Das Vokalensemble tonArt aus Nassau hat einen spannenden Samstag mit dem preisgekrönten und international erfolgreichen Universitätsmusikdirektor und Dirigenten Jan Schumacher verbracht. In der Region ist er vor allem bekannt als Leiter der Camerata Musica Limburg. In einem ganztägigen Workshop wurden vor allem die dem Chor schon bekannte klassische Literatur aufbereitet und spannende neue Stücke einstudiert.

Das Limeskastell Pohl stimmt weiterhin auf Weihnachten ein. Am dritten Adventssonntag, 15. Dezember um 16 Uhr bietet der Wiesbadener Kammerchor „Vocalisma“ unter dem Motto „Auf dem Weg zum Licht der Weihnacht“ im Limeskastell Pohl ein kleines Chorkonzert mit beliebten und altbekannten, aber auch neuen Liedern aus unserer Zeit, die zu den Schauplätzen der Weihnachtsgeschichte führen. 

Die Zuhörer, teilweise als »singendes Publikum« gerne mit einbezogen, erleben in abwechslungsreichen Chorsätzen die Hirten auf dem Feld, den Jubelgesang der Engel im Himmel und schließlich das wunderbare Geschehen im Stall zu Bethlehem.

„Vocalisma“ ist ein Vokalensemble für stimmlich fortgeschrittene und engagierte Chorsängerinnen, die zumeist auch im Konzertchor oder Frauenchor enCHORe des Mädchenchors Wiesbaden singen. Mehrere erste und zweite Preise bei Chorwettbewerben in Hessen und Nordrhein-Westfalen bestätigten die hohe Qualität des Ensembles. Unzählige Auftritte in Wiesbaden und Umgebung haben den Chor besonders zur Advents- und Weihnachtszeit gleichermaßen bekannt und beliebt gemacht. Das Ensemble „Vocalisma“ ist Mitglied im Chorverbund Mädchenchor Wiesbaden und wird von seinem Gründer Gerd Rixmann geleitet.

Eintritt: 6 Euro. Bestuhlt (freie Platzwahl).  Einlass ist ab 15.15 Uhr. Die Tageskasse öffnet um 14.45 Uhr. Karten gibt es nur im Kastell an der Tageskasse. Vorherige Kartenreservierungen sind möglich im Kastell zu den Öffnungszeiten persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) oder jederzeit per Mail (officium@limeskastell-pohl.de). Reservierte Karten werden bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse bereitgehalten. 

Die Ortsgemeinde Pohl lädt alle Pohler Mitbürgerinnen und Mitbürger ab dem 60. Lebensjahr (auch mit Partner) ganz herzlich zu einem vorweihnachten Seniorennachmittag am Sonntag, 8. Dezember, um 14.00 Uhr, ins Limeskastell ein. Bei Kaffee und Kuchen, einem Gläschen Wein soll wieder viel Zeit für persönliche Gespräche sein.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bei Susanne Gabel unter Telefon 06772 9682988 baldmöglichst vorzunehmen, damit alles gut vorbereitet werden kann. Zur anschließenden Nikolausfeier sind alle Pohler Kinder mit Eltern und Großeltern recht herzlich für 17.30 Uhr ins Limeskastell eingeladen. In gemütlicher Runde mit Weihnachtsliedern wird gemeinsam der Nikolaus erwartet. Eltern geben das Nikolaus-Päckchen bis zum 6. Dezember bei Nico Perabo, Kirchstraße 10 b, Telefon 0151 57145902,
ab.
Damit der Nikolaus es an diesem Tag nicht zu schwer hat, bittet er um keine allzu „großen“ Geschenke, damit auch das Christkind noch etwas zu tun hat. Einen besonderen Service zum vorweihnachtlichen Seniorennachmittag und zur Nikolausfeier wird wieder in Form eines Fahrdienstes aus dem Dorf ins Kastell und zurück für die älteren und gehbehinderten Pohler angeboten. Diesen hat freundlicherweise Jan Perscheid übernommen. Unter Telefon 2770 oder 0151 24500922 werden Anmeldungen entgegengenommen.

Der Herrnhuter Stern ist Erkennungszeichen des ökumenischen lebendigen Adventskalenders in der Stadt Nassau. Der charakteristische Stern mit 25 Zacken entstand im 19. Jahrhundert in Internaten der Herrnhuter Brüdergemeinde. Foto: Ev. Dekanat

Auch in diesem Jahr wollen die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Nassau wieder gemeinsam mit einem lebendigen Adventskalender auf den Grund der Adventszeit hinweisen und vom ersten Advent, Sonntag, 1. Dezember, bis Sonntag, 8. Dezember, Türen in der Stadt für besinnliche Momente und Begegnungen öffnen.

„Eine halbe Stunde etwas zur Ruhe kommen und den Advent als eine Zeit der Erwartung erleben – dazu sollen die allabendlichen Treffen in einer oftmals von Hast geprägten Vorweihnachtszeit beitragen“, erklärt Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im evangelischen Dekanat Nassauer Land. Darüber hinaus bietet der lebendige Adventskalender die Möglichkeit, Einblicke in Orte und Einrichtungen zu bekommen und zu erfahren, welche Rolle dort der Advent spielt. Hinter den Türen erwartet die Kalender-Gäste neben Informationen der Gastgeber Besinnliches, Fröhliches, Nachdenkliches und Musikalisches.

Nach den Eröffnungsgottesdiensten der Aktion am Sonntag, 1. Dezember, in der evangelischen (10.15 Uhr) und der katholischen Kirche (11 Uhr) empfängt am Montag, 2. Dezember, der TV Nassau die Kalender-Gäste in der Turnhalle an der Grundschule (Windener Straße 21). Die Tourist-Information im Günter-Leifheit-Kulturhaus (Obertal 9a) ist am Dienstag, 3. Dezember, Ziel der Aktion. Musikalisch geht es unter anderem auch am Mittwoch, 4. Dezember im Leifheit-Campus (Auf der Au 2) zu, wo der evangelische Posaunenchor die Besucher empfängt. Am Donnerstag, 5. Dezember, leuchtet der Herrnhuter Stern, das Erkennungszeichen für die offenen Türen des Nassauer lebendigen Adventskalenders, an der Alten Schule im Stadtteil Bergnassau-Scheuern (Am Sauerborn), wo der Arbeitskreis seine Pläne vorstellt. Was Advent im Einzelhandel bedeutet, erfahren die Besucher am Freitag, 6. Dezember während des Besuchs im Brillengeschäft Muth-Optik (Amtsstraße 11). Und natürlich leuchtet der charakteristische Adventsstern am Samstag, 7. Dezember, wieder auf der Hauptbühne des Nassauer Adventsmarktes.

Startzeit für die offenen Türen ist jeweils um 17.30 Uhr. Die Abschlussgottesdienste beginnen am Sonntag, 8. Dezember um 10.15 Uhr in der evangelischen und um 11 Uhr in der katholischen Kirche, wo auch die Spendenübergabe an den Förderverein des Leifheit-Campus stattfindet.

Einen neuen Teilnehmerrekord hat der BVB-Fanclub Rhein-Lahn 09 bei seiner jüngsten Fahrt nach Dortmund aufgestellt. 67 Fußballfans machten sich auf die Reise zum Heimspiel von Borussia Dortmund gegen den VfL Wolfsburg in der Bundesliga.
Ob mit dem großen Reisebus, einem zusätzlich besorgten Kleinbus und auch teils Privat-Pkw: „Rhein-Lahn 09“ war an diesem Tag mit richtig vielen Mitgliedern auf Tour. Los ging es in Singhofen und dann weiter nach Nassau, Dausenau, Bad Ems und Montabaur, wo jeweils weitere Mitglieder zusteigen konnten. Anschließend traf man sich größtenteils auf einem Rastplatz an der A3, um sich dort an einem vom Vorstand des Fanclubs angebotenen und kostenlosem Frühstück zu stärken. Zudem wurden während der ganzen Fahrt wie gewohnt verschiedene günstige und gekühlte Getränke angeboten.
Frühzeitig erreichten alle ihre Parkplätze vor dem Stadion und konnten sich so noch reichlich an den Essens- oder Getränkeständen versorgen. Gut gestärkt feuerten alle dann lauthals den BVB an, welcher nach einer starken zweiten Halbzeit das Spiel mit 3:0 gewann.
Nach einer kurzweiligen Rückfahrt erreichte man frühzeitig wieder die heimische Region. Natürlich erhielten zuvor noch die Gewinner des traditionellen Tippspiels ihre Preise in Form von BVB-Fanartikel. Nach Rückmeldung aller Beteiligten war es ein toller Ausflug, den man gerne zeitnah wieder so erleben möchte. Ein Dankeschön wie immer auch an das Busunternehmen Modigell-Scherer aus Neuhäusel sowie den netten Busfahrer.

Weitere Infos zum offiziellen BVB-Fanclub mit seinen mittlerweile über 220 Mitgliedern aus dem gesamten Rhein-Lahn-Kreis sowie aus dem Westerwald bekommt man bei Facebook sowie auf der Homepage www.rheinlahn09.de oder unter Tel. 0177/462142. Über weitere Mitglieder würde man sich freuen, gerne kann man unverbindlich anfragen.

Alte Musik und Jazz spielen (von links) Irmgard Morschhausen, Sylvia Mel-André, Johannes André und Johannes Morschhausen. Foto: Veranstalter

Am ersten Adventssonntag, 1. Dezember, erwartet die Besucher im Limeskastell Pohl um 16 Uhr ein Konzert „Begegnung im Advent“ mit dem Duo Divisions und dem Duo Con Moto. Die vier Musiker geben ein Konzert mit Musik aus Renaissance, Barock, Romantik und dem 20. Jahrhundert. In der Vorweihnachtszeit spielt das doppelte Duo in seinem Programm auch klassisch und jazzig angehauchte weihnachtliche Stücke aus Europa und Amerika, kongenial ergänzt durch Arrangements und Kompositionen von Johannes Morschhausen und Johannes André.

Das Quartett „Begegnung“ besteht aus dem Duo Divisions mit Irmgard Morschhausen (Blockflöten) und Johannes Morschhausen (Gitarre) sowie dem Duo Con Moto mit Sylvia Mel-André (Querflöten) und Johannes André (Gitarren). Bereits seit ihrer Schulzeit sind die vier Musiker freundschaftlich und auch musikalisch verbunden. Zwischenzeitlich hatten sich die musikalischen Wege getrennt, während bei Duo Divisions die Musik aus Renaissance und Barock den Schwerpunkt bildete, beschäftigte sich Duo Con Moto hauptsächlich mit der klassischen Musik bis hin zum Jazz.

Die Musiker haben jedoch schon vor längerer Zeit festgestellt, dass die Berührungspunkte zwischen Alter Musik und Jazz doch größer sind, als man allgemein annimmt. Daraus entstand dann das Quartett „Begegnung“.  

Eintritt: 15 EUR (für Schüler*innen, Studierende, Azubis: 13 EUR).  Bestuhlt (freie Platzwahl). Einlass ist ab 15.15 Uhr. Die Tageskasse öffnet um 14.45 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf bei Bücherland, Römerstraße 35-37, 56355 Nastätten (Tel.: 06772 960097) und Foto-Jörg, Amtsstraße 13, 56377 Nassau (Tel.: 02604 356). Sie sind auch im Kastell an der Tageskasse erhältlich oder unter www.eventim.de (kleine Gebühr möglich). Vorherige Kartenreservierungen sind möglich im Kastell zu den Öffnungszeiten persönlich bzw. telefonisch (06772 9680768) oder jederzeit per Mail (officium@limeskastell-pohl.de).Reservierte Karten werden bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse bereitgehalten.

Anpacken für den Naturschutz, die Bewahrung der Schöpfung: Das war Motto einer Pflanzaktion für 20 Obstbäume, an der sich in Singhofen die Konfirmandengruppe und Kirchenvorsteher der evangelischen Kirchengemeinde unter Anleitung von Naturparkpfleger Volker Schönfeld (rechts) beteiligten. Foto: Matern

Einen Konfirmandenunterricht, der sich nicht in der Theorie erschöpft, erlebten die Mädchen und Jungen aus der evangelischen Kirchengemeinde Singhofen. Dabei ging es um ein aktuelles Thema: Umweltschutz. Sie pflanzten Obstbäume in der Nähe des Friedhofs auf einer Wiese, die der Kirchengemeinde gehört.

„Die Bewahrung der Schöpfung ist natürlich ein wichtiger Auftrag für Christen“, erklärt Gemeindepfarrer Harald-Peter Fischer die morgendliche Exkursion seiner Schützlinge ins Grüne. „Wir wollen wenigstens einen kleinen Beitrag dazu leisten, etwas fürs ökologische Gleichgewicht zu tun“, so der Theologe. Dabei trifft es sich gut, dass in der Gemeinde mit Volker Schönfeld ein ehrenamtlich hochaktiver Experte in Sachen Naturschutz lebt. Der organisiert nämlich für den Naturpark Nassau den Pflanzeinsatz des christlichen Nachwuchses.

Für insgesamt 20 hochstämmige Obstbäume sind die Erdlöcher bereits ausgehoben, als die Jugendlichen, der Kirchenvorstand und Freiwillige aus der Gemeinde eintreffen. Winterrambur, Boskoop, Kaiser-Wilhelm heißen die Apfelsorten, die dort nächstes Jahr blühen sollen ebenso wie der Gelbe Edelapfel und der Rheinische Bohnapfel. Schönfeld hat schon tags zuvor die entsprechenden Arbeiten begleitet, damit die jungen Leute gleich loslegen können. Der Naturschützer und Pflegebeauftragte im Naturpark Nassau zeigt den Konfis und den mit anpackenden Erwachsenen nicht nur, wie Bäume richtig gepflanzt werden, sondern klärt auch über die Bedeutung der Obstbäume für die Umwelt auf.

So können sich rund 5000 Tier- und Pflanzenarten auf einer Streuobstwiese tummeln. Und selbst wenn die Bäume einmal sterben, bieten sie nicht weniger Lebensraum, sogar für seltene Vogelarten. So berichtet Schönfeld dem Generationen übergreifenden Pflanztrupp etwa mit Freude und Stolz, dass in den Streuobstwiesen der Gemarkung seit ein paar Jahren wieder der in der Region selten gewordene Steinkauz brütet; sogar der in Rheinland-Pfalz vom Aussterben bedrohte Wendehals wurde dort entdeckt. Dafür müssten freilich auch die Eigentümer der Grundstücke mitspielen und das tote Holz stehen lassen, statt es zu fällen.

Mitgespielt hat bei der Pflanzaktion auch die Kirchengemeinde. „Wir haben ja entsprechende Grundstücke“, sagt der Kirchenvorstandsvorsitzende Dieter Ewert und ist froh, dass der Konfi-Unterricht so praktisch wird und die Jugendlichen mit Feuereifer bei der Sache sind. Schließlich soll der Fleiß später einmal viel Früchte bringen, im mehrfachen Sinn. Die Kosten für die Pflanzaktion teilen sich der Naturpark Nassau und die evangelische Kirchengemeinde zu Anteilen von 80 und 20 Prozent. Schönfeld hofft, dass die Kirchengemeinde noch mehr Grünfläche fürs ökologische Miteinander von Mensch und Natur zur Verfügung stellt. Als Vorbild für andere Grünflächen besitzende Kirchengemeinden kann die Aktion seiner Meinung nach aber allemal dienen.

Winter Wonderland im Hexenturm

Pünktlich zum ersten Advent präsentiert das Kunstcafé am Hexenturm in Nassau erstmalig die Künstler Jutta Franke, Jürgen Oswald, Irene Peil, Gerda Schaack-Knecht, Marianne Scheer, Carola Senz und AJ Weber in einer gemeinsamen Gruppenausstellung. Gezeigt werden abstrakte und gegenständliche Bilder, Skulpturen und kunsthandwerkliche Arbeiten. Jeder Künstler hat das Thema „Winter Wonderland“ für sich interpretiert und aufgearbeitet. Als großes Ganzes ist diese Ausstellung sehr facettenreich, sowie die Künstler selbst.

Die Vernissage findet am Sonntag, 1. Dezember, von 14 bis 18 Uhr statt. Zu sehen ist die Ausstellung jeden Adventssonntag von 14 bis 18 Uhr in der Galerie vom Kunstcafé am Hexenturm, Milchstraße 7, 56377 Nassau, Tel. 0 26 04/9 52 99 66.

Bei der Scheckübergabe des BVB Fanclubs Rhein-Lahn 09: (v. li.): Jan Müller, Silke Simon, Mandy Nicklaus, Rike Emmel, Tobias Lehmann. Foto: Björn Lehmler

„Wir tragen in unserem Clubnamen die Bezeichnung Rhein-Lahn und in diesem Sinne bleiben unsere Spenden auch im Rhein-Lahn-Kreis“, sagt Rike Emmel aus Nastätten, 2. Vorsitzende des BVB Fanclub Rhein-Lahn 09. Der eingetragene Verein, offizieller Fanclub von Borussia Dortmund, unterstützt seit der Gründung 2013 soziale Projekte und hat in dieser Zeit bereits über 2000 Euro gespendet. In diesem Jahr bedachte er den Förderverein Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V., der sich für die Einrichtung eines Hospizes in Nassau einsetzt.
Durch die Mitgliedsbeiträge und Aktivitäten hat der Verein gute Einnahmen, erklärt der Vorsitzende Jan Müller (Dausenau). An den Überschüssen will der Fanclub Projekte in seiner Heimat fördern. Der BVB Fanclub Rhein-Lahn 09 wurde am 29. Juni 2013 in Singhofen gegründet. Heute hat der Club für Jung und Alt etwa 230 Mitglieder aus dem gesamten Rhein-Lahn-Kreis sowie aus dem Westerwald.
Fahrten zu Spielen der Borussen, gemeinsames „Rudelgucken“ bei Fernsehübertragungen, Grillabende und weitere Aktivitäten gehören zum Jahresprogramm des Vereins, berichten die Beisitzer Tobias Lehmann (Berg) und Silke Simon (Berg). Aber neben den sportlichen Aspekten und der Geselligkeit pflegt der Club auch das Soziale.
Bei einer Zusammenkunft in Nastätten übergaben die Vorstandsmitglieder des BVB Fanclub Rhein-Lahn 09 einen Scheck in Höhe von 250 Euro an Hospizkoordinatorin Mandy Nicklaus. Sie bedankte sich mit herzlichen Worten für die Spende, die zur Schaffung des dringend benötigten Hospizes für den Rhein-Lahn-Kreis beitragen soll.

Die Verantwortlichen des Limeskastells Pohl lagen richtig, wieder einen unterhaltsamen Abend mit Ulrike Neradt ins Programm aufzunehmen, denn es sorgte für eine gut gefüllte Basilika. Und Ulrike Neradt sorgte mit ihrer gewinnenden und fröhlichen Art wieder für eine amüsante Vorstellung und für zufriedene Besucher.

Entsprechend dem Programmmotto „Wär’n mer nur dehaam geblibbe“ begann sie mit dem Ausspruch: „Ich freue mich, dass ihr nicht dehaam geblibbe seid!“ Mitgebracht hatte Ulrike Neradt den Pianisten Jürgen Streck sowie den bekannten Wiesbadener Tenor Michael Senzig. In ihrer unnachahmlichen Art erzählt sie von ihren vielen Reiseerlebnissen, die sie über Jahrzehnte gesammelt hat und bei denen es auch nicht immer glatt gelaufen ist, und so gab es viel zu lachen. Da war der nichtsahnende Besuch eines Massagesalons in Bangkok, der sich im Nachhinein als sehr fragwürdig entpuppte, oder der Ersatzkauf schwarzer Strumpfhosen in St. Paulis Reeperbahnviertel. Eine Sache für sich war auch das Kofferpacken vor den Reisen. Um im Urlaub auch mal was kaufen zu können, habe sie immer im Koffer genügend Platz gelassen, da sie nach dem Slogan „Born to shop“ lebe. 

Mit Bedacht ausgewählt waren die gesanglichen Intermezzos, so dass nach vielen Urlaubserlebnissen dazu passend ein Song von Tenor Senzig kam. So schmetterte er zum Adriaurlaub in Italien das Lied „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“, dem Besuch in Spanien folgte „Granada“, nach der Fahrt in die Toskana „Ja, ja der Chianti-Wein“, dem günstigen Vier-Tage-Trip nach New York war es dann natürlich Frank Sinatras „New York, New York“.  Weiter erzählte sie von Reise-Erlebnissen zum Skiurlaub im Zillertal, nach Ägypten, nach Buenos Aires oder auch an den Bodensee. 

In der vehement geforderten Zugabe sang Ulrike Neradt zusammen im Duett mit Tenor Michael Senzig das Lied „So ist das Leben“.  (Heinz Pfeifer)

The Limpets sind ja schon so eine Art Stammgast im Limeskastell Pohl. Sie sind das britische Ehepaar James und Diane Sexton, die seit über 20 Jahren ihr bunt gemischtes Musikprogramm deutschlandweit präsentieren. Am Freitag, 6. Dezember kommen sie zum vierten Mal nach Pohl, und auf die Besucher wartet um 20 Uhr ein gemütlicher Abend mit der Folk-Musik Irlands und Großbritanniens zur Vorweihnachtszeit. Mit Gitarre, Mandoline, Banjo und Gesang, spielen sie ein vielfältiges Repertoire, von wilden Saufliedern bis hin zu schönen Liebesballaden. The Limpets freuen sich besonders, die Flötistin und Irish-Whistle-Spielerin Stephanie Siebert als »very special guest« begrüßen zu dürfen! Dass dabei auch Spaß nicht zu kurz kommt, dafür sorgen die drei bestimmt!

Eintritt: 12 EUR (für Schüler*innen, Studierende, Azubis: 10 EUR). 

Bestuhlt (freie Platzwahl). Einlass ist ab 19.15 Uhr. Die Abendkasse öffnet um 18:45 Uhr.

Nikolaus kommt nach Geisig

Der Turnverein Geisig lädt für Samstag, 7. Dezember, 17 Uhr, zur Nikolausfeier nach Geisig ein. Der Nikolaus freut sich schon jetzt darauf, dass viele Kinder um in der Hombachhalle auf ihn warten und ihm etwas darbieten wollen. Sicherlich bringt er auf seinem Schlitten für alle Kinder eine kleine Überraschung mit.

Eine Weihnachtsschmonzette

Das KulturWerk Nassau präsentiert am Sonntag, 8. Dezember, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr), im Günter-Leifheit-Kulturhaus in Nassau The Fuck Hornisschen Orchestra zum Abschluss des Nassauer Weihnachtsmarktes im Günter-Leifheit-Kulturhaus.

The Fuck Hornisschen Orchestra, der sächsische Musik-Comedy-Export Nr. 1, lädt ein zu einem Musikwerk voller Harmonie und Weihnachtsstimmung Neben traditionellen Weihnachtsliedern, gesungen in herrlichsten Chorarrangements (zu zweit), erklingen bei ihrer Weihnachtsschmonzette Eigenkompositionen und aktuelle Chart-Hits, die im weihnachtlichen Gewand glänzen.

Julius Fischer und Christian Meyer liefern den perfekten Mix aus Musik und Comedy und zelebrieren auf ihre ganz unnachahmliche Art das Fest der Liebe. Dabei fehlt natürlich nie der Sack voller Ein-Euro-Instrumente und -gimmicks, den sie seit Jahren durch die Lande schleppen.

Schon seit 2008 sind die beiden unter dem Namen The Fuck Hornisschen Orchestra unterwegs. Jahrelang waren sie die Showband des NDR Comedy Contestes, bevor sie 2014 ihre erste eigene Fernsehshow namens »Comedy mit Karsten« im MDR bekamen. Inzwischen moderieren sie mehrere Sendungen im MDR, waren unter anderem Grimme-Preis- und Prix Pantheon-nominiert und gewannen mehrere Preise.

Nach über 500 Konzerten im gesamten deutschsprachigen Raum und vier Alben, erschien zuletzt ein Best of der Weihnachtsschmonzette auch als CD und Download bei Voland & Quist. Die letztjährige Weihnachtschmonzette zusammen mit Symphonieorchester hat der MDR für YouTube mitgeschnitten.

Karten sind im Vorverkauf für 15 Euro bei Foto-Jörg in Nassau, bei der Touristik Bad Ems-Nassau und im Biolanden in Montabaur erhältlich sowie online unter www.ticket-regional.de/kulturwerknassau (beim Onlinekauf entstehen Gebühren). Restkarten gibt es an der Abendkasse für 18 Euro. 

Vier Jahrzehnte nach dem Tod des Freiherrn vom Stein machten sich ein „Vollzugsausschuss des Central-Comités“ in Berlin und ein Denkmal-Ausschuss in Nassau daran, ein Monument für den Freiherrn in seiner Geburtsstadt zu errichten. Steins Ansehen als ehemaliger preußischer Minister und Staatsmann, zumal als Reformer und Gegenpart Napoleons, war auf seinem Höhepunkt.

Am „neunten Julius“ des Jahres 1872 wurde, mit „Allerhöchster Genehmigung“ im Beisein „Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Majestäten“, die Enthüllung seines ersten Denkmals auf dem Burgberg in Nassau gefeiert. Am 2. Februar 1945 wurde das Ehrenmal aus Marmor und Sandstein durch Beschuss stark beschädigt. Es musste 1953 durch das heute vorhandene Denkmal ersetzt werden. Eine Statue Steins fand zudem 2007 im Freiherr-vom-Stein-Park als nahezu originaler Abguss des 1872er Abbilds Aufstellung. Der wechselvolle Werdegang der Stein-Denkmäler in Nassau, vom Vorsitzenden unseres Geschichtsvereins Dr. Meinhard Olbrich über Jahre erforscht, bietet Stoff für zwei Vorträge, deren erster Teil sich zunächst dem Denkmal von 1872 widmet.

Der Vortrag von Dr. Olbrich findet am Donnerstag, 28. November, um 19.30 Uhr, im AWO-Zentrum Nassau, Schlossstraße 4, statt. Der Eintritt ist wie immer frei. Der Geschichtsverein Nassau freut sich über reges Interesse. Der zweite Vortrag über das Stein-Denkmal von 1953, eingeweiht von Bundespräsident Theodor Heuss, und über die Statue von 2007, gestiftet vom Ehrenbürger Günter Leifheit, findet zu Beginn des nächsten Jahres statt. Der Termin wird bekanntgemacht.

Die 208. Obernhofer Vollmondnacht findet am Dienstag, 12. November, um 20 Uhr im gotischen Pilgersaal von Kloster Arnstein statt. Seit 2018 wachsen auf der Gemarkung „Adelhahn“ hoch über Obernhof, dem originellen Wein- und Kulturdörfchen an der Lahn, wieder Reben! Lahnwinzer Helge Ehmann hat hier nach Jahrzehnten wieder einen Weinberg angelegt, und damit eine alte Tradition wieder zum Leben erweckt. Deshalb gilt es nun, ein Jubiläum zu feiern: In alten Urkunden wird dieser Weinberg vor 700 Jahren zum ersten Mal erwähnt. Eva Kürzinger und Gaby Fischer haben dazu eine alte Erzählung ausgewählt, die zur Zeit der Pest kurz nach dem 30-jährigen Krieg an der Lahn spielt: Eine Rebe, durch Zufall bei Hochwasser angeschwemmt, hat Schösslinge getrieben und und verhilft durch ihre frühe Reife und ihre Robustheit den damals nach vielen kalten und nassen Jahren verarmten Winzern zu neuen Erfolgen. Eingebettet ist die Erzählung in ein fröhliches Konzert der beliebten Elzer Stubbemusik, die mit ihren heiteren Liedern die Besucher nicht nur erfreuen, sondern auch zum Mitsingen verlocken wird.

Der Eintritt ist frei – um Spende für die Musiker wird gebeten. Platzreservierungen unter Tel. 02604/943277, 0170-2751868 oder gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de

Wer den Tod eines geliebten Menschen betrauert, fühlt sich oft verloren und in seinem Abschiedsschmerz allein. Das muss nicht sein. Armin Himmighofen, Trauerseelsorger im evangelischen Dekanat Nassauer Land, bietet Betroffenen ein offenes Ohr für ihre Gefühle und ihre Trauer und bietet regelmäßig geschützte Gruppentreffen zum Austausch, wenn sich sechs Personen dazu finden. Anfang Dezember öffnet ein neues Trauer-Café in Nassau im Haus Hohe Lay in Kooperation von Dekanat, dem Diakoniewerk Friedenswarte und dem Sozialkompass Nassau.

Wer konkrete Hilfe sucht oder sich auch einfach nur über das Angebot informieren möchte, hat dazu am Freitag, 6. Dezember um 16 Uhr im Haus Hohe Lay in Nassau die Möglichkeit. Je nach Wunsch der Teilnehmenden soll das Café alle 14 Tage für Ratsuchende geöffnet sein. Es wird geleitet von Pfarrer Himmighofen, Petra Opel-Minor und der Altenseelsorgerin Pfarrerin Angelika Meder.

„Alle Veranstaltungen der Trauerbegleitung richten sich an Menschen, die mit dem Thema Trauer beschäftigt und beeinträchtigt sind“, beschreibt Himmighofen. „Teilnehmen können Menschen jeden Alters und jeden Geschlechts, ob Kirchenmitglied oder nicht, die in der Trauerbegleitung Hilfe suchen.“ Es wird keine bestimmte Konfessionszugehörigkeit erwartet und es werden auch keine Teilnahmegebühren gefordert. Allenfalls für Kaffee und Kuchen und andere Getränke stehe eine Sammelkasse bereit.

Nähere Informationen gibt Pfarrer Armin Himmighofen unter Telefon 0176-76630757.

Auch in diesem Jahr wird der Duft von Glühwein und Weihnachtsplätzchen durch das Pohler Limeskastell ziehen. Auf die Besucher wartet am Freitag, 22. November, von 18 bis 22 Uhr und am Samstag, 23. November, von 16 bis 20 Uhr ein schöner weihnachtlicher Markt, diesmal nicht nur in der Basilika, sondern auch im schön beleuchteten Innenhof des Kastells.  

Bei freiem Eintritt kann in Ruhe durch das Limeskastell geschlendert und in vorweihnachtlicher Stimmung auch römisches Ambiente erlebt werden. Es gibt Stände zum Schlemmen und zum Stöbern. Bestimmt lässt sich auch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk schon finden. Über 30 Stände bieten heimisches Kunsthandwerk. Kaffee und Kuchen gibt es natürlich auch genauso wie die beliebten lukanischen Bratwürstchen. Glühwein, heißer Apfelsaft und diverse Kaltgetränke können ebenfalls genossen werden. In diesem Jahr mit dabei sind ein Kinderkarussell und Streichelschäfchen. 

Einbruch in Wohnhaus

Unbekannte Täter sind am Sonntag zwischen 16 Uhr und 20 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Straße „In der Weierwiese“ in Nassau eingebrochen. Die Nassauer Bevölkerung, insbesondere die Bewohner der in der Nähe zum Tatort befindlichen Straßen, werden gebeten, sachdienliche Hinweise und Auffälligkeiten an die Polizeiinspektion in Bad Ems (Tel. 02603/9700) zu melden.

Unbekannte Täter sind am Wochenende in ein leer stehendes Einfamilienhaus in der Bergstraße in Dausenau eingebrochen. Das Gebäude befindet sich zwar bereits seit längerem in einem schlechten Zustand, wird jedoch mehrfach als Unterschlupf und Treffen verschiedener Personengruppen genutzt. Die Eingangstür wurde mutwillig beschädigt und aufgebrochen. Im Gebäude wurde Müll und sonstiger Unrat zurückgelassen. Da bisher nicht bekannt ist, um welche Personen es sich hierbei handelt, werden Anwohner gebeten, sich mit der Polizeidienststelle in Bad Ems in Verbindung zu setzen um Hinweise zu geben.

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