Der Aufsichtsrat der Leifheit AG hat am Montag Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, mit sofortiger Wirkung aus dem Vorstand abberufen und freigestellt. Ursprünglich wäre die Amtszeit von Radke bis Ende 2019 gelaufen. Über die Bestellung eines Nachfolgers im Amt des Vorstandsvorsitzenden wird der Aufsichtsrat voraussichtlich noch im Verlauf dieses Jahres gesondert Beschluss fassen, teilte das Nassauer Unternehmen mit. Die Aufgaben von Radke als Vorstandsvorsitzendem übernehmen bis dahin interimistisch Ivo Huhmann, Finanzvorstand (CFO), und ab 1. November 2018 gemeinsam mit Igor Iraeta Munduate, ab dann Mitglied des Vorstands (COO) der Leifheit AG.

„Die Amtszeit von Herrn Radke ist mit der Strategie ,Leifheit 2020′ verknüpft. Im Zuge der Umsetzung dieser Strategie haben wir anfangs am Markt Erfolge erzielen können. Zuletzt aber blieb der Erfolg aus, infolgedessen wir einen Vertrauensverlust bei Aktionären und Geschäftspartnern hinnehmen mussten“, sagt Helmut Zahn, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Leifheit AG. „An die anfänglichen Erfolge wollen wir mit einer Neuadjustierung der Strategie anknüpfen. Der entsprechende Prozess ist vom Vorstand bereits eingeleitet worden und es geht unverändert um Innovationen von Leifheit, die die Kundenbedürfnisse in der schnelllebigen Welt noch besser bedienen können. Zum anderen wollen wir als Unternehmen insgesamt effizienter und produktiver werden. Selbstverständlich wird die oder der neue Vorstandsvorsitzende den eingeleiteten Strategieprozess aufnehmen und abschließen“, so Zahn weiter.

Thomas Radke war seit 1. Januar 2014 Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG. Nach Erarbeitung und Vorstellung der Strategie „Leifheit 2020″ hat sich der Umsatz des Unternehmens in den Jahren 2015 und 2016 um 5% bzw. um 2% auf 237,1 Mio Euro erhöht. Zuletzt erzielte Leifheit im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 236,8 Mio Euro. Seit Sommer dieses Jahres hat ein Team angeführt von Ivo Huhmann den Prozess einer Neuadjustierung der Strategie eingeleitet. Dazu werden voraussichtlich vor allem zwei Stoßrichtungen zählen: Zum einen soll die Innovationsgeschwindigkeit der Leifheit AG erhöht und damit insgesamt das Thema Innovation stärker in den Fokus genommen werden. Das bedeutet beispielsweise, dass künftig Innovationen auch mit Partnern und Externen international entwickelt werden können. Zum anderen sollen Effizienz und Produktivität entlang der kompletten Wertschöpfungskette des Unternehmens gesteigert werden. Erst Anfang September wurde Igor Iraeta Munduate mit Wirkung ab 1. November 2018 zum Mitglied des Vorstands (COO) bestellt. Er wird im Vorstand für Einkauf, Produktion, Logistik und Entwicklung verantwortlich sein.

Die neue Strategie, die parallel zur Digitalisierung vom dann wieder komplettierten Vorstand entwickelt und umgesetzt werden soll, hat zum Ziel, Leifheit zu mehr profitablem und nachhaltigem Wachstum zu führen.

„Ich bin mir sicher, dass die eingeleitete Adjustierung der Strategie Leifheit wieder in die Erfolgsspur führt. Unser Unternehmen verfügt über eine hohe Substanz und viel Potenzial auf der Produktseite, hervorragend engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über ein kompetentes Führungsteam“, ergänzt Helmut Zahn, Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Die Abberufung von Herrn Radke wird im laufenden Geschäftsjahr zu Rückstellungen für Personalaufwendungen führen, die das Ergebnis beeinträchtigen. Dieser Effekt wird durch zuletzt unbefriedigende Umsätze und andere Sondereffekte verstärkt und schmälert das erwartete operative Ergebnis. Von daher prognostiziert der Leifheit-Konzern nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das Geschäftsjahr 2018 von etwa 13 Mio bis 14 Mio Euro. Bislang war ein EBIT von etwa 16 Mio bis 17 Mio Euro erwartet worden. Umsatzseitig erwartet Leifheit für 2018 nun Erlöse auf dem Niveau des Vorjahres (Umsatz 2017: 236,8 Mio Euro).
Auch das Ergebnis des 3. Quartals wird vorwiegend durch die Rückstellungen für Personalaufwendungen geschmälert. Leifheit erwartet im 3. Quartal ein EBIT von etwa 1,8 Mio bis 1,9 Mio Euro.

Die Quartalsmitteilung zum 30. September 2018 wird die Leifheit AG wie geplant am 14. November 2018 veröffentlichen.

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntag auf der B 260 zwischen Singhofen und Nassau ist ein 24-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt worden und musste mit dem Hubschrauber in eine Klinik nach Wiesbaden geflogen werden. Der junge Mann setzte in einer Rechtskurve mit der Fußraste seines Motorrads auf, stürzte und rutschte in einen entgegenkommenden Pkw. An dessen Steuer saß eine 19-jährige Frau aus der Verbandsgemeinde Nassau. Der Motorradfahrer prallte gegen den Unterfahrschutz der Leitplanke und verletzte sich dabei schwer. Die B 260 musste für die Dauer von etwa drei Stunden halbseitig gesperrt werden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle geborgen werden.

 

Bei einem Sturz ist eine Fahrradfahrerin am Sonntag, 14.17 Uhr, auf der Landesstraße 325 in Weinähr schwer verletzt worden. Die 57-Jährige wurde mit dem Rettungswagen ins Dernbacher Krankenhaus gefahren. Die Fahrradfahrerin wollte nach rechts auf einen Parkplatz abbiegen, als sie mit dem Vorderrad wegrutschte und mit dem Kopf auf den Asphalt aufschlug. Bei dem Sturz erlitt die Frau trotz Fahrradhelms eine Gehirnerschütterung.

Amateurfilm-Kino

Ausverkauft in Bonn, Berlin oder Bremen – in ganz Deutschland füllt Pawel Popolski seit Februar mit seinem Kabarett-Programm „Außer der Rand und der Band“ die großen Hallen – und am Samstag, 3. November, auch die Stadthalle in Nassau, denn der Vorverkauf ist bereits in vollem Gange.
In der neuen Wohnzimmershow präsentiert Pawel Popolski Sensationen aus der Welt der Popmusik. Wie Opa Popolski bei einem Gürkchenfrühstück mit einem Pfefferstreuer, zwei Paprikaschoten und einem gekochten Ei den Technobeat erfand. Oder warum der Reggae in Wahrheit nur eine Polka auf halber Geschwindigkeit ist. Er erzählt die Geschichte vom uralten polnischen Volk der Mayek die nicht nur die Pyramiden erfanden, sondern auch die größte Katastrophe von der Popmusik vorhersahen: Dieter Bohlen.
Dorota Popolski öffnet erstmals ihr privates Fotoalbum und enthüllt die lange Liste ihrer spektakulärsten Liebeskatastrophen. Vom polnischen Stehgeiger David Garretski über Justin Biberek bis hin zu Prominenten aus Film, Fernsehen und Politik ist alles vertreten, was Rang und Namen hat. Sie singt das schönste Liebeslied der Popgeschichte: „Polka was my First Love and it will be my last…“ Und natürlich wird wieder mit dem gesamten Publikum Wodka getrunken. In jedem Fall geht wieder „der Post ab durch der Decke!“
Hinter Pawel Popolski steckt Komponist und Musiker Achim Hagemann. Durch gemeinsame Auftritte mit seinem Schulfreund Hape Kerkeling wurde er bekannt und schrieb auch dessen Hits „Das ganze Leben ist ein Quiz“ und „Hurz“. 2008 gründete er die parodistische Kabarettkombo „Die Popolski Show“, die Pop-Rock-Klassiker humoristisch verfremdet auf die Bühne brachte. Er trat dort bereits als Pawel Popolski auf, Sohn der fiktiven Familie „Der Popolskis“, deren Familiengeschichte er sich jetzt solo widmet. Die Rhein-Zeitung ist Medienpartner dieser Veranstaltung.

  • Tickets: VVK 25 €, AK 29 €
    Wo: Stadthalle Nassau, Amtsstraße 8, 56377 Nassau
    Wann: Samstag, 3.11.2018, Beginn 20.00 Uhr, Einlass 19.30 Uhr
    Tickets erhältlich bei Foto Jörg/Riege und in der Touristik Nassau sowie bei www.eventim.de und www.ticket-regional.de/kulturwerknassau (beim Onlinekauf entstehen Gebühren).
    Weitere Informationen unter www.kulturwerk-nassau.de.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 325 im Gelbachtal zwischen Weinähr und Montabaur ist am Freitag gegen 12.35 Uhr ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Das Zweirad war mit einem Pkw kollidiert, dessen Fahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und auf die Gegenfahrbahn geschleudert war. Der Motorradfahrer konnte dem quer stehenden Fahrzeug nicht mehr ausweichen und stieß mit diesem zusammen. Zur Bergung der Unfallfahrzeuge bleibt die Straße voraussichtlich bis 14 Uhr gesperrt, teilte die Polizei mit. Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Lesung Mannefriedrich (Flyer)

dekaninAnlässlich des 60. Geburtstages von Dekanin Renate Weigel laden die Jubilarin und das evangelische Dekanat Nassauer Land zu einem Vortrag mit dem Titel „Römer, Gallier, Galather – und wir?“ am Montag, 15. Oktober um 19 Uhr ins Limeskastell Pohl ein. Der Vortrag will Perspektiven für die Kirche von heute eröffnen. Für die musikalische Umrahmung sorgt der evangelische Posaunenchor Obertiefenbach. Im Anschluss erwartet die Gäste ein Umtrunk. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Telefon 02603-509920 oder E-Mail ev.dekanat.nassauer.land@ekhn-net.de.

Kultur zum Neumond-Team 03Das Shamrock Duo präsentiert im Rahmen seiner Reihe „Kultur zum Neumond – Musik, Märchen und Literatur“ einen großen Weinabend  am Freitag, 12. Oktober, um 20.30 Uhr im Weinkeller „Giebelhöll“. 

Alt ist der Wein – so alt wie das Brot…und die Geschichte vom Baum des fröhlichen Vergessens mit seinen wunderbaren, wie Perlen zusammengebündelten Früchten geht zurück bis in die babylonischen Zeiten. Sie wird in Keilschrift erzählt auf tönernen Täfelchen und findet in der Bibel Erwähnung, sowohl wissenswerte als auch amüsante Historien über den edlen Rebensaft sind von der Antike und dem Mittelalter bis in die heutige Zeit überliefert. Auch Sagenhaftes gehört dazu, und ein Märchen mit viel Zauber, Hexen und dem Weinkeller des Bischofs in Limburg, das schließlich ein gutes Ende findet… Zu den Erzählungen und Anekdoten erklingen Lieder, die auf romantische oder fröhliche Weise den Wein im funkelnden Glas besingen…

Die Geschichten, Sagen und Märchen und werden musikalisch vom Shamrock Duo umrahmt und durch Bildprojektionen von Rolf Henrici ergänzt.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt das freundliche Team der „Giebelhöll“.  Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstler wird gebeten. Platzreservierungen unter Tel. 02604/1230 (Fam. Justi) oder 02661/20329 (Fuhs/Henrici). E-Mail info@giebelhoell.de oder inkunabel@gmx.de.

Am Sonntag, 14. Oktober, findet ab 10 Uhr am und im Limeskastell in Pohl ein Genussmarkt unter dem Motto „lokal & lecker“ statt. Der REWE-Kaufmann Ulrich Pebler aus Nassau organisiert und veranstaltet ihn heuer zum vierten Mal. Sein Ziel ist es, die heimischen Selbstvermarkter stärker ins Bewusstsein der Menschen zu bringen.

Es ist festzustellen, dass neben dem Interesse des Publikums auch das Interesse der Erzeuger von Jahr zu Jahr gestiegen ist. Beim ersten Markt 2015 in Misselberg waren 9 Anbieter vertreten. Ein Jahr später in Dausenau waren es schon 15 und im vergangenen Jahr in Nassau 17. Für den Genussmarkt in Pohl haben sich 23 Anbieter aus der Region gemeldet. Ulrich Pebler rechnet für Sonntag, den 14. Oktober, mit bis zu 2500 Besuchern, wenn das Wetter halbwegs mitspielt.
Zum Ablauf: Um 10.15 Uhr findet ein Gottesdienst im Limeskastell statt. Um 10.45 Uhr eröffnen Landrat Frank Puchtler und Ortsbürgermeister Thomas Steffen den Genussmarkt „lokal und lecker“, der dann von 11 bis 18 Uhr stattfindet. Die Besucher können auf dem Markt die lokalen Produkten aus unserer Heimat wie Äpfel, Kartoffeln, Wild, Schaf, Wurst, Käse, Milch- und Eierprodukte, Honigspezialitäten, Brotaufstriche, Pralinen, Konfiserie, Säfte, Limonaden und Wässer, Brände, Wein- und Bierspezialitäten, Kaffee, Kuchen, Eis … entdecken.
Interessantes Beiwerk dazu bilden noch ein römisches Lager und für die Kinder das beliebte Ponyreiten. Es ergeht eine herzliche Einladung an die Menschen der Region, sich diesen Markt mit den angebotenen heimischen Produkten nicht entgehen zu lassen. Der Eintritt ins Kastell ist frei.

Am Donnerstag, 11. Oktober, um 20 Uhr findet im Rahmen der Arnsteiner Abende das Konzert „Walking to heaven – Auf dem Weg nach Santiago de Compostela“ mit der Großformation Ensemble Stellaris in der Arnsteiner Klosterkirche statt.

Überaus reich und vielgestaltig ist das musikalische Erbe, dem sich das 2003 gegründete Ensemble Stellaris verschrieben hat. Das Konzert versetzt die Zuhörer in die Zeit des kastilischen Königs „Alfons des Weisen“ (um 1250) der ein großer Dichter und Sammler war und der uns viele herrliche Lieder hinterlassen hat. Mit Dudelsack und Drehleier, mit Harfe und Fiedel, mit Schalmei, Organistrum, Trommeln und vielen anderen, außergewöhnlichen Instrumenten, begeben sich die Spielleute mit ihren Zuhörern auf eine musikalische Pilgerreise, die sie durch viele Länder Europas führt und ein Stück großer europäischer Zeitgeschichte darstellt. Ein Lektor macht die alten Texte aus aller Herren Länder verständlich, verbindet Musik und Epoche, Kultur und Sprache einer längst vergangenen Zeit zu einer harmonischen Einheit.

Die sorgfältig ausgewählte Gewandung ist der Zeit angepasst und unterstreicht eindrucksvoll den historischen Charakter der Darbietungen. Die Musik Hildegard von Bingens, die herrlichen Gesänge vom Montserrat, die Cantigas de Santa Maria und die Musik der wandernden Scholaren und Vaganten auf den Wegen nach Santiago de Compostela, gehören ebenso zum Repertoire wie die Carmina Burana und die Lieder Walthers von der Vogelweide oder die mehrstimmige Instrumentalmusik der Renaissance, wie sie auf den vielen Burgen und Schlössern Europas gepflegt wurde.
Veranstaltet wird das Konzert von der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Limburg in Zusammenarbeit mit Peregrini e.V. und dem Landessportbund Rheinland-Pfalz.
Der Eintritt ist frei – um Spende wird gebeten
Platzreservierungen unter 2604/943277 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de

Bürgergespräch (Flyer)

The Limpets kommen am Freitag, 19. Oktober, 20 Uhr, nun schon zum dritten Mal nach 2016 und 2017 ins Limeskastell Pohl. Sie bieten ohne Schnörkel Rock- und Pop-Hits für alle Generationen. Da gibt es wieder viel zu hören, was jeder kennt oder zumindest schon einmal gehört hat. Sie werden wieder einen poppigen und lustigen und damit unterhaltsamen Abend mit fast dreistündigem Cover-Rock servieren.

The Limpets sind das britische Ehepaar James und Di­ane Sexton, die nunmehr seit fast 20 Jahren Rock- und Pop-Hits der letzten 60 Jahre und traditionelle Lieder aus der Folklore der britischen Inseln in ihrer ganz eigenen, unvergleich­lichen Version vertonen. Sie sind ein Garant für Stimmung und Spaß. Das Repertoire ist riesig und reicht von Elvis und den Beatles über Rock-Klassi­ker der 70er Jahre bis hin zu aktuellen Chart-Hits, und oft wird der jeweils nächste Musiktitel sogar auf Zuruf aus dem Publikum be­stimmt.

  • Näheres unter www.the-limpets.de.
  • Eintritt 9 EUR (Schüler, Studenten, Azubis: 7 EUR).
  • Tickets sind an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich entweder persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) im Limes­kastell zu den Öffnungszeiten oder jederzeit per E-Mail (officium@limeskastell-pohl.de).

musik_der_nachtDas KulturWerk Nassau präsentiert am Samstag, 13. Oktober, 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr), im Museumssaal des Günter Leifheit-Kulturhauses in Nassau die schönsten Musical- und Filmmelodien in einem Konzert. Julia Mädrich, Yannick Wahl und Fabian Wehnert entführen zum zweiten Mal in die märchenhafte und faszinierende Welt der Musical- und Filmmusik. Unterstützt durch Jonathan Bröcker am Schlagzeug und den Koblenzer Dekanatskantor Dr. h.c. Peter Stilger am Flügel wollen die Musikerin und Musiker an ihr erfolgreiches Konzert zugunsten der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Nassau anknüpfen.

„Nach dem Erfolg unseres Benefiz-Musical-Konzertes im Jahr 2016 haben wir viel Spaß daran, erneut in derselben Konstellation ein Programm auf die Beine zu stellen. Dieses Mal haben wir außerdem noch Filmmusik mit im Repertoire“, sagt Julia Mädrich. Die Nassauerin studiert Musikwissenschaften in Marburg und hat bereits bei etlichen Konzerten der Lahnsin(n)fonie mitgewirkt. Auch die anderen jungen Musiker aus der Region bringen nicht nur viel Enthusiasmus und Liebe zur Musik, sondern auch bereits eine Menge Können mit: Yannick Wahl ist Lehramtsstudent der Musik und Geschichte und verfügt über viel Praxiserfahrung, insbesondere zusammen mit Dekanatskantor Dr. h.c. Peter Stilger. Student Fabian Wehnert hat großes Interesse an der Welt der Musicals und blickt auf eine langjährige Gesangserfahrung zurück. Und der Jüngste im Bunde, der Schlagzeuger Jona Bröcker, ist unter anderem Mitglied des Landes-Jugendjazzorchesters Rheinland-Pfalz.
An dem Abend erklingen bekannte Melodien aus Filmen wie Pretty Woman, Pocahontas und Notting Hill sowie aus Musicals wie West Side Story, König der Löwen, Tanz der Vampire und Elisabeth. Die Besucher können sich auf tolle Arrangements, gefühlvolle Duette und stimmungsvolle Soli in der einzigartigen Atmosphäre des Günter Leifheit Kulturhauses in Nassau freuen.

  • Der Eintritt kostet fünf Euro im Vorverkauf und acht Euro an der Abendkasse. Tickets sind erhältlich bei der Tourist-Information Nassauer Land, Obertal 9a, 56377 Nassau, Tel.: 0 26 04 / 95 25 – 0, info@nassau-touristik.de, in der Buchhandlung und dem Foto-Fachgeschäft Jörg-Riege, Amtsstraße 13, 56377 Nassau, Tel.: 02604 / 4361 sowie bei www.ticket-regional.de/kulturwerknassau.

Abendvortrag über Engelschöre

„Engelschöre — Kunstgeschichte, Liturgie, Theologie“, so lautet der Titel eines Abendvortrags von Prof. Dr. Thomas Sternberg, Münster, am Mittwoch, 26. September, 19.30 Uhr, im Pilgersaal des Klosters Arnstein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Workshops „Engelswerk“ statt und ist eine Kooperation des Bistums Limburg mit der katholischen Pfarrgemeinde Nassau/Bad Ems und der Direktion Landesdenkmalpflege in der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Mainz.

Musik der Nacht

Das KulturWerk Nassau präsentiert die schönsten Musical- und Filmmelodien in einem Konzert. Am Samstag, 13. Oktober, 19 Uhr, entführen Julia Mädrich, Yannick Wahl und Fabian Wehnert zum zweiten Mal in die märchenhafte und faszinierende Welt der Musical- und Filmmusik. Unterstützt durch Jonathan Bröcker am Schlagzeug und den Koblenzer Dekanatskantor Dr. h.c. Peter Stilger am Flügel wollen die Musikerin und Musiker an ihr erfolgreiches Konzert zugunsten der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Nassau anknüpfen.

„Nach dem Erfolg unseres Benefiz-Musical-Konzertes im Jahr 2016 haben wir viel Spaß daran, erneut in derselben Konstellation ein Programm auf die Beine zu stellen. Dieses Mal haben wir außerdem noch Filmmusik mit im Repertoire“, sagt Julia Mädrich. Die Nassauerin studiert Musikwissenschaften in Marburg und hat bereits bei etlichen Konzerten der Lahnsin(n)fonie mitgewirkt. Auch die anderen jungen Musiker aus der Region bringen nicht nur viel Enthusiasmus und Liebe zur Musik, sondern auch bereits eine Menge Können mit: Yannick Wahl ist Lehramtsstudent der Musik und Geschichte und verfügt über viel Praxiserfahrung, insbesondere zusammen mit Dekanatskantor Dr. h.c. Peter Stilger. Student Fabian Wehnert hat großes Interesse an der Welt der Musicals und blickt auf eine langjährige Gesangserfahrung zurück. Und der Jüngste im Bunde, der Schlagzeuger Jona Bröcker, ist unter anderem Mitglied des Landes-Jugendjazzorchesters Rheinland-Pfalz.
Lassen Sie sich also faszinieren von vielen bekannten Melodien aus Filmen wie Pretty Woman, Pocahontas und Notting Hill sowie aus Musicals wie West Side Story, König der Löwen, Tanz der Vampire und Elisabeth. Die Besucher können sich auf tolle Arrangements, gefühlvolle Duette und stimmungsvolle Soli in der einzigartigen Atmosphäre des Günter Leifheit Kulturhauses in Nassau freuen.
Das Konzert findet aufgrund von Instandsetzungsarbeiten nicht im Kulturkeller, sondern im Museumssaal des Günter Leifheit-Kulturhauses in Nassau statt. Beginn 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr, Karten kosten im Vorverkauf fünf Euro, an der Abendkasse acht Euro.

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden und das Theater Rayo spielen am Mittwoch, 26. September, 20 Uhr, „Der Glöckner von Notre Dame“ von Victor Hugo in der Stadthalle Nassau.

„»Ich hab mein Leben vor mir liegen sehen, ausgeschüttet wie ein Nachttopf. Ich habe der Erde unter die Haut gesehen und die Würmer, die auf ihr Festmahl warten.“ Victor Hugos „Notre Dame de Paris“, Meisterwerk und Schauerdrama, ist ein überwältigender Aufriss des Menschen in seinen edelsten und niedrigsten Zügen. Der vermeintlich Edle fällt. Claude Frollo, der sittenstrenge Kirchenmann, verfolgt das Zigeunermädchen Esmeralda mit maßloser Leidenschaft und Hass.
Der Niedrige hingegen, der abgrundtief hässliche Quasimodo, das Monster, das man im Bauch der Kathedrale versteckt, erweist sich als eine Kreatur von grenzenloser Einsamkeit, Herzensgüte, aufopfernder Liebe. Und durch alle Intrigen und Schlachten, durch Blut und Gewalt, wandelt unbeschadet der verkrachte Poet Pierre Gringoire. Eine phantastische Moritat von Liebe, Monstern, Tod und Teufeln, als groteskes Spektakel mit Puppen, so schön und schrecklich, als hätte Victor Hugo, der auch ein großartiger Zeichner war, sie selbst skizziert.

Es spielen: Michel Klein, Klaus Krückemeyer und Jan Mixsa. Der Eintritt kostet 12 Euro im Vorverkauf: ticket regional + Buchhandlung Jörg, Nassau.

Orgel_Nassau3

Eine voll besetzte Nassauer Johanniskirche und ein voller und völlig neuer Orgelklang – so wurde mit einem festlichen Gottesdienst und einem hörenswerten Konzert die von der Orgelbaufirma Rowan West aus Altenahr im Klangtypus einer norddeutschem Barockorgel eingeweiht. Vor einem Jahr erklang letztmals die nach Osteuropa verkaufte Vorgängerin.

Orgel_Nassau2„Ich weiß gar nicht, ob sie ermessen können, was hier nach Nassau gekommen ist und was es für mich bedeutet, diese Orgel zur Einweihung spielen zu dürfen“, urteilte Orgel-Experte Professor Martin Böcker aus Stade über das neue Instrument, das der aus Australien stammende Orgelbaumeister West und sein Team in Nassau schuf. „Das ist eine Stradivari unter den Orgeln“, lobte er das Hand- und Kunstwerk mit seinen 25 Registern inklusive der fünf Pedalregister als ein Instrument von ganz großer Qualität. Der hochkarätige Organist erläuterte die Disposition der Orgel, also die Klangfarben der Pfeifen in Hauptwerk, Positiv und Pedal und deren Kombinationsmöglichkeiten.

Nach der Theorie folgte mit Werken von Buxtehude, Anthoni van Noordt, Georg Böhm und Johann Sebastian Bach die eindrucksvolle Praxis. Wie ein Orchester, das in unterschiedlichen Besetzungen den Charakter der Kompositionen im Kirchenschiff verströmen ließ, bediente Böcker Pedale und die beiden Manuale und zog die entsprechenden Register. Dulcian, Trompete, Viola da Gambe, Gemshorn sowie Rohr- und Spitzflöte – der Facettenreichtum des Klangs entfaltete eindrucksvoll seine Wirkung im Kirchenschiff. „Und sie haben noch nicht mal die Hälfte dessen gehört, was an Klang möglich ist“, so Böcker.

Gemeindepfarrer Stefan Fischbach dankte nicht nur dem Organisten Weiterlesen »

kalender 2019

Er ist da, der Jahreskalender 2019 für das Nassauer Land. Wieder ist ein individueller Kalender, kein Massenprodukt, entstanden. In ihm steckt einhundert Prozent Nassau drin. Herausgegeben vom Geschichtsverein, mit fantastischen Naturaufnahmen der jungen Fotografin Anne Neidhöfer, ergänzt durch informative Texte von den Naturexperten Manfred und Ursula Braun, ist der Jahreskalender exklusiv über die Buchhandlung Jörg zu beziehen. „Gefiederte Freunde im Nassauer Land“, so ist der Titel.
In dem Kalender begegnen uns bekannte Vogelarten im Nassauer Land, wie der Zaunkönig, die Blaumeise, das Rotkehlchen und der Buntspecht. Aber auch der imposante Graureiher, Spannweite bis zu 170 Zentimeter, und der Mäusebussard, Spannweite bis zu 130 Zentimeter, sind in natürlicher Umgebung und typischer Pose exzellent dargestellt. Die Vielfalt der Vogelwelt im Nassauer Land ist beeindruckend. In den Texten von Manfred und Ursula Braun erfährt man viel über den Lebensraum der gefiederten Freunde, ob Wald, Gewässer, offene Landschaft oder Siedlungsbereich des Menschen. Die Entwicklung der Brutvogel- und Zugvogelarten wird kenntnisreich erklärt, die Vogelerfassung und der Vogelschutz ins Visier genommen.

  • Der Jahreskalender „Gefiederte Freunde im Nassauer Land“ stellt in Wort und Bild die Schönheit unserer natürlichen Umgebung dar. Er ist ein individuelles Geschenk, das Monat für Monat Freude bereitet. Zu erhalten ist der Kalender bei der Buchhandlung Jörg in Nassau zum unveränderten Preis von 17,50 Euro.

Oktoberfest Feuerwehr high

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