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Abpaddeln2017-5Für die Mitglieder und Freunde des Nassauer Kanu-Clubs ist die wassersportliche Saison 2017 zu Ende gegangen. Den gelungenen Abschluss bildete das traditionelle Abpaddeln auf der Lahn  zwischen Laurenburg und Nassau. Bei anfangs noch nebligem, später aber wunderbar sonnigem Herbstwetter machten sich die Kanuten mit dem Zehner-Canadier Edmund Noll  auf den Weg lahnabwärts. Mittags legten sie Rast bei Winzer Uwe Haxel in Obernhof ein, um es sich bei Federweißer und Zwiebelkuchen oder einer zünftigen Brotzeit gut gehen zu lassen. Frisch gestärkt ging es anschließend auf die letzten Kilometer zum Bootshaus in Nassau.

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Nastätten. Beim Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und einem Pkw ist am Sonntagmittag ein 67-jähriger Motorradfahrer aus Hessen schwer verletzt worden. Der 70-jährige Pkw-Fahrer wollte auf der L337 zwischen Nastätten und Lautert von einem Feldweg auf die Straße einbiegen und erfasste das bevorrechtigte Motorrad. Der Kradfahrer erlitt schwerste Gesichtsverletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Neuwieder Krankenhaus geflogen werden. Die L 337 war für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Attenhausen. Unbekannte Täter sind am Wochenende sowohl ins Rathaus als auch ins Dorfgemeinschaftshaus eingebrochen. Türen und Fenster wurden aufgehebelt und anschließend in mehreren Räumen beider Gebäude nach Beute gesucht. Entwendet wurde jedoch offensichtlich nichts, teilte die Polizei Bad Ems mit. Wer Hinweise zu den Tätern machen kann, meldet sich bei der Polizei in Bad Ems, Tel. 02603/970-0.

Luther aufs Maul geschaut

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Die historische Gruppe „Ranunculus“ tritt am Samstag, 21. Oktober, 19 Uhr, in der Kirche St. Kastor in Dausenau auf. Es erklingt weltliche Musik der Reformationszeit. „Luther aufs Maul geschaut“ – so lautet der Konzert-Titel zum Lutherjahr. Die höfische Musik dieser Zeit, wie sie vom Adel auf Burgen und Schlössern in ganz Europa gespielt, gelebt und genossen wurde, ist Teil dieses Konzertes.

Aber auch der recht derbe Teil, so wie es in der Zeit durchaus üblich war, kommt zu Gehör. Gesänge, Tänze, instrumentale Musik auf Dudelsäcken, Drehleier, Cornamusen, Lauten,Flöten, Geige, Schlagwerk usw. lassen die Zeit erlebbar und lebendig werden. Totentanz und Pestumzug, Bauerntanz und Kirchliches, bunt und laut, borstig und feinsinnig, eine Zeit im Umbruch.

Das alles wird sprachlich begleitet und mit einem Luther Zitat zu einem Ganzen verbunden. Die bunten Kostüme der Zeit sind aufwendig gearbeitet und geben die Lebensfreude der Spielleute aber auch der damaligen Menschen trotz aller Not optisch wieder.

  • www.spielleut-ranunculus.deDer Eintritt ist frei

    Samstag, 21. Oktober 2017 | 19:00 Uhr
    DAUSENAU | St. Kastor

Das sonnige Herbstwetter hat am Sonntag seinen Tribut gefordert: Drei Motorradfahrer sind bei Verkehrsunfällen am Nachmittag auf Straßen in der Verbandsgemeinde Nassau verunglückt.

Um 13.04 Uhr befuhr ein 55-jähriger Motorradfahrer die L 323, aus Richtung Attenhausen kommend, in Richtung Singhofen. In Höhe der Mittelmühle erkannte er den vor ihm fahrenden Pkw eines 37-Jährigen zu spät, als dieser beim Abbiegen abbremsen musste, und fuhr ihn auf. Der Motorradfahrer stürzte, verletzte sich jedoch nicht. Da es sich bei seinem Zweirad um eine Maschine neueren Datums handelte und diese einen Neuwert von rund 22.000 Euro hatte, war der Sachschaden erheblich.

Um 14.45 Uhr befuhr ein 55-jähriger Kradfahrer die abschüssige und kurvenreiche B 260 in Richtung Bergnassau. Hier kam er in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte in die Leitplanken. Bei diesem Aufprall wurde seine 50- jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Sie wurde mit dem Rettungswagen ins Evangelische Stift in Koblenz gefahren. Der Schaden beträgt rund 800 Euro.

Um 16.30 Uhr fuhr eine siebenköpfige Motorradgruppe auf der L 324 zwischen Obernhof und Seelbach. Der vorletzte der Kolonne, ein 24-jähriger Kradfahrer, verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Bei der Unfallaufnahme klagte er über Rückenschmerzen und wurde mittels Rettungshubschrauber in die Uni- Klinik Mainz geflogen. Die Schadenshöhe beträgt rund 1000 Euro.

Kultur zum Neumond-Team 03

Das Shamrock Duo präsentiert Kultur zum Neumond – Musik, Märchen und Literatur am Freitag, 20. Oktober, um 20.30 Uhr im Weinkeller „Giebelhöll“. Das Thema lautet: „Das Geheimnis des Wilhelm Storitz – Abenteuergeschichte von Jules Verne“.

Jules Verne, der „Vater der Science Fiction“ hat in seinen Geschichten viele Erfindungen beschrieben, die später Realität wurden. Aber auch spannende Abenteuererzählungen entstammen seiner Feder. Der Alchemist Wilhelm Storitz hält um die Hand der hübschen Myra an und wird abgewiesen. Aus verschmähter Liebe wird der Wissenschaftler zum Verbrecher. Mit Hilfe eines selbstgebrauten Tranks kann er ungestört sein Unwesen treiben und die Hochzeit seiner Angebeteten verhindern. Die junge Frau gerät in seine Gewalt und wird erst nach fieberhafter Suche von ihrem Bräutigam wieder entdeckt. Aber sie steht unter dem Einfluss jener unheimlichen Mixtur. Erst durch einen Zufall verliert der Trank seine Wirkung und Myra findet wieder in ihr gewohntes Leben zurück…

Die spannende Geschichte wird musikalisch vom Shamrock Duo umrahmt und durch Bildprojektionen von Rolf Henrici ergänzt. Fürs leibliche Wohl der Gäste sorgt das freundliche Team der „Giebelhöll“ auf das Beste.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstler wird gebeten. Platzreservierungen unter Tel. 02604/1230 (Fam. Justi) oder 02661/20329 (Fuhs/Henrici) sowie per E-Mail info@giebelhoell.de oder inkunabel@gmx.de.

Der nächste Arnsteiner Abend am Freitag, 20. Oktober, um 20 Uhr in Kloster Arnstein hat zum Thema „mythische Bäume“. Die Autoren laden ein zu einem wunderbaren Abend mit traumhaften Bildern und geben in ihrem begeisternden Vortrag und ihrer Buchvorstellung einen umfassenden Einblick in die jahrtausendealte Verbindung zwischen Mensch und Baum.

15 heimische Arten wie Eiche, Eibe, Buche, Apfel oder Holunder werden vorgestellt, jede mit viel Wissenswertem über Mythologie, traditionelles Handwerk und nachhaltige Nutzung. Daneben gibt es viele spannende Tipps zu Heilanwendungen, Wohnen mit Holz und Initiativen zum Baumschutz. Das Buch selbst ist ein Lesegenuss mit vielen Anregungen und über 200 stimmungsvollen Fotos. Dr. Ursula Stumpf ist Kräuterfrau, Heilpraktikerin und gelernte Apothekerin. Sie verfügt über einen Erfahrungsschatz von 20 Jahren eigener Heilpraxis und vereint schulmedizinische und ganzheitliche Zugänge zur Heilkraft von Pflanzen.
Andreas Hase ist Geschäftsführer einer gemeinnützigen Ferienanlage für Familien und naturverbundenen Bildungsstätte. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Natur, Wald und Bäumen. Vera Zingsem ist Theologin, Mythenforscherin, Pädagogin, FH-Dozentin und freie Autorin. Sie hat bereits mehrere Bücher zur Mythologie veröffentlicht.

  • Auch für „Speis´und Trank“ ist wie immer gesorgt. Veranstalter ist die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Limburg. Der Eintritt ist frei – um Spende wird gebeten.  Platzreservierungen unter 02604/943277, 0170-2751868 ober gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de
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Umrahmt vom Kirchenvorstand überreichte Pfarrer Stefan Fischbach der langjährigen Küsterin Gerrie Hofmann eine Dankesurkunde und einen Blumenstrauß. Foto: Matern

Als „wachsames Auge und die Frau mit dem Durchblick“ für alle, die in der Johanniskirche Gottesdienst halten, bezeichnete Gemeindepfarrer Stefan Fischbach die Küsterin, bevor er ihr eine Dankesurkunde im Kreis des Kirchenvorstands überreichte, dem fünften ihrer Zeit als Küsterin. Der Theologe lobte, dass Hofmann ihr „Herz auf dem rechten Fleck“ trägt, ihren Humor und ihre Begeisterung für die Heimat Holland wie für Nassau. „Ich fand es klasse, dass wir eine Küsterin haben, die die holländischen Gäste auf Holländisch begrüßen kann.“

Hofmann arbeitete mit den fünf Pfarrpersonen Thomas Keßler, Axel Henß, Brigitte Wenzel-Wortmann, Joachim Winkler und Stefan Fischbach zusammen, vertretungsweise auch mit Silke Funk. Mit einem selbst gereimten Gedicht verabschiedete sie sich von den Gottesdienstbesuchern und brachte darin zum Ausdruck, wie schwer ihr die Entscheidung fiel, aufzuhören, zumal Pfarrer Fischbach ein so herzlich aufgeschlossener Pfarrer sei. Anstatt selbst im Altarraum im Mittelpunkt zu stehen, fühlte sie sich allerdings in all den Jahren im Hintergrund wesentlich wohler. Die Kirche für Gottesdienste herrichten, läuten, schauen, dass alles am richtigen Platz steht – da war sie in ihrem Element. „Ich bin gern unter Menschen, es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht“, so Hofmann. Anekdoten gibt es reichlich. Ein „schönstes Gottesdiensterlebnis“ will sie aber gar nicht nennen, denn alle Sonntage habe sie trotz ihrer Aufgaben als Bereicherung empfunden, „die meiner Seele immer gut getan haben“, ob das Gotteshaus nun voll besetzt wie an Weihnachten war oder übersichtlicher.

Zu ihrer Verabschiedung nutzten noch einmal viele Gäste des Gottesdienstes die Gelegenheit, Hofmann zu danken. Auch das Kindergottesdienst-Team verabschiedete sich von ihr als Mitarbeiterin; und zur Feier des Tages spielte auch der evangelische Posaunenchor.

Schmiedeworkshop

Ein Teil der Teilnehmer des Workshops mit Schmied Cultellus (re.).

Das Fauchen der Blasebalge, Funkensprühen der feurigen Holzkohle, glühende Eisen auf dem Amboss und das Schlagen der Hämmer zogen Teilnehmer und staunenden Gäste beim Schmiede-Workshop am vergangenen Samstag im Pohler Limeskastell in ihren Bann. Über 20 Interessenten hatten sich angemeldet, aber die Teilnehmerzahl war auf zehn begrenzt. Bedingt durch zwei kurzfristige Absagen waren schließlich acht „Schmiede-Lehrlinge“ gekommen, die mit Begeisterung ihre Arbeit verrichteten. „Cultellus“ alias Ulrich Bantes stand ständig im Mittelpunkt, beantwortete alle Fragen, weihte die „Lehrlinge“ in die Schmiedekunst ein und sorgte so für ein optimales Teamwork. Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Jeder hatte sich schließlich sein eigenes „Cultellus“, das lateinische Wort für „kleines Messer“ oder „Messerchen“, geschmiedet und durfte es mit nach Hause nehmen.
Für alle Interessenten und die, die diesmal nicht zum Zuge kamen: Im kommenden Jahr wird es eine Wiederholung geben.

Neben seinem Mofa liegend ist ein Mann am Samstag gegen 10.20 Uhr auf dem Parkplatz des REWE-Marktes in Nassau aufgefunden worden. Der verständigte Rettungsdienst samt Notarzt konnte bei dem 56-Jährigen keine schwerwiegenden Verletzungen feststellen. Die Polizei vermutet, dass der Mann aufgrund seiner erheblicher Alkoholisierung, die weit über 1,0 Promille lag, gestürzt war. Zudem ergab sich der Verdacht, dass er zuvor mit seinem Mofa (Grundfarbe rot mit weißer Sitzfläche und Snoopy-Aufkleber an der rechten Seite) zum REWE-Markt gefahren ist. Die Polizei Bad Ems bittet Zeugen, die den Mann vor 10.10 Uhr mit seinem Mofa durch Nassau fahrend gesehen haben, sich unter 02603 9700 oder per E-Mail unter pibadems@polizei.rlp.de zu melden.

Alle Wege führen nach Rom

Das Limeskastell Pohl bietet in seiner Reihe „Kultur im Kastell“ am Sonntag, 15. Oktober, um 16 Uhr einen Vortrag zur römischen Geschichte. Prof. Dr. Klaus Grewe referiert unter dem Titel „Alle Wege führen nach Rom“ über den Straßenbau im Imperium Romanum.

Die Römer sind ja bekannt dafür, dass sie technische Meisterleistungen vollbracht haben. Dafür sprechen insbesondere der Bau von Wasserleitungen, Fußbodenheizungen, Thermen, Tempel, Triumphbögen, Amphitheater, Viadukte, Villen, Reliefs, Bildwerke, künstlerische Mosaiken und vieles mehr. Zahlreiche noch gut erhaltene Bauwerke und Relikte sind heute noch Zeugen dieser Hochkultur. Zu diesen Meisterleistungen zählt zweifellos auch der römische Straßenbau. Es ist erstaunlich, welch ungeheure Leistung die antiken Ingenieure erbracht haben, um das riesige römische Reich verkehrsmäßig zu erschließen. Allein das römische Fernstraßennetz wird auf eine Gesamtlänge von 80.000 bis 100.000 km geschätzt, und wenn man die Nebenstraßen, Querverbindungen und die lokalen Wege hinzuzählt, so kommt ein Vielfaches an ausgebauten Straßentrassen zusammen. Auch in der Eifel sind eindrucksvolle Reste des römischen Straßennetzes erhalten. Hierauf wird ein besonderer Blick geworfen.
Prof. Dr. Klaus Grewe ist als Geodät und Archäologe ein renommierter Wissenschaftler an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und Autor zahlreicher Publikationen und Bildbände. Auch sein Engagement für die Kleinkunst verspricht einen unterhaltsamen Nachmittag. Wer schon den Vortrag über das römische Vermessungswesen im Oktober des vergangenen Jahres gehört hat, wird sich gerne an das fesselnde und dennoch unterhaltsame Referat erinnern.
Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei, eine Spende für die Veranstaltung wird erbeten.

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„Heute schon gelobt?“, waren die drei Frauentage im evangelischen Dekanat Nassauer Land überschrieben. In Dornholzhausen, Langenscheid und Miehlen erhielten die Teilnehmerinnen neben Kaffee und Kuchen an den herbstlich geschmückten Tischen auf unterschiedlich unterhaltsame Weise jede Menge Impulse zum Thema.

ClaireMetzmacher_becrima-Wie eine „warme Dusche“ könne Lob wirken, sagte Claire Metzmacher, Bildungsreferentin des evangelischen Dekanats Nassauer Land, in ihrem Referat an den drei Standorten des Frauentages. Dabei rief sie dazu auf, die Mitmenschen einmal danach zu betrachten, was „mir an jemandem gefällt, anstatt nur nach Fehlern zu suchen“. Letzteres beginne ja bereits in der Schule, wo im Diktat die Fehler und nicht das Richtige gezählt wird. „Kritik mag vielleicht auch einmal für mehr Anstrengung sorgen, vor allem allerdings kann sie entmutigen. Aber wie wohltuend ist dagegen Wertschätzung für einen Menschen“, so die Referentin und Diplom-Psychologin. Das bringe den Kreislauf in Schwung und die Körperhaltung in Spannung. „Das Leben wird schöner mit Loben.“

Dabei warnte sie vor falschem, unehrlichem Lob, Weiterlesen »

Spende Palliativ Na

Dr. Eckhard Schüler vom Fördererverein und Stationsleiterin Mandy Nicklaus freuen sich sehr über die Spende von 250 Euro für die Palliativstation im Paulinenstift, überbracht von Ulrike Emmel, Silke Simon und Tobias Lehmann (v.li.).

Vorstandsmitglieder des BVB-Fanclubs Rhein-Lahn 09 haben einen Scheck in Höhe von 250 Euro an die Palliativstation im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Paulinenstift in Nastätten, überreicht. Damit erhöhte der Verein seine bisherigen Spenden an gemeinnützige Einrichtungen in der Region auf mehr als 1000 Euro.

„Wir wollen gerne als Fanclub über unseren Fußball hinausschauen und die nicht vergessen, denen es nicht gut geht,“ sagte Ulrike Emmel, Geschäftsführerin des Vereins. Im Namen des Förderervereins, der die Spenden verwaltet, nahm Dr. Eckhard Schüler gemeinsam mit Vertretern des Krankenhauses den Scheck dankend entgegen. Stationsleiterin Mandy Nicklaus betonte, wie wichtig die finanzielle Unterstützung sei, damit Wünsche von Patienten auf der Palliativstation erfüllt werden können.

Für diese Abteilung, die den Menschen bei nicht heilbarer Krankheit eine selbstbestimmte Lebensqualität häufig auch in ihrer letzten Lebensphase ermöglicht, können damit unter anderem Spezialbetten, Rollstühle, Lifter und weitere Pflegehilfsmittel angeschafft werden. Darüber hinaus werden die Gelder in die wohnliche Atmosphäre investiert.

Weitere Informationen zum Fanclub „Rhein-Lahn 09“ mit seinen mittlerweile 178 Mitgliedern aus dem gesamten Kreis findet man unter www.rheinlahn09.de, bei Facebook unter www.facebook.de/rheinlahn09 sowie unter Tel. 0177/4629142.

Die Cover-Band „The Limpets“ tritt am Freitag, 27. Oktober, 20 Uhr, zum zweiten Mal im Limeskastell Pohl auf. The Limpets sind den meisten Besuchern des Konzerts im November letzten Jahres sicher noch in guter Erinnerung.

The Limpets sind das britische Ehepaar James und Diane Sexton, die nunmehr seit über 15 Jahren Rock- und Pop-Hits der letzten 60 Jahre und traditionelle Lieder aus der Folklore der britischen Inseln in ihrer ganz eigenen, unvergleichlichen Version vertonen. Sie sind ein Garant für Stimmung und Spaß. Von Elvis und den Beatles über Rock-Klassiker der 70er Jahre bis hin zu aktuellen Chart-Hits. Das Repertoire ist riesig und der jeweils nächste Musiktitel wird oft sogar auf Zuruf aus dem Publikum bestimmt. Garantiert kommen dabei auch Humor und Spaß nicht zu kurz! Beim letzten fest dreistündigen Auftritt im Kastell wurde jedenfalls die Bestuhlung rasch beiseite geräumt. Das wird mit Sicherheit wieder ein poppiger und lustiger und damit unterhaltsamer Abend. Es darf auch getanzt werden.

  • Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 7 Euro (Kinder, Schüler, Studierende, Auszubildende: 5 Euro), an der Abendkasse 9 bzw. 7 Euro. Eintrittskarten zu den vorstehenden Veranstaltungen sind ab sofort erhältlich in den Vorverkaufsstellen :Foto Jörg, Amtstr. 13, Nassau, Tel.: 02604 356,
    Bücherland, Römerstr. 35-37, Nastätten, Tel.: 06772 960097,
    Buch & Stift, Untertalstr. 21, Katzenelnbogen, Tel.: 06486 902244,
    und im Limeskastell Pohl, Tel.: 06772 9680768, (officium@limeskastell-pohl.de). Hier sind auch Kartenreservierungen möglich.

Der Förderkreis Limeskastell Pohl lädt für Sonntag, 15. Oktober, 18 Uhr, alle Mitglieder und Interessenten zu einem ersten „Offenen Stammtisch“ ins Limeskastell Pohl ein. Bereits um 16 Uhr hält Prof. Dr. Klaus Grewe einen Fachvortrag unter dem Titel „Alle Wege führen nach Rom“. Beim Stammtisch gibt es leckeres Essen und kalte Getränke, bei denen man sich unterhalten und sich kennenlernen kann. Die Verköstigung gibt es zu einem moderaten Preis. Alle Besucher des Vortrages und andere Interessenten sind herzlich eingeladen.
In Grewes Vortrag geht es um den Straßenbau im Imperium Romanum, die ungeheure Leistung der römischen Ingenieure beim Bau des über 80.000 km langen Fernstraßennetzes der Römer, unter anderem auch in die Eifel. Natürlich kann sich auch jeder der Stammtischbesucher vorher diesen Vortrag anhören. Der Eintritt hierzu ist frei, allerdings wird für diese Veranstaltung um eine Spende gebeten.

Für den Windener Dorfladen kommt zum Monatsende das Aus: Wie Betreiberin Annette Heller mitgeteilt hat, schließt „Unser Lädchen“ am 31. Oktober seine Pforten — diesmal offensichtlich endgültig. Vor rund zweieinhalb Jahren, am 16. April 2015, hatte die Kauffrau das Geschäft im Ortskern von der Ortsgemeinde Winden übernommen. Zuvor hatte der Gemeinderat beschlossen, den am 1. September 2009 eröffneten Dorfladen nicht mehr weiter zu betreiben, weil es sich wirtschaftlich nicht rechnete. Für das nicht unerhebliche Defizit musste die Ortsgemeinde aufkommen, was sich angesichts der finanziell angespannten Lage der Kommune nicht länger aufrechterhalten ließ. Daraufhin hatte sich Heller entschlossen, den Laden in Eigenregie weiterzuführen. Doch ganz offensichtlich gelang es auch ihr nicht, den kleinen Einzelhandelsladen auf Dauer mit schwarzen Zahlen zu betreiben. „Unser Lädchen“ verkaufte Güter des täglichen Bedarfs, vom Brötchen über Molkereiprodukte bis hin zur Konserve. Der Windener Dorfladen war einer der letzten seiner Art im Rhein-Lahn-Kreis und galt lange Zeit als Vorzeigeprojekt und Beweis dafür, dass sich auch in kleinen Kommunen — Winden hat rund 750 Einwohner — eine wohnortnahe Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs betreiben lässt.

Vom Paradies bis Babylon

ppedlehpiocoilon„Vom Paradies bis Babylon“ führen Gaby Fischer und Brigitte Bamm bei der 182. Obernhofer Vollmondnacht am Freitag, 6. Oktober, 20 Uhr, in der Evangelischen Kirche in Obernhof in zwei heiteren und besinnlichen Erzählungen. Die erste Geschichte hat das Paradies und dessen ehemalige Bewohner nach dem Sündenfall zum Thema: Das Leben ist für Adam und Eva nach dem Rauswurf wirklich so hart wie angekündigt. Mit den beiden Söhnen Kain und Abel gibt es nur Ärger, und dann trifft Adam auch noch die Erkenntnis, dass er eines Tages werde sterben müssen. Von dem Tag an wird er grantig und unleidlich. Aber Eva weiß Rat…
Im zweiten Teil des Abends erzählen Fischer und Bamm vom Turmbau zu Babel: Auch im Himmel steht das Projekt der Babylonier unter keinem guten Stern. Gott, der Herr, bemängelt schon am Morgen, dass der Kaffee, den der Frühstücksengel serviert, wieder einmal kalt sei, und dann sind auch noch die himmlischen Kaffeebohnen alle…
Die Organistin Svetlana Richert wird die originellen Erzählungen auf der Barockorgel mit passenden Musikstücken und Improvisationen fröhlich umranken.

      • Der Eintritt ist frei – um Spende wird gebeten; Platzreservierungen unter 02804/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de
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Katharina Matern mit Kindern in Ibamba.

Von David Metzmacher (Text und Fotos)

„Jina langu Sarah. Nina miaka ishirini na moja.“ Sarah Fischer aus Eppenrod stellt sich ihren Gastgebern auf Suaheli vor. Die 21-Jährige ist mit neun anderen jungen Menschen aus dem Dekanat Nassauer Land nach Mabira in Tansania gereist. Drei Wochen lang sind sie Menschen begegnet und bauten unter anderem mit Einheimischen ein neues Pfarrhaus. Nach 2013 ist diese Jugendbegegnung die zweite in Tansania; 2015 besuchte eine Gruppe junger Menschen aus Mabira den Rhein-Lahn-Kreis.

mabira2Während eines Gottesdienstes sitzen die deutschen Gäste auf bunten Plastikstühlen. Die restliche Kirchengemeinde sitzt größtenteils auf dem Boden. Nur die Kirchenältesten haben auf maroden Holzbänken Platz gefunden. Es sind auch sehr viele Kinder dabei. Die Gemeinde lacht oder klatscht, wenn sie die Gäste Suaheli sprechen hört. „Es hilft sehr, einige Worte in der Landessprache zu kennen, um mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen, zumal viele Menschen in Mabira nur wenig oder gar kein Englisch sprechen“, sagt Sarah. Der Gottesdienst dauert gut zwei Stunden, es wird gebetet und gesungen, wie in Kirchen des Nassauer Landes auch. Allerdings kommen hier knapp 200 Menschen in die Kirche; viele von ihnen haben einen weiten und beschwerlichen Weg hinter sich, um dabei zu sein.Religion und Kirche haben einen hohen Stellenwert in Mabira. Ich habe bei den Menschen einen tiefen Glauben gespürt, der von großem Vertrauen zeugt“, sagt Jonas van Baajen aus Cramberg. „Die Kirche hier macht es einfacher, bietet Gemeinschaft und Struktur – die Menschen kommen, aber sicher auch aus Mangel an Alternativen.“ Zum Ende jedes Gottesdienstes wird die Kollekte eingesammelt, neben Geld bieten einige Gemeindemitglieder Erzeugnisse aus der Landwirtschaft an: Kochbananen, Bohnen, Erdnüsse, Maracujas, auch mal ein Huhn oder eine Ziege. Diese werden dann nach dem Gottesdienst vor der Kirche versteigert. Die Gruppe aus dem Nassauer Land erwirbt Zuckerrohr für die Kinder der Gemeinde, später glücklich an der süßen Pflanze knabbern.
Maren Busch beim Hausbau. Weiterlesen »

Vermutlich mehrere unbekannte Täter sind in der Nacht zum Samstag in die Imbissstube am Ortsrand von Singhofen eingebrochen. Hierzu wurde die Zugangstür brachial aufgehebelt. Anschließend entwendeten die Täter einen freistehenden Zigarettenautomaten. Aufgrund der Größe und des Gewichts des Automaten geht die Polizei davon aus, dass es sich um mehrere Täter gehandelt hat, die mit einem entsprechenden Fahrzeug oder auch mit einem Pkw und Anhänger vorgefahren waren. Weiterhin wurde eine Geldkassette mit Wechselgeld entwendet. Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder das genutzte Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bad Ems unter der Tel. 02603/9700 in Verbindung zu setzen.

Ein Hund hat am Donnerstagabend beim Spazierengehen mit seinem Herrchen auf der Insel Silberau in Bad Ems ein offensichtlich vergiftetes Wurststück gefressen. Der Hundehalter musste umgehend einen Tierarzt aufsuchen, da sein Tier Vergiftungserscheinungen zeigte. Bisher liegen keine Hinweise auf den Täter vor. Die Polizei warnt die Bevölkerung davor, ihre Hunde nicht angeleint umherlaufen zu lassen und auf das Auslegen mögliche Giftköder vorbereitet zu sein. Hinweise auf den Täter werden erbeten an die Polizeiinspektion Bad Ems unter Tel.: 02603- 9700.

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