Spannende Rennen erwarten die Zuschauer wieder bei der Drachenboot-Regatta am 22. August. Foto: Gabi Henke Photography

Auch in der Winterzeit sind die Nassauer Kanuten alles andere als untätig, und Winterschlaf wird am Bootshaus an der Lahn nicht gehalten, berichtet der Vorsitzende des Nassauer Kanu Club (NKC) 1950 Kalli Wiemann. Denn derzeit stellt der Verein die Weichen für die kommende Wassersportsaison in Nassau. In diesem Jahr feiert der NKC einen runden Geburtstag: Vor 70 Jahren wurde der Verein aus der Taufe gehoben – ein Jubiläum, das gefeiert werden will. „Ein ruhiges Jahr wird es nicht, eher ein Turbulentes“, sagt Vereinsvorsitzender Kalli Wiemann schon jetzt bedeutungsvoll. Über die Details informiert der Vereinschef aber erst während der Jahreshauptversammlung am kommenden Samstag, 29. Februar, 19.30 Uhr, im Bootshaus an der Lahn.

Schon am Vorabend, Freitag, 28. Februar, 19 Uhr, treffen sich die Teamkapitäne der Drachenboot-Mannschaften im Clubraum des Bootshauses. An diesem Abend haben sie die Möglichkeit zu einem Erfahrungsaustausch der letzten Drachenboot-Regatta. „Dem Vorstand ist an diesem Austausch sehr viel gelegen, da wir eventuelle Möglichkeiten zur Optimierung der Veranstaltung noch rechtzeitig in das Regattakonzept einpflegen können“, erklärte Vorsitzender Wiemann. Neue Teams und deren Kapitäne seien an diesem Abend herzlich eingeladen. Hier bekommen die Mannschaften wichtige Informationen über die Drachenbootsaison, die am 1. Juni 2020 mit den ersten Trainingsfahren beginnt.

Diese Übungsfahrten seien für die Teams enorm wichtig, erläuterte Wiemann. Denn hier würden sie von erfahrenen Steuerleuten gut vorbereitet, um am Regattatag, 22. August, trainiert und sicher in die Rennen starten können. Die Termine für die Übungsfahrten werden laut Wiemann in diesem Jahr zum ersten Mal zentral koordiniert. Es wird einen Teamkoordinator geben, der die Schnittstelle zwischen den Teams und den Steuerleuten füllt. Nötig wurde dieser Schritt laut Wiemann, weil der NKC allen Teams mindestens vier Übungsfahren anbieten will. Bei 20 Teams und mehr kommen mindestens 80 Übungsfahrten zusammen, die gut geplant werden müssen, damit sie sportlich und sicher durchgeführt werden können.

In der Königsklasse, den 20er Drachenbooten, wird es in diesem Jahr eine freudige Überraschung geben, über die der NKC-Vorsitzende beim Treffen der Teamkapitäne berichten wird. Die noch recht neue Klasse der Zehner-Drachenboote wird auch in diesem Jahr wieder gefahren, und auch den Traditionslauf der Herzen mit den Bewohnern der Stiftung Scheuern und das Kinderrennen soll es wieder geben. Noch offen ist allerdings, ob es wieder einen Lady’s Cup gibt. Der NKC würde sich jedenfalls über reine Damenteams sehr freuen.

Bei den älteren Drachenboot-Mannschaften gibt es in diesem Jahr drei Besonderheiten: Die Nassauer Camper und die Judo Dreagons des 1860 TV Nassau sind von der ersten Stunde an mit dabei, und das International Racing Team 21pirat.es feiert am Regattawochenende seinen 15. Geburtstag.

Weitere Informationen gibt es per Mailanfrage unter info@nassauer-kanu-club.de oder auf der Homepage www.Nassauer-Kanu-Club.de.

Heringsessen bei der Awo

Unbekannte Täter haben zwischen Samstag, 18 Uhr, und Sonntag, 20 Uhr, in der Hauptstraße in Winden ein Mountainbike der Marke Cube, grau mit roter Schrift und 29-Zoll-Bereifung gestohlen. Die Polizei Bad Ems sucht nun Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können. Hinweise bitte an die PI Bad Ems unter der Tel. 02603/970 0 oder pibadems.wache@polizei.rlp.de.

Der Förderkreis Limeskastell Pohl lädt seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 27. Februar, um 19.30 Uhr im Limeskastell Pohl ein. Unter anderem stehen der Geschäftsbericht, die Neuwahl des geschäftsführenden und erweiterten Vorstands und die Termine 2020 auf der Tagesordnung.

Das neue Jahr im Nassauer Chor tonArt ist mit der Aufnahme einer neuen Sängerin eingeläutet worden. Ria Rottmann aus Kamp Bornhofen unterstützt den Chor nun stimmkräftig im Alt. Unser Foto zeigt (von links) die Zweite Chorsprecherin Inge Kloos, Ria Rottmann und Chorsprecher Thomas Diel.

 Die Akteure Friedel Becker, Gaby Bindczeck, Marie Dillenburger, Judith Schleimer und Christa Schwarz (von links).

Herausragendes Merkmal aller bisherigen acht Weinproben im Limeskastell Pohl war, dass sie immer ausgebucht waren, so auch diesmal wieder bei der vierten närrischen Weinverkostung, und das ohne große öffentliche Werbung. Viele Gruppen kommen schon seit Jahren. Ein Grund mehr, diesmal mit dabei zu sein, war sicherlich auch der Besuch der neuen Mittelrhein-Weinkönigin Marie Dillenburger aus Bornich. So war die närrische Weinprobe am Samstag, 1. Februar, bei voller Hütte wieder ein Highlight.

Der Limeskastell-Geschäftsbereichsleiter Thomas Steffen begrüßte die närrischen Weinprobler, die Akteure, die Weinkönigin und Friedel Becker, der fortan die Moderation übernahm. Marie Dillenburger begrüßte dann das Publikum und erzählte liebevoll gekonnt etwas über den Weinbau am Mittelrhein. 

Christa Schwarz als Supermodel XXL.

Verkleidet als zwei schwarze Raben flogen Christa Schwarz und Judith Schleimer durch den Saal auf die Bühne. Der eine Rabe versuchte mit allen Tricks, dem anderen die Angst vor dem Fliegen zu nehmen, dieser erfand jedoch immer wieder neue Schreckensszenarien. Nach dem Genuss des köstlichen Imbisstellers wurde es dann seltsam, als Gaby Bindczeck ebenfalls als Weinkönigin auf die Bühne kam und mit ihren schrägen Erlebnissen das Publikum zum Lachen brachte. Judith Schleimer brachte die Fortsetzung ihrer Büttenrede aus dem Vorjahr über die Gebrechen des Alters. Der Refrain: „Hej dout et wih, unn do dout et wih, alles woat schee is, dat kammer net mih“, lud das karnevalistische Publikum zum Mitsingen und Mitschunkeln ein. Anschließend brachte Christa Schwarz die Weinprobler noch einmal richtig in Schwung mit ihrem zweiten Vortrag, in dem sie als Model XXL sogar den Meister Karl Lagerfeld überzeugte.

Zur Stimmung trug die zwischenzeitliche Untermalung vor und nach den einzelnen Vorträgen mit karnevalistischen Stimmungsliedern bei. Auch Friedel Becker wusste wieder zu gefallen, brachte das Publikum mit seinen flotten Sprüchen, Anekdoten und Witzen ebenfalls zum Lachen, zündete einige Raketen und reichte fünf Bornicher Weine zur Probe. Dem trockenen Riesling folgte ein halbtrockener, dann ein Spätburgunder, ein Regent und schließlich ein Spätburgunder Weißherbst.

Sowohl Akteure als auch Besucher konstatierten, dass sie sich schon auf die „Närrische Weinprobe“ im nächsten Jahr freuen. Allen Akteuren dankte Thomas Steffen und überreichte ein Präsent. Großer Dank gilt an dieser Stelle insbesondere Friedel Becker von der Winzergenossenschaft Loreley in Bornich, der das Angebot im Limeskastell seinerzeit mit initiiert und von Anfang an die Weinproben moderiert hat.
(Text und Fotos: Heinz Pfeifer)

Der Nassauer Chor tonArt hat im Januar das voc.cologne Festival in Köln besucht. Als Ersatz für eine Weihnachtsfeier lauschten die Sängerinnen und Sänger nach einer entspannten Anreise und leckerem Essen einem tollen Konzert unter der Leitung von Prof. Dr. Erik Sohn. Den Dozenten an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz lernte der Chor letztes Jahr im Rahmen eines Workshops des CV Rhein-Lahn persönlich kennen und schätzen.

Im Konzert war zunächst der Chor der Hochschule Vocal Journey zu hören. 60 junge Studenten brachten gefühlvolle und poppige Musik auf die Bühne des Konzertsaales der Hochschule. Im zweiten Teil war dann der Chor „Alte Bekannte“ zu hören, ein Nachfolger der Wise Guys. Im November dieses Jahres wird tonArt in den Genuss eines Coachings durch Erik Sohn kommen. Dafür reist der Gesangscoach eigens nach Nassau, um ausschließlich mit tonArt einen Tag lang zu musizieren.

Der BVB-Fanclub „Rhein-Lahn 09“ hat am Samstag das Heimspiel des BVB gegen Union Berlin live erlebt. Ziel der Busfahrt war einmal mehr das größte Stadion Deutschlands, das Westfalenstadion (oder wie es manche nennen: Signal-Iduna-Park) mit seinen über 80.000 Plätzen. Wie eigentlich immer bei BVB-Spielen war das Stadion ausverkauft, umso mehr freuten sich die 42 Mitglieder, die an der Busfahrt teilnahmen und so in den Genuss der einzigartigen Stimmung kommen konnten.
Vormittags ging es an den Haltestellen in Singhofen, Nassau, Dausenau, Bad Ems und Montabaur los. Auf einem Rastplatz stärkte man sich an einem vom Vorstand besorgten und kostenlosem Frühstück. Fast zwei Stunden vor Anpfiff erreichte man dann schließlich Dortmund und konnte sich so noch reichlich im Fanshop oder an den zahlreichen Getränke und Imbissbuden versorgen.
Frühzeitig nahm man dann die Plätze im Stadion ein, die je nach Vorliebe diesmal auf der berühmten Südtribüne oder auf der Ost- oder Nordtribüne waren. Der BVB gewann das Spiel schließlich verdient mit 5:0, wodurch die Stimmung auf der Rückreise bei den Mitreisenden natürlich sehr gut war. Zudem erhielten hier noch die Gewinner des traditionellen Fanclub-Tippspiels tolle Preise in Form von BVB-Fanartikeln. Gut gelaunt erreichten so alle wieder frühzeitig ihre Wohnorte. Ein Dank gilt wieder Mal dem Busunternehmen „Modigell&Scherer“ aus Neuhäusel sowie dem Busfahrer.

Der Fanclub hat inzwischen 221 Mitglieder, weitere Interessenten können sich gerne unter info@rheinlahn09.de oder Tel. 0177/4629142 melden. Der Jahresbeitrag beträgt gerade einmal 19,09€ (in Anlehnung an das Gründungsjahr des BVB). Neben den Busfahrten bieten wir auch zu vielen weiteren Spielen des BVB Karten für unsere Mitglieder an, dazu gibt es verschiedene Treffen, Feiern etc. Auch das soziale Engagement ist dem Verein sehr wichtig, zum Beispiel in Form einer jährlichen Spende. Weitere Infos gibt es auf der Homepage www.rheinlahn09.de.

Die Neuwahl des Vorstands steht auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Nassauer Kanu-Clubs (NKC) 1950 am Samstag, 29. Februar, 19.30 Uhr, im Bootshaus in Nassau. Weitere Punkte auf der Tagesordnung sind Ehrungen verdienter Mitglieder, die Berichte des Vorsitzenden und der Fachwarte mit Aussprache sowie die Wahl eines neuen Kassenprüfers. Außerdem blickt der Verein auf seine Aktivitäten in diesem Jahr mit der 13. Drachenboot-Regatta am 22. August.

Fotos: Inge Scherer

Der Dachstuhl eines Hotelgebäudes in der Straße „Hinterwiesen“ in Weinähr ist laut Polizei am Dienstagmorgen aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Offenbar bemerkte ein Gast zunächst gegen 9 Uhr Brandgeruch und stellte wenige Minuten später fest, dass der Dachstuhl des Gebäudes brannte. Er verständigte die Besitzer des Hotels und die Feuerwehr und flüchtete aus dem Gebäude. Nach derzeitigem Kenntnisstand konnten sich alle fünf Personen, darunter zwei Gäste, die sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem Hotel aufhielten, das Gebäude unverletzt verlassen. Die Löscharbeiten waren am Mittag beendet. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro beziffert. Das Hotel gilt schon jetzt als nicht mehr bewohnbar. Rund 40 Rettungskräfte waren im Einsatz. Der Strom in der Straße musste vorübergehend abgeschaltet werden, weil sich auf dem Hotel ein Dachständer befindet.

Arbeitseinsätze in Pohl

Die Ortsgemeinde Pohl lädt die Pohler Bürgerinnen und Bürger für Samstag, 8. Februar, zum Aktionstag mit Arbeitseinsätzen in der Ortsgemeinde ein. Treffpunkt für alle, die sich daran beteiligen möchten, ist um 9 Uhr am Bürgerhaus „Zur alten Schule“ in Pohl. In diesem Jahr muss die Hecke hinter dem Bürgerhaus zurückgeschnitten und das Biotop in der Sommerbach weiter ausgelichtet werden. Als vordergründige Arbeit ist jedoch eine Grundreinigung des Bürgerhauses vorgesehen. 

Es ist ja so, dass in einer kleinen Gemeinde immer wieder notwendige Arbeiten, Verschönerungs- und auch Erhaltungsmaßnahmen vorgenommen werden müssen, die nicht allein vom Gemeindearbeiter oder aber auch gegen hohe Kosten von Fremdfirmen vorgenommen werden können. Die Ortsgemeinde Pohl hofft daher auch diesmal wieder auf tatkräftige Unterstützung.  Die Aktion wird gegen 14 Uhr mit einer warmen Mahlzeit im Feuerwehrgerätehaus beendet sein.

Am Samstag, 11. Januar, fand die Mitgliederversammlung des TuS Pohl für das Jahr 2019 im Bürgerhaus in Pohl statt. Der Einladung folgten 13 Mitglieder und Gäste.

Nachdem Vorsitzender Ralf Kernchen die Sitzung eröffnet hatte, wurde der verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht. Der Vorsitzende dankt den Mitgliedern für den geleisteten Einsatz, ohne den ein Verein sein Dasein nicht gewährleisten kann und berichtet, dass derzeit 211 Mitglieder dem Verein angehören, was sich sehen lassen könne.

Danach folgte der Bericht der Schriftführerin Bianca Kernchen über die abgehaltenen Veranstaltungen und die vier Vorstandssitzungen. Die einzelnen Sportabteilungen berichteten über ihr Jahr. Die Abteilung Damengymnastik ist gut besucht, der Hobbyfußball ist im Moment nicht aktiv und beim Tischtennis ist der Trainingsbetrieb in Ordnung und die Platzierungen der beiden Mannschaften sind mit jeweils einem dritten Platz in ihren Klassen befriedigend. Die Abteilungen Mel4fit cardio mit Melanie Pfeifer und Kantaera mit Martina Witzko sind im 50. Vereinsjahr neu hinzugekommen und erfreuen sich reger Beteiligung. Erfreulich ist auch das Kinderturnen, das in diesem Jahr wieder aufgenommen wurde. Allerdings würde sich die Leiterin Nicole Himmighofen über eine größere Beteiligung freuen.  Den Trainern wurde für ihre geleistete Arbeit herzlich gedankt. Bei allen Abteilungen dürfen gerne neue Personen einsteigen, nur Mut, wir beißen nicht. 

Die Kassiererin berichtet über eine gesunde Situation des Vereins und über die Neuanschaffungen, die der Verein im abgelaufenen Jahr getätigt hat. Die Entlastung des Vorstandes wurde beschlossen. 
Die Mitgliedsbeiträge bleiben auch 2020 stabil. Die Grußworte der Ortsgemeinde, FFw und des MGV bestätigten die gute Zusammenarbeit der drei Pohler Ortsvereine. 

Folgende Veranstaltungen des TuS Pohl sind für das neue Jahr geplant: Am 14. März ist das Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier am Nachmittag und abends das 5. Hobby-Dart-Turnier. Am 1.5 wie immer das Maigrillfest am Waldfestplatz.  Das obligatorische TuS-Sommer-Zeltlager findet vom Donnerstag 13. Bis Sonntag 16. August statt. Im November wieder nachmittags das Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier und abends das 6. Hobby-Dart-Turnier. Weihnachtsfeier TuS-Damen ist am 8. Dezember, und die Winterwanderung der TTSG Limes findet am 28.12. statt. 

Nach einem Imbiss saß man noch eine Weile gemütlich zusammen, bevor die Versammlung dann endgültig aufgelöst wurde.

Tradition hat der Neujahrstreff der Posaunenchor-Nachbarschaft Rhein-Lahn. Petra Wiegand und Landesposaunenwart Johannes Kunkel laden in diesem Jahr für Samstag, 1. Februar von 15 bis 18 Uhr dazu nach Nassau ins Haus Beielstein (Bahnhofstraße 14) ein, um eine gesellige Probe zu erleben und neue Noten kennen zu lernen.

Im Mittelpunkt steht diesmal Eckhard Fleischmanns „Let’s Jazz“; eine Sammlung mit leichten und anspruchsvollen Arrangements. Genügend Notenhefte bringt Johannes Kunkel mit, Instrument und Notenständer die Teilnehmenden des Neujahrstreffs.

Wer die gesellige Probe miterleben und dabei neue Noten kennenlernen möchte, wird gebeten, sich bei Johannes Kunkel oder Petra Wiegand dafür anzumelden, damit das Treffen mit Kaffee und Kuchen entsprechend vorbereitet werden kann; E-Mails trumpetwiegand@t-online.de oder johannes.kunkel@zentrum-verkuendigung.de.

Die Ökumene zwischen evangelischen, katholischen und erstmals auch den griechisch-orthodoxen Christinnen und Christen ging im Pilgersaal des Klosters Arnstein auch durch den Magen. Foto: Dekanat

Er hat eine lange Tradition und gibt doch stets neue Impulse: Der ökumenische Neujahrsempfang im Nassauer Land hatte diesmal auch neue Gastgeberinnen im Kloster Arnstein. Dort bewirtete erstmals die griechisch-orthodoxe Schwesterngemeinschaft des Heiligen orthodoxen Dionysios Trikkis und Stagon die Besucherinnen und Besucher.

Im Juni vergangenen Jahres hatten die Schwestern das Kloster bezogen, nachdem die Arnsteiner Patres es nach fast 100 Jahren verlassen hatten. „Wir wissen um die Bedeutung dieses ökumenischen Empfangs und freuen uns, sie heute Abend bewirten zu dürfen“, begrüßte Schwester Luisa, die derzeit Äbtissin Theodora vertritt, die evangelischen und katholischen Gäste im Pilgersaal. Schon in der vorherigen Andacht in der Klosterkirche hatte der Chor der Gemeinschaft mitgewirkt und diese mit griechisch gesungenen Psalmen bereichert. Der evangelische Pfarrer Stefan Fischbach und der katholische Pfarrer und Bezirksdekan Armin Sturm zeigten sich froh, dass die ökumenische Tradition fortgesetzt werden kann, das neue Jahr, diesmal sogar ein neues Jahrzehnt, geschwisterlich zu beginnen, welche Herausforderungen, welche Freuden und welche Sorgen es auch bringen mag, so Fischbach.

„Was säen wir ins neue Jahr hinein?“, fragte Sturm in seiner Ansprache und rief dazu auf, statt Hässlichkeiten wieder mehr Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Frieden auszusäen und „Interesse zeigen an den Mitmenschen, die mir begegnen“. Dabei könne schon ein kleines Lächeln wie ein kleines Samenkorn große Wirkung entfalten, wenn es weitergegeben wird. Es gehe darum, nicht nur auf den eigenen Vorteil zu schauen „zu meinen, die Anderen werden immer bevorzugt“, so der Theologe. Auch die Saat von Samenkörnern für ein gutes Miteinander in der Ökumene sowie in den evangelischen und katholischen Gremien wünschte sich Sturm sowie Kreativität, Verbindendes zu entwickeln.

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag die Sporthalle des Leifheit-Campus in Nassau beschädigt. Eine Scheibe der Umkleidekabine wurde demoliert; der Sachschaden beträgt laut Polizei etwa 1000 Euro. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Ems unter der Tel.: 02603 / 9700 entgegen.

Die Erwartungen, die die gut 100 Besucher an den Kabarettabend mit Reiner Kröhnert richteten, wurden voll erfüllt. Was Kröhnert im Limeskastell Pohl an spitzzüngigem, mal hintergründigen, mal treffenden Pointen vom Stapel ließ, war Extraklasse. Die Zuhörer kamen mitunter nicht aus dem Lachen heraus.

Hauptperson, die er treffend imitierte, war entsprechend dem Motto des Abends „geTWITTERcloud“ natürlich Donald Trump. So kam er auch winkend auf die Bühne und berichtete fast ausschließlich über „Fake News“. Genial waren die Dialoge, die Kröhnert als Adolf Hitler und Erich Honecker zum Besten gab. Nicht nur, dass er ihre Stimmen (Adolf Hitler mit brachial lautem Ton und Erich Honecker mit feiner Fistelstimme) täuschend ähnlich nachahmte, auch deren Gesprächstexte waren genial. So favorisierte Adolf Hitler seinen „Blutsbruder Erdogan“, Honecker dagegen stufte Kim Jong Un höher ein. Als Friedrich Merz versprach er „Reichtum für alle“ und hoffte nach wie vor auf das Kanzleramt.

Nach der Pause kam Trump wieder vors Publikum und sprach über die Heimat seiner Vorfahren, nämlich Kallstadt in der Pfalz. Er hat seine Muttersprache nicht verlernt und glänzte mit pfälzischen Sprüchen und Schimpfworten. Umwerfend komisch waren seine Talkshows „Der Intellekt hat viele Gesichter“, in denen er als Rüdiger Safranski und Michel Friedman so Prominente wie Boris Becker, Dieter Bohlen, Mario Basler und Daniela Katzenberger interviewte. Hier wurden die Lachmuskeln extrem strapaziert. Sehr treffend waren auch die Parodien von Joachim Gauck, Gerhard Schröder, Wolfgang Schäuble und insbesondere das Dialoggespräch zwischen Edmund Stoiber und Winfried Kretschmann, bei dem Stoiber von seiner Hotelseifensammlung und Kretschmann von seinen Schützenpokalen schwärmte.

Als Zugabe zum Schluss parodierte er dann noch einmal „Mutti“ Angela Merkel. Sie berichtete, dass sie ihre noch zweijährige Amtszeit ausschließlich dazu nutzen will, die SPD vollends in den Keller zu fahren.
(Text und Foto: Heinz Pfeifer)

Der neu gewählte CDU-Vorstand mit seinem Vorsitzenden Stefan Merz (5. v. re.) und dem Landtagsabgeordneten Matthias Lammert (3. v. re.). Foto: CDU

Der Klimawandel und die Einflüsse auf unsere Umwelt sind nach Aussage des Vorsitzenden des CDU-Ortsverbands Seelbach/Attenhausen Stefan Merz die wichtigsten Themen in den nächsten 20 Jahren. In der Mitgliederversammlung im Restaurant „Nollhof“ bei Seelbach ging Merz in seinem Bericht auf diese Thematik ein.

Der Ortsverband hatte 2019 beschlossen, durch das Pflanzen von Bäumen die Gemeinden zu unterstützen und auf den Klimawandel hinzuweisen. „Dies mag für manche Symbolpolitik sein, ist aber nach Aussage der Experten ein wichtiges Mittel, um den Klimawandel zu bremsen. Und sollte die Aktion den ein- oder anderen auch zum Baumpflanzen animieren oder anregen, haben wir schon einiges erreicht“, so Merz. Die Aktion soll eventuell erweitert werden, der neue Vorstand wil sich hiermit beschäftigen.

Bei den anschließenden Wahlen wurden viele Vorstandsmitglieder mit überwältigender Mehrheit oder sogar einstimmig unter dem Versammlungsleiter Paul Schoor als Gemeindeverbands-Vorsitzender gewählt. Vorsitzender bleibt Stefan Merz, sein Stellvertreter ist weiterhin Harald Egert. Neuer Mitgliederbeauftragter ist Karl Pammer, als Schatzmeister fungiert weiterhin Eugen Arnold im Ortsverband Seelbach/Attenhausen. Als Besitzer gehören dem Vorstand Gisela Arnold, Wolfgang Theis, Kai Rothe, Manfred Fischer und Martin Egert an. Kassenprüfer sind Julia Merz und Reinhard Merz.

Der alte und neue Vorsitzende Stefan Merz dankte dem alten Vorstand für die geleistete Arbeit, ebenso für die Unterstützung durch den Gemeindeverband Bad Ems-assau mit Paul Schoor und dem Kreisverband mit dem Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden Matthias Lammert. Im Anschluss gab es eine kleine Feier bei Speis und Trank sowie einen angeregten Gedankenaustausch.

Das Limeskastell Pohl kann auch anders. Es muss nicht immer „Kultur im Kastell“ oder Römer und Limes sein, Gesundheit ist auch ein Thema. Am Samstag, 25. Januar, findet von 16 bis 18 Uhr ein Vortrag zum Thema „Schmerz lass nach!“ statt. Die Referenten sind Veronika Krugel aus Katzenelnbogen und Klaus-Dieter Weiland aus Rettert. Beide sind ausgebildete Gesundheitsberater und besitzen die Qualifikation zur Schmerz- und Bewegungstherapie nach Liebscher & Bracht.

Fast jeder hat irgendwo im Körper mal Schmerzen. Was hilft? In ihrem Vortrag stellen die beiden Referenten die Schmerzmethode nach Liebscher & Bracht vor, inklusive einiger einfacher und praktischer Übungen. Der Ursprung vieler Schmerzen liegt in mangelnder Bewegung, einseitiger Belastung oder falscher Bewegungsausführung. Bei Beschwerden kommt es zu Schmerz-Vermeidungsverhalten, Immobilität oder langfristig gesehen zu einer Verschlechterung der Lebensqualität. Das Ziel der Liebscher & Bracht-Methode ist es, ein schmerzfreies, gesundes Leben in voller Beweglichkeit bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

Der Vortrag beinhaltet einige praktische Übungen, es wird nicht anstrengend, und normale Kleidung ist vollkommen in Ordnung. Informationen zur Schmerzmethode gibt es unter www.liebscher-bracht.com. Der Vortrag ist kostenlos, eine kleine Spende wäre schön. Bitte unbedingt telefonisch oder per Mail bei den Referenten anmelden: Veronika Krugel, Tel. 06486 901222, E-Mail: veronikakrugel@web.de, Klaus-Dieter Weiland, Tel.: 0175 2510406, E-Mail: klaus.dieter.weiland@t-online.de.

Bei einem Verkehrsunfall am heutigen Freitag gegen 6.30 Uhr in der Bahnhofstraße in Nassau ist ein 17-jähriger Fußgänger verletzt worden; der junge Mann musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der 17-Jährige wurde beim Überqueren der Straße auf einem Zebrastreifen von einem Pkw erfasst, der aus Richtung Bahnübergang in Richtung Obernhof fuhr. Die Polizei Bad Ems sucht Unfallzeugen. Insbesondere werden die Fußgänger und Pkw-Fahrer, die sich zum Unfallzeitpunkt an der Unfallstelle befanden, gebeten, sich bei der Polizei zu melden (Polizei Bad Ems, Tel. 02603/970-0).

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