kalender 2019

Er ist da, der Jahreskalender 2019 für das Nassauer Land. Wieder ist ein individueller Kalender, kein Massenprodukt, entstanden. In ihm steckt einhundert Prozent Nassau drin. Herausgegeben vom Geschichtsverein, mit fantastischen Naturaufnahmen der jungen Fotografin Anne Neidhöfer, ergänzt durch informative Texte von den Naturexperten Manfred und Ursula Braun, ist der Jahreskalender exklusiv über die Buchhandlung Jörg zu beziehen. „Gefiederte Freunde im Nassauer Land“, so ist der Titel.
In dem Kalender begegnen uns bekannte Vogelarten im Nassauer Land, wie der Zaunkönig, die Blaumeise, das Rotkehlchen und der Buntspecht. Aber auch der imposante Graureiher, Spannweite bis zu 170 Zentimeter, und der Mäusebussard, Spannweite bis zu 130 Zentimeter, sind in natürlicher Umgebung und typischer Pose exzellent dargestellt. Die Vielfalt der Vogelwelt im Nassauer Land ist beeindruckend. In den Texten von Manfred und Ursula Braun erfährt man viel über den Lebensraum der gefiederten Freunde, ob Wald, Gewässer, offene Landschaft oder Siedlungsbereich des Menschen. Die Entwicklung der Brutvogel- und Zugvogelarten wird kenntnisreich erklärt, die Vogelerfassung und der Vogelschutz ins Visier genommen.

  • Der Jahreskalender „Gefiederte Freunde im Nassauer Land“ stellt in Wort und Bild die Schönheit unserer natürlichen Umgebung dar. Er ist ein individuelles Geschenk, das Monat für Monat Freude bereitet. Zu erhalten ist der Kalender bei der Buchhandlung Jörg in Nassau zum unveränderten Preis von 17,50 Euro.

Oktoberfest Feuerwehr high

Ein besonderes Konzert gibt es am Freitag, 28. September, um 20 Uhr im Limeskastell Pohl zu hören und zu sehen. Jeanine Vahldiek (Harfe, Gesang, Weissenborngitarre) sowie Steffen Haß (Percussion, Gesang, Ukulelenbass) erschaffen live durch ihr unbekümmertes Auftreten eine erstaunlich publikumsnahe und entspannte Atmosphäre. Jede Menge Humor, Inspiration und die philosophischen Songtexte schließen sich nicht aus, sondern passen zum originellen Stil der beiden Musiker. Bei den Konzerten der Band dauert es nur Sekunden, bis einen diese Magie erreicht, die Jeanine und Steffen mit ihrem unvergleichlichen Sound und ihrer Natürlichkeit verströmen.
Das aktuelle Album der JEANINE VAHLDIEK BAND heißt „no hardship“ und „Leichtigkeit“ trifft genau den Kern ihrer Musik und Texte. Die Band überzeugt mit einer faszinierenden Besetzung: Harfe, Gesang und Percussion verschmelzen zu einem sehr eigenständigen, besonderen Sound. Die Songs mit Einflüssen aus Pop, Rock, Jazz, alle selbst geschrieben und beeindruckend in Szene gesetzt, lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Einen ersten Eindruck kann man sich auf www.jeanine-vahldiek.com verschaffen.
Mit „no hardship“ wurde 2017 bereits das vierte Album der Band veröffentlicht. Weiterhin erschienen sind „come with me” (2010), „a little courage“ (2012) und „blank canvas“ (2014).

Bei der Wahl zum Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau konnte am Sonntag keiner der Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erringen. Deutlich vorne liegt Uwe Bruchhäuser (SPD) aus Bad Ems, der auf 35,0 Prozent der Stimmen kommt. Dahinter folgt die CDU-Bewerberin Marion Krätz aus Siershahn, die 24,8 Prozent erhielt. Für den FWG-Kandidaten Claus Eschenauer (Bad Ems) entschieden sich 20,1 Prozent der Wähler. Deutlich abgeschlagen auf den hinteren Plätzen liegen der Einzelbewerber Berny Abt, Stadtbürgermeister aus Bad Ems, und der Grünen-Kandidat Josef Winkler. Abt erhielt gut 12,1 Prozent, Winkler 8,1 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 45,0 Prozent.

Sämtliche Ergebnisse sind unter dieser Adresse abrufbar.

 

Bölter

Es war genau das, was angekündigt worden war, nämlich ein Konzert eines originellen Gitarristen. Philip Bölter spielte sich im Limeskastell Pohl schnell in die Herzen und Ohren der Besucher. „Der Junge hat’s voll drauf“, so der Kommentar einer Zuhörerin. Das gut besuchte Konzert bescherte den Gästen eine besondere Stimme und eine geniale Gitarrenspielkunst.
Bölter spielte im ersten Teil ausschließlich Songs aus seinem neuen Album. Wie er erklärte, hat er die Songs nicht in einem Tonstudio aufgenommen, sondern ganz alleine als Songwriter, Sänger, Chor und Dirigent zuhause zusammengemixt und das ganze schließlich als Produzent für gut befunden hat.
Mit seinen Kommentaren zwischendurch brachte er die Besucher mehrmals zum Lachen. So führt er schelmisch aus, dass er durch die schönen Wälder des Taunus gefahren sei und dabei trotz des strahlenden Sonnenscheins fast ständig im Schatten war.
Zusammen mit Mundharmonikas und Gitarren gingen seine Songs in Richtung Folkrock und Blues. Jedenfalls lieferte er seinem Publikum eine vielseitige Spielkunst, wobei es mitunter von fortissimo abrupt in zarte und gefühlvoll klingende melodische Töne sprang.
Zu Beginn des zweiten Teils witzelte er, dass es ihn freue, dass alle noch einmal hereingekommen seien. Hier kamen dann Songs aus seinen bisherigen Alben zum Vortrag. Angetan hat es ihm der Titelsong von „Lucky Luke“, komponiert von Roger Miller, den er meisterhaft mit unglaublicher Fingerfertigkeit präsentierte. Den Abschluss des gut zweistündigen Konzerts bildete ein Song von den Dire Straits und in der Zugabe dann der Evergreen „Sittin‘ on the dock of the bay“.
Bölter war angetan von dem schönen Veranstaltungsort, der besonderen Atmosphäre der Basilika und ihrer blauen Ausleuchtung. Dem Publikum konstatierte er „Ihr habt das übrigens sehr gut gemacht. (Text/Foto: Heinz Pfeifer)

Alle Römer- und Limesfreunde und solche, die es noch werden wollen, dürfen sich auf Sonntag, 16. September, freuen. Dann findet in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zum 11. Mal der beliebte Erlebnistag „Limes Live“ statt und begeistert mit Geschichte zum Anfassen. In diesem Jahr ist nicht eine Limesgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis der Ort der Veranstaltung, sondern die „Römer“ sind auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach zu erleben. Organisiert wird die elfte Ausgabe von Limes Live vom Limeskastell Pohl und dem Rhein-Lahn-Kreis.

Wie in den Vorjahren spricht auch diesmal die Veranstaltung die ganze Familie an. Für Groß und Klein wird ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten und zusätzlich kann sogar die hessische Landesgartenschau besichtigt werden, die mit vielen Attraktionen – unter anderem einem großen Kinderspielplatz neben dem Römerlager – aufwartet.
Etwa 70 „Römer“ in historischen Gewändern und Rüstungen sind dabei und bieten insbesondere römisches Familienleben und militärische Aktionen (moderierte Vorführungen). Die zu Zeiten des Pohler Kastells in Mainz stationierte römische Legio XXII, Händler, ein Medicus, Knochenschnitzerei, römische Schule, Schmiede, Landvermessung, Herstellung von Kosmetik, Schmuck und Münzen bieten ebenso Informationen und Aktivitäten rund um das Thema „Römisches Reich“.
Im Einzelnen ist folgendes Erlebnisprogramm vorgesehen:
10.30 Uhr Morgenapell der Legion
11.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung LimesLive 2018
11.30 Uhr Militärische Vorführung
12.00 Uhr Geschützvorführung
12.45 Uhr Vortrag: »Wandern am Limes« von Klaus Nissen
13.30 Uhr Römische Modenschau
15.00 Uhr Römische Hochzeitszeremonie
15:45 Uhr Vortrag: »Römische Küche« von Edgar Comes
16:30 Uhr Militärische Vorführung
17:00 Uhr Geschützvorführung

Limes Live befindet sich auf dem Gelände vor dem Moorbadehaus und wird um 11 Uhr vom Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler, vom Ortsbürgermeister des Ausrichters Pohl Thomas Steffen sowie von weiteren Gästen eröffnet. Für Essen und Trinken sorgt das Catering-Team der Landesgartenschau. Als Eintritt zu Limes Live gelten die Tickets der Landesgartenschau, die an der Tageskasse während der Öffnungszeit von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr erworben werden können.
Eintrittspreise und alle Infos sind unter www.landesgartenschau.bad-schwalbach.de zu finden. Pkw-Parkplätze an der Landesgartenschau sind ausgeschildert. Besucher von Limes Live auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach erhalten gegen Vorlage des Tickets einen Gutschein für einen ermäßigten Eintritt in das Freilichtmuseum Limeskastell Pohl.
Das Römerlager wird bereits am Samstag im Laufe des Tages aufgebaut und kann besichtigt werden.

JosefWinkler

Große Ehre für den Vorsitzenden der rheinland-pfälzischen Grünen, Josef Winkler aus Bad Ems: Zum Beginn der närrischen Session 2018/19 wird die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft (GKKG) ihn als Mitglied in ihren Ehrenrat aufnehmen. Geschäftsführer Dirk Crecelius hat schon mal Maß genommen, ob die Kappe sitzen wird.

Eine Gedenkfahrt gegen das Vergessen bietet die evangelische Jugend im Dekanat Nassauer Land Jugendlichen im Alter ab 13 Jahren in den Herbstferien vom 28. September bis zum 3. Oktober an. Der Besuch der KZ-Gedenkstätten in Dachau sowie zum Obersalzberg in Berchtesgaden stehen auf dem Programm. Die beiden sehr gegensätzlichen Gedenkstätten geben einen guten Einblick in die NS-Zeit. „Sie fordern uns zu einer Auseinandersetzung mit dieser vom Wahn geprägten Zeit unserer Vergangenheit heraus“, sagt Dekanatsjugendreferent Torsten Knüppel aus Flacht, der die Fahrt organisiert und begleitet. „Diese Auseinandersetzung soll uns beschäftigen, und wir werden uns unter anderem auf kreativen Wegen den Fragen stellen, die unsere Besuche aufwerfen.“

Die auf maximal 14 Personen beschränkte Reisegruppe ist in einem Selbstversorgerhaus in der Nähe von München untergebracht, von wo aus die Gedenkstätten besucht werden. Mehr Informationen und Anmeldung bei Torsten Knüppel unter Telefon 0174-5752277 oder E-Mail t.knueppel@yahoo.de.

„Wenn die Soldaten in die Stadt marschieren – Lieder und Texte zum 1. Weltkrieg“, ist das Thema des nächsten Arnsteiner Abends am Donnerstag, 13. Sep­tember, um 20 Uhr im gotischen Pilgersaal.

Das Programm führt zurück in eine Zeit, die wir alle nicht mehr erlebt haben. Die jungen Soldaten, die 1914 fröhlich singend in den Krieg zogen, kamen, wenn überhaupt, mit Er­fahrungen zurück, die sie für den Rest ihres Lebens geprägt hatten… Der 1. Weltkrieg wurde begleitet von einer nie dagewesenen Fülle an Lyrik und Lie­dern. Liederbücher und Propagandapostkarten waren Teil der Kriegsführung in allen am Krieg beteiligten Ländern.
Das Duo Zeitensprung (Jürgen Thelen und Andreas Krall)  geht mit seiner Auswahl der Frage nach, welche Wirkung damals und heute von diesen Liedern und der Lyrik ausge­gangen ist. Sie haben die beiden vielleicht schon bei ihrem Schinderhannes-Abend oder mit ihrem Auswandererkonzert auf Arnstein erlebt. Ihre Lieder erzeugen einen sehr emotionalen Zugang zu einer Epoche, die eigentlich noch nicht so lange her ist und uns dennoch so fern erscheint. Soldaten- und Kriegslieder werden der Lyrik von Kurt Tucholsky gegenübergestellt. Andere Lieder schildern das Leben der Soldaten und der Zivilbevölkerung, ihre Ängste und Nöte. Nicht fehlen werden Lieder, die vom Desertieren handeln und Antikriegslieder, die in der Rückschau auf den schrecklichen Krieg entstanden sind.

  • Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. Platzreservierungen unter 02604/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de

Reiterin stürzt vom Pferd

Am frühen Freitagabend ist eine Reiterin bei einem Ausritt auf einem Wald- und Wirtschaftsweg in Seelbach von ihrem Pferd gefallen. Zuvor dürfte ein Hund das Tier aufgeschreckt haben, woraufhin das Pferd Fluchtinstinkt zeigte. Die Reiterin konnte das Reitpferd nicht mehr im Zaum halten und stürzte. Sie wurde hierbei mittelschwer verletzt. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in der Umgebung geflogen. Die Polizeiinspektion in Bad Ems hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das neue Herbst-/Winter-Programm „Kultur im Kastell“ startet am Samstag, 8. September, um 20 Uhr mit einem Konzert von Philip Bölter. Als Preisträger des „Robert Johnson Guitar Award“ und Gewinner des „Deutschen Rock & Pop Preises“ gilt der 30-Jährige als einer der originellsten Gitarristen seiner Generation. Nie vorhersehbar, fast schon perkussiv schlägt er in die Saiten und entwickelt eine unglaubliche Dynamik. Mit einfallsreichen Variationen unterläuft er charmant alle Erwartungshaltungen in seinem Spiel und erfindet sich in seinen Interpretationen immer wieder neu. Alles wirkt mühelos und kommt von Herzen, jedes seiner Konzerte ist ein Unikat. Das einzige war abgedroschen ist, ist seine Gitarre. Es dauert immer nur wenige Takte, bis dieser leidenschaftliche Musiker mit seinem natürlichen Auftreten und einer einzigartigen Mischung aus Charme, Esprit und Können die Zuhörer auf seine Seite gezogen hat.

  • Tickets sind an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich entweder persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) im Limeskastell zu den Öffnungszeiten oder jederzeit per E-Mail (officium@limeskastell-pohl.de)

Überhöhte Geschwindigkeit war vermutlich die Ursache für einen schweren Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 14.50 Uhr auf der L 330 zwischen Hömberg und Nassau. Ein Motorradfahrer verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, wurde aus der Kurve getragen und kollidierte auf dem entgegenkommenden Fahrstreifen frontal mit einem Pritschentransporter. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeuges wurde nicht verletzt.

An der Einmündung der Kettenbrücke zur B 260 in Nassau ist am Montag ein 30-jähriger Fahrradfahrer aus der Verbandsgemeinde Nassau von einem Auto angefahren, zu Boden geschleudert und verletzt worden. Der aus Richtung Kettenbrücke kommende 59-jährige Autofahrer aus der Verbandsgemeinde Nastätten hatte das Stopp-Zeichen missachtet und fuhr auf die Kreuzung, um links Richtung Singhofen abzubiegen. Dabei übersah er den Zweiradfahrer, der in  die entgegengesetzte Richtung fuhr. Durch den Aufprall auf die Straße erlitt der Fahrradfahrer eine Verletzung an der Schulter, Schürfwunden sowie multiple Prellungen am gesamten Körper. Er wurde zur weiteren Behandlung in die Paracelsus-Klinik nach Bad Ems verbracht.

Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall am Montag auf der B 260 zwischen Nassau und Singhofen schwer verletzt worden. Aufgrund noch ungeklärter Umstände ist der 27-Jährige, der talabwärts fuhr, im Scheitelpunkt einer Kurve mit einem Auto kollidiert, das von einem 81-jährigen Mann gesteuert wurde. Der Motorradfahrer blieb auf der Fahrbahn liegen. Der Pkw-Fahrer wurde nicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der schwerverletzte Kradfahrer wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Während der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 260 für die Dauer einer Stunde vollgesperrt werden.

Plakat tonArt präsentiert tonArt kids

Die T-Shirts sind bedruckt, die Lieder ausgewählt, die Rollen verteilt und die Gäste eingeladen: die tonArt kids sind bereit für ihren ersten großen Auftritt. Am Sonntag, 2. September, um 15 Uhr wird es voll auf der Bühne der Stadthalle in Nassau, denn dann präsentiert tonArt die tonArt kids.
Im letzten Jahr aus einem Projekt 2015 heraus gegründet, bestehen die tonArt kids aus drei Untergruppen: den Singmäusen (im Alter von etwa vier bis sechs Jahren), dem Kinderchor (erste bis vierte Klasse) und dem Jugendchor (ab fünfte Klasse). Bei kleineren Auftritten wie etwa im Dezember 2017 auf dem Weihnachtsmarkt, dem Singen im Marienkrankenhaus, im Altenheim oder bei anderen Veranstaltungen in und um Nassau konnten die kids bereits erste Bühnenerfahrung sammeln, jetzt geht es endlich auf die ganz große Bühne der Stadthalle in Nassau.
Etwas Starthilfe bekommen die fast 50 Kinder und Jugendlichen von den tonArtisten – die wollen sich die Möglichkeit nicht nehmen lassen, „ihre“ kids dem Publikum vorzustellen und dabei auch das ein oder andere Ständchen zum Besten zu geben. Eine bunte Mischung verschiedener Genres haben die tonArtisten mit Chorleiter Achim Fischer vorbereitet und auch die kids unter Monika Bär (Singmäuse), Petra Schönrock-Wenzel (Kinderchor) und Fabian Glück (Jugendchor) machen es spannend: von Sprechgesang bis Boogie-Woogie, Kinderliedern bis Pop, mal mit und mal ohne Instrumenten.
Damit es nicht nur ein Konzert der kids, sondern auch ein Familienkonzert für Kinder wird, ist der Eintritt für Kinder frei, Erwachsene unterstützen das tolle Konzept mit sieben Euro Eintrittspreis. Eintrittskarten für Erwachsene und Freikarten für Kinder sind bei Foto Jörg in Nassau und Friseur Jutta Hermann in Bad Ems erhältlich.
Die tonArtisten und die tonArt kids freuen sich auf eine volle, lebendige Stadthalle und viele fröhliche Gesichter!

  • Weitere Informationen rund um tonArt, die tonArt kids und alle kommenden Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage www.tonartisten.de oder bei Facebook.
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Kampf um Platz eins um den 20er-Cup: Die Nassauer Camper (vorne) lieferten den Judo Dragons des TV 1860 Nassau ein spannendes Rennen. Fotos: NKC

20 Mannschaften, 43 Rennen, alle acht Minuten ein Lauf und am Ende zwei strahlende Sieger: Die 11. Nassauer Drachenbootregatta war einmal mehr eine Sportveranstaltung der Superlative. Rund 2000 Besucher kamen am Samstag bei strahlendem Sommerwetter an die Lahn, um bis zum Abend ein ausgelassenes Wassersportfest zu feiern.

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Strahlende Sieger: Die Judo Dragons des TV 1860 Nassau holten sich ihren siebten Meistertitel.

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Kulturwerk_vorstand

Der Vorstand von KulturWerk Nassau: (von links) Markus Dombrowsky, Brigitte Seck, Petra Dombrowsky, Hermann Bubinger, Joachim Mädrich, Hans-Peter Kohn und Jana Bär. Foto: KulturWerk Nassau

Vor gut eineinhalb Jahren hat KulturWerk Nassau die Aufgabe übernommen, das kulturelle Leben in der Stadt Nassau zu bereichern. Am 10. August zog der Verein in seiner Mitgliederversammlung eine durchweg positive Bilanz zum ersten vollständigen Vereinsjahr 2017 und stellte das Programm für die zweite Hälfte des laufenden Jahres und die ersten Monate 2019 vor. Die Mitgliederversammlung hat den bisherigen Vorstand einstimmig wiedergewählt.
Das Jahr 2017 sei ein Aufbaujahr gewesen, erläuterte der Vorsitzende Hermann Bubinger. Schwerpunkte waren die Bekanntmachung des Vereins in der Öffentlichkeit, die Entwicklung eines einheitlichen Erscheinungsbilds, Werbemaßnahmen und Pressearbeit. Und diese Arbeit hat sich gelohnt: Um etwa 35 Prozent ist die Anzahl der Mitglieder seit Ende 2016 angestiegen und beläuft sich aktuell auf knapp 70. „Viele unserer Mitglieder sind nicht nur passiv, sondern bieten aktive Hilfe an, egal ob beim Auf- und Abbau, Getränkeverkauf oder beim Kartenabreissen. Dafür sind wir wirklich dankbar.“, so Hermann Bubinger. Es zeige, dass ein großes Interesse der Nassauer Bürgerinnen und Bürger an der Kulturarbeit vorhanden ist. Bubinger dankte gleichzeitig allen Unterstützer des Vereins, vor allem der G. und I. Leifheit Stiftung, ohne deren großzügige Spende die Kulturarbeit nicht möglich wäre. Sein Dank galt auch der Buchhandlung Jörg und der Touristik im Nassauer Land, die den Vorverkauf in Nassau organisieren.
Zu den wachsenden Mitgliederzahlen haben selbstverständlich auch die Veranstaltungen beigetragen, die KulturWerk Nassau im ersten Vereinsjahr 2017 bereits erfolgreich durchführen konnte. Dazu zählten das etablierte Aktiv Unplugged, Kabarettist Thomas C. Breuer, Andy Ost mit seiner Band, die Unterstützung beim Fest der Kulturen, die beliebten Kinonachmittage im Kulturkeller, das L’una Kindertheater und die Weihnachtsprogramme von Madeleine Sauveur und 2Flügel. „Besonders stolz sind wir, dass es uns nach dem überaus erfolgreichen Auftritt von Christian Ehring im April dieses Jahres gelungen ist, mit Pawel Popolski und Michael Hatzius zwei weitere Größen der deutschen Comedy- und Kabarettszene nach Nassau zu holen“, so Bubinger beim Ausblick auf das kommende Programm.

  • Pawel Popolski füllt seit Februar mit seinem neuen Kabarett-Programm „Außer der Rand und der Band“ die großen Hallen in ganz Deutschland – und am Samstag, 3. November 2018, wohl auch die Stadthalle in Nassau, denn der Vorverkauf ist bereits in vollem Gange. In der neuen Popolski-Wohnzimmershow präsentiert er weitere Sensationen aus der Welt der Popmusik. Wie Opa Popolski bei einem Gürkchenfrühstück mit einem Pfefferstreuer, zwei Paprikaschoten und einem gekochten Ei den Technobeat erfand. Oder warum der Reggae in Wahrheit nur eine Polka auf halber Geschwindigkeit ist.
  • Der mehrfach ausgezeichnete Puppenspieler und Comedian Michael Hatzius kommt mit seinem neuen Programm „Echsoterik“ am Samstag, 9. Februar 2019, auf die Stadthallenbühne. Seine lebensgroße Puppe „Die Echse“ äußert sich – Zigarre rauchend – gerne besserwisserisch zu allen Themen des Lebens. Für ihre Fans ist die Echse längst ein Guru – ein Reptil voller Erfahrungen, Geschichten und Weisheit. Das Publikum ist herzlich eingeladen zu einer humorvollen Audienz mit offenem Herzen und großer Klappe, bei der natürlich viel echstemporiert wird.

Neben diesen beiden Top-Acts hat KulturWerk Nassau e.V. ein abwechslungsreiches Programm für die nächsten Monate zusammengestellt:

  • Ein Dixieland-Frühschoppen mit den Stonehead Stompers findet am 19. August auf der Stadthallen-Terrasse statt. „Nassauer für Nassau“ ist das Motto dieses Spendenfestes zugunsten des Spielplatzes im Kaltbachtal. Die Veranstaltung entstand durch Initiative engagierter Eltern, der Zahnarztpraxis Schönfeld anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums sowie engagierte Nassauer Unternehmer.
  • Unter dem Titel „Die Musik der Nacht“ werden Julia Mädrich, Yannick Wahl sowie Fabian Wehnert, unterstützt durch Jonathan Bröcker am Schlagzeug und Dr. Peter Stilger am Flügel, am 13. Oktober im Kulturkeller im Günter-Leifheit-Kulturhaus in die märchenhafte und faszinierende Welt der Musical- und Filmmusik entführen.
  • Beim Amateurfilm-Kino am 20. Oktober werden drei Kurzfilme von Autoren aus der Region im Kulturkeller gezeigt: „Dixieland-Time“ von Günter Feuerstarke aus Nassau, „Mantis Religiosa“ ein eindrucksvoller Naturfilm von Josef Zauner aus Herxhein und „Die Geisterflotte von Truk Lagoon“, die spannende Geschichte eines Unterwasserfriedhofs im Südpazifik von Jürgen Thomas aus Koblenz.
  • Bei „Mach mal Pause – Meno! Meno!“ wird es am 24. November heiß zugehen, wenn die Dramendamen Gabi Mohr und Astrid Sacher vom Duo agathea ihr kabarettistisches Programm über die Wechseljahre auf die Kulturkeller-Bühne bringen.
  • „Oh süßer Weihnachtsvorgeschmack“: Das „taw – Theater am Werk“ inszeniert am 16. Dezember bei einer Matinee im Kulturkeller Texte, Gedichte und musikalische Kompositionen, die aus der Inspiration und der Faszination des Winters, der Advents- und Weihnachtszeit entstanden.
  • Auf eine fantastische Märchenreise können Kinder mit dem mehrfach ausgezeichneten L’una Theater gehen. „Sesam öffnet sich“ ist der Titel des Stücks, das am 18. Dezember zwei mal in der Nassauer Stadthalle aufgeführt wird.
  • Beim traditionellen Nassauer Neujahrskonzert in der Stadthalle wird mit dem Chorensemble tonArt am 20. Januar 2019 das neue Jahr stimmungsvoll musikalisch begrüßt.
  • Am 16. März 2019 heißt es wieder „Raus aus dem Probenraum und rauf auf die Bühne“: Aktiv unplugged ist bereits seit Jahren die Kultveranstaltung für Regionalstars im Kulturkeller.
  • Ein Hochgenuss nicht nur für Fans von The Police und Sting: Stringchronicity werden am 13. April 2019 die Kulturkellerbühne mit Welthits wie „Message in a bottle und „Roxanne“ rocken.

Die Mitgliederversammlung hat den bisherigen Vorstand einstimmig wiedergewählt. Hermann Bubinger bleibt weiterhin Vorsitzender, Brigitte Seck Geschäftsführerin des Vereins. Zum Kassenprüfer wurden Christa Kunde und Peter Gies gewählt. Den Neuwahlen gingen Geschäfts- und Kassenbericht sowie die Entlastung des Vorstands voraus.

Kultur zum NeumondZu dieser Kultur-zum-Neumond-Veranstaltung gab es für die Gäste ein Schmankerl – das Team hatte eine Reise in die Anderwelt für die Besucher vorbereitet. Die Anmeldungen zu der wahrlich märchenhaften Reise waren sehr zahlreich, und so war der Weinkeller Giebelhöll in Weinähr fast bis auf den letzten Platz besetzt. Bereits nach kurzer Zeit waren die Gäste gebannt von den alten keltischen Sagen und Märchen, meisterhaft vorgetragen von Jupp Fuhs und Rolf Henrici.

Harfenklänge und Gesang sowie die ausgefeilte Bildpräsentation ließen die Atmosphäre des Elfenreichs entstehen und die eines Landes am Grunde des Meeresbodens, von dem erzählt wurde… Aber auch für den Gaumen wurde Opulentes geboten: Das freundliche Team der Giebelhöll verwöhnte die Gäste mit kulinarischen Genüssen vom Feinsten. Nach einem rhythmisch-munteren Seemannslied zum Abschied ging für alle ein romantisch-fröhlicher Abend zu Ende. Eine begeisterte Besucherin meinte: „Diese Reise in die Anderwelt war wie ein kleiner zusätzlicher Urlaub nach den Ferien…“
Der letzte diesjährige Kultur-zum-Neumond-Abend am Freitag, 12. Oktober, ist regionalen Angelegenheiten gewidmet, da gibt es in der Giebelhöll den großen Weinabend.

Uwe und Kurt Bruchhäuser

Uwe Bruchhäuser hat in seinem Onkel Kurt Bruchhäuser einen Ratgeber für die Belange älterer Menschen, denen er sich zuwenden will. Foto: SPD

Die neue Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau muss auch für ältere Menschen lebenswerte Heimat bleiben. Eine gute Versorgung, Anerkennung und Teilhabe muss wie bisher garantiert sein. Was erwarten Seniorinnen und Senioren selbst von der neuen Verbandsgemeinde, was kann diese für sie leisten? Darüber möchte sich Bürgermeisterkandidat Uwe Bruchhäuser (SPD) in einem Bürgergespräch unterhalten. Als besonderen Gast hat er Dr. Josef Peter Mertes, Landtagsabgeordneter und Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion a.D., eingeladen. In zwangloser Runde wird es einen informativen Austausch zum Thema „Gute Zeiten für Senioren – wie stelle ich mir die neue Verbandsgemeinde vor“ geben. Das Bürgergespräch findet am Dienstag, 21. August, ab 18 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte „Kaffeekanne“ in Nassau statt. Wie gewohnt wird es in der „Kaffeekanne“ eine gastliche Bewirtung geben. Zu dem Gespräch bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss lädt Uwe Bruchhäuser alle interessierten Bürger herzlich ein.

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Marion Krätz mit den Ortsbürgermeistern (von links) Lutz Zaun, Karl-Friedrich Merz, Patrick Becker und Gebhard Linscheid vor dem Denkmal des Freiherrn vom Stein. Foto: CDU

Die CDU-Bürgermeisterkandidatin Marion Krätz hat sich mit Ortsbürgermeistern der Region getroffen, um über die aktuelle Situation der Ortsgemeinde zu sprechen. An dem Treffen nahmen Patrick Becker aus Becheln, Gebhard Linscheid aus Winden, Karl Friedrich Merz aus Obernhof und Lutz Zaun aus Nievern teil. Alle Gesprächsteilnehmer waren sich darin einig, dass der Handlungsspielraum der Ortsgemeinden wegen der hohen finanziellen Belastungen immer geringer wird. Als Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau will Marion Krätz diesem Trend entgegenwirken, sagte sie. „Durch eine umsichtige Haushaltsführung möchte ich die Umlagebelastung so gering wie möglich halten und so den Städten und Ortsgemeinden die nötige Luft zum Atmen lassen“, erklärte die Kandidatin.

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