Abendvortrag über Engelschöre

„Engelschöre — Kunstgeschichte, Liturgie, Theologie“, so lautet der Titel eines Abendvortrags von Prof. Dr. Thomas Sternberg, Münster, am Mittwoch, 26. September, 19.30 Uhr, im Pilgersaal des Klosters Arnstein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Workshops „Engelswerk“ statt und ist eine Kooperation des Bistums Limburg mit der katholischen Pfarrgemeinde Nassau/Bad Ems und der Direktion Landesdenkmalpflege in der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Mainz.

Musik der Nacht

Das KulturWerk Nassau präsentiert die schönsten Musical- und Filmmelodien in einem Konzert. Am Samstag, 13. Oktober, 19 Uhr, entführen Julia Mädrich, Yannick Wahl und Fabian Wehnert zum zweiten Mal in die märchenhafte und faszinierende Welt der Musical- und Filmmusik. Unterstützt durch Jonathan Bröcker am Schlagzeug und den Koblenzer Dekanatskantor Dr. h.c. Peter Stilger am Flügel wollen die Musikerin und Musiker an ihr erfolgreiches Konzert zugunsten der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Nassau anknüpfen.

„Nach dem Erfolg unseres Benefiz-Musical-Konzertes im Jahr 2016 haben wir viel Spaß daran, erneut in derselben Konstellation ein Programm auf die Beine zu stellen. Dieses Mal haben wir außerdem noch Filmmusik mit im Repertoire“, sagt Julia Mädrich. Die Nassauerin studiert Musikwissenschaften in Marburg und hat bereits bei etlichen Konzerten der Lahnsin(n)fonie mitgewirkt. Auch die anderen jungen Musiker aus der Region bringen nicht nur viel Enthusiasmus und Liebe zur Musik, sondern auch bereits eine Menge Können mit: Yannick Wahl ist Lehramtsstudent der Musik und Geschichte und verfügt über viel Praxiserfahrung, insbesondere zusammen mit Dekanatskantor Dr. h.c. Peter Stilger. Student Fabian Wehnert hat großes Interesse an der Welt der Musicals und blickt auf eine langjährige Gesangserfahrung zurück. Und der Jüngste im Bunde, der Schlagzeuger Jona Bröcker, ist unter anderem Mitglied des Landes-Jugendjazzorchesters Rheinland-Pfalz.
Lassen Sie sich also faszinieren von vielen bekannten Melodien aus Filmen wie Pretty Woman, Pocahontas und Notting Hill sowie aus Musicals wie West Side Story, König der Löwen, Tanz der Vampire und Elisabeth. Die Besucher können sich auf tolle Arrangements, gefühlvolle Duette und stimmungsvolle Soli in der einzigartigen Atmosphäre des Günter Leifheit Kulturhauses in Nassau freuen.
Das Konzert findet aufgrund von Instandsetzungsarbeiten nicht im Kulturkeller, sondern im Museumssaal des Günter Leifheit-Kulturhauses in Nassau statt. Beginn 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr, Karten kosten im Vorverkauf fünf Euro, an der Abendkasse acht Euro.

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden und das Theater Rayo spielen am Mittwoch, 26. September, 20 Uhr, „Der Glöckner von Notre Dame“ von Victor Hugo in der Stadthalle Nassau.

„»Ich hab mein Leben vor mir liegen sehen, ausgeschüttet wie ein Nachttopf. Ich habe der Erde unter die Haut gesehen und die Würmer, die auf ihr Festmahl warten.“ Victor Hugos „Notre Dame de Paris“, Meisterwerk und Schauerdrama, ist ein überwältigender Aufriss des Menschen in seinen edelsten und niedrigsten Zügen. Der vermeintlich Edle fällt. Claude Frollo, der sittenstrenge Kirchenmann, verfolgt das Zigeunermädchen Esmeralda mit maßloser Leidenschaft und Hass.
Der Niedrige hingegen, der abgrundtief hässliche Quasimodo, das Monster, das man im Bauch der Kathedrale versteckt, erweist sich als eine Kreatur von grenzenloser Einsamkeit, Herzensgüte, aufopfernder Liebe. Und durch alle Intrigen und Schlachten, durch Blut und Gewalt, wandelt unbeschadet der verkrachte Poet Pierre Gringoire. Eine phantastische Moritat von Liebe, Monstern, Tod und Teufeln, als groteskes Spektakel mit Puppen, so schön und schrecklich, als hätte Victor Hugo, der auch ein großartiger Zeichner war, sie selbst skizziert.

Es spielen: Michel Klein, Klaus Krückemeyer und Jan Mixsa. Der Eintritt kostet 12 Euro im Vorverkauf: ticket regional + Buchhandlung Jörg, Nassau.

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Eine voll besetzte Nassauer Johanniskirche und ein voller und völlig neuer Orgelklang – so wurde mit einem festlichen Gottesdienst und einem hörenswerten Konzert die von der Orgelbaufirma Rowan West aus Altenahr im Klangtypus einer norddeutschem Barockorgel eingeweiht. Vor einem Jahr erklang letztmals die nach Osteuropa verkaufte Vorgängerin.

Orgel_Nassau2„Ich weiß gar nicht, ob sie ermessen können, was hier nach Nassau gekommen ist und was es für mich bedeutet, diese Orgel zur Einweihung spielen zu dürfen“, urteilte Orgel-Experte Professor Martin Böcker aus Stade über das neue Instrument, das der aus Australien stammende Orgelbaumeister West und sein Team in Nassau schuf. „Das ist eine Stradivari unter den Orgeln“, lobte er das Hand- und Kunstwerk mit seinen 25 Registern inklusive der fünf Pedalregister als ein Instrument von ganz großer Qualität. Der hochkarätige Organist erläuterte die Disposition der Orgel, also die Klangfarben der Pfeifen in Hauptwerk, Positiv und Pedal und deren Kombinationsmöglichkeiten.

Nach der Theorie folgte mit Werken von Buxtehude, Anthoni van Noordt, Georg Böhm und Johann Sebastian Bach die eindrucksvolle Praxis. Wie ein Orchester, das in unterschiedlichen Besetzungen den Charakter der Kompositionen im Kirchenschiff verströmen ließ, bediente Böcker Pedale und die beiden Manuale und zog die entsprechenden Register. Dulcian, Trompete, Viola da Gambe, Gemshorn sowie Rohr- und Spitzflöte – der Facettenreichtum des Klangs entfaltete eindrucksvoll seine Wirkung im Kirchenschiff. „Und sie haben noch nicht mal die Hälfte dessen gehört, was an Klang möglich ist“, so Böcker.

Gemeindepfarrer Stefan Fischbach dankte nicht nur dem Organisten Weiterlesen »

kalender 2019

Er ist da, der Jahreskalender 2019 für das Nassauer Land. Wieder ist ein individueller Kalender, kein Massenprodukt, entstanden. In ihm steckt einhundert Prozent Nassau drin. Herausgegeben vom Geschichtsverein, mit fantastischen Naturaufnahmen der jungen Fotografin Anne Neidhöfer, ergänzt durch informative Texte von den Naturexperten Manfred und Ursula Braun, ist der Jahreskalender exklusiv über die Buchhandlung Jörg zu beziehen. „Gefiederte Freunde im Nassauer Land“, so ist der Titel.
In dem Kalender begegnen uns bekannte Vogelarten im Nassauer Land, wie der Zaunkönig, die Blaumeise, das Rotkehlchen und der Buntspecht. Aber auch der imposante Graureiher, Spannweite bis zu 170 Zentimeter, und der Mäusebussard, Spannweite bis zu 130 Zentimeter, sind in natürlicher Umgebung und typischer Pose exzellent dargestellt. Die Vielfalt der Vogelwelt im Nassauer Land ist beeindruckend. In den Texten von Manfred und Ursula Braun erfährt man viel über den Lebensraum der gefiederten Freunde, ob Wald, Gewässer, offene Landschaft oder Siedlungsbereich des Menschen. Die Entwicklung der Brutvogel- und Zugvogelarten wird kenntnisreich erklärt, die Vogelerfassung und der Vogelschutz ins Visier genommen.

  • Der Jahreskalender „Gefiederte Freunde im Nassauer Land“ stellt in Wort und Bild die Schönheit unserer natürlichen Umgebung dar. Er ist ein individuelles Geschenk, das Monat für Monat Freude bereitet. Zu erhalten ist der Kalender bei der Buchhandlung Jörg in Nassau zum unveränderten Preis von 17,50 Euro.

Oktoberfest Feuerwehr high

Ein besonderes Konzert gibt es am Freitag, 28. September, um 20 Uhr im Limeskastell Pohl zu hören und zu sehen. Jeanine Vahldiek (Harfe, Gesang, Weissenborngitarre) sowie Steffen Haß (Percussion, Gesang, Ukulelenbass) erschaffen live durch ihr unbekümmertes Auftreten eine erstaunlich publikumsnahe und entspannte Atmosphäre. Jede Menge Humor, Inspiration und die philosophischen Songtexte schließen sich nicht aus, sondern passen zum originellen Stil der beiden Musiker. Bei den Konzerten der Band dauert es nur Sekunden, bis einen diese Magie erreicht, die Jeanine und Steffen mit ihrem unvergleichlichen Sound und ihrer Natürlichkeit verströmen.
Das aktuelle Album der JEANINE VAHLDIEK BAND heißt „no hardship“ und „Leichtigkeit“ trifft genau den Kern ihrer Musik und Texte. Die Band überzeugt mit einer faszinierenden Besetzung: Harfe, Gesang und Percussion verschmelzen zu einem sehr eigenständigen, besonderen Sound. Die Songs mit Einflüssen aus Pop, Rock, Jazz, alle selbst geschrieben und beeindruckend in Szene gesetzt, lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Einen ersten Eindruck kann man sich auf www.jeanine-vahldiek.com verschaffen.
Mit „no hardship“ wurde 2017 bereits das vierte Album der Band veröffentlicht. Weiterhin erschienen sind „come with me” (2010), „a little courage“ (2012) und „blank canvas“ (2014).

Bei der Wahl zum Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau konnte am Sonntag keiner der Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erringen. Deutlich vorne liegt Uwe Bruchhäuser (SPD) aus Bad Ems, der auf 35,0 Prozent der Stimmen kommt. Dahinter folgt die CDU-Bewerberin Marion Krätz aus Siershahn, die 24,8 Prozent erhielt. Für den FWG-Kandidaten Claus Eschenauer (Bad Ems) entschieden sich 20,1 Prozent der Wähler. Deutlich abgeschlagen auf den hinteren Plätzen liegen der Einzelbewerber Berny Abt, Stadtbürgermeister aus Bad Ems, und der Grünen-Kandidat Josef Winkler. Abt erhielt gut 12,1 Prozent, Winkler 8,1 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 45,0 Prozent.

Sämtliche Ergebnisse sind unter dieser Adresse abrufbar.

 

Bölter

Es war genau das, was angekündigt worden war, nämlich ein Konzert eines originellen Gitarristen. Philip Bölter spielte sich im Limeskastell Pohl schnell in die Herzen und Ohren der Besucher. „Der Junge hat’s voll drauf“, so der Kommentar einer Zuhörerin. Das gut besuchte Konzert bescherte den Gästen eine besondere Stimme und eine geniale Gitarrenspielkunst.
Bölter spielte im ersten Teil ausschließlich Songs aus seinem neuen Album. Wie er erklärte, hat er die Songs nicht in einem Tonstudio aufgenommen, sondern ganz alleine als Songwriter, Sänger, Chor und Dirigent zuhause zusammengemixt und das ganze schließlich als Produzent für gut befunden hat.
Mit seinen Kommentaren zwischendurch brachte er die Besucher mehrmals zum Lachen. So führt er schelmisch aus, dass er durch die schönen Wälder des Taunus gefahren sei und dabei trotz des strahlenden Sonnenscheins fast ständig im Schatten war.
Zusammen mit Mundharmonikas und Gitarren gingen seine Songs in Richtung Folkrock und Blues. Jedenfalls lieferte er seinem Publikum eine vielseitige Spielkunst, wobei es mitunter von fortissimo abrupt in zarte und gefühlvoll klingende melodische Töne sprang.
Zu Beginn des zweiten Teils witzelte er, dass es ihn freue, dass alle noch einmal hereingekommen seien. Hier kamen dann Songs aus seinen bisherigen Alben zum Vortrag. Angetan hat es ihm der Titelsong von „Lucky Luke“, komponiert von Roger Miller, den er meisterhaft mit unglaublicher Fingerfertigkeit präsentierte. Den Abschluss des gut zweistündigen Konzerts bildete ein Song von den Dire Straits und in der Zugabe dann der Evergreen „Sittin‘ on the dock of the bay“.
Bölter war angetan von dem schönen Veranstaltungsort, der besonderen Atmosphäre der Basilika und ihrer blauen Ausleuchtung. Dem Publikum konstatierte er „Ihr habt das übrigens sehr gut gemacht. (Text/Foto: Heinz Pfeifer)

Alle Römer- und Limesfreunde und solche, die es noch werden wollen, dürfen sich auf Sonntag, 16. September, freuen. Dann findet in der Zeit von 10 bis 18 Uhr zum 11. Mal der beliebte Erlebnistag „Limes Live“ statt und begeistert mit Geschichte zum Anfassen. In diesem Jahr ist nicht eine Limesgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis der Ort der Veranstaltung, sondern die „Römer“ sind auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach zu erleben. Organisiert wird die elfte Ausgabe von Limes Live vom Limeskastell Pohl und dem Rhein-Lahn-Kreis.

Wie in den Vorjahren spricht auch diesmal die Veranstaltung die ganze Familie an. Für Groß und Klein wird ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten und zusätzlich kann sogar die hessische Landesgartenschau besichtigt werden, die mit vielen Attraktionen – unter anderem einem großen Kinderspielplatz neben dem Römerlager – aufwartet.
Etwa 70 „Römer“ in historischen Gewändern und Rüstungen sind dabei und bieten insbesondere römisches Familienleben und militärische Aktionen (moderierte Vorführungen). Die zu Zeiten des Pohler Kastells in Mainz stationierte römische Legio XXII, Händler, ein Medicus, Knochenschnitzerei, römische Schule, Schmiede, Landvermessung, Herstellung von Kosmetik, Schmuck und Münzen bieten ebenso Informationen und Aktivitäten rund um das Thema „Römisches Reich“.
Im Einzelnen ist folgendes Erlebnisprogramm vorgesehen:
10.30 Uhr Morgenapell der Legion
11.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung LimesLive 2018
11.30 Uhr Militärische Vorführung
12.00 Uhr Geschützvorführung
12.45 Uhr Vortrag: »Wandern am Limes« von Klaus Nissen
13.30 Uhr Römische Modenschau
15.00 Uhr Römische Hochzeitszeremonie
15:45 Uhr Vortrag: »Römische Küche« von Edgar Comes
16:30 Uhr Militärische Vorführung
17:00 Uhr Geschützvorführung

Limes Live befindet sich auf dem Gelände vor dem Moorbadehaus und wird um 11 Uhr vom Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler, vom Ortsbürgermeister des Ausrichters Pohl Thomas Steffen sowie von weiteren Gästen eröffnet. Für Essen und Trinken sorgt das Catering-Team der Landesgartenschau. Als Eintritt zu Limes Live gelten die Tickets der Landesgartenschau, die an der Tageskasse während der Öffnungszeit von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr erworben werden können.
Eintrittspreise und alle Infos sind unter www.landesgartenschau.bad-schwalbach.de zu finden. Pkw-Parkplätze an der Landesgartenschau sind ausgeschildert. Besucher von Limes Live auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach erhalten gegen Vorlage des Tickets einen Gutschein für einen ermäßigten Eintritt in das Freilichtmuseum Limeskastell Pohl.
Das Römerlager wird bereits am Samstag im Laufe des Tages aufgebaut und kann besichtigt werden.

JosefWinkler

Große Ehre für den Vorsitzenden der rheinland-pfälzischen Grünen, Josef Winkler aus Bad Ems: Zum Beginn der närrischen Session 2018/19 wird die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft (GKKG) ihn als Mitglied in ihren Ehrenrat aufnehmen. Geschäftsführer Dirk Crecelius hat schon mal Maß genommen, ob die Kappe sitzen wird.

Eine Gedenkfahrt gegen das Vergessen bietet die evangelische Jugend im Dekanat Nassauer Land Jugendlichen im Alter ab 13 Jahren in den Herbstferien vom 28. September bis zum 3. Oktober an. Der Besuch der KZ-Gedenkstätten in Dachau sowie zum Obersalzberg in Berchtesgaden stehen auf dem Programm. Die beiden sehr gegensätzlichen Gedenkstätten geben einen guten Einblick in die NS-Zeit. „Sie fordern uns zu einer Auseinandersetzung mit dieser vom Wahn geprägten Zeit unserer Vergangenheit heraus“, sagt Dekanatsjugendreferent Torsten Knüppel aus Flacht, der die Fahrt organisiert und begleitet. „Diese Auseinandersetzung soll uns beschäftigen, und wir werden uns unter anderem auf kreativen Wegen den Fragen stellen, die unsere Besuche aufwerfen.“

Die auf maximal 14 Personen beschränkte Reisegruppe ist in einem Selbstversorgerhaus in der Nähe von München untergebracht, von wo aus die Gedenkstätten besucht werden. Mehr Informationen und Anmeldung bei Torsten Knüppel unter Telefon 0174-5752277 oder E-Mail t.knueppel@yahoo.de.

„Wenn die Soldaten in die Stadt marschieren – Lieder und Texte zum 1. Weltkrieg“, ist das Thema des nächsten Arnsteiner Abends am Donnerstag, 13. Sep­tember, um 20 Uhr im gotischen Pilgersaal.

Das Programm führt zurück in eine Zeit, die wir alle nicht mehr erlebt haben. Die jungen Soldaten, die 1914 fröhlich singend in den Krieg zogen, kamen, wenn überhaupt, mit Er­fahrungen zurück, die sie für den Rest ihres Lebens geprägt hatten… Der 1. Weltkrieg wurde begleitet von einer nie dagewesenen Fülle an Lyrik und Lie­dern. Liederbücher und Propagandapostkarten waren Teil der Kriegsführung in allen am Krieg beteiligten Ländern.
Das Duo Zeitensprung (Jürgen Thelen und Andreas Krall)  geht mit seiner Auswahl der Frage nach, welche Wirkung damals und heute von diesen Liedern und der Lyrik ausge­gangen ist. Sie haben die beiden vielleicht schon bei ihrem Schinderhannes-Abend oder mit ihrem Auswandererkonzert auf Arnstein erlebt. Ihre Lieder erzeugen einen sehr emotionalen Zugang zu einer Epoche, die eigentlich noch nicht so lange her ist und uns dennoch so fern erscheint. Soldaten- und Kriegslieder werden der Lyrik von Kurt Tucholsky gegenübergestellt. Andere Lieder schildern das Leben der Soldaten und der Zivilbevölkerung, ihre Ängste und Nöte. Nicht fehlen werden Lieder, die vom Desertieren handeln und Antikriegslieder, die in der Rückschau auf den schrecklichen Krieg entstanden sind.

  • Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. Platzreservierungen unter 02604/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de

Reiterin stürzt vom Pferd

Am frühen Freitagabend ist eine Reiterin bei einem Ausritt auf einem Wald- und Wirtschaftsweg in Seelbach von ihrem Pferd gefallen. Zuvor dürfte ein Hund das Tier aufgeschreckt haben, woraufhin das Pferd Fluchtinstinkt zeigte. Die Reiterin konnte das Reitpferd nicht mehr im Zaum halten und stürzte. Sie wurde hierbei mittelschwer verletzt. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in der Umgebung geflogen. Die Polizeiinspektion in Bad Ems hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das neue Herbst-/Winter-Programm „Kultur im Kastell“ startet am Samstag, 8. September, um 20 Uhr mit einem Konzert von Philip Bölter. Als Preisträger des „Robert Johnson Guitar Award“ und Gewinner des „Deutschen Rock & Pop Preises“ gilt der 30-Jährige als einer der originellsten Gitarristen seiner Generation. Nie vorhersehbar, fast schon perkussiv schlägt er in die Saiten und entwickelt eine unglaubliche Dynamik. Mit einfallsreichen Variationen unterläuft er charmant alle Erwartungshaltungen in seinem Spiel und erfindet sich in seinen Interpretationen immer wieder neu. Alles wirkt mühelos und kommt von Herzen, jedes seiner Konzerte ist ein Unikat. Das einzige war abgedroschen ist, ist seine Gitarre. Es dauert immer nur wenige Takte, bis dieser leidenschaftliche Musiker mit seinem natürlichen Auftreten und einer einzigartigen Mischung aus Charme, Esprit und Können die Zuhörer auf seine Seite gezogen hat.

  • Tickets sind an der Abendkasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich entweder persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) im Limeskastell zu den Öffnungszeiten oder jederzeit per E-Mail (officium@limeskastell-pohl.de)

Überhöhte Geschwindigkeit war vermutlich die Ursache für einen schweren Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 14.50 Uhr auf der L 330 zwischen Hömberg und Nassau. Ein Motorradfahrer verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, wurde aus der Kurve getragen und kollidierte auf dem entgegenkommenden Fahrstreifen frontal mit einem Pritschentransporter. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeuges wurde nicht verletzt.

An der Einmündung der Kettenbrücke zur B 260 in Nassau ist am Montag ein 30-jähriger Fahrradfahrer aus der Verbandsgemeinde Nassau von einem Auto angefahren, zu Boden geschleudert und verletzt worden. Der aus Richtung Kettenbrücke kommende 59-jährige Autofahrer aus der Verbandsgemeinde Nastätten hatte das Stopp-Zeichen missachtet und fuhr auf die Kreuzung, um links Richtung Singhofen abzubiegen. Dabei übersah er den Zweiradfahrer, der in  die entgegengesetzte Richtung fuhr. Durch den Aufprall auf die Straße erlitt der Fahrradfahrer eine Verletzung an der Schulter, Schürfwunden sowie multiple Prellungen am gesamten Körper. Er wurde zur weiteren Behandlung in die Paracelsus-Klinik nach Bad Ems verbracht.

Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall am Montag auf der B 260 zwischen Nassau und Singhofen schwer verletzt worden. Aufgrund noch ungeklärter Umstände ist der 27-Jährige, der talabwärts fuhr, im Scheitelpunkt einer Kurve mit einem Auto kollidiert, das von einem 81-jährigen Mann gesteuert wurde. Der Motorradfahrer blieb auf der Fahrbahn liegen. Der Pkw-Fahrer wurde nicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der schwerverletzte Kradfahrer wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Während der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 260 für die Dauer einer Stunde vollgesperrt werden.

Plakat tonArt präsentiert tonArt kids

Die T-Shirts sind bedruckt, die Lieder ausgewählt, die Rollen verteilt und die Gäste eingeladen: die tonArt kids sind bereit für ihren ersten großen Auftritt. Am Sonntag, 2. September, um 15 Uhr wird es voll auf der Bühne der Stadthalle in Nassau, denn dann präsentiert tonArt die tonArt kids.
Im letzten Jahr aus einem Projekt 2015 heraus gegründet, bestehen die tonArt kids aus drei Untergruppen: den Singmäusen (im Alter von etwa vier bis sechs Jahren), dem Kinderchor (erste bis vierte Klasse) und dem Jugendchor (ab fünfte Klasse). Bei kleineren Auftritten wie etwa im Dezember 2017 auf dem Weihnachtsmarkt, dem Singen im Marienkrankenhaus, im Altenheim oder bei anderen Veranstaltungen in und um Nassau konnten die kids bereits erste Bühnenerfahrung sammeln, jetzt geht es endlich auf die ganz große Bühne der Stadthalle in Nassau.
Etwas Starthilfe bekommen die fast 50 Kinder und Jugendlichen von den tonArtisten – die wollen sich die Möglichkeit nicht nehmen lassen, „ihre“ kids dem Publikum vorzustellen und dabei auch das ein oder andere Ständchen zum Besten zu geben. Eine bunte Mischung verschiedener Genres haben die tonArtisten mit Chorleiter Achim Fischer vorbereitet und auch die kids unter Monika Bär (Singmäuse), Petra Schönrock-Wenzel (Kinderchor) und Fabian Glück (Jugendchor) machen es spannend: von Sprechgesang bis Boogie-Woogie, Kinderliedern bis Pop, mal mit und mal ohne Instrumenten.
Damit es nicht nur ein Konzert der kids, sondern auch ein Familienkonzert für Kinder wird, ist der Eintritt für Kinder frei, Erwachsene unterstützen das tolle Konzept mit sieben Euro Eintrittspreis. Eintrittskarten für Erwachsene und Freikarten für Kinder sind bei Foto Jörg in Nassau und Friseur Jutta Hermann in Bad Ems erhältlich.
Die tonArtisten und die tonArt kids freuen sich auf eine volle, lebendige Stadthalle und viele fröhliche Gesichter!

  • Weitere Informationen rund um tonArt, die tonArt kids und alle kommenden Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage www.tonartisten.de oder bei Facebook.
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Kampf um Platz eins um den 20er-Cup: Die Nassauer Camper (vorne) lieferten den Judo Dragons des TV 1860 Nassau ein spannendes Rennen. Fotos: NKC

20 Mannschaften, 43 Rennen, alle acht Minuten ein Lauf und am Ende zwei strahlende Sieger: Die 11. Nassauer Drachenbootregatta war einmal mehr eine Sportveranstaltung der Superlative. Rund 2000 Besucher kamen am Samstag bei strahlendem Sommerwetter an die Lahn, um bis zum Abend ein ausgelassenes Wassersportfest zu feiern.

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Strahlende Sieger: Die Judo Dragons des TV 1860 Nassau holten sich ihren siebten Meistertitel.

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