Shamrock Duo und Rolf Henrici (3)Das Shamrock-Duo präsentiert Kultur zum Neumond – Musik, Märchen und Literatur am Freitag, 20. April, um 20.30 Uhr im Weinkeller „Giebelhöll“ in Weinähr. Das Thema lautet: „Spiegel das Kätzchen – Märchen von Gottfried Keller“

Das freundliche Katerchen Spiegel, das seinen Namen wegen seines glänzenden Fells erhalten hat,  gerät nach dem Ableben seiner Herrin in eine schlimme Notlage. Der böse Stadthexenmeister Pineiß nutzt diese aus und schließt mit Spiegel einen argen Vertrag: er verpflichtet sich, den Kater aufs Beste zu füttern – um ihn dann zu schlachten, da er den „Schmer“, das Fett, für seine Zaubereien benötigt. Aber der kluge Spiegel windet sich auf äußerst pfiffige Weise aus diesem Dilemma, und am Ende ist Pineiß der „Angeschmierte“…
Die heitere Geschichte wird musikalisch vom Shamrock Duo umrahmt und durch Bildprojektionen von Rolf Henrici ergänzt.

  • Fürs leibliche Wohl der Gäste sorgt das freundliche Team der „Giebelhöll“ auf das Beste. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstler wird gebeten. Platzreservierungen unter Tel.Nr.: 02604 / 1230 (Fam. Justi) oder Tel.Nr.: 02661 / 20329 (Fuhs / Henrici)
    E-Mail: info@giebelhoell.de oder inkunabel@gmx.de.

Die Ortsgemeinde Pohl lädt die Pohler Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahre mit ihren Partnerinnen oder Partnern zu einem Halbtagesausflug mit dem Bus ein. Gestartet wird am Dienstag, 8. Mai, um 8.30 Uhr an der Schulbushaltestelle in der Pohler Kapellenstraße. Die diesjährige Fahrt führt über die Bäderstraße nach Mainz und dann Richtung Alzey, Grünstadt nach Wachenheim. Im Schloss Wachenheim erwartet die Ausflügler in einer der ältesten Sektkellereien Deutschlands eine Kellerführung mit Sektprobe. Danach geht es weiter auf der Deutschen Weinstraße bis nach St. Martin. Hier wird um etwa 13 Uhr eingekehrt in die Weinstube Bächeleck zum Mittagessen mit Pfälzer Spezialitäten und gutem Pfalzwein.
Nach dem Essen wird ohne Zeitdruck durch die kleinen Weindörfer, vorbei an blühenden Mandelbäumen, übers Land nach Grünstadt gefahren. Dort warten im Stadtcafé frisch gebackener Kuchen und Torten oder auch Vesperplatten auf die ausgehungerten Ausflügler, ehe es dann gestärkt zurück nach Pohl geht, wo gegen 19 Uhr der Ausflug beendet sein wird.
Die Reiseleitung liegt wieder in den bewährten Händen von Lothar Heinz. Die Kosten für Bus und Mittagessen trägt die Gemeinde. Nach dem gut angenommenen Angebot in den Vorjahren, auch interessierte Gäste unabhängig vom „Seniorenstatus“ als Selbstzahler an der Fahrt teilnehmen zu lassen, wird diese Möglichkeit auch diesmal angeboten. Die Gäste können aus der bereits in den Haushalten verteilten Einladung ihr Mittagessen auswählen, das im Restaurant dann selbst zu zahlen ist. Nach Anmeldung der Pohler Senioren stehen die dann noch freien Sitzplätze im Bus den Gästen zur Verfügung. Ihre Reservierung erfolgt nach Eingangsdatum der Anmeldung. Fahrtkosten fallen für die Gäste nicht an.
Alle Anmeldungen mit Essenbestellung sind beim Reiseleiter Lothar Heinz, Pohl, Römerstraße 3, abzugeben. Anmeldeschluss ist Dienstag, der 1. Mai 2018.  Die Pohler Ortsgemeinde freut sich, wenn sie auch in diesem Jahr wieder viele Pohler Seniorinnen und Senioren und auch Gäste zu dem Ausflug begrüßen kann.

Auto prallt gegen Hoftor

Ein unbekannter Fahrzeugführer ist in der Nacht zum Samstag in der Mittelstraße in Oberwies gegen ein  Hoftor geprallt und hat dieses beschädigt. Der Fahrzeugführer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizeiinspektion Bad Ems bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 02603-970-0 oder per E-Mail unter pibadems@polizei.rlp.de.

Heimspiel

Der BVB-Fanclub Rhein-Lahn 09 ist am Sonntag zum Heimspiel von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart gefahren. Nachdem die 40 Mitreisenden an den üblichen Haltestellen in Singhofen, Nassau, Bad Ems und Montabaur zugestiegen waren, erfolgte eine Begrüßung durch die Vorstandsmitglieder Jan Müller, Björn Lehmler, Tobias Lehmann und Sebastian Geib. Anschließend konnten sich alle bei einem kostenlosen Frühstück sowie diversen Getränken ausgiebig stärken.

Gegen 14 Uhr erreichte man dann gut gelaunt den Busparkplatz in Dortmund. So hatten die Fans noch ausreichend Zeit, um vor dem Spiel den Fanshop zu besuchen. Alle 40 Mitreisenden hatten Plätze im Südbereich des Stadions, der ja für seine Atmosphäre bekannt ist. Der BVB gewann das Spiel verdient mit 3:0, was die gute Stimmung bei allen noch weiter steigerte. So wurde auch auf der Rückfahrt viel gelacht und gefeiert.
Hier erhielten natürlich auch noch die drei Gewinner des traditionellen Fanclub-Tippspiels diverse Fanartikel vom BVB.  Nach einem Besuch bei einem Fast-Food-Restaurant erreichte man abends schließlich wieder die Heimat. Eine tolle und stimmungsvolle Fahrt, was auch alle Mitreisenden bestätigten. Der Fanclub dankte dem Busunternehmen Modigell und Scherer sowie dem Mitglied und Busfahrer Markus Dreher.

  • Wer Interesse am Fanclub mit seinen mittlerweile 201 Mitgliedern hat, wendet sich per E-Mail an info@rheinlahn09.de, bei Facebook www.facebook.de/rheinlahn09 oder telefonisch an 0177/4629142.

awoseminar

Unfallflucht beging der unbekannte Fahrer eines weißen IVECI Daily, Typ Sprinter, der am Dienstag gegen 15 Uhr  in der Talstraße in Dienethal einen Verkehrsunfall verursacht hat. Den ersten polizeilichen Ermittlungen nach befuhr der Transporter die Talstraße von Nassau kommend in Richtung Sulzbach. In Höhe Hausnummer 39 streifte das Fahrzeug mit dem rechten Außenspiegel einen nahe zur Straße hin gelegenen Balkon des dortigen Wohnhauses. Das gesamte Spiegelgehäuse sowie eine Radabdeckung wurden hierbei vom verursachenden Fahrzeug gelöst und verblieben vor Ort. Am Balkon entstand Sachschaden. Weitere Hinweise zu dem Unfallfahrzeug nimmt die Polizei Bad Ems unter 02603 970-0 oder via E-Mail, pibadems@polizei.rlp.de, entgegen.

Beamte der Polizei Bad Ems haben am späten Dienstagabend gegen  23.39 Uhr den 22-jährigen Fahrer eines Pkw in Singhofen kontrolliert und dabei Anzeichen auf Drogeneinfluss festgestellt. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde bei dem Fahrzeugführer ein Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt.

Der nächste Obernhofer Büchermarkt findet am Sonntag, 15. April, von 11 bis 16 Uhr in – und bei trockenem Wetter auch mit vielen Kartons vor – der Obernhofer „Bücherhalle“ in der Schulstraße 3 statt. Es gibt auch diesmal wieder ganz besondere Angebote: Einige hundert Kochbücher (auch Serien) aus den verschiedensten Regionen und zu den verschiedensten Kategorien sind noch da. Wer sich also einem neuen – oder seinem alten – Hobby, dem Kochen und/oder Backen widmen möchte: herzlich willkommen! Falls jemand an Biografien Interesse hat: Etliche hundert aus von den unterschiedlichsten Persönlichkeiten der letzten 3000 Jahre sind vorhanden. Und wenn noch jemand über ein Sommerferien-Urlaubsziel nachgrübelt: Es gibt viele Reiseführer zu allen schönen Zielen weltweit…

Und Sammler der wieder in Mode gekommenen Vinyl-LPs kommen auch auf ihre Kosten. Weiterhin finden Sie, nach Themen sortiert, alte und neuere Bücher für (fast) jeden Geschmack und jeden Geldbeutel (Taschenbücher ab 0,25 Euro und gebundene Bücher ab 1 Euro.

Sie wissen nicht, was ein Pontifikalpantoffel ist? Ihnen sind Velum und Mitra quasi schleierhaft? Kein Thema. Im Kloster Arnstein können Sie beim nächsten Arnsteiner Abend „Gewänder, Gewänder…“ am Donnerstag, 12. April, um 20 Uhr von Christopher Campbell alles erfahren, was man über die Textilien wissen muss, die im katholischen Gottesdienst verwendet werden.

Vom Pontifikalpantoffel, Messornate, über das Kelchvelum und Prozessionsfahnen oder Antependien – das kirchliche Leben kennt allerlei Textilien, die zum Schmuck des Kirchenraums sowie der Einkleidung der Priester, Diakone, Messdiener oder anderen Teilnehmern am Gottesdienst zum Einsatz gekommen. Natürlich sind – wie jede Kleidung – diese Stoffe und ihre Ausschmückungen den Moden der Zeit unterworfen. Schnittige Engel mit Bob-Haarschnitt aus Jazz-Aera finden sich auf Messgewändern, aber auch barocke Verrenkungen aus Muschelformen oder chinesische Motive aus dem 17. Jahrhundert.

Auf eine poetische Reise durch „Bella Italia“ entführen der Schauspieler Moritz Stoepel und der Multiinstrumentalist Christopher Herrmann ihre Gäste am Samstag, 21. April um 20 Uhr im Limeskastell Pohl mit Gedichten, Szenen, Geschichten und Liedern in ein Land, das immer mehr von seinem einstmals verführerischen Glanz zu verlieren scheint. Aber in dieser italienischen Nacht voller Sehnsüchte, Träume und Erinnerungen in Poesie und Musik können sich die Gäste noch einmal zurück träumen. Sie erleben, wie Francesco d’Assisi in den toskanischen Hügeln den Tieren predigte, erfahren etwas über die Verführungsabenteuer Giacomo Casanovas, und über die Zauberwelt von Hermann Hesse.

Mit Johann Wolfgang von Goethe flaniert der Besucher durch die ewige Stadt Rom, Georg Büchners Leonce träumt von Tarantella und Tamburin und tiefen, tollen Nächten voll Masken, Fackeln und Gitarren. Francesco Petrarca offenbart in seinen Sonetten seine Liebe zu Madonna Laura, und Heinrich Heine schmachtet in den italienischen Marmorpalazzi: „Während die Sonne immer schöner und herrlicher aus dem Himmel hervorblühte, wurde es auch in meinem Herzen immer heißer und leuchtender, ich hatte wieder die ganze Brust voll Blumen…“. Die Künstler werfen daneben einen verstohlenen Blick hinter die Kulissen des Vatikans, die Gepflogenheiten der Mafia und wie Signora Donna Leon mit der Gondel durch Venedig streift.
Moritz Stoepel ist ein genialer Schauspieler Sänger, Musiker und Regisseur. Seine Theaterstationen waren unter anderem Zürich, Frankfurt/M., Bielefeld, Mannheim, Stuttgart und Mainz. Gastspiele führten ihn nach Wien, München, Berlin, Brüssel, Kairo, Alexandria, Ascona, Krakau und nach Russland. Er erhielt Preise für herausragende künstlerische Arbeit. Auch fungierte er als Sprecher in Produktionen für Hörfunk und Fernsehen.
Christopher Herrmann studierte von 2004 bis 2010 Violoncello an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Kammermusikunterricht und zahlreiche Meisterkurse bei namhaften Lehrern formten ihn weiter. Er trat in den unterschiedlichsten Besetzungen auf. Außerdem ist er auch als Lehrer tätig und tritt als Pianist und Studiomusiker auf.

  • Eintritt: 18 EUR (Schüler, Studenten, Azubis: 16 EUR).
    Tickets gibt es an der Abendkasse oder unter www.eventim.de. Vorherige Kartenreservierungen sind direkt im Kastell, telefonisch (06772 9680768) zu den Öffnungszeiten (täglich von 10 – 16 Uhr außer montags) oder per Mail (officium@limeskastell-pohl.de) selbstverständlich möglich.

mongolischeklängeIhre Namen sind Lea Radermacher, Enkhtuya Jambaldori und Anja Sachs und sie traten in dieser Zusammensetzung erstmals auf, und zwar im Limeskastell Pohl. Anja Sachs hatte die Idee, zu dritt mal ein kontrastreiches Programm zu bieten. Während Lea Radermacher und Anja Sachs Liedermacherinnen und Sängerinnen sind, erstere mit selbstgeschriebenen Songs in Englisch und Anja Sachs mit deutschsprachigen Eigenwerken, präsentierte die Mongolin Enkhtuya Jambaldorj fernöstliche Klänge in der Basilika des Kastells.

Biber Herrmann, im Mai letzten Jahres bereits schon einmal mit einem eigenen Konzert Gast im Limeskastell, fungierte als Ansager. Den Anfang machte Lea Radermacher aus Ingelheim. Gerade das Abi geschafft und von einem Englandaufenthalt zurückgekehrt, präsentierte sie ihre selbstgeschriebenen Songs mit viel Klangfarbe in ihrer Stimme. Fünf schöne Balladen kamen bei den zahlreichen Zuhörern gut an und die geforderte Zugabe wurde auch gewährt.

Danach wurde es exotisch. Enkhtuya Jambaldorj, die aus Ulaanbaatar in der Mongolei stammt und nun seit 2000 im Rhein-Main-Gebiet lebt, begleitete sich selbst beim mongolischen Liedgesang auf den traditionellen mongolischen Instrumenten Shudraga (dreisaitige Langhalslaute), Morin Khuur (zweisaitige Pferdekopfgeige) und Yatga (21-saitige Wölbbrettzither). Gesang und Klang sorgten für wahrlich außergewöhnliche Tonkünste und Rhythmuswechsel. Sehr viel begeisterter Applaus und eine Zugabe waren so die Folge.
Nach der Pause kam dann Anja Sachs. Sie präsentierte ihre selbstgeschriebenen Lieder zum und aus dem täglichen Leben, in dem vielfach nur noch Lachen gezeigt wird und nicht mehr der Ernst des Lebens. Es waren teils sehr emotionale Lieder, aber auch das Lachen kam nicht zu kurz. Da ging es um entspanntes Grasmampfen von Kühen oder der hessische Song über die Babbel-Bärbel.
Zum Abschluss hört das Publikum dann die Premiere ihres neuesten Song, ein Lied über die Liebe bis ans Ende alle Zeiten. Die Besucher waren sich einig: Ein sehr schöner Konzertabend mit einem breiten und vielseitigen Darbietungsspektrum.

Text und Fotos: Heinz Pfeifer

Limes Live

„Limes Live“ findet stets am 3. Wochenende im September statt. Die römischen Darsteller werden in diesem Jahr bei der hessischen Landesgartenschau in Bad Schwalbach zu Gast sein. (Foto: Bernd-Christoph Matern)

Der Erlebnistag “Limes Live” findet in diesem Jahr bei der Landesgartenschau in Bad Schwalbach statt; am 15. und 16. September lockt ein interessantes Programm in den Nachbarkreis

Schon zum elften Mal lädt der Rhein-Lahn-Kreis zum Limes-Erlebnistag „Limes Live“ ein. Dort gibt es stets römische Geschichte zum Anfassen: Darsteller in historischer Gewandung zeigen Lagerleben mit Legionären, Händlern und Handwerkern. Spektakuläre Demonstrationen und spannende Vorträge runden das Programm ab.

In diesem Jahr sind die „Reenactors“ unter der Ägide des Limeskastells Pohl zum ersten Mal nicht auf eigenem Territorium unterwegs, sondern verlegen ihr Lagerleben ins Nachbarland Hessen. Schließlich findet in Bad Schwalbach vom 28. April bis 1. Oktober die hessische Landesgartenschau statt.

Der Pohler Ortsbürgermeister und Chef des Pohler Limeskastells, Prof. Thomas Steffen, war vor wenigen Wochen gemeinsam mit Landrat Frank Puchtler bei den Organisatoren der Landesgartenschau in Bad Schwalbach zu Besuch, um die Veranstaltung unter Dach und Fach zu bringen. Dass „Limes Live“ in diesem Jahr in Bad Schwalbach stattfinden wird, stand bereits beim letzten Limes-Erlebnistag 2017 in Pohl fest. Die Landesgartenschau Hessen warb dort schon dafür. „Wir werden mit rund 50 bis 60 Darstellern auf der Veranstaltungswiese im Gartenschaugelände sein“, so Thomas Steffen. Die Besucher erwartet ein buntes und spannendes Programm, das im Laufe der beiden Veranstaltungstage am Samstag und Sonntag, 15. bzw. 16. September, mehrmals täglich wiederholt wird. Unterstützt wird „Limes Live XI“ wieder von der Arbeitsgruppe Limes im Rhein-Lahn-Kreis und der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn. Der Zutritt zum Veranstaltungsgelände von „Limes Live“ kann nur mit einer Eintrittskarte zur Landesgartenschau erfolgen. Die Freunde des Pohler Limeskastells versprechen, dass Besucher von Limes Live in Bad Schwalbach anschließend für eine bestimmte Zeit einen Preisnachlass beim Eintritt im Pohler Limeskastell erhalten können.

Für Landrat Frank Puchtler ist die hessische Landesgartenschau die ideale Kulisse für die Werbung um Gäste für den Limes in Rheinland-Pfalz. „Mit der Römerwelt in Rheinbrohl und dem Pohler Limeskastell bieten wir im benachbarten Bundesland zwei Leuchttürme am Limes, deren Besuch sich immer lohnt“, so der Landrat. Und auch die Bundesgartenschau 2031 möchte er bei der Gelegenheit bei den Menschen noch mehr in die Köpfe bringen, denn aktuell stehen die Zeichen für die BUGA 2031 im Welterbetal ja recht gut.

  • Weitere Informationen unter www.limes-live.de und unter http://www.landesgartenschau.bad-schwalbach.de/.

BVB-Fanclub_EhrenmitgliedDer Fanclub „Rhein-Lahn 09″ begrüßt mit dem ehemaligen BVB-Spieler Reinhold Wosab ein neues Ehrenmitglied in seinen Reihen.
Der Kontakt wurde zuvor über einen gemeinsamen Bekannten aus Singhofen hergestellt. Daraufhin begaben sich vor kurzem die Vorstandsmitglieder Rike Emmel und Silke Simon nach Alzey und besuchten dort Reinhold und seine Ehefrau. Nach tollen Gesprächen und einem sehr interessanten sowie auch bewegendem Nachmittag trat Reinhold gerne und voller Freude in den Fanclub ein.
Der mittlerweile 80-jährige Reinhold Wosab spielte von 1962 bis 1971 für Borussia Dortmund. In dieser Zeit bestritt er als Rechtsaußen insgesamt 258 Pflichtspiele (national und international) und erzielte hierbei 88 Tore. Dies bedeutet bis heute Rang zehn in der ewigen Torschützenliste des BVB direkt hinter Marco Reus. Zu seinen Mitspielern in dieser Zeit gehörten unter anderem die weiteren BVB-Legenden Aki Schmidt, Lothar Emmerich, Sigi Held, Timo Konietzka und Dieter Kurrat.
Die größten Erfolge beim BVB feierte er mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1963, dem DFB-Pokalsieg 1965 und dem Europapokal der Pokalsieger 1966. Ein weiteres Highlight war 1963 das auch heute noch bei den Fans bestens bekannte und unvergessene Spiel gegen das zu dieser Zeit übermächtige Benfica Lissabon (u.a. mit Eusebio), dass der BVB sensationell mit 5:0 gewann. Auch in diesem Spiel erzielte Reinhold ein Tor für den BVB.
Nach seiner aktiven Karriere war er weiter als Funktionär im Management für den BVB tätig. Anschließend zog es ihn 1987 nach Alzey, wo er trotz seines Alters bis heute zusammen mit seiner Ehefrau das Geschäft „Goly-Pokale“ betreibt. Dieses fertigt unter anderem die weltweit bekannten Pokale für den „Weltfußballer des Jahres“, „Goldener Schuh“, sowie „Trainer des Jahres“ (kicker-Sportmagazin). So erhielten bereits unter anderem die Superstars Lionel Messi und Christiano Ronaldo einen Pokal von Reinhold. Auch der Fanclub wird zukünftig benötigte Pokale natürlich bei ihm bestellen.
Dr BVB-Fanclub freut sich sehr, mit Reinhold eine echte BVB-Legende in unserem Fanclub begrüßen zu dürfen und hoffen, dass er bald an einem unserer Treffen teilnehmen kann! Erste Absprachen diesbezüglich gibt es schon.

  • Wer Interesse an einer Mitgliedschaft in dem Fanclub mit seinen mittlerweile 196 Mitgliedern hat, meldet sich per E-Mail unter info@rheinlahn09.de oder telefonisch unter 0177/4629142.
Limeswanderung

Die Gruppe am Limespfad Pohl-Hunzel oberhalb Hunzel. (Text und Foto: Heinz Pfeifer)

Den Sonntagnachmittagsspaziergang mal mit der Geschichte verbinden  — das dachten sich zahlreiche Interessierte bei herrlich sonnigem Wanderwetter. Der Förderkreis Limeskastell Pohl hatte eingeladen zu einer Wanderung am Palmsonntag, um den Limesverlauf zwischen Pohl und Berg zu erkunden. Sogar Gäste aus Birlenbach waren eigens angereist zu dieser Exkursion.

Limes-Cicerone Rainer Rehse, zugleich Vorsitzender des Förderkreises, führte die Gruppe vom Startpunkt am Limeskastell zunächst quer durch den belegten ehemaligen Standort des römischen Kleinkastells, dann durch Pohl und anschließend durch den etwa 900 Meter komplett sichtbaren und begehbaren Limesverlauf im Pohler Wäldchen. Seine Erklärungen waren kompetent, fundiert und auch fesselnd, und die Teilnehmer erfuhren bereitwillig jede Menge über Römer, den römischen Grenzverlauf und seine Bewandtnis und zu dem, was noch wahrzunehmen ist, was erforscht und was im Boden versteckt ist.

Weiter ging es auf dem Limesweg nach Hunzel, wo am Dorfplatz die Limes-Wanderherberge wie auch die schöne Wandmalerei mit Darstellungen von römischen Grenzsituationen besichtigt wurde. Dem Verlauf des Limeswanderweges ging es weiter Richtung Berg. Im Tal vor Berg wurde der interessante und einzigartige römisch-germanisch Obstlehrpfad mit Bäumen alter Obstsorten erreicht und inspiziert. Teilweise auf dem Limeswanderweg ging es nach rund drei Stunden zurück zum Limeskastell Pohl, wo lukanische Bratwürste für den großen Hunger und Kaffee und Donauwelle und Käsekuchen die Kalorienverluste wieder ausglich.

Die B 260 ist vom 3. bis 6. April im Bereich des Burgbergs in Nassau (Einmündung Kettenbrücke bis Zufahrt Grillhütte) voll gesperrt. Dies teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez mit. Die Sperrung sei für Felssicherungsarbeiten sowie Baumfällungen notwendig. Das Gewerbegebiet Koppelheck und der Bereich der Tankstelle bleiben aus Richtung Dausenau erreichbar. Die Umleitung erfolgt ab der Koppelheckbrücke über die L 330 durch die Stadt Nassau und über die Kettenbrücke zurück zur B 260. Die Umleitungsstrecke wird durch die Straßenmeisterei Bad Ems ausgeschildert. Für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten und die Umleitung des Verkehrs bittet der LBM Diez um Verständnis.

Europa_Podium

Matthias Lammert, Dr. Hansjörg Schmitt, Bernd-Christoph Matern und Josef Winkler. Foto: Dekanat Nassauer Land/Metzmacher

Bedrohen nationalistische Tendenzen den Frieden in Europa? Fördern Religionen die innere Spaltung des Kontinents? Welche Rolle spielt das Christentum für ein geeintes Europa? Diese und andere Fragen waren Thema beim „Talk im Keller“ der Ökumene im Nassauer Land im Günter-Leifheit-Kulturhaus in Nassau. „Quo vadis Europa?“ war der Abend mit Landespolitikern und einem Gründer der jetzt von den deutschen Zeitungsverlagen ausgezeichneten Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ auf dem Podium überschrieben.

Wo Europa hinsteuert fragten sich die Gäste um Moderator Bernd-Christoph Matern, Journalist und Referent für Öffentlichkeitsarbeit des evangelischen Dekanats Nassauer Land. Dieser begrüßte Matthias Lammert (CDU), Josef Winkler (Bündnis 90/ Die Grünen) sowie Dr. Hansjörg Schmitt, Mitbegründer der europäischen Bewegung „Pulse of Europe“, auf dem Podium – eine spannende Talkrunde mit einem optimistischen Blick in die Zukunft.

Gemeinsam mit anderen Europa-Befürwortern gründete Schmitt im Nachgang der Brexit-Entscheidung und der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA die Bürgerinitiative „Pulse of Europe“ in Frankfurt am Main. Das Ziel: Mobilisieren für Europa. „Was uns gestört hat, war der massive Europa-Pessimismus – dem wollten wir etwas entgegensetzen“, erklärt Schmitt, „Die Europäische Union ist ein sensationeller Erfolg – das dürfen wir nicht vergessen. Im Gegenteil: Wir müssen uns immer neu dafür einsetzen.“ Schmitt fehlt es an identitätsstiftenden Elementen in der Europäischen Union wie einem Feiertag. Er meint: „Europa darf nicht scheitern!“

„Zur Feier der größten Erweiterung der Europäischen Union im Jahre 2004 war ich am Brandenburger Tor in Berlin“, erzählt Josef Winkler, damaliger Bundestagesabgeordneter und seit Ende 2016 Landesvorsitzender von Bündnis 90/ Die Grünen in Rheinland-Pfalz. „Menschen aus der ganzen Welt kamen damals zusammen, um die Europäische Idee zu feiern – das werde ich mein Leben lang nicht vergessen.“ Die Europäische Union sei mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft, sondern ein beispielloses Friedensprojekt, betont Winkler, „das ist einmalig in der Geschichte Europas.“ Doch die Situation auf dem Kontinent sei nicht nur „Friede, Freude, Eierkuchen“ stellt der Politiker klar, das aber sei bei solch unterschiedlichen Kulturen in Europa kein Wunder.

Matthias Lammert, Innenpolitscher Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, ist ebenfalls Europa-Fan: „Schon als kleiner Junge hat mich die Geschichte Europas bewegt – wir existieren durch die Europäische Union seit Jahrzehnten friedlich nebeneinander, das beeindruckt mich zutiefst.“ So ist Lammert neben seiner landespolitischen Tätigkeit Vorstandsmitglied im Kreisverband der überparteilichen Europa-Union. Grundsätzlich sieht er die Europäische Union auf einem guten Weg, doch in Zeiten von Staaten mit starken Einzelinteressen wie Amerika, Russland und China müsse sich „Europa zusammenschließen und seine Interessen mit Selbstbewusstsein nach außen vertreten.“

Matern sieht angesichts nationalistischer Tendenzen und nationalstaatlicher Abschottungspolitik auch klare Zeichen gegen ein geeintes Europa. Viele hätten Angst, dass die eigenen Interessen zu kurz kommen. Daher fragt der Moderator seine Gäste: „Was verbindet eigentlich die Europäer?“ Winkler nennt die gemeinsame Währung: „Der Euro ist ein verbindendes Element und gerade für Reisende ein großer Vorteil – das erleichtert vieles.“ Schmitt meint, eine Identitätsstiftung sei in der Vergangenheit versäumt worden. Doch glaubt er: „Die junge Generation sieht Europa als Selbstverständlichkeit an – viele begreifen sich als Europäer.“ Die Unterschiede zwischen den Kulturen sollten die Menschen zu schätzen wissen und nicht trennen, sondern vielmehr verbinden.

Und welche Rolle spielt das Christentum für eine europäische Identität? „Die Grundlage für die Europäischen Werte finden sich im christlichen Glauben“, sagt Lammert und verweist auf die Geschichte: Martin Luther hat vom europäischen Kontinent aus den christlichen Glauben reformiert, zudem ist der Vatikan in Europa. „Die Europäische Union muss ein wichtiges Projekt für jeden Christen sein“, betont Schmitt und nennt als Gründe die Nächstenliebe, die Solidarität im Miteinander sowie den Frieden. Winkler bestärkt: „Die Kirchen müssen der Europäischen Union zugewandt sein“, er hält sich dabei an Papst Franziskus, der es als Auftrag für jeden Christen begreift, „Europa wieder eine Seele zu geben.“

Schmitt sieht in den „Pulse of Europe“-Kundgebungen gar Gemeinsamkeiten zu Gottesdiensten: „Diese Treffen finden immer sonntags statt, dauern rund eine Stunde und gegen Ende geben wir uns ein Zeichen der Solidarität – warum funktioniert das bei uns und nicht mehr in den Kirchen?“

So sind sich die Gesprächspartner zwar einig, dass das Christentum wertebildend für die Europäische Union war und noch immer ist, doch die Frage bleibt unbeantwortet, ob das für eine Identitätsstiftung auf Basis des christlichen Glaubens reicht. Denn „die Bindungskraft der Kirchen in Europa nimmt ab“, stellt auch Lammert fest. Im Verlauf des gut eineinhalb stündigen Gesprächs mit anschließender Diskussionsrunde werden noch zahlreiche weitere Themen angesprochen – auch die Besucher beteiligen sich rege mit Fragen und Stellungnahmen. Der Eindruck, der aber insgesamt vom Talk bleibt, ist ein starker Optimismus bei den Gästen für ein auch in Zukunft geeintes und friedliches Europa.

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„Zusammen sind wir stark“ lautete das Motto des Kinderkirchentages des Dekanats Nassauer Land, für den sich diesmal die Grundschule in Nassau geöffnet hatte. Den Kindern wurden dort auch Geschichten aus der Bibel vorgestellt, die zum Thema passen. Foto: Bernd-Christoph Matern

Einen sehr kreativen Tag erlebten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Kinderkirchentags des evangelischen Dekanats Nassauer Land in der Turnhalle der Nassauer Freiherr-vom-Stein-Schule. Singen, Basteln, Essen und Feiern prägten in der Grundschule von Nassau das traditionsreiche Treffen. Das stand diesmal unter dem Motto: „Gut, dass wir einander haben – zusammen sind wir stark!“.

„Mir hat das Thema total gut gefallen, weshalb es gar keine Frage war, die Räume für den Tag zur Verfügung zu stellen“, begrüßte der Rektor der Freiherr-vom-Stein-Schule René A. Schermuly als Hausherr die jungen Gäste in der Turnhalle. Schon in der Eröffnungsandacht, zu der Pfarrer Ingo Henrich Kinder aus allen Teilen des Dekanats von Braubach bis Cramberg begrüßte, wurde darauf hingewiesen, wie schön es ist, Freundschaften zu knüpfen und sich auf andere Menschen verlassen zu können. Unter Leitung von Sia Zimmermann stimmte der Schulchor auf die folgenden Stunden ein. Von der Verschiedenheit der Menschen und gegenseitiger Wertschätzung war in den Liedern die Rede, von unterschiedlichen Blumen, die wachsen und gedeihen. Mit vereinten Kräften wurde später ein Samenkorn zu einer Blume herangezogen. Außerdem griffen die Kinder selbst in ihren Liedern das Thema auf.

Dass zusammen vieles leichter geht als allein, bewies die Auswahl kreativer Angebote, die Pfarrer Ingo Henrich und Dekanatsjugendreferent Andreas Kleemann zusammen mit einem fast 20-köpfigen Vorbereitungsteam in den Schulräumen zusammengestellt hatten. Musik machen, Essen zubereiten, Fotografieren, Holztäfelchen bemalen sowie ein Spiel basteln und es dann gemeinsam ausprobieren standen unter anderem auf dem Programm des Kinderkirchentages, der wie im Fluge verging.

Versteht sich von selbst, dass an diesem Tag das von Liedermacher Manfred Siebald stammende „Gut, dass wir einander haben“ gesungen wurde, das dem Treffen sein Motto gab. Das wurde auch in einer Schlussandacht noch einmal aufgegriffen. In ihr ging es nicht nur ums gemeinsame Helfen, wie es der barmherzige Samariter tat – die Kinder präsentierten auch die Ergebnisse kreativer Workshops. So verdeutlichte ein Kunstwerk mit Fingerabdrücken zwar die Einzigartigkeit jedes Kindes, bot gleichzeitig aber auch ein Symbol der Gemeinschaft.

Zu einem Sonntagsspaziergang am Sonntag, 25. März, lädt der Förderkreis Limeskastell Pohl alle Spaziergänger und Interessenten ein, um den Limesverlauf in der Region kennenzulernen. Unterwegs wird der Förderkreisvorsitzende und Limes-Cicerone Rainer Rehse Erläuterungen über das noch Wahrzunehmende, das Erforschte und das im Boden versteckte Erbe der römischen Grenzbefestigung informieren. Zurück in Pohl besteht die Möglichkeit zum Kaffeetrinken im Limeskastell.

Die Strecke der kleinen Wanderung beträgt etwa acht Kilometer und wird etwa 3 Stunden dauern. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Limeskastell Pohl. Die Teilnahme an dem Spaziergang ist kostenfrei. Der Förderkreis würde sich natürlich über eine Spende freuen. Vorher, um 13 Uhr, wird es eine Führung durch das Kastell, zum normalen Eintrittspreis geben.

Dieses Jahr sind ein weiterer Spaziergang zu Kleinkastell Pfarrhofen und eine Wanderung vom Römerkastell Holzhausen zum Limeskastell Pohl geplant.

Ehrung_VogelObwohl der Nassauer Kanu-Club (NKC) finanziell gut dasteht, muss er die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2019 erhöhen. Die Gründe dafür erläuterte Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann in der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Bootshaus.
Tatsache ist, so Wiemann, dass der NKC seine Mitgliedsbeiträge seit mehr als 15 Jahren nicht mehr angehoben hat. Um auch in Zukunft Zuschüsse des Sportbundes Rheinland zu erhalten, komme der Verein jetzt aber nicht mehr um eine Erhöhung herum. Die Alternative wäre ansonsten, auf Zuschüsse zu verzichten. Wiemann wies allerdings darauf hin, dass der Sportbund den NKC in den vergangenen Jahren mit nicht unbeträchtlichen Beträgen unterstützt hat. Als Beispiele nannte er die Anschaffung eines neuen 10er-Drachenbootes im vergangenen Jahr oder auch in Kürze beginnende Sanierungsarbeiten am Bootshaus. Die Mitglieder stimmten nach kurzer Diskussion der Anhebung der Mitgliedsbeiträge um 18 Euro jährlich zu. Künftig zahlen Jugendliche 48 statt 30 Euro, erwachsene Einzelmitglieder zahlen 72 Euro (bisher 54), Familien 126 (bisher 108) und Ehepaare 75 (bisher 93 Euro). Jugendliche sind im Jahr 2018 noch von Mitgliedsbeiträgen befreit.

Für das Jahr 2017 zog Vorsitzender Wiemann eine positive Bilanz: „Die stramme Fahrt nach vorne hat angehalten“, sagte er. Besonders erfreulich: Die Zahl der Mitglieder sei auf nunmehr 121 gestiegen. Investiert wurde in neue Boote und in das Bootshaus. Größter Brocken war die Anschaffung eines Zehner-Drachenbootes, für das der Verein eine hohe vierstellige Summe bezahlt hat und das kürzlich im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Nassau auf „Spirit of Nassau“ getauft worden ist. Weitere Höhepunkt des Jahres 2017 waren das An- und Abpaddeln, die Bootstaufe an Vatertag und schließlich die Jubiläums-Drachenbootregatta mit Wasserski und Paddelboard-Massenstart. 90 Helfer, unzählige Sponsoren, 400 Sportler und bis zu 3000 Zuschauer sorgten für die laut Wiemann „größte Wassersportveranstaltung an der Lahn“.

Für langjährige Mitgliedschaft ehrte der Vorsitzende Karl Vogel aus Nassau, der dem Verein seit 65 Jahren die Treue hält. Ihm wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

„Die Kasse stimmt“, sagte Kassierer Chris Rösel mit Hinweis darauf, dass die erfolgreiche Regatta nach wie vor den größten Einnahmeposten darstelle. Wanderwart Rolf Goeckel berichtete von einer guten Teilnahme beim An- und Abpaddeln im Frühjahr und Herbst auf der Hausstrecke des NKC von Laurenburg nach Nassau. In diesem Jahr soll zusätzlich eine Sommertour von Runkel nach Balduinstein angeboten werden.

Eine Reihe von Terminen für das laufende Jahr stehen bereits fest im Kalender: 28. April, Anpaddeln, 29. Juli Sommerfahrt, 17. August Elefantenrennen in fünf Bootsklassen, 18. August Drachenboot-Meisterschaft, 30. September Abpaddeln. Für die Drachenbootmeisterschaft haben sich bereits 20 Mannschaften angemeldet, berichtete Wiemann.

Drei auf einen Streich, und jede mit einem ihr eigenen Genre. Das kann man erleben am Samstag, 31. März, um 20 Uhr im Limeskastell Pohl.
Die Sängerin und Songschreiberin Lea Radermacher gehört zur neuen Generation junger Künstler, die wieder eine Leidenschaft für handgemachte Musik entdecken. Mit Stimme und Gitarre erzählt sie in ihren Songs von Liebe, der Suche nach dem Wesentlichen und dem Drang, den eigenen Weg zu finden.
Die aus der Mongolei stammende Enkhtuya Jambaldorj nimmt ihr Publikum mit auf eine Reise in das Reich exotischer Klänge. Mit ihrer Stimme und auf landestypischen Instrumenten nimmt die virtuose Saitenkünstlerin einen Streifzug durch die traditionelle zentralasiatische Folklore und lässt dabei zugleich experimentelle Einflüsse aus der zeitgenössischen Weltmusik nicht aus.
Anja Sachs schreibt Lieder, die dem rastlosen Geist der heutigen Zeit entgegen wirken. Sich selbst am Klavier begleitend, mit ihrer klaren Stimme und einer anrührend natürlichen Bühnenpräsenz , erzeugt ihre Musik eine wohltuende Atmosphäre von Ruhe und Innerlichkeit. Ihre poetischen Texte berühren, bewegen, oder animieren auch manchmal einfach nur zum Lachen.

  • www.lea-music.com, www.enkhtuja.info, www.anja-sachs.de.Eintritt: 13 EUR (11 EUR für Schüler, Azubis, Studenten).
    Tickets gibt es an der Abendkasse. Vorherige Kartenreservierungen sind direkt im Kastell
    telefonisch (06772 9680768) zu den Öffnungszeiten (SA und SO von 10 – 16 Uhr) oder per Mail (officium@limeskastell-pohl.de) selbstverständlich möglich.

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