Der Verein „Sozialkompass Nassau“ hat im vergangenen Jahr 1200 Mal in sozialen Angelegenheiten beraten. Dies berichtete Vereinsvorsitzender Gottfried Kühnau in der Jahreshauptversammlung. Schwerpunkt waren Fragen und Auskünfte zur Sozialgesetzgebung sowie Hilfe in Lebenskrisensituationen. Der Verein, so Kühnau weiter, besteht aus aktuell 56 Mitgliedern. 30 Teilnehmer des sozialen Netzwerkes haben sich innerhalb des Vereins mittlerweile zusammengeschlossen.

Kühnau erwähnte den „Demenz Parcours“ 2017 in den Räumen des Sozialkompasses mit mehr als 100 Besuchern und die nunmehr schon obligatorische Präsentationsveranstaltung im November der sozialen Netzwerkpartner im Günther-Leifheit-Kulturhaus. Er kündigte an, dass aller Netzwerkteilnehmer über ihre Aufgaben befragt werden sollen, um sie anschließend in ihrer Gesamtheit vorzustellen.
Die Sprechstunden im Beratungszentrum finden jeweils montags von 9 bis 13 Uhr sowie mittwochs von 13 bis 17 Uhr, ferner freitags von 10 bis 15 Uhr statt.
Schatzmeister Horst Engel attestierte einen sorg- und sparsamen Umgang mit den von der G. und I. Leifheit Stiftung zur Verfügung gestellten Mittel. Dies wurde von den beiden Kassenprüferinnen, Helga Hübner und Renate Quennet, die auch die exakte Kassenführung in ihrem Prüfbericht lobten, festgestellt. Sie empfahlen der Versammlung die Entlastung des Vorstandes, was einstimmig  geschah.
Im weiteren Verlauf wurde eine Satzungsänderung beantragt und einstimmig angenommen: Zwei Beisitzer, Karl Born und Wilfried Ilgauds,  werden den Vorstand verstärken und mit Ihrem Fachwissen diesen bei zukünftigen Projekten unterstützen. Da Ralph Wick als Schriftführer ausgeschieden ist, wurde Heike Meixner für diese Position einstimmig in den Vorstand gewählt.
Zwei Veranstaltungen sind 2018 bereits geplant:
– Teilnahme der Netzwerkpartner an der Expomeile in Nassau
– Präsentationsveranstaltung im Günther-Leifheit-Kulturhaus

 

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Was das neue Jahr bringt, weiß niemand. Für die Arnsteiner Patres steht indes fest, dass sie zum Jahresende das Kloster verlassen. Am 3. Advent werden sie verabschiedet. Insofern war der diesjährige ökumenische Neujahrsempfang auch von etwas Wehmut geprägt.

„Mich persönlich macht es traurig und nachdenklich, weil es von Menschen, die den Weg der Nachfolge Jesu gehen wollen, immer weniger gibt“, sagte Bezirksdekan Pfarrer Armin Sturm in der traditionsreichen Andacht in der Klosterkirche, die er mit Nassaus evangelischem Pfarrer Stefan Fischbach leitete. Umso wichtiger sei es, dass sich Menschen wie bei diesem Neujahrsempfang finden, die sich immer wieder im Gebet versammeln und im Loben Menschen in die Nachfolge rufen.

AucNJE18Suppe_becrima-h Stefan Fischbach hoffte, dass eine Lösung gefunden wird, um die kulturelle und religiöse Ausstrahlung des Klosters zu erhalten, „die dieser Ort schon immer gehabt hat“. Für Pater Bernhard Bornefeld ist das nahende Aus im Kloster für die Patres selbst kein Grund zur Schwermut. „Mein ganzes Leben war ich unterwegs“, sagte der Pater am Rande des Empfangs. Gedanken mache er sich um die Zukunft des Klosters und der Menschen, die sie zurücklassen müssen.

Die Andacht war aber auch geprägt von viel „Dankbarkeit und Freude“ sowohl über das gute ökumenische Miteinander in der Region als auch über die gemeinsame christliche Basis, auf die Stefan Fischbach hinwies. Der Theologe sprach über gute Vorsätze für 2018. „Viele Vorsätze scheitern wohl daran, dass es zu viele sind“, so Fischbach. Mit einem Brief von Bernhard von Clairvaux an den gestressten Papst Eugen III. animierte er dazu, sich von Zeit zu Zeit sich selbst zu gönnen. „Wenn alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann solltest auch du ein Mensch sein, der ein Recht auf sich hat“, zitierte Fischbach. Obwohl der Brief schon ähnlich alt wie das Kloster sei, habe sich an der Aktualität des hilfreichen Gedankens nichts verändert. Außerdem erinnerte Fischbach an das Psalmwort „Meine Zeit steht in deinen Händen“ und forderte dazu auf, sich vor Augen zu halten, „dass uns jeder Tag geschenkt ist!“.

Froh und unterhaltsam ging es anschließend beim gemeinsamen Essen und Trinken im Pilgersaal des Klosters zu, wo Pastoralreferent Michael Staude die Gäste begrüßte und das Team rund um den katholischen Ortsausschuss St. Willibrord Winden evangelische und katholische Besucher mit leckerer Gulaschsuppe verwöhnte.

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Der Kirchenvorstand von Obernhof dankte ihrer Pfarrerin Antje Dorn (rechts) mit einem Blumenstrauß, dass sie schon seit 15 Jahren Dienst in der Gemeinde tut, zu der auch Seelbach und Weinähr gehören. Foto: Bernd-Christoph Matern

Eigentlich sollte nur das traditionelle Jahresabschluss-Essen mit dem Ortsausschuss als Neujahrstreffen umfunktioniert werden. Doch dann überraschte der Vorstand der evangelischen Kirchengemeinde Obernhof, zu der auch die Ortschaften Seelbach und Weinähr gehören, seine Pfarrerin Antje Dorn. „Wir wollten ihnen einfach einmal Danke sagen, dass sie jetzt schon seit 15 Jahren unsere Pfarrerin sind und hielten das Treffen für einen schönen Rahmen“, sagte Susanne Merz, als sie der verdutzten Theologin im Namen der Gemeinde einen Blumenstrauß überreichte.

Ihr sei ja bewusst, wie lange sie bereits in Kördorf und Obernhof Dienst tut, aber dass das auch von anderen wahrgenommen werde, hätte sie nicht gedacht, sagte Dorn. „Ich freue mich einfach!“, erwiderte sie den Dank und lobte das ehrliche und gute Miteinander in der Gemeinde. Und dabei bezog sie das ökumenische Denken und Handeln ein, für das sie den Vertretern der katholischen Gemeinde und den am Tisch versammelten Arnsteiner Patres dankte. „Ich freue mich, dass es hier so schön ist und man so wunderbar und unkompliziert miteinander über Gott und die Welt reden kann“, erinnerte sie an viele gemeinsame Angebote wie etwa den ökumenischen Gesprächskreis „Bibel teilen“, der einmal im Monat biblische Texte und aktuelle Themen zusammenführt wie wieder ab dem 20. Februar in Nassau.

Über Gott, die Welt und die Ortsgemeinden im Nassauer Land ging es auch beim anschließenden gemeinsamen Essen und Trinken im evangelischen Pfarrhaus.

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Auch wenn die Pfeifen als wichtigstes Element noch fehlen: Wie die neue Orgel in der evangelischen Johanniskirche in Nassau OrgelRoh110118_becrima-aussehen wird, lässt sich bereits jetzt erahnen. Kurz vor Weihnachten wurde bereits das Gehäuse des Instrumentes angeliefert sowie der Spieltisch. Nachdem das Baugerüst entfernt wurde, bietet sich nun ein freier Blick auf den „Rohbau“ der Orgel, die im Vergleich zur verkauften Vorgängergin auf der Empore deutlich nach vorn gerückt wurde, um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen.

Der Orgelbauausschuss der Kirchengemeinde hofft, dass Mitte Februar mit den Metall- und Holzpfeifen, Blasebalg und Technik die wichtigsten Elemente der neuen Orgel angeliefert und dann eingebaut werden. Der aus Australien stammende Orgelbaumeister Rowan West aus Altenahr hat den Nassauern ein neues Königin-Instrument gebaut. Fotos: Bernd-Christoph Matern

Udo Rau (49, CDU) will nicht für eine dritte Amtszeit als Bürgermeister und damit als Chef der fusionierten Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau kandidieren. Dies berichtet die Rhein-Lahn-Zeitung am Freitag. Rau will sich, wie er erklärte, „anderen Aufgaben zuwenden“. Welche dies sind, ließ er aber offen. Er werde „nicht nichts tun“, wird er zitiert. Laut Beamtenrecht hat Rau die Möglichkeit des Ausstiegs von seinem Spitzenposten, weil die Verbandsgemeinde Nassau in ihrer jetzigen Form von 2019 an nicht mehr existiert. Anders als bisher muss er sich demnach nicht mehr  für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen. Er geht mit seinen bisher erworbenen Pensionsansprüchen in den Ruhestand. Wäre er erneut zum Bürgermeister gewählt worden, hätte er sich nach acht Jahren erneut zur Wahl stellen müssen. In diesem Falle wäre Rau womöglich bis zu seinem 65. Lebensjahr Bürgermeister geblieben.

Udo Rau wurde 2001 erstmals zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nassau gewählt und 2009 wiedergewählt. Seine zweite Amtszeit lief bereits Ende 2017 ab, seitdem steht er als „Beauftragter“ an der Spitze der Nassauer VG-Verwaltung.

Für die CDU-Gemeindeverbände Bad Ems und Nassau, die Rau ebenso wie die Spitzen der Ratsfraktionen am Mittwoch über seine Entscheidung informierte, stellt sich nun die Frage nach einem Kandidaten für den Bürgermeisterposten. Die Verbandsgemeinde Bad Ems und Nassau schließen sich zum 1. Januar 2019 zur Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau zusammen; dies wird mit rund 28.000 Einwohnern die größte Kommune des Rhein-Lahn-Kreises sein.

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Foto: Stephan Wieland

Er ist Autor, Comedian, Kabarettist und Musiker – Christian Ehring sollte allen ein Begriff sein, die auf deutsche Comedy und Kabarett der Spitzenklasse stehen. Am Samstag, 14. April, 20 Uhr, tritt Ehring in der Stadthalle Nassau auf.

Dieser Mann ist einfach zum Brüllen komisch. Seit 2011 ist Christian Ehring Moderator der NDR Satiresendung Extra3, gehört zum festen Team der heute Show und ist Eingeweihten bestens bekannt als langjähriges Ensemblemitglied des „Düsseldorfer Kom(m)ödchens“.
Noch viel mehr von sich zeigt Christian Ehring, wenn man ihm einen ganzen Abend lang die Bühne überlässt. Sein Solo „Keine weiteren Fragen“ ist ein hochaktueller und sehr persönlicher Kommentar zur Lage der Nation; hintergründig, schwarzhumorig und perfide politisch.
Und darum geht’s: Der Sohn will ins Ausland, auf einmal ist mehr Platz im Haus, da meldet sich das soziale Gewissen: Wäre das nicht die Gelegenheit, endlich mal etwas Sinnvolles zu tun und einen Flüchtling aufzunehmen?
Könnte, sollte, müsste man nicht aktiv werden und der linksalternativen Überzeugung auch mal ganz konkret Taten folgen lassen? Die Ehefrau sagt: „Ja“. Ehrings Bühnen-Ich sagt: „Ja, aber“. Findet die Idee zwar gut, würde sich aber lieber zurückziehen ins deutsche Komfortzonenrandgebiet, wo der Einkauf im Bioladen noch ausreicht als moralischer Ablassbrief, wo man erst mal das Haus abbezahlt, Smoothies mixt und seinen Yogalehrer macht. Und vor allem: Keine weiteren Fragen stellt.
Es entwickelt sich ein assoziativer Monolog über Politik, Moral und Verantwortung, komisch und ernst, authentisch und verlogen. Bitte lachen Sie vorsichtig.

    • „Keine weiteren Fragen“ findet am Samstag, 14. April 2018 ab 20.00 Uhr in der Nassauer Stadthalle, Amtsstraße 8, statt, Einlass ab 19.30 Uhr. Tickets kosten im Vorverkauf 23 €, an der Abendkasse 27 €. Sie sind erhältlich bei www.ticket-regional.de/kulturwerknassau, bei der Tourist-Information Nassauer Land e.V., Obertal 9a, 56377 Nassau, Tel.: 0 26 04 / 95 25 – 0, info@nassau-touristik.de, und in der Buchhandlung Jörg, Amtsstraße 13, 56377 Nassau, Tel.: 02604 / 4361.

Der Verein Peregini lädt ein für Donnerstag, 18. Januar, ab 19.30 Uhr zum traditionellen Arnsteiner Kulturstammtisch, der im Januar ausnahmsweise in der Weinstube von Uwe Haxel in Obernhof stattfindet. Vereinsmitglieder, Freunde von Kloster Arnstein und natürlich auch alle anderen Kulturschaffenden und -interessierten haben Gelegenheit, sich zu einer vergnüglichen Ideenschmiede rund um das Kloster, Obernhof und die Region zu treffen. Daten und Themen der Obernhofer Vollmondnächte 2018 und auch der neuen Veranstaltungsreihe „Arnsteiner Abende“ in Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung im Bistum Limburg werden vorgestellt.
Alle, die zu den bereits geplanten – oder für neue Projekte – noch Ideen haben und/oder bei Klosterprojekten mitmachen möchten, sind herzlich willkommen.

„Gut, dass wir einander haben – gemeinsam sind wir stark!“ Unter diesem Leitwort steht der Kinderkirchentag des evangelischen Dekanats Nassauer Land am Samstag, 3. März, in Nassau. Wer das Vorbereitungsteam unterstützen möchte, ist zu einem Treffen am Dienstag, 30. Januar um 19 Uhr in der Grundschule von Nassau eingeladen. Nähere Informationen zum Stand der Planungen und Anmeldung bei Pfarrer Ingo Henrich aus Cramberg (E-Mail ev.kirchengemeinde.cramberg @ekhn-net.de) oder über die Kindergottesdienst-Teams der Kirchengemeinden.

Geeignete Witterung vorausgesetzt, werden auf der B 417 zwischen Laurenburg und Holzappel die noch ausstehenden Asphaltarbeiten von kommenden Montag, 22. Januar, an wieder aufgenommen. Dies teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) jetzt mit. Die Arbeiten werden aller Voraussicht nach eine Woche andauern. Der Streckenabschnitt bleibt bis zur Vollendung der Asphaltarbeiten voll gesperrt; Anwohner können weiterhin den Abschnitt passieren.

Die dann noch auszuführenden Restarbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung mit Lichtzeichensignalanlage, so dass dieser Streckenabschnitt dann wieder befahrbar ist. Die Arbeiten mussten kurz vor Weihnachten eingestellt werden, da die Wettervoraussagen bis Heiligabend keine drei Tage trockene Witterung angekündigt hatten.

 

Ein 20-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Nassau ist am späten Sonntagabend in Nassau auf Polizeibeamte und Mitarbeiter des Rettungsdienstes losgegangen. Als er sie sah, rastete er offenbar aus und  lief mit ausgestrecktem Bein und geballten Fäusten auf sie zu. Im weiteren Verlauf wurde der Randalierer überwältigt und gefesselt. Daraufhin beleidigte, bedrohte, trat, schlug und spuckte er nach den Rettungskräften. Der Mann wurde schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Er hat sich wiederholt wegen mehrerer Straftaten zu verantworten.

Unbekannte Täter haben zwischen 5.  und 13. Januar die Nebeneingangstür des Leifheit-Campus in Nassau mit Fußtritten traktiert und beschädigt. Dies teilte die Polizei gestern mit. Hinweise hierzu werden an die Polizei Bad Ems, Tel.:02603-9700, erbeten.

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Samstagabend, 19.45 Uhr, Stadthalle Nassau: Die Reden sind gehalten, alle Tänze getanzt, die besten Sportler gewürdigt. Ein Höhepunkt während des traditionell sportlichen Neujahrsempfangs der Stadt Nassau steht noch aus: Die Taufe des neuen Drachenboots des Nassauer Kanu-Clubs 1950. Ein Ereignis, das es in der Geschichte der städtischen Neujahrsempfänge noch nicht gegeben hat.

Spiritofnassau2Schon zu Beginn des Abends hatte sich so mancher Zuschauer gefragt: Was eigentlich hat das Drachenboot vor dem Eingang zur Stadthalle zu suchen? Die Antwort gab knapp drei Stunde später der NKC-Vorsitzende Kalli Wiemann: Es handelte sich um das neue, kleine Drachenboot, das der NKC vor wenigen Monaten angeschafft hat, das aber noch keinen Namen trug. Ein Mangel, der von Wiemann & Co. nunmehr behoben werden sollte. Landrat Frank Puchtler (SPD) und die Präsidentin des Sportbunds Rheinland, Monika Sauer, tauften das neue Drachenboot auf den Namen „Spirit of Nassau“.

Ein Name, der gleichsam Programm ist: Denn längst hat sich die alljährliche Drachenboot-Regatta des NKC im August zum Mega-Event entwickelt, das den „Spirit of Nassau“ atmet: Fairer sportlicher Wettkampf, bei dem zwar die Besten gewinnen, aber auch die Schwächsten der Gesellschaft nicht außen vor bleiben. So erstaunt es nicht, dass sowohl Puchtler wie Sauer den Sportsgeist der Nassauer im Allgemeinen und den der Drachenbootfahrer im Besonderen in den höchsten Tönen lobten.

Das neue NKC-Drachenboot ist ein 10er-Canadier und damit halb so groß wie seine großen Brüder, die bei der August-Regatta bisher zum Einsatz kamen. Das quietschgelbe Wasserfahrzeug ist 148 Kilogramm schwer, misst zehn Meter Länger und ist 1,12 Meter breit. Ohne das Engagement von Sponsoren wäre die Anschaffung, die im hohen vierstelligen Bereich liegt, nicht möglich gewesen, lobte Wiemann. Auch das ein Beleg für den „Spirit of Nassau“.

Vor der Bootstaufe hatte die Gästeschar einen weiteren Grund zu feiern. Denn die von Steffi Alberti ins Leben gerufene und bis heute geleitete Jazztanzgruppe des TV 1860 Nassau besteht seit genau 30 Jahren und zeigte aus diesem Anlass einige ihrer besten Tänze, die Thomas Kunkler, Vize-Vorsitzender des größten Sportvereins der Freiherr-vom-Stein-Stadt, galant moderierte. Alle Hände voll zu tun hatte auch Thorsten Reinhardt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft sporttreibender Vereine in Nassau, der einmal mehr die besten Athleten des vergangenen Jahres würdigte, unter ihnen auch etliche Träger des Deutschen Sportabzeichens. Auch die Besten der Stiftung Scheuern durften auf der Bühne nicht fehlen. Applaus schließlich auch für Nico König, sangesbegabter Alleinunterhalter, der den Abend mit musikalischen Einlagen stimmungsvoll bereicherte. Den Kehraus schließlich regierte Weingott Bacchus: Bei einem leckeren Weißen oder Roten stießen die Nassauer frohgelaunt auf das neue Jahr an — sicherlich in Erwartung so mancher sportlicher Höhepunkte, unter anderem, wenn es im August wieder heißt: Sommer, Sonne — Drachenboot!

Spannung ist jetzt schon garantiert: Vorsitzender Kalli Wiemann kündigte ein „Elefantenrennen“ an, bei dem ein kleines und großen Drachenboot, ein alter Holzcanadier von 1957 („Edmund Noll“), ein 10er-Standup-Paddelboard sowie der Rennvierer „Erich Bruchhäuser“ in sportlichen Wettstreit treten werden. In diesem Sinne: Ahoi!

A-StrackKoerdorfPruefung_Dekanat Nassauer LandÜber einen geprüften Organisten mehr freuen sich die Kirchengemeinden im Nassauer Land. Christian Strack aus Attenhausen absolvierte seine D-Prüfung im Fach Orgelspiel während eines Gottesdienstes in Kördorf.

Die anfängliche Nervosität hatte Christian Strack gut in den Griff bekommen und meisterte das gottesdienstliche Orgelspiel mit Bravour, lobte sein Orgellehrer Dekanatskantor Ingo Thrun aus Bad Ems den Organisten. Neben der Liedbegleitung waren auch freie Stücke von Anton Bruckner und Gordon Young zum Beginn und Schluss des Gottesdienstes zu präsentieren.

Damit aber noch nicht genug, denn im anschließenden Kolloquium waren neben dem Choralgesang auch Kenntnisse in Lied- und Liturgiekunde, Orgelbau und Musiktheorie nachzuweisen. Beeindruckt von der souveränen Leistung des Prüflings zeigte sich Prüfer Dekanatskantor Martin Samrock (Diez). „Es hat mir richtig Spaß gemacht mit Ihnen das Prüfungsprogramm zu absolvieren“, lobte der Profi. Auch Ingo Thrun gratulierte einem Schützling zur erfolgreichen Prüfung. Besonders angetan war er von der schwungvollen und flüssigen Begleitung der Gemeindelieder. „Wir hatten alle Lust und Freude daran, zu seiner Orgelbegleitung zu singen“.

Mit Christian Strack, der auch in den Außenorten Bremberg und Gutenacker sowie auch in Klingelbach Orgeldienste übernimmt, kann sich das Kirchspiel Kördorf über einen zusätzlichen kompetenten und motivierten Organisten freuen.

Wer sich für die Ausbildung zum nebenamtlichen Organisten interessiert, kann sich mit den Dekanatskantoren Martin Samrock (evang.kirchenmusik.diez@t-online.de), Ingo Thrun (thrun-langenbruch@gmx.de) und Markus Ziegler (info@markus-ziegler.com) in Verbindung setzen.

Der SV Oelsberg sucht eine Übungsleiterin für die Kinderturngruppe. Die Bewerberin soll Freude am Sport und im Umgang mit Kindern haben. Die Übungszeiten sind jeden Freitag von 16.30 bis 18 Uhr. Zielgruppe sind Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren. Bewerbung entweder telefonisch unter 06772/ 2550 oder per E-Mail info@svoelsberg.de

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Seelbach_Sternsinger„Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“ – unter diesem Motto stand die diesjährige Aktion Dreikönigssingen. Weltweit arbeiten rund 168 Millionen Kinder und Jugendliche. Die meisten tun dies nicht freiwillig, viele werden ausgebeutet und missbraucht. Allein in Indien, dem Beispielland der diesjährigen Sternsinger-Aktion, arbeiten rund 60 Millionen Kinder.
Auch in Seelbach waren am 6. Januar wieder Kinder und Jugendliche als Sternsinger unterwegs, um Spenden zu sammeln. Aufgeteilt in drei Gruppen, zogen sie durch die Straßen, zusammen mit ihren Begleitern Lara Bierkandt, Julia König, Bianca Ludwig, Julia Merz und Pascal Peil. Die als Könige verkleideten Jungen und Mädchen sangen Lieder und schrieben den Segen 20*C+M+B*18 an alle Haustüren. Dieser soll ausdrücken, dass Jesus Christus das Haus und alle dort lebenden Menschen im Jahr 2018 segne.
Insgesamt konnte somit in Seelbach ein stolzer Beitrag von 802,80 Euro gesammelt werden. Abends versammelten sich die Sternsinger zum Abschluss der Aktion in der gut gefüllten Kirche St. Anna. Dort feierten sie zusammen mit der örtlichen Kirchengemeinde einen feierlichen Gottesdienst anlässlich des Festtages der Heiligen Drei Könige, um noch einmal zurückzublicken auf den vergangenen Tag und Dank zu sagen. Die katholische Kirchengemeinde spricht allen Mitwirkenden und Spendern ein herzliches „Vergelt’s Gott“ aus und hofft auch im nächsten Jahr wieder auf rege Beteiligung.

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Am Donnerstag, 11. Januar, 20 Uhr, beginnt die neue Veranstaltungsreihe „Arnsteiner Abende“ der katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Limburg, die nun jeweils feste Termine hat: immer der zweite Donnerstag im Monat. Nachdem der Vortrag „Gemmen, Gold, Gerichtsvollzieher – die Bischöfe von Limburg“ im letzten Jahr wegen eines Unfalls von Christopher Campbell auf der Autobahn ausfallen musste, wird er nun nachgeholt.
Zum Inhalt des Vortrags: Seit der Gründung des Bistums Limburg 1827 steuerten bisher zwölf Bischöfe die Geschicke der Kirche. Anhand von Gegenständen aus dem Diözesanmuseum und Archivalien gibt es Gelegenheit, die unterschiedlichen Persönlichkeiten und ihre Zeit näher kennen zu lernen. Vom ersten Bischof Jakob Brand, der im Geiste der Aufklärung stand, über die heißen Jahre des Kulturkampfs sowie dem Zisterzienserbischof Dominikus Willi, bis in die jüngsten Tage des 21. Jahrhunderts sind diese Kirchenoberhäupter Dreh-, Angel- und manchmal auch Streitpunkt in einer bewegten Gesichte der Katholiken in unserem Raum. Nach der Wahl von Dr. Georg Bätzing zum neuen Bischof von Limburg im Jahre 2016 möchte Referent Christopher Campbell mit seinen Gästen Bilanz ziehen und über Aufgaben und Funktion des Amts nachdenken.

Ein polizeibekannter Randalierer hat sich am späten Donnerstagabend in Nassau seiner Festnahme widersetzt und dabei einen Beamten verletzt. Der Polizist ist zunächst nicht mehr dienstfähig. Zeugen hatten die Polizei alarmiert, weil der Mann in der Ortslage von Nassau randalierte. Er beleidigte und bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten erheblich und leistete im weiteren Verlauf Widerstand gegen seine vorläufige Ingewahrsamnahme. Als der der Beschuldigte in eine Fachklinik gebracht werden sollte, leistete er erneut Widerstand und spuckte um sich. Die Polizei eröffnete gegen den Randalierer ein Strafverfahren. Sie geht davon aus, dass er zur Tatzeit unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand.

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Limeskastell Pohl eine zweite Auflage der „närrischen Weinprobe“ an, und zwar am Freitag, 19. Januar, um 19.30 Uhr im Limeskastell Pohl. Die Veranstaltung am 12. Januar ist ausgebucht. Wer also bei gutem Bornicher Wein wieder einmal herzhaft lachen möchte, sollte sich bis Freitag, 12. Januar, bei Heinz Pfeifer (per Telefon 06772 6176 oder per E-Mail an pfeifer.pohl@gmail.com) anmelden. Bei der Anmeldung bitte auch angeben, wenn ein vegetarischer Imbissteller gewünscht wird.
Die Programmgestalter Friedel Becker von der Winzergenossenschaft Bornich und die Fastnachterinnen Christa Schwarz, Gaby Bindczeck, Lia Kaufmann und Judith Schleimer sind wieder mit dabei. Ein leckerer Imbiss zwischendurch wird ebenfalls wieder gereicht. Weinprobe, Imbiss und närrisches Programm kosten zusammen 17 € und werden an der Abendkasse erhoben. Der Eintritt ins Kastell ist frei.

Vermutlich in der Silvesternacht haben bisher unbekannte Täter den vor dem Leifheit Campus in Nassau befindliche Briefkasten mutwillig zerstört. Dieser wurde offensichtlich gewaltsam eingetreten. Hinweise werden erbeten an die Polizeiinspektion Bad Ems unter Tel.: 02603-9700.

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