Fotos: Heinz Pfeifer

Von Heinz Pfeifer

Bei wunderschönen Spätsommerwetter mit viel Sonnenschein wollten insbesondere viele Familien mit Kindern dabei sein und sehen, wie die Römer vor fast 2000 Jahren gelebt haben. Diese Möglichkeit bot sich geradezu selbstredend im Pohler Limeskastell an. Das spektakuläre Event LimesLive war demzufolge wieder sehr gut besucht.

Hochzeitszeremonie am späten Abend.

Volle Parkplätze, zahlreiche Attraktionen, gute Verpflegung, eine vortreffliche Organisation und strahlende Gesichter beim Veranstalter sorgten rundum für Zufriedenheit. Das alles kommt aber nicht von ungefähr. Schließlich ist eine solche Veranstaltung nur zu stemmen, wenn genügend Helfer zur Verfügung stehen. Bei nunmehr fast zehn Jahren „Limeskastell Pohl“ ist dies alles nicht selbstverständlich, da die Helfer ehrenamtliche Leistungen erbringen. Prägnant war in diesem Zusammenhang die Aussage von Landrat Frank Puchtler (SPD) bei seiner Eröffnungsrede, dass einmal die Legionäre aus Mainz mit dem großen Proviantwagen nach Pohl kämen. Auch Geschäftsbereichsleiter Thomas Steffen konstatierte, dass das Kastell „super“ laufe, schwarze Zahlen schreibe und die Besucherzahlen trotz verkürzter Öffnungszeiten stetig steigen, allerdings würden die Ehrenamtlichen inzwischen „auf der letzten Rille laufen“. 

Landrat Frank Puchter, unter „Römern“, eröffnet LimesLive 2019.

Die rund 110 „Römer“ setzten zahlreiche Akzente. Die aus Sardinien angereiste Gruppe bot einiges für die Kinder, römisches Handwerk vom Schmied, Schuhmacher, Stofffärber bis zum Medicus konnten die Besucher verfolgen. Die römische Modenschau in der Basilica sowie die militärischen Vorführungen mit den Geschützvorführungen und dem Bleischleudern auf dem Außengelände faszinierte ebenfalls viele Interessierte wie auch die „Xantener Römerinnen“ mit ihren Falschspieler- und Trickbetrügereien. Guten Absatz fand auch der Comic, der die neu ausgestellten Fundstücke im Limeskastell spielerisch lustig erklärt. 

Ein Höhepunkt war allerdings die römische Hochzeit am Abend. Es war eine echte Hochzeit und keine gespielte. Das Paar kannte sich schon sehr lange und nun just bei LimesLive wurde römisch geheiratet mit einem „römischen Priester“, der viele Götter mit Opfergaben wohlwollend stimmte, so dass die Ehe auch gelingen möge. Auch die abschließende Weihezeremonie im Fackelschein war eine besondere Darbietung.

Die tüchtigen Auszubildenden vor dem Leifheit Werksverkauf in der Innenstadt von Nassau. Fotos: Leifheit AG

Kathrin Sontheimer (21) ist angehende Industriekauffrau bei der Leifheit AG in Nassau und derzeit im dritten Lehrjahr. Bei Leifheit darf sie mit den anderen Auszubildenden bereits unternehmerische Verantwortung übernehmen. Das junge Team leitet die „Juniorfirma“ bei Leifheit. So wird der Bereich „Werksverkäufe“ in Nassau und Zuzenhausen genannt. Zwar gibt es dort sieben festangestellte Mitarbeiter – die Verantwortung für die Geschäftsführung, den Vertrieb, das Marketing und das Controlling liegt aber in den Händen der Auszubildenden. So lernen die jungen Menschen frühzeitig alle wichtigen Funktionen in einem Unternehmen kennen und dürfen sich nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis beweisen.

„Guten Morgen Chef, wie geht’s?“ So wird der Geschäftsführer der Juniorfirma von den fest angestellten Mitarbeitern des eigenen Ladens in der Innenstadt von Nassau schon mal begrüßt. Die Mitarbeiter im Werksverkauf meinen das durchaus ernst, zeigen damit aber gleichzeitig, dass zwischen Firmenführung und Mitarbeitern auch eine gewisse Lockerheit im Umgang angesagt ist. „Dieses Modellprojekt gibt es inzwischen seit sieben Jahren und die Mitarbeiter des Werksverkaufs haben sich daran gewöhnt, dass die Position des Geschäftsführers alle vier Monate wechselt“, erklärt Kathrin Sontheimer. Derzeit verantwortet der Auszubildende Luis Rolim (20) diese Position. Davor war es Sontheimer selbst, die derzeit den Bereich Marketing in der Juniorfirma leitet.

Der Werksverkauf der Leifheit AG kümmert sich mit einem 120-Quadratmeter-Laden mitten in der Innenstadt von Nassau um den Verkauf von Produkten der Marken Leifheit und Soehnle. Die Kunden erhalten dort besonders attraktive Preise. Einen zweiten Laden gibt es im Leifheit-Werk in Zuzenhausen in Baden Württemberg. Der Werksverkauf ist wie ein eigenes Profit-Center organisiert, die Auszubildenden müssen sich also vor allem auch um die Preiskalkulation, die Verkaufsunterstützung und die Kosten kümmern. Am Ende soll natürlich auch der Umsatz im Werksverkauf stimmen.

Bislang funktioniert das Modell gut – das Vertrauen des Vorstands in die jungen Unternehmer zahlt sich aus. Daher gibt die Unternehmensführung den Auszubildenden auch viele Freiheiten, wobei ein festes Team aus erfahrenen Mitarbeitern als Ansprechpartner für die einzelnen Funktionen unterstützend zur Verfügung steht.

Um jedes Ressort der Juniorfirma kümmern sich zwei Auszubildende neben ihrer täglichen Arbeit bei Leifheit. Der Geschäftsführer der Juniorfirma ist für die vier Monate Amtszeit sogar ausschließlich für diese Aufgabe im Einsatz, damit er sich noch stärker einbringen kann. Die Position der Geschäftsführung zählt als eine feste Station im Ausbildungsplan der Industriekaufleute bei Leifheit. Wird es durch Urlaub oder Krankheit beim Verkaufspersonal im Werksladen Nassau mal eng, packt der Geschäftsführer selbst mit an und kümmert sich um die Kunden. „Dies war eine der wichtigsten Erfahrungen in der Juniorfirma“, berichtet Kathrin Sontheimer. „Denn so konnte ich die Produkte bis ins Detail kennenlernen und hatte intensiven Austausch mit den Kunden. Dabei geht es immer auch um die Funktion und die Anwendung im Haushalt, bei denen sich unsere Produkte bewähren müssen. Näher am Verbraucher kann man also nicht sein“, so Sontheimer.

Zusätzlich fährt der Geschäftsführer ein- bis zweimal im Monat in den Werksverkauf nach Zuzenhausen. Dort hält er den Kontakt zu den Mitarbeitern vor Ort und bespricht mit ihnen die aktuellen Projekte und Aufgaben.

Die Auszubildenden kümmern sich in der Juniorfirma um alle wesentlichen kaufmännischen und strategischen Aufgaben. Dazu gehört auch die Vermarktung. Es werden Werbekonzepte entwickelt, Anzeigen gestaltet und regionale Medien mit Informationen versorgt. Bei der Gestaltung arbeiten die angehenden Industriekaufleute auch mit einem Auszubildenden im Unternehmen aus dem Bereich Mediengestaltung zusammen. Einmal in der Woche trifft sich das gesamte Team und bespricht die laufenden Projekte.

Eine besondere Herausforderung ist jedes Jahr die Organisation im Rahmen des Michelsmarkt, dem großen Jahrmarkt in Nassau. Die Veranstaltung läuft über einen Zeitraum von vier Tagen und erstreckt sich über die gesamte Innenstadt. Der Werksladen von Leifheit ist aufgrund seiner zentralen Lage in den Jahrmarkt voll eingebunden. Für das Leifheit-Team bietet die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, den Werksverkauf und vor allem die Produkte in Szene zu setzen.

Derzeit sind 20 Auszubildende bei Leifheit beschäftigt. Dazu gehören angehende Industrie- und Informatikkaufleute sowie Mediengestalter. Auch ein duales Studium zum Bachelor of Arts an der ADG Business School in Montabaur wird angeboten. Leifheit wurde bereits mehrfach von der Zeitschrift Focus Money zu einem von Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben gekürt.

Über Leifheit

Die 1959 gegründete Leifheit AG ist einer der führenden europäischen Markenanbieter von Haushaltsprodukten. Der Leifheit-Konzern gliedert sein operatives Geschäft in die Segmente Household, Wellbeing und Private Label. Die Produkte der Marken Leifheit und Soehnle – zwei der bekanntesten Marken Deutschlands – zeichnen sich durch hochwertige Verarbeitungsqualität in Verbindung mit besonderem Verbrauchernutzen aus. Die französischen Tochterunternehmen Birambeau und Herby sind mit einem ausgewählten Produktsortiment zudem im serviceorientierten Private-Label-Segment tätig. Über alle Segmente hinweg konzentriert sich das Unternehmen auf die Kernkompetenzen in den Produktkategorien Reinigen, Wäschepflege, Küche und Wellbeing. Der Leifheit-Konzern beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und verfügt über 15 eigene Standorte und Niederlassungen weltweit. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.leifheit-group.com, www.leifheit.de und www.soehnle.de.

Ein unbekannter Autofahrer hat am heutigen Dienstag gegen 16.05 Uhr einen Unfall in Nassau verursacht und ist anschließend geflüchtet. Der Fahrer streifte an der Kreuzung Freiherr-vom-Stein-Straße/Obernhofer Straße einen aus Richtung Bahnhof kommenden Ford Kuga, dessen Fahrerin auf der Vorfahrtsstraße in Richtung Winden fahren wollte. Der Unfallverursacher wollte auf der Obernhofer Straße geradeaus in Richtung Obernhof fahren und missachtete den Vorrang der Kuga-Fahrerin an der abknickenden Vorfahrt. Anschließend entfernte sich der Verursacher, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Bei dem Fahrzeug soll es sich vermutlich um einen blauen Opel Kombi handeln. Dieser dürfte ebenfalls rechtsseitig beschädigt sein. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Bad Ems, Tel. 02603-9700.

Der Liedermacher Werner Linkenbach spielt am Freitag, 4. Oktober, 20 Uhr, im Kunstcafé am Hexenturm in Nassau. Ehrlich, unverblümt und authentisch erzählen seine Stücke Geschichten des Lebens und gewähren Einblick in die Gefühlswelt des Musikers. Bad Ems als Heimat, Musik als Sprachrohr und die Gitarre als ständiger Begleiter – das ist Werner Linkenbach. Die Besucher erwartet ein typischer Liedermacher-Abend in gemütlicher Atmosphäre.

Der Eintritt ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten. Eine Reservierung wird empfohlen. Das Kunstcafé am Hexenturm in der Milchstraße 7 ist erreichbar unter Tel. 02604/9529966.


In dem ohnehin geschichtsträchtigen Nassauer Land hat die Stadt Montabaur eine besondere Bedeutung. Ihr reiches und intaktes kulturelles Erbe reizt allein schon zur Beschäftigung. Doch wie schrieb der Referent des nächsten Vortrags des Nassauer Geschichtsvereins: „Allzu viel ist aber nicht bewusst oder gar unbekannt“. Er muss es wissen, denn er ist von Geburt an mit der Stadt Montabaur tief verwurzelt und zugleich mit Nassau vertraut und verbunden. Dem Verein ist es gelungen, erneut Dr. Hermann Josef Roth für einen Vortrag zu gewinnen, dieses Mal zum Thema „Montabaur – einst und jetzt“. Gut gerüstet mit dem Wissen des Forschers und Autors zur Stadt und zur Region, schauen sich die Mitglieder anschließend Montabaur vor Ort genauer an.

Sexy und smart: Die Zwillinge Lisa und Laura Goldfarb kommen nach Nassau. Foto: Veranstalter

KulturWerk Nassau präsentiert Lisa und Laura Goldfarb am Samstag, 12. Oktober, 19.30 Uhr, im Günter-Leifheit-Kulturhaus in Nassau. Die eine ist smart. Die andere sexy. Die eine macht Kabarett. Die andere Comedy. Die eine hat Schuhgröße 36, die andere Körbchengröße D. Sie passen einfach nicht zusammen. Aber sie müssen. Denn gemeinsam sind sie fast drei Meter groß. Lisa und Laura Goldfarb sind: „Die Kleine Koalition“. 

Nach dem rasenden Erfolg ihres ersten Programms „klein und gemein“ stellen sie in ihrem neuen Programm die wahren Vertrauensfragen: Demokratie oder Demoband? Amazon oder Ampelkoalition? Nachhaltigkeit oder Nachschenken? Globalisierung oder Globuli? Und wie macht man als Frau eigentlich einen Hammelsprung?  Lisa und Laura Goldfarb sprengen mit ihrem neuem Programm die Grenzen aller Genres: Kabarett, aber sexy. Comedy, aber klug. Rasant, aber charmant. Tänzerisch, aber verständlich. Süß, aber verdammt sauer. 

Sie schlüpfen gerne in fremde Rollen, das verwundert wenig, denn sie haben beide Schauspiel studiert. Als Frauke Petry und Sarah Wagenknecht versuchen sie, die Möglichkeiten zur gegenseitigen Kooperation auszuloten. Als Kommunikationsbeauftragte oder als Flaschensammlerin oder als Mutter im Waldorfkindergarten ändern sie ständig den Blickwinkel für das Publikum. Komisch und vielseitig, tempo- wie geistreich nehmen sie ihr Publikum mit durch ihren Mikrokosmos. 

„Urkomisch, pointiert, reflektiert und wortgewaltig“ titelt die Presse über die Lisa und Laura. Kein Wunder also, dass sie es 2018 in die Endrunde des SWR 3 Comedy Förderpreises schafften. Die jüngste Auszeichnung, der Kabarettpreis „Bad Belziger Bachstelze“, verlängert die Liste der Preise der beiden Schwestern.

Karten sind für 15 Euro im Vorverkauf bei Foto-Jörg in Nassau, bei den Tourist-Informationen in Nassau und Bad Ems und im Bioladen Montabaur erhältlich sowie online unter www.ticket-regional.de/kulturwerknassau (beim Onlinekauf entstehen Gebühren), Restkarten gibt es an der Abendkasse für 18 Euro.

Unbekannte Täter haben zwischen Montag und Dienstag an einem in Nassau, Industriegebiet Koppelheck, abgestellten Bagger die Scheiben eingeschlagen oder eingeworfen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 150 Euro, teilte die Polizei mit. Hinweise werden erbeten an die Polizeiinspektion Bad Ems, Tel. 02603/9700.

Bei einem Verkehrsunfall am heutigen Mittwoch gegen 14.25 Uhr auf der Landesstraße 325 im Gelbachteil bei Gackenbach ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Er musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Koblenz geflogen werden. Zwei Pkw-Insassen wurden leicht verletzt und in örtliche Krankenhäuser gebracht.

Eine 73-jährige Autofahrerin aus der VG Wirges wollte an der Einmündung der K 172 auf die Gelbachtalstrecke nach links abzubiegen. Dabei missachtete sie die Vorfahrt eines von links aus Richtung Giershausen kommenden 47-jährigen Motorradfahrers aus der Nähe von Neuwied und kollidierte mit diesem frontal. Neben Polizeibeamten der Polizeiinspektionen Diez und Montabaur waren das DRK mit zwei Krankenwagen, einem Notarzt, der Rettungshubschrauber und die Straßenmeisterei im Einsatz. Die L325 war für knapp zwei Stunden gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 24.000 Euro.

Über Nutzen und Risiken hat Pharmazierätin Ellen Scheurer Wulf in den Räumlichkeiten des Sozialkompasses in Nassau informiert. Die Tatsache, dass jede Medaille zwei Seiten hat, verdeutlichte Scheurer Wulf anhand von pharmazeutischen Produkten und hob hierbei sowohl den Nutzen als auch die Risiken der Produkte hervor. Wichtige Hinweise dazu, dies zu erkennen und einzuschätzen, könne auch der Beipackzettel liefern, sagte Scheurer Wulf.

Der Vortrag war darauf ausgerichtet, nicht blindlings Medikamente zu konsumieren, sondern vielmehr die Notwendigkeit einer Einnahme zu überdenken und möglicherweise sogar einzuschränken. Ein sehr gelungener Vortrag, bei dem es auch einige Fragen zu beantworten gab und der mit Sicherheit das Bewusstsein des Auditoriums in Bezug auf die Einnahme von Medikamenten sensibilisiert hat.

Privaten Computer ausgespäht

Ein falscher Microsoft-Mitarbeiter hat sich Zugang zu Passwörtern der Computer von zwei Frauen aus Lierschied und Nochern erschlichen. Wie die Polizei Bad Ems berichtet, wurden die Frauen von dem vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter angerufen, der ihnen vorgaukelte, dass ein Virus auf ihrem Computer der Leute sei. Microsoft wolle nun helfen, und dafür solle man sofort das PC-Programm „Team Viewer“ herunterladen. Die Frauen folgten der Anweisung, so dass der Anrufer vollen Zugriff auf den Computer der Geschädigten in Echtzeit bekam und somit jeden Klick und jeden Tastaturdruck mitverfolgen konnte und sogar die Möglichkeit bekam, in eigener Macht den Computer zu bedienen. Zudem wurden die Passwörter der jeweiligen E-Mail-Adressen preis gegeben.

Die Polizei rät: Wenn Sie auf diese Betrugsmasche herein gefallen sein sollten, ändern sie sofort alle Passwörter oder löschen Sie alle Accounts und setzen Sie den betroffenen PC auf Werkseinstellungen zurück. Erstatten Sie zeitnah Anzeige bei ihrer örtlich zuständigen Polizei.

Unbekannte Täter haben In der Nacht zum Freitag in der Ortslage und Ortsrandlage von Singhofen eine Vielzahl von Sachbeschädigungen durch Graffitisprühereien verübt. Mit grüner und schwarzer Farbe wurden die Bushaltestelle in der Ortsmitte, ein unter Denkmalschutz stehendes Windrad, eine Außenwand eines Discounters, zwei Werbetafeln sowie eine Heuballenlagerstätte beschmiert. Außer diverser sexistischer Wörter wurden obszöne Zeichnungen sowie verfassungsfeindliche Symbole aufgesprüht. Die Polizeiinspektion Bad Ems bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, diese unter der Telefonnummer 02603 / 9700 zu melden.

Zwei Brandmeldungen haben am Sonntag Polizei und Feuerwehr im Nassauer Land auf Trab gehalten. Wie die Polizei berichtet, ging um 9.55 Uhr die Meldung ein, dass auf der Landesstraße 332 zwischen Scheuern und Schweighausen Brandgeruch wahrnehmbar sei. Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr und der Polizei konnten unter Hinzuziehung des Polizeihubschraubers allerdings keinen Brandherd feststellen. Zeitgleich teilte die Rettungsleitstelle mit, dass der Dachstuhl der Burg Nassau angeblich brenne. Bei dem vermeintlichen Rauch handelte es sich jedoch um einen Insektenschwarm.

Am Samstag, 14. September, ist es wieder soweit: Die Römer kommen nach Pohl zum 12. Erlebnistag „LimesLive“, und das mit sage und schreibe über 100 Darstellerinnen und Darstellern in römischer Gewandung. Von mittags 12 Uhr bis in die Abendstunden um ca. 21 Uhr wird für die ganze Familie ein umfangreiches Programm geboten. Das Limeskastell Pohl und das große Veranstaltungsgelände rund um das Kastell verwandeln sich in eine Zeit von vor fast 2000 Jahren. Es ist wie immer ein Erlebnistag für die ganze Familie und das bei freiem Eintritt. Falschspieler, Trickbetrüger, Glasbläser, eine Hochzeitszeremonie, der Weltmeister an der Blei-schleuder, Legionärstraining für Kinder: So und noch bunter sieht das Programm des diesjährigen Erlebnistages „Limes Live“ aus.Ausnahmsweise wurde in diesem Jahr als Termin ein Samstag gewählt. Limes Live im Fackelschein wird sicher optisch ein besonderes Spektakel werden.
Unter den 120 „Römern“ sind auch 13 Belgier und 18 Italiener. Letztgenannte kommen aus Sardinien und werden die Fahrt mit viel Gepäck, Kind und Kegel, mit mehreren Kleinbussen auf sich nehmen. Die Gäste aus Sardinien werden auch noch ein paar Tage länger bleiben und diese für Sightseeing nutzen. Die „Spezialität“ dieser Gruppe ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein Legionärstraining für Kinder ist hierbei eines der Highlights.

Aus der großen „Römerhochburg“ Xanten kommen zwei Römerinnen, die den Besuchern von „LimesLive“ in Pohl zeigen, wie schon zu Römerzeiten Trickbetrüger und Falschspieler die Leute reingelegt haben.

Römische Handwerkskunst steht ebenfalls wieder im Fokus des Geschehens. Zum ersten Mal wird ein römischer Glasbläser vor Ort sein und auch Schuhmacher, Frisuren- und Schmuckherstellung, Lederverarbeitung, Vermessungstechnik, Herstellung von Düften und Salben, Knochenschnitzerei, Schmiede, Medicus, Färberei und Pfeilherstellung werden vorgeführt. Und die Besucher können sogar einer römischen Hochzeitszeremonie beiwohnen. Eine römische Modenschau, ein Blick ins herrschaftliche römische Familienleben und verschiedene militärische Schaudarbietungen mit Soldaten, Geschützen, dem Legionsstab, eine Gladiusausstellung, Bogenschießen und der amtierende Weltmeister an der antiken Bleischleuder runden das vielseitige Tagesprogramm ab. Am Abend schließt eine Weihezeremonie mit Fackeln den diesjährigen Erlebnistag ab. 

Und natürlich kann auch die beeindruckende neue Museumsausstellung mit den römischen Funden aus der Region bestaunt werden.

Für die Kinder wird noch ein weiteres Highlight geboten. Es gibt einen Comic, in dem die neu ausgestellten Fundstücke erklärt werden. Aber so, dass man es lachend erlernt und versteht. Eine Teilnehmerin in einem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Landesarchäologie hat ihn gestaltet.

Feststehende Programmpunkte:

  • 12.00 Uhr: Militärischer Morgenappell, anschließend Weihezeremonie
  • 13.30 Uhr: Eröffnung LimesLive XII durch Landrat Frank Puchtler, Prof. Thomas Steffen und weiteren Gästen
  • 15.30 Uhr: Römische Modenschau (basilica)
  • 16.30 Uhr: Moderierte Militärvorführung, Geschützvorführung, Bleischleudern (Außengelände)
  • 19.00 Uhr: Römische Hochzeit (basilica)
  • 20.15 Uhr: Weihezeremonie mit Fackeln

Dass niemand Hunger oder Durst leiden muss, dafür sorgt das Catering-Team des Limeskastells. Parkplätze sind am Veranstaltungsgelände vorhanden.

Finallauf der Judo Dragons (vorne) gegen die Bad Emser Schynsies.

Die „Judo Dragons“ haben zum neunten Mal den Titel des Nassauer Drachenbootmeisters errungen und konnten sich damit einmal mehr den von ihnen selbst gestifteten zweiten Wanderpokal sichern. Das Team des TV 1860 Nassau um Kapitän Peter Schuck bleibt damit unangefochten Rekordmeister der Nassauer Drachenboot-Regatta, die am Samstag vor mehr als tausend Zuschauern und 400 Hobby-Sportlern auf der Lahn „über die Bühne“ ging. 

Riesiger Jubel der siegreichen Judo Dragons um Teamchef Peter Schuck.
Die „Orcas“ waren stolz auf ihren zweiten Sieg bei einer Drachenboot-Regatta in Nassau.

Erfolgreich in der neuen Zehner-Klasse waren zum zweiten Mal die „Orcas“ von Fitness Montabaur, die sich damit ebenfalls den Titel eines Nassauer Drachenbootmeisters holten. Sie besiegten in einem spannenden Finale die 21Pirat.es, ein nach eigenen Angaben „internationales Racing-Team“. Immerhin gelang es den Pirates, erstmals seit 2009 wieder an einem Finalrennen teilzunehmen, wie der Vorsitzende des ausrichtenden Nassauer Kanu-Clubs (NKC) und „Motor“ der Drachenboot-Regatta Kalli Wiemann bei der großen Siegerehrung am Abend anerkennend berichtete. 

Die nunmehr 12. Drachenboot-Regatta erlebte aber auch eine für die Beteiligten eher unliebsame Premiere: Erstmals seit Bestehen der Veranstaltung kenterte ein Boot: Nur wenige Meter nach dem Start schaukelte sich das mit den „Nassauer Campern“ besetzte Drachenboot aus nicht nachvollziehbaren Gründen derart auf, dass der Steuermann das vollbesetzte Wassergefährt nicht mehr unter Kontrolle bekam. Und jeder Paddler weiß: Wenn der Kipp-Punkt erst einmal überschritten ist, gibt es kein Halten mehr – das Boot landet unweigerlich kieloben im Wasser.

Die gegnerische Mannschaft der Camper, die Judo Dragons, erwiesen sich immerhin als faire Sportsleute und boten an, das Halbfinalrennen zu wiederholen. Doch bei den Campern saß der Schrecken über das unfreiwillige Bad in der Lahn offenbar derart tief, dass sie auf ein weiteres Rennen verzichteten. Kleiner Trost: Da die TuS Nassovia Drachen gegen Abend das Rennen um Platz drei absagen mussten, fiel den Campern kampflos die Bronzemedaille zu.  

Großer Bahnhof bei der Siegerehrung am Abend.

Für die größte sportliche Überraschung des Tages sorgte aber das Team „Die Schynsies“ von der Firma Schyns aus Bad Ems: Aus dem Stand heraus erkämpften sich die Regatta-Neulinge im großen Drachenboot, der Königsklasse der Regatta, den Titel eines Vizemeisters — im Finale nur geschlagen von den Judo-Dragons, die Kalli Wiemann als „Messlatte“ für alle anderen Mannschaften bezeichnete. Bei den Judo Dragons deutet sich übrigens ein Wechsel an der Spitze an. Denn Peter Schuck deutete an diesem Abend seinen baldigen Rückzug als Teamkapitän an, eine Funktion, die der Sportsmann seit zwölf Jahren innehat. Auch Stadtbürgermeister Manuel Liguori lobte den wassersportlichen Erfolg des Rekordmeisters: „Das, was ihr hier gezeigt habt, ist der Wahnsinn“, sagte Liguori. Aber auch über den Erfolg der Schynsies freute sich das Stadtoberhaupt: „Wenn Bad Emser nach Nassau kommen, dann wächst die Verbandsgemeinde zusammen. Was kann es Besseres geben?“, meinte Liguori. 

Hier die weiteren Platzierungen der 12. Nassauer Drachenboot-Meisterschaft: Nach den Campern holten die TuS Nassovia Drachen den vierten Platz, den fünften Platz teilen sich das Damenteam „Rewelutions & Friends“, die Twisters von der Firma Leifheit und die La-Ola-Welle der Stiftung Scheuern. Das Team „La -Ola-Welle“ gewann außerdem den „Lauf der Herzen“ gegen ein Auswahlteam aller teilnehmenden Mannschaften der Regatta. Die „Clemies“ aus Koblenz, ein Team aus Holzheim und die Campus Dragons des Leifheit Campus Nassau hatten abgesagt oder waren gar nicht erschienen. 

Die Männer und Frauen vom Grill.

In der kleineren Zehner-Klasse holte sich die erstmals teilnehmende „Schlossberg Padelcrew“ überraschend den dritten Platz, gefolgt von den „Vikings“ (Stiftung Scheuern) auf Platz vier sowie dem Team „Rock it“ (Firma Emde), den „Haihappen“ vom Nassauer Jugendtreff und den „Löwensteinern“ (Löwensteiner Medical) aus Bad Ems auf dem gemeinsamen fünften Platz. Platz sechs wurde ebenfalls dreimal vergeben: an die „DLRG Drachen“, die „Eisbären“ (Firma Lahntechnik Duotemp) und „Die Spartaner „ (Baumarkt Nassau). Als älteste Teilnehmerin des Rennens wurde Lore Arnold (84) vom NKC-Vorsitzenden Wiemann besonders geehrt. Reichlich Applaus und Zugabe-Rufe gab es außerdem für die jungen Frauen der Gruppe „Squad“, die vor der Siegerehrung unter der Leitung von Juliane König zwei tolle Tanzeinlagen präsentierten. 

Legten einen tollen Tanz auf die Bühne: Die Squads aus Nassau.
Rasante Rennen gingen auch im Zehner-Drachenboot über die Lahn.
NKC-Chef Kalli Wiemann in Aktion.

NKC-Chef Wiemann zog am Abend eine positive Bilanz: „Das war die  lebendigste Regatta, die wir jemals hatten. Es gab eine Kenterung, eine Havarie mit Motorbooten, einen verlorenen Drachenkopf und zwischendurch immer wieder Regenschauer. Und doch war es wieder ein unglaublicher Erfolg für den Nassauer Kanu-Club.“ Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern und Sponsoren, ohne die dieses sportliche Großereignis nicht durchführbar gewesen wäre. 
Zufrieden zeigte sich Wiemann auch mit dem zum zweiten Mal ausgetragenen „Elefanten-Rennen“ zwischen den vier „Dickschiffen“ des Vereins am Freitagabend. Hier konnte der Renn-Vierer „Erich Bruchhäuser“ vor dem Zehner-Holzcanadier „Edmund Noll“ sowie den beiden Drachenbooten den Sieg sichern. 

Das Elefantenrennen gewann souverän der NKC-Vierer „Erich Bruchhäuser“.
Sie sorgten dafür, dass keine Kehle durstig blieb.
Leckeren Kuchen gab es bei den NKC-Damen.


Afrika-Woche und 40-Jahr-Feier mit praktischem Nutzen: Die Schulleiter Raimund Krämer und Roswitha Zenker von der Grundschule und der Oranienschule in Singhofen überreichten Berthold Krebs und Dietmar Menze vom Arbeitskreis Nassau-Mabira des Dekanats Nassuer Land (von links) einen Spendenscheck in Höhe von genau 4100,75 Euro.

Bildende Nachwirkungen hatten das Schulfest der Grundschule und die Feier zum 40-jährigen Bestehen der Oranienschule in Singhofen: Stolze 4100 Euro, die dabei „erlaufen“ wurden, kommen einem Ausbildungsprojekt in Mabira in Tansania, dem Partnerdistrikt des evangelischen Dekanats Nassauer Land, zugute.

Die Leiter der beiden Schulen Raimund Krämer (Grundschule) und Roswitha Zenker (Oranienschule) übergaben den Spendenscheck an die Vertreter des Dekanats-Arbeitskreises Nassau-Mabira Berthold Krebs und Dietmar Menze. Letzterer hatte im Rahmen der dem Fest voran gestellten Afrika-Woche den Kindern gezeigt, wie deren Altersgenossen in dem tansanischen Gebiet leben. Zwei Informationen beeindruckten insbesondere: Die Klassen haben dort eine Größe um die 80 Schülerinnen und Schüler, und anschließend legen viele noch etliche Kilometer zurück, um Trinkwasser für ihre Familien von verschmutzten Wasserstellen in ihre Familien zu transportieren.„Ich mache solche Vorträge öfter, aber die Aufmerksamkeit und das Interesse der Schüler hier fand ich schon sehr faszinierend“, erinnerte sich Menze während der Spendenübergabe. „Es war wichtig, dass nicht nur das Lehrpersonal über Afrika erzählt“, unterstrich Krämer die Wirkung des Vortrags.

Zenker erinnerte an den erfolgreichen Spendenlauf rund um die Mehrzweckhalle für den Partnerdistrikt, an dem etwa 150 Kinder teilnahmen, die Spendenzwischen fünf und 300 Euro für ihre Runden akquirierten. Das Engagement der beiden Bildungseinrichtungen, von deren Kindern und Angehörigen, für das Beate Bubinger von der Grundschule die Idee lieferte, soll auch der Bildung in Mabira zu Gute kommen. Dietmar Menze stellte den beiden Schulleitern das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Projekt MAVEC vor, mit dem Dank einer handwerklichen Ausbildung jungen Menschen eine Einkommens- und Lebensperspektive in ihrer Heimat geboten wird anstatt in Europa ihr Glück zu versuchen. „Wichtig ist uns, dass das in der Ausbildung erworbene Know-how im Land und den Heimatdörfern bleibt und dort weiter gegeben wird“, erläuterte Menze das Projekt, das mit der Afrika-Woche in Singhofen und dem Jubiläumfest unterstützt wird. „Wir setzen dabei aufs Gedeihen der kleinen zarten Pflanze des Mittelstandes“, so Menze. „Die wirtschaftliche Entwicklung der Partner muss von unten aufgebaut und entwickelt werden“, ergänzte Berthold Krebs.

Aufgrund der zuletzt zunehmend aufgetretenen Starkregenereignisse mit örtlichen Überschwemmungen und teilweise katastrophalen Auswirkungen hat das Land Rheinland-Pfalz die Erstellung von örtlichen Starkregenvorsorge- und Hochwasserschutzkonzepten veranlasst. Auch für den Bereich der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau soll ein solches Vorsorge- und Schutzkonzept aufgestellt werden. Ziel dieser Konzepte ist es, durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen mögliche Schäden bei Sturzfluten und Hochwasserereignissen zu minimieren. Eine wirksame Vorsorge gelingt jedoch nur, wenn die Betroffenen bei der Umsetzung von Maßnahmen beteiligt werden. Um den Inhalt und Umfang von örtlichen Starkregenvorsorge- und Schutzkonzepten grundsätzlich vorzustellen und die Schritte zur Erstellung dieser Konzepte aufzuzeigen, findet am

Dienstag, 3. September, um 19 Uhr im Günter-Leifheit-Kulturhaus in Nassau

eine entsprechende Informationsveranstaltung statt, zu der die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau alle interessierten Bürger einlädt. Neben dem beauftragten Ingenieurbüro wird auch das Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz an der Informationsveranstaltung teilnehmen.

Seit Februar im Veranstaltungsplan der Stadt und in intensiver Vorbereitung durch das Awo-Team, startet das Jubiläumsfest der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Nassau am Sonntag, 18. August, um 11 Uhr im und um das Awo-Zentrum in der Schlossstraße 4. Zu Beginn unterhält Nico König die Besucher mit eingängigen Schlagern, bevor vom heimischen Gastronomen ein kräftiges Mahl auf den Mittagstisch kommt. In einer Feierstunde werden dann langjährige treue Mitglieder geehrt und den Abschluss bildet eine Kaffeetafel mit leckerem Kuchen aus der Backstube des heimischen Bäckers. Die Feier wird umrahmt vom Männerchor Nassau und den Sangesbrüdern aus Dienethal.

Bunt soll das Fest zu Ende gehen. Dazu lädt die Awo zum Luftballonwettbewerb ein. Um 16 Uhr werden im Hof des Awo-Zentrums die bunten Ballons aufsteigen. Wer früher kommt, kann seinen Ballon alleine auf die Reise schicken oder im Spiel-, Bastel- und Erlebniszelt mitmachen. Mehr Spaß haben aber alle, wenn um 16 Uhr viele bunte Ballons gemeinsam in den Himmel steigen. Es warten tolle Preise. Karten für das Nassauer Freibad, ein beleuchteter Kosmos-Globus, Memoryspiele zu Wald und Wiese, Awo-Basecaps und als weiterer Clou eine Turmführung im Nassauer Schloss für Kids mit Heike Pfaff.

Zum Fest für die ganze Familie haben sich prominente Besucher angesagt. Immer mehr Teilnehmer kündigen sich zum „Jahrmarkt der guten Taten“ an, der Information zu Vorsorge, Gesundheit, Rente, Gemeindepsychiatrie, Freizeit gemeinsam erleben, Heimat und Natur, Nachhaltigkeit und zu sonstigen Themen bietet. Besonders wichtig ist es der Awo, die bundesweit ihren 100. Geburtstag und in Nassau ihr 30-jähriges aktives Handeln feiert, dass sie die Nassauer für ein paar frohe Stunden zu ihrem Fest im und um das Awo-Zentrum in der Schlossstraße 4 begrüßen kann.

Am Freitag, 6. September 2019 spielt der Amerikaner Gregory McKoy ab 19 Uhr in der Galerie im Kunstcafé am Hexenturm in Nassau.

Blues & Soul – Musik, in der Seele geboren und im Herzen gewachsen. Im Zentrum der Musik der 70er hat er seine Liebe zur Musik gespürt, ein Sohn der Motown Ära- das ist Gregory McKoy aus den USA. Es waren Aretha Franklin und Al Green, die seine Kindheit begleiteten, mit ihm sangen und beeinflussten. Aufgewachsen als Sohn eines Pastors ist es die Harmonie des Gospels, die in großer Emotion auf den Tasten entsteht. Ein Abend, live und unvergesslich. Ein Abend mit Klang und Gefühl.

Der Eintritt ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten. Eine Reservierug wird empfohlen.

„Alles im Fluss“ war eine Paddeltour auf der Lahn überschrieben, zu der das evangelische Dekanat Nassauer Land eingeladen hatte. Religionspädagoge Ralf Skähr-Zöller freute sich, dass trotz angekündigtem schlechtem Wetter fast ein Dutzend Personen dem innovativen Angebot gefolgt war, um nicht nur in Bewegung zu kommen, sondern auch die eigene Achtsamkeit zu schulen.

Neue Perspektiven erschlossen sich den Teilnehmenden zwischen Obernhof und Dausenau sowohl was die Schönheit der Landschaft entlang der Lahn anbelangt als auch die gegenseitige Hilfe und Unterstützung. „Da war Teamwork in den Kanus angesagt“, berichtet Skähr-Zöller, der mit der Gruppe zudem noch eine schöne Pause in Nassau einlegte. Das befürchtete Unwetter blieb aus; Sonnenschein wechselte mit leichtem Regen, was der guten Laune und Freude unter den teilnehmenden Frauen und Männern keinen Abbruch tat. Vielmehr wurde am Ende der Wunsch nach einer Neuauflage einer Kanutour geäußert.

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