Uwe und Kurt Bruchhäuser

Uwe Bruchhäuser hat in seinem Onkel Kurt Bruchhäuser einen Ratgeber für die Belange älterer Menschen, denen er sich zuwenden will. Foto: SPD

Die neue Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau muss auch für ältere Menschen lebenswerte Heimat bleiben. Eine gute Versorgung, Anerkennung und Teilhabe muss wie bisher garantiert sein. Was erwarten Seniorinnen und Senioren selbst von der neuen Verbandsgemeinde, was kann diese für sie leisten? Darüber möchte sich Bürgermeisterkandidat Uwe Bruchhäuser (SPD) in einem Bürgergespräch unterhalten. Als besonderen Gast hat er Dr. Josef Peter Mertes, Landtagsabgeordneter und Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion a.D., eingeladen. In zwangloser Runde wird es einen informativen Austausch zum Thema „Gute Zeiten für Senioren – wie stelle ich mir die neue Verbandsgemeinde vor“ geben. Das Bürgergespräch findet am Dienstag, 21. August, ab 18 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte „Kaffeekanne“ in Nassau statt. Wie gewohnt wird es in der „Kaffeekanne“ eine gastliche Bewirtung geben. Zu dem Gespräch bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss lädt Uwe Bruchhäuser alle interessierten Bürger herzlich ein.

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Marion Krätz mit den Ortsbürgermeistern (von links) Lutz Zaun, Karl-Friedrich Merz, Patrick Becker und Gebhard Linscheid vor dem Denkmal des Freiherrn vom Stein. Foto: CDU

Die CDU-Bürgermeisterkandidatin Marion Krätz hat sich mit Ortsbürgermeistern der Region getroffen, um über die aktuelle Situation der Ortsgemeinde zu sprechen. An dem Treffen nahmen Patrick Becker aus Becheln, Gebhard Linscheid aus Winden, Karl Friedrich Merz aus Obernhof und Lutz Zaun aus Nievern teil. Alle Gesprächsteilnehmer waren sich darin einig, dass der Handlungsspielraum der Ortsgemeinden wegen der hohen finanziellen Belastungen immer geringer wird. Als Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau will Marion Krätz diesem Trend entgegenwirken, sagte sie. „Durch eine umsichtige Haushaltsführung möchte ich die Umlagebelastung so gering wie möglich halten und so den Städten und Ortsgemeinden die nötige Luft zum Atmen lassen“, erklärte die Kandidatin.

Zwei Schafe gebissen

Zwei Lämmer sind am 26. oder 27. Juli auf einer Weide in der Nähe der Fischteiche in Nassau-Scheuern, nahe der dortigen Behindertenwerkstätten, durch Bisse verletzt worden. Ob die Bisswunden von einem freilaufenden Hund oder einem Fuchs oder Wolf stammen, ist nicht bekannt, teilte die Polizei mit. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Ems, (0 26 03) 9700, zu melden.red

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Ein unbekannter Autofahrer hat am Donnerstagabend zwischen 18.45 Uhr und 19.30 Uhr in der Straße Im Bienengarten in Nassau einen am Straßenrand abgestelltes Auto gestreift und beschädigt. Anschließend entfernte sich der Unfallverursacher unerlaubt von der Unfallstelle. An der rechten Fahrzeugseite des geparkten PKW entstand nicht unerheblicher Sachschaden.

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Der Nassauer Kanu-Club (NKC) 1950 lädt die Bevölkerung zu einem Rennwochenende ein, das es in sich hat: Am Freitag, 17. August, 19 Uhr, fällt der Startschuss für das 1. Nassauer Elefantenrennen. Am darauffolgenden, am Samstag, 18. August, 12 Uhr, beginnen die Läufe zur 11. Nassauer Drachenbootmeisterschaft. Zu beiden Ereignissen rechnen die Veranstalter mit einem enormen Zuschauerinteresse. In den letzten Jahren erlebten bis zu 3000 Besucher die wassersportlichen Veranstaltungen des NKC.

Elefantenrennen — diesen Begriff kennen die meisten wohl von der Autobahn, wenn ein langsam fahrender Lkw den anderen überholt. „Elefanten“ gibt es aber auch zu Wasser, nämlich die „Dickschiffe“ des NKC, die in einen spannenden sportlichen Wettstreit treten werden. Die Idee zu diesem Rennen entstand während einer witterungsbedingten Spielabsage auf dem Nassauer Fußballplatz. Vier Paddler fassten den Gedanken, wieder einmal Rennvierer zu fahren, von denen der NKC allerdings nur einen besitzt. So kam der Gedanke auf, die vier Dickschiffe des Vereins gegeneinander antreten zu lassen. Die Idee des Elefantenrennens war geboren. Schnell wurde auch Markus Caspar von Alahna Fachbach hellhörig und sagte seine Teilnahme an diesem Rennen zu. Er tritt mit seiner Mannschaft auf einem seltenen Zehner-Stand-Up-Paddle-Board (SUP) an. Insgesamt nehmen anfolgende „Elefanten“ an dem Rennen teil:

  • Der 10er Holzkanadier „Edmund Noll“ mit dem Team Blubber Blubb. Das Boot wurde 1957 gebaut, ist 8,50 Meter lang und wiegt 150 Kilo.
  • Das Zehner-Drachenboot Spirit of Nassau wird vom Team Flying Circus gefahren. Es wurde 2017 gebaut ist neun Meter lang und wiegt 127 Kilo.
  • Das 20er-Drachenboot Günter Leifheit wurde 2004 gebaut, ist 12,50 Meter lang und wiegt 270 Kilo.
  • Das Zehner-SUP, gefahren vom Team Alahna Beach, wurde 2015 gebaut, ist 4,80 Meter lang und 20 Kilo schwer.
  • Der Rennvierer K4 Erich Bruchhäuser: Das Rüssel Racing Team steuert das 1990 gebaute Boot mit 11,50 Meter Länge und einem Gewicht von 50 Kilo.

Insgesamt fahren beim Elefantenrennen 59 Hobbypaddler in fünf Booten. Auch wenn der Spaß im Vordergrund steht — die sportliche Leistung ist nicht zu unterschätzen. Immerhin werden beispielsweise in dem 20er-Drachenboot einschließlich Team rund zwei Tonnen auf dem Wasser bewegt. Die Siegerehrung folgt direkt im Anschluss auf der NKC-Bühne. Für die Sicherheit sorgt die Nassauer DLRG, für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Der Nassauer Kanu Club erwartet zu diesem Rennen zahlreiche Ehrengäste, Mitglieder des NKC, Freunde des Wassersports und Besucher, die sich dieses einzigartige Spektakel auf der Lahn nicht entgehen lassen wollen.

Sportlich geht es auch am Samstag weiter, wenn auf der Lahn wieder der Ruf erschallt: „Are you ready – Attention – Go!“ Bei der nunmehr elften Drachenboot-Regatta kämpfen 23 Mannschaften in 10er und 20er-Drachenbooten um den begehrten Titel des Nassauer Drachenbootmeisters – so viele wie nie zuvor. Insgesamt werden an diesem Tag rund 50 Rennen gepaddelt, alle acht Minuten erleben die Zuschauer einen Lauf. Gefahren wird in verschiedenen Kategorien. Neben den Mixed-Rennen gibt es den Lady’s Cup, ein Kinderrennen und den Lauf der Herzen. Alle Teams bekommen zu Erinnerung einen Pokal und eine Urkunde.

Diese auf der Lahn einzigartige, ausschließlich ehrenamtlich organisierte Großveranstaltung, bedeutet für das Organisations-Team Jahr für Jahr eine enorme Herausforderung, betont NKC-Vorsitzender Kalli Wiemann, der sich selbst mit einem Marionettenspieler vergleicht, bei dem alle Fäden zusammenlaufen. Rund 70 ehrenamtliche Helfer seien im Einsatz. Sie bildeten gemeinsam mit Sponsoren, Vertretern der Stadt Nassau sowie den vielen Zuschauern aus Stadt und Umland eine große wassersportliche Familie.

Der nächste Arnsteiner Abend findet am Donnerstag, 9. August, um 20 Uhr im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein statt. Das Thema lautet: „Pater Alfons Spix – Schutzhäftling 29 126 im KZ-Dachau“. Eine Scheibe Brot und eine Tasse Kaffee nach dem Besuch der Hl. Messe für polnische Fremdarbeiter führten im November 1941 zur Verhaftung von Pater Spix durch die Gestapo. Nach drei Monaten Haft in Frankfurt kam er Anfang Februar 1942 in das Konzentrationslager Dachau. Sein Todestag ist der 9. August 1942.

Dipl. theol. Stefan Diefenbach hat sich während des Studiums mit der Biographie des Paters intensiv beschäftigt. Zum 75. Todestag des damaligen Vorstehers der Arnsteiner Klostergemeinschaft hat er seine Forschung wieder aufgenommen und neue Dokumente entdeckt.
Die Umstände der Verhaftung und den Leidensweg des Paters bis zum Tod im KZ-Dachau stellt Stefan Diefenbach an diesem Abend vor.
Ist Pater Spix ein Märtyrer? – zu dieser Frage bietet der Referent eine Antwort an.

Die B 417 wird von Montag, 6. August, an zwischen Laurenburg und Holzappel voll gesperrt. In dieser Zeit soll die Böschung an der Bundesstraße mittels Betonbohrpfählen und aufbetoniertem Kopfbalken aufwendig gesichert werden, teilte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez mit. Im unteren Abschnitt zwischen Laurenburg und der Zufahrt nach Dörnberg über die Kreisstraße 22 wird die Vollsperrung ab 13. August wieder aufgelöst und für Bauarbeiten halbseitig unter Ampelverkehr zu befahren sein.

Ab der Kreisstraße 22 in Richtung Holzappel bleibt die B417 bis voraussichtlich Mitte November weiterhin voll gesperrt.

Während der Vollsperrung wird eine Umleitungsstrecke über die L313 durch Horhausen nach Giershausen bei Isselbach und weiter durchs Gelbachtal über die L 325 bis Schloss Langenau ausgeschildert. Von dort aus gelangt man wieder über die B 417 nach Laurenburg oder Nassau. Für die Anwohner von Dörnberg-Hütte wird die Zuwegung nur in Richtung Holzappel möglich sein.

Kultur zum Vollmond-Team

Das Shamrock Duo präsentiert am kommenden Freitag, 10. August, 20.30 Uhr, im Weinkeller Giebelhöll in Weinähr Kultur zum Neumond – Musik, Märchen und Literatur. Das Thema lautet: „Reise in die Anderwelt – Keltische Märchen“.

An diesem kulturellen Neumondabend werden die Gäste entführt in eine versunkene Zeit und in das Reich der keltischen Anderwelt. Der schottische Lautenspieler Thomas Learmont begegnet im Wald der Feenkönigin. Er verliebt sich unsterblich in die überirdisch schöne junge Frau und folgt ihr für sieben Jahre in das verzauberte Land der Feen… Auch der irische Fischer Jack Dogherty trifft ein Wesen aus der Anderwelt – den Wassermann Coomara, der Jack zu sich in sein Muschelhaus auf den Grund des Meerbodens einlädt. Die beiden Männer entdecken eine große gemeinsame Vorliebe für gutes Essen und Whiskey und werden gute Freunde. Und schon bald überschlagen sich lustige und skurrile Ereignisse…

Die romantischen und witzigen Geschichten werden musikalisch vom Shamrock Duo umrahmt und durch Bildprojektionen von Rolf Henrici ergänzt.  Fürs leibliche Wohl der Gäste sorgt das freundliche Team der „Giebelhöll“ auf das Beste. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Künstler wird gebeten.
Platzreservierungen unter Tel. 02604/1230 (Fam. Justi) oder 02661 / 20329 (Fuhs/Henrici). E-Mail info@giebelhoell.de oder inkunabel@gmx.de.

Aus bisher nicht geklärter Ursache ist am Samstag um 14.40 Uhr ein Brand die Arbeitshalle einer Dachdeckerei in Singhofen in Brand geraten. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr konnten ein größeres Ausmaß des Feuers verhindern und den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Glücklicherweise befanden sich bei Brandaustritt keine Personen im Gebäude, und es entstand auch nur geringer Gebäudeschaden. Die Schadenshöhe dürfte sich unterhalb von 5000 Euro bewegen.

Ein 55-jähriger Motorradfahrer ist bei einem Unfall am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr auf der L 325 zwischen Weinähr und Dies schwer verletzt worden. Der Zweiradfahrer verlor etwa einen Kilometer vor der Ortslage Weinähr in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Felswand. Hier stürzte er, und sein Motorrad fiel auf sein Fußgelenk, das dabei zersplitterte. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Koblenzer Krankenhaus geflogen. Das Motorrad musste abgeschleppt werden. Der Schaden liegt bei rund 3000 Euro. Das Gelbachtal musste wegen Bergungsarbeiten für etwa eine Stunde gesperrt werden.

Unbekannte Täter haben am Sonntag im Bereich der Windener Straße in Nassau eine dreijährige Hauskatze getötet. Dies berichtet die Polizei Bad Ems. Die Tierhalterin fand die tote Katze und brachte sie zur Untersuchung zum Tierarzt. Dort konnte festgestellt werden, dass das Tier vermutlich mit einem spitzen Metallgegenstand erstochen worden war.

Jetzt schon einmal vormerken: Veranstaltungen des Herbst-/Winter-Programms „Kultur im Limeskastell Pohl“. Nach den interessanten und vielfältigen Veranstaltungen der Reihe „Kultur im Kastell“, die es nun schon seit 2014 gibt und sich in der Umgebung etabliert hat, wurde für den kommenden Herbst und Winter wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das inzwischen auch als Flyer im Limeskastell ausliegt. In den nächsten Wochen wird es auch in vielen Geschäften, Fremdenverkehrsbetrieben, Tourist-Informationen usw. in den Nachbarorten verfügbar sein.
Allen Gästen, Freunden, Interessentinnen und Interessenten wird damit im verbleibenden Restjahr wieder ein wirklich vielfältiges Angebot an Veranstaltungen präsentiert, so dass für Jeden etwas dabei sein dürfte.
Im Einzelnen gibt es zu erleben: Weiterlesen »

Indisches_Springkraut

Wenn man zurzeit einen Spaziergang im Nassauer Kaltbachtal unternimmt, stößt man am oberen Lauf automatisch auf einen Teppich halbständiger Pflanzen mit violett leuchtenden Blüten: Das “ Indische-“ oder „Drüsige Springkraut“.

Das Springkraut aus der Familie der Balsaminengewächse stammt aus dem Himalaja und wurde 1839 über England in die botanischen Gärten nach Deutschland gebracht. Von dort wilderte es sich schnell aus. Mit seiner Wuchskraft wuchert es Flussläufe, Gräben und Waldränder zu und verdrängt zunehmend die einheimische Flora (aus: Wunderwelt der Kräuter).

Einerseits: Dieses Kraut ist inzwischen vielerorts zu einer echten Plage geworden. Wo im Vorjahr nur wenige Exemplare des widerspenstigen Gewächses wuchsen, sind mittlerweile ganze Wiesen und Auen mit den rosafarbenen Blüten zugewuchert. Selbst Brennnesseln mussten dem Springkraut weichen. Naturschützer und Gemeinden wissen oft nicht mehr, wie sie der starken Ausbreitung Einhalt gebieten sollen.
Andererseits: Teile des drüsigen Springkrautes sind absolut genießbar. Das Leckerste sind die Blüten und Samen. Im September, manchmal schon im August bis in den Oktober hinein, kann man die Samen ernten und einfach roh essen. Sie haben ein schönes Nussaroma und eignen sich für alle Gerichte, bei denen man Nüsse verwendet, zum Beispiel in Pestos, Bratlingen, über den Salat gestreut oder in Aufläufen. Die Samen können auch ohne Öl kurz in einer Pfanne angeröstet werden und bekommen so ein kräftigeres, herbes Aroma. Quelle: https://www.smarticular.net/himalaya-springkraut-essbar-einfache-rezepte/

Wie dem auch sei. Die Bekämpfung erscheint vielerorts als angesagt. Da sich ein Herbizideinsatz von selbst verbietet muss man zu einer mechanischen Maßnahme greifen um bereits die Bildung bzw. Reifung von Samen zu verhindern. Das wäre bei dieser einjährigen Pflanze bereits durch eine Mahd vor der Blüte erreicht.
Kalle Benard, Nassau

Unbekannte Täter haben in den frühen Morgenstunden des Samstags in der Arnsteiner Straße in Singhofen vom Hof eines Elektrofachhandels mehrere Kabel sowie vier Reifen samt Felgen gestohlen. Die Gegenstände wurden offensichtlich mit einem größerem Pkw abtransportiert. Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion Bad Ems (02603/ 970-0) erbeten.

Zeltlager des TuS Pohl

Es ist wieder soweit. Das jährliche Zeltlager des Turn- und Sportvereins Pohl steht an. Der TuS Pohl hat ja eine große Zeltlagertradition. Seit über 45 Jahren werden für die Jüngsten im Verein Lagerromantik mit Abenteuer, Lagerfeuer, Nachtwache, Geisterstunde und jede Menge Spiele angeboten. Große unvergessliche Zeltlager wie in Kestert, Bremberg, auf der Loreley oder auf der Burg Hohlenfels waren dabei bis hin zu „Einer Nacht im Zelt – für Mutter und Kind“.
Auch in diesem Jahr knüpft der Verein wieder daran an und veranstaltet für seine jungen Mitglieder im Alter von 6 bis 17 Jahren ein
TuS-Sommer-Zeltlager vom Freitag, 3., bis Sonntag, 5. August, wieder in Rüdesheim unter dem Motto „Zurück zu bekannten Ufern“.
Und so soll es laufen: Am Freitag, 14 Uhr, ist Treffpunkt an der Pohler Bushaltestelle in der Kapellenstraße. Die Unterbringung erfolgt in den TuS-eigenen Zelten. Der TuS übernimmt die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, so dass der Kostenbeitrag mit 25 Euro für Vereinsmitglieder und 50 Euro für Nichtmitglieder wieder so niedrig wie nur irgend möglich gehalten ist. Wo sonst gibt es für diesen Betrag zwei Übernachtungen mit Vollpension. Das Organisationsteam um Bianca Kernchen, Gartenweg 2, 56357 Pohl (Tel.: 06772 94912) wird das Zeltlager wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis für die TuS-Kinder machen.

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Das Zweier-Kajak „Tante Friedel“ des Nassauer Kanu-Clubs ist für Wanderfahrten geeignet und erfreut sich bei den Mitgliedern und Gästen großer Beliebtheit.

 

Beim Nassauer Kanu Club 1950 laufen die Vorbereitungen zur diesjährigen Drachenbootmeisterschaft am 18. August und für das 1. Nassauer Elefantenrennen am Abend davor seit Wochen auf Hochtouren. Aber auch neben der bevorstehenden Großveranstaltung ist am Lahnkilometer 116,7 richtig was los.

Nahezu jeden Abend sind die Stand-Up-Paddel Boards (SUP) des NKC auf der Lahn. Jung und Alt erfreuen sich am Wassersport, fahren Rennkajaks, Poloboote und Wanderboote. Neben den Aktivitäten am schönen NKC-Bootshaus wird, gerade von jungen Familien, das vereinseigene Grundstück in Kalkofen häufig besucht. Für ein oder zwei Nächte kann man dort einfach mal die Seele baumeln lassen und vom Alltag abschalten. Nebenbei kommt die sportliche Seite nicht zu kurz, denn wer von Nassau aus nach Kalkofen paddelt und am nächsten Tag zurückfährt, kommt immerhin auf 20 Paddelkilometer auf der Lahn.

Spätestens wenn abends die kraftvollen Schläge der Trommeln in Nassau über die Lahn schallen, wissen die Einheimischen, dass die Drachenbootregatta naht. Neben den bekannten 20er-Drachenbooten ergänzt der NKC die Regatta um die so genannten 10er-Drachenboote.

Dadurch haben auch kleine Teams jetzt die Möglichkeit, an der Regatta teilzunehmen. Dass die 10er-Boote in Nassau derart beliebt sind, konnte vom NKC niemand ahnen. Die Meldeliste dafür konnte schon nach kurzer Zeit geschlossen werden. Lediglich bei den 20er-Booten sind noch zwei Plätze frei, ebenso fehlt im Lady’s-Cup (10er) noch ein Damenteam.

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„Spirit of Nassau“, so heißt das neue 10er-Drachenboot, das während des Elefantenrennens und der Regatta am 17. und 18. August seinen ersten offiziellen Renneinsatz absolvieren wird. Fotos: Nassauer Kanu-Club

Das Orga-Team hatte eine gewaltigen Herausforderung zu meistern, galt es doch, eine weitere Bootsklasse in den Rennplan zu integrieren, um am Regattatag einen geordneten Ablauf zu sichern. Nach etlichen Stunden Kopfarbeit steht nun der Rennplan, so dass am Regatta-Samstag unglaubliche 50 Rennen geplant sind. Neben den großen Drachenbooten fahren die kleineren Boote ein Kinderrennen, den Lady’s Cup und den Lauf der Herzen.“Spirit

Das erste Rennen ist für 12 Uhr geplant, danach folgen im Acht-Minuten-Takt die Rennen bis zum Finale um 19.15 Uhr. Spannende Wettläufe sind da schon programmiert, und die Teams warten jetzt schon ungeduldig auf den ersten Startschuss.

Doch schon am Vorabend der eigentlichen Regatta geht es auf der Lahn hoch her: Einmalig in Deutschland wird am, Freitag, 17. August, ab 19 Uhr erstmals ein „Elefantenrennen“ stattfinden. Die “Elefanten” sind die sogenannten Dickschiffe des NKC: Das große und das kleine Drachenboot, der 10er-Holzkanadier, der Kajak-Rennvierer und ein von der Firma Alahna Fachbach bereitgestelltes 10er-SUP. Insgesamt treten in diesem Gaudi-Rennen 54 Sportler in fünf Bootsklassen gegeneinander an. Sie fahren auf fünf Bahnen eine 270 Meter langen Strecke. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wer das 1. Nassauer Elefantenrennen gewinnt. Dazu der NKC-Vorsitzende Kalli Wiemann: „Das gibt es nur in Nassau, das ist der Spirit of Nassau.“

Um diese Großveranstaltung an zwei Tagen durchzuführen sind eine große Zahl Helfer und Freunde vonnöten. Ohne sie wäre eine Regatta in dieser Größenordnung nicht denkbar. Auch die Stadt Nassau unterstützt das Orga-Team, wo sie nur kann. Wiemann: „Ohne das ehrenamtliches Engagement und ohne die Unterstützung durch die Sponsoren wäre diese Veranstaltung nicht das, was sie ist. Teamgeist, Fairplay, Toleranz, Inklusion und Spaß, das wird sie sein, die 11. Nassauer Drachenbootmeisterschaft.“

Überfall auf Tankstelle

Überfall_TankstelleEin maskierter Räuber hat am Freitag gegen 22.50 Uhr die OIL-Tankstelle in der Straße Auf der Lay in Nievern überfallen und unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe der Einnahmen gefordert. Er begab sich hinter die Verkaufstheke, zwang den Mitarbeiter zur Öffnung der Kasse und wollte selbst nach den Geldscheinen greifen. Als der Tankwart dies verhindern wollte, flüchtete der Täter ohne Beute zu Fuß in unbekannte Richtung. Der Mann war etwa 170 cm groß, schlank und war mit einer schwarzen Jogginghose und einem roten Kapuzenpullover mit der Aufschrift „KEEP CALM ON THE WEST COAST „) bekleidet. Um seine Identität zu verbergen hatte er sich eine rote Plastiktüte über seinen Kopf gezogen und trug darüber eine Sonnenbrille. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Montabaur unter 02602/ 9226-0.

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Beste Tourismuswerbung sind die Weinstuben in Obernhof. Man kann dort genießen, oder bei einem Glas Rotwein gute Ideen entwickeln, wie Landrat Frank Puchtler befand. Bei dem Bürgergespräch, zu dem Uwe Bruchhäuser eingeladen hatte, kamen zahlreiche gute Ideen zusammen.

Zuhören, was die Bürger aus Weinähr und Obernhof ihm mit auf den Weg geben, dazu hatte Bürgermeisterkandidat Uwe Bruchhäuser zum zwanglosen Bürgergespräch in die Weinstube U. & S. Haxel eingeladen. Eine Aussage von Karl Friedrich Merz freute ihn besonders: „Unsere Zusammenarbeit ist im Zuge der Flurbereinigung wesentlich intensiver geworden“, meinte der Obernhofer Ortschef über das Verhältnis der beiden Nachbargemeinden. Sein Weinährer Kollege Christoph Linscheid, urlaubsbedingt abwesend, hatte sich schriftlich geäußert: „Die gemeinsame Weinbergflurbereinigung birgt für uns neues Potenzial“. Dem pflichteten erkennbar alle Teilnehmer an dem Bürgergespräch bei.
Mit dem Lahnwein ließe sich auftrumpfen. Es müssen jedoch größere Flächen her. Das schaffe die laufende Flurbereinigung. Uwe Haxel, Traditionswinzer in Obernhof, blickte zuversichtlich auf die Entwicklung: „Unsere Rebfläche liegt bei 6,5 Hektar und wir streben eine Fläche von 15 Hektar an“. Davon profitieren die Wirtschaftlichkeit und der Naturschutz, bilden offene Weinbergsflächen doch ein eigenes Biotop. Dass der Wein von der Lahn ein „tolles Produkt“ ist, bestätigte Landrat Frank Puchtler, und der Abgeordnete Jörg Denninghoff erklärte: „Ich nutze jede Gelegenheit im Landtag, um auf die Schätze unserer Region aufmerksam zu machen“.
So konnte Uwe Bruchhäuser als Zwischenfazit feststellen: „Der Weinbau an der Lahn hat Zukunft, dank des großen Einsatzes der Winzer und der Gemeinden Obernhof und Weinähr.“ Doch wie, fragte der Bürgermeisterkandidat nach, steht es mit dem Tourismus? Monique Thesing, Hotelbetreiberin in Obernhof, brachte es auf den Punkt: „Wir haben alles, was Touristen lieben, aber es wissen zu wenige draußen davon.“ Sie bezeichnete es als ein „Riesengeschenk“, in einer der prädestiniertesten Gegenden Tourismus treiben zu können. Um nicht in Schönheit zu sterben, so Karl Friedrich Merz, müsse man eine packende Geschichte der Lahnregion und des Lahnweins erzählen und Kirchturmdenken strikt überwinden.
Die Bekanntheit und Zugkraft hört schon im Nahereich auf, vermutet Bruchhäuser. Selbst die Menschen im Raum Koblenz und Neuwied wissen nicht, was sie lahnaufwärts erwartet. Sportkameraden, die an der Ruderregatta teilgenommen haben, hätten ihm bestätigt, dass die Lahn ein wunderbares Ruderrevier ist und sie von der Gegend begeistert seien. Wie bringt man aber die Botschaft an die potenziellen Gäste. „Bei Touristikmessen gehen wir mit Kompetenz und Herzlichkeit auf die Menschen zu“, nennt Christina Haxel, ehemalige Weinkönigin für das Weinanbaugebiet Mittelrhein, eine bewährte Methode. „Bessere Vernetzung“, lautete die Forderung dann von allen Seiten. Das, so Uwe Bruchhäuser, werde auch ein Arbeitsschwerpunkt in der neuen Verbandsgemeinde sein. Obernhof zeige, wie eine Gemeinde durch Initiative wieder jüngere Menschen zurückgewinnen kann, schloss der Bewerber für das Bürgermeisteramt den fruchtbaren Dialog.

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„Mensch achte den Menschen“ heißt es auf einer Stele, mit der in der Gedenkstätte Hadamar unter anderem an die zwischen 1941 und 1945 ermordeten Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung erinnert wird. Foto: Dekanat Nassauer Land

„Mensch, achte den Menschen“ – unter diesem Motto steht eine Gedenkfahrt am Samstag, 4. August, zu der Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im evangelischen Dekanat Nassauer Land, und die Stiftung Scheuern gemeinsam einladen. Sie erinnert an die Gräueltaten, die Menschen mit Behinderung zur Zeit des Nationalsozialismus auch im Rhein-Lahn-Kreis und im benachbarten Hadamar erleiden mussten.[/caption]

Treffpunkt für die Gedenkfahrt ist um 8 Uhr das Mahnmal „Gegen das Vergessen“ auf dem Zentralgelände der Stiftung Scheuern (Am Burgberg 16) in Nassau. Die Teilnehmenden fahren von dort aus mit einem Bus nach Hadamar und werden dort zuerst das „Denkmal der Grauen Busse“ besuchen, eine Sonderausstellung der Stadt. Anschließend steht der Besuch der Gedenkstätte der früheren Tötungsanstalt Hadamar auf dem Programm.

In den Jahren 1940 und 1941 deportierten die Nationalsozialisten deutschlandweit mehr als 70.000 Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen und ermordeten sie in Tötungsanstalten. Auch mehr als 1500 Bewohner der damaligen „Heilerziehungs- und Pflegeanstalt Scheuern“ erlitten dieses Schicksal. Sie wurden vor allem in die Tötungsanstalt Hadamar gebracht und dort in der Gaskammer, später durch gezieltes Verhungernlassen oder Medikamentenvergiftung, umgebracht.

Die Rückkehr von der Gedenkfahrt ist gegen 15 Uhr geplant; in Hadamar besteht die Möglichkeit, zu Mittag zu essen. Kosten entstehen lediglich für das Mittagessen. Anmeldungen werden möglichst bald (spätestens bis zum 27. Juli) erbeten bei Matthias Metzmacher, Pfarrer für Gesellschaftliche Verantwortung, Telefon 02603/5099244, E-Mail matthias.metzmacher@ekhn-net.de, oder Ulrike Bletzer, Stiftung Scheuern, Telefon 02604/979103, E-Mail u.bletzer@stiftung-scheuern.de .

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