Lulo_Konzert

Zum dritten Mal im Pohler Limeskastell, zum dritten Mal ausverkaufte Hütte. Dadurch zufriedene Organisatoren, begeisterte Besucher und drei Gitarrenkünstler, die über sich hinaus wuchsen. Was Lulo Reinhardt mit seiner Begleiterin Yulia Lonskaya und seinem „Kompagnon“ Daniel Stelter boten, wurde allerhöchsten Ansprüchen gerecht.

Bevor sie in Kürze auf eine kleine Europatournee gehen, wollten sie noch einmal die tolle Akustik der Basilika genießen. Es war einfach unglaublich, mit welcher Perfektion die drei Künstler ihre Gitarren beherrschten. Es war ein Feuerwerk gelebter Musik-Leidenschaft. Der Funke sprang schnell auf das Publikum über, auch durch das einzigartige Charisma von Lulo Reinhardt. Trotz vieler Rhythmuswechsel herrschte vollkommene Harmonie. Lulo und Daniel wechselten während der Stücke die Führungsgitarre und dennoch waren die Übergänge von Führung zu Begleitung nicht wahrnehmbar. Insbesondere Daniel Stelter wusste zu beeindrucken und ließ erkennen, egal, ob er mit der Mandoline oder mit der Gitarre spielte, dass er ebenso wie Lulo ein Vollblutmusiker ist. Er spielte schon mit Al Jarreau zusammen und begleitete Annett Louison bei Konzerten, also ein Könner.

Die Stücke, die sie komponieren, entspringen meist spontanen Eingebungen und werden dann verfeinert. Und alles ohne Noten. Jedes Stück wird bei jedem Konzert intuitiv anders gespielt und trotzdem entsteht Harmonie unter den drei Gitarren. Auch für das heutige Konzert gab es keine Planung. Irgendwie erzählte einer etwas zu einem Song und dann wurde er gespielt. Sie spielen im wahrsten Sinne Free-Style. Yulia beließ es meistens mit der Begleitung, obwohl ihre Gesangsbeiträge die Besucher beeindruckten. Insbesondere ihr „Mon Amour“ animierte die Besucher zu großem Applaus. Dazu kamen noch zwei russische Romanze-Lieder wie „Tröste mich, ich bin heute so schwermütig“ und „Meine Liebe habe ich nicht gefunden“.
Lulo und Daniel erzählten zwischen den Songs, wie und wo sie entstanden sind. So waren welche dabei, die in Indien, in Algerien oder Spanien und dann unter dem Einfluss der dortigen Musik komponiert wurden.
Bei Tangos und spanisch oder kubanischen Stücken kamen die Gitarren so richtig zum Zuge, mal feurig, dann wieder piano und mit viel Schwung. Und immer, wenn man meinte, der Song wäre zu Ende, kommt von Lulo oder Daniel noch ein experimentelles Anhängsel. Trotzdem ist es für die beiden anderen kein Problem gewesen, sich ebenfalls auch da rein zu spielen und zu harmonieren. Dann kündigte Lulo das letzte Stück an, sagt aber, dass sie es anderes als üblich machen und auf der Bühne bleiben und nicht in die Umkleide verschwinden, egal ob applaudiert werde oder nicht. Wir spielen dann einfach noch etwas. So folgten noch zwei Stücke, ehe das fast dreistündige Konzert mit stehenden Ovationen der Besucher endete. Er kündigte an, immer wieder gerne noch einmal nach Pohl zu kommen. (Text/Foto: Heinz Pfeifer)

Bürger_gespr_02

Landrat Frank Puchtler, Dr. Josef Peter Mertes, Mike Weiland und Bürgermeister Uwe Bruchhäuser sind gespannt, mit wem es in Nassau in den nächsten Jahren voran geht. Manuel Liguori (2.v.l.) bewirbt sich als Stadtbürgermeister.

Das war mal eine interessante Runde. Auf Einladung des SPD-Stadtbürgermeisterkandidaten Manuel Liguori kamen im AWO-Zentrum „Kaffeekanne“ in Nassau der ehemalige ADD-Präsident Dr. Josef Peter Mertes, Landrat Frank Puchtler, Verbandsgemeinde-Bürgermeister Uwe Bruchhäuser (alle SPD) und der SPD-Vorsitzende im Rhein-Lahn-Kreis Mike Weiland zusammen. Dazu Bürgerinnen und Bürger aus Nassau, die auch in Vereinen, Initiativen und Kirchen aktiv sind und an den aktuellen Themen vor Ort interessiert waren.

Manuel Liguori wusste das Potenzial, das in seinem Bürgergespräch „Gut versorgt vor Ort. Gemeinsam handeln für Nassau.“ steckte, zu nutzen. Er gab persönliche Einblicke in sein Leben. Handwerkslehre und dann Abitur, Studium und jetzt Studienrat an einer Berufsbildenden Schule. „Manuel weiß was er will“, war da zu hören. Dr. Mertes, der eine ähnliche Vita durchlebt hat, wies auf die Wichtigkeit von Bildungsgleichheit und Durchlässigkeit des Schulsystems wie die Kostenfreiheit von der Kita bis zur Hochschule hin, ein Markenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz. „Die Ganztagsschule war ein Durchbruch, keiner glaubte, dass wir das schaffen, doch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gab es keine andere Chance“, blickte Mertes 20 Jahre zurück.

Mit beiden Beinen auf dem Boden erwies sich Liguori bei den Fragen, die direkt die Stadt Nassau betrafen. Beim Bahnhofsvorplatz, derzeit ungeregelt und für alle Verkehrsbeteiligten mit Gefahren verbunden, dränge er auf einen sicheren Ausbau. Die Verkehrssituation an der Freiherr-vom-Stein-Grundschule ist Liguori ein Dorn im Auge. Sein Vorschlag, das Kita-Gelände in kommunaler Hand zu behalten, finde Unterstützung. Zum „Betreuten Wohnen“ waren seine Aussagen klar: Die Stadt muss ihre Hausaufgaben machen, um Voraussetzungen zu schaffen, nur dann kommt dieses wichtiges Projekt für Nassau voran. Ein Ausschuss für Bergnassau-Scheuern soll die Dorfentwicklung und Entwicklung des Stiftungsbereichs unterstützen.

Die kürzlich in Auftrag gegebene Untersuchung der Kaltbachquerungen bezeichnete Manuel Liguori als essentiell für die Realisierung. Im Rahmen der Änderung des Bebauungsplanes sind alle Anregungen und Bedenken der Behörden und Bürger abzuwägen. Wichtig, so Liguori, sei auch die Vorstellung des bedeutenden Vorhabens in einer Einwohnerversammlung. Aus zahlreichen Gesprächen wisse er, dass viele Bürger hinter dem Projekt stehen. Es gelte aber noch mehr Information nach draußen zu geben und Meinungen zu hören. Das solle durch das direkte Gespräch mit den Nassauern erfolgen.
Liguori setzt seine Gesprächsreihe mit einem „Kommunalen Frühschoppen“ mit Carsten Göller, Fraktionsvorsitzender im Kreistag, am Sonntag, 14. April, um 11 Uhr, im Hotel „Zur Krone“ fort.

TippsfuerWilhelm3_klein_3264x4896Allein schon der Name der Band ist außergewöhnlich und weckt Neugier. Die Lösung bietet der Freitag, 26. April, denn dann tritt die Band „Tipps für Wilhelm“ um 20 Uhr im Limeskastell Pohl auf. Sie sind zudem der Newcomer der Saison und bietet Berliner Indie-Rockpop, allerdings auf Deutsch, auch wenn ihr neuestes Album „Put Your Head On My Shoulder“ heißt. Es ist Deutschpop mit Tiefgang, aber trotzdem sehr bekömmlich.
Ihre Musik ist weit und groß, romantisch und auf warme Art düster und trotz allem lebenshungrig. Der Gesang will erzählen, ist fast zurückhaltend. Doch dann spürt man, wie die Erde beben kann unter der Gitarre und dem Schlagzeug, mit welcher Gewalt die Band ausbrechen kann. Die drei haben keine Angst vor den großen Arrangements, ebenso wenig vor Sentimentalität und Liebe.
„Tipps für Wilhelm“, das sind Guillermo Morales, Thomas Wosnitza, Ruud van der Zalm, Support von Singer-Songwriter, Multi-Instrumentalist und Loop-Künstler Jo Stöckholzer. Der eigenwillige Bandname rührt daher, dass ein Freund dem musikbesessenen Guillermo Morales, der schon immer eine Band gründen wollte, seit über 20 Jahren Musik schickte — früher als Kassetten, später auf gebrannten CDs. Und mit Edding stand immer darauf „Tipps für Wilhelm“, denn Wilhelm ist der deutsche Name für Guillermo. „Tipps für Wilhelm“ ist eine Entdeckung, die eigentlich noch viele Menschen entdecken sollten, urteilen Presse und Kenner der Musikszene. Ein spannender musikalischer Abend mit einer jungen Band wartet auf die Besucher.

  • Näheres zur Band unter www.tippsfuerwilhelm.de / www.jostoeckholzer.com.
    Eintritt: 10 Euro (Sonderpreis für Schüler: fünf Euro). Karten gibt es im Vorverkauf bei Bücherland Nastätten und Foto-Jörg Nassau. Sie sind auch im Kastell an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich im Kastell zu den Öffnungszeiten persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) oder jederzeit per E-Mail (officium@limeskastell-pohl.de).
FWG_Forum_Kandidaten & Mitglieder

Mehr als 20 engagierte Nassauer bewerben sich über FWG Forum um einen Sitz im Nassauer Stadtrat. Foto: Andrea Mathy

Die Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlvorschlages für die Nassauer Stadtratswahl sind sich einig mit Thorsten Reinhardt, der sich um das Amt des Stadtbürgermeisters seiner Heimatstadt bewirbt: die Haushaltssanierung ist dringende Aufgabe der nächsten Jahre und Basis für eine positive und zukunftsfeste Stadtentwicklung.

So antwortet Reinhardt in einem Fragebogen der lokalen Tageszeitung auf die Frage nach seinen Plänen für Nassau: „Um die vielen Herausforderungen in der Stadt Nassau erfolgreich zu meistern, ist es primär wichtig, den Haushalt der Stadt zu sanieren. Dazu ist der Wille aller in den Rat der Stadt Nassau gewählten Mitglieder wichtig. Von dieser Aufgabe hängen die ganze Zukunft und alle zukünftigen Überlegungen und Beschlüsse in der Stadt Nassau ab. Haushaltssanierung ist hartes Brot und wenig sexy. Sie muss aber als Chance und Basis für Veränderungen verstanden werden. Dafür werde ich mich gerne einsetzen.“
Auf die Frage, was sich in den kommenden fünf Jahren mit ihm als Stadtbürgermeister verändern werde, gibt Thorsten Reinhardt eine Antwort, mit der er das gesetzlich definierte Verhältnis zwischen Bürgermeister und Rat widerspiegelt: „Ich werde Initiator und Moderator sein. Ich werden von den Fraktionen Entscheidungen einfordern. Denn Veränderungen in der Stadt Nassau können nur die Fraktionen im Stadtrat herbeiführen…“
Es sei nicht die Aufgabe eines Stadtbürgermeisters, die Ziele zu definieren. Stadtbürgermeister sein heißt für Thorsten Reinhardt vielmehr, derjenige zu sein, der dem Rat zuarbeitet, dem Rat mitteilt, wo in Nassau Handlungsbedarf ist, dazu auch das berühmte „Ohr am Volk“ hat, auf Anfragen des Rates Antworten liefert, Sitzungen vorbereitet, alle beteiligten Entscheider gleichsam und zeitnah mit Informationen versorgt. Daher setze er persönlich auch keine politischen Schwerpunkte und verspreche nichts, was außerhalb der klar geregelten Kompetenzen eines Stadtbürgermeisters liege.
Was er aber aufrichtig versprechen könne, sei, die Aufgaben des Amtes im Rahmen der Vorgaben zu erfüllen und dabei stets so viele Betroffene und Verantwortliche wie möglich einzubinden – im Rat und außerhalb des Rates. Er werde sich zudem um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Nassau und um das alltägliche Geschäft der Stadt kümmern. Im Rahmen der zugedachten Kompetenzen werde er entscheidungsfreudig agieren, Dinge auf die lange Bank zu schieben ist nicht seins. Auch sei es für die Stadt wichtig, Vernetzung, Kontakte und Bündnisse zu pflegen und auszubauen, innerhalb von Nassau und nach Außen.
Eines aber verstehe er – bestärkt durch persönliche Gesprächen mit Fachleuten in Sachen Haushaltsrecht – als eine der Kernaufgabe eines Stadtbürgermeisters: den Haushalt fest im Blick zu haben. Er werde in diesem Amt den gesamten Rat und die Bürgerschaft bei allen anstehenden Entscheidungen immer wieder daran erinnern, dass die Zukunft der Nassauer Stadtentwicklung kurz-, mittel- und langfristig ganz maßgeblich von der städtischen Haushaltslage abhängt. Das heiße nicht, dass nichts voran gehen könne – im Gegenteil: es könne nur voran gehen, wenn diese Aufgabe ernst genommen wird.

Von den Kandidatinnen und Kandidaten des Wahlvorschlages von FWG Forum erfährt er hier volle Unterstützung. Die unabhängige Liste besteht aus gesellschaftlich sehr unterschiedlich engagierten Bewerberinnen und Bewerbern – manch einer bringt beispielsweise neben anderen Ehrenämtern schon einschlägige, oft auch langjährige Erfahrung in der kommunalpolitischen Gremienarbeit mit. Andere sind in den letzten Monaten auf den Verein FWG Forum zugekommen, weil in ihnen durch gesellschaftliche Aufgaben und Ehrenämter der Entschluss gereift ist, die Geschicke der Stadt künftig auch in der Verantwortung als Ratsmitglied mitgestalten zu wollen.
Die „alten Hasen“ werden angeführt von Thorsten Reinhardt selbst, der aktuell 1. Beigeordneter der Stadt ist und Christian Danco, dem Fraktionsvorsitzender von FWG Forum im Stadtrat. An Position drei kandidiert Ulrich Pebler, ein kommunalpolitisches Urgestein und einer der Gründer des Vereins. Weitere bekannte Namen sind Heinz Linkenbach (Pos. 6), Ihsan Kiziltoprak (Pos. 7), Cengiz Kiziltoprak (9), Wolfgang Spitz (10), Axel Weber (11), Christian Gross (13) und Walter Hachenberg (16).
Auch unter den neuen Kandidaten sind in Nassau bekannte Persönlichkeiten: so wurde Markus Spitz, ein früherer Vorsitzender des Werberings, auf Position 4 gewählt. Stefan Schaefer, seit vielen Jahren Aktiver sowie Vorstandsmitglied der Scheuerner Feuerwehr und vielfach engagiert in seinem „Stadtviertel“, folgt auf Position 5. Auch Thomas Kunkler (Pos. 8) ist durch sein langjähriges Engagement bei der FFW Nassau sowie im Sport (Badminton) vielen Bürgern bekannt. Auf Position 12 kandidiert Kadir Barutcu, Vorstandsmitglied des Werberinges. Ebenfalls neu auf der Liste sind die junge Mutter Katharina Bock (14), Rudolf Schmidt, Kassenwart des Nassauer Fußballvereins (15) sowie Jäger und Naturschützer Felix Pebler (19).

„Mit dieser Mischung aus jungen und erfahrenen Kandidaten stellen wir uns zukunftsorientiert auf. Denn darum geht es in den kommenden Jahren: Die Zukunft für die Stadt Nassau zu gestalten“, so Wolf Meyer, Vorsitzender von FWG Forum, der wegen des Fraktionsvorsitz im Rat der neuen Verbandsgemeinde BEN und seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für den Leifheit Campus dieses mal nicht für den Nassauer Stadtrat kandidiert. Der künftigen Fraktion stehe er aber gerne zur Seite, wenn sie ihn braucht.

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Zum Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg organisierte der Vorstand des BVB-Fanclub „Rhein-Lahn 09″ eine Busfahrt nach Dortmund; 44 Mitglieder nahmen teil. Nach der Begrüßung durch Vorstandsmitglied Björn Lehmler und einem kostenlosem Frühstück herrschte bereits auf der Hinfahrt tolle Stimmung. Trotz Staus erreichten die BVB-Fans frühzeitig den Busparkplatz in Dortmund, so dass sie sich noch vor Spielbeginn reichlich stärken oder im Fanshop einkaufen gehen konnte.
Zum berühmten „You’ll never walk alone“ waren schließlich alle im Stadion auf ihren Plätzen. Hier hatte man diesmal für die Mitglieder Karten auf unterschiedlichen Tribünen, so das für jeden je nach Vorliebe, ob Stehplatz oder Sitzplatz, etwas dabei war. Die meisten Mitglieder waren im Südbereich, der für seine einzigartige Stimmung weltweit bekannt ist. Zu Beginn des Spiels nahm man so auch an einer tollen Choreographie teil. Und als der BVB kurz vor Ende des Spiels noch die Siegtore erzielte, gab es im Stadion kein Halten mehr. Es war ein ohrenbetäubender Jubel, und das ganze Stadion feierte lautstark bis weit nach Abpfiff die Mannschaft.
Euphorisiert begaben sich die Rhein-Lahner auf die Rückfahrt, bei der wie immer den drei Gewinnern des traditionellen Tippspiels BVB-Fanartikel überreicht wurden. Eine tolle Fahrt, auch dank Busfahrer Torsten Heuser und dem Busunternehmen Modigell-Scherer. Wer Interesse oder Fragen zum Fanclub mit seinen momentan 212 Mitgliedern hat, kann sich gerne unter info@rheinlahn09.de oder Tel. 0177 462 91 42 melden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 19,09 Euro jährlich, auch Familien und Kinder sind herzlich willkommen.

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Genaues Zielen ist gefragt, um die besten Punkte zu ergattern. Fotos: CDU Seelbach/Attenhausen

Eine neue Veranstaltung haben die Christdemokraten des Ortsverbandes Seelbach/Attenhausen mit ihrem Vorsitzenden Stefan Merz ins Leben gerufen. In der letzten Mitgliederversammlung wurde der Ruf nach einem Dartturnier laut, und dieser Idee hat sich der Vorstand gerne angenommen.

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Der Vorsitzende Stefan Merz (rechts) überreichte Markus Hollricher den ersten Preis

In vielen Stunden wurden Dartwände gebaut, Dartscheiben angeschafft und die Lokalität im Seelbacher Bürgerhaus passend ausgeleuchtet. 28 Teilnehmer und viele Zuschauer konnte Merz dann begrüßen. Den ersten Platz belegte Markus Hollricher, der in sieben Dartrunden ungeschlagen blieb und den ersten Preis mit 50 Euro in bar und einem Fass Bier entgegennehmen konnte. Auf den zweiten Platz kam der erst 13-jährige Finn Schwarz, der ein Spiel in der Vorrunde und sonst nur das Finale mit 2:1 verlor. Als den Plätzen drei und vier landeten Carsten Richter und Artur Schwenk. Alle Teilnehmer erhielten auch Sachpreise.

Fast vier Stunden dauerte das Turnier. „Neben den politischen Themen machen wir mit unserem Ortsverband auch immer gesellschaftliche Veranstaltungen für unsere Region“, so der Vorsitzende Stefan Merz. „Nachdem wir über 15 Jahre einen Preisskat ausgerichtet haben, ist mit dieser Veranstaltung wohl ein würdiger Nachfolger gefunden worden“. Das letzte Wort hat aber wie immer der Vorstand und die Mitgliederversammlung für die Jahresplanung 2020

Vortrag_mai_2019

Nach einem ereignisreichen Jahr 2018 mit sechs beachtlichen Vorträgen und zwei eindrucksvollen Exkursionen, den Kalender „Gefiederte Freunde im Nassauer Land“ nicht zu vergessen, legt der Geschichtsverein Nassau wieder los. Die erste Vortragsveranstaltung findet am Dienstag, 9. Mai, 19.30 Uhr, im AWO-Zentrum, Schloßstraße 4, in Nassau statt. Referent ist Dr. Hermann Josef Roth. Thema ist Alexander von Humboldt, nicht in erster Linie seine Weltreisen, sondern seine Erforschung der Naturgeschichte des Mittelrheins. Roth wirft den Blick auf Humboldt und das Beziehungsgeflecht rheinpreußischer Naturforscher. Das schreibt Dr. Roth zu seiner Sichtweise:

„Bei der augenblicklichen Humboldt-Welle scheint einer vom anderen abzuschreiben. Man liest immer dasselbe, und meistens Amerika, vielleicht schon mal Sibirien, dabei bestehen engste Beziehungen zum Rheinland (zwei Rheinreisen, Doktorarbeit am Mittelrhein, Freundschaften mit hiesigen Forschern)“.

Und da am 9. Mai der jährliche Europatag stattfindet, stellte sich die Frage der Beziehung Humboldts mit Europa. Auch dazu ein paar erläuternde Sätze von Dr. Roth:

„Und vom Rhein blicken wir nach Paris. Hier ist die interessanteste Beziehung die Bekanntschaft mit dem Fürstenhof in Neuwied, vor allem mit dem Forscherkollegen Prinz Maximilian, den man ja als den „rheinischen Humboldt“ bezeichnet hat. Ein Bild mit eigenhändiger Widmung Humboldts hängt im Schloss Neuwied/Rhein. Prinz Max war zudem mit Bonpand, dem Reisegefährten Humboldts, befreundet. Er besuchte ihn 1814 nach dem Sieg über Napoleon in Schloss Malmaison, wo Bonpand als Botaniker im Dienst von Kaiserin Josephine stand. Ich habe hier die Kriegstagebücher in Abschrift. Darin wird das alles beschrieben. Kennt hierzulande kein Mensch“.

 

anneroseDer Nassauer Kanu-Club (NKC) 1950 hat im laufenden Jahr einiges zu stemmen, wie Vorsitzender Kalli Wiemann in der jüngsten Jahreshauptversammlung verkündete. So will der Verein die boomende SUP-Sparte weiter ausbauen und ein weiteres Stand-Up-Paddelboard anschaffen. Die Fassade des Bootshauses soll — voraussichtlich in Schwedenrot — frisch gestrichen und das Dach an einigen Stellen abgedichtet werden. Wieder aufnehmen will der Verein das Jugendtraining, und zwar jeden Montag von 17 bis 19 Uhr. Trainer sind Tobias Maxeiner und Jessica Pebler. Weitere Termine sind nach Absprache möglich. Von Juni bis August soll es in „geraden“ Wochen jeweils donnerstags um 17 Uhr ein SUP-Training geben. Das Training leitet Diana Stork.

Größte Veranstaltung in diesem Jahr ist die Drachenboot-Regatta am 17. August. Schon jetzt ist das sportliche Großereignis nahezu ausgebucht, erklärte Wiemann. 21 Mannschaften haben sich angemeldet, darunter elf für das große 20er-Drachenboot und elf für das kleinere 10er-Drachenboot. Damit setzt sich die Erfolgsgeschichte des NKC fort. Im vergangenen Jahr nahmen ebenfalls 21 Teams an der 11. Nassauer Drachenbootmeisterschaft teil, das waren 400 Sportler, die sich insgesamt 50 Rennen lieferten. Wiemann dankte den 65 Helfern, teilweise auch von außerhalb des Vereins, ohne die das Event nicht möglich gewesen wäre. Besonders dankte er Andrea Mathy, die das Programmheft gestaltet hat, ebenso Frank und Günther Müller aus Fachbach für die Bereitstellung eines zweiten Drachenboots. „Wir hatten alle vier Minuten ein Rennen, das hat alles ganz hervorragend geklappt“, sagte der NKC-Vorsitzende. Großes Lob habe der Verein auch vom Kanuverband Rheinland erhalten.

Von einer gut gefüllten Kasse berichtete Kassenwart Chris Rösel. Zu verdanken habe dies der Verein neben den Beiträgen von 115 Mitgliedern vor allem den Einnahmen aus der Drachenboot-Regatta, die sich für den NKC zur „Eier legenden Wollmilchsau“ entwickelt habe. Damit habe sich der Verein den notwendigen finanziellen Spielraum für weitere Investitionen verschafft. Die Kasse prüfen im kommenden Jahr Diana Stork und Dr. Joachim Mädrich.

In Abwesenheit geehrt wurde Jürgen Hofmann, der seit 25 Jahren Mitglied im NKC ist. Für besondere Leistungen würdigte Wiemann Annerose Leicher, langjährige Turn- und Frauenwartin des NKC. Der Kuchenstand der Damen habe während der Kanuregatten immer ein kleines Plus in die Kasse gespült, lobte Wiemann. Von gut besuchten Veranstaltungen berichtete außerdem Wanderwart Rolf Goeckel. Erstmals kamen neben dem traditionellen An- und Abpaddeln auch genügend Interessenten für eine Sommertour zusammen. Diese musste allerdings wegen extremer Hitze etwas verkürzt werden und führte daher nur noch von Balduinstein nach Obernhof. Das diesjährige Vereinanpaddeln findet am Sonntag, 14. April, statt. Wer Interesse hat, ist willkommen. Treffpunkt ist um 9.45 Uhr am Bootshaus in Nassau.

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Englishman in Nassau

Stingchronicity

Achim Klein, Stephan Maria Glöckner, Michael Wilsberg und Thomas Schmittinger (von links) sind Stingchronicity. Foto: Veranstalter

Die Coverband Stingchronicity tritt am Samstag, 13. April, 20 Uhr, in der Nassauer Stadthalle auf. Einlass ist ab 19.30 Uhr. „Dieser Abend wird ein Hochgenuss für Fans von Sting und The Police und alle diejenigen, die das einzigartige Lebensgefühl einer besonderen Musikepoche am eigenen Leib erfahren möchten“, so Hermann Bubinger vom Veranstalter KulturWerk Nassau.

Zehn Jahre lang war The Police eine der Bands, die in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren die Rock- und Pop-Musik entscheidend beeinflussten. Sie gelten als eine der erfolgreichsten Formationen der Post-Punk- und New Wave-Bewegung. Markantes Erkennungsmerkmal der Band: die Stimme ihres Sängers Sting alias Gordon Matthew Thomas Sumner, der bis heute als Solomusiker Weltruhm genießt. Phänomenales Songwriting und originelle Arrangements haben bei The Police zu Welthits wie ‚Message in a bottle‘ und ‚Roxanne‘ geführt, dieses Niveau konnte Sting später mit ‚Englishman in New York‘ oder ‚If I ever Loose my faith’ halten.

Die Songs von The Police und Sting haben bis heute an Faszination nichts eingebüßt. Stingchronicity spielt diese Musik nicht nur, sie feiert sie. In Stingchronicity haben sich vier Musiker zusammengefunden, jeder mit seiner eigenen Liebe zu dieser Musik, um sie nicht nur für Sting und Police-Fans erlebbar zu machen.

Frontmann Stephan Maria Glöckner, Songschreiber, Querdenker und kreatives Multitalent, muss sich nicht verstellen, um der markanten Stimme von Sting unglaublich nah zu kommen. Scheinbar mühelos phrasiert er auch die hohen Passagen wie der bekannte Sänger.

Begleitet wird er von drei Topmusikern aus dem Rheinland: Thomas Schmittinger ist studierter Jazz-Gitarrist und Komponist. Dass er enorm vielseitig ist, bewies er bisher in Bands wie Triowabohu oder der Frank Zappa Cover Band Grandsheiks. Achim Klein spielt E- und Kontrabass und steuert Backing-Vocals bei. Wie Schmittinger ist auch er im Jazz zu Hause. Bei Mista Svensson konnte er die für Police-Songs so wichtigen Reggae- und Ska-Erfahrungen sammeln. Michael Wilsberg ist Schlagzeuger aus Leidenschaft. Souverän und unglaublich tight stellt er die rhythmische Basis. Und singt ganz nebenbei ebenfalls Backings.

Erstmals bewirbt sich eine Frau um das Amt des Stadtbürgermeisters von Nassau: Die CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Petra Wiegand (52), ist während der jüngsten Mitgliederversammlung der CDU einstimmig als Kandidatin nominiert worden. Als Ziele gab sie aus: Offene und transparente Kommunikation, tolerantes, vertrauens- und respektvolles Miteinander und Weiterentwicklung der Stadt. Wiegand will nach eigenen Angaben das „vielversprechende Engagement aus der Bürgerschaft aufgreifen und vorantreiben“. „Nassaus Zukunft ist ein großes Wir-Projekt“, sagte sie. Stadtentwicklung und Dorfmoderation will sie zügig vorantreiben, ebenso das betreute Wohnen.

Mit Petra Wiegand gibt es drei Bewerber um das Amt des Stadtbürgermeisters von Nassau. Außerdem kandidieren der SPD-Vorsitzende Manuel Liguori (SPD, 38) und der Erste Beigeordnete der Stadt Nassau Torsten Reinhard (FWG Forum, 54).

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Der erste „Sonntagsspaziergang“ des Förderkreises „Limeskastell Pohl führt am Sonntag, 14. April, vom Kleinkastell Pohl zum Kleinkastell Pfarrhofen. Start ist um 14 Uhr am Limeskastell in Pohl. Mit gut drei Stunden Dauer ist zu rechnen. Festes Schuhwerk und der Wanderung und Witterung angepasste Kleidung sind erforderlich.
Die Tour verläuft über die Wachturmstelle 2/25 auf dem „Pohler Stich“, das Fundament des Steinturms ist dort restauriert. Die Gräben der Holztürme sind noch gut wahrnehmbar. Die Palisade verlief durch einen keltischen Grabhügel. Der weitere Weg folgt genau dem römischen Grenzverlauf im Limesgraben weiter Richtung Obertiefenbach; vorbei am Turm 2/26, von dem im Feld nichts mehr zu erkennen ist. Im Kohlwald von Obertiefenbach ist das Wall- und Graben-System noch bestens erhalten und in dieser Jahreszeit gut zu sehen. Besucht wird die Wachturmstelle 2/27 abseits von Wegen. Hier kann man einen Einblick bekommen, wie die zeitliche Abfolge der Grenzgestaltung der Römer am Limes war. Leider hat diese Turmstelle unter dem letzten Holzeinschlag gelitten. Das Ziel der Wanderung ist das Kleinkastell Pfarrhofen auf der anderen Seite der Bäderstraße, die zurückgeht auf einen vorrömischen Handelsweg. Zahlreiche Hügelgräber sind auf der Tour zu sehen. Zurück geht es dann über den Limeswanderweg wieder zum Limeskastell Pohl.
Der Limes-Cicerone und Vorsitzende des Förderkreises Rainer Rehse führt diese Tour und gibt Information zu dem Sichtbaren und heute Unsichtbaren, dem Erforschten oder nur dem Vermuteten. Die Teilnahme an der Wanderung ist unentgeltlich. Wer möchte, kann jedoch eine Spende geben.
Nach dem Sonntagsspaziergang ist sicher noch Zeit für eine Stärkung im Limeskastell. Alle Interessentinnen und Interessenten, natürlich auch Nichtmitglieder, sind eingeladen.
Für Interessenten und Wanderer zum Vormerken:
Am Welterbetag, 2. Juni, gibt es eine Wanderung entlang des Limes vom Römerkastell Holzhausen nach Pohl. Der zweite „Sonntagsspaziergang“, dann wieder bis kurz vor Berg, findet am 20. Oktober statt.

Die Polizei Bad Ems hat bei Jugendschutzkontrollen am Freitagabend auf einem Schulhof in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau mehrere Jugendliche mit Drogen erwischt. Gefunden wurden Grip-Tütchen, eine nicht geringe Menge Marihuana sowie eine sogenannte „Bong“. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein.

Auf die Möglichkeiten von Befreiung von der Rundfunkgebühr macht der Sozialkompass Nassau aufmerksam. Demnach haben vorbehaltlich einer genauen Prüfung folgende Personenkreise die Möglichkeit, einen solchen Anspruch geltend zu machen:
Empfänger von Hilfen zum Lebensunterhalt,
Empfänger von Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung,
Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz IV),
Empfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz,
Empfängern von Berufsausbildungsbeihilfe (wenn sie nicht bei den Eltern wohnen),
Empfänger von Ausbildungsgeld (wenn sie nicht bei den Eltern wohnen),
Empfänger von Ausbildungsförderung (wenn sie nicht bei den Eltern wohnen),
Taubblinde Menschen.
Darüber hinaus können – nach Prüfung im Einzelfall – auch Personen, denen eine in der vorstehenden Auflistung genannten sozialen Leistungen wegen Überschreitung der Bedarfsgrenze versagt wurde, einen Antrag auf Befreiung stellen, wenn die genannte Überschreitung des Einkommens nicht höher ist als der Rundfunkfreibetrag.
Das Beratungszentrum im Sozialkompass Nassau  bietet nunmehr — in Kooperation mit dem Bürgerbüro in Nassau — als neues Projekt den Interessenten an einer Befreiung von der Gebührenzahlung an, sich während den Sprechstunden beraten zu lassen, um gegebenenfalls entsprechende Anträge zu stellen (Antragsformulare sind im Büro vorhanden). Bei der Antragsstelle sind die Mitarbeiter des Beratungszentrums gerne behilflich.

  • Sprechstunden des Beratungszentrums sind jeweils montags von 9 bis 13 Uhr, mittwochs von 14 bis  17 Uhr, freitags von 10 bis 15 Uhr, Gerhart-Hauptmann-Str. 1., Nassau . Sprechstunden des Bürgerbüros sind jeweils von montags bis freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr und montags von 14 bis 18 Uhr im Adelsheimer Hof 1, Nassau.
Standa 16 od Míši

© Foto: Heike Sommerkamp

KulturWerk Nassau präsentiert am Samstag, 6. April,  erstmals einen Themenabend im Rahmen der Reihe „Kino im Kulturkeller“. Der Verein konnte für diesen Abend den Prager Gitarristen Stanislav Barek gewinnen, der während seines Aufenthalts in Deutschland zur Frankfurter Musikmesse einen Abstecher an die Lahn machen wird.

Stanislav Barek ist Gitarrist, Musikpädagoge, Komponist und Begründer des renommierten internationalen Gitarrenfestivals „Kytara napříč žánry“ in Prag – zu Deutsch etwa „Gitarre quer durch die Genres“. Sein Gitarrenspiel kann sich hören lassen, am besten stundenlang. Abgehoben ist der 60-jährige Tscheche deshalb nicht: Im karierten Hemd steht er auf der Bühne vor seinen faszinierten Hörern. „Sind Gitarristen hier?“ fragt er und erklärt geduldig und unaufdringlich-freundlich zum Nachmachen, wie er „With a little help from my friends“ von den Beatles fürs Gitarrensolo umgeschrieben hat.

Bei seinem etwa einstündigen Soloprogramm wird die Gitarre in seinen Händen zur Band, er scheint oft viel mehr als zehn Finger im Einsatz zu haben. Doch natürlich erzielt Barek seinen vielschichtigen, variantenreichen Sound allein mit zwei Händen, einer elektrisch verstärkten Akustikgitarre und einer ausgefeilten, souveränen Technik. Manchmal zupft und greift er allein mit der Linken, damit die Rechte frei zur Percussion ist. Den Rhythmus klopft er mal auf der Frontseite des Gitarrenkorpus, manchmal seitlich und oft gezielt auf einzelnen Saiten, was ihm Tonhöhenvarianten ermöglich.

Passend zum Themenabend „Kino und Gitarre“ wird ein tschechischer Film gezeigt. Es handelt sich um eine warmherzige Komödie über einen Lehrer, der mit 64 Jahren den Job hinwirft und einen Aushilfsjob im Supermarkt annimmt. Hier nimmt er aber nicht nur leere Flaschen zurück, sondern versucht den Menschen zu ihrem Glück zu verhelfen. Dies ist nicht immer einfach – schon gar nicht, wenn es die eigene Familie betrifft. Aus urheberrechtlichen Gründen darf der Filmtitel nicht genannt werden, zu erfragen ist er unter der Telefonnummer 02604-950148.

Zu „Kino und Gitarre“ werden auch ein Gläschen Becherovka und andere tschechische Spezialitäten gereicht. Interessierte Gitarristen zum zwanglosen Jammen nach dem Film sind herzlich willkommen. Die Vorführung findet im barrierefrei zugänglichen Museumssaal im Nassauer Günter-Leifheit-Kulturhaus, Obertal 9a, statt. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

  • Weitere Termine für „Kino im Kulturkeller“: 4. Mai und 1. Juni – danach geht es in die Sommerpause.

 

Grüne

Die Mitglieder der Grünen Bad Ems/Nassau haben bei gut besuchten Mitgliederversammlungen ihre Listen für die Stadträte in Bad Ems und Nassau aufgestellt. Michael Spielmann, Sprecher des Ortsverbands, begrüßte den Sprecher des Grünen Kreisverbands Leo Neydek und wies auf die Wichtigkeit der kommunalen Arbeit hin. Bad Ems und Nassau bräuchten mehr Grün, sagte Spielmann.  Wichtigstes Ziel sei in den nächsten fünf Jahren allerdings, die städtischen Finanzen in den Griff zu bekommen.

In getrennten Wahlversammlungen für die Stadträte Bad Ems und Nassau Versammlung fungierte Leo Neydek als Wahlleiter. Zum ersten Mal stellten die Grünen auch eine Liste für den Stadtrat Nassau auf. Gewählt wurden: Simone Hobrecht, Dipl.-Betriebswirtin; Jörg Nett, technischer Angestellter; Irene Nett, Industriekauffrau, Karin Gentejohann, Rentnerin, Reinhard May, Rentner und Petra Weiss, kaufmännische Angestellte.

Sie treten in der Stadt Nassau an, um „eine sozial gerechte und ökologisch verantwortliche Politik in Nassau voranzutreiben“. Ziel sei es, für ein „grünes, lebenswertes Nassau“ zu gestalten und „unsere schöne Umgebung und Natur für den Tourismus weiter auszubauen“. Die Grünen wollen ebenso eine „nachhaltige und offene Gesellschaft weiter ausbauen“. Simone Hobrecht erklärt, dass dies mit der Umwelt im Blick und dem Zusammenhalt als Maßstab das erklärte Ziel ist.

Folgende Personen wurden für den Stadtrat Bad Ems nominiert:

Elfriede Schmidt, Rentnerin, Michael Spielmann, Hausmann, Petra Spielmann, Verwaltungsleiterin, Rüdiger Glodek, Inhaber Kfz-Werkstatt; Sovary Tes, Therapeutin, Baptiste, Jean Belle, Therapeut; Ursula Stoephasius, Rentnerin; Günter Schmitt, Delia Christea, Therapeutin, Josef Winkler, Krankenpfleger; Ulla Jacob-Schmitt und Hans Sandow, Rentner.

Die Grünen freuen sich, mit einer „gut durchquotierten Liste“ in den Wahlkampf gehen zu können und mit Rüdiger Glodek einen Bad Emser Bürger gewinnen zu können, der durch sein Engagement den Weg in die Fairtradestadt Bad Ems geebnet hat.

Die SpitzenkandidatInnen erklärten: „Wir gestalten Zuhause. Mit diesem klaren Bekenntnis gehen wir in den Wahlkampf, denn unser Zuhause ist mehr als Haus oder Dorf oder Stadt. Das Zuhause muss nicht der Ort sein, an dem wir geboren wurden oder aufgewachsen sind. Das Zuhause ist die Gemeinschaft, in der wir leben und leben wollen. Daher kandidieren auf der Liste zum Stadtrat auch EU-Bürger aus Frankreich, die ihren Lebensmittelpunkt in Bad Ems haben. Wir Grüne gestalten konkret vor Ort. Wir wollen ein lebendiges Bad Ems.“

 

Ein 81-jähriger Spaziergänger, der mit seiner Tochter auf dem Höhenweg bei Weinähr unterwegs war, wurde am Sonntagabend von Einsatzkräften der freiwilligen Feuerwehr gerettet. Der 81-Jährige glaubte, in der Hanglage eine Abkürzung zu kennen und begab sich talabwärts. Dort ging es für ihn weder hoch noch runter, so dass seine Tochter über Anwohner Rettungskräfte alarmieren musste. Diese rückten mit 15 Einsatzkräften und einem Rettungswagen an und konnten den Herrn mit geeignetem Material sicher nach unten bringen. Glücklicherweise wurde der 81-jährige dabei nicht verletzt und konnte anschließend mit seiner Tochter wieder nach Hause entlassen werden.

Ein 63-jähriger Autofahrer ist in der Nacht zum Sonntag in Nassau-Scheuern überfallen und beraubt worden. Der Mann war gegen 1.30 Uhr auf der Bezirksstraße in Richtung Nassau unterwegs und hielt seinen Wagen an, um von einem anderen Autofahrer Hilfe zu erbitten. Dies verstand der andere Autofahrer offenbar falsch und fuhr daraufhin rückwärts davon. In dieser Situation griff ein unbekannter 45-jähriger Mann den Autofahrer an, der aus seinem Wagen ausgestiegen war. Zuerst stahl der Unbekannte ein Mobiltelefon aus dem Fahrzeug des 63-Jährigen, anschließend griff er ihn auf der Straße an und entwendete seine Geldbörse. Die Polizei Bad Ems bittet um Hinweise zu der Tat unter Telefon 02603 9700 oder E-Mail: pibadems@Polizei.rlp.de. Gesucht wird insbesondere nach dem PKW-Fahrer gesucht, der in der Bezirksstraße rückwärts davonfuhr. Der 45-jährige Angreifer war etwa 1,75 Meter groß. Weitere Angaben liegen nicht vor.

Drei leicht verletzte Personen und 25.000 Euro Schaden — das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Freitagnachmittag  am Hunzeler Stock. Ein 51-jähriger Transporterfahrer missachtete an der Kreuzung B260/L323 beim Auffahren auf die B 260 die Vorfahrt eines von rechts aus Richtung Singhofen kommenden Wagens, der von einer 30-jährigen Frau gesteuert wurde. Auf der Kreuzung stießen beide Fahrzeuge zusammen. Die beiden Frauen in dem Pkw wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.

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