rudelsingen

Rund 60 Sängerinnen und Sänger sorgten am Freitag beim Singen im Rudel unter dem Motto „Häppy Trällering“ mit Loti Pohl und Don Weaver wahrhaftig für eine stimmgewaltige Tonlawine im Limeskastell. Loti Pohl aus Burgschwalbach, ehemaliges Mitglied der Crackers, und sein Kompagnon Don Weaver, mit dem er schon viele Jahre zusammenspielt, sorgten mit ihren 20 Songs umfassenden Programm für gute und fröhliche Stimmung.

Die Texte der Songs wurden per Projektor an die Basilikawand geworfen und so konnte jeder entspannt seine Stimme ertönen lassen. Beim „Häppy Trällering“ schallte es bei vier Beatles-Songs, Drafi Deutschers „Marmor, Stein und Eisen bricht“, Country Roads von John Denver, If I had a hammer (Trini Lopez), Schuld war nur der Bossa Nova (Manuela), Über den Wolken (Reinhard Mey), Über sieben Brücken musst Du gehen (Carat). Words (Bee Gees), Hallelujah (Leonard Cohen) und anderen nur so in der Basilika. Die beiden Präsentanten auf der Bühne waren von der Stimmung angetan und meinten: „Da müssen wir nach Pohl kommen, um sowas zu erleben“. Und vor allem lobte Loti Pohl das schöne Limeskastell, indem er sagte: „Der Rhein-Lahn-Kreis hat ja viele touristische Attraktionen, aber diese hier hat noch gefehlt. Es ist wunderbar, so etwas hier zu haben.“.
Klasse war, dass der Pohler MGV extra seine Chorprobe dazu nutzte, um beim Rudelsingen mit seinen kräftigen Stimmen dabei zu sein.

(Text und Foto: Heinz Pfeifer)

Ein 32-jähriger Mann ist am späten Samstagabend gegen 23.35 Uhr am Nassauer Bahnhof von drei bisher nicht bekannten Personen beraubt worden. Das Opfer wurde in der Fußgängerunterführung der Bahngleise mit einem Messer bedroht, zu Boden gerissen und anschließend mit den Füßen traktiert. Der 32-jährige wurde gezwungen, den Tätern seine Geldbörse zu übergeben. Die Unbekannte flüchteten Richtung Stadtmitte. Hinweise werden erbeten an die Polizeiinspektion Bad Ems unter Tel.: 02603-9700.

Für das derzeit leerstehende Kloster Arnstein gibt es laut Mitteilung des Bistums Limburg eine Lösung: Eine griechisch-orthodoxe Schwesterngemeinschaft zieht ab dem 1. Juni 2019 in das Klostergebäude und den Gebäudekomplex der Jugendbildungsstätte ein. Eine erste Begegnung der Schwestern mit Vertretern der Pfarrei St. Martin, Bad Ems/Nassau und Ehrenamtlichen aus der Region hat bereits in der vergangenen Woche stattgefunden. Die neue Klostergemeinschaft wird den Namen „Dionysios Trikkis und Stagon“ tragen. Dionysios gilt als Wiederbegründer des orthodoxen Mönchtums in Griechenland.

Anders als in der katholischen Tradition besitzen orthodoxe Gemeinschaften keinen eigenen Ordens- oder Gemeinschaftsnamen, sondern tragen den Namen des Klosters. Zu den Schwerpunkten der Schwestern gehören die Pflege ihrer Spiritualität und Liturgie. Ein besonderer Akzent liegt auf Gastfreundschaft und ökumenischer Begegnung. Ein nachhaltiger Umgang mit der Schöpfung ist der Gemeinschaft ebenfalls ein Anliegen. Zu der Gemeinschaft zählen zwölf Frauen. Die Schwestern sind größtenteils zwischen 30 und 50 Jahren alt und kommen aus unterschiedlichen Ländern. Die Äbtissin und einige weitere Schwestern stammen aus Deutschland. Die Schwestern sind unter anderem in Theologie, Jura, byzantinischer Musik, Ikonenmalerei, der Herstellung landwirtschaftlicher Produkte und ökologischer Landnutzung ausgebildet.

Im Dezember 2018 haben die Arnsteiner Patres nach einhundertjähriger Präsenz im Bistum Kloster Arnstein verlassen. Der Eigentümer der Klosteranlage ist das Bistum Limburg. Eine Arbeitsgruppe von Verantwortlichen aus der Pfarrei St. Martin, Bad Ems/Nassau, dem katholischen Bezirk Rhein-Lahn und dem Bistum hat seitdem mit Unterstützern der Wallfahrt über Perspektiven und Ideen für die weitere Nutzung des Klosters beraten. Daneben wurde nach einer Ordensgemeinschaft gesucht, die das Kloster nutzen und es wieder zu einem Ort geistlichen Lebens machen möchte. Die Wallfahrtskirche, die sich im Besitz der Kirchengemeinde befindet, wird weiter für die Pfarrei sowie den Wallfahrten zur Verfügung stehen. Eine pfarrliche Nutzung des Pilgersaales für Veranstaltungen ist nach Absprache möglich.

tonartnassau

Ein abwechslungsreiches Programm haben die Chöre tonArt Nassau (Bild oben) und TonArt Hambuch (Bild unten) dem Publikum in der Bonifatiuskirche in Nassau geboten. Die Chöre begeisterten ebenso mit geistlicher Musik wie „Benedictus“ von Josef Rheinberger wie mit „May it be“ von Enya aus dem Jahr 2001 die Zuhörer. Nachdem Thomas Diel, Chorsprecher von tonArt Nassau, das Konzert anmoderiert hatte folgten zwei Konzertteile, in denen sich der Nassauer und der Hambucher Chor abwechselten, ergänzten und gleichermaßen glänzten. Die wunderbare Akustik der Kirche konnten sich beide Chöre sehr gut zu eigen machen. In der Pause wurde das Publikum im nahegelegenen katholischen Pfarrheim mit Getränken und Häppchen verköstigt. Hier gilt ein besonderer Dank dem Pastoralreferenten Michael Staude und seinen Helferinnen und Helfern, die die Verköstigung organisiert haben.

tonarthambuch

Der Verein Sozialkompass Nassau lädt zu einer kleinen Wanderung für Mittwoch, 5. Juni, ab 14 Uhr ein. Begleitet wird die Wanderung von Helga Hübner und Peter Nettesheim. Alle interessierten Bürger von Nassau und Umgebung sind dazu eingeladen. Besondere Rücksicht genießen dabei ältere und auch gehbehinderte Menschen.
Treffpunkt ist das Historische Rathaus, Am Adelsheimer Hof 1, in  Nassau. Im Anschluss an die Wanderung sind alle Teilnehmer von dem Inhaber des Cafés im Kurpark Cengiz Kiziltoprak zu einem Stück Kuchen und zu einem Getränk eingeladen. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 31. Mai im Beratungszentrum des Sozialkompasses, Gerhart-Hauptmann-Straße 1, oder telefonisch unter 02604-9523801, gebeten.

AxelGrote

Foto: Veranstalter

Der deutschen Hauptstadt Berlin gewidmet ist ein Konzert des Axel Grote Quartetts am kommenden Donnerstag, 23. Mai. um 20 Uhr im Leifheit Kulturhaus in Nassau. Die Berlin-Revue ist ein Liebesbekenntnis zu der Stadt mit ihrer wechselvollsten Geschichte, die das Axel Grote Quartett in die „Roaring Twenties“ zurückverfolgt. Damals war Berlin weltweit die Metropole mit der spannendsten kulturellen Entwicklung. Alle Blicke richteten sich auf diese Stadt, die in der Weimarer Republik zugleich Schauplatz heftiger Straßenschlachten war.
Der Streifzug durch die folgenden Jahrzehnte macht Station in der Olympiastadt von 1936, der Trümmerliteratur nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Mauerbau der frühen sechziger Jahre bis hin zu Thomas Brussigs Roman der Vorwendezeit „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“. Musikalisch führen Lieder und Songs durch das Programm, die im Laufe der Jahrzehnte ebenso das Bild und das Gesicht der Stadt geprägt haben, interpretiert von Alexander Gelhausen und begleitet von Axel Grote (Saxophon), Sebastian Kling (Klavier, Akkordeon) Florian Werther (Kontrabass) und Axel Pape (Schlagzeug).

In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag wurde in der Schulstraße in Singhofen ein dort geparkter Ford Fusion an der Heckstoßstange vermutlich beim Rangieren von einem anderen Pkw beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Es entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Bad Ems, Tel.: 02603 9700, entgegen.

SenAusflug2019

Die Ortsgemeinde Pohl hatte die Pohler Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahre mit ihren Partnerinnen oder Partnern zu einem Ausflug eingeladen — zum 22. Mal seit 1997. Ziel war das Haus der Geschichte in Bonn. So startete um 7.30 Uhr ein fast voller Bus Richtung Norden nach Bonn ins Haus der Geschichte. Hier wurde in einer etwa einstündigen Führung ein grober Überblick über die deutschen Geschichte nach 1945 gegeben. Anschließend hatten alle noch eine Stunde Gelegenheit, noch einmal die Vielfalt der Ausstellungen zu besichtigen. Ihnen wurde hier ein interessanter Einblick in unsere überwiegend noch erlebte Vergangenheit zuteil.
Danach fuhr der Bus die Ausflügler zum Siegburger Brauhaus, wo das Mittagessen und selbstgebrautes Bier warteten. Frisch gestärkt ging es weiter entlang des Rheins nach Bendorf-Sayn. Im Schloss Sayn klang der Ausflug mit Blechkuchen, Sahne und Kaffee satt aus. Leider konnte der Schmetterlingsgarten, den einige im Visier hatten, nicht mehr besichtigt werden, da der Bus bedingt durch viele Unzulänglichkeiten des Busfahrers verspätet in Sayn ankam und der Park schon um 17 Uhr geschlossen ist.
Gut gelaunt und voller Dankbarkeit an die Ortsgemeinde, die die Kosten für Bus und das Mittagessen übernahm, an Ortsbürgermeister Steffen und insbesondere an den bewährten Reiseleiter Lothar Heinz (auf dem Foto unten links), der wieder keine Kosten und Mühen gescheut hat, um den Pohler Senioren einen schönen Tag zu bereiten, landete man wohlbehalten um 19.30 Uhr wieder in Pohl.
Lothar Heinz, für den dieser 22. Ausflug der letzte zu organisierende Ausflug war, wurde mit großem Dank und viel Applaus entlassen.

Text und Foto: Heinz Pfeifer

Herrenband

„War das ein herrlicher Konzert-Abend!“, lautete das Resümee der etwa 70 Besucher. Man merkte sowohl der Band „@coustics – eine feine Herrenband“ als auch dem Publikum an, dass sie mit allen Sinnen den Abend genossen. Die Erklärungen und flotten Sprüche zwischen den Songs von Bandchef Bernd Gudernatsch sorgten vielfach für Heiterkeit bei den Zuhörern. Jedes gespielte Lied wurde am Ende mit lauten Beifalls-Ovationen verabschiedet.

Die vorgetragenen Songs waren auch dazu geeignet, teilweise mitzusingen, zumindest wackelten Kopf, Füße und mitunter auch der ganze Körper im Takt der Musik. Jedenfalls begeisterten die vier Herren aus dem Siegerland in vollem Umfang und es war gegenseitige Sympathie festzustellen. Nicht umsonst konnten sie sich nicht vom Publikum trennen und lieferten zum Schluss sage und schreibe fünf Zugaben.
Was die Band auch sympathisch macht, ist, dass sie in ihrer Heimat kostenlos in Seniorenheimen auftreten und Lieder spielen und singen, die die Bewohner noch kennen.
Im Querschnitt aus der Popmusik gab es unter vielen anderen Songs zu hören: „A Glass of Champagne“ von Sailor, „The last time“ von den Stones, „It’s a kind of magic“ von Queen, „Fernando“ von Abba, ein Bee-Gee-Medley, „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens und zwischendrin einfach eingeflickt „New York, New York“ von Frank Sinatra. Eine Klasse für sich war Eddy mit einem Smookie-Medley. Seine rauchige Stimme präsentiere die Songs „Lay back in the arms of someone“, „Runeway train“ und „Needles and Pins“ nahezu authentisch. Aber auch Rudi Schurike mit „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“, Peter Alexanders „Kleine Kneipe“ und Helene Fischers „Atemlos“ wurden geboten.
Nach drei tollen Konzert-Stunden hätten viele gerne noch weitere Stunden mitgemacht. Text/Foto: Heinz Pfeifer

bvbDer BVB-Fanclub Rhein-Lahn 09 hat sich zur Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Am Hauserbach“ in Miehlen getroffen. Vorsitzende Jan Müller berichtete über das vergangene Jahr. Unter anderem gab es Busfahrten zu BVB-Heimspielen, aber  auch Treffen wie die Weihnachtsfeier. Zudem konnte der Fanclub seinen Mitgliedern zu fast jedem Spiel Karten anbieten. Highlight war die Feier zum fünfjährigen Bestehen am 30. Juni in Hunzel.
Diese wurde auch von der BVB-Fanbeauftragten Petra Stüker sowie den BVB-Legenden Siggi Held und dem Fanclub-Ehrenmitglied Reinhold Wosab besucht. Zudem übergab man an diesem Tag zwei Spenden an soziale Einrichtungen. Im Anschluss an den Bericht von Jan Müller konnte Kassierer Marvin Stark über einen positiven Kassenstand berichten. Die Mitgliederzahl beträgt aktuell 214, welche aus den verschiedensten Ortsgemeinden des Rhein-Lahn-Kreis sowie der näheren Umgebung kommen.
Der Vorstand wurde im Anschluss auf Antrag der Kassenprüfer einstimmig entlastet. Bei den anschließenden Neuwahlen gab es auch keine Gegenstimmen, und der Vorstand wurde komplett für die nächsten Jahre wiedergewählt. Des Weiteren wurde noch über den Empfänger der diesjährigen Spende geredet, zu welchem die Mitglieder ihre Vorschläge einbringen konnten.
Im Anschluss an die harmonische Jahreshauptversammlung guckte man noch gemeinsam auf einer Leinwand das Spiel des BVB gegen Werder Bremen. Hierbei gönnte man sich noch das ein oder andere Getränk und ließ sich vor allem die leckeren Gerichte der Gaststätte schmecken. Ein Dank gilt allen teilnehmenden Mitglieder sowie dem Team der Gaststätte „Am Hauserbach“, welches wieder mal für eine tolle Bewirtung und Atmosphäre sorgte.

  • Weitere Infos zum Fanclub bekommt man unter www.rheinlahn09.de, www.facebook.de/rheinlahn09 oder Tel. 01774629142.

Die Stadt Nassau und ProLahn laden alle Skipper, Bürgerinnen und Bürger (mit und ohne Boot), kurz alle, die die Lahn lieben und mögen, zum Lahn-Skippertreffen 2019 nach Nassau an die Lahn ein. Erwartet werden wieder zahlreiche Boote aus Deutschland und den angrenzenden Ländern, die für vier Tage Gast in Nassau sein werden. Treffpunkt ist auf dem Gelände von Kanucharter Hofmann an der Kettenbrücke.
Am Freitag, 7. Juni, ab 19 Uhr gibt es den bewährten Skipperabend, an dem die Besucher unter anderem von Stadtbürgermeister Armin Wenzel und Landrat Frank Puchtler begrüßt werden. Anschließend wird Jens Maltzan vom Wasserstraßen- und Schifffahrtamt Koblenz kurz über das EU-Projekt Living Lahn informieren. Dem folgt ein Vortrag zum Thema Sicherheit auf dem Wasser mit Hauptkommissar Bernd Wiebach von der Wasserschutzpolizei Koblenz. Zur Stauhaltung und Wehre im Einklang mit Natur- und Umweltschutz referiert Dipl. Landespfleger Ralf Schneider. Der Abend findet im Zirkuszelt der Familie Ronellio statt, die am Sonntagabend, 9. Juni, ab 20 Uhr allen Gästen und Bürgern einen Bunten Abend bescheren wird.
Das jährliche Treffen ist ein fortwährendes Signal an die Politik, die Lahn als Bundeswasserstraße für den Schiffsverkehr und die Touristik zu erhalten. Die Lahn, seit Jahrhunderten eine Wasserstraße, ist der einzige Fluss mitten in Deutschland, der mit seinen historischen Wehren und Schleusen noch immer voll funktionstüchtig ist, auf dem die Freizeitschifffahrt gefahrlos – ohne in Bedrängnis durch die Güterschifffahrt zu geraten – befahren werden kann. Laut ProLahn hängen 10.000 Arbeitsplätze und 1.600 Existenzen an der Bundeswasserstraße Lahn.
Die Lahn sei ein besonderes Kulturerbe, für das es sich lohnt zu engagieren.

Rudelsingen war schon immer sehr beliebt, sei es in Chören oder bei Gotthilf Fischer. So ist es nicht verwunderlich, dass auch das Pohler Limeskastell am Freitag, 24. Mai, ab 20 Uhr, ein Rudelsingen anbietet. Auf der Bühne nehmen die Musikanten Platz und im Publikum die Sängerinnen und Sänger. Das ist interessant, weil es auch in Pohl einen rührigen Männergesangverein „Cäcilia Pohl 1889 e.V.“ und einen katholischen Kirchenchor gibt. Natürlich sind alle Sängerinnen und Sänger aus allen umliegenden Ortsgemeinden mit ihren Chören ganz herzlich eingeladen.
Es ist davon auszugehen, dass die Basilica die stimmgewaltigste Tonlawine erleben wird. Auf der Bühne mit ihren Musikinstrumenten sitzen Loti Pohl, der bekannt wurde mit den Crackers und Don Weaver von den City Pirates. Und wenn man sich schon Pohl schreibt, muss man auch mal dort gewesen sein.
Sie spielen und stimmen viele große und bekannte Hits und Melodien seit den 50ern von Bill Ramsey über die Beatles, John Denver, die Rolling Stones, Queen bis hin zu Bruce Springsteen und Leonhard Cohen an. Toll, und alle können dann mitträllern.
Ein fröhlicher Abend steht ins Haus!

  • Eintritt: 12 EUR (Ermäßigung für Schüler, Studenten, Azubis: 10 EUR).
    Tickets gibt es im Vorverkauf bei Bücherland Nastätten und Foto-Jörg Nassau.
    Sie sind auch im Kastell an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich im Kastell zu den Öffnungszeiten persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) oder jederzeit per Mail (officium@limeskastell-pohl.de).
Spieletisch_scheuern

Einen nagelneuen Spieletisch fertigte die Schreinerei der Stiftung Scheuern mit ihrem Teamleiter Joachim Kirst (r.) und dem Stellvertreter Heiko Aulmann (l.) an. Die beiden Beschäftigten Patrick Leineweber und Christian Lachner (kniend v. l.) freuten sich, dass ihre Arbeit von Dennis Jaeger und Eva Schaefer (Mitte v. l.) sehr gelobt wurde. Foto: Herbert Baum

„Etwas für Kinder zu machen, macht einfach Spaß“, begründete Joachim Kirst, Teamleiter in der Schreinerei der Stiftung Scheuern, die spontane Zusage, den maroden Spieletisch am Sauerborn zu erneuern. Dass die Kleinen im Ortsteil an erster Stelle stehen sollten, dem stimmten Eva Schaefer und Dennis Jaeger für die Initiativgruppe „Scheuern packt an“ zu. Mit seinem Stellvertreter Heiko Aulmann wie den Beschäftigten Christian Lachner und Patrick Leineweber präsentierte Kirst nun den Aktiven an Ort und Stelle das fertige Werk.
Nach einem Arbeitseinsatz der Scheuerner im März, bei dem die Umrandung des Sandkastens instand gesetzt wurde, hatte die Initiative Scheuerner Bürger bei der Stiftung Scheuern angefragt, ob eine Hilfeleistung erbracht werden kann. „Bei der Verbesserung des Spielplatzes können wir nicht alles selbst machen und brauchen partnerschaftliche Unterstützung“, begründete Eva Schaefer die Anfrage an die Stiftung. Eine Unterstützung wurde bereits durch die Spende eines Fahrradständers durch eine heimische Bank geleistet.

„Wir freuen uns, dass die Stiftung Scheuern ebenfalls hilft, den Spielplatz aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken“, freute sich Dennis Jaeger. „Auch den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs gilt unser Dank“, stellten Eva Schaefer und Dennis Jaeger fest. Der Bauhof unterstützt die Initiative für den Spielplatz in Scheuern, und so sind alle Sandspielflächen durch die Mitarbeiter in einen optimalen Zustand gebracht worden.

DanaMaria

Am Sonntag, 19. Mai, ab 11 Uhr gibt es im Limeskastell Pohl etwas ganz Neues: Open-Air-Musik und Brunch bei Sonnenschein im Innenhof des Kastells. Dazu kerniger Bluesrock von Dana Maria mit ihrer Band, davor und danach allerbeste Covermusik der Haus-und-
Hof-Band The Limpets.
Limpets„The Limpets“, jetzt zum vierten Male im Limeskastell. Sie sind das britische Ehepaar James und Diane Sexton, die nunmehr seit 20 Jahren Rock- und Pop-Hits der letzten 60 Jahre in ihrer ganz eigenen, unvergleichlichen Version vertonen. Sie sind ein Garant für Stimmung
und Spaß. Das Repertoire ist riesig und reicht von Elvis und den Beatles über Rock-Klassiker der 70er Jahre bis hin zu aktuellen Chart-Hits. Sie freuen sich immer riesig, wenn aus dem Publikum Musikwünsche geäußert werden. Und dann spielen und singen die das. Einfach erstaunlich und klasse.
Die Gießener Gruppe Dana Maria & Band war im Februar 2018 schon einmal zu Gast im Limeskastell. Sie präsentieren American Roots and Blues Rock Music und dies sehr erfrischend und auf hohem Niveau. Um gute Stimmung muss sich also niemand sorgen. Wie bei einem Brunch üblich, ist selbstverständlich für Essen und Trinken zu vernünftigen Preisen gesorgt. Bei schlechtem Wetter geht’s in die Basilica. (Text/Foto: Heinz Pfeifer)

Unbekannte haben am Montag, 29. April, oder auch davor am Grünstreifen des Scheubachweges, Ecke Bonifatiusweg, in Nassau eine stark übel riechende Flüssigkeit freigesetzt. Anwohner der angrenzenden Wohnhäuser wurden dadurch belästigt. Im Hang konnte nach Mitteilung der Polizei eine Kunststoffflasche mit Resten dieser Flüssigkeit aufgefunden und sichergestellt werden. Die Flüssigkeit und deren Eigenschaften sollen nun analysiert werden . Hinweise auf den oder die Täter existieren nicht. Anwohner werden daher gebeten, verdächtige Wahrnehmungen der Polizeiinspektion Bad Ems zu melden.

Im März dieses Jahres wurde eine Sammlung mit den Gottesdienstordnungen zusammengestellt, die es in den evangelischen Kirchengemeinden des Dekanats Nassauer Land gibt. Sie werden allen Interessenten am Donnerstag, 9. Mai, um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Nassau (Bahnhofstraße 14) vorgestellt.

Wann wird gesungen, gebetet und wann werden von wem Abkündigungen im Gottesdienst verlesen? Warum werden die gleichen Texte auf unterschiedliche Melodien gesungen? Fragen, die an diesem Abend aufgegriffen werden. Angesprochen sind neben Pfarrpersonen und Menschen im ehrenamtlichen Verkündigungsdienst sowie Kirchenmusiker auch interessierte Kirchenvorstände.

Die Referenten Dekanatskantor Martin Samrock und Pfarrerin Melanie Schneider stellen Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der Liturgien vor, informieren über die unterschiedlichen Melodien und stehen für Rückfragen zur Verfügung. Eine Anmeldung bis 7. Mai wäre hilfreich unter E-Mail martin.samrock,dek.nassauer.land@ekhn-net.de.

Die Nassauer Künstlerin Barbara Kochs-Kögl stellt vom 5. bis 9. Mai im Theater der Stadt Lahnstein aus. Die Vernissage der Ausstellung „Zeitgerecht“ ist am Sonntag, 5. Mai, 11 Uhr, im Foyer des Theaters. Die Einführung spricht Dr. Peter Kochs. Für die musikalische Begleitung sorgt Thomas Bethmann. Die Ausstellung ist während der Theatervorstellungen und nach Rücksprache mit dem Theaterbüro geöffnet: Tel. 02621/610645, www.theater-lahnstein.de.

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Vorsichtig wurden die Molche von den Kindern in ihren Tümpel zurück gesetzt.

Die Temperaturen waren eher im Spätwinter anzusiedeln, doch zeigte sich die Scheuerner Talaue, samt Mühlgraben und Mühlbach, in beeindruckender Artenfülle. Die AG „Alte Schule Scheuern“ hatte zur zweiten naturkundlichen Wanderung eingeladen. Es fanden sich Naturinteressierte von fern und nah, darunter zahlreiche Kinder, am Treffpunkt ein. Bereits nach wenigen Schritten konnten in einer Fettwiese die walzenförmigen Blütenstände des Wiesen-Fuchsschwanzes entdeckt werden. Sie zeigen den Beginn der frühsommerlichen Grasblüte an. Im Mühlgraben fand sich eine blühende Segge. Auffallend ist ihr dreikantiger Stängel und der Blütenstand, oben die männlichen Blüten und darunter weibliche Blüten, eine praktische Anordnung für die Bestäubung.

Der erste Höhepunkt für Kinder und Erwachsene war ein kleiner Tümpel. Exkursionsleiter Manfred Braun brachte mittels zweier Käscherzüge fünf Molche aus dem trüben Wasser ans Tageslicht. Seine Frau Ursula Braun zeigte diese in einem wassergefüllten Glas. Es wurden drei Bergmolchmännchen, ein Bergmolchweibchen und ein Fadenmolchmännchen bestimmt. Im Raum Nassau ist die letztere Art eine große Seltenheit. Die Kinder setzten die quicklebendigen Tierchen nach und nach vorsichtig in den kleinen Tümpel zurück. Während der Beobachtungen dort wurden Rauch- und Mehlschwalben über den Wiesen sowie Stare auf Nahrungssuche in den Wiesen gesichtet.

Blühende Obstbäume begleiteten die Gruppe bei ihrem Weg entlang des Grabens. An einer Ruhebank gab es Tiere der Talaue zu erraten. Mit leichter Hilfe durch die Biologen Manfred und Ursula Braun wurde das Ratespiel erfolgreich bewältigt. Weiterhin konnten alle vier heimischen Taubnesselarten vorgestellt werden: Weiße Taubnessel, Gefleckte Taubnessel, Gelbe Taubnessel und die kleine Purpurrote Taubnessel. Die Ähnlichkeit der Blattform mit der der Brennessel war offensichtlich. Während noch über die Verursacher der angefressenen Fichtenzapfen, nämlich dem Eichhörnchen, gerätselt wurde, waren die Gesänge von Mönchsgrasmücke, Buchfink und Rotkehlchen zu hören. Am Himmel kreisten Mäusebussard und Turmfalke. Die hochinteressante Funktion der Aronstabblüte als Kesselfalle für Insekten, was der Bestäubung dient, konnte demonstriert werden.

Eine Zuordnungsaufgabe, Namen den Tieren der Scheuerner Talaue zuzuordnen, rundete am Kinderspielplatz die Exkursion ab. Eine Wasseramsel wurde letztlich noch am Mühlbach entdeckt und beobachtet. Die Wanderung regte die kindliche Entdeckerlust an. So brachte eine junge Teilnehmerin den Biologen eine Weinbergschnecke, die andere ein zerbrochenes Vogelei. Als die Exkursion sich dem Ziel näherte, war der kindliche Stoßseufzer zu vernehmen: „Ich würde am liebsten noch eine Runde gehen“.

Die nächste Runde gibt es am Sonntag, 14. Juli, 14 Uhr, wenn die AG „Alte Schule Scheuern“ zur Sommerexkursion von Manfred und Ursula Braun einlädt. Wie immer werden dann den Mitwanderern zum Abschluss die Naturparkbroschüren ausgehändigt. Mit der Einkehr in die „Orgelpfeife“ der Stiftung Scheuern wird die Scheuerner Wanderung wieder ihren geselligen Ausklang finden.

Xkursion_gruppe

Naturfreunde von fern und nah, darunter zahlreiche Kinder, gingen mit auf die zweite Entdeckungstour in der Scheuerner Talaue.

Classico_terzetto

Foto: Melina Mulas

Drei hochrangige Solisten aus Italien — Ubaldo Rosso, Traversflöte, Carlo De Martini, Violine und Viola und Francesco Biraghi, Gitarre —
laden für Sonntag, 12. Mai, 18 Uhr in die Burg Nassau zu einem Nachmittag mit Musik und Wein aus dem Piemont ein. Mitgebracht haben sie neben ihren kostbaren historischen Instrumenten einige Delikatessen aus dem Piemont…
Im stimmungsvollen Ambiente des Rittersaals auf Burg Nassau erklingt feine Serenadenmusik von Paganini, Molino und Küffner, wie sie schon zu alten Zeiten die Menschen erfreute. Dazu gibt ein Glas berühmten Wein aus dem Piemont. Das Classico Terzetto Italiano tritt im Rahmen des Festivals gegen den Strom auf. Der Eintritt ist frei. Ab 16.30 Uhr  gibt es einen kostenlosen Shuttle zur Burg-Abfahrt am Parkplatz Schwimmbad.

 

ObernhofGoethebergWeinähr_Foto_Skähr-Zöller

„Wandern und Literatur“ ist eine Veranstaltung überschrieben, zu der Ralf Skähr-Zöller von der Projektstelle innovative Arbeit mit jüngeren Seniorinnen und Senioren im Dekanat Nassauer Land am Donnerstag, 23. Mai um 15.30 Uhr nach Obernhof einlädt. Dort geht es mit Goethe-Zitaten hinauf zum Goethepunkt.

Der viel gereiste Goethe war im Jahr 1772 auf der Reise von Wetzlar nach Bad Ems. Er war begeistert von der Landschaft. Beim Anblick des lieblichen Lahntals soll er „zum Sterben schön“ gesagt haben. Die Teilnehmenden sind eingeladen, mit einer Gruppe den Weg zum Goetheberg und Goethepunkt in Obernhof an der Lahn zu wandern und etwas aus seiner Biographie, seiner Reise ins Lahntal, seinen Leidenschaften und Zitate von ihm zu hören, die auch heute noch begeistern.

Der Weg ist zum Teil steil, etwas Kondition ist gefragt, außerdem sollten feste Schuhe angezogen werden. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr der Parkplatz P1 an der Lahnbrücke in Obernhof in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs.

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