Beamte der Polizeiinspektion Bad Ems haben am Freitag Motorradkontrollen in Nassau, auf der B 417, Hollerich, und in Fachbach-Oberau, B 260, in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt. Ziel war es, die Eignung der Fahrzeugführer und den technischen Zustand der Fahrzeuge zu prüfen. Weiterhin wurde die Möglichkeit genutzt, mit den Zweiradfahrern Präventionsgespräche zu führen.

Aufgrund der guten Wetterlage hatten sich viele Biker auf Tour begeben und die beliebten Strecken des Rhein-Lahn-Kreises aufgesucht. Es wurden 106 Motorräder angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Gegen zwei Motorradfahrer und -halter mussten Anzeigen wegen mangelhafter Bereifung vorgelegt werden. Weiterhin wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgrund technischer Veränderungen und damit verbundener Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit bzw. der Umwelt vorgelegt. Der Betrieb wurde untersagt, und die Fahrzeugführer mussten ihr Zweirad von der Kontrollstelle abholen lassen.

Ein Motorradfahrer fiel auf, weil er keine Fahrerlaubnis besaß. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige erstattet. Zwei Motorradfahrer trugen verbotenerweise Skihelme. Auch ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Weitere 18 Zweiradfahrer wurden verwarnt. elf Fahrzeugführer müssen eine Mängelbeseitigung im Rahmen eines Mängelberichtsverfahrens nachweisen.

Die Polizei weist nochmals besonders daraufhin, dass viele technische Veränderungen, insbesondere Veränderungen der Schalldämpferanlagen und Eingriffe in die Brems- und Lenkeinrichtung, zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. In diesen Fällen wird die Weiterfahrt untersagt. Auf die Betroffen kommt ein hohes Bußgeld, Kosten für ein Sachverständigengutachten und Verwaltungsgebühren zu. Weiterhin steht dem Motorradfahrer für den Zeitraum bis zur Erteilung einer Betriebserlaubnis sein Motorrad für die Ausübung seines Hobbys nicht zur Verfügung.

Der Nassauer Kanu-Club (NKC) lädt alle Mitglieder und interessierte Gäste zu einer Sommerfahrt am Sonntag, 9. August, ein. Gefahren wird eine 18 Kilometer lange Strecke von Runkel nach Diez. Die Teilnehmer treffen sich um 9 Uhr am Bootshaus in Nassau, um die Boote zu verladen und von dort aus gemeinsam mit privaten Pkw nach Runkel zu fahren. Unterwegs ist eine Mittagsrast geplant. Interessenten melden sich an bei NKC-Wanderwart Rolf Goeckel unter Tel. 0160 976 27 495 oder rolfgoeckel@gmail.com.

Ab sofort ist auch das Trainieren im Drachenboot wieder möglich. Foto: Gabi Henke

Nach den Lockerungen der 10. Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz kann der Nassauer Kanu Club (NKC) 1950 e.V. wieder Schnupperkurse und Training auch für Nichtmitglieder anbieten. Da der NKC in den letzten Jahren ein größeres Augenmerk auf den Breitensport gelegt hat, ist es möglich, sich gleich mehrere Paddelsportarten anzusehen oder gleich auszuprobieren. Der NKC stellt folgende Sportgeräte zur Verfügung: Kajaks, Canadier, Drachenboote und SUP – sie alle sind im Bootshaus an der Lahn vorhanden. Jugendwartin Jessica Pebbler und Sportwart Tobias Maxeiner freuen sich auf neugierige Interessenten. Schwimmen ist natürlich Grundvoraussetzung, zusätzlich müssen Jugendliche unter 18 Jahre eine Schwimmweste tragen. Boote, Paddel und Westen stellt der Verein kostenlos zur Verfügung. Das Training ist ab dem 3. August jeweils montags von 17 Uhr bis 19 Uhr und nach Vereinbarung. Neue Mitglieder die sich in diesem Jahr dem Verein anschließen möchten zahlen 2020 keinen Beitrag.

Um den Kontakt zu den Drachenbootteams nicht zu verlieren bietet der Verein vom 3. bis zum 22. August Drachenboottraining an. Dieses Training ist nur nach Terminabsprache möglich. Die Teams können sich unter Info@Nassauer-Kanu-Club.de per E-Mail oder beim Vorsitzenden Kalli Wiemann direkt anmelden. Die bestehenden Hygienevorschriften lassen das Training unter den gültigen Hygienevorschriften sowohl im 10er als auch im 20er-Drachenboot zu. Eine Liste mit den Namen der Teilnehmer inklusive Handynummern ist Pflicht. 

Mit vereinten Kräften wurde der schwere Holzcanadier um die defekte Schleuse Hollerich herumgetragen. Fotos: NKC

Das jüngste Anpaddeln des Nassauer Kanu-Clubs (NKC) werden die teilnehmenden Kanuten so schnell nicht mehr vergessen. Denn erstmals mussten sie den großen Zehner-Holzcanadier „Edmund Noll“ nicht nur mit Stechpaddeln bewegen, sondern auch tragen! Aber der Reihe nach. 

Ein Teil der Anpaddler in der Schleuse Kalkofen.

Der erste Teil des wegen der Corona-Pandemie verschobenen wassersportlichen Auftakts der NKC-Wanderabteilung verlief noch wie gewohnt: Pünktlich um 11 Uhr kamen die insgesamt 15 Paddler in zwei Booten, unter ihnen viele Freunde des Vereins, in Laurenburg aufs Wasser, um von dort aus die acht Kilometer nach Obernhof zurückzulegen. In dem Weindorf kehrte ein Teil der Nassauer Kanuten in die Winzergaststätte von Sabine und Uwe Haxel ein, um sich für die Weiterfahrt mit einem kräftigen Schoppen und einer zünftigen Winzermahlzeit zu stärken. Die dabei gewonnene Kraft konnten die Kanufahrer auch gut gebrauchen, denn wie sich wenige Kilometer weiter herausstellte, hatte die Lahnschleuse Hollerich über Nacht ihren Betrieb eingestellt – wegen eines technischen Defekts. Also blieb den Freizeitsportlern keine andere Wahl, als den rund 250 kg schweren Holzcanadier aus dem Wasser zu holen und um die Schleuse herum zu tragen.

Keine leichte Sache für die zehn Männer und Frauen, doch mit Hilfe von einigen weiteren freundlichen Kanufahrern gelang es schließlich, das mächtige Boot hinter der Schleuse die steile Uferböschung hinab sanft ins Wasser gleiten zu lassen. Von dort aus war es dann ein Leichtes, die verbliebenen zweieinhalb Kilometer bei schönem Sommerwetter bis zum Bootshaus in Nassau zurückzulegen. Das abschließende Radler hatten sich die Kanufahrer an diesem Sonntag mehr als verdient! 

Die Besatzung Zehner-Canadiers „Edmund Noll“ vor der malerischen Kulisse der Obernhofer Weinberge.

Eine Mädchenfreizeit bietet das evangelische Dekanat Nasssauer Land zusammen mit der Stiftskirchengemeinde und der Kirchengemeinde St. Peter zu Diez Zwölf- bis 14-Jährigen von Freitag, 28., bis Sonntag, 30. August, an. Es geht ins Feriendorf Hübingen, wo es um Themen geht, die Mädchen dieses Alters bewegen. Die Freizeit orientiert sich an der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes.

Sollte die Freizeit bis zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Entwicklung nicht möglich sein, würde das Treffen alternativ zur Tagesfreizeit am 29. August in der Stiftskirchengemeinde Diez umfunktioniert.

Mehr Informationen und Anmeldung bei den Gemeindepädagoginnen Ulrike Schaffert (0176-54075048; ulrike.schaffert@ekhn.de) und ab 4. August Sabine Güntner (0170-5485179, sabine.guentner@ekhn.de).

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Hygienevorschriften und Auflagen muss leider auch in der Ortsgemeinde Seelbach das Kirchweihfest „Anne-Kerb“, das traditionell dieses Jahr vom 24. bis. 26.07.2020 gefeiert worden wäre, ausfallen. Um Beachtung wird gebeten.

Im evangelischen Dekanat Nassauer Land stehen die Gemeinde-Wechsel von zwei Pfarrpersonen bevor. Pfarrer Stefan Fischbach verlässt die Kirchengemeinde Nassau und übernimmt das Kirchspiel in Dausenau, seiner Heimatgemeinde, zu der auch die Kirchengemeinde Hömberg-Zimmerschied gehört. Die Nachfolge steht bereits. Pfarrerin Mariesophie Magnusson wechselt Ende Sommer von Klingelbach in die Kirchengemeinde Nassau.

Der aus Dausenau stammende Pfarrer Stefan Fischbach war vor fünf Jahren von der Pfarrstelle in Oberneisen nach fast 13 Jahren nach Nassau gewechselt. Die Aar-Gemeinde war Fischbachs erste volle Pfarrstelle. Mit seinem Dienstantritt in Nassau stand dem 54-Jährigen gleich ein Großprojekt bevor: die Umsetzung des von der Gemeinde schon in den Jahren zuvor geplanten Neubaus einer Orgel, die der renommierte Orgelbauer West übernahm. Auch in der Johanniskirche selbst musste gebaut werden. Eine neue Heizungsanlage wurde installiert ebenso eine neue Lautsprecheranlage, damit das Wort Gottes in der Johanniskirche sowohl inhaltlich als auch akustisch die Besucher erreicht.

Ganz praktisch wurde die Ökumene gelebt, als die katholische Kirche renoviert wurde und die Johanniskirche sowohl evangelischen als auch katholischen Christen einen Raum zum Feiern bot. Bereichernd fand Fischbach das ökumenische Miteinander, den Austausch und die Kooperationen nicht nur dabei. Sowohl in der Stadt als auch in der Region der Ökumene im Nassauer Land kam die Verbundenheit zudem in gemeinsamen Gottesdiensten wie an Himmelfahrt oder beim Neujahrsempfang im Kloster Arnstein zum Ausdruck.

Freude bereiteten dem Theologen die vielseitigen Kontakte in der Gemeinde, die vom engagierten Kindergottesdienst-Team über die Konfi-Arbeit und den Unterricht am Leifheit-Campus bis hin zu Seniorentreffen und Besuchen im Haus Hohe Lay reichten. Mit der Coronakrise war zuletzt auch Außergewöhnliches gefragt. Fünf Vorstellungsgottesdienste mit Videoclips der jungen Leute wurden gefeiert und eine Woche später acht Konfirmationsandachten. In Dausenau erwartet Fischbach jetzt eine Kooperation in noch größerem Rahmen, denn neben den zwei Kirchengemeinden wird dort der Konfirmandenunterricht gemeinsam mit Bad Ems organisiert.

Seiner Heimat Dausenau und der bemerkenswerten Kastorkirche ist der passionierte Historiker und Liebhaber historischer Baukunst in all den Jahren immer verbunden geblieben. Nach seinem Vikariat in Geisenheim absolvierte Fischbach ein Spezialvikariat im Landesamt für Denkmalpflege und publizierte seine Forschungsergebnisse über Synagogen in Rheinland-Pfalz. Außerdem entstanden über die Jahre Publikationen über die Kirchen in Dausenau, Oberneisen und Burgschwalbach.

In Dausenau sowie in der zum Kirchspiel gehörenden Kirchengemeinde Hömberg-Zimmerschied freuen sich die Christen auf ihren alten und neuen Mitbürger, ist das Pfarramt doch seit einem Jahr vakant. Fischbach wird am Sonntag, 30. August um 10.15 Uhr in Nassau verabschiedet; der Einführungsgottesdienst in Dausenau ist für September geplant.

Ensemble mit Backofen, Brunnen, Abflussrinne sowie Turm mit Pinienzapfen. Fotos: Heinz Pfeifer

Das Limeskastell in Pohl hat den coronabedingten Dornröschenschlaf beendet. Seit Anfang Juli ist wieder freitags, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr für Tagesbesucher geöffnet. Aufgrund der Corona-Situation werden jedoch einige Abläufe angepasst, die bei einem Besuch eingehalten werden müssen. Notwendig ist wie überall in jedem Falle die Maskenpflicht und die Abstandshaltung. Extra Helfer sind abgestellt, die den Besuchern die Maßnahmen und die Wegeführung noch einmal erläutern und behilflich sind. Desinfektionsstellen sind an mehreren Punkten eingerichtet. Es wird also alles dafür getan, den Aufenthalt der Besucher im Kastell – wie auch bisher schon – zu einem Erlebnis zu machen.

Aufgrund der Vorgaben der Landesregierung und des Gesundheitsamtes des Rhein-Lahn-Kreises hätte das Kastell als Museum bereits zum 1. Mai 2020 wieder für die Besucher freigegeben werden können. Die Verantwortlichen haben sich jedoch entschieden, das Kastell bis zum 30. Juni zur Sicherheit für den Publikumsverkehr geschlossen zu halten, aber auch um Renovierungsarbeiten durchzuführen. 

Das neu eingefasste Kräuterbeet am Wallaufgang.

So waren in den Monaten Mai und Juni die Ehrenamtler nicht untätig und es wurden zahlreiche Arbeiten durchgeführt, die ansonsten während der laufenden Saison nicht geleistet werden können. Es wurde der schindelgedeckte Brunnen fertiggestellt (sehenswert ist er mit Sicherheit!), die wassergebundene Decke im Hof und auf dem Umgang erneuert, die Oberflächenwasserabläufe gereinigt und ein aktueller Stromverteilungsplan erstellt. Weiterhin wurde ein neuer Laserbeamer unter der Basilica-Decke zur Optimierung von Bildvorträgen installiert, die Tonanlage mit Funk-Headsets ergänzt und ein modernes Kassensystem angeschafft. Hier kann zukünftig mit allen Kredit- oder Girokarten und auch kontaktlos mit dem Handy gezahlt werden. Außerdem wurde der Museums- und Selbstvermarkter-Shop neu organisiert. Auch wurde die Möglichkeit zu einer Bildvorführung in der taberna geschaffen. Außerdem wurde die Neuanlage des Kräuterbeetes (ist auch ein Hingucker geworden) mit damals üblichen Küchenkräutern verwirklicht, die Heizungsanlage optimiert, alle Holzteile im Hofbereich wie Fenster, Fensterläden, Stützbalken, Wehrgang auf dem Wall sowie alle Wände gereinigt und neu gestrichen. Ein Wasserablauf von Brunnen und Backofen wurde errichtet.

Das Limeskastell erstrahlt also fast in einem neuen Glanz und wird spätestens im nächsten Jahr 2021 zum zehnjährigen Jubiläum besser aussehen als jemals zuvor.

Worauf viele Freunde des Limeskastells Pohl warten, ist auch eine Aussage zum neben einem Besuch das zweite Highlight „Kultur im Kastell“. Wirklich tolle Veranstaltungen wie die Konzerte mit Michael Raeder, Ulla Meinecke, Emma Langford, Sofia Talvik und Lulo Reinhardt mussten leider ebenso abgesagt werden wie der Music-Brunch mit der heimischen Musik-Künstlerin Hanne Kah und den Limpets.

Weitergehen wird es in jedem Fall aber am Samstag, dem 5. September, 20.00 Uhr, mit der Band mit der Harfe, nämlich der Jeanine Vahldieck Band mit ihrer Gute-Laune-Tour und am Samstag, dem 19. September, 20.00 Uhr mit Biber Herrmann und seiner Grounded-Tour 2020, allerdings weiter noch mit den coronabedingten Vorgaben, nämlich . 

Das als abgespeckte Version geplante LimesLive am August-Wochenende ist leider bereits abgesagt und ob der Genussmarkt „lokal & lecker“ am 11. Oktober stattfinden kann, steht noch nicht fest.   

Infos zu allen Regeln, Vorgaben, Veranstaltungen, Eintritt und Preisen finden sie auf der Homepage www.limeskastell-pohl.de.  Reinschauen lohnt immer. Heinz Pfeifer

Endlich war es soweit!  Am Samstag haben Vertreter der Interessengemeinschaft „Bürgerweinberg Obernhof/Weinähr“ zum ersten Mal aktiv verschiedene Arbeiten erledigt. Sie trafen sich um 9 Uhr, um im Bürgerweinberg Weinähr gemeinsam zu mähen und zu heften. Karl Friedrich Merz als Vertreter der beiden Ortsgemeinden begrüßte gemeinsam mit seinem Weinährer Amtskollegen Christoph Linscheid insgesamt 19 Helfer im ehemaligen Schnepf-Weinberg. Die große Aufgabe bestand darin, die Bestandsreben Riesling und Müller-Thurgau zu heften. Kein leichtes Unterfangen in der alten Drahtanlage. Nach einer Einführung und praktischen Umsetzungs-Tipps konnte es auch schon losgehen. Doch bevor die Heftarbeiten beginnen konnten, musste zuvor die Fläche gemäht werden.

Alle weiteren Helfer teilten sich in mehrere Gruppen auf. Eine über die andere Reihe konnte nun fleißig geheftet und gebunden werden. Vorsichtig wurden die Triebe zwischen den Heft-Drähten fixiert und einige lange Triebe konnten sogar bereits „gegipfelt“ (abgeschnitten) werden. Zusätzlich wurden auch direkt die Triebspitzen und Geiztriebe entfernt.  Besonders der Riesling hat sich in Weinähr prächtig entwickelt. Nach getaner Arbeit und sichtlich stolz mit dem Ergebnis, stießen die Helferinnen und Helfer natürlich auch mit einem Glas Lahnwein auf den Erfolg an.

Die Interessengemeinschaft Bürgerweinberg möchte alle Interessierten auf den kommenden Arbeitseinsatz am Samstag, 11. Juli, um 9 Uhr am Standort Obernhof erinnern. Hier steht ebenfalls ein wichtiger Schritt an. Die frisch gesetzten Reben (Sauvignon Gris und Cabernet Cortis) wachsen so gut, dass sie dringend eine Standhilfe benötigen. Nun müssen ca. 150 cm lange Stahlstangen gesetzt werden. Diese werden in die kommende Drahtanlage mit eingebunden. Sie geben den Reben Halt und sind daher bereits jetzt sehr wichtig für ein gutes Wachstum.

Wer Teil dieses wunderbaren Gemeinschaftsprojektes sein möchte, kann die Interessengemeinschaft unter der folgenden Internetadresse kontaktieren: www.buergerweinberg-obernhof-weinaehr.de. Alle Helferinnen und Helfer sind willkommen!

Bei einem Verkehrsunfall diesen Freitag gegen 11.15 Uhr an der Einmündung der Kreisstraße 6 aus Richtung Dienethal auf die L 332 in Richtung Scheuern ist ein Motorradfahrer leicht verletzt worden. Eine Autofahrerin, die links nach Scheuern abbiegen wollte, Uhr über das Stopp-Schild stieß mit einem in Richtung Schweighausen fahren Motorradfahrer zusammen. Der Zweiradfahrer wurde in ein Bad Emser Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren infolge des Zusammenstoßes nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Einmündung war anderthalb Stunden gesperrt.

Bei einem Unfall auf der abschüssigen Kreisstraße 4 zwischen Winden und Nassau ist am Donnerstag gegen 8.10 Uhr ein Fahrradfahrer gestürzt und schwer verletzt worden. Auf der kurvenreichen Bergstraße querte ein Wild die Straße und brachte den erfahrenen Radsportler zu Fall. Nach einer notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der verunfallte Sportler in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen verhinderte der getragene Helm schlimmere Kopfverletzungen. Die Unfallstelle war während der Verkehrsunfallaufnahme in beide Richtungen über einen Zeitraum von eineinhalb Stunden gesperrt.

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Donnerstag etwa 100 leere Bierfässer aus dem umzäunten Gelände des Getränkegroßhandels Trinkkontor in Singhofen entwendet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass die Täter die Fässer über den Zaun geworfen und anschließend auf ein Großraumfahrzeug geladen haben. Die Polizeiinspektion Bad Ems bittet Zeugen, die in dem besagten Zeitraum verdächtige Personen oder verdächtige Fahrzeuge wahrgenommen haben, sich umgehend zu melden.

Karl-Heinz Betz tritt am Freitag, 3. Juli, ab 19.30 Uhr live auf der Hofterrasse im Kunstcafé am Hexenturm auf. Die Adresse lautet: Milchstraße 7, 56377 Nassau. Internet: www.amhexenturm.de. Reservierung ist erforderlich unter Tel. 02604/9529966

Müssen dann eigentlich unsere Proben ausfallen? So oder so ähnlich waren im März die ersten Reaktionen beim Chor tonArt Nassau, als sich herauskristallisierte, dass Covid-19 doch ernster zu sehen ist, als zunächst angenommen.

Relativ zügig wurden dann die Proben auf Eis gelegt, da es sich, wenn alle aktiven tonArtisten zur Probe erscheinen, um eine Gruppe von 25 bis 30 Sängern handelt. So viele Menschen auf engstem Raum, viel Atmen und Singen und dazu noch eine große Anzahl von Risikopatienten: Das wäre niemandem zuzutrauen gewesen. Um nicht ganz aus der Übung zu kommen, entschied sich der Vorstand dann dazu, den Sängern die Proben online zu ermöglichen.

Gemeinsames Singen ist so zwar aufgrund zeitlicher Differenzen in der Übertragung nicht möglich, allerdings können Stimmübungen und interessantes theoretisches Hintergrundwissen zum Gesang so umgesetzt werden. Sich mal wieder in der Gruppe unterhalten zu können und sich wieder zu sehen – wenn auch nur online- hat nach so langer Zeit dann doch einfach gut getan. Seit dem 10. Juni sind in Rheinland-Pfalz Chorproben zwar wieder erlaubt, allerdings sind die Auflagen nur schwer umzusetzen. Daher probt tonArt weiterhin erstmal „nur“ online.

Der ambulante Dienst am Marienkrankenhaus in Nassau ist ab sofort unter neuen Telefonnummern erreichbar. „Auch wenn die alten Nummern noch eine zeitlang weitergeleitet werden, bitten wir unsere Kunden, ihre Angehörigen und alle Interessenten, von nun an möglichst die neuen Verbindungen zu nutzen“, sagt die Leiterin des Pflegedienstes am Neuzebachweg, Barbara Jaeger.

Die neue Hauptnummer lautet 02604 25 59 710. Auch die Faxnummer ändert sich: Wer einen Vertrag oder ein Formular an den Pflegedienst schicken will, soll künftig die Nummer 25 59 799 anwählen. Die mobile Bereitschaftsdienst-Nummer 0171 56 76 220 bleibt dagegen erhalten. 

Der ambulante Dienst am Marienkrankenhaus ist der einzige mobile Pflegedienst in Nassau. Grund für die Umstellung der Telefonanschlüsse ist der Umzug der medizinischen Fachabteilungen aus dem Marienkrankenhaus an die Paracelsus-Klinik in Bad Ems. „Bisher war unser Anschluss eine Nebenstelle des Marienkrankenhauses, doch diese Nummern werden demnächst deaktiviert“, so die Leiterin.

Anders als das Marienkrankenhaus ist der ambulante Dienst in Trägerschaft der Seniorenhilfe SMMP der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel verblieben. Zur Seniorenhilfe SMMP sind in den vergangenen Jahren sogar weitere ambulante Dienste und ambulant betreute Senioren-Wohngemeinschaften hinzugekommen. „Von den Umstrukturierungen der Kliniken sind wir daher nicht betroffen“, erläutert Barbara Jaeger. Im Gegenteil: „Der Bedarf ambulanter Dienstleistungen wird größer. Daher bleiben wir auf jeden Fall vor Ort. Unser Dienst wächst und entwickelt sich sehr positiv. Mittlerweile haben wir über 250 Kunden. Wir sind sogar auf der Suche nach weiteren Pflegefachkräften.“ 

Ein 29-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau ist am Sonntag gegen 4.20 Uhr mit einem Pkw auf dem Lahntal-, Rad- und Wanderweg gefahren. Im Bereich Nassau kam er von dem Radweg ab und prallte gegen einen Baum. Dadurch zog er sich mehrfache Verletzungen zu. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der Unfallverursacher unter Alkoholeinwirkung stand, woraufhin ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt wurde. Der Fahrzeugführer wurde zur weiteren Behandlung in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht.

Vor Anrufen von falschen Polizeibeamten warnt die Polizei Bad Ems. In den vergangenen Tagen wurden erneut einige meist ältere Männer und Frauen aus der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau von angeblichen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert. Diese behaupteten, dass in der Nachbarschaft der Betroffenen Straftäter festgenommen worden seien und wollten die Vermögensverhältnisse und die in der Wohnung vorhandenen Wertgegenstände der Angerufenen erfragen.

Die Polizei in Bad Ems stellt klar, dass sie solche Telefonate nicht führt. Nachbarschaftsbefragungen finden durch Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte persönlich statt. Diese weisen sich bei Zweifeln gerne aus. Deshalb der Rat: „Machen Sie keine Angaben zu Barschaft, Wertgegenständen, Schmuck oder Ähnlichem am Telefon! Ziehen Sie gegebenenfalls Familienangehörige oder Nachbarn hinzu! Rufen Sie nicht unter einer angezeigten oder vom anrufenden „Polizisten“ angegebenen Nummer zurück! Wenden Sie sich bei Bedarf an die Polizeiinspektion Bad Ems unter der Telefonnummer 02603 / 9700.“

Vermutlich wegen eines Fahrfehlers ist am heutigen Sonntag gegen 14 Uhr ein Motorradfahrer auf der kurvenreichen Gefällstrecke der B 260 zwischen Singhofen und Nassau gestürzt. Der Fahrer rutsche nach rechts von der Fahrbahn in die angrenzende Böschung. Er wurde bei dem Unfall verletzt und zur Behandlung ein Koblenzer Krankenhaus gebracht. Am Motorrad entstand erheblicher Sachschaden.

Ein rücksichtsloser Fahrzeugführer war am vergangenen Dienstag auf der B 260, zwischen Bad Ems und Nassau unterwegs. Wie die Polizei berichtet, soll der Fahrer eines grauen 1er BMW mit auswärtigem Kennzeichen mehrere andere Verkehrsteilnehmer rücksichtslos bedrängt und fast einen Auffahrunfall provoziert haben. Weiterhin soll er Fahrradfahrer in einem nicht näher beschriebenen Fahrmanöver genötigt haben. Das komplette Kennzeichen ist der Polizei bekannt. Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zu den Vorfällen machen können. Insbesondere die Fahrradfahrer und der Führer des Pkw, der an dem „Beinaheunfall beteiligt“ war, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Bad Ems in Verbindung zu setzen. Tel.: 02603 / 9700 oder auch gerne per E-Mail, unter pibadems@polizei.rlp.de.

Vier unbekannte Täter haben am Donnerstag zwischen 20 und 20.30 Uhr am Goethepunkt in Obernhof zwei Heranwachsende überfallen und ihnen gewaltsam zwei Montainbikes gestohlen. Wie die Polizei berichtet, handelt es sich bei den Tätern um „südländische männliche Personen“. Bei den Rädern handelte es sich um ein gelbes Rad der Marke KTM und ein hellblaues Rad der Marke Specialized. Die Polizei vermutet, dass ein Zusammenhang mit einem am Tatort befindlichen silbernen Opel Kombi mit EMS- Kennzeichen besteht. Sachdienliche Hinweise zu den Rädern oder den mutmaßlichen Tätern sind bitte an die Polizeiinspektion in Bad Ems, Tel. 02603/970 110, oder per E-Mail an pibadems.wache@polizei.rlp.de zu richten.

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