Die Betreiberin der Postagentur Nassau Andrea Mongeville ist Gerüchten entgegen getreten, wonach sie ihr Geschäft zum Jahresende aufgeben wird. „Das entspricht nicht den Tatsachen“, erklärte die Agenturbetreiberin. „Ich werde auch in Zukunft für meine Kunden da sein“, sagte Mongeville. Auch in der aktuellen Corona-Krise ist die Agentur in der Nassauer Schloßstraße bis auf Weiteres zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.

Das Diakonische Werk Rhein-Lahn hat seine drei Tafeln in Bad Ems, Diez und Nastätten in dieser Woche geschlossen. „Zum Schutz unserer ehrenamtlichen Helfer, von denen die meisten mit einem Alter von über 60 Jahren zur Risikogruppe gehören, sehen wir keine Alternative zu diesem Schritt“, erklärt Burkhard Struth, Leiter des Diakonischen Werks Rhein-Lahn.

Auch für ihn überschlugen sich die Ereignisse in der vergangenen Woche. „Erst haben wir noch über richtiges Händewaschen und andere strengere Hygienemaßnahmen informiert“, sagt Struth; dann kam am Freitag die Empfehlung des Bundesverbandes der Tafeln Deutschland, die Ausgaben ganz zu schließen. „Unsere Räume sind auch viel zu klein, um allein den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten; und bis die Kunden über die entsprechenden Hygiene-Richtlinien mündlich aufgeklärt sind, ist es schon passiert“, beschreibt Struth. Das ganze Wochenende und am Montag wurden die Schließungen vorbereitet.

Viele der 145 ehrenamtlichen Kräfte, die mit Fahr-, Sortier- und Ausgabediensten die drei Ausgabestellen stemmten, waren hin und hergerissen. Zum Einen ist der Dienst für alle eine Herzenssache, zum Anderen kam hie und da doch ein mulmiges Gefühl auf, nachdem sich die Lage vergangene Woche so zuspitzte und immer mehr Infizierungen bekannt wurden. Doch am Wochenende und am Montag waren sie noch einmal mit Eifer im Einsatz. Telefonisch wurde versucht, die Betroffenen zu erreichen, damit niemand umsonst zur Ausgabe kommt. Insgesamt 400 Erwachsene und 320 Kinder wurden zuletzt mit Lebensmitteln der drei Tafeln regelmäßig versorgt. Und auch die knapp 50 Lebensmittelmärkte, Bäckereien und andere Lieferanten der drei Einrichtungen wurden informiert, dass ab sofort keine Lebensmittel mehr abgeholt werden.

Sowohl das Engagement der Ehrenamtlichen als auch die Reaktionen der Supermärkte beeindruckten und rührten Struth. So viel Verständnis sei ihm und dem ehrenamtlichen Team entgegen gebracht worden. Dabei habe er noch einmal eine enorme Spendenbereitschaft erfahren, als fest stand, welche Einrichtungen wie etwa Schwimmbäder oder Kneipen ab Mittwoch geschlossen werden. „Da gab es viele Anfragen, weil uns die Leute gern ihre Vorräte zur Verfügung gestellt hätten, anstatt sie anderweitig zu entsorgen.“ Leider habe er ihnen einen Korb geben müssen.

So froh Struth über die Hilfsbereitschaft und das Verständnis der Betroffenen ist, so sehr tut ihm die Entscheidung auch in der Seele weh. „Wir sind alle in großer Sorge, wie die Leute jetzt mit der Situation klarkommen.“ Struth weiß, dass die Kunden mit der Lebensmittel-Ausgabe in ihren monatlichen Ausgaben kalkulieren. Da sorge die Schließung für noch mehr Probleme, als sie die Hilfeempfänger ohnehin schon haben. „Aber wir hoffen auch alle auf die Solidarität in der Bevölkerung etwa durch Nachbarschaftshilfen, wie sie teilweise schon initiiert wurden.“

Gern wüsste die ehrenamtliche Mannschaft, wann sie ihren Dienst wieder starten kann. „Aber das kann ja keiner vorhersagen“, so Struth. Er und die Ehrenamtler wünschen sich jedenfalls, dass die Unterstützung nicht nachlässt und der Betrieb irgendwann wieder aufgenommen werden kann. Die drei Tafeln des Diakonischen Werkes Rhein-Lahn finanzieren sich ausschließlich über Spenden. Und auch wenn die Ausgabestellen geschlossen sind, laufen Unterhaltungskosten für Miete und Fahrzeuge weiter.

Aufgrund der aktuellen Einschätzung der Corona-Lage hat diev Ortsgemeinde Pohl beschlossen, das Limeskastell Pohl ab sofort bis zum 15. April für die Öffentlichkeit zu schließen. Die beiden Konzerte mit Emma Langford am 21. März und mit Michael Raeder am 28 März sind abgesagt und finden nicht statt. Kosten für bereits erworbene Tickets werden an den Vorverkaufsstellen erstattet. Ein Ersatztermin ist in Planung.

Die Süwag-Netztochter Syna schließt am Mittwoch, 11. März, die neue Gashochdruckleitung zwischen Holzhausen und Singhofen an das bestehende Netz ein. Wie das Unternehmen mitteilt, werden die Arbeiten den ganzen Tag andauern. Zuerst stellt die Syna den Übergang zwischen der alten und der neuen Leitung her. Danach lässt sie von Holzhausen aus Gas einströmen. Dabei entsteht in der neuen Leitung ein Gas-Luft-Gemisch. Dieses wird am anderen Ende der Leitung, am Kreisverkehr an der B260 in Singhofen (unweit Norma), von der Syna kontrolliert abgefackelt, solange bis die Leitung nur noch reines Gas enthält.  Dabei kann eine bis zu zehn Meter hohe Stichflamme entstehen.

„Diese Maßnahme sieht spektakulär aus, ist aber ein normaler Vorgang bei allen neuen Gashochdruckleitungen“, erklärte Marc Ringelstein, Syna-Kommunalmanager. Erdgas hätte ein 21-fach höheres Treibhausgaspotential als CO₂ und würde daher abgebrannt, um die Umwelt zu schonen. Ringelstein ergänzte: „Unsere Spezialisten führen alle Arbeiten unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen durch. Die örtlichen Behörden und Anrainer haben wir im Vorfeld informiert.“

Das Kunstcafé Hexenturm in Nassau eröffnet am Freitag, 3. April, 19.30 Uhr, die Live-Musik-Saison. Den Anfang macht der bekannte Musiker und Liedermacher Werner Linkenbach aus Bad Ems. Mit unverkennbarer Stimme und Gitarre spielt er Selbstgeschriebenes, aber auch Coversongs. Seine Lieder – authentisch und unverblümt – erzählen Geschichten des Lebens und greifen immer wieder aktuelle Geschehnisse auf. Linkenbach versteht es, sein Publikum einzubinden und sorgt somit für eine zwanglose und familiäre Atmosphäre. Besucher können sich also auf einen typischen Liedermacher-Abend im Kunstcafé am Hexenturm freuen. Der Eintritt ist wie immer kostenfrei. Reservierungen können unter Tel. 02604/952 99 66 oder im Kunstcafé am Hexenturm, Milchstraße 7, 56377 Nassau vorgenommen werden.

Wer die Geschichte des Chores tonArt aus Nassau verfolgt, hat in den letzten Monaten von der intensiven Arbeit an der ersten Studio-CD des Chores mitbekommen. Monatelange Vorbereitung, intensives Proben und schließlich ein ganzes Wochenende im Tonstudio in Mainz gingen der Veröffentlichung voran. Seit dem 26. Februar ist nun die CD mit dem Namen „Lieblingsstücke“ erhältlich. Die 15 liebsten Stücke der tonArtisten sind auf der CD zu hören. Von Gospel über deutsche Volkslieder in neuem Gewand bis hin zu klassischen Stücken ist alles dabei, was das Herz begehrt. Die CD ist erhältlich im CANDORO Shop Neuwied und kann online bei Amazon heruntergeladen werden. Hörproben der Stücke sind auf der Website des Chores www.tonartisten.de zu hören.

Das passende Konzert dazu findet am Samstag, 4. April, um 19 Uhr in der katholischen Kirche St. Bonifatius in Nassau statt. Die CDs stehen ebenso vor Ort zum Verkauf. 

Dartturnier in Pohl

Der Turn- und Sportverein Pohl lädt ein zum 26. „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht“ -Turnier für Jung und Alt am Samstag, 14. März, um 14.45 Uhr im Bürgerhaus „Zur alten Schule“ in Pohl . Einlass ist ab 14.15 Uhr. Das Startgeld beträgt zwei Euro, und jeder Teilnehmer erhält einen Preis.

Der Vorstand des TuS Singhofen: (von links) Dieter Ewert, Barbara Müller, Jörg Höhler, Marco Strack. Oliver Müller, Nadine Hunder-Heuser, Patrik Klos, Josef Heinz, Marvin Müller, Achim Hees und Herbert Gründken. Fotos: TuS Singhofen

Der TuS Singhofen hat in seiner jüngsten Mitgliederversammlung seinen Vorstand für weitere zwei Jahre gewählt und elf Mitglieder für langjährige Treue geehrt. In offener Abstimmung wählten die Mitglieder Jörg Höhler zum Vorsitzenden, zum stellvertretenden Vorsitzenden Patrik Klos und zum Geschäftsführer Dieter Ewert. Die Kasse wird weiterhin verwaltet von Barbara Müller und Herbert Gründken, hinzu kommen die Beisitzer Oliver Müller, Maximilian Matern und Marvin Müller. Des Weiteren gehören dem Vorstand die Abteilungsleiter an, die zuvor in den Abteilungs-Versammlungen gewählt wurden. Als Abteilungsleiter wurden gewählt Josef Heinz, Seniorenfußball; Jan Meiers, Alte-Herren-Fußball; Nadine Hunder-Heuser, Gymnastik/ Kinderturnen; Achim Hees, Tischtennis und Marco Strack, Hobby-Fußball Giants.

In den Berichten gingen der Vorstand und die Abteilungsleiter nochmals auf die sportlichen und geselligen Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Die Kassiererin Barbara Müller konnte von einem positiven Kassenbestand berichten, und ihr wurde von den Kassenprüfern eine Kassenführung nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung bescheinigt. In der Aussprache erging ein besonderer Dank an Ortsbürgermeister Detlef Paul und den Gemeinderat für den jährlichen Vereinszuschuss und die vielfachen Unterstützungen.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Bernd Brand, Karin Holzhäuser, Waltraud Stettner, Sandra Hees und Gudrun Schmidt; für 40 Jahre Mitgliedschaft Markus Burgard, Jürgen Gotthardt und Karin Lehmler; für 60 Jahre Mitgliedschaft Günter Hemmelmann und Hans-Werner Heuser. Eine besondere Ehrung erhielt Alt-Bürgermeister Horst Schmidt für 70 Jahre Mitgliedschaft.

Ehrungen beim TuS Singhofen: (von links) Karin Holzhäuser, Vorsitzender Jörg Höhler, Waltraud Stettner, Bernd Brand und stellv. Vorsitzender Patrik Klos.

Der neu gewählte NKC-Vorstand (von links) Jens Krause, Tobias Maxeiner, Chris Rösel, Philipp Wiemann, Ute Feuerstake, Jessica Pebler, Kalli Wiemann und Rolf Goeckel. Foto: Julia Feuerstake

Für kurze Zeit hatte es im Herbst letzten Jahres so ausgesehen, dass die 13 zur Unglückszahl für den Nassauer Kanu-Club (NKC) hätte werden können. Denn die Ausrichtung der 13. Nassauer Drachenboot-Regatta am 22. August dieses Jahres stand zumindest vorübergehend auf der Kippe, wie Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann während der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung des Vereins am Samstagabend schilderte.

Kalli Wiemann ernannte Günter Feuerstake (rechts) zum NKC-Ehrenmitglied.

Der Grund: Die Fachbacher Firma GM Sport hat im Herbst des letzten Jahres ihr Geschäft mit Drachenbooten verkauft, so dass dem NKC ein zweites Drachenboot für seine Rennen gefehlt hätte. Zwischenzeitlich jedoch, so Kalli Wiemann, wurde das Problem gelöst. Der NKC kauft im April ein nagelneues, modernes 20er-Drachenboot und arbeitet künftig mit dem Postsportverein Koblenz zusammen.

Die Investition in fünfstelliger Höhe wird nahezu vollständig mit Hilfe von heimischen Sponsoren finanziert, von denen die Nassauer G. und I. Leifheit-Stiftung den Löwenanteil trägt. Ilse Leifheit wird persönlich das neue Drachenboot am 3. Juli in einer feierlichen Zeremonie in Nassau auf ihren Namen taufen. Wiemann dankte dem anwesenden Günter Müller von GM Sport für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen zwölf Jahren. Er es gewesen, der den NKC seinerzeit auf das „richtige Gleis“, den Drachenboot-Sport, gesetzt habe. „Ohne diese Idee von Günter Müller wären wir heute nicht der Kanu-Club, der wir sind“, sagte Wiemann.

Ursel Busch wurde nach 45 Jahren Vorstandsarbeit verabschiedet.

Doch nicht nur im Bereich des Drachenboot-Sports, sondern auch in der personellen Zusammensetzung des NKC-Vorstands gab es Veränderungen. Zweite Vorsitzende Ute Feuerstake stellte ihr Amt zur Verfügung, bleibt dem Vorstand aber als Frauenbeauftragte erhalten. Geschäfts- und Schriftführerin Ursel Busch hörte nach 45 Jahren Vorstandstätigkeit auf. Wiemann dankte ihr für das langjährige Engagement. An ihre Stelle tritt Jens Krause, den die Versammlung einstimmig in sein neues Amt wählte. Ebenso einstimmig verliefen die übrigen Vorstandswahlen: Kalli Wiemann bleibt Vorsitzender, Chris Rösel Schatzmeister, Philipp Wiemann Bootshauswart, Jessica Pebler Jugendsportbeauftragte. Um den Wettkampfsport kümmert sich Tobias Maxeiner. Wander- und Pressewart bleibt Rolf Goeckel.

Zum Ehrenmitglied des NKC wurde Günter Feuerstake ernannt, der seit 65 Jahren Vereinsmitglied ist. „Du bist auf allen Flüssen und Seen dieser Welt gepaddelt und kommst auf mehr Kilometer als wir alle zusammen“, lobte Wiemann.

Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende mit dem zurückliegenden Jahr. Erneut sei es gelungen, eine erfolgreiche Drachenboot-Meisterschaft in Nassau auszurichten, die wieder vierstellige Besucherzahlen angelockt habe. Mit Blick auf sein 70-jähriges Bestehen, das der NKC in diesem Jahr feiert, zeigte sich Wiemann zufrieden mit den Mitgliederzahlen. Hatte der Verein vor zwei Jahrzehnten schon die Schwelle von 70 Mitgliedern unterschritten, so sind es aktuell wieder 119. Dazu kämen rund 70 ehrenamtliche Helfer außerhalb des Vereins, die alljährlich für einen reibungslosen Ablauf der Regatta sorgten. „Wir machen alles zu hundert Prozent ehrenamtlich“, stellte der Vereinschef klar. Guten Zuspruch erfahren nach seiner Schilderung auch das Stand-up-Paddeln (SUP) und die Wanderabteilung, die beide mit neuen Booten ausgestattet worden seien. Wanderwart Rolf Goeckel berichtete von zwei Gemeinschaftsfahrten im vergangenen Jahr; eine dritte Fahrt musste wegen schlechten Wetters ausfallen. Dass auch die Finanzen des Vereins – trotz Investition in einen neuen Farbanstrich des Bootshauseses – in Ordnung sind, berichtete Schatzmeister Chris Rösel.

Der Ehrenvorsitzende Edmund Noll dankte dem Vorstand und besonders seinem Nachfolger Kalli Wiemann für seine „Mühe Tag für Tag“. „Du hast eine glückliche Hand“, bescheinigte ihm Noll.

Der Pohler Fassenachtszug wird von Jahr zu Jahr größer. Nicht nur, was die Zahl der Wagen und Fußgruppen, sondern auch was die Zahl der aus der näheren und weiteren Umgebung angereisten Zugucker, Zug-Gucker, Fastnachtsjecken, Schunkeler und Freunde des Karnevals angeht. Die 9. Auflage am vergangenen Samstag war in der Tat wieder äußerst sehenswert. Der Spielmannzug Singhofen sorgte für Stimmung und auch von den Wagen erklangen stimmungsvolle Songs. Das Motto „Mittelalter“ wurde überwiegend gut präsentiert. Hier einige Impressionen:

(Text und Fotos: Heinz Pfeifer)

„Mittelalter Gouda“

„Robin Hood Gruppe“

  „Ritterburg“

„Burgfräuleins“.

 


Mit Emma Langford kommt am Samstag, 21. März, 20 Uhr, eine junge Sängerin aus Irland zu einem Konzert ins Limeskastell Pohl. Sie erfreut sich nicht nur in Irland größter Beliebtheit, sondern hat sich auch international in die Herzen gespielt. Ihre Stimme und ihre Musik tanzen spielerisch zwischen allen Nuancen des Folk und verschmelzen Funk- und Soulelemente. Ihre Texte sind aufschlussreich, aber voller Witz und Laune, ihre Live-Auftritte voller Energie. Ihr Stil und Klang erinnern an Joni Mitchell, Norah Jones und Janis Ian.

Limerick im Südwesten Irlands ist der Ort, wo Emma Langford zu Hause ist, wenn sie mal nicht durch die Welt tourt. Seit 2016 hat sie kaum den Fuß vom Gas genommen, mit einem atemberaubenden, ständig wachsenden Tourneeplan und vielseitigen Kooperationen mit Musikern und Theatermachern. In Deutschland tourte sie erstmals 2017 im Rahmen einer Festivalproduktion, 2018 solo und 2019/20 als Trio mit dem Cellisten Alec Brown und Percussionisten Ray Yure. Im August 2019 debütierte Emma in den USA beim größten keltischen Fest der Welt, dem Milwaukee Irish Fest, und begeisterte das Publikum mit ihren intimen, herzergreifenden akustischen Darbietungen. Gemeinsam mit den irischen Top-Bands We Banjo 3 und Hermitage Green spielte sie vor 11.000 hingerissenen Festivalbesuchern einen einzigartigen musikalischen Tribut an The Cranberries.

Emma spielt im Kastell zusammen mit dem Cellisten Alec Brown und dem Percussionisten Ray Yure. Sie erhielt 2018 als „Best Emerging Artist“ den RTE Folk Award, und The Irisch Times bescheinigt ihr: „Emma Langford is a treasure in Ireland’s music scene.“ Auf Ihrer “Sowing Acorns Tour“ tritt sie in Deutschland allein im März 13mal auf, so in Oldenburg, Hamm, Göttingen, Trier, Oberhausen und in Pohl.

Weitere Informationen unter www.emmalangfordmusic.com und www.limeskastell-pohl.de

Eintritt: 17 EUR (für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende: 15 EUR). Bestuhlt (freie Platzwahl). Einlass ist ab 19.15 Uhr. Die Abendkasse öffnet um 18.45 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf bei Bücherland, Römerstraße 35-37, 56355 Nastätten (Tel.: 06772 960097) und Foto-Jörg, Amtsstraße 13, 56377 Nassau (Tel.: 02604 356). Sie sind auch im Kastell an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr möglich). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich im Kastell zu den Öffnungszeiten persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) oder jederzeit per Mail (officium@limeskastell-pohl.de). Reservierte Karten werden bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse bereitgehalten.

Bei der Veranstaltung AktivUnplugged des Kulturwerks Nassau erwartet Musikfreunde am Samstag, 7. März, ein abwechslungsreiches Programm in der Nassauer Stadthalle. Einlass ist ab 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Seit 2005 bietet das Festival Musikern aus der Region eine professionelle Plattform, auf der sie sich einem größeren Publikum präsentieren können. Nach dem Prinzip der „offenen Bühne“ darf bei AktivUnplugged auftreten, wer Spaß an der Musik und Lust auf die Bühne hat. „Es ist eine einzigartige Stimmung und ein besonderer Sound, wenn die Musiker ihre Songs unplugged spielen“, sagt Hermann Bubinger, Initiator der Veranstaltungsreihe und selbst begeisterter Musiker. Seit vier Jahren wird die Veranstaltung unter seiner Leitung von KulturWerk Nassau durchgeführt. Das Team wird in der Nassauer Stadthalle wieder eine entspannte Clubatmosphäre zaubern, damit die unterschiedlichen Einzelkünstler und Bands mit handgemachter Musik – und natürlich unplugged – die Bühne rocken können.

Auch in diesem Jahr ist wieder eine interessante Mischung junger Talente und etablierter Musiker aus unserer Region zusammen gekommen. Rock, Pop, Blues und gefühlvolle Balladen – die Künstler im LineUp bedienen ganz unterschiedliche musikalische Genres:

  • Anne White – die Koblenzerin untermalt ihre zum Nachdenken anregenden Texte mit Gitarrenklängen und viel Gefühl. 
  • Simon & Julia – das sind Julia Schmidt (Gesang) und Simon Alexander Richter (Gitarre), die sich mit gefühlvollen Cover-Songs der Singer-Songwriter-Tradition verschrieben haben. 
  • Akustik4Fun – Entertainment und akustische Instrumente, gepaart mit hoher Spielfreude machen Akustik4fun um Dirk Kramer aus Nassau zu einem besonderen Erlebnis. Bei AktivUnplugged spielen sie in neuer Besetzung!
  • Peter Obergfell & Friends – Peter Obergfell an der Gitarre und Gesang, Siggi Gerharz am Bass und Dirk Kramer am Cajon haben einige große Hits akustisch aufbereitet.
  • The Rooftop Warriors – die neue Schulband der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg.
  • Track Seven – die Jugend-Rockband aus dem Raum Bad Ems covert Rocksongs quer durch alle Genres und gehören zu den Acts, die schon mehrfach bei AktivUnplugged zu Gast waren.
  • Turtle Express – nach 2016 und 2018 nun zum dritten Mal bei AktivUnplugged. Die Band aus dem Raum Koblenz bietet einen Mix aus Rock und Blues – straight, mitreißend, gefühlvoll. 

Es verspricht also wieder, ein hochmusikalischer und vor allem abwechslungsreicher Abend in der Nassauer Stadthalle zu werden, mit viel handgemachter Musik – natürlich unplugged! 


Spannende Rennen erwarten die Zuschauer wieder bei der Drachenboot-Regatta am 22. August. Foto: Gabi Henke Photography

Auch in der Winterzeit sind die Nassauer Kanuten alles andere als untätig, und Winterschlaf wird am Bootshaus an der Lahn nicht gehalten, berichtet der Vorsitzende des Nassauer Kanu Club (NKC) 1950 Kalli Wiemann. Denn derzeit stellt der Verein die Weichen für die kommende Wassersportsaison in Nassau. In diesem Jahr feiert der NKC einen runden Geburtstag: Vor 70 Jahren wurde der Verein aus der Taufe gehoben – ein Jubiläum, das gefeiert werden will. „Ein ruhiges Jahr wird es nicht, eher ein Turbulentes“, sagt Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann schon jetzt bedeutungsvoll. Über die Details informiert der Vereinschef aber erst während der Jahreshauptversammlung am kommenden Samstag, 29. Februar, 19.30 Uhr, im Bootshaus an der Lahn.

Schon am Vorabend, Freitag, 28. Februar, 19 Uhr, treffen sich die Teamkapitäne der Drachenboot-Mannschaften im Clubraum des Bootshauses. An diesem Abend haben sie die Möglichkeit zu einem Erfahrungsaustausch der letzten Drachenboot-Regatta. „Dem Vorstand ist an diesem Austausch sehr viel gelegen, da wir eventuelle Möglichkeiten zur Optimierung der Veranstaltung noch rechtzeitig in das Regattakonzept einpflegen können“, erklärte Vorsitzender Wiemann. Neue Teams und deren Kapitäne seien an diesem Abend herzlich eingeladen. Hier bekommen die Mannschaften wichtige Informationen über die Drachenbootsaison, die am 1. Juni 2020 mit den ersten Trainingsfahren beginnt.

Diese Übungsfahrten seien für die Teams enorm wichtig, erläuterte Wiemann. Denn hier würden sie von erfahrenen Steuerleuten gut vorbereitet, um am Regattatag, 22. August, trainiert und sicher in die Rennen starten können. Die Termine für die Übungsfahrten werden laut Wiemann in diesem Jahr zum ersten Mal zentral koordiniert. Es wird einen Teamkoordinator geben, der die Schnittstelle zwischen den Teams und den Steuerleuten füllt. Nötig wurde dieser Schritt laut Wiemann, weil der NKC allen Teams mindestens vier Übungsfahren anbieten will. Bei 20 Teams und mehr kommen mindestens 80 Übungsfahrten zusammen, die gut geplant werden müssen, damit sie sportlich und sicher durchgeführt werden können.

In der Königsklasse, den 20er Drachenbooten, wird es in diesem Jahr eine freudige Überraschung geben, über die der NKC-Vorsitzende beim Treffen der Teamkapitäne berichten wird. Die noch recht neue Klasse der Zehner-Drachenboote wird auch in diesem Jahr wieder gefahren, und auch den Traditionslauf der Herzen mit den Bewohnern der Stiftung Scheuern und das Kinderrennen soll es wieder geben. Noch offen ist allerdings, ob es wieder einen Lady’s Cup gibt. Der NKC würde sich jedenfalls über reine Damenteams sehr freuen.

Bei den älteren Drachenboot-Mannschaften gibt es in diesem Jahr drei Besonderheiten: Die Nassauer Camper und die Judo Dreagons des 1860 TV Nassau sind von der ersten Stunde an mit dabei, und das International Racing Team 21pirat.es feiert am Regattawochenende seinen 15. Geburtstag.

Weitere Informationen gibt es per Mailanfrage unter info@nassauer-kanu-club.de oder auf der Homepage www.Nassauer-Kanu-Club.de.

Heringsessen bei der Awo

Unbekannte Täter haben zwischen Samstag, 18 Uhr, und Sonntag, 20 Uhr, in der Hauptstraße in Winden ein Mountainbike der Marke Cube, grau mit roter Schrift und 29-Zoll-Bereifung gestohlen. Die Polizei Bad Ems sucht nun Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können. Hinweise bitte an die PI Bad Ems unter der Tel. 02603/970 0 oder pibadems.wache@polizei.rlp.de.

Der Förderkreis Limeskastell Pohl lädt seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 27. Februar, um 19.30 Uhr im Limeskastell Pohl ein. Unter anderem stehen der Geschäftsbericht, die Neuwahl des geschäftsführenden und erweiterten Vorstands und die Termine 2020 auf der Tagesordnung.

Das neue Jahr im Nassauer Chor tonArt ist mit der Aufnahme einer neuen Sängerin eingeläutet worden. Ria Rottmann aus Kamp Bornhofen unterstützt den Chor nun stimmkräftig im Alt. Unser Foto zeigt (von links) die Zweite Chorsprecherin Inge Kloos, Ria Rottmann und Chorsprecher Thomas Diel.

 Die Akteure Friedel Becker, Gaby Bindczeck, Marie Dillenburger, Judith Schleimer und Christa Schwarz (von links).

Herausragendes Merkmal aller bisherigen acht Weinproben im Limeskastell Pohl war, dass sie immer ausgebucht waren, so auch diesmal wieder bei der vierten närrischen Weinverkostung, und das ohne große öffentliche Werbung. Viele Gruppen kommen schon seit Jahren. Ein Grund mehr, diesmal mit dabei zu sein, war sicherlich auch der Besuch der neuen Mittelrhein-Weinkönigin Marie Dillenburger aus Bornich. So war die närrische Weinprobe am Samstag, 1. Februar, bei voller Hütte wieder ein Highlight.

Der Limeskastell-Geschäftsbereichsleiter Thomas Steffen begrüßte die närrischen Weinprobler, die Akteure, die Weinkönigin und Friedel Becker, der fortan die Moderation übernahm. Marie Dillenburger begrüßte dann das Publikum und erzählte liebevoll gekonnt etwas über den Weinbau am Mittelrhein. 

Christa Schwarz als Supermodel XXL.

Verkleidet als zwei schwarze Raben flogen Christa Schwarz und Judith Schleimer durch den Saal auf die Bühne. Der eine Rabe versuchte mit allen Tricks, dem anderen die Angst vor dem Fliegen zu nehmen, dieser erfand jedoch immer wieder neue Schreckensszenarien. Nach dem Genuss des köstlichen Imbisstellers wurde es dann seltsam, als Gaby Bindczeck ebenfalls als Weinkönigin auf die Bühne kam und mit ihren schrägen Erlebnissen das Publikum zum Lachen brachte. Judith Schleimer brachte die Fortsetzung ihrer Büttenrede aus dem Vorjahr über die Gebrechen des Alters. Der Refrain: „Hej dout et wih, unn do dout et wih, alles woat schee is, dat kammer net mih“, lud das karnevalistische Publikum zum Mitsingen und Mitschunkeln ein. Anschließend brachte Christa Schwarz die Weinprobler noch einmal richtig in Schwung mit ihrem zweiten Vortrag, in dem sie als Model XXL sogar den Meister Karl Lagerfeld überzeugte.

Zur Stimmung trug die zwischenzeitliche Untermalung vor und nach den einzelnen Vorträgen mit karnevalistischen Stimmungsliedern bei. Auch Friedel Becker wusste wieder zu gefallen, brachte das Publikum mit seinen flotten Sprüchen, Anekdoten und Witzen ebenfalls zum Lachen, zündete einige Raketen und reichte fünf Bornicher Weine zur Probe. Dem trockenen Riesling folgte ein halbtrockener, dann ein Spätburgunder, ein Regent und schließlich ein Spätburgunder Weißherbst.

Sowohl Akteure als auch Besucher konstatierten, dass sie sich schon auf die „Närrische Weinprobe“ im nächsten Jahr freuen. Allen Akteuren dankte Thomas Steffen und überreichte ein Präsent. Großer Dank gilt an dieser Stelle insbesondere Friedel Becker von der Winzergenossenschaft Loreley in Bornich, der das Angebot im Limeskastell seinerzeit mit initiiert und von Anfang an die Weinproben moderiert hat.
(Text und Fotos: Heinz Pfeifer)

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