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Die Innenstadt, die unter zahlreichen Baustellen leidet, braucht wieder mehr Impulse durch konkrete Maßnahmen, meint die SPD-Fraktion im Stadtrat. Foto: SPD Nassau

Der Nassauer SPD-Stammtisch zum Thema „Stadtentwicklung mit Plan und Ziel“ verlief kritisch, aber im Ergebnis konstruktiv. Ausführlich kamen die Baustellen in und um Nassau zur Sprache. Die anhaltende Situation im Bereich Obertal, Schlossstraße und Bachgasse, so die Gesprächsrunde im „Nassauer Löwen“, sei eine außerordentliche Belastung. Die SPD-Vertreter versprachen, sich verstärkt um eine zügige Beendigung der Baustelle zu bemühen. Dazu fand jetzt zeitnah eine Begehung von Mitgliedern der Stadtratsfraktion statt.

Der Fraktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat Herbert Baum wurde beauftragt, in einer Anfrage an Bürgermeister Udo Rau (CDU) zu klären, wie der weitere Ablauf der Baustelle geplant ist. Der Fraktionsvorsitzende Lothar Hofmann wird einen Antrag im Stadtrat einbringen. Dieser wurde bereits in Grundzügen erarbeitet. Der Vereinsvorsitzende Manuel Liguori hob hervor, dass der Bereich Obertal und Unterer Bongert dringend eine Aufwertung braucht. Der Beigeordnete Ihsan Kiziltoprak schlug eine Anlieger und Fußgänger-freundliche Gestaltung vor. Das Ratsmitglied Adolf Kurz hält Gespräche der Stadt mit den Gewerbetreibenden, den Anwohnern und dem Landesbetrieb Mobilität darüber, wie das Obertal in Zukunft genutzt werden soll, für dringend erforderlich. Peter Schuck sieht in einer Aufwertung des Obertal einen positiven Effekt für die gesamte Innenstadt.

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An Pfingsten erinnert die Kirchengemeinde Hömberg-Zimmerschied an den Bau ihrer Kapelle, der dem Gemeinschaftsgeist der Einwohner vor 60 Jahren zu verdanken ist.

60 Jahre sind für einen Kirchenbau nicht wirklich eine lange Lebensdauer, Grund zum Feiern aber schon: Die evangelische Kirchengemeinde Hömberg-Zimmerschied erinnert mit einem Kirchweihfest am Pfingstsonntag, 4. Juni, an den Bau ihrer Kapelle im Jahr 1957. Diese ist seither nicht nur Treffpunkt für die Christen der Ortschaften, sondern auch ein Symbol für den großen Gemeinschaftsgeist der Einwohner, die damals allen auch kirchlichen Widerständen zum Trotz ihr Vorhaben verwirklichten.

„Siehe, ich mache alles neu“, heißt es in einem Fenster des Glaskünstlers Reiner Eul.

„Siehe, ich mache alles neu“, heißt es in einem Fenster des Glaskünstlers Reiner Eul.

„Der Wunsch der Hömberger, an Pfingsten in ihrer Kapelle einen Gottesdienst zu feiern, blieb ungebrochen“, schreibt Hennemann. Auch die Zivilgemeinde forderte kurz vor der Einweihung ihren zuvor gewährten Zuschuss wieder zurück, weil wie ursprünglich geplant keine Leichenhalle ins neue Gotteshaus integriert war. Aller finanziellen Widrigkeiten zum Trotz konnte am 9. Juni 1957 Einweihung gefeiert werden. Einer Predigt hätte es an diesem Pfingstsonntag eigentlich gar nicht mehr bedurft, denn die Einwohner von Hömberg und Zimmerschied hatten ihr „Pfingstwunder“ sichtbar vor sich. Kunstvolle Fenster bereichern das kleine Gotteshaus heute zusätzlich. Symbole des alten und des neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen werden in den vom Glaskünstler Reiner Eul geschaffenen Werken dargestellt. In Anlehnung an das von dem Dozenten an der Glasfachschule Hadamar bereits 1994 entworfene Noah-Fenster kamen vor zehn Jahren noch zwei alttestamentliche Geschichten von Abraham und Mose sowie aus dem neuen Testament Abendmahl, Taufe und die Verheißung aufs Ewige Leben hinzu, die dort dargestellt werden.

Der symbolreiche Kirchenbau mit seinen Fenstern steht auch während des Kirchweihfestes gebührend im Mittelpunkt, wenn sich die Tür der Kapelle am Pfingstsonntag um 11 Uhr zu einem „Gottesdienst für Urgestein und Junggemüse“ öffnet. Im Anschluss daran erwartet die Jubiläumsgäste der Kirchengemeinde Hömberg-Zimmerschied um 12 Uhr ein Fest rund um die Kapelle mit Mittagessen, Kaffee, Kuchen und einem unterhaltsamen Programm für Kinder.

Der Nassauer Kanu-Club (NKC) lädt für Christi Himmelfahrt (Vatertag), Donnerstag, 25. Mai, zum Kanutag ans Bootshaus in Nassau ein. Von 14 bis 18 Uhr hat der Verein verschiedene Aktivitäten geplant, unter anderem eine Bootstaufe. Der bisher namenslose neu erworbene Wander-Einer soll feierlich nach alter NKC-Tradition getauft und offiziell in die Flotte des Kanu-Nassauer Clubs aufgenommen werden. Name und Taufpatin bleiben eine Überraschung. Ein weitere Besonderheit ist die Ernennung eines Ehrenmitglieds, das dem Verein seit 65 Jahren die Treue hält. Auch dieser Name bleibt bis zum „Vatertag“ geheim. Der Kanutag findet nur bei trockenem Wetter statt.

Besucher des Kanutages haben die Möglichkeit, alle Boote des NKC zu testen und unter Aufsicht der sportlichen Leitung Probefahrten zu machen, sei es mit Wanderbooten, Rennkajaks, Canadiern, Stand-up-Paddelboard, Kanupolo, ja sogar mit dem Drachenboot.

  • Ab sofort findet jeweils montags von 17 bis 19 Uhr das Jugendtraining statt. Das Drachenboottraining beginnt nach Terminvereinbarung ab Juni.

Der Verein Peregini lädt ein für Donnerstag, 18. Mai, 19.30 Uhr, zum traditionellen Arnsteiner Kulturstammtisch ins Weingut Arnsteiner Hof in Weinähr ein. Vereinsmitglieder, Freunde von Kloster Arnstein und natürlich auch alle anderen Kulturschaffenden und -interessierten haben Gelegenheit, sich zu einer vergnüglichen Ideenschmiede rund um das Kloster und die Region zu treffen. Ein besonderes Thema wird – außer dem gerade angelaufenen Lahnfestival „Gegen den Strom 2017″ – die Vorplanung der Obernhofer Vollmondnächte 2018 unter dem Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz „Industriekultur“ sein.
Wer zu den bereits geplanten – oder für neue Projekte – noch Ideen hat oder mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Willkommen sind aber auch alle Gäste, die einfach nur mal „hineinschnup­pern“ und sich an der leckeren Küche von Anne Scherer (samt Lahnwein) erfreuen möchten.

Unfall_Nassau

Zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall kam es am Montag gegen 18.15 Uhr, in der Lübener Straße in Nassau. Ein 20-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Rhein-Lahn-Kreis stellte sein Auto in der Gefällstrecke ab, vergaß aber offensichtlich, die Handbremse anzuziehen. Das Fahrzeug rollte daher kurz darauf los.
Nachdem der führerlose Wagen zunächst einen am Fahrbahnrand geparkten Transporter touchierte, rollte er auf den Gehweg und prallte auf einen ebenfalls geparkten Pkw. Schließlich kam das Verursacherfahrzeug auf einer Mauer zum Stillstand. Es entstand ein Sachschaden in niedriger fünfstelliger Höhe. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

vortrag_oldenhage_2017

Der Historiker Dr. Klaus Oldenhage (li.) „diente“ 38 Jahre im Bundesarchiv, einer Schatztruhe voll einmaliger Dokumente. Im Vortrag und Gespräch mit seinen Zuhörern wurden 200 Jahre deutsche Geschichte lebendig.

Wie sich der preußische Staatsminister Stein der Eroberung Europas durch Napolen in den Weg stellte, so taten dies die „Lützower Jäger“. Als Freikorps hatten sie sich 1813 eigens zu dem Zweck gegründet. Der Freiherr hinterließ seiner Heimatstadt Nassau zum Andenken immerhin den markanten Freiheitsturm im Stein’schen Schloss, das Lützower Freikorps legte hingegen mit seinen Uniformfarben den Grundstock für ein nationales Symbol höchster Ordnung, die deutschen Nationalfarben. Dr. Klaus Oldenhage, den der Geschichtsverein Nassau als profunden Kenner zum Vortrag geladen hatte, spannte den schwarz-rot-goldenen Bogen von den „Lützowern“ bis hin zum Grundgesetz des Jahres 1949, das festschreibt: „Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold.“
Den großen Linien folgend vermittelte Oldenhage ein differenziertes Bild, wie die Farbsymbolik und die politischen Inhalte der Zeit miteinander verknüpft waren. Von den „Lützowern“ sprang Schwarz-Rot-Gold auf die Jenaer Urburschenschaft von 1815 und die neu entstehende Burschenschaftsbewegung über. Die Farben standen für das Streben nach Freiheit und Einheit in Deutschland. Als legendär für das öffentliche Zeigen sind das erste Wartburgfest von 1817 und das Hambacher Fest von 1832 anzusehen. Die Ideale von Freiheit, Volkssouveränität und deutscher Einheit wurden in Hambach durch den Gedanken der europäischen Völkerverständigung ergänzt. In der Frankfurter Nationalversammlung von 1848 taucht die schwarz-rot-goldene Trikolore ebenfalls auf.
Der Siegeszug der Lützower Farben Weiterlesen »

Seniorenausflug17

Zum Nürburgring und an die Mosel führte der 20. Ausflug der Pohler Senioren. Die Ortsgemeinde Pohl hatte die über 60-Jährigen eingeladen, einige Selbstzahler schlossen sich an. Am Nürburgring wurde ein Boxenstopp gemacht, bei dem Interessierte auf der BMW-Schnuppertribüne ein Teilstück der Rennstrecke mit gegenüberliegendem Fahrerlager und Boxengassen einsehen konnten. Leider raste kein Renner über die Piste. Andere sammelten Eindrücke auf dem geräumigen Ring-Boulevard mit Cafés und Geschäften. Vor dem Info-Center sammelten sich alle Ausflügler zu dem obligatorischen Foto, auf dem diesmal dank der freundlichen Bereitschaft eines englischen Motorradfahrers alle Teilnehmer zu sehen sind.
Danach fuhr der Bus die Ausflügler zum Mittagessen ins Restaurant Hüllen nach Barweiler. Nach dem Essen wurde noch die Sehenswürdigkeit des Ortes, die Wallfahrtskirche St. Gertrud mit der Muttergottes mit der Lilie, besichtigt. Danach ging es hinunter ins Moseltal nach Cochem. Wegen zeitaufwendiger Umleitungen fiel die geplante Führung durch die noch heute senfproduzierende Mühle von 1810 aus.
In Alken an der Mosel im schönen Burg-Café ließen es sich die umleitungsgestressten Pohler bei der abschließenden obligatorischen Kaffee-, Wein- oder Vesperpause dennoch gut gehen. Gut gelaunt und voller Dankbarkeit an die Ortsgemeinde, die die Kosten für Bus und das Mittagessen übernahm, an Ortsbürgermeister Thomas Steffen und insbesondere an den bewährten Reiseleiter Lothar Heinz, der wieder keine Kosten und Mühen gescheut hat, um den Pohler Senioren einen schönen Tag zu bereiten, landete man wohlbehalten um kurz nach 19 Uhr wieder in Pohl.

ChristianDolkeEine neue Gesprächsreihe über theologische Themen bietet der stellvertretende Dekan des Dekanats Nassauer Land Pfarrer Christian Dolke in Zusammenarbeit mit der regionalen evangelischen Ehrenamtsakademie Rhein-Lahn an. „Wie stellen wir uns Gott vor?“ ist die Reihe überschrieben, die am Freitag, 19. Mai, in Nassau Christen wie Atheisten, Zweiflern und Gläubigen, Agnostiker und anderen Nachdenklichen ein Gesprächsforum bietet.

Nach einem einführenden Vortrag Dolkes kann nach Herzenslust diskutiert werden über die Frage des Gottesbildes. Vorstellungen aus der Kindheit, prägende Darstellungen aus Kunst und Kirche, eigene spirituelle Erfahrungen oder auch grundsätzliche Anfragen finden Raum. Das Treffen in Nassau dauert von 19 bis etwa 21 Uhr.

Mehr Informationen und Anmeldung bei der regionalen Ehrenamtsakademie Rhein-Lahn, Bildungsreferentin Claire Metzmacher, Telefon 02603-509-9244 oder E-Mail claire.metzmacher.dek.nassauer.land@ekhn-net.de.

tonArt kids 2017 Infozettel.pdf

Steuerleute

Sie sind nun zertifizierte Steuerleute: (v. li.) NKC-Chef Kalli Wiemann, Larissa Eitschberger, Sascha Hermann, Philipp Wiemann und Tobias Maxeiner.

Die sportlichen Vorbereitungen auf die Jubiläumsregatta des Nassauer Kanu-Clubs 1950 laufen bereits auf vollen Touren. Vier Steuermänner und eine Steuerfrau haben jetzt an einem Lehrgang in Wiesbaden-Schierstein teilgenommen, um dort unter anderem ihre Kenntnisse über Sicherheit auf dem Wasser und Paddeltechniken zu vertiefen. Der Lehrgang wurde vom Wiesbadener Wassersportverein (WVS Schierstein) angeboten und wird vom Deutschen Kanu Verband sowie vom Deutschen Drachenbootverband anerkannt.

25 Steuerleute aus ganz Deutschland nahmen an dem interessanten Kurs teil, der auch wichtige Themen wie das Befahren einer Bundeswasserstraße, Strömungsverhältnisse, Wind und Wetter, Kommunikation an Bord, Versicherungsfragen, Unfallverhütung, Kenterung und vieles mehr vermittelte. Die vielen unterschiedlichen Baureihen von Drachenbooten, das richtige Besetzten des Teams im Boot, Trimmung und Steuertechniken wurden den Steuerleuten des NKC ebenfalls umfangreich dargestellt.

Plötzlich tauchte eine Tante Ju auf

Nach einem deftigen Essen ging es auf Wasser. Zwei sogenannte BUK- Boote wurden mit den Teilnehmern besetzt, und dann ging es bei herrlichem Wetter rund um den Schiersteiner Hafen, mit der “Nasenspitze“ auch mal auf den Rhein. Rund zwei Stunden wurden die Steuerleute mit praktischen Übungen vertraut gemacht. Kunststoffpaddel, Holzpaddel und auch ein nur 350 Gramm leichtes Carbon-Paddel kamen zum Einsatz. Letzteres kostet rund 200 Euro, was den Drachenbootsport bei einer 20-köpfigen Mannschaft zu einer recht kostspieligen Angelegenheit machen kann.

Einen besonderen Moment erlebten die Kanufahrer, als plötzlich eine alte „Tante Ju“, Weiterlesen »

Nachdem bereits in den vergangenen Jahren mehrfach „falsche Polizisten“ im Rhein Lahn Kreis versuchten ältere Mitbürger um ihr Geld zu prellen, kam es in den vergangenen Tagen erneut zu drei Versuchen in Bad Ems.
Die Anruferin, die sich als Polizeibeamtin der Polizei Bad Ems ausgab, versuchte am Mittwoch in drei Fällen ältere Mitbürger aus Bad Ems in ein Gespräch zu verwickeln. Die Frau gab vor, dass die Adresse der Opfer bei Einbrechern sichergestellt wurde und die Polizei nun die Wohnung auf Einbruchsspuren überprüfen müsse.
In letzter Zeit häufen sich nach Angaben der Polizeiinspektion Bad Ems Fälle wie diese. Teilweise baten die Anrufer um polizeiliche Unterstützung zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität und verlangten Geld, teilweise versuchten sie aber auch an die Kontodaten zu kommen und die Angerufenen in scheinbar belanglose Gespräche zu verwickeln. Die polizeilich bekannten Angerufenen haben meist klassische Vornamen wie Irmgard, Gertrud, Ingeborg oder Gerda. Der oder die Täter suchen sich also analog zu dem altbekannten Enkeltrick immer wieder Vornamen in Telefonbüchern heraus, hinter denen sie Senioren vermuten.
Glücklicherweise blieben die bisherigen Taten im Versuchsstadium stecken und die „richtige“ Polizei wurde benachrichtigt. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sich möglichst die Telefonnummer des Anrufers merken und sofort die Polizei informieren. Kein Polizeibeamter verlangt am Telefon die Herausgabe von Kontodaten oder gar die Übergabe von Bargeld. Am Telefon sollten betroffene Bürger sich grundsätzlich immer sehr vorsichtig verhalten, nie Konto- oder persönliche Daten herrausgeben und auch äußerst skeptisch mit Werbeangeboten umgehen, die das Blaue vom Himmel versprechen. Spätestens wenn es darum geht, Bargeld zu übergeben, sollten alle Alarmglocken läuten und die Polizei umgehend verständigt werden.

tonart_Infoveranstaltung

Fast drei Jahre hat der Vorstand von tonArt Nassau diesen Moment vorbereitet: am Samstag vor einer Woche wurde interessierten Eltern und Kindern im Günter-Leifheit-Kulturhaus die neue Kinder- und Jugendabteilung von tonArt vorgestellt.
Nach dem Projektkinderchor, mit dem 2015 getestet wurde, ob in Nassau und Umgebung Chorgesang für Kinder angenommen wird, hat tonArt sich Gedanken gemacht. „Wir haben festgestellt, dass wir langfristig den Bedürfnissen der Kinder nicht gerecht werden können, wenn wir Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren in einer Gruppe haben.“, so Chorsprecher Thomas Diel. Und deshalb gründet tonArt nun nicht nur einen Kinderchor, sondern direkt drei Gruppen unter dem Titel „tonArt kids“.
Die Singmäuse im Alter von etwa vier bis sechs Jahren werden von Monika Bär, Erzieherin, erfahrene Chorsängerin und Mitverantwortliche des Projektkinderchores, spielerisch an das Singen und Musizieren herangeführt. „Besonders in diesem Alter lernen die Kinder viel über Bewegung und müssen ganzkörperlich gefördert werden, beim gemeinsamen Singen lernen sie auch, sich in eine Gruppe einzufinden, etwas gemeinsam zu erarbeiten und sich zu konzentrieren.“, berichtete sie den fast 60 Interessierten im Günter-Leifheit-Kulturhaus.
Den Kinderchor mit Kindern von der 1. bis zur 4. Klasse wird Petra Schönrock-Wenzel, Grundschullehrerin und Leiterin eines Schulchores, übernehmen. Neben der Grundmusikalität und dem Umgang mit der Stimme, möchte sie die Kinder auch an den mehrstimmigen Gesang heranführen – wie das funktioniert und wie viel Spaß dahintersteckt, wurde allen Beteiligten bei dem gemeinsamen Erarbeiten eines Kanons mit Bewegungen schnell klar.
Um die terminliche Belastung für die Kinder gering zu halten, werden die beiden jungen Gruppen der tonArt kids abwechselnd im vierzehntätigen Rhythmus proben – und zwar immer donnerstags von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr im Schulzentrum in Nassau.
Die ältesten tonArt kids werden im Jugendchor von Fabian Glück, freiberuflicher Chorleiter aus Arzbach, mit dem Chorgesang vertraut gemacht. Kinder ab der 5. Klasse bis etwa 16 Jahre können hier lernen, mit ihrer Stimme umzugehen und die Freude am mehrstimmigen Gesang entdecken. Die Proben des Jugendchores werden wöchentlich montags von 16.15 bis 17.45 Uhr, ebenfalls im Schulzentrum Nassau stattfinden.
Alle Kinder werden auch ein T-Shirt erhalten, das bei gemeinsamen Auftritten auch als Erkennungszeichen dienen kann. Ein erstes Ziel ist dabei ein Auftritt beim diesjährigen Weihnachtsmarkt in Nassau. Das T-Shirt ist ebenso wie alle andere Kosten (z.B. eine Chormappe) in der monatlichen Teilnahmegebühr von fünf Euro pro Familie enthalten.
Die Gründung von gleich drei Gruppen sei mutig, aber notwendig, darüber sind sich die Verantwortlichen von tonArt und die Leiter der tonArt kids einig. Alle sind mit viel Herzblut dabei, das wurde am Samstag deutlich – und das wurde belohnt: „Sofort nach der Infoveranstaltung haben wir fast 30 verbindliche Anmeldungen erhalten, das freut uns sehr. Natürlich hoffen wir trotzdem, dass sich in den nächste Wochen noch mehr Kinder anmelden und wir nach den Sommerferien mit drei starken Gruppen starten können“.
Die Proben der tonArt kids starten am 14. bzw. 17. August, alle Informationen und die Anmeldung finden Interessierte unter www.tonartisten.de. Anmeldungen sollten bis zum 31. Mai abgegeben werden.

Der BVB Fanclub „Rhein-Lahn 09″ hat Jahreshauptversammlung am Samstag, 20. Mai, 17.30 Uhr, im Landgasthof Übermühle, Obermühle 1, in Singhofen. Neben Berichten steht die Wahl des Vorstands auf der Tagesordnung. Anträge sind schriftlich bis zum 15. Mai an Jan Müller, Hallgarten 5, 56132 Dausenau einzureichen.

biber_herrmannAm Samstag, 27. Mai, um 19.30 Uhr kommt der über die Grenzen hinaus bekannte hochkarätige Gitarrist Biber Herrmann zu einem Konzert ins Limeskastell Pohl. Der Musiker zählt zum festen Kern der europäischen Gitarren-Szene. Auf seiner aktuellen „Grounded-Tour“ steuert er mit rauchiger Stimme und Gitarre auf die verborgenen Winkel der Seele zu, erzählt von Liebe und Brüchen, von Neuanfängen und dem unbedingten Drang, seinen eigenen Träumen zu folgen.
Dabei richtet er den Blick ebenso auf die politisch-soziale Weltbühne und bezieht Stellung. Konzertbesucher werden Biber Herrmann als einen Geschichten-Erzähler erleben, der, mit einer guten Prise Humor ausgestattet, im Leben „on the road“ seine Bodenhaftung behalten hat. Greift der Saitenzauberer zur Blechgitarre, zelebriert er einen leidenschaftlichen Blues, bei dem die Zeit stillzustehen scheint. Biber Herrmann vereinigt Singer/Songwriter-Poesie, virtuose Fingerstyle-Gitarre und akustischen Blues zu einer exquisiten Mischung.
So berichtete die Presse:
„Ein vortrefflicher, musikalischer Leckerbissen. Auf verschiedenen Gitarren bringt der exquisite Singer/Songwriter seine Songs … gefühlvoll-elegant zum Schwingen.“ (Berliner Tagesspiegel).
„Als Singer/Songwriter ist Biber Herrmann ein wahrer Leckerbissen der Musikszene. Er versteht es meisterhaft, die Menschen mit seiner kreativen Gitarrenkunst, Lyrik und poetischen Balladen einzufangen.“ (Badische Zeitung).
Das, was er kann, können Sie unter www.biber-herrmann.de erfahren.

  • Eintritt im Vorverkauf 13 EUR (Kinder, Schüler, Studenten, Azubis: 11 EUR),
    an der Abendkasse 15 bzw. 13 EUR.
    Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich in den Vorverkaufsstellen:
    Foto Jörg, Amtsstr. 13, Nassau, Tel.: 02604 356,
    Markt-Apotheke, Am Marktplatz 7, Singhofen, Tel.: 02604 5877,
    Bücherland, Römerstr. 35-37, Nastätten, Tel.: 06772 960097,
    Buch & Stift, Untertalstr. 21, Katzenelnbogen, Tel.: 06486 902244,
    und im Limeskastell Pohl, Tel.: 06772 9680768, (officium@limeskastell-pohl.de). Hier sind auch Kartenreservierungen möglich.

Giebelhöll, 05.05.2017Ein würdiger Rabe auf „Seitenflügen“, ein regelrecht „ins Wasser gefallenes“ Froschkonzert, das nächtliche Zwiegespräch eines Käfer-Ehepaares, ein Affensenior, der sich bei der Badekur als Schrecken seiner Behandler herausstellt, die weltphilosophischen Betrachtungen der gefiederten Bewohner eines Bauernhofs sowie weitere Geschichten Manfred Kybers sorgten bei dem „Kultur zum Vollmond“ – Abend im Weinkeller Giebelhöll in Weinähr für große Erheiterung bei den Gästen. Dabei war der deutsch-baltische Schriftsteller weniger Humorist, als vielmehr ein anthroposophisch geprägter Naturphilosoph, der 1930 mit dem Welt-Tierschutzpreis ausgezeichnet wurde. So war es sein Anliegen, in seinen von treffsicherem und trockenem Humor geprägten Fabeln nicht die Tiere, sondern die Schwächen seiner Mitmenschen aufs Korn zu nehmen. Jupp Fuhs vom Shamrock Duo und Rolf Henrici trugen die von einer witzigen Bildpräsentation umrahmten Geschichten auf kauzig- komische Art vor, Hilde Fuhs ergänzte die Darbietung mit ihren vertonten Gedichten von Christian Morgenstern, Hoffmann von Fallersleben und Theodor Storm, etliches entstammte komplett aus ihrer eigenen Feder.

Natürlich wurden die Gäste auch kulinarisch vom freundlichen Team der „Giebelhöll“ bestens verwöhnt , und so war der diesjährige Auftakt der kleinen und feinen Kulturreihe ein in jeder Hinsicht unterhaltsamer und gelungener Abend im gemütlichen Ambiente des Weinkellers.

Die 177. Obernhofer Vollmondnacht „Der König von Cornwall“ am Samstag, 13. Mai, um 20 Uhr im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein entführt die Besucher in keltische Zeiten. Brigitte Bamm und Gaby Fischer erzählen die Geschichte um den stolzen alten König, der vor seinem Tod sein Reich an sei­ne drei Töchter verteilen will.
Das Thema findet sich übrigens – mit kleinen Abwandlungen – in den verschiedensten Kul­turkreisen. Shakespeare muss es wohl auch ge­kannt haben, er hat es nämlich als Grundlage sei­nes Dra­mas „King Lear“ benutzt. Alle Überlieferungen beginnen gleich: Diejenige Tochter, die ihren Vater am meisten liebt, soll den größten Teil des Erbes bekommen. Die jüngste ant­wortet nicht mit aufdringlichen Superlat­iven wie ihre Schwes­tern, sondern wählt eine sehr intelli­gente Antwort, die ihr allerdings nicht vergolten wird. Sie sagt ihm, er sei ihr so lieb wie das Salz, der empörte Vater jagt sie davon – und mit ihr verschwindet im gesamten Königreich das Salz.
Jetzt erst erkennt der König, wie kostbar das Salz ist und wie lebenswichtig für Mensch und Tier. Gerne würde er seinen Entschluss rückgängig machen, aber die jüngste Tochter ist verschwunden, verschollen im wilden Wald…
Sabine Hornung (Annwn) wird, nachdem sie im letzten Jahr leider wegen Krankheit absagen musste, nun – wie versprochen – bei dieser Vollmondnacht dabei sein, um mit ihrer wunderbaren Musik, mit Ge­sang und Harfe, für ihre Zuhörer eine funkelnde Regenbogenbrücke aus Harfenmelodien und Gesang hinüber in die versunkene Welt der westlichen Inseln erstehen lassen und so den Abend zu ei­nem begeisternden Konzert

Einladung_vortrag

„Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold“, so sagt es das Grundgesetz. Auch der Bundesadler als Hoheitszeichen trägt diese Farben. Der Ursprung von Schwarz-Rot-Gold, die Verunglimpfung durch radikale Gegner bis hin zur Verankerung im Grundgesetz zeigt, wie wechselhaft deutsche Geschichte verlaufen ist. Ebenso wechselhaft ist das Schicksal des Deutschlandliedes mit seinen drei Strophen, bis es schließlich zwischen Bundespräsident Heuss und Bundeskanzler Adenauer zu der Verständigung gekommen ist: „Bei staatlichen Anlässen soll die dritte Strophe gesungen werden“.
Der Geschichtsverein Nassau möchte in einem Vortrag „Schwarz-Rot-Gold und das Lied der Deutschen“ die grundlegenden Staatssymbole der Bundesrepublik Deutschland anhand der historischen Fakten beleuchten. Als Referent wird Dr. Klaus Oldenhage, Koblenz, Vizepräsident des Bundesarchivs a.D., einen umfassenden Einblick in ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte geben. Der Vortrag findet am Donnerstag, 11. Mai, um 19.30 Uhr im Ratssaal der Stadthalle Nassau statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Trotz eines vollen Terminkalenders kommen sie zum zweiten Male nach Pohl. Sie touren mit ihren Figuren durch ganz Deutschland und viele europäische Länder. Sie spielen in Magdeburg, Luxemburg, Frankenthal, auf der Insel Langeoog, bei den Kinder-Kulturtagen in Rauenthal, bei internationalen Figurentheaterfestivals und sind nun am Samstag, 20. Mai, wieder zu Gast im Limeskastell. Um 19.30 Uhr öffnet sich der Vorhang in der Basilika zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten Komödien des Welttheaters. „Der Diener zweier Herren“, gespielt mit großen, handgefertigten wunderschönen Figuren, die das Hohenloher Figurentheater mit den vielfach ausgezeichneten Johanna und Harald Sperlich im wahrsten Sinne des Wortes zum Leben erweckt. Das turbulente Verwirrspiel von Carlo Goldoni wurde 1746 in Mailand uraufgeführt, hat aber bis heute nichts von seinem Witz verloren.
Diese Komödie sollte man nicht verpassen. Es gibt viel zu Lachen und zum Staunen. Hier spielen keine Puppen, sondern große Figuren und man erlebt, wie z.B. der Hund mit dem Schwanz wedelt oder eine Schöne mit den Augen klimpert und ein Figurenspieler spricht im Dialog für zwei und mehr verschiedenen Figuren. Einfach genial!

  • Mehr zum Hohenloher Figurentheater und seinen Aufführungen unter www.hohenloher-figurentheater.de.
    Eintritt im Vorverkauf 10 EUR (Kinder, Schüler, Studenten, Azubis: 8 EUR),
    an der Abendkasse 12 bzw. 10 EUR.
    Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich in den Vorverkaufsstellen:
    Foto Jörg, Amtstr. 13, Nassau, Tel.: 02604 356,
    Markt-Apotheke, Am Marktplatz 7, Singhofen, Tel.: 02604 5877,
    Bücherland, Römerstr. 35-37, Nastätten, Tel.: 06772 960097,
    Buch & Stift, Untertalstr. 21, Katzenelnbogen, Tel.: 06486 902244,
    und im Limeskastell Pohl, Tel.: 06772 9680768, (officium@limeskastell-pohl.de). Hier sind auch Kartenreservierungen möglich.

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Die Veranstaltungsreihe „Kultur im Kastell“ hat sich inzwischen gemausert und ist bei vielen schon zu einem festen Begriff geworden. So war die Basilika des Limeskastells Pohl bereits bei den letzten Veranstaltungen, den Konzerten mit Paul Joses & Stephan Kießling, dem Duo Balance, Anarinya und auch bei der Zauberhexe Nudeltraud, jedes Mal voll besetzt. Auch das Frühjahrskonzert am Samstag mit der Internationalen Opernakademie „L‘Opera Piccola“ gehört dazu.

Mehr als 100 Besucher waren begeistert und voll des Lobes. Dies kommt auch in einem Statement eines Gastes zum Ausdruck: „Bei so viel ansprechender Kultur im kleinen Pohl mit seinem Limeskastell braucht man eigentlich gar nicht mehr nach Wiesbaden.“ Und in der Tat, das, was die Besucher erlebten, war schon etwas Besonderes. Die sechs jungen Damen und ein Herr als Hahn im Korb, die an der Akademie in Bad Schwalbach unter der Leitung von Romana Vaccaro klassischen Gesang studieren, zeigten schon ein bemerkenswertes Können und eine ausgeprägte stimmliche Qualität. Nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Thomas Steffen führte Ulrike Neradt als Moderatorin mit witzigen Bemerkungen, lustigen Gedichten und zwei Frühlingsliedern genial durch das Programm.

limes_oper2Zu hören gab es unter anderem die Arie „Es war im Frühling“ von Tschaikowsky, aus „Xerxes“ von Händel die Arie des Amastris, „Viljas Lied“ aus „Die lustige Witwe“ von Lehar, aus Mozarts „Zauberflöte“ die Arie „Papagena“ und das herrliche Duett „Pa, pa, pa…“ sowie „Brüderchen, komm tanz mit mir“ aus Hänsel und Gretel von Humperdienck. Im Musicalteil glänzten die Akteure mit den Beiträgen „Music of the Night“ aus Phantom der Oper, „Summertime“ aus Porgy and Bess und „Memory“ aus Cats. Zum Programm gehörten auch noch „Oh, jag dem Glück nicht nach“ und „Komm mit mir nach Varasdin“ aus den Kálmán-Operetten „Die Csardasfürstin“ und „Gräfin Mariza“.

Erstaunliche Virtuosität wurde in zwei Violinenvorträgen präsentiert. Aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ wurde entsprechend dem Konzertmotto der Frühling gespielt und später ein feuriger Csardas dargeboten. Als Meister seines Fachs erwies sich auch Pianist Alexander Schawgulidse, der mit gefühlvoller Fingerfertigkeit die Beiträge begleitete. Sämtliche Vorträge wurden vom Publikum mit reichlich Applaus und „Bravo-Rufen“ gebührend gefeiert und ohne zwei Zugaben durften die werdenden Künstler nicht von der Bühne.

Die Anmerkung einer Sängerin auf Facebook: „Es war ein sehr schönes Konzert im Limeskastell. Spitzen-Atmosphäre auf und hinter der Bühne, tolles Publikum und ein Auftritt, der rundum gut lief.“ Und auch die Leiterin der Opernakademie Romana Vaccaro attestierte: „…ich möchte mich nochmals ganz herzlich bedanken für die tolle Atmosphäre, Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit. Es hat uns allen großen Spaß gemacht und wir freuen uns auf neue Konzerte!“
So wird es bereits am Samstag, 9. September, ein weiteres Konzert der „L’Opera Piccola“ geben, und zwar als „Herbstkonzert“ und wenn es klappt „open air“.

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Ein Stück harte Arbeit sieht die SPD-Fraktion vor dem Stadtrat liegen, um die Zukunft von Nassau zu gestalten. Allen brennt es auf den Nägeln, wann die vielen Baustellen abgeschlossen sind, die die ganze Stadt belasten. Dann stellt sich die wichtige Frage, was sind die richtigen Ideen für eine gute Entwicklung und wann sind sie in die Tat umzusetzen? Wie, so muss der Blick nach vorne gehen, ist das Dorferneuerungskonzept für Scheuern mit Leben zu füllen? Welche Möglichkeiten eröffnet innerstädtisch die angestrebte Städtebauförderung? Kann die Stadt damit das Obertal aufwerten?
Wieviel Geld für externe Fachleute und Gutachten wird unbedingt benötigt, und wo kann man sich dies sparen? Was geschieht nach der Fusion mit dem Rathaus? Neben der Vielfalt von offenen Fragen, die entscheidend für die zukünftige Entwicklung der Stadt sind, gibt es Faktoren, auf die sich Nassau immer stützen konnte, das sind die private Initiative und der Sachverstand der Bürger. Diesen Sachverstand möchte die SPD stärker in die Diskussion einbeziehen. Sie bietet dazu einen Bürgerstammtisch zum Meinungsaustausch an. Für das Gespräch laden Fraktion und Vorstand alle interessierten Bürger ein. Der Bürgerstammtisch findet statt am Freitag, 5. Mai, um 19 Uhr, im alteingesessenen Hotel und Wirtshaus „Nassauer Löwe“. Alle kleinen und großen Fragen der städtischen Entwicklung können angesprochen werden.

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