Ein 58-jähriger Autofahrer hat am Mittwoch, 17.05 Uhr, eine Fußgängerin auf der Koblenzer Straße in Bad Ems angefahren und an den Beinen schwer verletzt. Die 59-jährige Frau musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Autofahrer fuhr aus dem Kastellbad-Kreisel in die Koblenzer Straße ein und dachte zunächst, die Fußgängerin könne die Überquerung abschließen, bis er den Zebrastreifen erreicht. Als er diese Fehleinschätzung mit einer Vollbremsung zu korrigieren versuchte, war es zu spät. Die Fußgängerin wurde vom rechten vorderen Kotflügel des Pkw erfasst. Die Polizei bittet Zeugen des Unfalles, sich unter der Telefonnummer 02603/9700 zu melden.

Die Fusion der Verbandsgemeinde Nassau mit der Nachbar-Verbandsgemeinde Bad Ems steht auf der Tagesordnung der Sitzung des Verbandsgemeinderats am Donnerstag, 8. Dezember, 18.30 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus in Nassau. Allgemein wird erwartet, dass der Rat grünes Licht gibt für Verhandlungen zu einer freiwilligen Verschmelzung beider Kommunen zum 1. Januar 2019.

Die neu entstehende Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau wäre mit rund 28.000 Einwohnern die größte Kommune des Rhein-Lahn-Kreises. Eine bereits bestehende Lenkungsgruppe soll bis zum 30. Juni 2017 einen Entwurf vorlegen, wie die künftige Kommune ausgestaltet werden soll. Vereinbart ist bereits, dass Bad Ems der Sitz der neuen Verbandsgemeinde mit der Kernverwaltung sein wird; in Nassau soll ein leistungsfähiges Bürgerbüro eingerichtet werden. Sitz der gemeinsamen Verbandsgemeindewerke soll Nassau sein. Auch die touristischen Aktivitäten sollen gebündelt werden – Genaueres muss noch  verhandelt werden.

Mit der Neubildung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau enden die Amtszeiten der bisherigen Verbandsgemeinderäte in Bad Ems und Nassau vorzeitig zum 31. Dezember 2018. Die Amtszeiten der bisherigen Bürgermeister beider Verbandsgemeinden enden bereits am 31. Dezember 2017. Eine Neuwahl soll es nicht geben. Vielmehr werden die Amtsgeschäfte der Bürgermeister für einen Übergangszeitraum bis zum 31. Dezember 2018 von einem Beauftragten in Nassau und einem anderen Beauftragten in Bad Ems wahrgenommen. Dabei wird davon auszugehen, dass die bisherigen Bürgermeister der Verbandsgemeinde die Funktion des Beauftragten übertragen erhalten.

Bei Geschwindigkeitskontrollen der Polizei am Sonntag auf der Bundesstraße 260 in Fachbach-Oberau ist jeder fünfte Fahrer trotz winterlicher Witterung mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Fast 80 Verkehrsteilnehmer wurde verwarnt, gegen acht Fahrer wird ein Bußgeldverfahren geführt.

Nach Anwohnerbeschwerden führte die Polizei mehrere Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet Bad Ems durch. 21 Fahrzeugführer wurden zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr in der Alten Kemmenauer Straße mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen. Dies führte zu 18 Verwarnungen und drei Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Ein Verkehrsteilnehmer wurde mit mehr als der doppelten der erlaubten 30 km/h gemessen. Gegen ihn wird zusätzlich ein Fahrverbot verhängt werden.

Von 16.30 Uhr an überwachten die Beamten dann für eine Stunde in der Marktstraße die dort vorgeschriebenen 30 km/h. Auch hier waren 14 Verkehrsteilnehmer schneller als erlaubt unterwegs, allerdings blieb es hier bei Verwarnungstatbeständen.

Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h werden mit bis zu 35  Euro verwarnt. Überschreitungen ab 21 km/h führen zu einer Ordnungswidrigkeitenanzeige und neben einem höheren Bußgeld auch zu Eintragungen von Punkten im Verkehrszentralregister. Ein Fahrverbot wird innerhalb geschlossener Ortschaften verhängt, wenn die Geschwindigkeit um mehr als 31 km/h überschritten wurde, außerhalb geschlossener Ortschaften ab 41 km/h.

nassaukalenderDer Geschichtsverein Nassau hält in diesem Jahr für das Christkind noch ein schönes Geschenk parat. Sein Kalender „Malerisches Nassau mit Bergnassau und Scheuern“ hat schon in den vergangenen Wochen das Interesse und die Kauflust vieler Nassauer geweckt. In kurzer Zeit war die erste Auflage vergriffen, so dass nachbestellt werden musste. Auch von der zweiten Auflage ist der Bestand beträchtlich geschrumpft. Wer noch ein originelles Geschenk sucht, das nur in diesem Jahr erhältlich ist, sollte mit dem Kauf des Kalenders nicht mehr lange warten. Der Kalender ist exklusiv bei der Buchhandlung Jörg zu erwerben.
Der Jahreskalender 2017 des Geschichtsvereins zeigt in hochwertiger Qualität zwölf Aquarelle, Stiche und Zeichnungen vom 17. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert. Klangvolle Namen wie Meissner, Merian, Reinermann, Bodmer, Dielmann, Tanner, Rohbock und Püttner stehen neben Künstlern wie Shepherd und Richardson, deren Werke nur in Fachkreisen bekannt sind. Daneben gibt es namenlose Künstler, die eindrucksvolle Ansichten vom Stadtbild und der Flusslandschaft geschaffen haben.
Die Kunstwerke legen ein Zeugnis von Nassau mit Bergnassau und Scheuern vor Erfindung der Fotografie ab. Damit behält der Jahreskalender des Geschichtsvereins einen bleibenden Wert. Das Vorwort des Nassauers Prof. Dr. Kilian Heck enthält viel Wissenswertes aus der Stadtgeschichte. Selbst aus Amerika kamen bereits Glückwünsche für das gelungene Werk.

Private Verkaufsanzeigen im Internet erfreuen sich in der Vorweihnachtszeit großer Beliebtheit, rufen jedoch auch Betrüger auf den Plan. Darauf macht die Polizei Bad Ems aufmerksam. In einem aktuellen Fall schickte der Interessent dem Verkäufer einen Verrechnungsscheck, der mit einem wesentlich höheren Betrag gezeichnet war als der verhandelte Kaufpreis. Der Verkäufer wurde gebeten, den überzeichneten Differenzbetrag zurück zu überweisen. Dies tat der Geschädigte jedoch nicht, sondern wandte sich richtigerweise an die Polizei.
Die Polizei warnt eindringlich davor, die Anweisungen der „Käufer“ zu befolgen. Denn wenn der zugesandte Verrechnungsscheck im Anschluss „platzt“ und von der Bank des Verkäufers nicht eingelöst wird, verliert dieser, neben der verkauften Ware, auch noch den zurückgezahlten Differenzbetrag. Da die Täter vom Ausland aus agieren, sind die Ermittlungen schwierig und nur selten von Erfolg gekrönt.

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Das AWO-Zentrum bietet neben der Begegnungsstätte „Kaffeekanne“ noch Platz für einen adventlichen Hausflohmarkt.
 

Die AWO, der Nassauer Sozialverband mit dem Herzen als Symbol, war auch in diesem Jahr vorbereitet, um die Besucher des Adventsmarktes in Nassau in seiner Begegnungsstätte zu bewirten. So strömten am 2. Adventssonntag von morgens bis abends Gäste in die „Kaffeekanne“, wo ihnen in gemütlicher Atmosphäre ein leckeres Wildgericht wie die schon legendären Waffeln und Kuchen aus „Omas Backstube“ serviert wurden.

Beim Hausflohmarkt nebenan war weihnachtlicher Schmuck, Spielzeug und spannende Lektüre für die Feiertage zu erwerben. Eigens angefertigte Weihnachtsmänner aus Wolfgangs Bastelwerkstatt waren ebenfalls als originelles Mitbringsel im Angebot. Nebenbei entwickelten sich freundliche Gespräche mit den Gästen aus nah und fern. Die häufigste Frage war: „Wo sind die vielen Kaffeekannen her?“. Und als besondere Bestätigung ihrer Arbeit empfanden es die ehrenamtlich Aktiven, die den ganzen Tag im Einsatz waren, wenn es hieß: „Wie kann man AWO-Mitglied werden?“.
Für die AWO Nassau neigt sich mit der Teilnahme am Nassauer Adventsmarkt ein gutes Jahr dem Ende zu. So wird die Begegnungsstätte „Kaffeekanne“ nach dem Suppentag am Donnerstag, 15. Dezember, eine Winterpause einlegen. Nach Fassenacht geht es im neuen Jahr am 2. März im AWO-Zentrum weiter. Neben Seniorentreff, Suppentag nach „Omas Rezepten“, Heringsessen nach Aschermittwoch, Flohmärkten, Erntedankfest und dem Adventsmarkt stehen auch Ausflüge im Zeichen „Unsere Heimat erleben“ auf dem Programm.

Eine informative Veranstaltungsreihe „AWO im Dialog“ ist in Vorbereitung. Doch zunächst wird das rührige AWO-Team gemeinsam mit dem Seniorenbüro „Die Brücke“ und den Netten Nachbarn noch einmal alles dran setzen, dass ein würdiges „Heiligabend nicht allein“ in den Räumen der AWO Nassau stattfindet.

Autofahrer unter Drogen

Die Polizei Bad Ems hat am Wochenende zwei Pkw-Fahrer erwischt, die unter Drogen Auto gefahren sind. In der Nacht zum Samstag 1.40 Uhr, wurde in der Viktoriaallee Bad Ems ein 18-jähriger Mitsubishi-Fahrers kontrolliert, der Ausfallerscheinungen zeigte. In seinem Fahrzeug wurde Haschisch und Aufputschmittel aufgefunden und sichergestellt. Da der Betäubungsmittelvortest beim Fahrer negativ ausfiel, wurde auf eine Blutentnahme verzichtet. Das Haschisch und das Aufputschmittel wurden sichergestellt. Anzeige wurde vorgelegt.

Am Sonntag, 1.15 Uhr, wurde in der Silberaustraße ein 24-jähriger Mazda-Fahrer positiv auf Betäubungsmittel getestet. Bei ihm wurden ebenfalls Ausfallerscheinungen festgestellt. Es gab vor Ort zu, vor einigen Tagen Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Anzeige wurde vorgelegt.

GEMA-Mitarbeiter attackiert

Dass die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) bei etlichen Vereinen und Geschäftsinhabern ähnlich beliebt ist wie das Finanzamt, liegt wohl in der Natur der Sache: Es geht ums liebe Geld. Dass ein GEMA-Mitarbeiter jedoch um seine körperliche Unversehrtheit fürchten muss — diese Erfahrung hat kürzlich ein Vertreter der Gesellschaft beim Besuch eines Ladenlokals in der Bad Emser Römerstraße machen müssen. Als er sich dem Ladeninhaber vorstellte, schubste dieser in mit der Bemerkung weg, er habe mit der GEMA nichts zu tun. Der Mitarbeiter prallte mit dem Arm gegen den Türrahmen und verletzte sich am Ellenbogen. Später stellte er Strafantrag gegen den Ladeninhaber.

Glatte Straßen waren die Ursachen für zwei Verkehrsunfälle am Samstag in Schweighausen und in Singhofen. In der Ortslage Schweighausen geriet gegen 9.30 Uhr eine 52-jährige Hyundai-Fahrerin auf der Braubacher Straße ins Schleudern und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen und wurde von einem Abschleppdienst entsorgt. Verletzt wurde niemand; der Schaden am Pkw beläuft sich auf rund 2500 Euro. Gegen 5.40 Uhr rutschte ein 40-jähriger Ford-Fahrer auf der B 260 am Abzweig nach Hunzel gegen Verkehrszeichen auf einer Verkehrsinsel. Der Schaden am Verkehrszeichen war nur gering, am Pkw entstand einen Schaden von etwa 700 Euro.

 

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Stefanie Müller, Michelle Crecelius und Kevin Lüders (vorne, v. li.), dahinter die Partner und die Prüfungskommision.

Nach einer langen Vorbereitungszeit und etlichen besuchten Lehrgängen des Judoverbandes Rheinland haben haben drei Judo-Sportler des TV 1860 Nassau ihre Dan-Prüfungen abgelegt. Stefanie Müller, Michelle Crecelius und Kevin Lüders stellten sich der Prüfungskommision des Dan-Gremiums in Siershahn.

Stefanie Müller wollte den zweiten DAN erwerben und zeigte mit ihren Partnern Christina Müller und Christoph Otto eine besondere Form von Bodentechniken in einer KATA, die nur knieend im Boden durchgeführt wird. Michelle Crecelius und Kevin Lüders wollten den 1. Meistergrad erwerben nach dem Braungurt. Beide noch Schüler im Sinne des Judos zeigten ihr erlerntes Wissen auch in einer besonderen Form des Werfens in einer Stand-KATA.

Neben praktischem Können wurde den Prüflingen auch theoretisches Wissen abverlangt: Dieses bestand im im taktischen Kampf und in der Vermittlung von Technik an Judo-Schüler. Alle drei Prüflinge konnten die Aufgaben meisten und wurden belohnt. Stefanie Müller erreichte die zweiten Stufe der Judo-Meister, während Michelle Crecelius und Kevin Lüders sich nun den schwarzen Gürtel umlegen dürfen. Stefanie Müller befindet sich außerdem noch in der Vorbereitung zur Bundes-A Kampfrichterin im Judo und wird sich im Frühjahr 2017 der Prüfungskommision stellen. Die beiden neu DAN-Träger und Stefanie Müller sind als Trainer aktiv und geben ihr Wissen an den Judo-Nachwuchs des TV 1860 weiter.

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Mats, Daisy und Hope – die drei Hunde haben es geschafft. Nie mehr müssen sie in einem kalten, dreckigen Zwinger ohne ausreichend Futter ausharren, in den sie mit viel zu vielen anderen Hunden gesteckt wurden. Sie durften vor kurzem aus einem rumänischen Tierheim, Shelter genannt, nach Deutschland reisen. Nun leben sie mit neun weiteren treuen Vierbeinern bei Michael Moch auf dem Tierschutzhof Gieshübel in Oberwies und warten auf ihr erstes eigenes Zuhause.

Der 33-Jährige hat diesen Hof im Mai diesen Jahres gekauft, ihn mit Hilfe von Freunden und engagierten Firmen umgebaut und kürzlich eröffnet. Neben Hundegehegen und einer Quarantäne für Neuankömmlinge entstanden außerdem zwei Ferienwohnungen. Damit, mit dem Angebot einer Hundepension sowie einer Tagesbetreuung möchte Moch sein Leben für den Tierschutz finanzieren. Wie man darauf kommt, als erfolgreicher, junger Banker alles stehen und liegen zu lassen, seinen Job zu kündigen und nur noch für das Wohl von Tieren in Not da zu sein? Weiterlesen »

leifheit-campus-foerdervereinDas Privatgymnasium Leifheit-Campus in Nassau hat jetzt einen Förderverein. Zehn Mitglieder hoben ihn am 24. November aus der Taufe, um das Gymnasium zu unterstützen. Zur Vorsitzenden wurde Petra Ludwig gewählt, das Amt der Stellvertreterin hat Sandra Itzel inne. Zur Schriftführerin wählten die Gründungsmitglieder Heike Störmer, die Kasse führt Petra Wiegand. Als Beisitzerinnen fungieren Peggy Feldenz, Lemis Riegel und Daniela Müller. Kassenprüfer sind Gernot Dewald und Petra Dewald.

Die Gründungsversammlung wurde von Schulelternsprecher Samuel Haag geleitet. Der jährliche Mitgliedsbeitrag des Fördervereins beträgt 25 Euro. Der Förderverein wird sich und seine Arbeit bereits auf dem Nassauer Adventsmarkt vom 2. bis 4. Dezember mit einem Stand der Öffentlichkeit vorstellen und durch den Verkauf von frischen Waffeln erste Einnahmen erwirtschaften.

Autofahrer und Gewerbetreibende in Nassau können aufatmen — zumindest vorerst: Wie die Rhein-Lahn-Zeitung heute berichtet, ist das Obertal von heute, Donnerstag an, wieder frei befahrbar, nachdem die Bauarbeiten dort beendet worden sind. Geöffnet wird die Straße um 14 Uhr. Ebenso wieder durchlässig ist spätestens von morgen, Freitag, an die Scheuerner Ortsdurchfahrt, wie es aus der Nassauer  Verbandsgemeindeverwaltung heißt.

Die Baustellen im Nassauer Stadtkern sind damit aber noch lange nicht erledigt. Laut Planung sollen noch in diesem Jahr die Kanalsanierungen in Bachgasse und Schlossstraße in Angriff genommen werden. Und im Jahr 2017 folgen drei weitere Bauabschnitte im Obertal in Fahrtrichtung Obernhof: zwischen Späther- und Amtsstraße, von dort bis zur Grabenstraße und schließlich noch bis kurz vor die Einmündung der Windener Straße.

Aus Anlass des Weihnachtsmarktes werden die nachstehend genannten Straßen und Plätze in der Stadt Nassau in der Zeit von Donnerstag, 1. Dezember, 14 Uhr, bis Montag, 5. Dezember, 13 Uhr, für den Fahrzeugverkehr wie folgt gesperrt oder eingeschränkt:

– Amtsstraße von der Einmündung Bahnhofstraße, Am Marktplatz und der Fortführung der Emser Straße bis zur Schlossparkspitze sind gesperrt. Ebenso gilt die Sperrung für die Durchfahrt vom Amtsplatz in die Amtsstraße. Ein Parken für die Besucher des Weihnachtsmarktes im Bereich des Amtsplatzes ist jederzeit möglich.

– Die Lahnstraße, Kettenbrückstraße, Kirchstraße, Römerstraße und Auf der Aesch sind für die Anlieger frei. Die Zufahrt erfolgt über die Lahnstraße; hierzu wird die Einbahnregelung aufgehoben.

Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, diese verkehrsbehördlichen Anordnungen und die entsprechende Beschilderung zu beachten.

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Drei Architekturstudenten der Hochschule Koblenz haben den Wettbewerb „Winzerplatz in Obernhof/Lahn“ gewonnen. Nach Meinung der Jury hatte das Trio die gestellte Aufgabe am besten gelöst.

Und darum ging es: Die Ortsgemeinde Obernhof plant, inmitten der malerischen Weinberge oberhalb des Ortes einen „Winzerplatz“ zu bauen. Dieser soll vielfältigen Anforderungen genügen: Touristenführungen sollen hier ebenso stattfinden wie Weinverköstigungen und das jährliche Winzerfest. Keine leichte Aufgabe für Studierende der Architektur im fünften Bachelor-Semester. Dennoch haben sich 21 Teilnehmer der Hochschule Koblenz an den Wettbewerb gewagt.

Die sieben Juroren im Preisgericht entschieden sich nun für zwei erste Plätze: Über je ein Weinsortiment von der Lahn freuen sich Farschad Yazdanpanah und Gürkan Cevik, die zusammen einen Entwurf erarbeitet hatten, sowie Peter Bosche. Das Projekt leitete Prof. Dipl.-Ing. Jo Ruoff, Professor für Bauphysik, Klimagerechte Architektur und Entwerfen an der Hochschule Koblenz. Gemeinsam mit ihm urteilten als Juroren der Ortsbürgermeister von Obernhof, Karl Friedrich Merz, mehrere Vertreter des Dienstleistungszentrums ländlicher Raum und Winzer der Gemeinde. Weiterlesen »

Holger Zorn ist als Nachrücker der SPD-Liste neues Mitglied im Stadtrat Nassau. Er ersetzt Hermann Bubinger, der sein Mandat aufgab, weil er den Vorsitz des Vereins KulturWerk übernommen hatte. Die nächstplatzierten auf der SPD-Liste, Walter Ellermeyer und Regine Bergmann, nahmen das Mandat nicht an.

Bei einer Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs auf der B 260 auf dem Parkplatzz „Altes Viadukt“ hat die Polizei erhebliche Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, die Ladungssicherung und die technische Beschaffenheit der Fahrzeuge festgestellt. Von 25 kontrollierten Lastkraftwagen angehalten musste fast die Hälfte beanstandet werden. Die Beamten stellten mehrere Mängelberichte aus. Ein Lkw-Fahrer verstieß gegen die gesetzlich vorgeschriebene Lenk- und Ruhezeit, dies führte zu eine entsprechenden Anzeige. Ein weiterer LKW-Fahrer musste seinen Anhänger abkoppeln und an der Kontrollstelle stehen lassen, da an diesem erhebliche Mängel bestanden. Zudem wurden noch einige Verwarnungs- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen eingeleitet. Erfreulicherweise stellten die kontrollierenden Beamten keine Verstöße gegen die Ladungssicherheit fest.

Die Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt von Bergnassau-Scheuern gehen offenbar dem Ende entgegen. Wie die Rhein-Lahn-Zeitung heute berichtet, ist die Straße nur noch bis Donnerstag für den Verkehr gesperrt. Am Montag wurde am Abzweig zur Schulstraße eine Druckerhöhungsanlage installiert. Die Sperrung der Scheuerner Ortsdurchfahrt hatte nicht nur bei Autofahrern, sondern auch bei vielen Nassauer Geschäftsleuten für Unmut gesorgt, weil sie zeitgleich mit anderen Baustellen in der Stadt einhergeht. Etliche Geschäfte leiden schon jetzt unter nicht unerheblichen Umsatzeinbußen. Die Druckerhöhungsanlage in Scheuern soll für genügend Druck in den Wasserleitungen des Nassauer Ortsteils sorgen, der in Zukunft sein Trinkwasser aus den Arbertbrunnen via Hochbehälter Hohe-Lay-Straße bezieht.

 

Raus auf die Bühne!

„Raus aus dem Proberaum und rauf auf die Bühne!“, heißt es zum zwölften Mal bereits am Samstag, 11. März 2017, ab 19 Uhr im Kultureller des Günter-Leifheit-Kulturhauses in Nassau. In besonderer Clubatmosphäre erhalten die unterschiedlichsten Einzelkünstler und Bands die Möglichkeit, mit handgemachter Musik, und natürlich unplugged, die Bühne rocken zu können. Veranstalter ist das Team von „AktivUnplugged“ um Hermann Bubinger.

Ein 20-jähriger Mann hat am Samstag um 23.15 Uhr an der Bushaltestelle am Marktplatz in Singhofen eine Glasscheibe des dortigen Unterstands mit einer Bierflasche zerstört. Die Polizei konnten den Heranwachsenden ermitteln.

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