Dekanats Nassauer Land unter Mitwirkung der Mitarbeitenden vor Ort stattfinden.

Katharina Sanyang ist erreichbar: Evangelisches Dekanat Nassauer Land, Römerstraße 25, 56130 Bad Ems, Telefon 02603-50992-41, Mobil 0151-75019285, E-Mail: ks-ev.jugend-nassauerland@gmx.de.

Arnsteiner Kulturstammtisch

Der Verein Peregini  lädt ein für Donnerstag, 17. August, 19.30 Uhr, zum Arnsteiner Kulturstammtisch im Weingut Arnsteiner Hof in Weinähr. Vereinsmitglieder, Freunde von Kloster Arnstein und natürlich auch alle anderen Kulturschaffenden und -interessierten haben Gelegenheit, sich zu einer vergnüglichen Ideenschmiede rund um das Kloster und die Region zu treffen. Ein besonderes Thema wird – neben der Vorplanung der Obernhofer Vollmondnächte 2018 – der Historische Adventsmarkt auf Arnstein am 17. Dezember und die dortige Platzvergabe sein. Deshalb wäre es schön, wenn möglichst viele der Teilnehmer anwesend wären. Und über Vorschläge für die neue Veranstaltungsreihe „Arnsteiner Abende“ in Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung im Bistum Limburg soll auch nachgedacht werden.

Wer zu den bereits geplanten – oder für neue Projekte – noch Ideen hat und/oder mitmachen möchte, ist herzlich willkommen – ebenso wie alle Gäste, die einfach nur mal „hineinschnup­pern“ und sich an der leckeren Küche von Anne Scherer (samt Lahnwein) erfreuen möchten.

Ein unbekannter Wohnmobilfahrer ist am Samstag gegen 11 Uhr beim Wenden gegen die Fassade eines Wohnhauses in der Koblenzer Straße in Fachbach gefahren. Dabei wurde die Hauswand erheblich beschädigt, teilte die Polizei mit. Nach dem Unfall fuhr der Fahrer weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei in Bad Ems bittet Zeugen, die Angaben zu dem Wohnmobil machen können, sich unter der Telefonnummer 02603/9700 zu melden.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version wurde Nassau als Unfallort genannt. Dies geht auf eine fehlerhafte Meldung der Polizeidirektion Montabaur zurück. 

Alle Augen und Ohren richten sich auf Nassau, denn das KulturWerk Nassau präsentiert am Mittwoch, 16. August, 19 Uhr, im Kulturkeller des Günter-Leifheit-Kulturhauses in Nassau sein Programm für die Herbst-/Wintersaison 2017/2018. Beim KulturWerk Opening 2017/2018 erhalten Besucher einen Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Wochen und Monaten in Nassau an kulturellen Höhepunkten zu erwarten ist. Ausführlich wird über die Veranstaltungen und Künstler informiert; außerdem gibt es die eine oder andere audiovisuelle Kostprobe zu sehen und zu hören. Eintritt: frei

Ein besonders tragisches Ende hat eine Radtour am Mittwochabend bei Dahlheim genommen. Wie die Polizei berichtet, hatten sieben Kollegen einer Koblenzer Firma bereits über 60 Kilometer, teilweise auf langen und anstrengenden Anstiegstrecken zurückgelegt, als ein 38-jähriger Radfahrer eine so schwerwiegende innere Verletzung erlitt, dass er noch auf der Stelle verstarb. Als Ursache wird eine erhebliche körperliche Überlastung angenommen. Jegliche Hilfe kam zu spät.

Die Bauarbeiten des zweiten Abschnitts der B 417 in Obernhof verschieben sich aufgrund schlechter Witterung in den letzten beiden Wochen. Wegen der Regenfälle wurden die geplanten Asphaltarbeiten noch einmal verschoben. Am 14. August sollen diese nun im östlichen Straßenabschnitt der Ortsdurchfahrt in Richtung Laurenburg erledigt werden, teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez mit. Der LBM bitten hierzu alle Verkehrsteilnehmer, die abgesperrten Straßenflächen nicht zu befahren, bis die Asphaltarbeiten gänzlich abgeschlossen sind und die Fahrbahn ausgekühlt ist.

Der Bauanfang des nächsten Sanierungsabschnittes der B 260 zwischen Dausenau und Nassau wird sich entsprechend der Fertigstellung in Obernhof dadurch ebenfalls verzögern. Hier werden nach momentaner Planung die Arbeiten am 16. August unter Ampelverkehr aufgenommen. Nach geplanten sieben Wochen halbseitiger Sperrung werden zum Bauende hin drei Wochen Vollsperrung notwendig, um die Asphaltarbeiten sowie die dazugehörigen Vor- und Nacharbeiten zügig und sicher erledigen zu können.

In der Vollsperrungsphase ab Anfang Oktober wird eine großräumige Umleitung über Bad Ems, die L 327 Kemmenau bis Welchneudorf und weiter über die L 330 an Zimmerschied vorbei über Hömberg nach Nassau wieder auf die B 260 oder B 417 eingerichtet und entsprechend örtlich ausgeschildert. Für die Verkehrseinschränkungen im Bereich der Baustelle an der Lahnstraße bittet der Landesbetrieb Mobilität in Diez um Verständnis.

Shamrock Duo und Rolf Henrici (3)

Das Shamrock Duo präsentiert Kultur zum Neumond – Musik, Märchen und Literatur am Freitag, 18. August, um 20.30 Uhr im Weinkeller „Giebelhöll“ in Weinähr. Das Thema des Abends lautet:  „Wunderbare Reisen und lustige Abenteuer des Baron von Münchhausen“

Sie sind weltbekannt, die Geschichten von merkwürdigen Seeabenteuern, der Reise zum Mond, dem Ritt auf der Kanonenkugel…
Ihren Schöpfer gab es wirklich, den als „Lügenbaron“ berühmt gewordenen Freiherrn von Münchhausen aus Bodenwerder an der Weser. Als Offizier im Dienst der russischen Zarin machte er viele Reisen und nahm an Schlachten teil, und aus den tatsächlichen Erlebnissen entstanden seine fabelhaften Geschichten, die er selbst im Zirkel seiner Freunde gerne zum Besten gab. Der brillante, humorvolle Erzähler stellt genüsslich alle Regeln der Realität auf den Kopf und flunkert seine Zuhörer treuherzig und verschmitzt mit Augenzwinkern an, um sie auf diese Weise lächelnd zu unterhalten: „Man braucht nur ein wenig Phantasie, und alle Schlösser öffnen sich…“

Die witzigen und spannenden Geschichten werden musikalisch vom Shamrock Duo umrahmt und durch Bildprojektionen von Rolf Henrici ergänzt.

Fürs leibliche Wohl der Gäste sorgt das freundliche Team der „Giebelhöll“ auf das Beste. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstler wird gebeten. Platzreservierungen unter Tel. 02604/1230 (Fam. Justi) oder 02661/20329 (Fuhs/Henrici). E-Mail: info@giebelhoell.de oder inkunabel@gmx.de.

Teilnehmer und Betreuer

Insgesamt 35 ständige Teilnehmer und regelmäßig fünf bis zehn wechselnde Gäste im Alter zwischen acht und 60 Jahren waren dem Aufruf der Judoabteilung des TV 1860 Nassau zu einer Ferienfreizeit gefolgt. Noch bei gutem trockenem Wetter war es gelungen, die Zelte in der Gemeinde Seelbach am Rande des Sportplatzes aufzustellen und die mobile Küche einzurichten.
Der dann über zwei Tage anhaltende Dauerregen brachte alle Teilnehmer an den Rand der Belastbarkeit. Dem Betreuerteam um Peter Gies und Thomas Gebenroth gelang es mit vielen kreativen Aktionen wie Fertigung von bemalten Gipsabdrücken und Schmuckarmbändern, Bemalen von T-Shirts und Malen von Mandalas sowie Gruppenspielen wie „Pantomime“ die Regenzeit zu überbrücken. Nachdem sich ab dem dritten Tag das Wetter zunehmend besserte, konnten die Nassauer Sportler dann die Aktivitäten ins Freie verlegen.
Lagerolympiade, Geschicklichkeitsspiele, Fußball und eine Dorfrallye brachten die Teilnehmer in Bewegung. Einen der Höhepunkte bildete ein Bogenschießen unter der fachkundigen Anleitung von Barbara Mertens und Marco Muth von der Abteilung Bogenschießen des TuS Attenhausen. Mit Begeisterung übten sich die Nassauer Judoka in dieser ihnen unbekannten schönen Sportart.
Die abendlichen Runden am Lagerfeuer ließen dann endgültig die richtige Lagerromantik aufkommen, und der eine oder andere Teilnehmer verließ mit Wehmut das diesjährige Zeltlager mit dem Wissen: Mit Trainingsbeginn sehen wir uns zum Judo wieder. Dank der finanziellen Unterstützung der Sportjungend Rheinland, der Kreisverwaltung Bad Ems und des Hauptsponsors der Judoabteilung, Firma C. Hermann Gross Metallwarenfabrik KG (chg), konnten die Kosten wieder recht gering gehalten werden und damit allen die Möglichkeit eröffnet werden, an dem Zeltlager teilzunehmen.
Lagerleben

Seit dem letzten Konzert von tonArt in der Heimat ist fast genau ein Jahr vergangen, jetzt ist es am Sonntag, 3. September, um 17 Uhr endlich wieder soweit: im Marmorsaal in Bad Ems werden die tonArtisten ihre Zuhörer erfreuen.
Geprobt haben die Sängerinnen und Sänger von tonArt bereits länger als ein Jahr am neuen Repertoire, damit es im Dienste einer guten Sache „Mit tonArt um die Welt“ gehen kann. Der Titel ist dabei beinahe wörtlich zu verstehen, denn im Gepäck hat das Chorensemble Folklore aus den verschiedensten Ländern unserer Erde. Von Deutschland aus geht es nach Osten, von wo es dann mit Stücken aus Tschechien und der Ukraine im Ohr weiter durch Schweden, Island, Irland und über England bis nach Südafrika geht. Mit einer bunten Vielfalt aus beschwingten, nachdenklichen und auch wehmütigen Klängen bringen die Sängerinnen und Sänger und Chorleiter Achim Fischer die Zuhörer aber letzten Endes natürlich wieder in die Heimat zurück – vielleicht um einige Erfahrungen und Eindrücke reicher, ganz so, wie man es von einer Weltreise erwartet.
Es verspricht, ein kurzweiliger Nachmittag zu werden, bei dem der ein oder andere neben ganz neuen auch bekannte Stücke in einem neuen Gewand kennenlernen wird. Wem die Reise so noch nicht schmackhaft genug gemacht werden konnte, dem wird die Entscheidung noch versüßt, denn: als Benefizkonzert gemeinsam mit dem Trägerverein „Stationäres Hospiz Rhein Lahn“ dient der Erlös des Konzertes dem guten Zweck.

  • Der Eintrittspreis beträgt 12,-€, Karten können im Vorverkauf bei Friseur Jutta Hermann in Bad Ems oder bei der Buchhandlung Jörg in Nassau erworben werden.
    Weitere Informationen zum Chor tonArt, den Kinder- und Jugendchören tonArt kids und den bevorstehenden Terminen finden Sie unter www.tonartisten.de.

Eine Bewohnerin der Lahnstraße in Kalkofen ist am 1. August von vier Räubern angegriffen worden. Dies teilte die Polizei jetzt mit. Die Frau wurde von einem der Männer mit einer Axt bedroht, anschließend ergriff eine Täterin den Hund der Familie und nahm ihn mit. Außerdem stahlen die Räuber eine Angelausrüstung. Das Quartett flüchtete mit einem silbernen Ford Galaxy mit litauischem Kennzeichen. Die Ermittlungen nach den Tätern dauern an.

SUP2

Seit vielen Wochen rauchen bei den Verantwortlichen des Nassauer Kanu Clubs (NKC) die Köpfe. Insgesamt acht Genehmigungen waren nötig, um die Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre Drachenbootregatta“ am Freitag, 18. August, und die 10. Nassauer Drachenbootmeisterschaft am Samstag, 19. August, ab 12 Uhr auszurichten.
Das Angebot, das die Nassauer Kanuten für den Jubiläumsabend (Beginn: 18 Uhr) zusammengestellt haben, kann sich sehen lassen. Hier die Höhepunkte: Erstmals gibt es in Nassau einen Massenstart mit Stand-Up-Paddelboards (SUP) und eine Drachenboot-Wasserski-Show. Abgerundet wird das ganze mit Live-Musik von den Neuzenbachern und der Band 63Mainstreet. Krönender Abschluss des Abends ist das große Jubiläumsfeuerwerk.

Neben der Organisation des SUP-Massenstarts bildete in diesen Wochen die Idee einer Drachenboot-Wasserski Show eine besondere Herausforderung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die dabei fast ans Ende ihrer Geduld gelangt sind. Denn sie wollten etwas auf die Beine stellen, das es in dieser Form auf der Lahn bisher noch nie gegeben hat. Und eine Zeit lang sah es nach einer aussichtslosen Idee aus, eine oder mehrere Person auf Wasserskiern oder einem Wave Bord hinter einem Drachenboot herzuziehen. Schließlich wird ein Drachenboot nur mit Muskelkraft betrieben! Viele verschiedene Startrampen wurden gebaut, die immer spektakulärer aussahen. Nach mehr als 50 Versuchen dann der ersehnte Erfolg: Es war geschafft!

Nicht weniger als vier Wasserskifahrer und -fahrerinnen ließen sich hinter einem Drachenboot herziehen und zeigten dabei ihre Können auf dem Wasser. Für den notwendigen Vortrieb sorgte kein Geringerer als der Nassauer Rekord-Drachenbootmeister: Die Judo Dragons, die sich als der sprichwörtliche „Motor des Teams bewährten. Nun fiebern alle Beteiligten dem Jubiläumsabend entgegen: Wird das ausgedachte Spektakel auch funktionieren? NKC-Chef Kalli Wiemann ist vorsichtig optimistisch: „Warten wir’s ab“, sagt er.

Der Jubiläumsabend ist vor allem ein Mannschaftsfest: Aus allen Drachenbootteams haben sich Helfer gemeldet, um diesen Abend tatkräftig zu unterstützen. Da die NKC-Helfer schon am Samstag viele Stunden im Einsatz sind, ist der Verein dankbar für die zugesagte Unterstützung am Vortag. Die Rekordzahl von 90 Freiwilligen ist in diesem Jahr mit von der Partie, berichtet Kalli Wiemann. „Da bekommt man schon hier und da ein neues graues Haar“, sagt er lachend. „Dass unsere Veranstaltung bis weit über die Grenzen von Nassau bekannt geworden ist, ist letztendlich dem unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer zu verdanken.“ Viele von ihnen nehmen sich mehrere Tage frei, um schon beim Aufbau dabei zu sein. Nur mit ihnen und einem Hand in Hand arbeitenden Organisationsteam sei diese Großveranstaltung, die regelmäßig mehrere Tausend Besucher in die Lahnanlagen lockt, überhaupt erst möglich. Anstrengende Wochen liegen hinter dem NKC-Chef und seinen Helfern, noch einige stressige Wochen werden folgen, bis am Ende der Schlachtruf der Drachenbootfahrer über die Lahn hallt: Attention! Go!“

Tragisches Unglück in der Gemarkung Bogel (Verbandsgemeinde Nastätten): Bei Zusammenstoß von einem Pkw mit einem Traktor ist am Freitag eine 53-jährige Frau getötet worden. Der Wagen stieß mit der Zugmaschine zusammen, die, von einem geteerten Feldweg kommend,  die Landesstraße 333 überqueren wollte, um auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf einen anderen Feldweg aufzufahren. Offenbar hatte der 20-jährige Traktorfahrer den von links kommenden Pkw nicht gesehen, der sich nach Angaben der Polizei ordnungsgemäß näherte. Die Fahrzeuge trafen dabei so unglücklich aufeinander, dass die 53-jährige Beifahrerin noch im Pkw verstarb. Die junge Fahrerin des Pkw wurde schwer verletzt, der Fahrer des Traktors leichter verletzt. Aufgrund umfangreicher Bergungs- und Ermittlungsarbeiten musste die L 333 zwischen Bogel und Niederwallmenach für etwa fünf Stunden gesperrt werden.

Unbekannte Täter haben in dem Zeitraum vom 14. bis 29. Juli in der Leifheitstraße in Nassau mehrfach Sachbeschädigungen durch das Aufsprühen Graffiti verursacht. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurde der Schriftzug „AWAT“ auf die Straße und nahegelegene Brückenpfeiler gesprüht. Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung werden erbeten und bei der Polizeiinspektion Bad Ems unter der Telefonnummer 02603 – 9700 oder per E-Mail: pibadems@polizei.rlp.de entgegengenommen.

Unbekannte Täter sind in der Nacht zum Donnerstag in das Gebäude der Realschule plus und des Leifheit Campus in Nassau sowie in das benachbarte Freibad eingebrochen.

Vermutlich durch eine nicht ordnungsgemäß verschlossene Eingangstür verschafften sich die Einbrecher Zutritt zu dem Schulgebäude und hebelten sodann die Pressspantüren der beiden Sekretariate auf. Ein Wandtresor wurde aus einem Büro in den Flur gezogen und aufgehebelt. Die darin befindlichen Geldkassetten wurden ebenfalls gewaltsam geöffnet. Gestohlen wurde nach Auskunft der Verantwortliche der beiden Schulen vermutlich keine Wertgegenstände oder sonstige Sachen.

In derselben Nacht schlugen Einbrecher auch im Schwimmbad zu. Sie hebelten ein gekipptes Oberlicht auf und verschafften sich so Zutritt zu den Räumen des Schwimmbadkiosks. Dort wurden alle Räume und größeren Behältnisse durchwühlt. Entwendet wurden letztlich 30 Euro Münzgeld.

Achtung Hundehalter: Jetzt wurden auch in Region um Pohl (Verbandsgemeinde Nassau) verendete Füchse aufgefunden, von denen zumindest einer von der Staupe befallen war. Dies teilte die Kreisverwaltung in Bad Ems mit.

Anfang des Jahres waren befallene Füchse im Bereich des hessischen Landkreises Limburg-Weilburg, dicht an der Grenze zur Verbandsgemeinde Hahnstätten, gefunden worden. Dem Anschein nach „wandert“ diese Tierkrankheit nun weiter nach Westen und hat nun auch die Mitte des Rhein-Lahn-Kreises erreicht. Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die zwar für den Menschen ungefährlich ist, doch kann das Virus nicht nur Wildtiere, sondern auch Haustiere befallen. Insbesondere Hundebesitzer sollten deshalb besonders achtsam sein und auf eine vorsorgliche Impfung ihrer Tiere achten, rät das Veterinäramt des Rhein-Lahn-Kreises. Hauskatzen können sich zwar mit dem Virus infizieren, zeigen jedoch keine klinischen Krankheitsanzeichen.

Die Kreisverwaltung des benachbarten hessischen Landkreises Limburg-Weilburg hat ein informatives Merkblatt herausgegeben und dieses auch dem Rhein-Lahn-Kreis zur Verfügung gestellt. Dieses Merkblatt findet sich im Internet unter www.rhein-lahn-Kreis.de und enthält zahlreiche wichtige Informationen und Hinweise zur Ansteckungsgefahr, Erkennungszeichen und Impfmöglichkeiten gegen die Staupe.

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